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Rheinüberquerung (Schauungen & Prophezeiungen)

BBouvier, Mittwoch, 18.02.2009, 11:44 vor 6188 Tagen (4444 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Mittwoch, 18.02.2009, 11:50

Entschuldigt bitte, falls meine Idee
so offensichtlich ist, dass es völlig bescheuert ist,
sie überhaupt zu erwähnen.
Aber gelegentlich wird man schlichtester Dinge
nicht gewahr, gerade deswegen, weil sie sich frei
und offen direkt vor der Nasenpspitze befinden.
=>
"Natura abhorret vacuum"

Heisst:
Angesichts des militärisch-kräftemässigen Vakuums
und der daraus sich ergebenden geopolitischen
Bedeutungslosigkeit Europas
MUSS und WIRD bei Schwäche der USA (bzw. der NATO)
und deren "Rückzug aus Europa"
Russland zwingend (!!) nachrücken und deren Part
übernehmen.
Den umgekehrten Vorgang hatten wir nach 1991
beobachten können, als die USA/die NATO angesichts
der Schwäche Russlands bis an die Grenzen
Russlands vor- und nachstiess
und den machtfrei gewordenen Raum füllte.
Und nun/dann schwingt das Pendel zurück.
=>
Vergleich zur Geschichte:
Frankreichs Russlandfeldzug 1813 und Vorstoss bis Moskau.
In der Neujahrsnacht 1813/14 überquerte
die Schlesische Armee unter Blücher bei Kaub den Rhein.
Und am 31.März 1814 paradierten russische Kosakenverbände
auf der Avenue des Champs-Elysées in Paris.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Rheinüberquerung

Magra, Neudörfl/Österreich, Mittwoch, 18.02.2009, 17:37 vor 6188 Tagen @ BBouvier (3779 Aufrufe)

Entschuldigt bitte, falls meine Idee
so offensichtlich ist, dass es völlig bescheuert ist,
sie überhaupt zu erwähnen.
Aber gelegentlich wird man schlichtester Dinge
nicht gewahr, gerade deswegen, weil sie sich frei
und offen direkt vor der Nasenpspitze befinden.
=>
"Natura abhorret vacuum"

Heisst:
Angesichts des militärisch-kräftemässigen Vakuums
und der daraus sich ergebenden geopolitischen
Bedeutungslosigkeit Europas
MUSS und WIRD bei Schwäche der USA (bzw. der NATO)
und deren "Rückzug aus Europa"
Russland zwingend (!!) nachrücken und deren Part
übernehmen.
Den umgekehrten Vorgang hatten wir nach 1991
beobachten können, als die USA/die NATO angesichts
der Schwäche Russlands bis an die Grenzen
Russlands vor- und nachstiess
und den machtfrei gewordenen Raum füllte.
Und nun/dann schwingt das Pendel zurück.
=>
Vergleich zur Geschichte:
Frankreichs Russlandfeldzug 1813 und Vorstoss bis Moskau.
In der Neujahrsnacht 1813/14 überquerte
die Schlesische Armee unter Blücher bei Kaub den Rhein.
Und am 31.März 1814 paradierten russische Kosakenverbände
auf der Avenue des Champs-Elysées in Paris.

Gruss,
BB


Hallo BB,

und wir die in der Mitte Leben werden Aufgerieben:-(

Lg Magra

--
Das Leben ist Entscheidung,
der Tod ist entschieden.

Man bedenke die vielen weiteren Folgen dieses hin und her

Georg, Mittwoch, 18.02.2009, 18:47 vor 6187 Tagen @ Magra (3797 Aufrufe)

Hallo beisammen,

Man bedenke die vielen weiteren Folgen dieses hin und her.

Zum Beispiel:

Auch wenn so manche Person besser informiert ist,
als wie die breite Masse und auch danach
zu handeln trachtet.
(Andere wieder sehen die Zeichen der Zeit nicht,
obwohl sie sie längst hätten wahrnehmen können)

So dürfte man nicht jedem Wendehals die Wende abnehmen.

Siehe die diesbezüglichen Prophezeiungen:


Man solle in dieser Zeit kein Amt anstreben,
weil alles an den Galgen komme.

