Auswandern? (Schauungen & Prophezeiungen)

Silberstreifen, Dienstag, 17.03.2009, 15:34 vor 6160 Tagen (5820 Aufrufe)

Guten Tag an alle Prophezeiungskundige,

angesichts der dramatischen Vorhersagen überlege ich mir, mit meiner Familie auszuwandern. Nun frage ich mich - und Euch -, ob es auch ernstzunehmende Schauungen für andere Kontinente als unser gutes altes Europa gibt.

Grund für meine Überlegungen ist, dass die Vorhersagen für Europa nicht gerade verlockend sind. Zwar ließe sich das Geschaute im Voralpenland womöglich überstehen, aber hart würde es trotzdem. Was mich besonders schreckt, ist die hohe Bevölkerungsdichte bei uns. Die schlimmsten Gefahren drohen uns meiner Ansicht nach von unseren Mitmenschen. Auch ist es vielleicht nicht das Klügste, mitten auf dem "Chessboard" der Geschichte zu verweilen, wenn das Spiel seinen Lauf nimmt. Daher überlege ich, ob es nicht ratsam wäre, die unangenehme Zeit in einem bevölkerungsärmeren Land zu überdauern. Hat sich schon jemand Gedanken zum Auswandern gemacht? Welche Länder/Regionen sind empfehlenswert?

Klarster Nachteil ist sicherlich der, Ausländer zu sein: Es fehlen lokale Kenntnisse, Sprachkenntnisse, Connections. Das müsste durch hohe Anpassungs- und Integrationsbereitschaft, Spracherwerb-/verbesserung etc wettgemacht werden. Sicherlich keine einfache Aufgabe. Dafür reduziert man möglicherweise die Gefahr, Plünderern in die Hände zu fallen. Vor denen fürchte ich mich aktuell am meisten (mit Familie muss ich stationär bleiben und mit Kindern sind wir besonders verletzlich und wenig verteidungsfähig - die unauffällige Variante TTV - Täuschen, Tarnen, Verpissen ist daher für uns eher geeignet als die wehrhafte).

@BB: Nachdem ich gerade eine antiquarische Ausgabe Ihres Buches ergattert habe, erschreckt mich, dass Nostradamus in Vers XI/33 von Kannibalismus spricht ("Pere du fils, sera antropophage"). Und das auch in der Provence, der meine besondere Liebe gilt (habe ein Jahr dort verlebt). Gibt es ähnliche Schauungen auch für Deutschland/die Schweiz? Allerdings vermute ich, dass es wenig Gründe für die Annahme gibt, dort würde es anders kommen.

Mich interessieren momentan Kanada und Südamerika (da habe ich Uruguay im Fokus). Wie werden sich die Klimaveränderungen infolge der Polverschiebung dort auswirken? Kanada begeistert eher meine bessere Hälfte, da man dort mit Englisch und Französisch weiterkommt. Ich selbst bin wegen des wärmeren Klimas eher von Südamerika angetan. Gibt es sonst noch interessante Regionen?

Als kleineren Schritt ins Ausland überlege ich die Übersiedlung in die Schweiz. Gibt es für die Nordschweiz Schauungen?

Viele Grüße von
Silberstreifen (der auf einen solchen am Horizont hofft)

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schwierig, - sehr schwierig!

BBouvier, Dienstag, 17.03.2009, 19:22 vor 6160 Tagen @ Silberstreifen (5504 Aufrufe)
bearbeitet von Moderator, Dienstag, 17.03.2009, 20:19

Hallo, Silberstreifen!

Sehr klug durchdacht, Dein Schreiben, -
falls Du mir diese Bemerkung bitte nachsehen möchtest.

Gleich zu Beginn: schwierig, - sehr schwierig!

1)
Diesen läppischen "Russischen Feldzug", den kannste
in der Pfeife rauchen, sofern nicht grad mit
sehr viel Pech mal mitten im Getümmel
im Rheinland...

2)
Nach Jahrzehnten intensiver Beschäftigung
mit der Thematik neige auch ich zu der Auffassung,
die Hauptproblematik bestehe im Zivilisationskollaps.
Und "allgemeiner Randale".
Je höher vorher "Hochtechnikzivilisation",
um so tiefer der Fall.

3)
Detlef, in Paraguay seit Jahrzehnten ansässig,
rät von radikalem Landeswechsel in völlig "fremde"
Länder strikt ab:
Man sei dort noch nach Jahrzehnten der "Fremde".
Ähnliches, - nur in begrenzterem Masse -
dürfte auch für englisch- oder französischsprechende
Länder gelten, wie z.B. Kanada oder Australien.
In den USA (dort Leute aus aller Herren Länder)
könnte das eher klappen, jedoch
prognostiziere ich dort Mord&Totschlag.

Bliebe also vor allem die Schweiz:
Bis auf kleinste Randecken (Basel z.B. möglicherweise)
sollte die Schweiz vom Krieg verschont bleiben.
Das trifft jedoch ebenfalls wohl auf Sachsen und
Thüringen zu, durch die die Russen nur durchrollen
sowie auf das südliche Bayern.
Beispielsweise.

"Hungersnot" dürfte es pauschal weltweit geben.
Hier ist schlicht "Vorrat" anzuraten.
Lt. "Velten" liegen "danach" Tausende verhungert
in den Strassengräben und man raufe sich
um einen Apfelbutzen.
Und das Problem stellt sich genauso in Belutschistan:
Kein Grund, deswegen die BDR zu verlassen.

4)
Was Klimaveränderungen betrifft,
so sind wir auf spekulative Vermutungen angewiesen.
Möglicherweise befindet sich "danach"
der Kältepol der nördlichen Halbkugel
dann im östlichsten Sibirien,
was Kanada, (Nord)China und Japan als Ziel
wenig geeignet erschienen liesse.

Mein Fazit:
"Hier" bleiben!

Nicht grad an der Küste oder an der tchechischen Grenze.
Oder ab, in die deutschsprachige Schweiz.
Wobei ich das südliche Bayern als fast
gleichwertig einschätzte.

Noch was vergessen?>

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Fern- oder Nahziel

Silberstreifen, Dienstag, 17.03.2009, 21:50 vor 6160 Tagen @ BBouvier (5492 Aufrufe)

Hallo BBouvier,

vielen Dank zunächst für die promte und ausführliche Antwort. Wenn Sie erlauben, werde ich jetzt auch zum forenmäßigen "Du" wechseln?

