Hallo BB,
deine Äußerung zeigt mir
a) dass dies nun wohl der Zeitpunkt ist, an dem ich mich weiterer Meinungen zu diesem Thema enthalten sollte
und
b) dass du mich nicht verstanden hast.
Ich werde deshalb letztmalig zu diesem Thema antworten und versuchen, mich verständlicher und für alle nachvollziehbar auszudrücken.
Danach darfst du mich gerne mit dem Foren-Hamper auszeichnen.
Hier deshalb erst einmal Beobachtungen:
Deine erste Analyse:
- Erdenplattform = die europäische Kontinentalscholle?
- "links" dürften die USA sein, wenn "rechts" Rußland ist
- "Beben/Absturz" eher politischer Natur denn geologischer,
jedoch nicht sicher ... womöglich ein Hinweis auf die Naturkatastrophen
im Vorlaufe, die dann den politischen "Absturz" auslösen.
Europa "wackelt" (nur).
<"Am Ende der Hoehle leuchten zwei Augenlichter eines SUVes auf.
Er rast zum Ausgang oder irgendwohin.">
Falls nicht Verarbeitung, dann bricht ein "Tier" (mit Gefolge)
aus der Höhle los...der "Russische Bär"?
[image]
<"Die SUVs rasten an uns vorbei...">
Für den Protagonisten ungefährlich - Bär&Gefolge Richtung Westen?
<"Ploetzlich kommt von der Hoehlendecke ... mit Pfeil und Bogen, ... will uns toeten.">
Bedrohung "von oben" mit "Geschossen".
Es folgt ein Bild mit fallenden Sternen.
Deine zweite Analyse (nachdem sich herausstellte, dass es sich möglicherweise doch um Ladas handelt, die du mir erst untersagt hattest):
Impakthagel
Diesen Impakthagel führst du auf einige wenige Stichpunkte zurück, die völlig aus dem Zusammenhang gerissen sind:
<"Ich stehe ... auf einer Erdenplattform ...
Ploetzlich rumpelt es unter meinen Fuessen, wie ein Erdbeben.
Links von mir sehe ich Erdplatten abstuerzen.
... dass meine Erdenplattform auch wackelt.
Rechts erkenne ich Russland.
Russland ist ... unglaublich befestigt, aber stabil.">
Grundsätzliche Überlegungen dazu:
Mir drängt sich hier der Verdacht auf, dass man auf diese Weise durchaus zu verschiedenen völlig unterschiedlichen Ergebnissen kommen könnte.
Ich frage mich:
Wie sinnvoll ist es denn, auf diese Weise überhaupt etwas aus einer Schau herauslesen zu wollen?
oder:
Warum ist eigentlich bei Irlmaier noch niemand auf die Idee gekommen, da etwas hinein interpretieren zu wollen?
Oder anders ausgedrückt:
Ich gehe davon aus, dass der Sinn einer Schau darin liegt, der Person, die die Schau erhält und vielleicht noch anderen, die mit dieser Person in Verbindung stehen, etwas mitzuteilen.
Wenn ich nun etwas mitteilen will, wäre es nicht der einfachste Weg, dies mit klaren Worten oder Bildern zu tun, anstatt mit unverständlichen oder nicht klaren Symbolismen?
Wenn ich nun jemandem etwas mitteilen will, wie gehe ich am sinnvollsten vor? Würde es in diesem Fall nicht Sinn machen, der zu informierenden Person zuerst einen kleinen Überblick über die Situation zu verschaffen, damit diese weiß, worum es überhaupt geht und danach auf Details hinzuweisen? Ein Überblick kann bei dieser Vorgehensweise naturgemäß durchaus mit verständlichen Symbolismen behaftet sein, so wie dies z. B. bei Landkarten der Fall ist. Detailaussagen können natürlich zusätzlich zu ihrem direkten Sinn auch noch mit Symbolismen behaftet sein oder durch sehr verständliche Symbole ausgedrückt werden.
In Zeitungsartikeln verwendet man diese Vorgehensweise ebenfalls. Da gibt es zuerst ein Foto und/oder eine Schlagzeile, die kurz und knapp über den Inhalt des Artikels informiert, dann gibt es meist noch eine Ortsangabe und erst dann erfolgt der detaillierte Artikel.
Gleiches gilt bei der Beschreibung einer Maschine. Zuerst zeigt man die ganze Maschine, evtl. sogar in Funktion, danach geht man ins Detail, zeigt vielleicht einen Querschnitt usw.
