Hallo beisammen,
Denke mir,
Was z. B. die Ereignisse des Jahres 68 angeht,
da stimme ich dir voll zu.
Tatsächlich gelingt es einer bildungsbürgerlichen
Minderheit die heute an den Hebeln von Politik, Wirtschaft
und Medien sitzt bis zum heutigen Tage so zu tun
als ob die damaligen Ereignisse auf einen breiten
Druck "von unten" hin erfolgt seien.
Handwerker, Arbeiter, Bauern, etc. hatten
wohl ganz andere Sorgen als wie die Frage,
ob es unter den Talaren der Professoren
mieft oder nicht.
Aber, ich glaube es gibt da eine einzige Ausnahme.
Revolutionen die auf Militäreingriffe von
außen folgen.
Gelegentlich kann man sich dem äußeren Aggressor
mit Müh und Not erwehren.
Trotzdem kann das innere Machtgefüge irreversibel
erschüttert bleiben.
Führen doch unsere heutigen Entscheidungsträger
das Heer nicht mehr persönlich in die Schlacht.
Auch der 1. Weltkrieg hatte dazu geführt,
dass sich die Macht de facto vom Kaiser immer
mehr zu Hindenburg und Ludendorff hin
verlagert hatte.
Steht der Feind erst im eigenen Land,
so ist es mit einem telegenen Industrie-
und Finanzlobbyisten allein
nicht mehr getan.
mfG Georg