Sehr klug durchdacht, Dein Schreiben, -
falls Du mir diese Bemerkung bitte nachsehen möchtest.

Danke, zuviel der Ehre. leider reicht mein Hirnschmalz noch nicht aus, um den Knoten zu lösen und endlich eine Entscheidung zu treffen.

Gleich zu Beginn: schwierig, - sehr schwierig!

Ja, leider, daher suche ich mein Heil in der Kommunikation.

1)
Diesen läppischen "Russischen Feldzug", den kannste
in der Pfeife rauchen, sofern nicht grad mit
sehr viel Pech mal mitten im Getümmel
im Rheinland...

Sehe ich auch so. Auch wenn sich die Russen den Schauungen nach doch relativ viel Zeit bleibt (einige Monate), um so manches Unheil anzurichten.

2)
Nach Jahrzehnten intensiver Beschäftigung
mit der Thematik neige auch ich zu der Auffassung,
die Hauptproblematik bestehe im Zivilisationskollaps.
Und "allgemeiner Randale".
Je höher vorher "Hochtechnikzivilisation",
um so tiefer der Fall.

Das sehe ich genauso. Daher mein Gedanke, in ein Land zu flüchten, in dem diese "Hochtechnikzivilisation" so nicht existiert und daher auch die Fallhöhe geringer ist. Die Menschen dort leben mit dem Mangel, der Staat gewährt schon jetzt kein "Rundum-sorglos-Paket", die Ansprüche sind einfach geringer. Diese Menschen sind improvisations- und krisenerprobt. Hast Du den vorletzten "GEAB" gelesen? Die Leute vom GEAB haben die Länder dieser Welt daraufhin untersucht, wer am schnellsten wieder aus der Krise herausfindet. Die am wenigsten entwickelten Länder waren die Sieger, da sie jetzt schon in der Krise sind. Viel schlimmer kann es da kaum werden.
Da die schlimmsten Gefahren meiner Ansicht nach von unseren lieben Mitmenschen ausgehen, muss die Vorbereitung für das Katastrophenszenario darauf auch das Augenmerk legen. Neulich habe ich ein paar nette Videos von den "Hells Angels" gesehen, die eine gute Vorstellung davon abgeben, wer im Fall des Zusammenbruchs der öffentlichen Ordnung das Kommando übernimmt. Ich war nicht besonders angetan, wie Du Dir vorstellen kannst.

3)
Detlef, in Paraguay seit Jahrzehnten ansässig,
rät von radikalem Landeswechsel in völlig "fremde"
Länder strikt ab:
Man sei dort noch nach Jahrzehnten der "Fremde".
Ähnliches, - nur in begrenzterem Masse -
dürfte auch für englisch- oder französischsprechende
Länder gelten, wie z.B. Kanada oder Australien.
In den USA (dort Leute aus aller Herren Länder)
könnte das eher klappen, jedoch
prognostiziere ich dort Mord&Totschlag.

»
Damit hat Detlef sicher nicht unrecht. Wer jetzt allerdings noch nicht auf dem Land wohnt, hat dort auch keine besonders guten Chancen. Auch in einem deutschen Kaff wird man fremd sein, da mache ich mir keine Illusionen. Wer nicht seit Generationen in einem Kaff lebt, hat kaum die Chance, von den Ureinwohnern akzeptiert zu werden. Dies ungeachtet der traurigen Tatsache, dass die bundesdeutsche Landbevölkerung leider auch nicht mehr in Subsistenzwirtschaft lebt.

Mein Gedanke ging dahin, mich in Richtung etwa der Mennoniten in Südamerika - sie sind ja sowohl in Uruguay als auch in Paraguay recht stark vertreten - zu orientieren. Dort hoffe ich auf christliche Tugenden und ein gewisses Maß an Mitmenschlichkeit, die in unserer wertearmen Zivilisation leider kaum noch existieren. Natürlich kann ich mich auch irren. Die Geschichte ist voll von sogenannten "Christen", die alles andere als nächstenliebend waren. Da hilft wohl nur, die Mennoniten selbst einmal in Augenschein zu nehmen.

Der Vorteil wäre zudem, dass die Mennoniten dort deutschstämmig sind, man daher sowohl kulturell als auch physisch nicht so fremd wirken würden. Zudem haben sie sich in einem rechtsarmen, staatsfernen Land ziemlich gut organisiert (innere Ordnung, Kooperativen etc.). Den Hauptnachteil bei den "Fernzielen" sehe ich darin, dass ich nicht weiß, wieviel Zeit noch zur Vorbereitung bleibt. Das "Fernziel" würde jedenfalls noch sehr viel mehr Zeit in Anspruch nehmen als das Übersiedeln in ein deutsches oder Schweizer Dorf.

Bliebe also vor allem die Schweiz:
Bis auf kleinste Randecken (Basel z.B. möglicherweise)
sollte die Schweiz vom Krieg verschont bleiben.
Das trifft jedoch ebenfalls wohl auf Sachsen und
Thüringen zu, durch die die Russen nur durchrollen
sowie auf das südliche Bayern.
Beispielsweise.

Tja, ich habe trotz allem mehr Vertrauen in die Schweiz. Die Schweizer identifizieren sich mehr mit ihrem Land, die Gefahr für die innere Sicherheit ist daher geringer. Zudem ist das Militär wohl besser organisiert, so dass im Notfall schneller und wirksamer gegen Bedrohungen für die öffentliche Ordnung vorgegangen werden könnte. Zudem würden die Schweizer nicht mit den Flüchtlingsmassen zu kämpfen haben, die sich infolge der Überflutungen etc in die südlichen Gebiete ergiessen. Ich nehme an, dass die Schweiz in diesem Fall einfach die Grenzen dicht machen würde.

"Hungersnot" dürfte es pauschal weltweit geben.
Hier ist schlicht "Vorrat" anzuraten.
Lt. "Velten" liegen "danach" Tausende verhungert
in den Strassengräben und man raufe sich
um einen Apfelbutzen.
Und das Problem stellt sich genauso in Belutschistan:
Kein Grund, deswegen die BDR zu verlassen.

