2004 BL86 (Schauungen & Prophezeiungen)

Sagitta, Sonntag, 25.01.2015, 15:16 vor 4290 Tagen (4165 Aufrufe)

Hallo!

Das Forum, so empfinde ich, ist inzwischen abgeklärt und gereift - durchaus positiv zu sehen! -, denn früher hätte es bei einem Ereignis wie morgen vielleicht doch einige Diskussionen gegeben:

http://de.wikipedia.org/wiki/%28357439%29_2004_BL86

(Asteroid, minimal 400 Meter Durchmesser, fliegt in 3facher Mondentfernung an der Erde vorbei, potentielle Einschlagskraft ausreichend für die Vernichtung eines ganzen Landes).

Nun will ich überhaupt keine künstlichen Diskussionen auslösen, aber es ist mir eine Frage mal wieder durch den Kopf gegangen, die ich zuletzt, etwas provozierend, beim Thema 'Untergang von Marseille' gestellt hatte: wie sieht es mit öffentlichen Vorwarnungen aus?

Beim Funkenregen des Waldviertlers sind offenbar die Leute des Dorfes versammelt und schauen gen Himmel. Wenn ich mich richtig erinnere, beginnt auch die Schauung von ITOma mit einer Menschenmenge. Die außerordentlichen Himmelsereignisse werden also weltweit angekündigt. @EinMensch hört bei der Fahrt am See entlang im Radio von einer "meteorologische Singularität" und sucht schnellstens einen Unterschlupf. Detlef hört von der heranbrausenden Flutwelle ebenfalls im TV. Bandhu sieht die Flutwelle von einer Anhöhe aus (auf die sie sich gerettet hat?). Bandhu hat für die Zeit danach eine Schauung, dass im Fernsehen zugegeben wird, die Wissenschaftler hätten das Ausmaß der Welle vorher (!) nicht richtig eingeschätzt. Vor wenigen Monaten wurden Schauungen eingestellt, in denen man mit dem Fahrrad bei Dunkelheit (?vorher oder nachher - siehe Dunkelheit während des Funkenregens!!) draußen war, um ein Himmelsereignis zu sehen. Bei dieser Schauung fahren gleichzeitig Militärtransporter (und beschädigen das Fahrrad), was an Bezüge zu einer gespannten militärischen Lage bei der Funkenregenvision des Waldviertlers erinnert (versehentliche Rakete von R auf D). Erst vor Kurzem wurde eine Schauung hier zitiert von Menschen an der Küste, in einer Bar sitzend, die von der Welle ebenfalls hören, noch anfangen zu diskutieren, aber dann realisieren, dass es für sie zu spät ist. Was mich sehr überrascht hat: dass NeuOrest von seinem Funkenflug offenbar überrascht wurde. Ich habe hiermit eine kleine Aufzählung aus dem Gedächtnis gemacht, vielleicht mögen ja der Herr Aufsichtsrat oder der Herr Geschäftsleiter/Archivdirektor ein paar Ergänzungen machen, vor allem bezüglich der älteren Katastrophenschauungen (Bommel und andere).

Mich persönlich beschäftigen beim Nachdenken folgende Gesichtspunkte:

