Bürgerkrieg und Imperatur (Freie Themen)

Bär, Montag, 06.02.2017, 14:18 vor 3278 Tagen (6178 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Donnerstag, 16.08.2018, 12:24

Moin,


läuft es wie auf Schienen?

David Engels ist kein Seher. Er ist Historiker. Und er antizipiert für die Zukunft Europas:


„Ich rechne aber mit Vorstädten, die der staatlichen Kontrolle entgleiten. Mit Landstrichen, die von paramilitärischen, ethnischen oder religiösen Gruppen beherrscht werden. Mit überhand nehmender Kriminalität. Mit wirtschaftlichem Bankrott und völligem politischen Immobilismus“, meint Engels.

In 20 bis 30 Jahren könnte sich Europa nach einer Phase bürgerkriegsähnlicher Krisen und Verfallserscheinungen schließlich in einen autoritären oder gar imperialen Staat verwandeln.

https://de.sott.net/article/28066-Historiker-EU-konnte-in-Flammen-aufgehen-Parallelen-zum-Zerfall-der-romischen-Republik-sind-unubersehbar

Seine Forschungen zum Untergang des alten Roms zeigen dramatische Parallelen zur heutigen Entwicklung des "Neuen Roms" auf. Frühere Veröffentlichungen zu diesem Thema zeigten quasi alle Entwicklugen auf die in den letzten Jahrzehnten tatsächlich Realität wurden.

Die rasante Entwicklung der gesellschaftlichen Zerrissenheit durch maßlose, ungeregelte Zuwanderung ist in der Tat erschreckend. Dass hierbei sogar die Menschenrechtskommision der UNO in den Dreck getreten wird zeigt der Artikel 6 (und weitere Artikel) des Dokumentes der Menschenrechtskommission auf. Dieses Dokument wurde einstimmig ohne Abstimmung beschlossen.

Erklärung über Bevölkerungstransfers und die Sesshaftmachung von Siedlern:

Artikel 6

Jegliche Praxis oder Politik, die das Ziel oder den Effekt hat, die demographische Zusammensetzung einer Region, in der eine nationale, ethnische, sprachliche oder andere Minderheit oder eine autochthone Bevölkerung ansässig ist, zu ändern, sei es durch Vertreibung, Umsiedlung und/oder durch die Sesshaftmachung von Siedlern oder eine Kombination davon, ist rechtswidrig.


http://www.sudeten.de/cms/?Historie:Haltung_der_UNO:UNO-Menschenrechtskommission_bekennt_sich_zum_Recht_auf_die_Heimat

(Hinweis: Die Quelle ist zufällig und hat mit den sonstigen Ansichten der veröffentlichenden Seite nichts zu tun)

Das ist kein Parteiprogramm einer ultrarechten deutschen Partei, das ist MENSCHENRECHT. Politiker die im Alleingang, "juhuuu, wir bekommen Menschen geschenkt" von Umsiedlungsprogrammen aus fernen Kontinenten in das Habitat autochtoner Bevölkerungen nicht nur schwafeln sondern vorbei an bestehenden Gesetzen Fakten schaffen die unumkehrbar sind, befeuern diese von Engels aufgezeigte Entwicklung in meiner Heimat.

Laufen die Sehungen auf Schienen? Die Zahnarzthelferin sieht Besatzer in Wüstenuniform, der Imperator wird von jedem Seher der was auf sich hält gepriesen.

Werden Berlin, Paris und Frankfurt in zwei oder drei Dekaden im gleichen Atemzug mit Aleppo und Beirut genannt?

Irgendwie hatte ich mir den Rest meines Lebens so eher im Sonnenstuhl liegend mit einem kühlen Pils in der Hand und schönen Frauen zu meinen Füßen erhofft.


Bärengruß

Tarnuniform

Malbork, Montag, 06.02.2017, 15:04 vor 3278 Tagen @ Bär (5555 Aufrufe)

Laufen die Sehungen auf Schienen? Die Zahnarzthelferin sieht Besatzer in Wüstenuniform, der Imperator wird von jedem Seher der was auf sich hält gepriesen.
Bärengruß

Hallo Baer,

ich weiss nicht, ob es Jemandem hier im Forum schon aufgefallen ist, aber habt ihr bemerkt, dass das Material der US Armee welches hier in Polen am Anfang des Jahres angekommen, in Wuestentarn ist? Schaut selbst im Netz nach! Was wollen die hier in Wuestentarn bzw. in Russland (da angeblich gen Russland gerichtet)? Letzte Woche hat mein Fernseher aktuelle Bilder der Abrams Panzer in (Schuss)Aktion von den Truppenuebungsplatz gezeigt. Da waren die noch immer in Beige-Ockerfarben. Der Fernseher sagte, dass diese Kampf-Brigade auch den urbanen Krieg trainiere. Schaut man auf die Standorte der US-Armee faellt einem sofort auf, dass alle Standorte entlang/ unweit der Grenze zur BRD liegen, also im aeussersten Westen von Polen, nicht, wie man vermuten sollte im Osten, in der Naehe zur russisch-litauischen Grenze.
Jetzt mal quergedacht: Was, wenn es sich bei der Wuestenuniform um eben Angehoerige dieser Brigade handelt, die in naher Zukunft aus welchen Gruenden auch immer die Grenze ueberschreiten um Ordnung zu schaffen und zwar noch vor dem ganzen "Russen-Szenario"?

Klingt wahnwitzig, ist aber eine Ueberlegung wert
Malbork

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US-Soldaten jenseits der Oder-Neiße-Linie

BBouvier, Montag, 06.02.2017, 15:43 vor 3278 Tagen @ Malbork (5648 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Montag, 06.02.2017, 15:55

<"Schaut man auf die Standorte der US-Armee faellt
einem sofort auf, dass alle Standorte entlang/ unweit
der Grenze zur BRD liegen, also im aeussersten Westen von Polen
.">

Hallo, Malbork!

Die US-Soldaten wurden schlicht in polnischen Kasernen hart östlich der Oder-Neiße-Linie untergebracht,
weil sich nur dort (im von Polen seit 1945 verwalteten Gebiet Ostdeutschlands)
noch aus der Zeit des Kalten Krieges die polnischen Kasernen befinden.
Und das war´s auch schon.
Lieber hätten die Polen jetzt ihre Kasernen im Osten,
jedoch fehlen ihnen die dazu erforderlichen Mittel,
dort welche zu bauen.

<"Was, wenn es sich bei der Wuestenuniform
um eben Angehoerige dieser Brigade
...">

Es handelt sich dabei
[image]

... um die kürzlich in das US-Heer eingeführte neue Einheitsuniform:
[image]

<"Was, wenn ... Angehoerige dieser Brigade ...
die Grenze ueberschreiten um Ordnung zu schaffen?
">

Bei den US-Soldaten dort handelt es sich um 3.000 Mann! :-D
(Davon bestenfalls 2.000 Mann "Kämpfer".)
Die paar Hanseln können ja mal versuchen, zu "schreiten".

[image]

Gruß,
BB

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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Russische Wüstentarnung

Taurec ⌂, München, Montag, 06.02.2017, 16:02 vor 3278 Tagen @ Malbork (5631 Aufrufe)

Hallo!

Daß Tarnung für "warme Länder" ausnahmslos in warmen Ländern eingesetzt werden würde, ist wahrscheinlich ein gedanklicher Schnellschuß.

Hier sind beispielsweise russische Soldaten 2012 in Armenien mit "Warme-Länder-Uniform":

[image]

Eine Spezialseite über Tarnmuster schreibt zu einer "digitalen" russischen Wüstentarnung:

"Although logic would suggest the pattern was intended strictly for use in desert/arid environments, personnel wearing the pattern have appeared in European actions."

(Diese Passage ist in der aktuellen Version der Seite verschwunden. Im August 2016, als ich darauf stieß, war sie noch vorhanden. Daher Zitat aus der Seitenhistorie.)

Hier eine aktuelle russische Uniform mit Hellgrün-/Beigeanteilen in winterlicher Umgebung:

[image]

Daß die Seherin lediglich als "Warme-Länder-Uniform" bezeichnete, was ihr aufgrund der Farbgebung als Laiin so erschien, wobei es sich tatsächlich um eine helle russische Standarduniform handelte, ist ebensowenig ausgeschlossen wie die Verwendung einer "Warme-Länder-Uniform" in untypischer Umgebung (womöglich als Folge schwül-warmer sommerlicher Temperaturen).

Bedacht werden sollte, daß die Russen von den Sehern stets auch als "Russen" oder Sprecher einer slawischen Sprache bezeichnet werden, was Amerikaner ausschließt.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Kurzfristige Planänderung

Leserzuschrift @, Montag, 06.02.2017, 17:35 vor 3278 Tagen @ Taurec (5440 Aufrufe)

Hallo Taurec, hallo Forum

Eine Sache kommt mir im Zusammenhang mit den Wüstenuniformen in den Sinn, zumal einzelne Schauungen ja nicht gerade das Gesamtbild aufzeigen, sondern vielfach nur Ausschnitte.
Mein Vater, Kriegsteilnehmer von 1941 - 1945 erzählte ab und an folgende Begebenheit:

Seine Einheit wurde mit Wüstenuniformen ausgestattet, die Motoren der Ju 52 liefen bereits, die Truppe sollte von Süddeutschland aus nach Nordafrika verbracht werden. Unmittelbar vor Besteigen der Flugzeuge, kam ein gegenteiliger Befehl und die Einheit wurde mit dem Zug an die Ostfront verbracht. Dort sofortiger Fronteinsatz in Khaki-Uniform.
"Was in einem Krieg so alles passieren kann!" war hierzu sein Kommentar.

Evtl. ist´s hilfreich, sei es nur so für den Hinterkopf?!

Beste Grüße
GW

--
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allgemeine Grüsse

Sagitta, Montag, 06.02.2017, 17:30 vor 3278 Tagen @ Bär (5519 Aufrufe)

Hallo Bär,

David Engels ist kein Seher. Er antizipiert die Zukunft Europas

In allgemeiner Form sind seine Aussagen richtig, sogar die Zeitschiene ist gar nicht dumm ...

Was die kleinen Schwellenabschnitte auf der langen Schiene betrifft: vorläufig alles OK, keine Bruchstelle in Sicht.

(der Mann, der die Lawine mit seiner polternden Dummheit ins Rollen bringen wird, ist erst seit ein paar Tagen im Amt und kann auch nicht zaubern - Du musst ihm schon ein bißchen Zeit geben ...).

UNO-Menschenrechtskommission_bekennt_sich_zum_Recht_auf_die_Heimat

Ein Recht auf Heimat gibt es nicht. "Recht" ist immer Menschenwerk. Das Leben und dieser Planet dagegen sind ein Geschenk. Wohl dem, der es anzunehmen versteht und seine Zeit nutzt!

Irgendwie hatte ich mir den Rest meines Lebens so eher im Sonnenstuhl liegend mit einem kühlen Pils in der Hand und schönen Frauen zu meinen Füßen erhofft.

Mach das doch jetzt gleich: wir leben nur heute!

