Prognose von Gerald Celente -Wirtschaftskrise- (Schauungen & Prophezeiungen)

Nordwind, Samstag, 07.02.2009, 15:53 vor 6198 Tagen (5292 Aufrufe)
bearbeitet von Nordwind, Samstag, 07.02.2009, 16:07

Grüßt euch Foris,

Hab mich heute nun frisch angemeldet und hoffe gelegentlich Sinnvolles mit beitragen zu können. Ich beschäftige mich schon seit mehreren Jahren unter anderem mit Schauungen und habe seitdem auch gelegentlich den Werdegang der letzten 3 Zukunftsforen(-Generationen) verfolgt.

Aber nun zum eigentlichen Thema: der immer weiter ausartenden Wirtschaftskrise. Hierzu bin ich mittels eines anderen Forums auf einen Blog gestoßen, welcher Ausschnitte eines Interviews mit einem gewissen Gerald Celente schildert.
Dieser Prognostiziert eine drastische Ausweitung der Wirtschaftskrise (ja ich weiß - welch wunder :-D) und geht dabei auch ins Detail.
Auch spricht der Mann über Rebellionen auf der ganzen Welt, also Bürgerkriegsähnliche Zustände. Ich persönlich finde das ganze sehr interessant, sollte man wirklich gelesen haben!

Vielleicht ist jemandem hier der Name Celente ja sogar geläufig und wir könnten die Treffsicherheit von ihm untermauern.

Hier also erstmal die Links:

* Die wichtigsten Ausschnitte

* DAS INTERVIEW

Fox Business: Celente

Franz Liszt, Sonntag, 08.02.2009, 14:36 vor 6197 Tagen @ Nordwind (4324 Aufrufe)

Hallo Nordwind,

das ist ein super Treffer :-)

Obwohl dauernd Foxbusiness.com im Internet zitiert wird, findet man komischerweise auf Foxbusiness.com nichts davon. Wer übles dabei denkt...

"Fox Business: Gerald Celente Predicts Revolution..." dutzendweise bei Google.

Offensichtlich liefert er die Belege für sein Können selbst ganz gut:

http://www.trendsresearch.com/forecast.html

Gruß franz_liszt

Danke!

Dunkelelbin, Sonntag, 08.02.2009, 22:32 vor 6197 Tagen @ Nordwind (4123 Aufrufe)

Hallo Nordwind,

danke für den link.
Bis jetzt haben uns die Auswirkungen der Krise nur gestreift und deswegen erscheinen solche Prognosen immer sehr utopisch.

Vor ca. zwei Jahren habe ich jedoch erstmals auf der Seite der Bundesregierung eine Liste für Vorratshaltung gesehen, auf der den Bürgern auch nahegelegt wird, Vorräte für mindestens 3 Wochen im Hause zu halten.

Vorräte alleine werden aber nicht ausreichend sein, weitmöglichst autarke Selbstversorgung erscheint mir sinnvoller.

Das Problem ist derzeit, dass wir uns so etwas noch gar nicht richtig vorstellen können, und deswegen jetzt auch die weitgehende Ansicht, *wir spüren nichts von der Krise, also kann es nicht so schlimm sein*.
Ich befürchte das ist eine fatale Einschätzung der realen Lage, denn die Medien präsentieren uns ohnehin nur sorgfältig ausgesiebte Meldungen.

Grüße
Dunkelelbin

Grüßt euch Foris,

Hab mich heute nun frisch angemeldet und hoffe gelegentlich Sinnvolles mit
beitragen zu können. Ich beschäftige mich schon seit mehreren Jahren unter
anderem mit Schauungen und habe seitdem auch gelegentlich den Werdegang
der letzten 3 Zukunftsforen(-Generationen) verfolgt.

Aber nun zum eigentlichen Thema: der immer weiter ausartenden
Wirtschaftskrise. Hierzu bin ich mittels eines anderen Forums auf einen
Blog gestoßen, welcher Ausschnitte eines Interviews mit einem gewissen
Gerald Celente schildert.
Dieser Prognostiziert eine drastische Ausweitung der Wirtschaftskrise (ja
ich weiß - welch wunder :-D) und geht dabei auch ins Detail.
Auch spricht der Mann über Rebellionen auf der ganzen Welt, also
Bürgerkriegsähnliche Zustände. Ich persönlich finde das ganze sehr
interessant, sollte man wirklich gelesen haben!

Vielleicht ist jemandem hier der Name Celente ja sogar geläufig und wir
könnten die Treffsicherheit von ihm untermauern.

Hier also erstmal die Links:


*
Die
wichtigsten Ausschnitte

*
DAS
INTERVIEW

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3 Wochen...

Taurec ⌂, München, Sonntag, 08.02.2009, 22:48 vor 6197 Tagen @ Dunkelelbin (4269 Aufrufe)

Hallo!

Blöd nur, daß diese 3 Wochen bestenfalls ein Beruhigungspflaster sind für jene, die sich danach richten.
Mit diesen Vorräten kommt man höchstens über die Runden, wenn man beispielsweise eingeschneit wird, wie Teile Nordeutschlands 1978, nicht aber, wenn es so stark kracht, daß Nahrungsmittelimporte ausbleiben, weil sie etwa nicht mehr bezahlt werden können. Die laufen dann nicht nach drei Wochen, sondern niemals wieder.
Wenn andere einen Laib Brotes verlieren, den sie getrost liegen lassen können, weil es nicht mehr so lange dauert, ist ein stattlicher Anteil der Stadtbevölkerung wahrscheinlich schon verhungert oder hat sich im Kampfe um die letzten Reste selbst vernichtet.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Kommunale Autarkie - aber wie?

reminder, Montag, 09.02.2009, 08:16 vor 6197 Tagen @ Dunkelelbin (4100 Aufrufe)

Vorräte alleine werden aber nicht ausreichend sein, weitmöglichst autarke
Selbstversorgung erscheint mir sinnvoller.