1. Hat das "Hören öffentlicher Katastrophendurchsagen" einen Realitätsbezug, ist es nur ein psychologisches Motiv (Aber mit welcher Aussage? Sind wir eben gewohnheitsmäßig auf Medien getrimmt? Wenn wir etwas zusammen mit einer Menschenmenge sehen, ist es eindrücklicher?). Es gibt eigentlich in unseren Breiten kaum Anlässe für offizielle Durchsagen, allenfalls mal Schnee- und Sturmwarnungen. Solche Schauungen können also keine Reflexe auf Vergangenes sein.
2. Lassen die Ankündigungen, wenn sie also Schauungen mit wirklichem Realitätsbezug (in der Zukunft) sind, Rückschlüsse auf den Zustand der Gesellschaft zu: offenbar funktioniert die technische Welt noch (keine Stromausfälle vorher ...), es deuten sich aber im Hintergrund militärische Spannungen an (siehe oben) oder Engpässe in der Versorgung (Fahrradfahren)?
3. Wie lange vorher werden die Ankündigungen gemacht: die bisherigen Zeugnisse klingen eher nach Stundenbereich? Sehen vielleicht die Schauungen nur die echte Notsituation, weil nur diese emotional die Seele anspricht? Es mag vorher längerfristige Warnungen geben, die aber nicht "geschaut" wurden, weil sie für die Schauungsseele zuuu abstrakt sind.
4. Hängen das Himmelsereignis und das Flutereignis zusammen? Wie ist der Bezug wiederum zur Dunkelheit? Wenn ich mich richtig erinnere, hat der Waldviertler in Verbindung mit dem Funkenregen eine unklare Nachschau mit Erschütterungsempfindungen. Bei ihm gibt es zumindest kurzzeitig eine Dunkelheit, bei @EinMensch ist diese langdauernd (mit starken Luftdruckschwankungen).

Solche und weitere Fragen gehen einem halt durch den Kopf, wenn mal wieder ein Asteroid an uns vorbeizischt. Wollte meine Gedanken einfach mitteilen, kann an der Diskussion aus Zeitgründen vermutlich nicht teilnehmen, nur gelegentlich wieder reinschauen.

Beste Grüsse und Wünsche,

Sagitta

Nachtrag, humorvoll

Sagitta, Sonntag, 25.01.2015, 16:51 vor 4290 Tagen @ Sagitta (3580 Aufrufe)

Hallo Taurec!

In der heutigen Ausgaber der 'WELT am Sonntag' findet sich auf der ersten Seite ein kleiner Artikel zum vorbeihuschenden Asteroiden, und zwar in der Kolumne "Zippert zappt". Da ich nicht weiß, ob es zulässig ist, so einen Text vollständig zu zitieren, setze ich mal ein Bild rein, das vielleicht von den Springern nicht sooo leicht gefunden werden kann. Vielleicht lässt sich in ein paar Tagen das durch einen LINK ersetzen. Wenn ich etwas falsch mache, bitte den Beitrag oder das Bild löschen!

Dank und Grüße,
Sagitta

[image]

Anmerkung

schwelmi, Sonntag, 25.01.2015, 19:03 vor 4290 Tagen @ Sagitta (3600 Aufrufe)

2. Lassen die Ankündigungen, wenn sie also Schauungen mit wirklichem Realitätsbezug > (in der Zukunft) sind, Rückschlüsse auf den Zustand der Gesellschaft zu: offenbar funktioniert die technische Welt noch (keine Stromausfälle vorher ...), es deuten sich aber im Hintergrund militärische Spannungen an (siehe oben) oder Engpässe in der Versorgung (Fahrradfahren)?

Hallo Sagitta,

diese "Versorgungsengpässe" könnten meiner Meinung nach auch durch einen wirtschaftlichen Niedergang / eine Inflation, wie sich das derzeit ja ankündigt, ausgelöst werden.

Schönen Gruß,
schwelmi

Kloster St. Ottilien betreibt neuerdings eigene Sternwarte

randomizer, Montag, 26.01.2015, 17:45 vor 4289 Tagen @ Sagitta (3740 Aufrufe)

Pardon Sagitta,

daß ich den Inhalt Deines Postings komplett übergehe und nur kurz diese triviale Meldung hier anhänge:

Sternwarte St. Ottilien eingeweiht [13.10.2014]

Für die unregelmäßigen Mitleser: Die Benediktiner von St.Ottilien, das sind die Mönche, die jahrzehntelang zwei der wertvollsten Manuskripte des 20. Jahrhunderts beherbergten [Rills Feldpostbriefe], ohne sich heute noch an deren Existenz zu erinnern!