Und falls die Tannenbäume und Berge bei Dir zu viel Schatten werfen, so wüßte ich Dir blitzsaubere Sandstrände am blauen, warmen Wasser, mit wohlschmeckenden Fischen - und im Hinterland eine fruchtbare Vegetation mit mindestens drei Ernten pro Jahr. Dort fragt Dich niemand nach einer "Weltenwende". Die Menschen sind braungebrannt, haben blitzendweise Zähne - und immer ein Lächeln im Gesicht. Fremde sind willkommen - wenn sie sich integrieren.

Ehrlich: man sollte sich nicht selbst mehr Stress als nötig machen. Aber wenn man sich entschlossen hat, die Welt wenden zu wollen (oder wenigstens dort zu sein, wo sie sich mgölicherweise wendet), dann darf man auch nicht klagen. Dann ist man halt mitten drin im Malstrom ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Moskenstraumen#/media/File:Maelstrom-Clarke.jpg

Grüsse von Sagitta

interessant...

truman, Montag, 06.02.2017, 20:11 vor 3278 Tagen @ Sagitta (5301 Aufrufe)

Hallo Sagitta,

dieses Ort wüste ich gern, läßt sich da etwas machen?
LG

Wendekreise

Sagitta, Dienstag, 07.02.2017, 14:06 vor 3277 Tagen @ truman (5245 Aufrufe)

Hallo Truman,

nimm einfach mal den Bereich zwischen dem nördlichen und südlichen Wendekreis und schau Dir die darin liegenden Küstenlinien an, einschließlich der Inseln. Das ist eine unendlich lange Strecke. Dann filterst Du weiter nach Erdbebengefährdung (negativ) und küstennahem Bergland (positiv). Sodann schaust Du auf Windrichtung, Regeneintrag, Süßwasserspeicher (Bäche, Flüsse, Seen). Das sind dann immer noch Hunderte von geeigneten Regionen. Als nächstes musst Du bei Dir selbst anfangen: Sprache, Fähigkeiten, Ersparnisse, Partner, Wagemut, Tatkraft. Schließlich empfiehlt sich eine detaillierte Recherche zu einem halben Dutzend der infrage kommenden Regionen. Und dann je eine Reise, um das vor Ort zu sehen und Kontakte zu knüpfen. Ich habe das für mich schon abgearbeitet. Aber eigentlich will ich hier in D bleiben und dem schwarzen Malstrom direkt ins Auge blicken.

Sagitta

PS: Es gibt aber auch in Europa unendliche Möglichkeiten zu leben, ohne von der so genannten Weltenwende was mitzubekommen. Völlig einsame Fleckchen, dennoch fruchtbar, Tausende verlassene Dörfer in Italien und Spanien. Absolut sichere Gebiete sind auch im ferneren Osteuropa, und auch da überall nette Leute. Dieses Forum hier verzerrt die Wahrnehmung sehr und verhilft nicht gerade zu einem angemessenen Blick auf die Welt und die Wirklichkeit.

Wendekreise

truman, Dienstag, 07.02.2017, 15:35 vor 3277 Tagen @ Sagitta (5124 Aufrufe)

Hallo Sagitta,

vielen Dank für die Ausführung.
Eigentlich will ich hier auch nicht weg, die Hürde finde ich noch immer sehr groß und das Hauptgegenargument ist und bleibt: "es geht mir hier immer noch gut" Wie lange, wird sich zeigen.

Aber ein wenig über den Tellerrand schauen hat noch nie geschadet ;0)))

Danke

Flüchtling

Bär, Freitag, 24.02.2017, 23:30 vor 3260 Tagen @ Sagitta (4766 Aufrufe)

Moin Sagitta,


in der Fremde bin ich der Fremde.

Wenn ich was habe in der Fremde bin ich der erste dem sie es nehmen. Habe ich nichts bin ich der Letzte dem sie etwas geben weil erst Familie, Nachbarn und Freunde dran sind.

Auch wenn ich allen schulischen Mißerfolgen zum Trotze feststellen musste dass ich Sprachtalentiert bin, so werde ich doch eine neue Sprache nicht so verstehen wie meine Muttersprache und werde was den Informationsfluß angeht immer hinten dran stehen.

Na und dann noch das Seelische. Ich will Deutschland am Liebsten verlassen weil es nicht mehr Deutschland ist sondern ein Buntland wird. Nicht nur für einen Puristen das absolute Gehtgarnicht soviel Bunt. Aber wenn ich nun Deutschland verlasse weil ich in Deutschland Deutschland allmählich vermisse, wie wäre das erst in Norwegen wo es noch weniger Deutschland gibt? Klar, man könnte nach Afrika gehen weil die dortigen Autochtonen inzwischen alle hier zu sein scheinen und der Kontinent doch bald leer sein sollte. Aber es reichen sicher einige dort Zurückgeliebene um das in Bälde wieder zu füllen.

In Anbetracht des drohenden Ablaufens meiner Mindesthaltbarkeit, noch nicht ganz so schlimm wie beim Hinterbänkler :-D aber doch schon merklich, bin ich mir unsicher ob ich ein neues Dasein als Lofotenfischer dem heldenhaften Kampf, das Schwert in den zitternden Händen, die Kriegshunde an der wackeligen Seite gegen die barbarischen Horden meine Ackerkrume verteidigend und die Krumen mit dem Blut benetzend vorziehen sollte.

Da unzählige Seher einen KAISER in der Zukunft sehen und keinen KALIFEN bleibt doch ein Fünkchen Hoffnung.


Kämpferischer Bärengruß

Re@Bär: Von wegen leer...höchstens die Kassen und Brotkörbe sind irgendwann leer, überall.

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Samstag, 25.02.2017, 01:14 vor 3259 Tagen @ Bär (4687 Aufrufe)

Hallo Bär!

"Klar, man könnte nach Afrika gehen weil die dortigen Autochtonen inzwischen alle hier zu sein scheinen und der Kontinent doch bald leer sein sollte. Aber es reichen sicher einige dort Zurückgeliebene um das in Bälde wieder zu füllen."!

Von wegen: Afrika nimmt pro Jahr bestimmt um ca. 40-50 Millionen
an Bevölkerung zu. Diejenigen, die übers Mittelmeer zu uns
flüchten, sind dort unten nachgewachsen, bevor morgens früh
Dein Wecker läutet.

Irgendwann ist überall alles voll, südlich UND nördlich
des Mittelmeeres. Dieser Wahrheit will kein Politiker-Hampelmann
ins Auge sehen.:schief:

Es fehlt nur noch der entsprechende Auslöser, neudeutsch
auch Trigger genannt.

LG,

Eyspfeil

und wenn weder Kaiser noch Kalif kommt? Doch auswandern?

Baldur, Samstag, 25.02.2017, 11:29 vor 3259 Tagen @ Bär (4765 Aufrufe)

Hallo, Bär,

wenn man am Bahnhof oder am Schiffsanleger zuwartet, weil jemand sagt, das käme alles wieder in Ordnung, Du brauchst nicht zu gehen, verpasst man irgendwann den letzten Zug bzw. das letzte Schiff.

Und stellt dann fest, das wars, aber Godot kommt nicht.

Oder Du siehst einen schweren Sturm aufziehen, aber jemand hat gemeint, sein lädierter Fuss würde nicht schmerzen, also verginge das ganz sicher und käme nicht her, und Du machst Dein Anwesen nicht sturmfest, sondern guckst voller - trügerischer - Hoffnung zu - dann wirst Du mindestens nass.

Natürlich hast Du es sehr treffend auf den Punkt gebracht:

Wenn ich was habe in der Fremde bin ich der erste dem sie es nehmen. Habe ich nichts bin ich der Letzte dem sie etwas geben weil erst Familie, Nachbarn und Freunde dran sind.

Das ist zumindest die Erkenntnis der Vergangenheit, und wird sicher auch in ein paar Zielländern noch heute und morgen so sein.

In anderen - hoffentlich - nicht.

Man kann nicht von jetzt auf gleich dazugehören und akzeptiert werden.
Die Mindestwartefrist auf eine Einbürgerung liegt meist zwischen 8 und 10 oder 12 Jahren. Nicht ohne Grund. Erfahrungsgemäss ist das das mindeste, um halbwegs integriert zu sein.

Gehst Du 2017, bist Du frühestens 2030 im Zielland "angekommen" und "daheim".

Entsprechend braucht das viel und langen Vorlauf. Wer zu spät geht, den bestraft das Leben.

Was das "deutsche" Heimat- und Lebensgefühl angeht, findet man auch in anderen Völkern Ähnlichkeiten. Man kann sich sogar mit speziellen, lokalen Sitten und Gebräuchen anfreunden, denn selbst Schlendrian und Korruption haben ihre Vorteile.

Und letztlich ist Heimat da, wo es einem gut geht und wohl ist.

Ich habe Schland vor 25 Jahren verlassen, und es nicht einen Moment lang bereut.

Lieber habe ich einen "fremden" Nachbarn, der ähnlich denkt, fühlt, und handelt, wie ich, als einen "Volkszugehörigen", der alles anders sieht, und mich als Feind betrachtet, den er bekämpfen möchte.

Letztlich sind beide Varianten zum Kompromiss geworden, eine klare Trennung gibt es nicht mehr, man kann sich nur entscheiden, was einem nach Bewertung aller Aspekte wichtiger ist.

Wenn das Land mit der mutmasslich grössten Fremdenablehnung des letzten Jahrhunderts, die Schweiz, mittlerweile zum Einwanderungsland geworden ist, und dies dort mehrheitlich akzeptiert ist (nach den Aussagen derer, die ich persönlich danach gefragt habe), sagt das alles.

Nicht nur die Welt, auch die Gesellschaften haben sich radikal und unumkehrbar gewandelt.

Für unsere Grosseltern waren die Bewohner der angrenzenden Länder noch fremd, für unsere Eltern nur die Bewohner der übernächsten Länder, heute scheint die Herkunft gar keine Rolle mehr zu spielen.

Ob man das befürwortet oder ablehnt, spielt für die Kenntnisnahme des Istzustands keine Rolle.

Und entsprechend läuft es auch in den anderen Ländern.

Meine ich.

Es wird weder ein (wohlwollend-gutmütiger) Kaiser kommen, noch ein Kalif, eher ein lokaler Pate, und/oder ein Kasperl, oder ein Konfiszierer.

Beste Grüsse vom Baldur

Historische Parallelen

rauhnacht, Dienstag, 07.02.2017, 18:21 vor 3277 Tagen @ Bär (5393 Aufrufe)
bearbeitet von rauhnacht, Dienstag, 07.02.2017, 18:45

Hallo Bär,

das Buch von David Engels „Auf dem Weg ins Imperium“ hat mal Ulrich als Literaturtip völlig zu Recht hier genannt.
Hab ich damals gelesen und ist wirklich empfehlenswert. Er stellt darin an etlichen eher ethischen Bereichen, wie Toleranz, Familienleben und Geburtenschwund, Gleichheit usw. die Parallelen zwischen der europäischen Union und dem „endzeitlichen“ Rom dar. Und ist dabei m.E. überaus treffend.
Geradezu grotesk ist in diesem Zusammenhang die vor kürzerem Verlautbarung im Mainstream gewesen: Das römische Reich sei damals untergegangen, weil sie es nicht schafften, die zahlreichen Neuzugänge damals in Willkommenskultur aufzunehmen.
Engels; S. 225: „Wie das Europa der Gegenwart war also die späte römische Republik von einer vergleichbaren kulturellen Identitätskrise geprägt.“ Und da liegt weitaus eher das Problem, mit all den anderen Problemen dann sinnreich umzugehen. Wo die Kultur in der Krise, schmeißt man dann heute halt mit Teddiebären und Luftballons - im Rückzug auf kindliche Lösungsstrategien.