Hallo Elbin,

Du hast Recht. Eine Frage, die sich mir seit langer Zeit stellt: Wie baue ich eine autarke Selbstversorgung für eine Kommune auf? Umso besser funktioniert nämlich auch dann die eigene Autarkie. Celente beschreibt dies ja auch als Strategie für Unternehmen. Wir haben hier noch keine Überlegungen angestellt, wie ein Unternehmen, eine Gemeinde, Autarkiebestrebungen angeht, plant, umsetzt. Ich denke, hier könnten wir uns einbringen und Impulse setzen.

Hat jemand dazu Gedanken, Strategien oder Konzepte?

Reminder

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lässt sich itzt kaum planen...

BBouvier, Montag, 09.02.2009, 11:31 vor 6197 Tagen @ reminder (4164 Aufrufe)

Vorräte alleine werden aber nicht ausreichend sein, weitmöglichst

autarke

Selbstversorgung erscheint mir sinnvoller.


Hallo Elbin,

> Du hast Recht. Eine Frage, die sich mir seit langer Zeit stellt: Wie baue
[quote]ich eine autarke Selbstversorgung für eine Kommune auf? Umso besser
funktioniert nämlich auch dann die eigene Autarkie. Celente beschreibt
dies ja auch als Strategie für Unternehmen. Wir haben hier noch keine
Überlegungen angestellt, wie ein Unternehmen, eine Gemeinde,
Autarkiebestrebungen angeht, plant, umsetzt. Ich denke, hier könnten wir
uns einbringen und Impulse setzen.

Hat jemand dazu Gedanken, Strategien oder Konzepte?

Reminder[/quote]


Hallo, Reminder!

Dazu müsste man wohl die Rahmenbedingungen "nachher" kennen.
Itzt wären das "Ideen" im luftleeren Raum.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Rahmenbedingungen sind erkennbar - für heute und morgen

reminder, Montag, 09.02.2009, 11:53 vor 6197 Tagen @ BBouvier (4057 Aufrufe)

Dazu müsste man wohl die Rahmenbedingungen "nachher" kennen.
Itzt wären das "Ideen" im luftleeren Raum.

Hallo BB,

bei den Rahmenbedingungen für nachher gehe ich von uns bekannten Zuständen auf Basis der Prophezeiungen aus und auch der Hoffnung, daß es nicht so schlimm kommt wie prophezeit (Beginn auf Basis Anfang 19. Jhdt., langsame Entwicklung des landwirtschaftlichen Sektors, davor aber Hunger und Mangelwirtschaft, ev. neue Energien und Technologien zu einem spätern Zeitpunkt im Goldenen Zeitalter). Das ist aber nebensächlich.

Ideen, die den Raum füllen könnten wären:
- Verzahnung der regionalen Bodenbewirtschaftung,
- Energiegewinnung und Ressourcenförderung mit den Kernunternehmen des produzierenden Mittelstandes in der jeweiligen Region
- Modellbildung eines integrativen Kreislaufsystems der Primär- und Sekundärindustrie (vor allem Handwerk, Verarbeitung, Maschinenbau)
- Parallele Vorbereitung der Produktionsstrukturen auf elementare Aspekte der regionalen Selbstversorgung und Wertschöpfung (mechanische Prozesse,
- Szenarienentwicklung der Umrüstung der Produktionskapazitäten auf Basis elementarer Grundversorgung und der Verarbeitung
- Interne Kapazitätsanalyse der Mitarbeiter in punkto Fähigkeiten/Fertigkeiten (Ressourcen, Potentiale, Einsatzfelder, Verwendbarkeit)
- Sicherung des Rohstoffbezuges, der Energiegewinnung
- Aufbau von Lagerkapzitäten (krisengesichert)
- vertikale Kooperationsmechanismen (Sicherung der vor- und rückwärtegelagerten Wertschöpfungsbereiche)
- Bildung von (auch edemetallbasierten ...) Liquiditätsfonds der teilnehmenden Unternehmen in einer Region bzw. innerhalb der vertikalen Wertschöpfung (= partieller Ausstieg aus dem Bankrensystem).
- Einsatz von Task-Force-Gruppen der größeren produzierenden Unternehmen mit der kommunalen und regionalen Politik zur Analyse der Rohstoffbewirtschaftung und Energieversorgung. etc. etc.
- Projektbildung im Rahmen des anlaufenden Konjunkturprogrammes (hier sind die Gemeinden deutschlandweit aufgerufen, Projekte einzureichen - 4000 Gemeinden!)

Du hast sicherlich recht, daß gegenwärtig ein luftleerer Raum dafür vorhanden ist. Aber füllen kann man ihn ja mit Ideen und Modellen, die nicht von der Stange kommen. Bin sowohl auf der unternehemerischen als auch der öffentlich-rechtlichen/kommunalen Seite tätig.

Grüße und Danke fürs Rückmelden
Reminder

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schlecht einzuschätzende Faktoren

BBouvier, Montag, 09.02.2009, 12:17 vor 6197 Tagen @ reminder (4033 Aufrufe)

Hallo, Reminder!

Nicht, dass ich mich grundsäztlich
sperren wollte:
Ganz herzlichen Dank für diesen, Deinen Impuls!