Viele Grüße
randomizer

[image]

Himmelskörper (edit)

offtopic, Montag, 26.01.2015, 18:25 vor 4289 Tagen @ Sagitta (3553 Aufrufe)
bearbeitet von offtopic, Montag, 26.01.2015, 18:38

Hallo,

Beim Funkenregen des Waldviertlers sind offenbar die Leute des Dorfes versammelt und schauen gen Himmel. Wenn ich mich richtig erinnere, beginnt auch die Schauung von ITOma mit einer Menschenmenge. Die außerordentlichen Himmelsereignisse werden also weltweit angekündigt. @EinMensch hört bei der Fahrt am See entlang im Radio von einer "meteorologische Singularität" und sucht schnellstens einen Unterschlupf. Detlef hört von der heranbrausenden Flutwelle ebenfalls im TV. Bandhu sieht die Flutwelle von einer Anhöhe aus (auf die sie sich gerettet hat?). Bandhu hat für die Zeit danach eine Schauung, dass im Fernsehen zugegeben wird, die Wissenschaftler hätten das Ausmaß der Welle vorher (!) nicht richtig eingeschätzt.

Das fett markierte ist meines Erachtens überhaupt der einzige Grund, warum eine Vorwarnung herausgegeben würde. Die Folgen werden vorerst unterschätzt. Wenn klar ist, dass in 6 Stunden Deutschland nicht mehr existieren wird, glaube ich kaum, dass es da noch eine Warnung geben wird - sie käme eh zu spät. Daher muss natürlich überhaupt erst einmal genügend Zeit von der Entdeckung bis zur Wirkungsentfaltung zur Verfügung stehen, die adäquate Maßnahmen zuließe...


... Was mich sehr überrascht hat: dass NeuOrest von seinem Funkenflug offenbar überrascht wurde.

Das wiederum überrascht mich gar nicht. Objekte müssen beobachtbar sein, damit vor diesen gewarnt werden kann. Die NASA hat tausende im Visier, die allesamt jedoch größere Brocken sind. Kleinere, wie ca. 1 - 10 km im Durchmesser, sind mit Glück 2 - 3 Tage vorher "sichtbar", mit Pech erst Stunden. Ein Funkenregen lässt eher auf einen kleineren Körper schließen, der erst sehr kurz davor entdeckt wird -> die Bevölkerung ist ahnungslos.


2. Lassen die Ankündigungen, wenn sie also Schauungen mit wirklichem Realitätsbezug (in der Zukunft) sind, Rückschlüsse auf den Zustand der Gesellschaft zu: offenbar funktioniert die technische Welt noch (keine Stromausfälle vorher ...), es deuten sich aber im Hintergrund militärische Spannungen an (siehe oben) oder Engpässe in der Versorgung (Fahrradfahren)?

Das scheint mir ein durchaus stimmiges und mögliches Szenario zu sein. Die Bevölkerung weiß von den politisch/militärischen Plänen nichts, wird jedoch noch per TV sediert. Egal, wie schlecht es um ein Land in der Vergangenheit oder heute bestellt, für Propaganda via Radio/TV war immer genug Strom da.


3. Wie lange vorher werden die Ankündigungen gemacht: die bisherigen Zeugnisse klingen eher nach Stundenbereich? Sehen vielleicht die Schauungen nur die echte Notsituation, weil nur diese emotional die Seele anspricht? Es mag vorher längerfristige Warnungen geben, die aber nicht "geschaut" wurden, weil sie für die Schauungsseele zuuu abstrakt sind.

Siehe oben. Das Innere kriegt das vorher mit - es zählt nur, ob die Person auch fähig ist, diese Warnung zu "hören". Bei manchen ergibt sich das als Fügung -> zum Zeitpunkt der Flutwelle in Norddeutschland ist man "zufällig" beim Spontanbesuch eines Freundes in Bayern... Mit Ankündigungen von mehr als wenigen Tagen würde ich nicht rechnen! Die Meisten trifft es ohne Vorwarnung bzw ohne Zeit, noch etwas zu tun.


