Hallo Steffomio!
Hallo Eyspfeil,
"was du da machst in deinem Beitrag machst, nennt sich Vergangenheit gradlinig in die Zukunft interpolieren.
Das ist etwa so, als wenn man für die Wettervorhersage immer das Wetter von gestern ansagt. Wenn das Wetter nun regelmäßig mindestens zwei Tage stabil bleibt, ist die Vorhersage durchschnittlich schon mindestens 50% richtig.
Das ist ein verführerisch guter Schnitt. Aber so funktioniert das nicht."
Ich meinte nur, bis zum heutigen Tage entwickelt sich beinahe alle/s linear.
Ein Körper in der Physik ändert ja auch nur Richtung und Geschwindigkeit,
wenn er von außen angestoßen wird. Und davon merke ich derzeit noch) nichts.
Ferner schrieb ich: " Im Augenblick (und damit meine ich die nähere Zukunft, in der ferneren Zukunft sehen wir dann sukzessive, wie die uns bekannten Schauungen eintreten )..."
Das heißt, wenn wir und der Erdball von außen angestoßen werden. Also mehr als bloß
Freistoß oder Elfmeterschießen.
"Und was die Amis da mit dem Ölpreis machen; für die ist es mit das wichtigste, ihr Gesicht nicht zu verlieren oder gar Fehler einzugestehen. Die schrotten ihr Fracking-Projekt gerade selbst mit den niedrigen Ölpreisen. Wenn man dabei Russland auch noch schaden kann so ganz nebenbei, umso besser. Vielleicht hatten die doch mal einen lichten Moment und gemerkt, dass das mit dem Fracking nicht so dolle ist. Das dicke Geschäft mit Europa durch Gas- und Öl-Lieferungen ist mangels Europa-Russland Konflikt ja auch ins Wasser gefallen.
Trotzdem hilft das nun nicht mehr viel. Das Gift ist im Boden und es wird noch reichlich nachgepumpt werden, bis Fracking in den USA gänzlich eingeschlafen ist. Offiziell wird es dann wohl die Dürre sein, was die Landflucht verursacht ;)
Gruß
steffomio"
Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Die VSA und Saudi-Arabien lassen in Absprache
die Ölhähne voll aufgedreht, damit die Rohöl-/Gaspreise kräftig ins Trudeln
kommen. Die Absicht ist, die Moskauer Führung in die Knie zu zwingen.
Eine ähnliche Entwicklung fand in den 80ern statt, als Ronald Reagan versuchte
mit niedrigen Ölpreisen die SU in den Bankrott zu treiben.
Der Unterschied zu damals besteht nur darin, daß die Bevölkerung diesmal
hinter Putin steht, aber vor 30 Jahren war sie größtenteils pro-westlich
eingestellt. Der Schuß könnte ergo diesmal gewaltig nach hinten losgehen.
Für den Westen...
LG,
Eyspfeil