Jedoch ist unser Wissen zu "nachher"
m.E. doch schlicht allzu lückenhaft.
Leider.

=>
- inwieweit sind die Verkehrswege (Brücken/Schienen/Strassen)
zerstört?
- steht Strom noch zur Verfügung? Und, - falls "ja", wieviel?
- wieviele und welche Elektro- Elektronikgeräte
funktionieren überhaupt noch?
- steht Diesel/Benzin zur Verfügung? Und, - falls "ja",
für wie lange, und wieviel?>
- wieviele Menschen haben bei "mir" überlebt?
=> ganz wenige = Probleme
=> sehr viele = Probleme
- ist man auf "Pferde" angewiesen?
Falls "ja", gibt es noch welche?
Falls "ja", stehen Geschirre und "Pferdepflüge" zur Verfügung?
- sind die Brunnen verschüttet?
- gibt es noch verfügbare Grosslager Lebens-/Futtermittel?
- besteht eine Gefahr wegen marodierender Banden?
(dann müsste eine Bürgerwehr organisiert werden)
- grassieren Seuchen?

Und so weiter, und so weiter.
Und so weiter...

Alle Einzelkomponenten können unterschiedlich
zusammentreffen und darüberhinaus regional
wiederum ganz unterschiedlich sich darstellen.
Wir wissen einfach viel zu wenig!
Ist auch nur eine einzige Komponente nicht
bedacht oder falsch gewichtet, dann war
sämtliche "Planung" für die Katz.

Ich meine, man kann nur für sich selbst vorsorgen.
Und muss dann mal sehen, wie die regionale Situation
überhaupt ist...

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Weiterer Impuls

reminder, Montag, 09.02.2009, 18:21 vor 6196 Tagen @ BBouvier (3954 Aufrufe)

Ganz herzlichen Dank für diesen, Deinen Impuls!

Jedoch ist unser Wissen zu "nachher"
m.E. doch schlicht allzu lückenhaft.
Leider.

Hallo BB,

auch meinen herzlichen Dank für die wichtigen, konstruktiven Fragen. Unisono was das Wissen für die Zeit "nachher" betrifft. Da wissen wir zu wenig. Was wir wissen, ist aber Anhaltspunkt. Nicht mehr und nicht weniger.

Der Punkt ist jetzt, daß nun - zu Beginn der "Very Great Depression" - den mitdenkenden Unternehmern im Mittelstand eine Vision, eine Idee, eine Strategie vermittelt werden sollte, damit diese ihre Fähigkeiten für die Zeit der Depression und ev. die Zeit danach in die richtige Richtung lenken. Da gibt es viele mit Potential und Sensibilität, die studieren nicht nur die FTD, das Handelsblatt oder WiWi, sondern auch das Gelbe Forum, hartgeld.com und weitere Infoquellen. Das werden aber nur wenige sein. Zugegeben.

Aber wie war das bei Abraham und seiner Geschichte von Sodom und Gomorrha?: Wenn nur einer gut ist und gerettet werden kann..... Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Ich möchte kein Träumer sein, doch ich sehe da eine Chance. Und wenn ein anderer sie sieht, dann sollten wir daraus etwas machen. Insofern ist Dein Mitdenken doppelt so wertvoll. Ein paar weitere Eingaben von mir:

- inwieweit sind die Verkehrswege (Brücken/Schienen/Strassen)
zerstört?

--> deshalb das Konzept der verstreuten Lagerhaltung - immer in umittelbarer Umgebung des produzierenden/verarbeitenden Unternehmens. Silobau mit biegesteifen Steckverbindungen aus Stahl: Hält Erdbeben der Stärke 10 aus.

- steht Strom noch zur Verfügung? Und, - falls "ja", wieviel?

--> Neueste Blockheizkraftwerke, eingebettet in einem Stahl-Betonrahmen (siehe oben) und damit autark betriebsfähig - auch für den privaten Haushalt - erzeugen mit entsprechender Dieselbevorratung Strom (natürlich nicht für ewig)

- wieviele und welche Elektro-/ Elektronikgeräte funktionieren überhaupt noch?

--> deshalb der Vorschlag, zum einen die wichtigsten non-substituierbaren Elektrogeräte für die betriebliche Produktion EMP-sicher zu machen (Farradayscher Käfig im Ernstfall durch eine hydro-magnetische Umschirmung), und - noch viel wichtiger: Die Herstellung mechanischer Geräte.

- steht Diesel/Benzin zur Verfügung? Und, - falls "ja", für wie lange, und wieviel?>

--> Sensibler Punkt, aber lösbar. Ölpreis stimmt derzeit, mehrere 10.000l-Tanks produzieren über die erwähnten Blockheizkraftwerke Energie. Wieviel (in Kw) und wie lange man damit Strom produzieren kann - kann man je nach Unternehmen und Ausstoß ausrechen lassen. Gehen wir mal von 18 Monaten ab "Point of no return" aus.

- wieviele Menschen haben bei "mir" überlebt?
=> ganz wenige = Probleme
=> sehr viele = Probleme

--> Zu unterteilen in die (a) Zeit der Very Great Depression, dann (b) III.WK und 3. WG (Weltgeschehen) und dann (c) die Zeit danach (Golden Age). Konzept der Tacit- und Non-Tacit-Wissenssicherung, um handwerkliches und elektronisches, ingenieurstechnisches und statisches Wissen auch außerhalb unserer IT-Welten zugänglich zu machen.

- ist man auf "Pferde" angewiesen?
Falls "ja", gibt es noch welche?
Falls "ja", stehen Geschirre und "Pferdepflüge" zur Verfügung?