4. Hängen das Himmelsereignis und das Flutereignis zusammen? Wie ist der Bezug wiederum zur Dunkelheit? Wenn ich mich richtig erinnere, hat der Waldviertler in Verbindung mit dem Funkenregen eine unklare Nachschau mit Erschütterungsempfindungen. Bei ihm gibt es zumindest kurzzeitig eine Dunkelheit, bei @EinMensch ist diese langdauernd (mit starken Luftdruckschwankungen).

Der Funkenregen ist meines Wissens nach ein Vorläufer der 3 finsteren Tage, d. h. es schließen sich diese nicht sofort an. Gemeinsamkeit scheint jedoch zu sein, dass dem fatalen Stoss ein/mehrere kleine Vorwarnungen in Form von Mini(fast)impakten vorhergehen, die eher optisch beeindruckend, denn wirklich gefährlich sind.


Solche und weitere Fragen gehen einem halt durch den Kopf, wenn mal wieder ein Asteroid an uns vorbeizischt. Wollte meine Gedanken einfach mitteilen, kann an der Diskussion aus Zeitgründen vermutlich nicht teilnehmen, nur gelegentlich wieder reinschauen.

Es fliegen weit mehr vorbei, als man denkt. Medial ausgeschlachtet wird derjenige, der die Bevölkerung aufgrund der Ohnmacht des Zum-Zuschauen-Verdammt-Seins dazu animiert, Nachrichten zu konsumieren, anstatt über diese nachzudenken...

edit: zufällig fliegt dieser zur Wahl in Griechenland vorbei... beides Ereignisse, deren man zuschauen muss, da nicht beeinflussbar. Und über Griechenland nachdenken... Ts ts, honi soit qui mal y pense...


Liebe Grüße

OT

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Naturkatastrophen im Vorlaufe

BBouvier, Montag, 26.01.2015, 22:32 vor 4289 Tagen @ offtopic (3768 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Montag, 26.01.2015, 22:40

Hallo, Offtopic!

Zum Tsunami:

Ich ordne den definitiv irgendwo beim "Vorlaufe" ein.
Als reinen Küstentsumami.
Möglicherweise zeitlich in der Ecke "Funkenregen"?

Bandhu sieht dessen Ausläufer bis an den Rand
Hannovers schwappen - und die an den Gebäuden
nur einseitig zerplatzten Scheiben weisen
ebenso auf die Druckwelle eines Impaktes hin -
wie auch die Gischtfront!
Und anschließend (Bandhu) gibt es in Hannover
eine Art Trödel- Tauschmarkt:
Definitiv nicht "nach dem Russischen Feldzuge"
bzw. nach den "3FT"!
Den Tsunami habe ich zweimal vom Deich aus
irgendwo in Ostfriesland gesehen:
Der ging frei weg über die Ostfriesischen Inseln.
Spätes Frühjahr oder Frühsommer...desgleichen Wizard.
Windstille, blauer Himmel, die See spiegelglatt.
=>
Definitiv nicht Feldzugsende Mitte Oktober
des Jahres "X".
Dieser Küstenschwapp gehört nicht zu den wohl weltweit
alles und völlig vernichtenden Naturkatstrophen "dann"!

Grüße!
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

sehe ich genauso

offtopic, Mittwoch, 28.01.2015, 17:32 vor 4287 Tagen @ BBouvier (3181 Aufrufe)

Hallo,

vielen Dank, BB!

Auch ich ordne beides vor dem russischen Feldzug ein. Die Flut scheint mir vor der Besetzung Mitteldeutschlands zu stehen, während der Besetzung dann der Funkenregen.

Somit:
1. Flut -> in jeder Hinsicht innenpolitisch/wirtschaftlich/sozial eine Katastrophe. Mitteldeutschland bekommt auch noch etwas ab und trägt auch diejenigen, die sich von Norden her retten können. Die EU-Länder haben zu einer Zeit des wirtschaftlichen Kollapses keine Ressourcen zum Helfen, auch die Amis sind mit sich selbst beschäftigt (und auch weit weg), daher ruft man den einzig verbliebenen zu Hilfe, der noch etwas Handlungsspielraum hat, nämlich Russland.

