die Amerikaner (Schauungen & Prophezeiungen)

Leo DeGard, Montag, 02.02.2009, 16:44 (vor 6204 Tagen) @ Taurec (3882 Aufrufe)

Die Amerikaner kämpfen nicht mit, sind nicht anwesend und haben mit dem
Feldzug in Europa allenfalls durch den gelben Strich etwas zu tun. Nach
dessen Einsatz werden die Russen tatsächlich von Franzosen und Deutschen
besiegt. Daß wir wieder Herr im eigenen Land werden, hat Irlmaier meines
Erachtens auf die Nachkriegsbesatzung bezogen.

Hallo Taurec,

ich vermute, dass der Amerikaner zwar schon mitkämpfen wird, aber nur bedingt, d.h. die wenigen in Europa verbliebenen Truppen (z.B. in Grafenwöhr usw.) werden gegen die Russen kämpfen (es gibt dazu z.B. die Schau über den russischen C-Waffeneinsatz gegen US-Truppen in Europa und die amerikanische Vergeltung). Diese restlichen US-Truppen werden genau wie die Briten wohl sehr schnell dezimiert, bzw. vernichtet (siehe Rensburg). Was der Waldviertler meinte, dass vom Ami nicht viel zu erwarten sei, verstehe ich so, dass eben über den Atlantik keine Verstärkung nachkommt, wie es in früheren Jahrzehnten die Strategie gewesen wäre (vgl. Operation Big Lift*), weil der Ami mit sich selbst beschäftigt ist, sprich, weil einerseits dort bürgerkriegsähnliche Zustände herrschen und andererseits die Russen und die Chinesen in Alaska gelandet sind. Ausserdem scheint die US-Armee zu diesem Zeitpunkt ja schon massiv in Nahost verwickelt zu sein, d.h. es sind offenbar keine Kräfte mehr vorhanden, die man nach Europa bringen könnte, im Gegenteil, unmittelbar vor dem russischen Angriff hat man sie ja sogar erst abgezogen. Der Amerikaner war schon immer ein lausiger Bündnispartner, umso wichtiger wäre es, wenn sich Deutschland aus eigener Kraft verteidigen könnte, aber davon ist die Bundeswehr heute weiter entfernt denn je.

Viele Grüße
LDG

*Im Jahr 1963 fand im Rahmen der Operation BIG LIFT eine Großübung statt, zu der rund 16.000 Soldaten der 2. US-Panzerdivision aus den USA eingeflogen wurden, die ihr Großgerät aus Depots in der Pfalz und Frankreich übernahmen und zusammen mit der "deutschen" 3. US-Panzerdivision, 8. US-Infanteriedivision und dem 3. gepanzerten Kavallerieregiment eine Manöverstreitmacht von über 40.000 Soldaten und 12.000 Fahrzeugen ergaben. Nach einem "Gegenangriff" der feindlichen Kräfte wurde der Main bei Aschaffenburg überquert und die Übung endete mit einer großen "Panzerschlacht" mit über 800 beteiligten Panzern der Typen M48 Patton und M60 im Raum Gießen.


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