So richtig bitter, wird’s dann im Postskriptum.
Engels; S. 437:“ Und so ist festzuhalten, dass zumindest in Rom die gesellschaftliche, sittliche und wirtschaftliche Instabilität des zerfallenden Staatswesens die Mehrzahl der Bürger davon überzeugt hatte, die Republik – oder das ,was noch von ihr übrig geblieben war- aufzugeben und die neue Ordnung des Augustus als das mindere Übel anzunehmen.“
Und dann S.441 und folgende:“ Auch hier bietet sich also als einziger Ausweg, um den Rückfall in einen anarchronistischen Nationalismus ebenso wie die Auflösung in einen ultraliberalistischen Weltstaat zu verhindern, nur die Suche nach dem vermittelnden Dritten an, welcher in seiner Person sowohl plebiszitäre Legitimät verkörpert als auch die nötige Aufsicht über die in einem so vielschichtigen Staatssystem unweigerlich spezialisierte technokratische Elite auszuüben imstande ist.“

Drei mögliche Varianten nennt er da. Die ersten Beiden bahnen sich an und von der dritten ist weit und breit noch keine Spur.
In Schauungen herrscht dazu ein nettes Durcheinander, wo man dann, sofern schlicht und einfach gläubig selektierend sich dann das aussuchen kann, was dem eigenen Gemüt am bekömmlichsten oder plausibel erschreckend.( Und die weiteren historischen Parallelen wie übler Weise grad die Seuche ist da noch nicht mal drin)
Wenn mans macht wie Baldur, wird auch nicht besser. Ohne Ende bis zum Ende wendet man womöglich noch nicht mal sich selbst und ergibt sich in Brot und Spiele.

Da mein ich doch, Du machst das schon richtig. Wende vollzogen hin zu wertigem Leben und dann mal sehen.
Musst halt die paar nächsten Sommer noch den Liegestuhl für Dich gelegentlich freiräumen von zu viel Arbeit. Die Hunde werden Dir dann schon auf alle Fälle zu Füßen liegen.:wink:

Liebe Grüße von Rauhnacht

P.S.: Falls Du magst, kann ich Dir das Buch zukommen lassen.

Bücherberg

Bär, Freitag, 24.02.2017, 23:04 vor 3260 Tagen @ rauhnacht (4678 Aufrufe)

Liebe Rauhnacht,


wenn ich könnte wie ich wollte würde ich so gern.

Außer den Nachrichten und Mails mit zeitlichem Verzug die ich gerade so bewältige wäre das interessante Buch wahrscheinlich eines mehr auf dem Stapel wo ganz oben drauf Schulze-Ronhof und das geniale Buch eines Freundes fast unangerührt ihr Dasein fristen.

Ganz im Ernst, ich schätze ich muss mein ereignisreiches Leben erst mal an meine Möglichkeiten anpassen um dazu zu kommen etwas Bedrucktes in die Hand zu nehmen.

Und das sagt der Bücherbär

Ganz herzlichen Gruß und Dank

Ps.: Aber wie wär es mit einer umfassenden Inhaltsangabe am Lagerfeuer?

Man solle in dieser Zeit...

Malbork, Freitag, 10.02.2017, 15:56 vor 3274 Tagen @ Bär (5139 Aufrufe)

Hallo Forum,

"Man solle in dieser Zeit kein oeffentliches Amt bekleiden. Alles kommt an den Galgen oder wird vorher schon totgeschlagen. Da kommen Sachen auf. Unmenschlich."

So oder so aehnlich lautet die Ankuendigung/Schau. Nun, ich bin zunehmend ueberzeugt davon, dass die Lumperei die da aufkommt mit Ritaulmorden an Kindern zu tun haben wird. Seit letztem Jahr gibt es Geruechte, (Stichwort "pizzagate") wonach elitaere Kreise im grossen Umfang und zwar weltweit in Ritaulmorde an Kindern involviert sind. Kurz vor der US-Wahl kamen diese Geruechte massiv in den unabhaengigen Medien hoch, danach flauten sie etwas ab. Nun, seit der Vereidigung von Trunp kommen sie wieder hoch. Man munkelt, dass der (erst gestern) vereidigte Generalstaatsanwalt Jeff Sessions den Augiasstall in der kommenden Zeit ausmisten wird. Wenn sich das bestaetigen sollte, dass (somit erpressbare) demokratische Politiker darin verwickelt sein sollten, waere dies ein Weltskandal ungeheuren Ausmasses! Allerdings, damit es zu Ausschreitungen mit Graeueltaten seitens der Bevoelkerung an den Amtstraegern kommt, muesste es noch ein zusaetzliches Ereignis geben (eben Wirtschaftskollaps und/oder Buergerkrieg), damit die Menschen diese Hemmungen verlieren.

Der Eichelburg kann es kaum noch aushalten in der Naherwartung des Kaisers. :-D
Malbork

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Die "Lumperei", das "Lumpengesindel" kommt hoch - tritt auf

BBouvier, Freitag, 10.02.2017, 17:06 vor 3274 Tagen @ Malbork (5289 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Freitag, 10.02.2017, 17:23

<"... ich bin zunehmend ueberzeugt davon, dass die Lumperei
die da aufkommt mit Ritaulmorden an Kindern zu tun haben wird
.">

Hallo, Malbork!

Die Vorstellung, daß es sich bei der "Lumperei"
um eine Betrügerei oder ähnliches handeln könnte,
haben wir hier bereits sehr intensiv ventiliert
und am Ende verworfen.
Kinderitualmord ist im übrigen auch gar keine "Lumperei".
Und deswegen:
... kommt (auch nicht) alles an den Galgen
oder wird vorher schon totgeschlagen!

Vielmehr sind wir der Ansicht, daß da
=>
"Lumpengesindel, das Lumpenpack" hochkommt, auftritt.

Das hier könnte in diesem Kontext vielmehr erhellend sein:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=31048
Und auch das hier:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=29283

Taurec zur "Lumperei":
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=29331

1.
Der Begriff ist im Kontext zu sehen und zu analysieren:
Erinnert sei da nur an die "Atombomben" des Waldviertelers.
2.
Und es war doch Rill, der diesen bayerischen Begriff
für "Lumpengesindel" gewählt hat - er hat den "Franzosen"
insofern nacherzählt.
3.
a.
Es ist m.E. völlig auszuschließen, daß "die Deutschen"
sich pauschal erheben, nur weil irgendeine politische Schweinerei herauskommt.
b.
Es ist m.E. völlig auszuschließen, daß "sich getäuscht fühlende Deutsche"
wegen einer "Lumperei" pauschal&weithin derlei bestialische Grausamkeiten begehen.
- da nagelt die Familie Hoppenstedt in Niederbrombach
den CSU-Bürgermeister an eine Scheunenwand, weil der CDU-Vorsitzende...??
- da massakriert der Kaninchenzüchterverein in Germeskirchen
den Filialleiter der Sparkasse, weil der Chef der Deutschen Bank...??
- da schneidet Karl Wenger in Bramsche dem Redakteur des "Der Bote"
die Kehle durch, weil die Intendanten des WDR systemgefärbte
Meinungsmanipulation betrieben hatten...??
=>
Kannste knicken.
4.
Das "Achtjährige Mädchen vom Bodensee":
=>
"Draußen sind böse Leute die schießen!"
Diese Mörderbanden sind Teil Rills "Lumperei", des "Lumpengesindels".

Rill zur "Lumperei": "Es geht wild zu, in den Städten!"
=>
(dort, weiter unten)
https://schauungen.de/forum/index.php?id=29276

Gruß,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Entschiedener Einspruch

rauhnacht, Freitag, 10.02.2017, 22:26 vor 3274 Tagen @ BBouvier (5038 Aufrufe)

Hallo,

wie halt gelegentlich gar nicht einig, erinnere ich an dieser Stelle an:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=27323

Da kam unter anderem durchaus dies zur Sprache.
Und so ganz grundsätzlich ist der beachtenswerte Passus eben der, dass da wegen „der Lumperei“ in der Interpretation dieser Sequenz keineswegs Revolution und Fensternagelei rein aus Volkeswillen auftritt,-------
sondern das Volk steht auf mit!!!! den Soldaten, wegen der aufkommenden unmenschlichen Sachen.

Unmenschliche Sachen, die tatsächlich aufkommen – publik werden in einem Ausmaß außerhalb Verschwörungstheorien - , dürften nach allem Menschenverstand EIN GEWALTIGER SKANDAL sein.

Allzu viel unmenschliche Skandale neben Kindesmißbrauch in solch Gruseltenor gibt es gar nicht. Gleichziehen könnte die Euthanasie von Alten!!! und „nicht Nachschuldnerbefähigten“ , die verkappt anläuft und dann irgendwann auf breiter Front „aufkommt“.
Ich tippe auf Beides und das Ausmaß, wie sich Beides so zusammenkleckert, erschreckt mich ungemein. Dauert aber noch bis der Kessel voll ist. Und das man nichts tun kann dagegen, ist das allerschrecklichste.

Grüße von Rauhnacht

Irgendwann merkt es auch das Heer

rauhnacht, Freitag, 10.02.2017, 23:09 vor 3274 Tagen @ rauhnacht (5059 Aufrufe)

Hallo,
grad wieder läuft überaus verkappt die nächste Stufe hier zu Lande an. Insgesamt geht das seit wenigen Monaten Schlag auf Schlag.
Mit der Reform der Pflegestufen dieses Jahr und dem Beginn der Transformierung zum sogenannten „Teilhabegesetz“ für behinderte Menschen werden Gelder umgeleitet und in Höhen getrieben, obwohl die vernünftige Versorgung durch unzählige neue Gesetze immer mehr verunmöglicht wird, da werden alle noch staunen. Und dann überaus bereitwillig „sozial verträgliches Ableben“ befürworten. Und dies vor allem für die Alten. Weil die ja so leiden, was leider der Fall sein wird, wenn das so weitergeht.
Die Schließungen der Heime wegen kaum erfüllbarer Gesetzesauflagen schreitet fort, der Geldtopf der Pflegeversicherung ist nicht mehr auf alte Menschen gebunden und die Bedingungen werden immer menschenunwürdiger. Was man stets und stets mit der Menschenwürdecarta begründet und grad damit verunmöglicht. Und das ist Absicht!
Da gärte eben was im Untergrund ( Feldpostbriefe)und wenn die Verkommenheit solcher Handlungen durch Verantwortliche, zudem wissentlich oder gar tätlich mit Kindesmißbrauch verstrickt zu Tage tritt, werden ja wohl auch Heeresverantwortliche und gemeine Soldaten ihr Urteil fällen.