2. Abfall Mitteldeutschlands -> dass sich die Russen hauptsächlich in Mitteldeutschland aufhalten, spricht dafür, dass sie versuchen, das Chaos lichten und zu helfen. Klappt zwar nicht reibungslos und die Russen werden zwar geduldet, sind aber wohl nicht sonderlich willkommen. Es gibt ein paar kleinere Streitereien, doch Größeres bleibt aus. In diese Zeit fällt

3. der Funkenregen -> Waldviertler schreibt von einem (versehentlichen) Beschuss durch die Russen, was aber nicht zum Krieg führe.

Aber: Wie immer widerspricht irgendeine Schauung wieder dem Ganzen und zwar die Irlmaiers mit seinen drei Heereszügen, wovon die Nördliche durch Berlin geht. Es macht nach der Überflutung überhaupt keinen Sinn, einen von drei Heereszügen die neue Küstenlinie entlang zu schicken.

Bei Irlmaier passt die Überflutung Norddeutschlands sehr gut zum Teiluntergang Englands.

Die Feldpostbriefe geben die Flut theoretisch her, wenn auch unerwähnt, da dort nur von einem Angriff auf den Süden Deutschlands die Rede ist. Somit Norden nicht einnehmbar, da überflutet - in der Mitte sind sie schon als Hilfstruppen, fehlt nur noch der Süden.

Da Rills Leutnant die ganze Nacht mit dem Fremden sprach, dürfte das natürlich leicht die paar Seiten von Rill sprengen, so dass damit zu rechnen ist, dass sich Rill hauptsächlich dann erst "einklinkte", sobald es um etwas ging, das für ihn persönlich von Interesse war, wie z. B. Süddeutschland und die anderen evtl. erwähnten Heerzüge schlicht überhörte oder einfach gegenüber seiner Familie nicht erwähnenswert fand.

Wie auch immer: mir wurde mehrfach von sehr kompetenten Leuten vorausgesagt, dass ich sehr alt würde und auch den kommenden Krieg überlebe. Da ich aber jetzt in Norddeutschland etwa 15km von der Küste entfernt wohne, wird das durchaus interessant...


Besten Gruß

OT

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Küstenschwapp?

BBouvier, Mittwoch, 28.01.2015, 17:56 vor 4287 Tagen @ offtopic (3102 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Mittwoch, 28.01.2015, 18:20

Ja - danke sehr, Offtopic!!

Diesbezüglich tun sich zwei "Problemfelder" auf:

1.
Wie weit reicht denn der Vortsunami?
Um wieviel später folgt danach denn der Russische Feldzug?
(Schlick längst abgetrocknet - Straßen geräumt)

2.
Ist der Aussage Irlmaiers wörtlich (!)
Glauben zu schenken - oder etwa nur
der damaligen Situation geschuldet?
Ganz abgesehen davon, daß ein geostrategischer
Vorstoß russischer Verbände Richtung Atlantik
und Pyrennäen ganz selbstverständlich
aus Rußland selbst kommt und kommen muß.
Auch an Berlin vorbei, Richtung Westen.
Damals die II. und die III. Strategische Staffel.

Grüße!
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

mal schauen...

offtopic, Mittwoch, 28.01.2015, 20:34 vor 4287 Tagen @ BBouvier (3164 Aufrufe)

Hallo,

Wie weit reicht denn der Vortsunami?

Schwierig zu sagen, möglich ist erstmal von ein paar Kilometern bis zum "Endstand" Hannovers als Hafenstadt. Wir haben die Aussage (von Bandhu), dass

1. Hamburg es wohl geschafft hat, aber dass dies
2. von niemandem erwartet wurde, weil "verrückt" und daher wohl recht heftig ausfällt.