...die Zeit...wo sich glaubt verdammt,
wer sich berufen fühlt zu einem Amt.

Zumindest bräuchten die Eliten den breiten Rückhalt der
Bevölkerung um derartige Turbulenzen überstehen zu können.
Diesen dürften sie aber schon längst verloren haben, was
für diese Kreise bislang jedoch zumindest nicht das
Kardinalproblem zu sein scheint, weil selbiger zu
"normalen Zeiten" für deren eigenen Machterhalt
momentan ja auch noch ziemlich schnurz ist.


mfG Georg

die Revolution fällt aus...

emmet, Mittwoch, 18.02.2009, 20:00 vor 6187 Tagen @ Georg (3715 Aufrufe)

Zumindest bräuchten die Eliten den breiten Rückhalt der
Bevölkerung um derartige Turbulenzen überstehen zu können.
Diesen dürften sie aber schon längst verloren haben, was
für diese Kreise bislang jedoch zumindest nicht das
Kardinalproblem zu sein scheint, weil selbiger zu
"normalen Zeiten" für deren eigenen Machterhalt
momentan ja auch noch ziemlich schnurz ist.


So gut wie jede Revolution in der jüngeren Geschichte wurde zwar von einer großen Gruppe von Revolutionären getragen. Die "Initialzündung", der Funke der die Revolution ins Rollen bringt kommt aber (zumindest bisher) immer von eher kleinen, dem "Bildungsbürgertum" zuzurechnenden Gruppierungen.

Die bisherigen Demos gegen Studentengebühren und brenenden Autos in Berlin würde ich nicht als Indikator für eine innere Unzufriedenheit dieser Kreise bezeichnen.

Seltsamerweise.

Was hätte wohl Marx dazu gesagt, dass große daxnotierte Konzerne ihre Gewinne privatisiert, und Verluste verstaatlicht haben. Wo sind die Menschenmassen, die im Bankenviertel in Frankfurt gegen die "Entlassungsproduktivität" von Herrn Ackermann demonstrieren? Wo ist der Sturm der Entrüstung, der Herrn Zumwinkel entgegenschlug als er sich und seine "Leistungen für Deutschland" öffentlich vor Gericht hervorhob? Hätten die Studenten 1968 auch so gelassen auf diese Ereignisse reagiert? Wohl kaum.

Na ja. Dazu passt (wie ich finde) das
Narrenschiff ganz wunderbar. ;-)

Revolution von unten ????

Alex, Mittwoch, 18.02.2009, 20:14 vor 6187 Tagen @ emmet (3714 Aufrufe)

Oh Emmet,

Revolutionen werden von oben geplant.
Das ist eine der grossen "Fallen", dass wir doch tatsächlich denken, diese würden "spontan" von unten (sogenannte "grassroot" Revolutionen) anfangen.

Gruss,
Alex

--
Neue Männer braucht das Land!!

Schritt Nr. 14: "Die Erschaffung einer versklavenden (unsinnigen / bewusst irreführenden) Philosophie innerhalb einer Feindesnation." ----Psychopolitik (Kapitel 1)

???

emmet, Mittwoch, 18.02.2009, 22:10 vor 6187 Tagen @ Alex (3619 Aufrufe)

Oh Emmet,

Revolutionen werden von oben geplant.
Das ist eine der grossen "Fallen", dass wir doch tatsächlich denken, diese
würden "spontan" von unten (sogenannte "grassroot" Revolutionen) anfangen.

Gruss,
Alex

Wieso > Hab ich was Gegenteiliges behauptet?

Gruß

emmet

Denke mir, es kommt eben darauf an......

Georg, Mittwoch, 18.02.2009, 22:25 vor 6187 Tagen @ Alex (3603 Aufrufe)

Hallo beisammen,

Denke mir,

Was z. B. die Ereignisse des Jahres 68 angeht,
da stimme ich dir voll zu.

Tatsächlich gelingt es einer bildungsbürgerlichen
Minderheit die heute an den Hebeln von Politik, Wirtschaft
und Medien sitzt bis zum heutigen Tage so zu tun
als ob die damaligen Ereignisse auf einen breiten
Druck "von unten" hin erfolgt seien.
Handwerker, Arbeiter, Bauern, etc. hatten
wohl ganz andere Sorgen als wie die Frage,
ob es unter den Talaren der Professoren
mieft oder nicht.