Hier hätten wir wieder das Problem der Bevölkerungsdichte, das allerdings Europa generell betrifft. Vorräte lassen sich nur schwer über längere Zeit verheimlichen. Detlef hatte im HSP-Forum eine Geschichte eingestellt, die wirklich gruselig war (habe sie gerade gesucht, aber nicht gefunden): Eine Familie versucht einen Bauernhof gegen eine Horde von Kannibalen zu verteidigen - letztlich erfolglos. Es macht schon etwas aus, wie viele Leute sich um einen Apfelbutzen streiten. Ich habe so meine Zweifel, ob man mit Waffen und ausreichend Löschmittel gegen Molotow-Cocktails auf Dauer seine Vorräte verteidigen kann. Etwa gegen eine Horde von "Hells Angels" oder ähnlich sympathische Zeitgenossen.

4)
Was Klimaveränderungen betrifft,
so sind wir auf spekulative Vermutungen angewiesen.
Möglicherweise befindet sich "danach"
der Kältepol der nördlichen Halbkugel
dann im östlichsten Sibirien,
was Kanada, (Nord)China und Japan als Ziel
wenig geeignet erschienen liesse.

Da ich sehr wärmeliebend bin, freue ich mich natürlich auf die prophezeiten Temperaturveränderungen in Zentraleuropa. Allerdings muss die Zeit bis dahin erst einmal überstanden werden... Ich sehe mich nicht meinen Bauernhof/Häuschen gegen eine Horde zu allem bereiter Plünderer verteidigen.
Wie soll man das nur organisieren, als Kleinfamilie oder Dorfgemeinschaft? Selbst im Zusammenschluss mit anderen wird man unterlegen sein, wenn eine ausreichend große und ausgestattete Truppe zum Angriff bläst. Dann will ich lieber so unauffällig wie möglich auf meinen Vorräten irgendwo in einem ganz abgelegenen Gebiet sitzen und warten, bis alles vorbei ist. Nur wo findet man so ein Gebiet in Europa? Leider wohl auch nicht in der Schweiz.

Noch was vergessen?>

Viele gute Gedanken, nochmals Danke. Gibt es denn keine bekannten Schauungen für Gebiete außerhalb Europas?

Es grüßt
Silberstreifen

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Wir sind die Engel der fünf Kontinente

BBouvier, Dienstag, 17.03.2009, 23:01 vor 6160 Tagen @ Silberstreifen (5951 Aufrufe)

<"Dann will ich lieber so unauffällig wie möglich
auf meinen Vorräten irgendwo
in einem ganz abgelegenen Gebiet sitzen."?

Hallo, Silberstreifen!

Obiges Zitat von Dir ist mein Konzept.

Ich meine, Deine Überlegungen haben sich
sehr nachvollziehbar auf "Mennoniten"
und "Schweiz" konzentriert.

Für "weltweit" dürfte "Doctorian"
eine der validesten und umfassendsten
Quellen sein:
=>
"I. Die Vision:

Am 20.Juni 1998 um 3.50 Uhr morgens,
hier auf Patmos, war mein Raum plötzlich voll von Licht,
aber es gibt keine Lichtquellen hier.
Es ist ein ganz abgeschiedenes Haus, am Ende der Straße,
in der Nähe des Klosters.
Ich sah ihre wundervollen Gesichter -
vollkommen und wie die der Menschen, aber sie leuchteten.
Ich sah ihre Augen, ihr Haar, ihre Hände.

Zu meiner Rechten waren zwei Engel
und als ich nach links schaute,
sah ich drei andere Engel mit Flügeln.
Sie hatten wunderschöne lange weiße Gewänder an -
wie ich es nicht mit menschlichen Worten beschreiben kann.

Ich fragte mich, warum fünf Engel gekommen waren
und ich zitterte und es schüttelte mich.
Ich wollte schreien, aber ich konnte nicht.
Dann sah ich - wie ich selbst vor einer Versammlung stehe
und folgende Botschaft prophezeie:
Meine Kirche, du predigst Liebe,
aber du sollst die Liebe leben - die Liebe zeigen.
In meinem Leib ist Einheit notwendig. Es ist viel Teilung in eurer Mitte.
Und dort, wo keine Einheit ist,
wird sich mein Geist nicht bewegen und arbeiten.
In meiner Kirche herrscht das Fleisch.
Zu viel Unreinheit ist in meiner Kirche.
Ich habe Sehnsucht und den Wunsch nach einem Volk,
da ein heiliges Leben lebt.. Ich starb um euch heilig zu machen"

Während ich im Geist prophezeite, zitterte ich.
Meine Augen öffneten sich und ich schaute in die große Menge.
Und plötzlich erschienenen inmitten der Prophetie
diese mächtigen Engel.
Ich ging vom Pult zurück und dachte,
ich würde fallen.
Jetzt bin ich hell wach,
aber dies alles geschah im Geist.
Irgend eine Kraft half mir, nicht zu fallen
und ich fragte mich, was wohl jetzt geschehen würde.

Dann sagte plötzlich der erste Engel:
"Wir sind die Engel der fünf Kontinente.
Wir sind hier um Euch Botschaften
von den fünf Kontinenten zu bringen."

In dem Moment als ich dies hörte,
hörte ich auch die Menge aufschreien
"Ohhh, ohhh, ohhh".
Ich glaube, dass die Menge die Engel auch sah.
Der Herr hat mir irgendwie deutlich gemacht,
dass in den Tagen die kommen werden,
Gott sich in vielen Teilen der Welt
durch dienende Engel offenbaren wird.
Es wird öffentlich geschehen, es wird in Kirchen geschehen -
tausende von Menschen werden zur gleichen Zeit Engel sehen.
Sie werden in den letzten Tagen dem Leib dienen.

Dann kam diese Botschaft von den Engeln:
"Was du siehst und hörst, sage den Nationen."

Somit ist es nichts, was ich für mich behalten soll.
Entweder akzeptieren sie es,
oder sie akzeptieren es nicht.
Ich muß es den Nationen mitteilen.

Erster Engel
Der Erste Engel sagte:
"Ich habe eine Botschaft für ganz Asien".
Als er das sagte, konnte ich in einem Zeitraum
von ein paar Sekunden ganz China,
Indien, die asiatischen Länder wie Vietnam und Laos sehen.
Ich sah die Philippinen, Japan, Singapur,
Malaysia und Indonesien.
Und dann zeigte mir der Engel ganz Papua Neu Guinea, Iran,
Java bis ganz hinunter zu Australien und Neuseeland.

"Ich bin der Engel von Asien", sagte er:
Und ich sah in seiner Hand eine riesen- große Trompete,
die er über ganz Asien blasen wird.
Was immer der Engel sagte,
es wird durch die Trompete des Herrn
über ganz Asien geschehen.