Wohlwissend, das solch Geschnatter Aufmerksamkeiten unliebsamer Jäger verursacht,
Rauhnacht

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Ungesittetes Verhalten

Taurec ⌂, München, Freitag, 10.02.2017, 23:49 vor 3274 Tagen @ rauhnacht (5096 Aufrufe)

Hallo!

Unmenschliche Sachen, die tatsächlich aufkommen – publik werden in einem Ausmaß außerhalb Verschwörungstheorien - , dürften nach allem Menschenverstand EIN GEWALTIGER SKANDAL sein.

Ja, ein Skandal. Der wird drei Wochen im Fernsehen ventiliert, dann schaltet der postkulturelle, dekadente und fettgefressene Deutsche auf ein anderes Programm.
Eine klassische Revolution durchzuführen mit Strömen von Blut auf den Straßen, wie man es von anderen Nationen kennt, liegt nicht im Naturell der Deutschen (siehe das berühmte Stalinzitat), wenngleich die Siegergeschichtsschreibung nicht müde wird, es anders darstellen zu wollen.
Das Zeitalter der Revolutionen ist ohnehin vorbei. Was noch kommt, sind Cäsaren, die mit ihren privaten Truppen über die müde gewordenen, phlegmatischen Massen die Macht ergreifen.
Darüber hinaus ist der "gerechte Volkszorn" und die Erhebung in einer Art heiligen Wut gegen die bösen Unterdrückereliten nur die wiederholte Abwandlung einer uralten demokratischen fixen Idee, daß Massen überhaupt etwas ausrichten könnten und die Geschichte vom Willen der Mehrheit bestimmt werden würde. Es ist dieselbe Idee, die den meisten Zeitgenossen seit Generationen das Hirn bis zur Unbrauchbarkeit durchseucht.

Ich werde allmählich müde, zum millionsten Mal dieselben Beiträge zu verfassen. Gleichwohl ist nicht zu erwarten, daß jemals die Mehrheit kapiert, wie die Dinge wirklich laufen. So werden auch künftige Generationen auf das Aufkommen der Lumperei und den Sieg der Wahrheit warten, wobei desgleichen niemals passieren wird.

Ein Lumperei ist eine niederträchtige Tat und zugleich eine Kleinigkeit, eine Lapalie! => Siehe hier!
Dem entsprechend ist nicht davon auszugehen, daß es sich um demokratische Superschweinereien handelt.

Es handelt sich um sittenlose, gemeine Handlungsweisen im Zuge der allgemeinen gesellschaftlichen Verwahrlosung, die den sozialen und wirtschaftlichen Zusammenbruch begleitet.
Da die Deutschen weitgehend verweichtlicht sind und von Natur aus eine recht hohe Aggressionsschwelle besitzen, dürften diese Handlungsweise hauptsächlich von Zuwanderern kommen.

"Denn es kommt die ganze Lumperei auf und es geht wild zu in den Städten."

Auf Hochdeutsch, was Rill leider nicht drauf hatte:
"Zu jenen Zeiten gelangen niedere und unzivilisierte Handlungsweisen in allgemeinen Gebrauch, so daß man sich tunlichst hüte, aus dem Hause zu gehen, sofern man eine Wohnstatt fernab des ländlichen Raumes sein Eigen nennt." ;-)

"Er sagte, man soll unter dieser Zeit kein Amt oder dergleichen annehmen, alles kommt an den Galgen oder wird unter der Haustür aufgehängt, wenn nicht an Fensterblöcke hingenagelt; denn die Wut unter den Leuten sei entsetzlich, denn da kommen Sachen auf, unmenschlich."

Meine Interpretation: Hier schlagen Massen von Zuwanderern (neben vielen anderen Dingen) öffentliche Stellen auf der untersten Verwaltungsebene kurz und klein, weil von diesen wegen Bankrotts und Wirtschaftszusammenbruchs keine geldmäßigen oder geldwerten Leistungen mehr kommen. Wehe dem, der in jenen Tagen sich als Sachbearbeiter in einem Arbeits-, Sozial-, Ausländeramt oder ähnlichem engagieren läßt und den Auftrag bekommt die Leute wegzuschicken oder mit windigen Lebensmittelmarken zu vertrösten anstatt der üblichen 1000 € pro Person und Bordellgutscheinen. ;-)

Dann kommen auch irgendwann die Soldaten, um mit Gewalt den Deckel wieder auf den Topf zu setzen.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Zustimmung

Oberberger, Samstag, 11.02.2017, 13:09 vor 3273 Tagen @ Taurec (4889 Aufrufe)

Hallo Taurec!

Auch ich stimme Deiner Interpretation mittlerweile vollkommen zu!

Gruß, der Oberberger

Die fünf Phasen des Crashs

Dannylee, Samstag, 11.02.2017, 16:37 vor 3273 Tagen @ Taurec (5067 Aufrufe)

Hallo!

Hallo, Taurec,

Eine klassische Revolution durchzuführen mit Strömen von Blut auf den Straßen, wie man es von anderen Nationen kennt, liegt nicht im Naturell der Deutschen
Da die Deutschen weitgehend verweichtlicht sind und von Natur aus eine recht hohe Aggressionsschwelle besitzen, dürften diese Handlungsweise hauptsächlich von Zuwanderern kommen.

Da stimme ich Dir nur zum Teil zu. Der normale Deutsche schluckt vieles. Aber
wenn das Maß irgendwann voll ist, wird auch der Deutsche zum wütenden Teutonen und
zum Tier.


Meine Interpretation: Hier schlagen Massen von Zuwanderern (neben vielen anderen Dingen) öffentliche Stellen auf der untersten Verwaltungsebene kurz und klein, weil von diesen wegen Bankrotts und Wirtschaftszusammenbruchs keine geldmäßigen oder geldwerten Leistungen mehr kommen. Wehe dem, der in jenen Tagen sich als Sachbearbeiter in einem Arbeits-, Sozial-, Ausländeramt oder ähnlichem engagieren läßt und den Auftrag bekommt die Leute wegzuschicken oder mit windigen Lebensmittelmarken zu vertrösten anstatt der üblichen 1000 € pro Person und Bordellgutscheinen. ;-)

Da stimme ich Dir voll und ganz zu. Aber vergiss bitte auch den normalen Deutschen
nicht, der nun merkt, dass sich sein Liebstes, sein Geld, auf Nimmerwiedersehen
in Luft aufgelöst hat. Der nun auch realisiert, dass er verhungern könnte.
Und dann könnte es zu solchen Szenen kommen wie in diesem Video:
"Wichtig: Bereitet euch vor... fünf Phasen des Crashs"
https://www.youtube.com/watch?v=txn_0UirEQc

Dann kommen auch irgendwann die Soldaten, um mit Gewalt den Deckel wieder auf den Topf zu setzen.

Dann ist es vielleicht schon zu spät.


Gruß
Taurec

Freundliche Grüße

Dannylee

das Volk steht auf mit den Soldaten

Baldur, Samstag, 11.02.2017, 14:25 vor 3273 Tagen @ rauhnacht (5014 Aufrufe)

Hallo, rauhnacht,

die Aussage kommt aus einer (längst vergangenen) Zeit, in der das Militär so etwas wie ein eigener Staatsbereich war, eine vierte Gewalt, und eine Verkörperung von als positiv empfundenen Tugenden wie Ordnungssinn, vermeintlichem Schutz, und Daseinsgarantie. Staat=Militär=Staat=Schutz des Bürgers.

Der legendäre Hauptmann von Köpenick repräsentiert das recht gut.

Jetzt überspringen wir ziemlich genau einhundert Jahre, und schauen uns die aktuelle Bundesaffenwehr der korrekt frisierten Frau aus der Politkaste der Erb-FunktionärInnen an (siehe Vater Ernst Albrecht).
Ohne dabei zu behaupten, die allesamt unsäglichen Vorgänger seien besser gewesen.

Es gibt heute einen massgeblichen Anteil fundamental Fremdgläubiger in den Reihen, es gibt schwarz angemalte Besenstiele auf Panzern, weil man Waffen nicht finanzieren kann, es rückt in den Vordergrund, ob Schwangere der kämpfenden Truppe in den Panzern (was für ein Paradoxon) hinsichtlich der Atemluftqualität gefahrlos mitfahren können, und überhaupt gleicht alles eher einer Theateraufführung absurder Machart, als einer Institution von normalbegabten Vernünftigen mit Sinn und Zweck.

Und von solch einer bunt zusammengewürfelten, kastrierten Pseudo-Truppe soll eine Gegenbewegung zu erwarten sein?

Das ist ein Widerspruch in sich.

Einen Soldaten wie damals gibt es heute nicht mehr. Das hat sich längst erledigt und überlebt. Heute sind das mehr oder weniger normale Arbeitnehmer, Lohnempfänger, die sich mutig zutrauten, die Grundrechtseinschränkungen des Soldatengesetzes freiwillig anzuerkennen, und den Dödel im Fall des Falles abzugeben, weil es keine andere Alternative für sie gab.

Das sind nicht die Helden von Morgen, die auf den Tisch hauen.

Es ist wie mit den Bahngleisen in Bogen, sie sind einfach nicht mehr da, nicht mehr vorhanden, ausgelöscht, und obsolet - wie die damit verbundene Schauung/Prophezeiung/Wasauchimmer.

Beste Grüsse vom Baldur

Ohne Aufstand der Soldaten regt sich da nichts

rauhnacht, Samstag, 11.02.2017, 17:48 vor 3273 Tagen @ Baldur (4934 Aufrufe)

Hallo Baldur,
Ich sprach zwar nicht von Helden, aber durchaus glaube ich, dass auch beim heutigen Bundesheer nicht alles nur gehirngewaschene Memen sind. Da stinkt etliches einigen aber ganz gewaltig. Solche eine „emotionale Regung“ würde aber natürlich nicht zum Aufstand der Soldaten führen, da braucht es schon noch wesentlich mehr. Wie eine entsetzliche „Lumperei“ in politischen Kreisen, auf deren Handlungen Soldaten mit richtiger Gesinnung ja nicht! eingeschworen sind, sondern zur Landesverteidigung.
Und unter Umständen auch zumindest ähm?? „moralische Unterstützung“ von außerhalb.

Ich meine auch B.B`s Schauung zu Mitteldeutschland passt zu dieser Interpretation. Da putscht das Militär. Und das, obwohl B.B zu dem damaligen Zeitpunkt anzunehmenderweise eine eher andere Sicht bzw. Einstellung dazu gehabt haben dürfte!.....

Wenn !!!Soldaten, anhängig so etliche Polizisten sich gegen die Obrigheit erheben SOLLTEN, geht das schwuppdiwupp dass der ohnehin vor Zorn kochende Bürger mit aufsteht. Und dann wird das ein übelstes Durcheinander der verschiedenen Gruppierungen. Der Schlafmichel mag sich dann vielleicht durchaus lieber auf seinen Sofa verstecken, ob ihm das aber gelingen könnte, überlasse ich der Phantasie geneigter Leser.