--> Ist lösbar, vor allem ist das die große Frage in der Zeit nach dem III.WK und dem 3. WG. Sehe aber dann nicht mehr die Notwendigkeit (wg. Neubeginn). Die Zeit der Very Great Depression bis zum 3. WG hätte bei mir Priorität.

- sind die Brunnen verschüttet?
- gibt es noch verfügbare Grosslager Lebens-/Futtermittel?

--> Alles Teile des Umschichtungs- und Vorbereitungskonzeptes für KMU im produzierenden Konsumgütergewerbe und in der verarbeitenden Industrie, Landwirtschaft eingeschlossen). Was immer an Kataklysmen kommt - wissen wir nicht. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Ein flächdendeckendes System bez. Brunnenbau bis zum 3. WG kann für jede Mikroregion vorbereitet werden. Muß sich um ein hoch standardisiertes mechanisches System handeln, das schnell und mit wenigen Vorkenntnissen realisierbar ist. Wenn man das in Afrika schafft, geht's doch auch in D, oder?

- besteht eine Gefahr wegen marodierender Banden?
(dann müsste eine Bürgerwehr organisiert werden)

--> Ganz meine Meinung.

- grassieren Seuchen?

--> Nunja, das wird die KMU's in ihrer Produktionsfähigkeit nur dann beeinflussen, wenn die wichtigsten Know-how-Träger betroffen sind, deshalb der Konzept des verteilten Wissens. Wie gesagt, bis zum 3. WG wird das noch kein Problem sein.

Und so weiter, und so weiter.
Und so weiter...

--> Ja nun - das ist es ja, was Spaß macht: Je mehr Fragen, desto mehr Grübeln, desto mehr Lösungsansätze. Irgendwann kommt da ein Gesamtkonzept raus. Und man kann es dann bei zuständigen Bürgermeister/Landrat mal vortragen..:-) Besser als nichts. Als VT verjagt und ausgelacht zu werden, das kann man noch ertragen.


Alle Einzelkomponenten können unterschiedlich
zusammentreffen und darüberhinaus regional
wiederum ganz unterschiedlich sich darstellen.
Wir wissen einfach viel zu wenig!

--> Als einzelne: Ja! Zusammen schaut das schon anders aus. Wir haben ja noch ein wenig Zeit.

Ist auch nur eine einzige Komponente nicht
bedacht oder falsch gewichtet, dann war
sämtliche "Planung" für die Katz.

--> Sämtliche Planung nicht. Wir wissen doch, wie das mit den menschlichen Kräften und der Überlebenfähigkeit ist - wenn es zu Katastrophen kommt. Da wachsen manche über sich hinaus. Und wo ein Wille, da ein Weg. Vieles, was möglich sein könnte, haben wir ja vielleicht auch noch selbst gar nicht beachtet. In uns schlummern ungeahnte Kräfte, ungeahntes Wissen. Sind wir nicht Deutsche? (o.k.: Ich nicht ...:-()


Ich meine, man kann nur für sich selbst vorsorgen.
Und muss dann mal sehen, wie die regionale Situation
überhaupt ist...

--> Ersteres stimmt 100%ig, davon gehe ich aus. Die regionale Situation bei mir zu Hause ist geradezu präsdestiniert für den "Neuen Weg".

Gruss
Reminder


Gruss,
BB

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ein schnelles Fluchtfahrzeug sei angeraten

BBouvier, Montag, 09.02.2009, 20:35 vor 6196 Tagen @ reminder (4114 Aufrufe)

Und man kann es dann
bei zuständigen Bürgermeister/Landrat
mal vortragen.

Ja.
Sicherlich.
Und mit viel Glück kommt man dann
den herbeitelefonierten
"Männlein mit den weissen Kitteln"
grad noch aus.
Ratsam wäre da ein schnelles Fluchtfahrzeug.
Ohne Nummenschilder.

Weisst:
Ich mache mir da keine Illusionen.
Seit 1988 sagen mir dieselben Leute,
jeweils das nächste Ereignis auf meiner
"Liste Vorlauf" bezüglich,:
"das könne man sich aber man gar nicht vorstellen, das!"

Noch wenn die Russen am Rhein scheitern,
wird die stereotype Antwort, den Impaktor betreffend, sein:
=>
"das kann ich mir aber man gar nicht vorstellen, das!"

Vergisses. :waving:

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Es war einen Versuch wert

reminder, Montag, 09.02.2009, 21:09 vor 6196 Tagen @ BBouvier (3869 Aufrufe)

Und mit viel Glück kommt man dann
den herbeitelefonierten
"Männlein mit den weissen Kitteln"
grad noch aus.
Ratsam wäre da ein schnelles Fluchtfahrzeug.
Ohne Nummenschilder.

Schon vorbereitet. Auch den falschen Bart, mit dem ich meine wahre Identität verschleiere...:-) Da ich die 100m immer noch in 13,5 sec. laufe, müssen die in den weissen Kitteln aber verdammt schnell sein.


Weisst:
Ich mache mir da keine Illusionen.
Seit 1988 sagen mir dieselben Leute,
jeweils das nächste Ereignis auf meiner
"Liste Vorlauf" bezüglich,:
"das könne man sich aber man gar nicht vorstellen, das!"

Noch wenn die Russen am Rhein scheitern,
wird die stereotype Antwort, den Impaktor betreffend, sein:
=>
"das kann ich mir aber man gar nicht vorstellen, das!"