Aber, ich glaube es gibt da eine einzige Ausnahme.
Revolutionen die auf Militäreingriffe von
außen folgen.
Gelegentlich kann man sich dem äußeren Aggressor
mit Müh und Not erwehren.
Trotzdem kann das innere Machtgefüge irreversibel
erschüttert bleiben.
Führen doch unsere heutigen Entscheidungsträger
das Heer nicht mehr persönlich in die Schlacht.

Auch der 1. Weltkrieg hatte dazu geführt,
dass sich die Macht de facto vom Kaiser immer
mehr zu Hindenburg und Ludendorff hin
verlagert hatte.

Steht der Feind erst im eigenen Land,
so ist es mit einem telegenen Industrie-
und Finanzlobbyisten allein
nicht mehr getan.


mfG Georg

Matrosen

emmet, Donnerstag, 19.02.2009, 09:16 vor 6187 Tagen @ Georg (3576 Aufrufe)

Auch der 1. Weltkrieg hatte dazu geführt,
dass sich die Macht de facto vom Kaiser immer
mehr zu Hindenburg und Ludendorff hin
verlagert hatte.

Steht der Feind erst im eigenen Land,
so ist es mit einem telegenen Industrie-
und Finanzlobbyisten allein
nicht mehr getan.


Ja. Der Matrosenaufstand, der als Auslöser der Novemberrevolution gilt. Die Verweigerung der Seeleute, sich in einem letzten Gefecht dem übermächtigen Gegner England zu stellen ist durchaus nachvollziehbar, und traf den Nerv der kriegsmüden Nation.

Re. Matrosen

Georg, Donnerstag, 19.02.2009, 10:37 vor 6187 Tagen @ emmet (3572 Aufrufe)

Ja,

Ein ähnliches Problem könnte auf die sogenannte
westliche Wertegemeinschaft zukommen.

Müssen die ganzen sogenannten Auslandseinsätze
und Militärinterventionen aus Kostengründen
wegen der Wirtschaftskrise eingestellt werden,
(Sind Dollar und Euro nichts mehr Wert,
so kriegt man dafür auch keine Waffen mehr)
so kehren Menschen Heim, die einenseits mit
Waffen umgehen können, durch kriegerische Ereignisse
verroht sind, andererseits aber, ob der Wirtschaftskrise
daheim kein "bürgerliches Leben" beginnen können.

Da gehen die Kämpfe dann weiter.

Das Volk steht auf mit den Soldaten.

Laut Ludovico Rocco soll es dann ja auch den
französischen Präsidenten erwischen.

So wie damals beim Rückzug der Sowiets, wo Deutschland
für die Unterkunft der nach Russland heimkehrenden
Rotarmisten gesorgt hat, so wird es wohl eher
nicht sein.
Die Taliban dürften dafür nicht aufkommen. *gg*


mfG georg

hmmm - ich weiss nicht

Alex, Donnerstag, 19.02.2009, 09:31 vor 6187 Tagen @ Georg (3535 Aufrufe)

Aber, ich glaube es gibt da eine einzige Ausnahme.
Revolutionen die auf Militäreingriffe von
außen folgen.
Gelegentlich kann man sich dem äußeren Aggressor
mit Müh und Not erwehren.
Trotzdem kann das innere Machtgefüge irreversibel
erschüttert bleiben.
Führen doch unsere heutigen Entscheidungsträger
das Heer nicht mehr persönlich in die Schlacht.


Ich würde eher sagen, das gerade Kriege benützt werden um danach eine Revolution von oben anzuzetteln.
Rakowskij / Rakoovsky sagt dies ja ganz deutlich in seinem Verhör:
Krieg -> Revolution um den Zar zu stürzen.
Nun als Stalin anstatt Trotzky übernahm sollte dieser auch wieder gestürzt werden und zwar auf die gleiche Weise wie der Zar, sagt Rakowskij:
Krieg -> Revolution

In dem Sinne, dass Revolutionen nach Kriegen eher zum Ausbruck gebracht werden können, da liegst Du wohl auch aus der offenslichtlichen Sicht der Verschwörer richtig.