Ich könnte hier durchaus noch weitere Beispiele aufführen, die alle dieses Muster enthalten. Und jetzt frage ich
Warum sollte dieses Muster nicht auch auf eine Schau anwendbar sein?
Damit ich nicht nochmal Gefahr laufe, mißverstanden zu werden werde ich dieses Muster auf einige Schauen anwenden:
Zuerst gleich die Frau Landinger, weil dir die so schwierig vorkam:
Einleitende Erzählung:
„Der Winter war da und doch kein Winter, nicht kalt, wenig Frost, fast kein Schnee, das Vieh war schon im April auf der Weide. In dieser Zeit wurde viel vom Krieg gesprochen. Es wurde Korn und Weizen eingefahren, der Hafer lag an vielen Stellen bereit.
Wortwörtliche detaillierte Erzählung:
Da kam der Krieg. Ich sah eine dunkle Wolke, in der sich allerlei dunkle Gestalten bewegten. Von der Ostsee bis zur Adria reichte diese Wolke, welche immer dunkler wurde. Eine lähmende, dunkle Magie ging von ihr aus. Es war, als würde sich ein furchtbares Gewitter entladen. Die ganze Natur bangte.
Da kroch unter der Wolke ein Tier hervor, nicht Wolf, nicht Bär. Der Körper war langgestreckt, ebenso der Hals, der Schwanz triefte von Blut, und seine Spitze senkte sich in das Herz Indiens. Der rechte Hinterfuß stand auf Moskau. der linke auf Prag. Diese Stadt wurde ganz vernichtet und schwamm im Blut. Der rechte Vorderfuß stand weit im Reich, der linke hatte Würzburg und Schweinfurt ganz zertreten. Überall Blut, viel Blut. Es schwitzte; aus den Tropfen entstanden scheußliche Gestalten, die sich auf die ganze Erde verteilten. Das Tier wollte mit der Zunge den Rhein lecken, konnte ihn aber nicht erreichen. Dann wollte es Köln umfangen, aber der Erzbischof segnete die Stadt mit einem Doppelkreuz. Da wurde die Zunge des Tieres wie lahm, es brüllte, daß die Erde bebte. Der gelbgefärbte Himmel vermischte sich mit blutrotem Schein. Mir war, als hörte ich das Wehklagen und Weinen der Erde. Da traf mich ein kalter Hauch: Vor mir mähte der Tod in Thüringen und Sachsen, er mähte in Preußen, er mähte in der nördlichen Oberpfalz, in meiner Heimat, in meinem Vaterhaus, o Schrecken, im Osten in Bayern bis vor München. Und das Tier wütete weiter. Da stieg über München eine rötliche Wolke auf, so, als käme sie aus den Türmen des Liebfrauendomes. Sie bildete drei Abstufungen. Auf der untersten standen wie auf einen Befehl gegürtete Jünglinge, ähnlich dem Begleiter des Tobias, während ich auf der zweiten Abstufung eine Anzahl betender Hände hervorragen sah. Plötzlich sah ich die liebe Gottesmutter in einer mir ungewöhnlichen Erscheinung. Ihre bloßen Füße berührten in eiligen Schritten und gleichsam nur mit den Vorderfüßen die Wolke. Die aus der zweiten Abstufung sich emporreckenden Hände (die Arme sind nicht sichtbar) hielten sich an dem ausgefransten Saume des nach hinten weit aufgeblähten Mantels, der mit gekreuzten Armen vor der Brust gehalten wurde, fest. Im Blick Mariens, der nach oben gerichtet war, lag eine unbeschreibliche Hoheit. Die ganze Natur lag in Agonie. Der Tod aber mähte und mähte. Da traf ein rotes Band Mariens Hände. Diese öffneten sich, und ihre Rechte gebot dem Tiere. Das warf sich platt zur Erde, es war aber nicht tot. Der Tod hingegen arbeitete um vieles rascher als bisher. Nun schaute Maria nach Süden und machte mit dem in der Linken festgehaltenen Mantel einen weiten Bogen, während die betenden Hände um Mantelsaum hingen. Ich sah, wie die Gottesmutter stehenblieb. In diesem Augenblick setzte das Tier zum Sprung an. Da zeigte Maria nach Westen nach einem jungen Mann, der einen schmalen Kronreifen um die Stirne und einen Speer und eine Kreuzfahne in den Händen trug. Er rief: ‚Wer streitet mit mir gegen das Tier?’ Es bildeten sich Trupps. Der junge Mann stieß seinen Speer in die linke Seite des Tieres, daß es aufheulte und schäumte und spie. Es bebte die Erde, und die Berge bewegten sich. Von den kämpfenden Trupps ständig verwundet und verfolgt, kroch das Tier rückwärts unter die Wolke. Ich hörte eine Stimme: ‚Die Tür ist aufgelassen, ich habe die Waage der Gerechtigkeit den Siegern in die Hand gegeben, aber diese haben sie zu ihrem Vorteil mißbraucht. Ich will die Waage in meine Hand zurücknehmen und ihre Werke wiegen.’ Da fiel Feuer vom Himmel, und ein furchtbarer Donner erschütterte die Erde. Gebäude stürzten ein, Schiffe wurden in die Höhe geworfen und versanken im Meer. Ich sah, wie die Kirchtürme sich neigten und eine Weile in dieser Stellung verblieben. Dann hörte ich, wie Glocken ganz von selbst zu läuten anfingen.