Millionen werden die mächtige Stimme des Herrn hören.
Dann sagte der Engel:
"Es wird Katastrophen und Hungersnöte geben.
Viele werden vor Hunger sterben.
Es wird über ganz Asien Erdbeben geben
und das Meer wird die Erde bedecken."

Ich sah das am 20.Juni 1998."
Ich hörte den Engel deutlich sagen:
"Große Teile des Landes werden ins Meer fallen...
Teile von Australien werden erschüttert.
Australien wird geteilt und große Teile im Ozean untergehen"

Dies war beängstigend -
ich fragte mich, ob ich richtig hörte.

Aber der Engel sagte:
"In China und in Indien werden Millionen sterben.
Nation wird gegen Nation sein, Bruder gegen Bruder.
Asiaten werden sich bekämpfen.
Nukleare Waffen werden eingesetzt,
die Millionen töten werden."

Zweimal hörte ich die Worte "katastrophal, katastrophal".
Dann sagte der Engel, finanzielle Krisen
werden Asien heimsuchen.
Ich werde die Welt erschüttern!"

Ich zitterte während der Engel sprach.
Dann schaute er mich an, lächelte und sagte:"
Es wird die größten geistlichen Erweckungen geben -
Ketten werden gesprengt.
Mauern werden beseitigt.
Und in ganz Asien - China - Indien,
werden Menschen zu Christus finden.
In Australien wird es eine gewaltige Erweckung geben.

Ich hörte den Engel von Asien sagen:
"Es ist die letzte Ernte".
Dann, als ob der Herr sprechen würde, sagte er:
"Ich werde meine Kirche auf meine Wiederkunft vorbereiten."
Nach der Botschaft des Gerichts
war ich glücklich über solch gute Nachrichten.
Die ganze Zeit über, waren die fünf Engel in meinem Zimmer.
Ich konnte ihre Gegenwart fühlen - es war gewaltig.

Zweiter Engel:
Dann sah ich den zweiten Engel, der eine Sichel
in der Hand hielt, wie sie in der Ernte benutzt wird.
Der zweite Engel sagte:
"In Israel und den Ländern bis zum Iran
ist die Erntezeit gekommen."

Für ein paar Augenblicke sah ich diese Länder.
Ich hörte: "Ganz Türkei und jene Länder die mich abgewiesen haben
und die Botschaft der Liebe abgelehnt haben
werden sich hassen und einander umbringen."

Ich sah den Engel die Sichel erheben
und über alle Länder des Nahen Ostens niederfahren.

Ich sah Iran, Persien, Armenien, Azerbeijan,
ganz Georgien - Irak, Syrien, Libanon, Jordanien,
Israel, ganz Kleinasien - voll Blut -
überdeckt mit Blut.
Ich sah Blut über all diese Länder. Und ich sah Feuer -
nukleare Waffen wurden in vielen dieser Länder angewendet,
überall stieg Rauch empor.
Unerwartete Zerstörung - Menschen vernichten sich gegenseitig.

Ich hörte diese Worte:
"Israel, oh Israel, das große Gericht ist gekommen."

Der Engel sagte:
"Die Erwählten, die Kirche, der Rest werden gereinigt.
Der Geist wird die Kinder Gottes vorbereiten."
Ich sah Feuerflammen zum Himmel steigen.

Der Engel sagte:
"Dies ist das letzte Gericht.
Meine Kirche wird gereinigt, beschützt und vorbereitet
für den letzten Tag.
Menschen werden vor Durst sterben.
Im ganzen Nahen Osten wird das Wasser knapp sein.
Flüsse werden austrocknen und die Menschen
in diesen Ländern werden um das Wasser kämpfen."

Der Engel zeigte mir,
dass die Vereinten Nationen durch die Krise im Nahen Osten
in Teile zerfallen werden.
Es wird keine Vereinten Nationen (UNO) mehr geben.
Der Engel mit der Sichel wird die Ernte einholen.

Dritter Engel:
Dann zeigte mir ein Engel mit Flügeln Europa
von einem Ende zum anderen -
von Norden den ganzen Weg runter nach Spanien und Portugal.
In seiner Hand hielt er eine Meßlatte.
Ich sah ihn über Europa fliegen und hörte die Worte:
"Ich bin zutiefst bekümmert, schmerzerfüllt.
Ungerechtigkeit, Unreinheit und Ungöttlichkeit -
über ganz Europa.
Die Sünde wuchs hinauf bis zum Himmel.
Der Heilige Geist ist schmerzerfüllt.
Ich sah wie die Flüsse in Europa über die Ufer treten
und Millionen von Häuser bedecken.
In der Tschechei ereignen sich die schlimmsten Überschwemmungen,
die es je gab.
Ich hörte dass der große Fluss in China
in der Gefahr steht tausende von Häuser
durch Überschwemmung zu zerstören.

Plötzlich hörte ich Erdbeben über ganz Europa.
"Länder, die nie Erdbeben hatte, werden erschüttert",
sagte der Engel.
Und plötzlich sah ich in meinem Geist,
* den Eifelturm in Paris zerbrechen und zusammenfallen.
* Ein großer Teil Deutschlands wird zerstört.
* Die große Stadt London - Verwüstung überall.
* Ich sah Überschwemmungen über ganz Skandinavien.
* Ich schaute zum Süden und sah Spanien durch große Hungersnöte und Verwüstungen gehen.

Viele werden in Spanien und Portugal an Hunger sterben.
Ich war durch all diese Botschaften beunruhigt und sagte:
"Herr, was ist mit deinen Kindern?"
Der Engel sagte:
"Ich werde sie vorbereiten.
Sie sollen Ausschau halten nach dem Erscheinen des Herrn.
Viele werden in diesen Tagen zu mir rufen,
und ich werde sie retten.
Ich werde für sie große Wunder vollbringen
und ihnen meine Macht zeigen."

Inmitten großer Zerstörung wird in diesen Ländern
die Gnade Gottes sein.
Ich war glücklich, dass Gott seine Kinder beschützt.

Vierter Engel:
Jetzt gehen wir nach Afrika.
Ich sah den vierten Engel mit Flügeln über Afrika fliegen,
und ich konnte den ganzen Weg von Kapstadt im Süden
bis ganz in den Norden Kairo sehen.
Ich sah alle Länder - mehr als 50 von ihnen.
Der Engel von Afrika hatte ein Schwert in seiner Hand -
ein gewaltiges Schwert.