Lies Dir mal das Buch "Psychologie der Massen" von Gustav LeBon aus dem jahre 1895 durch. Danach wirst Du die Überlegung einer Möglichkeit irgendeines "spontanen Handelns der Öffentlichkeit" sofort verwerfen und erst anfangen zu verstehen wie es überhaupt möglich ist so viele Menschen zu einem Handeln wider ihr eigenens Interessee zu bewegen - und das immer und immer wieder.

Dieses Buch ist das absolute Muss zum Verstehen wie es zu Revolutionen kommt.
Ohne Zweifel benutzen die Verscchwörer dieses selber als Grundlage. Beschreibt Lebon doch die psychologischen Folgen gerade auf die Massen die ein hypothetisches "Sinken eines grossen Kreuzfahrtschiffes", oder "die Zerstörung eines für die Massen bedeutungsvollen Gebäudes" auf die Massen hat. (er nennt da glaube ich den Eifelturm, aber der Worrld trade center ist ja das Gleiche für die Amis und der Eifelturm soll ja laut Prophezeiungen selber noch dran kommen)

Gruss,
Alex

--
Neue Männer braucht das Land!!

Schritt Nr. 14: "Die Erschaffung einer versklavenden (unsinnigen / bewusst irreführenden) Philosophie innerhalb einer Feindesnation." ----Psychopolitik (Kapitel 1)

Okay

Georg, Donnerstag, 19.02.2009, 10:25 vor 6187 Tagen @ Alex (3545 Aufrufe)

Okay, ich bin deiner Meinung,


Der Zar hätte "von außen" auch durch noch viele Millionen
nicht gestürzt werden können, wenn er davon abgelassen hätte
1914 in einen Krieg zu ziehen, der ihn nur weiter geschwächt
hat, anstatt dass er in diesem etwas erobert hätte.

Bereits der vorherige vorloren gegangene Krieg gegen Japan
hatte seinem Machtfundament schweren Schaden zugefügt.

Dass dann noch die Massenpsychologie dazu kommt, okay, klar.

Aber trotzdem, die Plutokraten werden doch keine Revolution
anstossen wollen, bei der sie am Ende selbst unter die
Räder kommen.
Das machen die normalerweise nur dort,
wo sie (noch) nicht das sagen haben.


mfG Georg

meinst Du?

Alex, Donnerstag, 19.02.2009, 19:29 vor 6186 Tagen @ Georg (3509 Aufrufe)


Aber trotzdem, die Plutokraten werden doch keine Revolution
anstossen wollen, bei der sie am Ende selbst unter die
Räder kommen.
Das machen die normalerweise nur dort,
wo sie (noch) nicht das sagen haben.

Dazu kann ich Dich nur auf das Rakowskij Protokoll, Die Protokolle von Zion und alle anderen seriösen Dokumente wie die Originalschriften des Ordens der Illuminati im Hinblich auf die Freimaurerei verweisen, besonders aber das rakowskij Protokoll.

Da stellt der Agent Stalins nämlich die gleiche Frage wiso jemand mit so vielen Privilegien eine Revolution anzetteln würde durch die doch gerade er am meisten zu verlieren hat (Otto Normalverbraucher am Fliessband dagegen hätte ja nichts zu verlieren).
Rakowskij beantwortet diese Frage in einer Weise die jeden dieser Plutokraten selbst jetzt noch dazu veranlassen müsste (und hoffentlich wird) das Ruder rumzureissen.

Gruss,
Alex

--
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Schritt Nr. 14: "Die Erschaffung einer versklavenden (unsinnigen / bewusst irreführenden) Philosophie innerhalb einer Feindesnation." ----Psychopolitik (Kapitel 1)

Berufsrevolutionäre

Postman, Taunus, nähe Frankfurt am Main, Freitag, 20.02.2009, 12:02 vor 6186 Tagen @ Alex (3577 Aufrufe)

Hallo Alex,

stammt nicht der Ausspruch:

"Mit Arbeitern und Bauern lässt sich keine Revolution
gewinnen" nicht von Lenin selbst...