Grundsätzlich hat das erstmal zwei völlig voneinander unabhängige Ereignisse zur Folge, da Hamburg auf 6 m nn liegt und somit:

1. ein Hamburg, das es geschafft hat, natürlich immer noch auf 6 m nn liegt und somit das Wasser wieder weg ist und
2. ein Hamburg 50 m unter Wasser stünde, sollte Hannover mit 56 m nn Hafenstadt werden.

Es ist sicher, anzunehmen, dass der wieder abfließende Tsunami vor der dauerhaften Überflutung stattfindet. Jedoch ist aus den Schauungen unklar, wann welche der beiden Ereignisse eintrifft.

Für mich wird der wieder abfließende Tsunami erst einmal der Auslöser für das Hilfegesuch an Russland sein, die ja auch mehrere Jahre da sein sollen. Unklar ist, wann Irlmaiers Untergang Englands sein wird, höchstwahrscheinlich jedoch während der "Umwälzung". Selbst eine Atombombe in die Nordsee geschmissen könnte bestenfalls genau platziert einen punktuellen Kontinentalhangabrutsch hervorrufen, welcher zu dauerhafter Überflutung natürlich außerstande ist.

Um wieviel später folgt danach denn der Russische Feldzug?
(Schlick längst abgetrocknet - Straßen geräumt)

Geht man davon aus, dass die Russen wie vorhergesagt etwas länger hierbleiben, dürfte der Schlick in den höher gelegenen Regionen getrocknet bzw befahrbar sein. Mehrere Meter dürften auch nach einem oder zwei Jahren nicht befahrbar sein, da natürlich das Grundwasser "nach oben" gezogen werden wird und auch die Bodenfeuchtigkeit weg muss. Ich rechne aufgrund der meteorologischen Besonderheiten damit, dass es nördlich der Elbe schneller trocken wird, als südlich, aber auch das dauert...

-> nicht sicher zu sagen: ich gehe von ca 2 - 5 Jahren aus, bis der Feldzug startet, Tendenz eher nach hinten.

Ist der Aussage Irlmaiers wörtlich (!)
Glauben zu schenken - oder etwa nur
der damaligen Situation geschuldet?

Bei wörtlichem wäre ich vorsichtig, auch wenn ich Irlmaier durchaus schätze, doch das ändert nichts an der Tatsache, dass diese Leute (Irlmaier, Rill usw) einfach waren. Es waren keine Linguistiker am Werke, die durchaus in einem Satz Information weitergeben könnten, zu denen ein 0815-Mensch drei oder mehr Sätze braucht. Ich habe hier oft genug kritisiert, dass wir, die über diese Fähigkeiten verfügen, diese jedoch automatisch auch den Sehern selbst unterstellen, welche gar keine Ausbildung bzw auch sehr wahrscheinlich gar kein Interesse an sprachlichen Spitzfindigkeiten hatten. Sie gaben in ihren Worten wieder, was sie sagen wollten. Nicht mehr, nicht weniger. Selbst dieser Beitrag wäre wesentlich effektiver gestaltbar - aber sollte er nicht auch zugleich für jeden lesbar sein?


Liebe Grüße

OT

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nicht ganz ein Meter südlich Celles

BBouvier, Mittwoch, 28.01.2015, 21:48 vor 4287 Tagen @ offtopic (3339 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Mittwoch, 28.01.2015, 21:53

Hallo, Offtopic!

Du siehst mich entzückt! *gg*

Hierzu:
=>
<"Mehrere Meter dürften auch nach einem oder zwei Jahren nicht befahrbar sein...">

So ist es.
Vor einigen Jahren mittlerweile, hat ein "Seher"
einer mir bekannten Gestütsbesitzerin südlich Celles
- anläßlich eines Besucher bei der - ihr gesagt,
die Flut reiche dort (kurzfristig) bis knapp über den zweiten Stock,
(er zeigte das am Gebäude) ...
falls die Bretter der Hofumzäunung nicht solide
angenagelt wären, würden die weggerissen,
und nach Ablaufen des Wassers läge der Schlick
nicht ganz einen Meter hoch.
Wörtlich:
"... bis an das (?) Sprunggelenk (?) eines Pferdes."
[image]
Ich habe von Pferden keinen Schimmer und mir das
an einem der Tiere dann zeigen lassen.