Als es hell wurde, stand der junge Mann mit dem Kronreif, noch immer die Fahne tragend, als Priester auf einer Anhöhe und rief: ‚Wir werden die Toten begraben!’ Es waren aber nur sehr wenig Männer zu finden. Es lagen überall auf der Erde die Toten.
Auf dem Berge sah ich die Kirche von Rom. Im Kirchenschiff standen auf einer Seite die Katholiken, auf der anderen Seite die Protestanten. Sie reichten sich die Hände und sangen in einmütiger Begeisterung: „Großer Gott, wir loben Dich!“
Ich sang auch mit, und als ich erwachte, sang ich weiter…“
Man könnte hier natürlich noch nach mehr Details fragen und sich Gedanken über die Protagonisten (vor allem die Tiere) machen, aber warum kann man die nicht einfach mal so hinnehmen, wie sie hier dargestellt wurden? Vielleicht ereignet es sich ja wirklich so und wenn nicht, dann wird sich der Sinn rechtzeitig erschließen.
Als nächstes eine Schau von Anton Styger, die hier als nicht bewiesen verworfen wurde, da kein Nachweis über eine Veröffentlichung vor dem Eintreffen der Schau vorhanden ist:
Im Jahre 2000 in der Morgendämmerung des 11. November hatte ich erneut so eine Angst einflössende Vorschau. lch wurde geweckt, und sofort wurde mir solch ein 'Videofilm gezeigt ohne Laute und teilweise sogar in Zeitlupe. Als wollte man mir diese Ereignisse speziell einprägen: lch war in einem Ratssaal. Es wurde gesprochen und zugehört.
Es war kein grosser Raum, einfach und schmucklos. Nun sah ich, wie plötzlich jemand in dieses Plenum stürmte und begann, wild um sich zu schiessen. Viele der Männer und Frauen wussten im Moment gar nicht, was los war. Einzelne glaubten einige Sekunden an einen Scherz oder blieben wie blockiert und eingefroren einige Minuten sitzen. Andere sah ich unter ihre Sitzpulte in Deckung gehen, fast gleichzeitig mit anderen, die sofort tot vom Stuhl fielen. Es floss viel Blut, und Verletzte schrieen um Hilfe. Aber auch solche, die heil blieben, lösten ihre Anspannung durch Schreien. Panik. Den Täter sah ich nur von hinten, und die Gesichter aller im Saal waren für mich wie in der Sendung Aktenzeichen XY mit einem grauen Schleier vollkommen abgedeckt. Dann hatte der Schütze ein Problem mit seiner Waffe und rannte weg.
Nun sah ich ein anderes Bild: Auf Tischen in diesem nüchternen Saal lagen 14 leblose Körper mit weissen Leintüchern zugedeckt. Einer lag am Boden vor den Tischen. Alles war still und wie erstarrt. Das Standbild erlosch wie im Nebel.
Ich erwachte aus dieser Erstarrung und stiess einen Schreckenslaut aus, mit dem ich meine noch schlafende Frau weckte. Wie gerädert war ich nicht in der Lage, das Geschaute einzuordnen. Beim Frühstück schilderte ich meiner Familie das Gesehene und hoffte, dass es nie Realität werden würde. Das Datum dieser Vision konnte ich mir nur merken, weil ich am Abend zur Fassenachtseröffnung zu einem Fest eingeladen war. An jenem Tag war mir gar nicht mehr zum Feiern.
Gut eineinhalb Jahre waren vergangen. In der Nacht vom 27. auf den 28. September 2001 wurde ich wieder geweckt, und ich bekam die ganze Vision noch genauer zu Gesicht als beim ersten Mal am 11.11.2000. Es war intensiver, weil ich Ablauf und Ausgang bereits kannte. so konnte ich den Tathergang noch detaillierter schauen. Danach stand ich auf und ging ins Wohnzimmer. An Schlafen war um vier Uhr Morgens nicht mehr zu denken, so aufgewühlt war ich. lch überlegte, wo dieses Ereignis wohl stattfinden würde.