Nicht daß ich nicht zustimmen tu. Ich kann dem nicht widersprechen. So war es auch bei mir - die letzten 15 Jahre. Mit einem Unterschied: Politiker bleiben da stehen, wo sie immer waren: Im System beherbergt, in der Herberge (zu Hause) systemtreu. Gute Unternehmer sind da anders. Sonst wären sie Beamte oder Lehrer.


Vergisses. :waving:

Na gut - dann eben für Politiker und Beamten: :sleeping: und ausspannen
Für richtige Unternehmer: :wink:
Für mich: :hammer:

Beste Grüße
Reminder :ok:

Gruss,
BB

Nachher - kann man viel organisieren;

Mario, Montag, 09.02.2009, 22:53 vor 6196 Tagen @ reminder (3878 Aufrufe)

Hallo reminder,

Deine Überlegungen sind schon gut. Trotzdem werden sie die "Masse" nicht berühren.
Stelle Dir mal vor: Tante Herta, 45 Jahre, 1,56 groß, 200kg schwer - und die geht mal fix zum Landrat oder zur Stadt und möchte mal fix Vorsorge treffen um einige Notstromaggregate auf Stadtkosten zu bestellen (eigentlich käme es ja auf ein paar Tausend Euro Speigeld Schulden nicht mehr ganz so an).

Nicht nur, daß das Tante Herta nicht nun mal gar nicht interessiert, geschweige denn für sie machbar wäre, da der Aldi mit den Tiefkühlpizzen-Angeboten nur 100 Meter weg ist - und sie es gerade mal so bis dahin zu humpeln schafft; - nein, es besteht auch beim Landrat oder Bürgermeister überhaupt kein Interesse, jemals etwas zu "Unternehmen", das nicht seiner politischen Zukunft dient.

Bei mir kennen sich einige "Eingeweihte", die ebenfalls Vorsorge getroffen haben etwas aus, um die kommende "Verwerfung" zu überstehen.

Es wird sich erst mal die Spreu vom Hafer trennen und dann; erst dann ist an eine autarke Gemeinschaft zu denken; - so mit denen die da übrig geblieben sind.

Mein persönlicher Ablaufgedanke:

Das Essen ist bei den meisten Tanten Herta so fix nach ca. 3 Tagen aufgefressen.
Man hatte ja vor lauter wichtigster Fernsehmeldungen keine Zeit, neue Pizzen zu holen bzw. der Pizzamachermann liefert nicht mehr, da er andere Probleme hat.
Dann schreit man aus dem Fenster und wartet auf die mobile Gularschkanone - die wegen Bodennebels und diverser Versorgungsengpässe im Rathaus hängen geblieben ist.
Dann schlumpert Tante Herta in fensten Lamahausschuhen zum Kaffeekränzchen und heult mit den anderen um die Wette....

Nach so 5 Tagen hat sie die Schleppe, da sie Pfützenwasser soff in das ein Igel gepullert hatte.
Dann beginnte so langsam die Auslese.

Ich könnte da lange was dazu schreiben; - wie das so ablaufen wird.

Wenn wir das gröbste überstanden haben, wird genug Werkzeug, Baumaterial pp. rumliegen, mit dem an einen Neuanfang zu denken ist.
Das einzige was etwas rahr sein wird sind die, die ein paar Schaufeln halten können.

Und ob es uns die vorbereitet sind erwischen wird, das steht auch in den Sternen.

Kleiner Tip:

Man kann auch die Knollen vom Schilf essen, die haben mehr Stärke als die Kartoffel.
Vitamin C holt man sich von den Fichtenzweigtrieben im Frühling oder kocht einfach im Winter die Nadeln aus.
Vitamin C gibt es auch bei Rossmann als Getränkepulver. Da kosten 10 Beutelchen 89 Cent und besitzen die Kraft der 3 Citronen.
Das Zeug ist ordentlich eingeschweißt und für eine Flucht supi geeignet, da es ein sehr geringes Gewicht aufweißt.

Mit freundlichem Gruß:-)

Mario

--
„Wer alles verteidigt, verteidigt nichts mehr.“ - Gerhard Johann David von Scharnhorst 1755 - 1813

Rahmenbedingungen ...

Wizard, Berne, Dienstag, 10.02.2009, 00:26 vor 6196 Tagen @ reminder (3798 Aufrufe)

Moin Reminder

bei den Rahmenbedingungen für nachher gehe ich von uns bekannten Zuständen
auf Basis der Prophezeiungen aus und auch der Hoffnung, daß es nicht so
schlimm kommt wie prophezeit (Beginn auf Basis Anfang 19. Jhdt., langsame
Entwicklung des landwirtschaftlichen Sektors, davor aber Hunger und
Mangelwirtschaft, ev. neue Energien und Technologien zu einem spätern
Zeitpunkt im Goldenen Zeitalter). Das ist aber nebensächlich.

Rechne erst mal mit dem Schlimmsten. Um so besser sieht es dann für dich aus, wenn es nicht so schlimm kommt.

Ideen, die den Raum füllen könnten wären:

Ich weis ja auch nicht, wie schlimm es dabei und hinterher wirklich wird. Meine Schauungen zeigen ja in der Regel auch nur regionale Ausschnitte. Allerdings gehe ich mal davon aus, das es anderen Ortes nicht besser, allenfalls schlechter ist.

Grundlage dieser Annahme: Ich bin nicht blöd, und verbliebe mit den Meinen an einem miesen Ort, wenn es anderswo besser wäre.