Plötzlich hörte ich ihn sagen:
"Unschuldiges Blut wurde vergossen.
Zwist unter den Menschen, Generationen sind fern vom Herrn -
Tausende haben sich gegenseitig umgebracht.
Ich habe meine gläubigen Kinder in Afrika gesehen.
Und ich werde all die Gläubigen auf dem Kontinent Afrika belohnen.
Ich werde sie überfließend segnen.
Ich werde das Wetter steuern -
die Sonne wird in einigen Teilen glühend heiß sein und brennen.
Große Flüsse werden austrocknen
und Millionen werden vor Hunger sterben.
In anderen Teilen wird es Überschwemmungen geben.
Fundamente werden erschüttert.
Mein Schwert wird die Ungerechten und Blutrünstigen richten.
So wird es viele Erdbeben geben...
viele Städte werden überschwemmt werden"

Ich sah große Steine
über verschiedene Teile Afrikas vom Himmel fallen.

Die Erde wird erbeben,
wie man es seit der Entstehung der Erde noch nicht erlebt hat.
Niemand wird dem Schwert des Herrn entfliehen.
Ich sah den Fluss Nil austrocknen.
Er ist der Gott Ägyptens.
Ein großer Teil Mittelafrikas wird mit Wasser bedeckt sein -
Millionen werde sterben.

"Herr" sagte ich, "das sind alles schlechte Botschaften.
Alles Zerstörung, gibt es irgendwelche guten Botschaften?"
Der Herr sagte:
"Der letzte Tag ist gekommen.
Der Tag des Gerichts ist hier.
Meine Liebe ist abgelehnt worden
und das Ende ist gekommen."

Ich bebte und zitterte. ich dachte, ich kann es nicht ertragen.

Fünfter Engel:
Ich sah den letzten Engel über Nord- und Südamerika fliegen -
den ganzen Weg vom Nordpol bis hinunter nach Argentinien.
Vom Osten der USA bis nach Kalifornien.
Ich sah eine Schale in seiner Hand.
Der Engel sagte, er würde über diese Länder
die Gerichtsurteile ausgießen, die in der Schale sind.

Dann hörte ich den Engel sagen:
"Keine Moral mehr, keine Gerechtigkeit, keine Heiligkeit.
Anbetung von Idolen, Materialismus, Trunksucht,
Gebundenheit an Sünde.
Vergiessen unschuldigen Blutes -
Millionen von Babys werden getötet bevor sie geboren werden.
Familien werden zerbrochen.
Eine ehebrecherische Generation.
Es ist wie in den Tagen Noahs.
Falsche Prediger. Falsche Propheten.
Ablehnung meiner Liebe.
Viele von ihnen imitieren die Religion,
lehnen aber die echte Kraft ab."

Als ich all das hörte, bat ich den Engel:
"Kannst du nicht noch etwas warten?
Giesse es nicht aus. Gib eine Chance zur Busse."
Der Engel sagte: "Oft hat Gott verschont und gesprochen,
aber sie haben nicht gehört. Siehe, die Zeit ist gekommen.
Sie lieben das Geld und Vergnügen mehr als sie mich lieben."

Als der Engel anfing aus der Schale in seiner Hand auszugiessen,
sah ich gewaltige Eisberge schmelzen.
Als das geschah, sah ich Überschwemmungen über ganz Kanada
und Nordamerika -
alle Flüsse treten über die Ufer, Zerstörung überall.

Ich hörte den Weltmarkt mit großen Erdbeben zusammenbrechen
und die Wolkenkratzer New Yorks stürzen ein.

Ich sah Schiffe im Ozean versinken.
Ich hörte Explosionen über ganz Nordamerika.

Ich sah wie der Engel über Mexiko ausgoss
und die beiden Ozeane sich vereinten -
der Atlantik und der Pazifik.

Ein großer Teil Brasiliens war mit Wasser bedeckt.
Der Amazonas verwandelte sich in einem großen See.
Wälder vernichtet und überschwemmt.
Hauptstädte in Brasilien zerstört.
Erdbeben an vielen Orten.
So wie der Engel ausgoss, geschah in Chile und Argentinien
große Verwüstungen, wie nie zuvor.

Die ganze Welt bebte. Dann hörte ich den Engel sagen:

"Dies wird in einer sehr kurzen Zeit geschehen."
Ich sagte: "Kannst du es nicht verschieben?
Giesse diese Dinge nicht über den Globus aus."

Und plötzlich sah ich fünf Engel um den Globus stehen,
ihre Hände und Flügel zum Himmel erhebend und sagen:

"Alle Ehre sei dem Herrn über Himmel und Erde. J
etzt ist die Zeit gekommen und er wird seinen Sohn verherrlichen.
Der neue Himmel und die neue Erde werden entstehen.
Gott wird die Werke des Teufels für immer zerstören.
Ich werde meine Macht zeigen -
in der Art, wie ich meine Kinder
inmitten dieser Zerstörung beschütze.
Sei bereit für den Tag an dem der Herr kommt."

Mein Zimmer war erfüllt von Licht und Glanz der Engel.
Dann fuhren sie plötzlich auf zum Himmel.
Als ich nach oben schaute,
sah ich die Engel in fünf Richtungen bewegen.
Ich war hell wach.
Zitterte von Zeit zu Zeit.

Ich sagte:
"Herr, soll ich Patmos verlassen?"
Er sagte:
"Nein, ich brachte dich aus einem bestimmten Grund hierher."
Ich sagte:
"Die Botschaft der Engel über die ganze Welt
ist keine gute Nachricht.
Es ist Gericht, Bestrafung, Zerstörung, Verwüstung.
Was werden die Leute über mich sagen?
Ich war immer ein Prediger
von Liebe, Frieden und froher Botschaft."

Der Engel sagte:
Es ist unsere Botschaft.

Du bist das Instrument, der Kanal.
Welch ein Vorrecht, dass Gott dich erwählt hat,
um den Nationen diese Botschaft zu bringen.
Ich sage:
"Herr, dein Wille geschehe."

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Wann ist "Time Out"?

Silberstreifen, Dienstag, 17.03.2009, 23:48 vor 6160 Tagen @ BBouvier (5496 Aufrufe)

Hallo BBouvier,

Obiges Zitat von Dir ist mein Konzept.

Mit Kindern jedenfalls in einer Dorfgemeinschaft schwer. Die werden alles hinausposaunen. Da muss man verdammt isoliert leben. Und wo das in Europa noch geht...

Ich meine, Deine Überlegungen haben sich
sehr nachvollziehbar auf "Mennoniten"
und "Schweiz" konzentriert.

Ja. Alles hängt davon ab, wieviel Zeit noch bleibt. Bliebe noch viel, würde ich die Mennoniten natürlich gerne kennen lernen. Allerdings prophezeit der GEAB, dass noch in diesem Jahr die öffentliche Ordnung zusammen bricht. Auch die Hinweise von Trendforschern auf baldige bürgerkriegsähnliche Zustände mehren sich. Dann wäre es wohl mit einem großen Teil der Vorbereitungen gelaufen. Was denkst Du?
Wann ist "Time Out"?

Danke für "Doctorian". Wer ist/war das?

Geht es in seinen Schauungen um die parallel zu den in deinem Buch zusammengefassten Ereignisse oder bezieht er sich erst auf die zeitlich noch ferner liegenden "Endzeit-Ereignisse"?

Grüsse,
Silberstreifen

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viel länger, als die Leute anfangs meinten

BBouvier, Mittwoch, 18.03.2009, 00:27 vor 6160 Tagen @ Silberstreifen (5539 Aufrufe)

<Danke für "Doctorian". Wer ist/war das?>

Ein - soweit mir bekannt - nicht allzusehr
frömmelnder US-Mensch, der sich mal auf Patmos
in ein dortiges Kloster zurückgezogen hatte.


<Geht es in seinen Schauungen um die parallel
zu den in deinem Buch zusammengefassten Ereignisse
>

So ist es.


<Was denkst Du?
Wann ist "Time Out"?>

Schwer zu sagen.
Lt. "Katharina-Ötztal" viel länger, als man
anfangs glaubte, als die Finanzkrise begann.
Legen die Russen tatsächlich so 3-4 Jahre die Hand auf
Mitteldeutschland, dann glatt noch 5 bis 6 Jahre.

Irlmaier soll gesagt haben, 95 Jahre nach 1920
(da hat er geheiratet, so habe ich herausgefunden)
existierten die USA nicht mehr.
=>
2015

Allein der Vorlauf der Unruhen (in England?), -
jedenfalls in Spanien (dort Abschaffung der Monarchie)
und erst anschliessend (!) Italien eine ganze Weile...
und dann im Hochsommer/Kriegsjahr in Frankreich so richtig -
sollten per se einen sich nach vorn verschiebenden
Dauerpuffer von wenigstens 2-3 Jahren vermuten lassen.

Wobei diese (obige) Zeit identisch sein könnte,
mit der Dauer des Abfalls Mitteldeutschlands
von der BDR.

Alles nur diffuses Tasten im Nebel.

Jedenfalls neige ich nicht dazu,
pausenlos rumzukreischen:
"Leute!!! - nun ist es soweit!!"

Nur, weil wir so langsam ins Stadion einlaufen.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Mitteldeutschland fällt von der Bunzelrepublik ab??

DvB, Mittwoch, 18.03.2009, 03:35 vor 6160 Tagen @ BBouvier (5480 Aufrufe)

Moin BB!

Abfalls Mitteldeutschlands
von der BDR.

Hör ich jetzt zum ersten Mal. Klingt ja hochinteressant! Was wurde denn dazu alles gesehen?

Grüßle, DvB

Avatar

Re: DDR-Abfall

Taurec ⌂, München, Mittwoch, 18.03.2009, 09:48 vor 6160 Tagen @ DvB (5637 Aufrufe)

Hallo, DvB!

Schau mal hier:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=2227

Dazu scheint (oder muß!) die Schau von der mehrjährigen Besatzung in Berlin passen:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=1236
(Mit dem Mann habe ich mittlerweile telephoniert, was weg von der Internetquelle hin zum persönlichen Kontakt die Authentizität ziemlich steigert.)

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Zufluchtsort in Paraguay

DrittesAuge, Freitag, 27.03.2009, 21:51 vor 6150 Tagen @ Silberstreifen (5318 Aufrufe)

Hallo Silberstreifen!

Vor allem in den letzten Wochen und Monaten hagelt es bei mir Zufälle, auch dies lässt mich wieder breit lächeln:D

Ein guter Bekannter von mir (kenne ihn seit Jahren und habe vollstes Vertrauen, ein sehr gläubiger Christ, aber kein Mennonit), baut mit seiner Frau in Paraguay gerade ein Dorf für Selbstversorger auf. Er hat schon ca. 20 Hektar Land gekauft, der Tiefbrunnen ist gebohrt, sie bauen gerade die ersten Fundamente für die Häuser. Es soll ein Selbstversorgerdorf werden mit Altenteil, Badesee und wird nach dem Willen des Vaters gebaut, so seine Worte.

Ich werde auch dorthin gehen, muss aber noch das nötige Kleingeld zusammenbekommen. Ein Hektar Land kostet je nach Lage ab 3000 Euro (fruchtbares Land, süd-östlich von Asuncion), notfalls kannst Du Dir Dein eigenes Lehmhaus bauen, geplant sind aber sturmfeste kleine Häuschen, die bei ca. 15000 Euro liegen werden.

Ich frag ihn, ob ich seine Website hier einstellen kann, Du kannst mich für weitere Infos aber auch per mail kontaktieren. Suche auch noch jemanden, mit dem ich einen Seecontainer teilen kann (brauche nur ein paar Kubikmeter).

Beste Grüße:-))))))

land

detlef, Samstag, 28.03.2009, 14:07 vor 6150 Tagen @ DrittesAuge (5261 Aufrufe)

20 Hektar Land gekauft, der Tiefbrunnen ist gebohrt,
Ein Hektar Land kostet je nach Lage ab 3000 Euro
(fruchtbares Land, süd-östlich von Asuncion), notfalls kannst Du Dir Dein
eigenes Lehmhaus bauen, geplant sind aber sturmfeste kleine Häuschen, die
bei ca. 15000 Euro liegen werden.

tiefbrunnen ist immer gut. wie tief?
das land kommt mir nen tick zu teuer vor, die haeuschen zu billig.
aber ich bin nicht haeufig in ost paraguay.
die seite wuerde mich interessieren.

--
"Wer eine Meinung hat, ist zu dumm zum Wissen und zu schwach zum Glauben.“

Re Land

DrittesAuge, Dienstag, 31.03.2009, 15:19 vor 6147 Tagen @ detlef (5147 Aufrufe)

tiefbrunnen ist immer gut. wie tief?
das land kommt mir nen tick zu teuer vor, die haeuschen zu billig.
aber ich bin nicht haeufig in ost paraguay.
die seite wuerde mich interessieren.

Hallo Detlef,

wie tief der Brunnen ist, kann ich momentan nicht sagen, melde mich diesbezüglich wieder, wenn ich von ihm Nachricht habe.

Das Land wurde nicht weit von Independencia gekauft. An einer Asphaltstrasse gelegen kostet es mehr, ohne direkten Zugang zur Strasse ca. 3000E/ha. Die Häuschen sollen deutlich unter 100qm haben.

MfG

Update + Link: Paraguay - Selbstversorgerdorf

DrittesAuge, Freitag, 24.04.2009, 13:25 vor 6123 Tagen @ DrittesAuge (5483 Aufrufe)

Hallo, hier mal ein kurzes Update des Initiators zum Projekt:

"...Der Brunnen bei uns ist kein Tiefbrunnen, der in ca. 80 - 100 Meter den großen See unter Paraguay anzapft, sondern es ist ein normaler Brunnen, ca 18 Meter tief und 2,5 Meter im Durchmesser. Er hat ca 20.000 Liter kristallklares Wasser, selbst jetzt im Hochsommer wenn es mal 2 Monate nicht regnet. Kommt selten vor, war aber diesmal so. Andere Brunnen in der Umgebung trockneten aus, bei uns waren immer noch 20.000 Liter drin.
Momentan ist Erika intensiv dabei, mit 10 Mitarbeitern auf dem Land anzupflanzen, sauber zu machen, Hügelbeete anzulegen, möglichst im Sinne der Permakultur nach Sepp Holzer. Neben dem Brunnen entsteht gerade der Wasserturm als Rundbau mit 2 Zimmern drin und Bad und WC und Küchenbereich. Da soll dann eine kleine Familie wohnen, welche sich um die Pflanzen kümmert und auf das Land aufpaßt..."

Homepage des Projekts:

http://das-doerfle-esperanza.de/index.htm

Wer noch Fragen hat - gerne. Werde wahrscheinlich noch einen eigenen Thread zu dem Thema einstellen, könnte mir vorstellen, dass es einige gibt, die jetzt noch nicht bereit sind, Europa zu verlassen, aber die sich mit einer "Notfall-Option" im Hinterkopf wohler fühlen würden.

Beste Grüße

Paraguay

Maldek, Sonntag, 03.05.2009, 10:56 vor 6114 Tagen @ DrittesAuge (4901 Aufrufe)

Danke für den Link mit dem Projekt in Paraguay - es klingt jedenfalls ganz gut, und wenn ich dann ab Juli in Paraguay bin werde ich mir das gerne vor Ort "live" ansehen und berichten.

Paraguay

Seekumi, Samstag, 28.03.2009, 22:46 vor 6149 Tagen @ DrittesAuge (5258 Aufrufe)

Hallo Silberstreifen!

Vor allem in den letzten Wochen und Monaten hagelt es bei mir Zufälle,
auch dies lässt mich wieder breit lächeln:D

Ein guter Bekannter von mir (kenne ihn seit Jahren und habe vollstes
Vertrauen, ein sehr gläubiger Christ, aber kein Mennonit), baut mit seiner
Frau in Paraguay gerade ein Dorf für Selbstversorger auf. Er hat schon ca.
20 Hektar Land gekauft, der Tiefbrunnen ist gebohrt, sie bauen gerade die
ersten Fundamente für die Häuser. Es soll ein Selbstversorgerdorf werden
mit Altenteil, Badesee und wird nach dem Willen des Vaters gebaut, so
seine Worte.

Ich werde auch dorthin gehen, muss aber noch das nötige Kleingeld
zusammenbekommen. Ein Hektar Land kostet je nach Lage ab 3000 Euro
(fruchtbares Land, süd-östlich von Asuncion), notfalls kannst Du Dir Dein
eigenes Lehmhaus bauen, geplant sind aber sturmfeste kleine Häuschen, die
bei ca. 15000 Euro liegen werden.

Ich frag ihn, ob ich seine Website hier einstellen kann, Du kannst mich
für weitere Infos aber auch per mail kontaktieren. Suche auch noch
jemanden, mit dem ich einen Seecontainer teilen kann (brauche nur ein paar
Kubikmeter).

Beste Grüße:-))))))

Hall drittes Auge,
vielleicht erschaust du ja auch den ehemaligen Präsidenten G.W.Bush, hat sich 40 tausend ha Land dort gekauft, baut sich natürlich auch Bunker darauf.
Dann noch eine super überdimensionale Landebahn: Mariscal Estigarribia US Military Base, Paraguay
na ja, Grundwasserreserven gibt es dort wirklich sehr gute.
Sind halt noch so manche Leute unterwegs nach Paraguay.
Grüße
Seekumi

Bush

DrittesAuge, Dienstag, 31.03.2009, 15:23 vor 6146 Tagen @ Seekumi (5163 Aufrufe)

Hall drittes Auge,
vielleicht erschaust du ja auch den ehemaligen Präsidenten G.W.Bush, hat
sich 40 tausend ha Land dort gekauft, baut sich natürlich auch Bunker
darauf.
Dann noch eine super überdimensionale Landebahn: Mariscal Estigarribia US
Military Base, Paraguay
na ja, Grundwasserreserven gibt es dort wirklich sehr gute.
Sind halt noch so manche Leute unterwegs nach Paraguay.
Grüße
Seekumi

Hallo Seekumi,

Bush hat Land im eher trockenen, unfruchtbaren Nordwesten gekauft, soweit ich weiss (Chaco, Dreiländereck Paraguay/Bolivien/Brasilien?). Das Land dort eignet sich eher zur extensiven Rinderzucht.

Könnte mir wünschenswertere Nachbarn vorstellen, aber auf seiner Ranch in Texas wird er - falls in den USA das Chaos ausbricht - wohl nicht sicher sein;-)

MfG

schwierig, - sehr schwierig!

Wizard, Berne, Donnerstag, 19.03.2009, 03:48 vor 6159 Tagen @ BBouvier (5426 Aufrufe)

Moin Leute,

ich schließe mich da mal weitgehend BB an.