Freundliche Grüße von Rauhnacht

wann ist das Mass voll - und: von stinkenden Hunden

Baldur, Samstag, 11.02.2017, 18:15 vor 3273 Tagen @ rauhnacht (4985 Aufrufe)

Da stinkt etliches einigen aber ganz gewaltig. Solche eine „emotionale Regung“ würde aber natürlich nicht zum Aufstand der Soldaten führen, da braucht es schon noch wesentlich mehr.

Hallo, rauhnacht,

ja, eben. Braucht es ganz offensichtlich.

Ich frage mich nur, was das denn sein soll.

Die BRDDR hat im Jahre 2017:

- eine überwiegende Führung mit DDR-Herkunft
- keine eigene Währung mehr
- keine Entscheidungshoheit über die Gesetzgebung mehr
- keine weitgehend homogene Bevölkerung mehr, vulgo ehemals "Volk" genannt
- eine beachtliche Verschuldung
- völlig offene Grenzen für jeden Hinz und Kunz, der für sein gesetzeswidriges Herkommen belohnt wird
- keine innere Sicherheit mehr
- kaputte Infrastruktur
- keine Streitkräfte, die diesen Namen verdienten
- eine total unfähige Verwaltung (Lageso, neuer Flughafen BER)
- eine totalitäre Maulkorb-Gewalt gegen freie Meinungsäusserung
- politische Schlägertrupps gegen Andersdenkende
- eine politische Justiz

Ähem, hüstel.....falls die Bundeswehr also ein Garant für den Erhalt der ehemaligen, freiheitlichen Staatlichkeit der BRD gemäss Grunzgeschwätz Grundgesetz sein soll, wieso hat sie vorher nicht schon eingegriffen? Was muss denn noch alles dazukommen?

Sie wird auch nicht eingreifen, wenn das Schiff mit derzeitiger Schlagseite komplett untergeht, denn das Schiff geht ja gar nicht wirklich unter, es steht schliesslich ein weiteres bereit, unter dessen neuer Flagge weitergefahren wird - anders halt, anders als vorher.
Die Gehaltsüberweisungen ans Staatspersonal werden bis zuletzt pünktlich sein.

Was mich zum alten Kalauer aus Jägerkreisen bringt:

ein paar Jäger sind gerade ins Wirtshaus eingekehrt, und haben an ihrem Stammtisch platzgenommen.
Draussen war es nass und kalt und sie geniessen die warme Behaglichkeit in der Gaststube, als plötzlich einer von ihnen bemerkt, Mann, heute stinken die Hunde aber wieder gewaltig.

Ein weiterer pflichtet bei und stellt auch fest, igitt, ja, die Hunde stinken heute wieder fürchterlich.

Darauf bückt sich ein anderer Jäger unter den Tisch, und stellt fest, es sind ja gar keine Hunde da.....

Worauf er zu hören bekommt, die Hunde werden schon noch kommen........

Gut, dass es Godot gibt - langfristig sind wir alle nämlich tot.
Ach, ja die Armee Wenck ist auch noch da, die haut alle raus aus dem Schlamassel.

Das Warten auf Wandel dauert schon länger, als jemand durchschnittlich produktive Lebenszeit hat.
Und noch immer läuft es in diese Richtung, unverändert.

Der alte Fahrplan mag noch immer, ganz verwittert, vergilbt und zerfleddert, am heruntergekommenen Wartehäuschen hängen, aber der Zug wird trotz allen Wunschdenkens nicht mehr kommen, da die Gleise längst abgebaut wurden.

Beste Grüsse vom Baldur

Interpretation Lumperei

Walle, Samstag, 11.02.2017, 12:55 vor 3273 Tagen @ Malbork (4969 Aufrufe)

Hallo in die Runde,


Bis Dato sehen wir nur einzelne Knoten/Missstände.
Beim Aufdecken, sehen wir das ganze Geflecht/Netz und wer alles mit wem, wie zusammenhängt.
Und wir erkennen auch, was dies Geflecht (von Lumpen) mit uns gemacht hat.

Das dadurch unsere Laune in den Keller rutscht ist, nachvollziehbar.

Somit ist die "Schau", eine (wie immer) schwammige Klamotte. Jederzeit passiert so etwas. Die einzige Unterscheidung wird nur die Dimension sein.
Ich glaub nicht, dass wir als belesene Foris, das frühzeitig erkennen und nutzen können. Ich kann mit der Schau nicht sagen, ob es der Tropfen sein wird, der das Fass zum überlaufen bringt, oder im Zusammenhang mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen aufgedeckt wird.

Bei einer Vermischung von unterschiedlichen Zeitebenen, kann es auch erst bei der Aufarbeitung der Geschehnissen sein, dann wenn alles wieder ruhig ist.

Egal wie man es betrachtet, richtig verwertbar ist sie nicht. Die Schauung ist für mich eher ein Nebenschauplatz.

Nichts desto weniger, stimme ich Taurec zu, dass im lokalen Umfeld, kaum gravierende Ereignisse passieren.
Evtl. werden ein paar korrupte Lokalpolitiker/Bonzen und Gefolge, verschwinden, aber das war´s dann auf dem Dorf (wenn nicht zufällig, einer von den großen Fischen dort wohnt).

Schönes
WE

Walle

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Hexenverbrennung, Inquisition, Kreuzzüge

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Ihre Kath.-Kirche

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Kaum im vorab zu entschleiern

BBouvier, Samstag, 11.02.2017, 16:41 vor 3273 Tagen @ Walle (4946 Aufrufe)

<"Bis Dato sehen wir nur einzelne Knoten/Missstände.
Beim Aufdecken, sehen wir das ganze Geflecht/Netz
und wer alles mit wem, wie zusammenhängt.
Und wir erkennen auch, was dies Geflecht ...
mit uns gemacht hat.
">

Hallo, Walle!

Danke sehr:
Ich stimme Dir zu - bei der "Lumperei" handelt es sich wohl
(s. auch Taurec) um Taten und Handlungen Minderwertiger
und Verantwortungsloser in führenden Positionen.
Meine obige Deutung widerrufe ich.

<"Somit ist die "Schau", eine (wie immer) schwammige Klamotte.">

Auch das beurteile ich wie Du.
Die fragliche Stelle lautet:
"Das Volk steht auf mit den Soldaten.
Denn es kommt die ganze Lumperei auf und es geht wild zu
in den Städten... denn die Wut unter den Leuten sei entsetzlich,
denn da kommen Sachen auf, unmenschlich.
">

1.
"aufkommen" = bekannt werden

2.
Verknüpft werden die Aussagen mittes dreier "denns",
so daß man (irrig?) vermeint, es handele sich dabei wohl
um Kausalzusammenhänge, was jedoch nicht zutreffend sein muß.

<"Egal wie man es betrachtet, richtig verwertbar ist sie nicht.">

Ebenfalls Zustimmung:
Wie bei Schauungen sehr häufig, ist dieser Teil der Prophezeiung
leider so verwaschen, daß er wohl erst im nachhinein
verstanden werden kann.

Beste Grüße!
BB

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- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
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bekannt werden

Taurec ⌂, München, Samstag, 11.02.2017, 17:55 vor 3273 Tagen @ BBouvier (4951 Aufrufe)

Hallo!

"aufkommen" = bekannt werden

https://de.wiktionary.org/wiki/aufkommen

aufkommen

Bedeutungen:
[1] in Gebrauch kommen oder Mode werden
[2] entstehen
[3] Kosten tragen
[4] nach Sprung oder Flug die Erde wieder berühren; landen
[5] selten, veraltend: sich erheben und sich erholen

Ich meine, Rill hat es im Sinne des ersten Punktes verwendet. Von "bekannt werden" steht hier allerdings nichts. Das liegt überhaupt nicht im Bedeutungsspektrum des deutschen Wortes "aufkommen", weswegen ich mich frage, wieso man ursprünglich überhaupt auf diese Deutung der Feldpostbriefstelle kam. Womöglich mangelte es den frühen Interpreten schlicht an Durckblick. Die haben den Satz linguistisch gar nicht verstanden, weshalb sie auf abwegige Annahmen verfielen.

=> Da wird nichts bekannt, sondern lumpenhafte Verhaltensweisen kommen in Mode, wobei "Lumperei" hier ein minderwertiges alltägliches Verhalten meint, keine großen Besonderheiten.

Gruß
Taurec

--
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Mausloch

BBouvier, Samstag, 11.02.2017, 18:23 vor 3273 Tagen @ Taurec (4978 Aufrufe)

Hallo!

"aufkommen" = bekannt werden


https://de.wiktionary.org/wiki/aufkommen

aufkommen

Bedeutungen:
[1] in Gebrauch kommen oder Mode werden
[2] entstehen
[3] Kosten tragen
[4] nach Sprung oder Flug die Erde wieder berühren; landen
[5] selten, veraltend: sich erheben und sich erholen

Hallo, Taurec!

Danke sehr für Deine Richtigstellung!

Seit über 40 Jahren bin ich nun schon Beutebayer
und "aufkommen" intuitiv irrig verstanden. :-(
=>
Peinlich!

Frage:
Hat hier Jemand (kann auch gebraucht sein!)
vielleicht ein größeres Mausloch für mich??

Ernsthafte Angebote bitte an:
Postlagernd, Familie Duck&Wech
55767 Niederbrombach, Haus 666

BB

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Erwartungshaltung von Leuten um 1915

Baldur, Samstag, 11.02.2017, 18:36 vor 3273 Tagen @ BBouvier (4983 Aufrufe)

Hallo,

wie hätten/haben wohl die Leute um 1915 (Rill, und der prophetische Franzose gleichermassen) über folgende Dinge gedacht:

- Abtreibung ohne medizinische Gründe
- Swingerclubs
- gesangliche Wettstreitsieger mit Damenfrisur und Herrenvollbart
- Tierversuche
- Tierfabriken
- Überlassung von Landstrichen ans organisierte Verbrechen bestimmter Ausländergruppen
- Ehescheidung als übliches Alltagsgeschäft
- Pättschwörkfamilien
- ehrliche, bodenständige, mühsame Handwerksarbeit lohnt sich nicht mehr
- brotlose Dummschwätzerei steht im Mittelpunkt und hoch im Kurs
- der Normalo wird steuerlich ausgeplündert, der Zudringling darf nicht nur frech (sanktionslos kriminell) werden, sondern wird auch besser gestellt als Einheimische
- offener, geduldeter Drogenhandel
- die eigenen politischen Repräsentanten haben nichts mehr zu sagen, es bestimmen ausländische (Sieger-) Mächte, Lobbies, Banken, Konzerne und verborgene, dubiose Nichtregierungsorganisationen
- Presse und Medien lügen ungeniert

Das kann doch gar nicht sein, das darf doch nicht sein, nein, da muss doch jemand dagegen einschreiten, ganz bestimmt wird das so sein.
Raunt man anno 1915.

Bevor das jemals so käme, würde es krachen. Muss es ja.

Nein - muss es keineswegs, wie man sieht.

Das war also wohl gar keine Schauung, das war vielmehr eine blosse Einschätzung aus dem Blickwinkel von 1915.
Und das ist hundert Jahre her.

Frei nach Helmut Kohl, die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter.

Diese Sichtweise erscheint mir realitätsnäher zu sein, wie ein täglicher Blick auf hartgeld.com bestätigt.
Tausendmal frustriert, tausendmal ist nix passiert.

Beste Grüsse vom Baldur

Wortspielereien

rauhnacht, Samstag, 11.02.2017, 18:51 vor 3273 Tagen @ Taurec (4863 Aufrufe)

Hallo,
Die Unterscheidungen im Sinne sind gewaltig.

Beispiele zu in Frage kommenden Varianten aus dem Duden:
1: Es kommt eine Stimmung auf. z. B. Zweifel, Langeweile, Freude. - Es kommt allgemein die Lumperei ( als empfundene wertfreie Wurschtigkeit) auf.

2: Es kommt eine neue Mode auf. - Die Lumperei ( als Gesinnung in Moral und Tat) wird Mode.

3: Es kommt ein Gerücht, ein Verdacht auf. - Es kommen die „entsetzlichen Sachen“- die Lumperei auf.

Welche alle drei berechtigterweise aus heutiger Sicht zutreffen könnten.

Nun ist bei Rill der Satz gekoppelt an „die Soldaten“

1: Wenn die allgemeine Lumperei aufkommt, steht das Volk mit den Soldaten auf. ( Als wenn, dann bzw. konditional denn...)

2: Wenn die Lumperei Mode geworden ist, steht das Volk mit den Soldaten auf. ( Als wenn, dann bzw. konditional denn...)

3: Wenn die Lumperei aufkommt ( Gerücht, Verdacht, belegte entsetzliche Sachen mit Verursachern), steht das Volk mit den Soldaten auf. ( Als wenn, dann bzw. konditional denn...)

Da weder bei „empfundener wertfreier Wurschtigkeit“ noch bei Lumperei als „Mode“ es irgendeinen Grund gäbe, die „das Volk steht mit den Soldaten AUF!“ Passage einzufügen ( Als wenn, dann bzw. konditional denn...), sondern auch da dann nur vom allgemeinen Sittenverfall geredet worden wäre, wie ja auch im übrigen Text, ist für mich die Deutung 3 völlig klar.

Mit freundlichen Grüßen von Rauhnacht

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aufkommen = entstehen

Taurec ⌂, München, Samstag, 11.02.2017, 19:25 vor 3273 Tagen @ rauhnacht (4803 Aufrufe)

Hallo!

3: Wenn die Lumperei aufkommt ( Gerücht, Verdacht, belegte entsetzliche Sachen mit Verursachern), steht das Volk mit den Soldaten auf. ( Als wenn, dann bzw. konditional denn...)

"Aufkommen" meint in dieser Verbindung noch immer nicht "offenbar werden", "bekannt werden", sondern noch immer "entstehen".

Ein Gerücht entsteht, ein Verdacht entsteht.

Die Lumperei entsteht. Heißt: Sie war zuvor noch gar nicht vorhanden.

=> Das Aufkommen der Lumperei ist selbst die Lumperei, nicht etwas, das zuvor schon im Verborgenen existiert hätte.

Die Soldaten sind die Ordnungsmacht, welche die entstandene Lumperei eindämmen will.

Gruß
Taurec

--
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Verdrehungen

rauhnacht, Samstag, 11.02.2017, 20:34 vor 3273 Tagen @ Taurec (4855 Aufrufe)

Hallo,


"Aufkommen" meint in dieser Verbindung noch immer nicht "offenbar werden", "bekannt werden", sondern noch immer "entstehen".

Ein Gerücht entsteht, ein Verdacht entsteht.

Die Lumperei entsteht. Heißt: Sie war zuvor noch gar nicht vorhanden.

=> Das Aufkommen der Lumperei ist selbst die Lumperei, nicht etwas, das zuvor schon im Verborgenen existiert hätte.

Nein, denn auch ein Gerücht, ein Verdacht - der ja ZU ETWAS in Beziehung steht, sonst wäre er gar nicht da - ist etwas, was zuvor -also bevor es als Gerücht ect. AUFKAM- im Verborgenen als dies Etwas existiert hat.
Da "entsteht" dann also das Gerücht, der Verdacht oder der Beleg zu etwas, was vorher im Verborgenen bereits vollzogen wurde.

Die Soldaten sind die Ordnungsmacht, welche die entstandene Lumperei eindämmen will.

Dann würden die Soldaten GEGEN das Volk aufstehen und nicht das Volk MIT den Soldaten.

Grüße

aufkommen

Leserzuschrift @, Samstag, 11.02.2017, 22:46 vor 3273 Tagen @ Taurec (4848 Aufrufe)

Guten Abend Herr Hauser,

als Bayer der Rill doch war, sollte sein "aufkommen", bayerisch "auffkema" ,doch herauskommen/entdeckt werden heißen.

Gruß
[Zahnarzt]

--
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Mausloch II

BBouvier, Samstag, 11.02.2017, 22:57 vor 3273 Tagen @ Leserzuschrift (4882 Aufrufe)

<"Als Bayer, der Rill doch war, sollte sein "aufkommen", bayerisch
"auffkema", doch herauskommen/entdeckt werden heißen.

Gruß
[Zahnarzt]"
>

Hallo!

Sollte das etwa bedeuten, daß ich mir Hoffnungen machen kann,
das Mausloch nicht mehr zu benötigen??

:confused:

Grüße!
BB

--
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Aufkemma is a nimma zur rechtn Zeit

WernerH, Samstag, 11.02.2017, 23:10 vor 3273 Tagen @ Leserzuschrift (4948 Aufrufe)

Grüß Gott und Guten Abend,

"In mehrfacher Bedeutung wird „aufkommen“ gebraucht, einmal im Sinne von ‚entdeckt, bekannt werden‘ – „eahna Schwindel is aufkemma“ –, ferner kann ‚genesen, gesund werden‘ gemeint sein: „Einer wurde so schwer am Kopf verletzt, dass man an seinem Aufkommen zweifelte“ (Oskar Maria Graf). Schließlich bedeutet es auch ‚erwachen, zu sich kommen‘. Einer, der bis tief in die Nacht hinein gezecht hat, gesteht ein: „Heind bin-e erscht z’Middoog aufkema.“

aus:
Aufkemma is a nimma zur rechtn Zeit

Doch was weiß ich schon als zugereister Rheinländer?

Gruß
WernerH

aufkommen II

Leserzuschrift @, Samstag, 11.02.2017, 23:28 vor 3273 Tagen @ WernerH (4904 Aufrufe)

Des wearn ma scho dawarrtn miassn, bis diam amoi aufkimmt, wos des fiara auffkemma gwen is,wo da Rill gmoant hod.


Ad BB : Ja, m.E. kommen Sie - ohne Vorstrafen- mit Kreuzigung davon.

Gruß
[Zahnarzt]

--
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Und es gibt doch Engel!

BBouvier, Samstag, 11.02.2017, 23:49 vor 3273 Tagen @ Leserzuschrift (4986 Aufrufe)

<"Ad BB : Ja, m.E. kommen Sie - ohne Vorstrafen- mit Kreuzigung davon.">
Gruß
[Zahnarzt]">

Mein lieber, mein gar nicht genug hochzuehrender Herr Doktor!
=>
Sie sind von einem Engel wahrlich nur mit Mühe zu unterscheiden!

(BB scheuzt sich - ernstlich gerührt -
in den nächst erreichbaren Tischtuchzipfel.)

Veuillez agréer, Monsieur, l'expression
de mes salutations les plus distinguées! :kuss:

BBouvier

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Dialekt

Taurec ⌂, München, Samstag, 11.02.2017, 23:19 vor 3273 Tagen @ Leserzuschrift (4918 Aufrufe)

Hallo!

Ja, wäre möglich. Siehe hier. Das scheint auch im schwäbischen Dialekt, dem Rill in Dialaktübergangsbereich nahe Landsberg wohl ebenfalls ausgesetzt war, der Fall zu sein.

Die Frage ist, wie weit Rill in seinen eigenen Worten wiedergab, und was Originalwortlaut des Deutsch, aber keinesfalls Bayerisch/Schwäbisch sprechenden Franzosen ist.

Nichtsdestoweniger ist der Gedanke, daß die braven Deutschen ihre jeweiligen Bürgermeister, Gemeinde-, Stadt-, Landräte, Behördenleiter und Sachbearbeiter aufhingen oder an Fensterblöcke nagelten, weil Korruption und Verbrechen in den höheren Ebenen des System bekannt werden würde, eine abwegige und weltfremde Annahme. Sie verkennt das Naturell des apolitischen, phlegmatischen und gewaltabgeneigten Stadtmenschen in der Wohlstandsgesellschaft und unterliegt dem Trugbild der Demokratie, das den Menschen erfolgreich implantiert wurde und ihnen weismacht, höhere Vernunft in Verbindung mit dem Willen der Mehheit würde eine bessere Welt erschaffen.
Revolutionen fanden nie statt, weil jemand an einem anonymen anderen ein Unrecht verübt hätte, sondern weil es den Protestierenden subjektiv (enttäuschte Erwartungen) schlecht ging und diese Enttäuschung von einer revolutionären Elite demagogisch erfolgreich gegen die jeweils Herrschenden kanalisiert wurde.

Es ist ein Zirkelschluß von Leuten, die sich mit Verschwörungen beschäftigen und diese reduktionistisch überhöht wahrnehmen, daß die Verschwörung auf die Verschwörer zurückfiele, sobald sie aufgedeckt werden würde. Tatsache ist doch, daß die ganze Verkommenheit der Demokratie schon lange bekannt ist und auch schon seit Jahrzehnten tiefgründig analysiert vorliegt. Die Informationen müßten nur zur Kenntnis genommen werden. Tatsache ist aber auch, daß die Mehrheit sich dafür nicht interessiert, weil lediglich der eigene Stand und das Durchkommen im System von Belang ist.

Insbesondere etwas wie "Ritualmorde an Kindern" ist so dermaßen abgehoben, von der eigenen Altagserfahrung und dem Bezug zu den eigenen Volksvertretern so weit entfernt, daß selbst das Bekanntwerden solcher Schweinereien nicht eine massenhafte emotionale Wutreaktion nach sich zöge.
Hier läuft doch niemand ins hiesige Rathaus und läßt den Stadtkämmerer aus seinem Bürofenster im vierten Stock baumeln, weil Clinton auf einer Karibikinsel kleine Kinder vergewaltigt. :spinnt:

Gruß
Taurec

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Lumperei kommt auf....

Oberberger, Samstag, 11.02.2017, 23:51 vor 3273 Tagen @ Taurec (4922 Aufrufe)

Hallo Taurec und alle anderen!

Mir ist gerade noch etwas zu diesem Dilemma, was mit der thatsächlichen Bedeutung von "aufkommen" gemeint sei, eingefallen.