Am Frühstückstisch musste sich meine Familie wieder einmal das Erlebte der vergangenen Nacht anhören.
Wir überlegten gemeinsam, was ich tun könnte. Sollte ich nun verschiedene Gemeinden oder Städte anrufen, damit sie ihre Parlamentarier schützen könnten? Diesmal wusste ich einfach, dass es heute passieren würde. Es könnte auch im Ausland stattfinden, irgendwo, überall..., das wurde mir klar. lch hatte Geschehnisse weltweit im Voraus gesehen, die dann eines Tages tatsächlich passiert waren.
Würde ich mich nicht total lächerlich machen, wenn ich einfach anriefe und Warnungen ausspräche? Die Gefahr würde sicherlich bestehen, dass man mich selbst als Drahtzieher anschauen und überwachen würde, usw. Als Spinner abgestempelt zu werden war für mich das Geringste. lch erkannte meine Hilflosigkeit in dieser Situation, und sie belastete mich enorm.
lch meldete mich im Büro ab und bat, die beiden anstehenden Termine zu verschieben. Völlig niedergeschlagen mit dem Wissen, nichts beeinflussen zu können, suchte ich mir wieder einmal Gartenarbeit, um mich abzulenken. Freudlos werkelte ich vor mich hin. Gegen elf Uhr kam meine Frau aufgeregt zu mir in den Garten und sagte: ,,Du Toni, komm und hör dir die Meldung im Radio an. Im Kantonsrat von Zug ist ein Attentat verübt worden."
In unserem Lokalsender'Sunshine' vernahm ich nun die aktuelle Berichterstattung. Eigentlich musste ich das ja gar nicht wissen, denn die Reportage hatte noch sehr ungenaue Informationen. Stumm sass ich mit meiner Familie am Mittagstisch, als das Telefon mehrmals läutete. Freunde und Bekannte riefen an, um sich zu erkundigen, ob es diese Ereignisse seien, von denen ich ihnen bereits erzählt hatte. Leider war eine Vision erneut zur Realität geworden, eine mir so intensiv gezeigte Vorschau, diesmal vor der eigenen Haustüre, im eigenen Kantonsparlament. Jetzt war mir auch klar, weshalb die einzelnen Gesichter grau abgedeckt waren. lch kannte die allermeisten aus der Regionalzeitung und etliche sogar persönlich. lch hatte niemanden warnen dürfen.
Tagelang waren die Zeitungen voll von den schrecklichen Geschehnissen vor Ort. Es wurde gesagt, das Attentat wurde von einem amtsmüden Bürger, einem von vielen Vorverurteilten, Wahnsinnigen ausgeführt. Ich versuchte diesen Unglücklichen nicht zu verurteilen. Er wurde von Bekannten und von Behörden
sehr unsensibel behandelt und abgekanzelt. Ich kenne, wie viele andere Menschen auch, das Gefühl der Ohnmacht gegenüber Polizei und anderen Behörden.
Alles was in dieser Schau geschaut wurde ist anschließend tatsächlich so eingetroffen - so diese Schau denn echt ist.
Da sind irgendwie keinerlei symbolhafte und verschleierte Aussagen zu finden.
Und nun nochmal zurück zur Schau von Angela:
Unter anderem wird darin von einer Person berichtet, die in einem metallischen Anzug sich abseilt und die beiden Personen auf dem Sandhügel mit Pfeil und Bogen bedroht.
Also zuallererst gehe ich davon aus, dass wenn mich jemand mit einer Waffe bedroht, es sich auch tatsächlich um eine reale Bedrohung handelt. Ich versuche da nicht irgendwas hineinzuinterpretieren.
Dann noch zur Kleidung:
Wenn mir jemand in einer Uniform gezeigt wird, dann gehe ich davon aus, dass dahinter ein Sinn steht und diese Person etwas mit einer Uniform zu tun hat und möglicherweise Soldat ist.
Wenn dieselbe Person in einem Jogginganzug erscheint, dann vermute ich, dass es sich um einen Jogger handelt.
Nur weil ich in dieser Schau der Kleidung dieser Person nicht unmittelbar etwas zuordnen kann, muss das nicht bedeuten, dass da nicht doch ein Sinn dahinter steckt, welchen es noch zu ergründen gilt.
Schönen Gruß,
schwelmi