Weiterer Impuls (Schauungen & Prophezeiungen)

reminder, Montag, 09.02.2009, 18:21 (vor 6197 Tagen) @ BBouvier (3955 Aufrufe)

Ganz herzlichen Dank für diesen, Deinen Impuls!

Jedoch ist unser Wissen zu "nachher"
m.E. doch schlicht allzu lückenhaft.
Leider.

Hallo BB,

auch meinen herzlichen Dank für die wichtigen, konstruktiven Fragen. Unisono was das Wissen für die Zeit "nachher" betrifft. Da wissen wir zu wenig. Was wir wissen, ist aber Anhaltspunkt. Nicht mehr und nicht weniger.

Der Punkt ist jetzt, daß nun - zu Beginn der "Very Great Depression" - den mitdenkenden Unternehmern im Mittelstand eine Vision, eine Idee, eine Strategie vermittelt werden sollte, damit diese ihre Fähigkeiten für die Zeit der Depression und ev. die Zeit danach in die richtige Richtung lenken. Da gibt es viele mit Potential und Sensibilität, die studieren nicht nur die FTD, das Handelsblatt oder WiWi, sondern auch das Gelbe Forum, hartgeld.com und weitere Infoquellen. Das werden aber nur wenige sein. Zugegeben.

Aber wie war das bei Abraham und seiner Geschichte von Sodom und Gomorrha?: Wenn nur einer gut ist und gerettet werden kann..... Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Ich möchte kein Träumer sein, doch ich sehe da eine Chance. Und wenn ein anderer sie sieht, dann sollten wir daraus etwas machen. Insofern ist Dein Mitdenken doppelt so wertvoll. Ein paar weitere Eingaben von mir:

- inwieweit sind die Verkehrswege (Brücken/Schienen/Strassen)
zerstört?

--> deshalb das Konzept der verstreuten Lagerhaltung - immer in umittelbarer Umgebung des produzierenden/verarbeitenden Unternehmens. Silobau mit biegesteifen Steckverbindungen aus Stahl: Hält Erdbeben der Stärke 10 aus.

- steht Strom noch zur Verfügung? Und, - falls "ja", wieviel?

--> Neueste Blockheizkraftwerke, eingebettet in einem Stahl-Betonrahmen (siehe oben) und damit autark betriebsfähig - auch für den privaten Haushalt - erzeugen mit entsprechender Dieselbevorratung Strom (natürlich nicht für ewig)

- wieviele und welche Elektro-/ Elektronikgeräte funktionieren überhaupt noch?

--> deshalb der Vorschlag, zum einen die wichtigsten non-substituierbaren Elektrogeräte für die betriebliche Produktion EMP-sicher zu machen (Farradayscher Käfig im Ernstfall durch eine hydro-magnetische Umschirmung), und - noch viel wichtiger: Die Herstellung mechanischer Geräte.

- steht Diesel/Benzin zur Verfügung? Und, - falls "ja", für wie lange, und wieviel?>

--> Sensibler Punkt, aber lösbar. Ölpreis stimmt derzeit, mehrere 10.000l-Tanks produzieren über die erwähnten Blockheizkraftwerke Energie. Wieviel (in Kw) und wie lange man damit Strom produzieren kann - kann man je nach Unternehmen und Ausstoß ausrechen lassen. Gehen wir mal von 18 Monaten ab "Point of no return" aus.

- wieviele Menschen haben bei "mir" überlebt?
=> ganz wenige = Probleme
=> sehr viele = Probleme

--> Zu unterteilen in die (a) Zeit der Very Great Depression, dann (b) III.WK und 3. WG (Weltgeschehen) und dann (c) die Zeit danach (Golden Age). Konzept der Tacit- und Non-Tacit-Wissenssicherung, um handwerkliches und elektronisches, ingenieurstechnisches und statisches Wissen auch außerhalb unserer IT-Welten zugänglich zu machen.

- ist man auf "Pferde" angewiesen?
Falls "ja", gibt es noch welche?
Falls "ja", stehen Geschirre und "Pferdepflüge" zur Verfügung?

--> Ist lösbar, vor allem ist das die große Frage in der Zeit nach dem III.WK und dem 3. WG. Sehe aber dann nicht mehr die Notwendigkeit (wg. Neubeginn). Die Zeit der Very Great Depression bis zum 3. WG hätte bei mir Priorität.

- sind die Brunnen verschüttet?
- gibt es noch verfügbare Grosslager Lebens-/Futtermittel?

--> Alles Teile des Umschichtungs- und Vorbereitungskonzeptes für KMU im produzierenden Konsumgütergewerbe und in der verarbeitenden Industrie, Landwirtschaft eingeschlossen). Was immer an Kataklysmen kommt - wissen wir nicht. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Ein flächdendeckendes System bez. Brunnenbau bis zum 3. WG kann für jede Mikroregion vorbereitet werden. Muß sich um ein hoch standardisiertes mechanisches System handeln, das schnell und mit wenigen Vorkenntnissen realisierbar ist. Wenn man das in Afrika schafft, geht's doch auch in D, oder?

- besteht eine Gefahr wegen marodierender Banden?
(dann müsste eine Bürgerwehr organisiert werden)

--> Ganz meine Meinung.

- grassieren Seuchen?

--> Nunja, das wird die KMU's in ihrer Produktionsfähigkeit nur dann beeinflussen, wenn die wichtigsten Know-how-Träger betroffen sind, deshalb der Konzept des verteilten Wissens. Wie gesagt, bis zum 3. WG wird das noch kein Problem sein.

Und so weiter, und so weiter.
Und so weiter...

--> Ja nun - das ist es ja, was Spaß macht: Je mehr Fragen, desto mehr Grübeln, desto mehr Lösungsansätze. Irgendwann kommt da ein Gesamtkonzept raus. Und man kann es dann bei zuständigen Bürgermeister/Landrat mal vortragen..:-) Besser als nichts. Als VT verjagt und ausgelacht zu werden, das kann man noch ertragen.


Alle Einzelkomponenten können unterschiedlich
zusammentreffen und darüberhinaus regional
wiederum ganz unterschiedlich sich darstellen.
Wir wissen einfach viel zu wenig!

--> Als einzelne: Ja! Zusammen schaut das schon anders aus. Wir haben ja noch ein wenig Zeit.

Ist auch nur eine einzige Komponente nicht
bedacht oder falsch gewichtet, dann war
sämtliche "Planung" für die Katz.

--> Sämtliche Planung nicht. Wir wissen doch, wie das mit den menschlichen Kräften und der Überlebenfähigkeit ist - wenn es zu Katastrophen kommt. Da wachsen manche über sich hinaus. Und wo ein Wille, da ein Weg. Vieles, was möglich sein könnte, haben wir ja vielleicht auch noch selbst gar nicht beachtet. In uns schlummern ungeahnte Kräfte, ungeahntes Wissen. Sind wir nicht Deutsche? (o.k.: Ich nicht ...:-()


Ich meine, man kann nur für sich selbst vorsorgen.
Und muss dann mal sehen, wie die regionale Situation
überhaupt ist...

--> Ersteres stimmt 100%ig, davon gehe ich aus. Die regionale Situation bei mir zu Hause ist geradezu präsdestiniert für den "Neuen Weg".

Gruss
Reminder


Gruss,
BB


Gesamter Strang: