Mein Tsunami-Traum (Schauungen & Prophezeiungen)

Leserzuschrift @, Freitag, 09.01.2015, 14:06 (vor 4311 Tagen) @ Taurec (2283 Aufrufe)

Hallo Taurec,

Ich hatte vor ca. zwei Monaten einen sehr lebhaften und realistischen Traum. Dies war für mich ein außerordentliches Erlebnis da der Traum sehr intensiv-realistisch war. Ich hatte zwar in meiner Kindheit intensive Träume, selten auch präkognitiv. Also d.h., dass ich Trauminhalte später real erlebt habe im Sinne eines DejaVu. Ich glaubte also mich zu erinnern, das soeben erlebte vor einiger Zeit geträumt zu haben. Dies waren aber stets Dinge des täglichen Lebens von, selbst für mich, nichtiger Bedeutung.

Allerdings ist das Jahrzehnte her. Seitdem habe ich nie wieder, weder intensiv noch präkognitiv geträumt. Zumindest nicht dass ich erinnern könnte.

Ganz anders dieser Traum. Er stellt für mich (37 Jahre alt, männlich) in dieser Art und Intensität einen absoluten Einzelfall dar:

Ich bin in der Nähe von Rio de Janeiro im Urlaub und Sitze mit Angehörigen an einem Gewässer weiter landeinwärts und wir Sonnen uns. Plötzlich zieht sich das Wasser zurück und das Flußbett liegt trocken. Mir ist im Traum sofort bewußt, dass dieser Vorgang einen Tsunami ankündigt.

Ich teile diese Befürchtung meinem Vater und seiner Freundin mit, die mich aber nicht ernst nehmen. Darauf schauen wir alle in Richtung Küste auf das Gebirge, welches sich noch vor dem Ozean erhebt. In diesem Moment schwappt eine riesige Tsunamiwelle über die sicherlich hunderte Meter hohen Gebirge.

Dieses Bild hat sich mir regelrecht eingebrannt zusammen mit dem begleitenden Gefühl stark gedämpfter Euphorie. Anders gesagt, mein baldiges Ableben schien mir nicht unwarscheinlich.

Es geht allerdings noch weiter mit einem Szenenwechsel. Ich bin jetzt zusammen mit meiner Frau auf der Flucht vor der Welle in einer Großstadt mit sehr hohen Gebäuden. Möglicherweise Rio? Ich weiß es nicht. Mehrere andere sind mit uns, um uns herum ebenfalls Fliehende. Wir wollen uns aufs Dach eines Hochhauses retten, was uns letztendlich auch gelingt. (Der Traum ist hier viel detaillierter, ich erinnere mich an Gespräche, die ich mit anderen führte, eine Fahrt im Fahrstuhl, etc.). Am meisten erstaunt mich diese Detailliertheit und dass ich mich so gut wie vollständig daran erinnern kann.

Dann erreicht uns das Wasser. Viele Häuser um uns herum werden einfach weggespült, kurze Zeit später stürzt auch unseres ein. Zu diesem Zeitpunkt befinde ich mich ganz oben auf dem Dach des Hauses, händchenhaltend mit meiner Frau. Ich erlebe den Sturz sehr intensiv mit inkl. diesem komischen Gefühl im Magen (kennt man von der Achterbahn, wenns plötzlich steil nach unten geht.)

Der Impakt löst dann mein Erwachen aus. Traum Ende.

Dieser Bericht kann gerne zur Gänze ins Forum zur Diskussion gestellt werden.

Beste Grüße

Ein stiller Mitleser

p.s. Ein paar schöne Beiträge hast Du im Gelben hinterlassen. Würde gerne öfters von Dir lesen.

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