<"Für mich wird der wieder abfließende Tsunami
erst einmal der Auslöser für das Hilfegesuch an Russland sein.
..">

Zustimmung.
Das ist m.E. der Zustand, der mir in meiner Schau
"Abfall Mitteldeutschlands" als Eingangssequenz
gezeigt wurde ... allerdings ganz massiv überhöht
und nicht 1:1 ...

Beste Grüße!
BB

--
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Schlickhöhe

rauhnacht, Mittwoch, 28.01.2015, 22:19 vor 4287 Tagen @ BBouvier (3063 Aufrufe)

Hallo,
Sprungelenk ist in Deinem Bild an den Hinterbeinen der zweite Kringel von unten. 50 bis /70 cm je nach Größe und auch nur bei Pferden, ein Mensch watet da bis zum unteren Oberschenkel im Schlick.

Ist das wirklich vorstellbar? Nicht, dass ich da jetzt konkret zweifeln würde, ich versuchte nur grad mich an Bilder von Tsunamis oder Überschwemmungen zu erinnern. Hmmm.

Freundliche Grüße, Rauhnacht

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Sediment

BBouvier, Donnerstag, 29.01.2015, 00:17 vor 4287 Tagen @ rauhnacht (3087 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 29.01.2015, 00:46

Hallo,
Sprungelenk ist in Deinem Bild an den Hinterbeinen der zweite Kringel von unten. 50 bis /70 cm je nach Größe und auch nur bei Pferden, ein Mensch watet da bis zum unteren Oberschenkel im Schlick.

Ist das wirklich vorstellbar? Nicht, dass ich da jetzt konkret zweifeln würde, ich versuchte nur grad mich an Bilder von Tsunamis oder Überschwemmungen zu erinnern. Hmmm.

Freundliche Grüße, Rauhnacht

Hallo, Rauhnacht!

1.
Danke!
Dann wäre das also nicht ein knapper Meter
sondern eher ein guter halber.

2.
Seinerzeit habe ich diesbezüglich ein wenig recherchiert
und die Angabe gefunden, daß Großfluten pro 20 Meter Höhe
in etwa einen Meter Sediment absetzen.
Kleinflut:
[image]
Das käme ja in etwa hin.
Möglicherweise werden ja Höhen dabei nivelliert,
Bergflanken seitlich abgetragen?
Dazu kommt, daß sich das Dorf dort unmittelbar
in der Allerniederung befindet:
Da schwemmt es dann alles mögliche nach "unten".

Außerdem ist ein reiner "herkömmlicher" Küstentsunami, der nur
ein paar hundert Meter weit "Frischwasser" schwemmt,
kaum mit "unserem" zu vergleichen:
Von Emden nach Celle sind es über 200 Kilometer!

Grüße!
BB

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Strategische Umfassung

BBouvier, Mittwoch, 28.01.2015, 18:11 vor 4287 Tagen @ offtopic (3231 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Mittwoch, 28.01.2015, 18:37

<"Es macht ... überhaupt keinen Sinn,
einen von drei Heereszügen die neue Küstenlinie entlang zu schicken.
">

Hallo, Offtopic!

Doch!

Siehe den Schlieffenplan - Erster Weltkrieg:
=>
[image]

Ganz gleich, wo auch immer die "Küste" sein mag:
Das Konzept ist genau das gleiche!

(Und - ja, ich weiß schon:
Der Zeichner hat da irrig auch die Niederlande mit untergepflügt, *gg*)

Natürlich "die Küste entlang"!
Von St. Petersburg bis in die Bretagne = eine Gerade!
=>
[image]

Dort, im Flachland, da rollen die Stoßarmeen wie im tiefsten Frieden.