Ich besitze ein altes Kochbuch meiner Ur-Großmutter: Mathilde Erhardt - Großes Illustrirtes Kochbuch von 1899.
Darin steht oft ein Bedriff, der damals geläufig war und oft benutzt wurde, da viele neue Dinge erfunden wurden, die vollkommen neu in der Menschheitsgeschichte waren, nämlich der Spruch: "in Aufnahme kommen"
Sie schreibt an verschiedenen Stellen: "....die jetzt überall/vielfach in Aufnahme gekommen sind."
Es sind also neue Dinge oder Verfahren, die von immer mehr Leuten benutzt oder soundso gethan werden, sich also verbreiten, zum Trend werden, immer öfter zu finden sind, zur Regel werden, etc.
Somit: in Aufnahme kommen = aufkommen!

Dann sollte eine Lumperei (Lumpen sind ja bekanntlich böse Menschen/Verbrecher/Kriminelle somit Lumperei also Verbrechen/böse Thaten/kriminelle Handlungen) die aufkommt, bedeuten, daß Verbrechen zur Regel werden, zur täglichen Sache, zum Normalzustande - also bürgerkriegsähnliche Zustände! Weiter: "Was da hochkommt; einfach unmenschlich!" Also in modernem Neu-Deutsche: Was dann da hochkocht, was dann da abgeht; einfach voll brutal/voll krass/voll abartig!

Ich denke mal, das wir da schon richtig liegen. Die Frage ist natürlich wirklich: wer gegen wen? Zugewanderte gegen Autochtone oder Autochtone gegen Zuwanderer oder gemischte Gruppen gegen andere gemischte Gruppen (linke gegen rechte z. B.) oder bewaffnete Gangs gegen unbewaffnete Bevölkerung?
Da kann man nur muthmaßen...

Gruß, der Oberberger

Rainer Wendt

IFan, Samstag, 04.03.2017, 01:07 vor 3252 Tagen @ Oberberger (4644 Aufrufe)

Hallo Oberberger et. al.,

hier ein Beitrag von Rainer Wendt (Vorsitzender der Polizeigewerkschaft), der einmal aus seiner Sicht die Lage bzgl. Ausländern skizziert. Hört sich etwas anders an als die Berichterstattung im deutschen Fernsehen. https://www.youtube.com/watch?v=nzmnOi0rtgw Falls sich das tatsächlich im Allgemeinen so verhält und es nicht eine sehr tendenzielle Darstellung ist, kann ich mir die Schauungen mit Bürgerkrieg, "Lumperei" und dem "Engagement" von Polizisten gegenüber Ausländern nach Feierabend (Hans-Jürgen Ewald, siehe z.B. hier https://schauungen.de/forum/index.php?id=18762 Absatz 7) schon denken. Auch "Alle fremd aussehenden Menschen müssen bzw. werden wieder zurück geschickt in ihre Heimat." (selber Link, Absatz 2) passt dazu.

Gruß, IFan

Obrigkeit in Bayern

Leserzuschrift @, Sonntag, 12.02.2017, 00:19 vor 3273 Tagen @ Taurec (4990 Aufrufe)

Aus eigenem Wissen und hier aus dem Chiemgau kann ich beispielsweise von einem an die österreichische Grenze versetzten Berliner Polizisten berichten, der sich mit jedem anlegte: der Tennisclub sollte nicht mehr durch den Wald fahren dürfen, das mühselig fresierte Mofa sei unzulässig, war seine Botschaft an die verkehrsverliebte Jugend u.ä. mehr. Aber, trotz mehrfacher Warnung, sein entscheidender Fehler war, sich mit den alten Bauern auch noch anzulegen. Davor hatten ihn sogar die Österreicher gewarnt. Hat er natürlich nicht sein lassen können und preußisch vermeintlich korrekt den allen an der Grenze bekannten Bauernsohn bei bestem Skiwetter und Neuschnee aus der BUNDESREPUBLIK nicht ausreisen lassen wollen, weil der, natürlich keine Papiere dabei hatte, wie alle anderen auch nicht.
Wie angekündigt gabs dafür Sack und Knüppel.
Wurde er ein Dorf weiter versetzt und nach einem halben Jahr ganz abgezogen.
Kurz, zumindest der eher freiheitsliebende Bayernstamm warnt dich knurrend und du solltest es auch ernst nehmen. Selbst die CSU weis das genau.
A Bauer ohne Waff is a Aff.
Muss man nicht viel kratzen, bis man den Kämpfer erlebt, der natürlich sonst am liebsten sei Rua hom mecht.

Gruß
[Zahnarzt]

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Bauernaufstand wird es nicht geben

schwelmi, Sonntag, 12.02.2017, 03:24 vor 3272 Tagen @ Leserzuschrift (4985 Aufrufe)

Hallo Zahnarzt,

das mit den Bauern mag im Kleinen vielleicht noch so funktionieren, aber ganz sicher nicht überregional. Ohne moderne Waffen, Nachschub und Ausbildung sind selbst größere Gruppierungen machtlos gegen eine außer Rand und Band geratene Staatsmacht. Außerdem gibt es den Bauernstand faktisch nicht mehr. Die meisten Höfe sind längst aufgegeben und hochtechnisierten Großbetrieben gewichen, die ihrerseits wiederum an der Leine der Banken hängen. Bauernaufstände wird es ganz sicher nicht geben.

Gruß,
schwelmi

Bayerische Bauern

fenice, Zürich, Sonntag, 12.02.2017, 07:59 vor 3272 Tagen @ schwelmi (5017 Aufrufe)

Hallo Schwelmi!

"Enteignungen möglich: Neue Notversorgung im Katastrophenfall ist beschlossen

Vom 30. November 2016
Die Notversorgung der deutschen Bevölkerung wird reformiert. Die Bundesregierung hat heute den entsprechenden Gesetzentwurf beschlossen. Nun sind Enteignungen von Bauernhöfen und Betrieben möglich, falls eine Krise ausbricht. Lebensmittelkarten werden abgeschafft…"

Sie sind Norddeutscher? Jedenfalls kennen Sie die Bayerischen Bauern schlecht. Da wird der friedlichste Bauer ausgesprochen „kritisch“, wenn man (wer auch immer) versuchen sollte, Hand an „sei Sach“ zu legen:

Gruß
fenice

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Die Zeiten sind vorbei

Taurec ⌂, München, Sonntag, 12.02.2017, 12:54 vor 3272 Tagen @ fenice (5097 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Sonntag, 12.02.2017, 13:00

Hallo!

Sie sind Norddeutscher? Jedenfalls kennen Sie die Bayerischen Bauern schlecht. Da wird der friedlichste Bauer ausgesprochen „kritisch“, wenn man (wer auch immer) versuchen sollte, Hand an „sei Sach“ zu legen:

Die kann man auch schlecht kennen, da es kaum noch welche gibt.

Die paar Tausend Bauern, die in Bayern verteilt leben, sind kein politischer Faktor. Kann man völlig vergessen. Anders war es wohl noch beim Aufstand 1705, vor rund 312 Jahren.

Die Bauern machen sich dann Zäune um die Häuser und schießen auf die Leute. Das war's auch schon.

Anders sieht es womöglich mit den Zigtausend moslemischen Kämpfern und arabischen Clans aus, die uns ins Land geholt wurden, wodurch Deutschland zu einem zentralen Terrorumschlagsplatz in Europa wurde. Als Bürgerkriegspartei stehen die ganz oben auf der Liste, wobei hier eher an einen Stellvertreterkrieg zu denken wäre, in dem diese gegen eine andere Großmacht von Deutschland aus oder auf deutschem Boden künftig ins Feld geführt werden und/oder hier islamische Enklaven errichten.

Die Ergebnisse sind bekannt.
=>
[image]

Gruß
Taurec

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„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Höfe in Bayern

fenice, Zürich, Sonntag, 12.02.2017, 15:24 vor 3272 Tagen @ Taurec (5100 Aufrufe)

Hallo,

hier eine neuere Statistik: https://www.merkur.de/bayern/jeder-dritte-bauernhof-steht-in-bayern-7309453.html

Es wird im Krisenfall weniger um die Landfläche als um die Erträge gehen, die vom Staat beschlagnahmt werden sollen. Zur Arbeitsbeschaffung für "Zuwanderer" wird die hiesige Landwirtschaft wenig taugen (dafür hat man die weite, unbequeme Anreise nicht auf sich genommen) - essen wollen sie trotzdem...

Es grüßt
fenice

Bauern und Werkzeug

Leserzuschrift @, Sonntag, 12.02.2017, 12:38 vor 3272 Tagen @ schwelmi (4944 Aufrufe)

Mir wurde, von mehreren unabhängig, vorhergesagt, zwei Männer kämen, einer mit einer Pistole, um meine Wohnstatt zu übernehmen.

Die eine Begabte meinte, es sei nötig, "bevor es losgeht" über eine Waffe zu verfügen.

Das Gefühl hatte ich zwar eh immer, fragte aber nach, wozu. Antwort: zum Schutz und für die Jagd. Bei mir reichts dann wider Erwarten, in die Luft zu schießen. Stattfinden soll das auf dem Land, heute wohnen wir noch in München.

Und ad Schwelmi. Waffen, auch nicht registriert, gibts ja genug im Land.
Die Finnen haben einen jährlichen vielbesuchten Wettbewerb, an dem Repetiergewehrschützen und solche mit Halbautomaten/Automaten teilnehmen. Gewinner ist meist ein Repetiergewehr.
Was sonst noch fehlt, hat der Feind, bzw. hier im Falle deutsche Staatsgewalt, doch eben meist nicht mehr.

Und wenn die Soldaten mit dem Volk aufstehen, was wird die Polizei tun?
Die muss schon zahlenmäßig und auch ihrer Ausrüstung nach zumindest neutral sein. Wohnen ja auch irgendwo und habe Angehörige.

Ich meine, sie werden sich nach Hause begeben, sowie ggfl. in Teilen zumindest anschließen.

Gruß aus dem noch friedlichen München.
[Zahnarzt]

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Waffenbesitz

schwelmi, Sonntag, 12.02.2017, 14:51 vor 3272 Tagen @ Leserzuschrift (4969 Aufrufe)

Hallo Zahnarzt,

das mit dem Waffenbesitz mag schon sein, aber momentan sehe ich immer nur Schlagzeilen, dass Eigentümer solcher Waffen, die teilweise noch aus dem 2. WK stammen von der Polizei hochgenommen werden. Die Strafen dafür sind meines Wissens ziemlich empfindlich. Auch wäre wohl einem Großteil der deutschen Bevölkerung gar nicht bekannt, wie man an sowas herankommt, geschweige denn, dass sie damit umgehen könnten. Ich zähle mich übrigens auch zu diesem Kreis.

Und dass die Polizei auf der Seite der einheimischen Bevölkerung steht, das kann ich derzeit noch nicht erkennen. Bei den harmlosen Deutschen wird immer noch mehr ausgeschnüffelt, sowie das Gesetz mit aller Härte durchgesetzt und Polizisten, die innerhalb der eigenen Reihen zu unvorsichtigen Äußerungen neigen, die sehen sich schnell einem Amtsenthebungsverfahren ausgesetzt.

