Re: Giorgio Maria da Terni (Schauungen & Prophezeiungen)

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Mittwoch, 25.03.2009, 18:14 (vor 6153 Tagen) @ Taurec (3851 Aufrufe)
bearbeitet von Eyspfeil, Mittwoch, 25.03.2009, 18:25

Hallo Taurec!

Stimmt! Jetzt erinnere ich mich wieder an diesen Mann und seine
Aussagen, der aber wenig Glaubwürdigkeit genießt, wegen solchen
Dingen: "Freuen wir uns, denn das Reich Gottes ist nahe! Aber jetzt leben wir in den letzten Jahren der Satansherrschaft, denn bevor er mitsamt seinem bösen Gefolge in den ewigen Abgrund geschleudert wird, hat er noch von 1973-1985 zu herrschen. Heute könnte nicht einmal der heilige Franziskus den totalen Zusammenbruch der Welt und der Kirche aufhalten.
Alle Prophezeiungen des Evangeliums, der Heiligen und der Märtyrer bestätigen hinreichend, daß die jetzige Generation das Geschlecht der letzten Zeiten ist. 1972 wird Paul VI. vom päpstlichen Thron herabsteigen und ein Schisma in der Kirche hervorrufen. Von 1973 bis 1985: Hekatomben nicht nur in Italien, sondern in ganz Europa. An Weihnachten 1973 wird – angekündigt durch ein schreckliches Beben der Luft in den Albanerbergen – die Lilie Pauls VI. bei einer Palastverschwörung mit..."

Kommt mir eher so vor, als ob er Marie-Julie Jahenny, Nostradamus und
andere als Vorlage genommen hat, um sich dann selbst als 'Prophet' aufzuschwingen.
Die kirchenfeindlichen Revolutionen sind Bestandteile vieler Schauuungen,
und das Erdbeben in Genf kann garantiert aus den Centurien Nossis
interpretiert werden - er erwähnt Genf ja oft genug.
Der Papst würde bei einem Schisma kaum vom Thron herabsteigen,
sondern der Gegenpapst würde in einer anderen Stadt seinen Anspruch
kundtun.
Nicht einmal von einer Papstflucht ist bei diesem angeblichen Seher
die Rede.
Franzosen und Spanier werden kaum über Italien herfallen, die 30
Millionen Italiener kommen allenfalls in der 3tf um, nicht aber
im Kriegsgeschehen durch Bombardierungen etc., wie da Terni
beschreibt.
Oder durch "Massakrierungen" (z.B. durch Sowjets)kommen unseren
Erkenntnissen nach vergleichsweise nur ganz wenige Menschen
ums Leben, dies macht kaum ein Prozent aus.
Da hat da Terni völlig danebengegriffen.
Auch die ganze Prosa "schreckliches Beben in den Albanerbergen"
klingt doch eher wie eine Gruselgeschichte für Kinder, als nach
einer wirklichen Schauung.

Mfg,
Eyspfeil


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