Da gibts es irgendeine Quelle, wo Lenin sich über Berufsrevolutionäre
und deren unbedingte Notwendigkeit für das gelingen einer erfolgreichen
Revolte auslässt.

Überhaupt ist die russische Revolution von 1917 ein sehr
gutes Beispiel, wie dort die Drahtzieher agierten
um das zaristische Russland durch die Revolution zu destabilisieren.

Das Ergebnis freilich sah dann unterm Strich etwas anders aus,
als geplant!

:-(

Wiederhohlung

Alex, Sonntag, 22.02.2009, 03:12 vor 6184 Tagen @ Postman (3438 Aufrufe)

Das wissen wir doch alles, haben es etliche Male durchgekaut und unser Standardreferenz dazu ist das Rakowskij Protokoll, welches ich Dir dringenst empfehle zu lesen. Dann bist Du wenigsten auf unserem Stand in dieser Sache.

Selbstverständlich liess sich mit Arbeiter - jedenfalls damals nicht - eine Revolution anzetteln.
Es ist ja auch eine Lüge, dass das eine Regierung "für das Proletariat" ist.
Es ist die Einführung einer brutalsten Diktatur unter dem Vorwand den Himmel auf Erden zu schaffen.

Wie können die Leute darauf reinfallen:
Nun, der Mensch hat ja auch so seine Eigenschaftem wie Metalle. Das eine dotzt, das andere nicht.

Hier ist eines der grossen Geheimnisse die deren Machenschften überhaupt erst ermöglichen:
Der Mensch macht sich von seiner Umgebung ein Bild.
Dazu muss er "aufnehmen" was such abspielt.
Nur - und das ist die grosse Falle - hat das Gesagte, "das Wort" einen viel stärkeren Einfluss auf das Formen Deines Bildes als das tatsächlich selber gesehen zu haben.
Da gibt es sogar Fachbegriffe für:
Kognition surch das Gesagte, im gegensath zu Kognition durch das selber wahrgenommene.

Dass man mit Arbeitern und Bauern keine Revolution steigen lassen kan ist aus zwei Gründen:
1) damals gab es noch nicht so die Massenmedien und den Bauern wurde schnell klar, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.
2) Revolution wird auf äußerst brutale Weise durchgeführt. Der normale mensch ist zu solchen Taten nicht fähig. Er hat Mitleid.
Deswegen nahm Trotzy ja auch seine eigenen Leute mit aus den USA - Leute ohne Gewissen zu aller Brutalität bereit.
Abe3r auch hier gabs Probleme, so schrecklich müssen die "Befehle" gewesen sein.
So schreint der Kanadische Commander der Marine, Geheimagent, Feldagent, Polizist, Bahnpolizist, der sich sein Leben mit den Bolschewiki auseinandergesetzt hat wie er ein Schreiben Lenins vorfand in dem über das Problem gesprochen wurrde, dass die Leute das eine oder ander nicht fertigbringen.
Lenins Antwort: (damnn it, get some tougher guys), also verdammt nochmal, besorgt euch halt härtere Männer

Ich werde das Rakowskij Protokoll mal irgendwo hochladen.
Das sollte Pflichtlektüre sein.

Gruss,
Alex

Hallo Alex,

stammt nicht der Ausspruch:

"Mit Arbeitern und Bauern lässt sich keine Revolution
gewinnen" nicht von Lenin selbst...

Da gibts es irgendeine Quelle, wo Lenin sich über Berufsrevolutionäre
und deren unbedingte Notwendigkeit für das gelingen einer erfolgreichen
Revolte auslässt.

Überhaupt ist die russische Revolution von 1917 ein sehr
gutes Beispiel, wie dort die Drahtzieher agierten
um das zaristische Russland durch die Revolution zu destabilisieren.

Das Ergebnis freilich sah dann unterm Strich etwas anders aus,
als geplant!

:-(

--
Neue Männer braucht das Land!!

Schritt Nr. 14: "Die Erschaffung einer versklavenden (unsinnigen / bewusst irreführenden) Philosophie innerhalb einer Feindesnation." ----Psychopolitik (Kapitel 1)

Re: Die Revolution fällt aus...