In Stichworten, was in meinen Schauungen so vorkommt. ohne Garantie auf die Richtigkeit der Reihenfolge:

• Wirtschaftskrise

• Krieg

• Dunkelheit mit langer Dämmerung
(vermutlich Folge der 3TF, Dauer der Dämmerung geschätzt 6 bis 8 Monate, in der Zeit "Minieiszeit")

• "hügelige" Landschaft (vermutlich Harz), grün, aber mit kaum Baumbewuchs (vermutlich bei der Dämmerung fast alle größeren Pflanzen abgestorben)

• (vermutlich) die selbe Landschaft aber mit (junger) Bewaldung (kaum ein Stamm dicker als 15 oder 20 cm), die Landschaft ist eine Halbinsel, Blick in geschätzt grob südlicher Richtung zeigt eine hafenähnliche Bucht, weiter rechts die Landbrücke

• sanft hügelige (wellige) Landschaft, das Licht scheint rötlich zu sein, das "Gras" hat eine seltsam dunkle Farbe, weit verstreut stehen seltsame Bäume (gerader Stamm, die kugelige Krone sieht wie ein "Wollknäuel" aus

Die Technik ab "Krieg" bis "junge Bewaldung" bewegt sich zwischen Steinzeit und Dampfmaschine, wobei "Steinzeit" mehr Jäger und Sammler meint und "Dampfmaschine" eher instandgesetzte Reste. Also allen mehr oder weniger eine Gesellschaft, in der man die Reste von vorher so gut wie möglich wiederverwertet.

- Verzahnung der regionalen Bodenbewirtschaftung,

Was verstehst du darunter?

- Energiegewinnung und Ressourcenförderung mit den Kernunternehmen des
produzierenden Mittelstandes in der jeweiligen Region

Sicher, wer kann, macht was ihm möglich ist. Auch in kleinen Gruppen. Aber falls du unter Energiegewinnung Strom im großen Stiel verstehst, vergiss es.

Mittelstand?

- Modellbildung eines integrativen Kreislaufsystems der Primär- und
Sekundärindustrie (vor allem Handwerk, Verarbeitung, Maschinenbau)

Hä>

Handwerk ja, Verarbeitung auch, aber Maschinenbau?

- Projektbildung im Rahmen des anlaufenden Konjunkturprogrammes (hier sind
die Gemeinden deutschlandweit aufgerufen, Projekte einzureichen - 4000
Gemeinden!)

:-D :-D

Du hast sicherlich recht, daß gegenwärtig ein luftleerer Raum dafür
vorhanden ist. Aber füllen kann man ihn ja mit Ideen und Modellen, die
nicht von der Stange kommen. Bin sowohl auf der unternehemerischen als
auch der öffentlich-rechtlichen/kommunalen Seite tätig.

Noch ja, aber spätestens wenn es so richtig rund geht, kannst du all das vergessen. Wirf einen Blick auf Somalia und denk dir die paar Konzerne weg, die dort einen Standort eingerichtet haben. Alles was irgendwie mit Politik oder Industrie zutun hat, kannst du getrost vergessen. Wenn man etwas im großen Stiel vorbereiten will, geht das allenfalls in einem kleinem dörflichen Bereich und auch nur, wenn alle mitspielen. Deutschlandweit kannst du vergessen.

Selbst wenn sich alle Spitzenpolitiker als Gruppe vor die Kamera stellen und verkünden würden, was uns bevorsteht und was zu tun wäre (ausnahmsweise mal die Wahrheit und das Richtige), würden das nur ein paar Millionen glauben (wenn überhaupt) und sich nur ein paar Hunderttausend darauf einstellen und mitmachen. Die Masse würde zum Teil weitermachen wie bisher und zum Teil was sie will. Wie das ausschaut, wenn es zur Katastrophe kommt, konnte man im Kleinen schon in New Orleans sehen. Selbst Polizisten beteiligten sich an den Plünderungen. Und das war nur ein bisserl Sturm und Überschwemmung.

MfG

Wizard

--
Anführer = Erster unter Gleichen, jemand der den Anderen als Vorbild DIENT, den Anderen also voran geht und nicht jemand der die Anderen voran peitscht.

lässt sich jetzt kaum planen ...

Wizard, Berne, Montag, 09.02.2009, 23:36 vor 6196 Tagen @ BBouvier (3842 Aufrufe)

Moin BB

Dazu müsste man wohl die Rahmenbedingungen "nachher" kennen.
Itzt wären das "Ideen" im luftleeren Raum.

Jein ...

Sicher, in allen Einzelheiten lässt sich das jetzt noch nicht planen ...

Aber!

So ganz ins kalte Wasser springen muss und sollte man da auch nicht. Es lässt sich allerlei vorher üben, planen und vorbereiten. Man muss halt möglichst mit allen Eventualitäten rechnen. Oder anders ausgedrückt, wer vorher mit dem Schlimmsten rechnet, dürfte hinterher besser dran sein, als einer der gar nichts macht.

Beispiel Saatgut:
Nicht jeder hat die Möglichkeit, sich im Vorfeld mit einigen Sack Saatgut für Getreide, Kartoffeln und ähnlichem einzudecken, um damit hinterher einen landwirtschaftlichen "Großbetrieb" aufzuziehen. Aber jeder kann und sollte sich für alle Fälle einige Tütchen Saatgut (Tomaten, Küchenkräuter etc., gibt es zur Aussaatzeit fast in jedem Supermarkt) in die Taschen stecken. Die nehmen nicht viel Platz weg, wiegen tun sie auch fast nichts und kosten nicht die Welt. Aber sie könnten hinterher unbezahlbar sein und die Handhabung ist recht einfach (Gebrauchsanleitung steht in der Regel hinten drauf).

