Österreich schließt sich D an ? (Schauungen & Prophezeiungen)

Mario, Montag, 16.02.2009, 00:38 vor 6190 Tagen (4090 Aufrufe)

Liebe Gemeinde,

ich laß gerade einen interessanten Artikel.

http://www.profil.at/articles/0907/560/233798/droht-republik-oesterreich-bankrott-osteuropa-oesterreich

Gab es dazu nicht eine Proph, daß sich Österreich D anschließt - ich meine da mal nur so auf der "Geldbanklinie"?

Das wir Ösiland nicht retten können, weiß ich selbst. Aber wir könnten doch da noch mal fix den Supergeldhahn aufdrehen - so mit allem drum und drann.;-)
Zutrauen tu ich denen das schon.

Mit freundlichem Gruß:-)

Mario

--
„Wer alles verteidigt, verteidigt nichts mehr.“ - Gerhard Johann David von Scharnhorst 1755 - 1813

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an Deutschland anschliessen

BBouvier, Montag, 16.02.2009, 13:02 vor 6190 Tagen @ Mario (3987 Aufrufe)

> Gab es dazu nicht eine Proph,
daß sich Österreich D anschließt...? -

Ludovico Rocco, um 1840:

"...Die deutschen Länder Österreichs werden sich
an Deutschland anschliessen und fest zusammenhalten..."

Bemerkenswert deswegen, weil es 1840 "Deutschland"
bestenfalls als abstrakten Begriff gab.
Karte dazu:
=>
http://www.bdzv.de/uploads/RTEmagicC_karte.jpg.jpg

Der Satz klingt - für 1840 - merkwürdig.
Österreich ist nämlich genauso "deutsch" wie Sachsen
oder Bayern.
Erst seit 1945 fühlen (!) sich Österreicher nicht mehr
als Deutsche:
=>
Ergebnis der Umerziehung.

Man kann ja auch kaum formulieren, Waldeck-Pyrmont
schlösse sich an Deutschland an.
Oder Thüringen.

Wenn sich "Rocco" nicht bisher als völlig richtig erwiesen
hätte, dann könnte man auf die Idee verfallen,
der Text stamme frühestens von 1871, als sich Österreich
nicht mit den anderen deutschen Ländern zusammenschloss.

Seis drum...

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Dazu kommt es wohl eher erst "danach"

Georg, Montag, 16.02.2009, 13:06 vor 6190 Tagen @ Mario (3677 Aufrufe)

Hallo beisammen,


Das wäre zumindest meine Meinung dazu.

Dazu kommt es wohl eher erst "danach",
als logische Folge der strategischen Ereignisse.

Hauptsächlich wohl deshalb, weil sich Partisanen
im Ostalpenraum, Südosten (Ungarn,...) gruppieren
und von dort Richtung Deutschland weiter ziehen.

Vorher halte ich das für ausgeschlossen.
Allein schon aus historischen Gründen.
Bei einer noch so großen Krise.
Da besetzen die Russen Österreich früher/eher.
Ist also völlig undenkbar solange die jetztigen
Systemintellektuellen die Welt in gut und böse
einteilen, etc...

"Danach" werden diese lebensuntauglichen Leute
ja keine Rolle mehr spielen.
Müssen froh sein, wenn sie nicht verhungern.


Außerdem hat Österreich alleine genug Systembürokraten etc.
die weiterhin alle gut leben wollen.

Befehle aus Brüssel können die auch direkt entgegennehmen.

Aber zurück zum Thema:
Die Osteuropakrise beutelt die österreichsichen Eliten
natürlich stark.
Alle Regierungen haben in diesem Land jahrzehntelang hauptsächlich
Politik für die großen Banken gemacht,
damit sich europaweit "Nischen"
herausschlagen können.

Da rennen die sogar nach Brüssel,
wenn diesbezüglich der Hut brennt.

Nicht motiviert durch jene angelegenheiten,
die der Bevölkerung an der EU nicht passen.


Jetzt sollen weiter westlich gelegene Staaten mithelfen,
die österreichischen Banken, die im Osten eingefahren sind
rauszuhauen.
Aber der schwer angeschlagene deutsche Finanzsektor
ist in den USA selber genug "eingefahren".


mfG Georg

Dazu kommt es wohl eher erst "danach"

Wizard, Berne, Dienstag, 17.02.2009, 07:23 vor 6189 Tagen @ Georg (3541 Aufrufe)

;oin Georg

Dazu kommt es wohl eher erst "danach",
als logische Folge der strategischen Ereignisse.

Jein ...

Danach ja!

Strategisch allenfalls dahingehend, das "danach" irgendwelche politisch willkürlich festgelegte Grenzen faktisch nicht mehr existent sind.

Hauptsächlich wohl deshalb, weil sich Partisanen
im Ostalpenraum, Südosten (Ungarn,...) gruppieren
und von dort Richtung Deutschland weiter ziehen.

Partisanen wohl eher weniger. "Grenzenlos" umherziehen werden da allenfalls Plünderer, übriggebliebene "Truppenteile" diverser (ehemaliger) Zugehörigkeit und natürlich eine Menge Flüchtlinge.

Vorher halte ich das für ausgeschlossen.
Allein schon aus historischen Gründen.
Bei einer noch so großen Krise.
Da besetzen die Russen Österreich früher/eher.
Ist also völlig undenkbar solange die jetztigen
Systemintellektuellen die Welt in gut und böse
einteilen, etc...

Jau!

"Danach" werden diese lebensuntauglichen Leute
ja keine Rolle mehr spielen.
Müssen froh sein, wenn sie nicht verhungern.

Mindestens ... Nicht wenige von denen, die sich heute für "was Besseres" halten, können dann froh sein, wenn sie möglichst unerkannt irgendwo unterkommen. Dürfte mehr als genug Leute geben, die sich liebend gerne an solchen "Obrigkeiten" schadlos halten möchten.

Nicht motiviert durch jene angelegenheiten,
die der Bevölkerung an der EU nicht passen.

Unter Anderem eben genau aus solchen Gründen.

MfG

Wizard

--
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