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Samstag, 21.02.2009, 10:14 vor 6185 Tagen @ emmet (3504 Aufrufe)

Hallo Emmet!

Was hätte wohl Marx dazu gesagt, dass große daxnotierte Konzerne ihre Gewinne privatisiert, und Verluste verstaatlicht haben. Wo sind die Menschenmassen, die im Bankenviertel in Frankfurt gegen die "Entlassungsproduktivität" von Herrn Ackermann demonstrieren? Wo ist der Sturm der Entrüstung, der Herrn Zumwinkel entgegenschlug als er sich und seine "Leistungen für Deutschland" öffentlich vor Gericht hervorhob? Hätten die Studenten 1968 auch so gelassen auf diese Ereignisse reagiert? Wohl kaum.

Vor allem frage ich mich, wo die geschaute rote Revolution in Italien
herkommen soll.
Laut einem Feulliton-Bericht besteht die Linke dort nur noch aus einer
Handvoll alter Männer, denen Wahlen eigentlich egal sind.
Während vor 40-50 Jahren dort ein Drittel der Bevölkerung die
Kommunisten gewählt hatte.
Inzwischen gibt es dort weder eine Linke, noch eine ernstzunehmende
bürgerliche Kraft, nur noch diesen Berlusconi, der sich mit
Notstandsgesetzen an der Macht hält.
An jeder Ecke ist ein Soldat postiert.
Und trotzdem passieren dann solche Sachen, wie das Abfackeln des
Flüchtlingslagers auf Lampedusa.

Und hier demonstriert sowieso fast keiner mehr gegen irgendwas.
Da wissen z.B. Mobilfunkfirmen, dessen Kunden ihre persönlichen
Photos über USB-Stick auf dem Handy hochladen, jede
erdenkliche Einzelheit über Jugendliche, bis hin zu ihren
sexuellen Vorlieben.
Oder Großkonzerne speichern zunehmend digital Merkmale ihrer
Arbeitnehmer.
Oder eben der zitierte Herr Ackermann, der in einer noch nicht
abzusehenden Krise bereits von 25%igen Renditen aus
Staatsanleihen träumt.
Während die gesamte Bevölkerung in der Krise kollektiv in
finanzielle Schutzhaft genommen wird.

Also ganz klassisch aus Parteien-Bewgungen heraus wie zu
Großvaters Zeiten (wie die Matrosen 1919, oder Mussolini 1922)
wird im 21.Jahrhundert wohl keine Revolution mehr entstehen.
Eher wird durch Impakte (Kältesommer, BigOne, Himmelskörper etc.)
mal ganz plötzlich eine Diktatur bzw. Imperatur ausbrechen.

Grüße,
Eyspfeil

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sofortige Lustbefriedigung auf niedrigstem Niveau

BBouvier, Samstag, 21.02.2009, 13:29 vor 6185 Tagen @ Eyspfeil (3686 Aufrufe)

Grundsätzlich völlig einverstanden, Eyspfeil!

Die Menschen/Völker Europas sind atomisiert
zu hedonistischen Fellachen, die ihre Ansprüche
auf das Niveau von Kleinkindern und deren
sofortiger Lustbefriedigung auf niedrigstem Niveau
reduziert haben:
Für "Parteien" und deren Ziele zu streiten,
bedeutete ja ein Mindest-restmass an Idealismus.

<"Eher wird durch Impakte
(Kältesommer, BigOne, Himmelskörper etc.)
mal ganz plötzlich eine Diktatur bzw. Imperatur
ausbrechen."?

Ja.
Wieso auch nicht?
Die Unruhen, wenn dann plötzlich aus den Staats-schnullern
kein Gratismanna mehr fliesst, sind jedoch
nicht von schlechten Eltern!
Und insofern von einer klassischen Revolution
doch eigentlich kaum zu unterscheiden.

Siehe dazu ggfls. die uns vorliegenden Berichte.
z.B. die Feldpostbriefe.
z.B. Katharina-Ötztal.
Oder all die Aussagen aus dem frz. Raum, nach denen
das Blut knöchelhoch in den Strassen fliesst,
ganz so, als ob ein Platzregen schwemme.
Sowie das pauschale Hinmorden von Priestern und Nonnen.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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