MfG

Wizard

--
Anführer = Erster unter Gleichen, jemand der den Anderen als Vorbild DIENT, den Anderen also voran geht und nicht jemand der die Anderen voran peitscht.

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so etwa

BBouvier, Dienstag, 10.02.2009, 00:31 vor 6196 Tagen @ Wizard (4028 Aufrufe)

Aber jeder kann und sollte sich für alle Fälle einige Tütchen Saatgut
in die Taschen stecken.

Jau Wizard!

So etwa.

Und so etwa eher weniger:
=>
"Energiegewinnung und Ressourcenförderung mit den Kernunternehmen
etwaiger Modellbildung eines integrativen Kreislaufsystems der Primär- und Sekundärindustrie mittels vertikaler Kooperationsmechanismen innerhalb der horizontalen Wertschöpfung unter Zugrundlage der Analyse der Rohstoffbewirtschaftung und Einsatz von Task-Force-Gruppen im Rahmen der anlaufenden Konjunkturprogramme unter parallelem Anlaufen der Sicherung der vor- und rückwärtegelagerten Wertschöpfungsbereiche aufgrund Szenarienentwicklungen der Umrüstung der internen Kapazitätsanalysen der Mitarbeiter rückwärtsgelagerter Wertschöpfungsbereiche."

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Freuhling 2014

basey, Mittwoch, 11.02.2009, 02:43 vor 6195 Tagen @ BBouvier (4010 Aufrufe)

Und so etwa eher weniger:
=>
"Energiegewinnung und Ressourcenförderung mit den Kernunternehmen
etwaiger Modellbildung eines integrativen Kreislaufsystems der Primär- und
Sekundärindustrie mittels vertikaler Kooperationsmechanismen innerhalb der
horizontalen Wertschöpfung unter Zugrundlage der Analyse der
Rohstoffbewirtschaftung und Einsatz von Task-Force-Gruppen im Rahmen der
anlaufenden Konjunkturprogramme unter parallelem Anlaufen der Sicherung
der vor- und rückwärtegelagerten Wertschöpfungsbereiche aufgrund
Szenarienentwicklungen der Umrüstung der internen Kapazitätsanalysen der
Mitarbeiter rückwärtsgelagerter Wertschöpfungsbereiche."

Gruss,
BB

Hallo BB,

Wenn wir im fruehling 2014 endlich anfangen aus diese wirtschaftliche schlammgrube langsam heraus zu klettern sieht die "weltwirtschaft" dann aber ganz anders aus. Kein supercapitalism mehr zum abzocken, die uebriggebliebene menschheit hat bis dahin vieles schreckliches erlebt und teuer gelernt, und die schnauze gestrichen voll von die wirtschaftliche vergangenheit die sie kannten.

LG... - Basey

--
"Man kann sich nicht für eine Krise vorbereiten, wenn man mittendrin steckt"

Eben ...

Wizard, Berne, Donnerstag, 12.02.2009, 02:15 vor 6194 Tagen @ basey (3732 Aufrufe)

... drum!

...die
uebriggebliebene menschheit hat bis dahin vieles schreckliches erlebt und
teuer gelernt, und die schnauze gestrichen voll von die wirtschaftliche
vergangenheit die sie kannten.

--
Anführer = Erster unter Gleichen, jemand der den Anderen als Vorbild DIENT, den Anderen also voran geht und nicht jemand der die Anderen voran peitscht.

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So so... was hab ich immer im ZF geschrieben?

basey, Mittwoch, 11.02.2009, 02:17 vor 6195 Tagen @ Nordwind (4037 Aufrufe)
bearbeitet von basey, Mittwoch, 11.02.2009, 02:31

So so...

Und wo von hab ich seit fruehling 2005 im ZF geschrieben >

Und hab ich nicht geschrieben das die kommende depression das von 1929 ein kinderspiel scheint >

Wie oft hab ich euch gesagt "Es ist unvorstellbar was demnaechst auf uns zukommt" > (Nicht nur die wirtschaft sondern alles anderes das auch dazu kommt von den ich schrieb).

Wie viele haben es geglaubt? Wahrscheinlich ist es nicht eingedrungen, denn wie der grosse psychologe Dr. Carl Jung mal erklaerte "Der mensch kann nur so viel realitaet ertragen". Wahrscheinlich wird das rest des realitaets vom gehirn ausgeblendet...

Wie viele haben reagiert und sich dafuer vorbereitet > 3 1/2 jahre sind vergangen, ich wuerde wetten das weniger als 10% der leser sich vorbereitet haben. Wenn es zu spaet ist werden sie im panischen angst endlich kapieren!

Ist es ein wunder das ich mir ein bunker gebaut hatte (und im ZF schritt-fuer-schritt darueber im sommer 2005 vom bauen und bevorraten berichtete)> Ich versuche immer als vorbild an meiner familie anzukommen, die haben mich immer seid kindheit als "barometer" betrachtet was die zukunft betrifft. Diese starke visionen die ich damals in '73 & '75 hatte werden endlich stueck-fuer-stueck treffer!

Liebe ZF 1, 2 & 3 leser... Kannst noch erinnern?:

- wie ich in 2005 die bilder von milliardenhohen geldscheine aus den 20ern einfuegte und schrieb das wir das noch mal erleben werden? Das die druckereien niemals genug scheine drucken koennen? Das es bestimmt dadurch zum "geldlosen wirtschaftssystem" und zum "chip" kommt?

- wie ich in 2005 von kommenden demonstrationen, schweren unruhen und krawallen schrieb: "es nuetzen die 'wasserkannonen' von frueher nichts, es wird scharf in die mengen geschossen". Vom kommenden "microwave crowd control" hab ich auch geschrieben.

