Moin Georg
( - wie soll man das viele Fleisch überhaupt auf einmal
ohne Strom konservieren können? - )
Trocknen, räuchern, zu Dauerwurst verarbeiten wären Möglichkeiten.
sondern sie verenden entweder von selbst
weil sie krank/vergiftet sind,
oder sie werden gekeult, bzw. entorgt,
verbrannt etc.
(Der LKW der Tierkörperverwertung kommt dann
ja wahrscheinlich nicht mehr,
um aus den Tieren Seifenfett zu machen)
Jep, und nicht nur bei den Tieren. Alles was dabei (vermutlich in Massen) verreckt, wird je nach Region und Masse verbrannt oder in "Massengräbern" verbuddelt. Und zwar verdammt schnell, wegen der Seuchengefahr. Da werden wohl alle Überlebenden mit anpacken müssen und wie es aussieht auch noch in Handarbeit.
2. Möglichkeit:
die Tiere sind momentan noch genießbar,
aber nicht mehr lange,
und werden daher geschlachtet....komisch.
Klingt vielleicht nach Vergiftung der Futtergrundlage,
Weiden, etc.?
Ja! Ist dem so, bleiben nur Tage / Wochen, bis die Viecher anfangen zu verhungern. In dem Fall kann man kontrolliert nach und nach die Viecher schlachten und verwerten. Je nach dem, wie viel Futter der Bauer auf Vorrat hat.
Wenn so ein Bauer beispielsweise 50 Milchkühe (plus zwei Bullen) hat, hat er in der Regel auch für die einen Futtervorrat für ein paar Wochen (z.B. für den Winter). Er steht dann vor der Wahl, zu warten bis das Futter alle ist (in der Hoffnung, es würde bis zum neuen Futter reichen). Er kann dabei auch noch die Viecher auf "Diät" setzen, dann reicht es länger. Oder aber, er beginnt gleich nach dem ihn bewusst wird, was da zugange ist, mit der Schlachtung. Je nach dem, wie er die Lage einschätzt und wie seine Möglichkeiten sind, täglich oder alle paar Tage eine Kuh. Jede geschlachtete Kuh bedeutet für die übrig gebliebenen etwas länger Futter.
Diese Vorgehensweise halte ich in so einem Fall für die Sinnvollste.
Die eigene Familie auch auf "Diät" setzen. Lebensmittel werden mach Haltbarkeisdatum verbraucht.
Die Kühe nach Brauchbarkeit sortieren und festlegen in welcher Reihenfolge geschlachtet wird.
Einteilen der Viecher in zwei Gruppen zu ja 25 Kühe und einen Bullen. Die "bessere" Gruppe bekommt 70% Futter, die andere Gruppe 50%.
Beginnend mit der "schlechten" Gruppe und der "miesesten" Kuh anfangen mit dem Schlachten und verarbeiten. Der Bulle der Gruppe kommt zuletzt dran.
Ist die erste Gruppe verarbeitet, sehe ich was noch an Futter über ist. Dann folgt die zweite Gruppe. Aufteilen in zwei Gruppen und weitermachen wie gehabt (auch beim Futter 50 / 70%).
Auf diese Weise besteht die Hoffnung, das ich am Ende immer noch einen Bullen und ein paar Kühe über habe und damit dann neu anfangen kann und die Anderen wurden sinnvoll verwertet.
Oder solange man noch Futter auf Vorrat hat (Heu, etc..),
kann man die Tiere noch füttern,
aber der nächste Aufwuchs ist vergiftet.
Müsste man dann sehen und entscheiden. Auf alle Fälle sollte man (als Bauer) versuchen wenigstens ein paar der Kräftigsten für die Weiterzucht zu retten. Egal, ob nun Kühe, Schweine, Schafe oder was auch immer.
Hat nicht auch Bariona einmal von langem,
ungemähtem Gras erzählt?
Keine Ahnung, aber gut möglich. Muss aber nicht der Grund sein, das es nicht mehr brauchbar ist. Kann in dem Fall auch sein, das man nicht mehr die Möglichkeit hat, es zu mähen (z.B. Treibstoffmangel).
MfG
Wizard
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