Hierzu:

Je höher vorher "Hochtechnikzivilisation",
um so tiefer der Fall.

hätte ich allerdings noch eine Anmerkung.

Zuvor jedoch eine "kleine" Einleitung:
Zivilisation an sich ist ein ziemlich dehnbarer Begriff. Sicher, im Allgemeinen meint man heute mit Zivilisation eben den technischen Stand, den diese erreicht hat. Ebenso verfährt man mit heute bereits vergangenen Zivilisationen. Man richtet dummerweise den Blick in den meisten Fällen auf den Stand der Technik und / oder was eben diese "Zivilisation" der Nachwelt an zu bestaunenden Dingen hinterlassen hat. Eine "Zivilisation", die der Nachwelt mehr oder weniger eindrucksvolle Ruinen aus Stein hinterlassen hat, wird hoch bejubelt. Das Selbige mit Steinen gebaut hat, weil an ihrem Standort wenig oder gar kein anderes Baumaterial zur Verfügung stand, wird in der Regel übersehen. Eine Zivilisation, die hingegen als hauptsächlichen Baustoff Holz verwendet hat, wird oft als eine solche gar nicht erkannt oder allenfalls belächelt.

Als Beispiel hierfür möchte ich mal die amerikanischen "Indianer" nehmen.
In Südamerika, die Mayas, Inkas usw. bestaunt, hatten ja bauten aus Stein hinterlassen. Sind aber selber verschwunden. Die Anderen (meine die nicht "missionierten"), weniger bestaunt, aber mit älterer Kultur werden kaum wahrgenommen und leben noch. In Nordamerika sieht es nicht anders aus, zumal dort "gründlichere Arbeit geleistet wurde". Die "Pueblo-Stämme" werden leidlich bestaunt, aber in der Regel weniger hoch "angesiedelt" wie z.B. die Mayas. Der Rest wird in der Regel als in Zelten wohnende Wilde hingestellt. Das die bei Weitem nicht alle nomadisch in Zelten lebten, manche von ihnen gar in Städten mit mehreren Tausend Einwohnern lebten, wird ebenso verschwiegen wie die "5 Nationen" mit ihrem materiachaischen (schreibt sich das so?) Feudalsystem.

Uns hier im deutschsprachigen Raum geht es da übrigens nicht anders. Germanen waren dumme Wilde, Kelten hatten zwar eine niedere Kultur, aber keine Zivilisation und der Rest wird gleich ganz verschwiegen. Forscher und Archäologen. die anderes feststellen und versuchen selbiges öffentlich zu machen, können sich schnell mit Däniken die Hand reichen ... wenn sie Glück haben ... und Otto Normal der zu selbigem Schluss kommt, findet sich schnell in der Ecke bei den "phösen Rechtsradikalen" wieder.

Nachweislich war früher bekannt, das die Erde eine "Kugel" ist, um die Sonne kreist und das es andere Planeten gibt. Mit "Einführung" des Christentums wurde sie zur Scheibe und war der Mittelpunkt des Universums.

Nachweislich hatten z.B. die Skyten mehr "OP-Geräte" zur sicheren Entfernung der verschiedenen Pfeilspitzen, als heute in einem durchschnittlichen OP an Geräten herumliegt.

Operationen am Schädel, am lebenden Objekt (das dieses auch überlebt). Die "Krone" der heutigen Medizin. ... Konnten die Wilden in der Steinzeit auch schon und ist, filmisch belegt (glaube von Anfang letzten Jahrhundert), sogar von "Negern" im afrikanischen Busch beherrscht worden.

Alles nur dumme Wilde!

Die Anmerkung:
Für den Einzelnen ist nur am Rande wichtig, wie hoch der Stand der Zivilisation war, in der er vor dem Knall gelebt hat. Viel entscheidender ist, in wie weit er selber "zivilisiert" war. Oder andersherum, wie dick bei ihm die "Farbschicht" aufgetragen ist. In jedem von uns schlummert irgendwo noch der "Barbar" oder "Neandertaler". Wie fest der schläft, ist abhängig von der "Farbschicht" darüber. Bei manchem ist die Farbe der Zivilisation so dünn aufgetragen, das man das "Tier" darunter schon von weitem sehen kann. Bei manch anderen ist sie gerade so dick, das man es nicht gleich sieht und er mehr oder weniger auffällig herumläuft und sich angepasst hat. Andere wiederum haben die Farbe so dick drauf, dass das Viech darunter schon fast verreckt ist oder gar schon verwest. Entscheidend für das Überleben und "Durchkommen" ist eben genau diese Farbschicht.

Die Dritte der genannten Gruppen hat in der Regel die geringsten Chancen zum Überleben. Sie wachen zu spät auf, fallen in der "heißen Phase" der ersten Gruppe zum Opfer oder verhungern einfach. Sofern sie nicht unheimliches Glück haben. Diejenigen von denen, die das Glück hatten, das zu überstehen, stehen danach zwar mehr oder weniger lebend herum, brauchen dann aber einen "Herrn". ... Und "wie der Herr, so das G'scher"!

Die Erste der genannten Gruppen haben in der "heißen Phase" die besten Chancen, weil sie recht schnell erkennen, das ihnen dann kein Gesetz mehr im Wege steht und genau so werden sie sich dann verhalten. Ihnen fehlt allerdings in der Regel die Intelligenz und das Wissen / Können, weiter zu denken und etwas sinnvolles aufzubauen. Wozu auch, sie nehmen sich einfach was sie brauchen. Klappt halt nur eine gewisse Zeit und dann ist Ende.

Am Besten sieht es für die zweite Gruppe aus. Die Farbe ist dünn genug, um bei Bedarf das "Tier" herauszulassen, aber dick genug, um es auch zu Kontrollieren und wieder einzusperren. In der Regel sind das auch diejenigen mit dem nötigen Wissen und Können, die schon lange vorher selber denken konnten, sich informiert und geplant haben.

Mein Fazit:
"Hier" bleiben!
Nicht grad an der Küste oder an der tchechischen Grenze.
Oder ab, in die deutschsprachige Schweiz.
Wobei ich das südliche Bayern als fast
gleichwertig einschätzte.

Jau!

Noch was vergessen?>

Mehr fällt mir auch gerade nicht ein.

MfG

Wizard

--
Anführer = Erster unter Gleichen, jemand der den Anderen als Vorbild DIENT, den Anderen also voran geht und nicht jemand der die Anderen voran peitscht.

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