- wie ich in herbst 2006 schrieb "im sommer 2007 faengt es an ins abgrund zu rutschen". Dann herbst 2007 schrieb ich das es weiter nach unten acterbahnartig erstmal geht und "so um Maerz-April, du DA ist was los!" (Bear Sterns 17.3.2008 - treffer?)... und dann schrieb ich von die horrorgeschichte die in herbst 2008 kommt... sicherlich ein treffer.

- wie ich letzten herbst dann schrieb dass die rettungspakete nur wie ein tropfen auf ein heissen stein verdunnsten? Das es bestimmt zur 25% oder viel schlimmer arbeitslosigkeit kommt? (in Prophs.Us hatte ich eigentlich in 2005 mal 50% geschrieben, hoffentlich nicht: "Zeltstaedte werden vom boden schiessen neben grosse wohnhaeuser gebiete wo fast alles leer steht. Zornige menschenhorden werden randalieren und haeuser abfackeln").

- in April 2005 im Prophecies.US schrieb ich das die grossen autohersteller dann im eimer gehen, "Keiner will dann noch die schlecht gebauten spritschlucker" - ich staunte nur wie bei uns in der stadt 2 neue teuere Auto verkaufstellen gebaut worden sind fuer Ford, GM und Chrysler produkte. Idiotie!

"Celente hält es für eine gute Idee für den Einzelnen, oder auch für ganze Gemeinschaften und Gemeinden, Selbstversorger zu werden und sich “vom Netz” zu nehmen. Nach Auffassung von Celente sollte man die Möglichkeiten prüfen, sich unabhängig vom System zu machen, eigene Lebensmittel und Strom zu produzieren. Er sieht die Zukunft nach dem Zusammenbruch in der weitestgehende Selbstständigkeit und Dezentralisierung."
Ach sag! - Wo hat er dann solche ideen her? Vielleicht sollte ich schnell mal 'ne survival schule gruenden bzw. stiften, war mal sowieso ein survivallehrer... wie ihr wisst, das mach ich schon seit 33 jahre! :-D

Wem es betrifft: Wachet endlich auf... die zeit ist weggelaufen!

BB: "Ich meine, man kann nur für sich selbst vorsorgen.
Und muss dann mal sehen, wie die regionale Situation
überhaupt ist..."

Genau... das ueberleben ist mal so! Das "selbst" und die familie kommt zuerst, war immer instinktiv - wahrscheinlich haben die menschen das vergessen. Wenn ich staendig warne und mahne und mich vorbereite, warum soll ich alles verschenken und meinen eigenen leben ins gefahr bringen. Alle anderen hatten auch die moeglichkeit sich vorzubereiten, aber neee es wurde weiter "gespielt"... und jetzt kommt der fabel von "Ameise und Heuschrecke" !


...hab euch alle lieb! - Basey ;-)

PS ...verzeihe meinen mangel an Deutches rechtsschreiben...

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"Man kann sich nicht für eine Krise vorbereiten, wenn man mittendrin steckt"

Kassbasey

Dunkelelbin, Mittwoch, 11.02.2009, 19:28 vor 6194 Tagen @ basey (3857 Aufrufe)

Hallo Basey,

Kassandra, Tochter des Priamos und der Hekabe war eine Seherin ( die Gabe hat sie vom verliebten Apollon verliehen bekommen )und warnte unablässig vor dem bevorstehenden Untergang Trojas aber niemand schenkte ihr Glauben.

Tja, das ist eben die Crux mit den Prophezeiungen, man kann sie glauben oder es lassen. Das wiederum hat etwas mit dem freien Willen und dem Schicksal eines jeden einzelnen zu tun und selbst ein Prophet hat dem nichts entgegen zu setzen:-|

Grüße
Dunkelelbin

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Danke ...*tiefzeufzer (owt)

basey, Sonntag, 15.02.2009, 05:22 vor 6191 Tagen @ Dunkelelbin (3635 Aufrufe)

*tiefseufzer

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"Man kann sich nicht für eine Krise vorbereiten, wenn man mittendrin steckt"

Reminder, Celente kocht auch nur mit lauwarmen Wasser

Joe, Dienstag, 11.01.2011, 10:52 vor 5496 Tagen @ Nordwind (2587 Aufrufe)

Grüßt euch Foris,

Hab mich heute nun frisch angemeldet und hoffe gelegentlich Sinnvolles mit
beitragen zu können. Ich beschäftige mich schon seit mehreren Jahren unter
anderem mit Schauungen und habe seitdem auch gelegentlich den Werdegang der
letzten 3 Zukunftsforen(-Generationen) verfolgt.

Aber nun zum eigentlichen Thema: der immer weiter ausartenden
Wirtschaftskrise. Hierzu bin ich mittels eines anderen Forums auf einen
Blog gestoßen, welcher Ausschnitte eines Interviews mit einem gewissen
Gerald Celente schildert.
Dieser Prognostiziert eine drastische Ausweitung der Wirtschaftskrise (ja
ich weiß - welch wunder :-D) und geht dabei auch ins Detail.
Auch spricht der Mann über Rebellionen auf der ganzen Welt, also
Bürgerkriegsähnliche Zustände. Ich persönlich finde das ganze sehr
interessant, sollte man wirklich gelesen haben!

Vielleicht ist jemandem hier der Name Celente ja sogar geläufig und wir
könnten die Treffsicherheit von ihm untermauern.

Hier also erstmal die Links:


*
Die
wichtigsten Ausschnitte

*
DAS
INTERVIEW

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