Beste Grüße!
BB

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Sehr gut!

offtopic, Mittwoch, 28.01.2015, 19:20 vor 4287 Tagen @ BBouvier (3149 Aufrufe)

Hallo BB,

das stimmt, nimmt man diese Route, kommt man bei der neuen Küstenstadt Hannover (durchschnittlich 55 m nn) als auch bei Berlin vorbei (34 - 122 m nn) vorbei - was ziemlich genau dem Küstenverlauf "ganz danach" entsprechen dürfte...

Da passt auch Irlmaiers Aussage (von Russland aus) genau von Osten Richtung Berlin kommend, auch - sofern man annimmt, dass ein noch stehendes Norddeutschland/Dänemark über den Flankenangriff Skandinaviens "abgedeckt" würde.

Durch die Überflutung ist dann der zweite (mittlere) Heereszug nicht mehr so weit weg, um im Bedarfsfalle eingreifen zu können. Desweiteren ist der neue Küstenverlauf ja das Gebiet, in dem eh schon die Hilfstruppen sind und daher wahrscheinlich schon gesichert ist.

Und sie umgeht auch die (fast) nicht mehr existente Niederlande.

Excellente Arbeit!

Beste Grüße

OT

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"... und aus Holland geht das Wasser nicht mehr weg."

BBouvier, Mittwoch, 28.01.2015, 19:40 vor 4287 Tagen @ offtopic (3536 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Mittwoch, 28.01.2015, 19:47

Und sie umgeht auch die (fast) nicht mehr existente Niederlande.

Danke sehr für Deinen freundlichen Zuspruch, Offtopic!

Zu obigem:
Ewald (Frankfurt) hatte u.a. mal eine ganz kurze
Schau, in derder Radiosprecher sagte:
"... und aus Holland geht das Wasser nicht mehr weg."

Logisch.
Diese Teile der Niederlande liegen unter dem Meeresspiegel:
=>
[image]

Und nach dem Vortzunami auch alle Pumpwerke,
mit denen sonst das Wasser "außenbords" befördert wird.
Und ganz nebenbei dürfte der Tsunami die Deiche
massiv derbröselt haben ...
[image]

Da hilft dann auch (fiktives) pumpen nicht weiter.

Beste Grüße!
BB

--
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Ergänzung VII

Sagitta, Mittwoch, 11.02.2015, 23:27 vor 4273 Tagen @ Sagitta (3008 Aufrufe)

Guten Abend,

auch wenn das äußerst merkwürdige Motiv der "Vorankündigung der großen Weltkatastrophe in TV und Radio" hier auf dem Forum kein großes Interesse zu wecken scheint, darf ich der Vollständigkeit halber meine eigene, spontan dem Ärmel geschüttelte Liste von Belegen hiermit um einen weiteren Text ergännzen.

Mit freundlichen Grüßen,
Sagitta

"Ich war im Bett - nachts um ca. 1.30 Uhr wachte ich auf und begann den schmerzhaften Rosenkranz zu beten. Währenddessen wurde ich im Geiste entrückt: Bei Tageslicht saß ich in der Küche am Tisch. Auf dem Tisch stand ein Wecker, der plötzlich zu mir her rutschte und laut zu klingeln begann. Es war 06.00 Uhr. In dem Moment ging das Radio an und der Sprecher kündete eine große Katastrophe an. Er sagte in etwa: 'Auf der ganzen Welt wird etwas schlimmes passieren!' Ich verstand noch, daß es eine Katastrophe sei, die den Menschen schon lange durch Seher vorhergesagt worden wäre. Er sagte aber nicht genau was passieren wird, er nannte auch kein Datum. Nach weinigen Minuten war die Vision zu Ende."

Quelle: https://schauungen.de/wiki/index.php?title=Christine_Bauer_Rapp

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