Schönen Gruß,
schwelmi

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Noch ergänzend hierzu

Zuban, Münchner Westen, Sonntag, 12.02.2017, 01:39 vor 3272 Tagen @ Taurec (5165 Aufrufe)

Lieber Taurec und Foristen,

Als geborenenen Münchner hat es mich schon immer belustigt, wie man an der Auslegung des Verbs "aufkommen" im Zusammenhang mit "der ganzen Lumperei" überhaupt nur irgendwelche Zweifel haben kann und warum das hier schon so oft durchgekaut wurde.
Seit ich die Feldpostbriefe kenne, war mir stets intuitiv klar, daß Rill hiermit nur das Bekanntwerden, das an die Oberfläche kommen gemeint haben kann.
So wie wenn man einen Lausbubenstreich begangen hat und zu seinem Spezl sagt " Ja mei, wenn dees aufkimmt".
Abschliessend hierzu noch der Auszug aus Johann Andreas Schmellers Bayerischem Wörterbuch von 1872, also aus der Zeit in der Rill aufgewachsen ist:

[image]

Das ist der Goldstandard der nuancenreichen bayrischen Sprache.

Ich denke die Begriffsverwirrung bzgl. "aufkommen" kommt auch teilweise durch die monatelangen Diskussionen über das Aufkommen
einerseits der "roten Hüte":

https://schauungen.de/wiki/index.php?title=M%C3%BChlhiasl

‚Wenn die farbigen Hüt aufkommen‘

und der Rabenköpf andererseits zustande:

https://books.google.de/books?id=tAvPCgAAQBAJ&pg=PA109&lpg=PA109&dq=Rabenk%C3%B6pf&source=bl&ots=j8lZjQwi-L&sig=Wt8D2YnDqWEkK0SctnJCBeBASos&hl=de&sa=X&ved=0ahUKE...

(alle 3 Ergebnisse)

Hier bedeutet das Aufkommen natürlich das ´zur Mode werden´und sozusagen auch ortsabhängig ´das auf den Kopf hinaufkommen´

Was nun die Lumperei angeht, so bezeichnet dieses verniedlichende Wort schon ein sehr schlimmes Verbrechen und in der Verstärkung mit die ganze wohl die ultimativ denkbare Schweinerei.

Allerdings was könnte den deutschen Michel schon dazu bringen, aus dem Fernsehsessel aufzustehen und noch dazu mit den Soldaten ?

Also ein Militärputsch, dem sich das gemeine Volk anschliesst?

Was müsste dazu im Vorfeld geschehen?

-Ein Rechtsbruch einer Bundeskanzlerin?
-Die Einsicht, daß der Euro eigentlich gar nichts wert ist?
-Die Erkenntnis, daß die bei den (sich voneinander lösenden) Besatzern sicher eingelagerten, deutschen Goldvorräte gar nicht mehr physikalisch vorhanden sind?

oder gar alle diese Faktoren zusammen?

Dann würde es aber wild zugehen in den Städten.

In diesem Sinne,

Zuban

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Reicht es aus, während der 3TF die Rollläden herunterzulassen?

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Schlimme Verbrechen

Taurec ⌂, München, Sonntag, 12.02.2017, 11:53 vor 3272 Tagen @ Zuban (5198 Aufrufe)

Hallo!

Was müsste dazu im Vorfeld geschehen?

-Ein Rechtsbruch einer Bundeskanzlerin?
-Die Einsicht, daß der Euro eigentlich gar nichts wert ist?
-Die Erkenntnis, daß die bei den (sich voneinander lösenden) Besatzern sicher eingelagerten, deutschen Goldvorräte gar nicht mehr physikalisch vorhanden sind?

Das sind allerdings Dinge, die schon längst bekannt sind und die Mehrheit nicht wirklich interessieren.

Es ist meines Erachtens völlig ausgeschlossen, daß eine große Anzahl Menschen kollektiv auch nur eine vernünftige Erkenntnis hat, die Menschen aus einem diffusen Gerechtigkeitsideal heraus dann "aufstehen" und einem Umsturz machen.

Mehr als 90% der Menschen gehören aber seelisch der Masse an und unterliegen dem Trugschluß, zusammen könnte man "etwas machen" und wenn nur die Mehrheit erst die gleiche Meinung hätte wie man selbst, würde man die Ungerechtigkeiten beseitigen. Da könnte man allerdings auch warten, bis ein Sandhaufen von selbst eine Sandburg baut. Es ist eine Verzerrung der Optik, das sinnlose Hin- und Herwogen der Masse unter Moden, Trends und äußeren Stimuli wäre einem genuinen Massenwillen geschuldet. Es ist auch ein Trugschluß, daß Wahlen Ausdruck des Volkswillens wären, denn den Volkswillen gibt es nicht.
Leider unterliegen selbst jene, die eigentlich schon ahnen, daß etwas nicht paßt und wo man graben müßte, den etablierten demokratischen (aber weltfremden) Axiomen, so daß sie von Funktionären innerhalb der Kanäle des Systems am brennenden Reifen durch die Manege geführt und wieder ins Gehege eingebuchtet werden.

Denkbar wäre, daß eine kleine Gruppe einen Umsturz versucht. Dies wäre in Militärkreisen ein Putsch. Dem können sich zivile Unterstützer, die ebenfalls organisiert sind und über eine Führung verfügen, anschließen, so daß beide Gruppen koordiniert vorgehen.
Auf die Massengesellschaft bezogen würde das gar nicht auffallen. Die Gruppe ist so klein, daß niemand sie kennt. Sie gleicht einem Kommandounternehmen, dessen Aktionen erst bekannt werden, nachdem sie beendet sind. Vergleiche BBs Traum von Abfall Mitteldeutschlands, in dem die Bevölkerung in den ersten 24 Stunden gar nicht gewahr wird, daß sie nicht mehr in der BRD lebt!
Vergleiche den 20. Juli! Nach einigen Stunden erscheint der Führer oder das neue Staatsoberhaupt in den Medien und dann wird erst bekannt, was passiert ist.

In BBs Traum gab es russische Agenten, die im Hintergrund wirken. ⇒ Die umstürzlerischen Strukturen müssen gezielt und planvoll (von außen) geschaffen werden. Aus sich selbst heraus entstehen sie nicht. Einzelne Individuen und Kleingruppen, die brauchbar wären, müssen gezielt angesprochen und vernetzt werden, da sie ansonsten völlig aneinander vorbeileben und nichts ausrichten.
Auslöser für die Beseitigung eines ganzen Staatswesens und die Auslieferung eines Landes an eine Fremdmacht sind gewiß nicht einzelne Verbrechen, Rechtsbrüche etc. ("Lumpereien"), sondern eine Schieflage des Gesamtsystems, die es äußeren Mächten erlaubt, unter Zuhilfenahme innerer Unterstützer den Hebel anzusetzen und das gesamte politische System zu stürzen.

Gleichzeitig ist Berlin in BBs Traum eine Brandblase. Dort dürften sich ähnliche chaotische Gewaltszenen abspielen wie in Brasilien, wo diese Woche die Polizei streikte. Es geht wild zu in den Städten, weil die Institutionen ausfallen (nämlich schon vorher!), nicht weil völlig abgehobene, alltagsfremde, abstrahierte Verbrechen in den Medien bekanntgegeben worden wären.

Die Verbrechen der Oberschicht können noch so groß sein. Man fände im Anschluß an deren wundersames Bekanntwerden allenfalls eine verunsicherte Menge mit selbstgemalten Plakaten und Trillerpfeifen auf einem öffentlichen Platz, auf dem ein selbsternannter Redner eine Brandrede hält. Passieren wird praktisch dadurch überhaupt nichts. Man war zwar bei Pegida, fühlt sich deswegen gut und hat den Eindruck, etwas gemacht zu haben. De facto passiert ist aber gar nichts. Massenbewegungen sind ein untaugliches, ich würde sogar sagen überhaupt nicht, sondern nur scheinbar existierendes politisches Instrument.

"Das Volk steht auf mit den Soldaten."

Der Satz ist wohl so zu deuten: Der Mob tobt auf den Straßen, wenn das Militär sich erhebt. "Mit" heißt nicht "zusammen mit", sondern "gleichzeitig".

Im Anschluß, wenn die neuen Machthaber zu Gericht sitzen, werden die Verbrechen der vorangegangenen Nomenklatura aufgerollt, und zwar systematisch und genüßlich, weil dies der Festigung der eigenen Position dient, indem man einen neuen Gründungsmythos der Befreiung der Massen und der Beseitigung des Unrechts erschafft.

In der Praxis passiert, lediglich weil ein Verbrechen ein Verbrechen ist, überhaupt nichts.

Sollte die Feldpostbriefstelle tatsächlich so gemeint sein, daß das Volk Staatsvertreter aufknüpft, weil deren Verbrechen bekannt geworden wären, halte ich eher diese Passage in den Feldpostbriefen für einen Tonnenkandidaten, weil Rill denselben Trugschlüssen des gemeinen Herdenmenschen unterlegen ist.
:tonne:
Dieser Kandidat zieht allerdings einen Rattenschwanz unsinniger Behauptungen nach sich. Jeder vermeint, daß ausgerechnet seine momentane Lieblingslumperei der Auslöser wäre, denn dadurch würde die Geschichte ihm auch selbst Recht geben und subjektiven Ruhm verschaffen.

  • "Wenn erst die Wahrheit hinter Chemtrails bekannt wird, gibt es einen Volksaufstand."
  • "Wenn bekannt wird, daß die oberen Etagen von Reptiloiden unterwandert sind, dann gibt es kein Halten mehr."
  • "Wenn die Existenz von Nibiru nicht mehr verheimlicht werden kann, gibt es eine Massenpanik."
  • "Wenn die Masse erst kapiert, daß die Bundesrepublik in Wirklichkeit eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist, in der ich als Personal angestellt bin, dann fällt dieses Unrechtsystem."

Die Annahamen für die Ursache reichen von nachvollzieh- und belegbaren Rechtsbrüchen bis hin zu Verschwörungstheorien die als Auslöser für den Umsturz, als "Lumperei" aber alle gleichermaßen abgwegig sind.

Gruß
Taurec

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„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

mögliche Zündfunken

Baldur, Sonntag, 12.02.2017, 12:47 vor 3272 Tagen @ Taurec (5216 Aufrufe)

Hallo, Taurec,

Was müsste dazu im Vorfeld geschehen?

Das sind allerdings Dinge, die schon längst bekannt sind und die Mehrheit nicht wirklich interessieren.


ganz meine Meinung.

Im Zusammenhang mit dem Beitrag von fenice liesse sich ein Motiv ableiten, falls es aufgrund einer Währungs- oder Staatsfinanzenkrise zu einer breiten Enteignung oder Belastung von Vermögen kame.

Aber:

1) rund die Hälfte der Einwohner ist vermögenslos.

2) Drüber gibt es eine Schicht, deren Vermögen kaum der Rede wert ist, oder das man schlecht erfassen kann.

3) Wiederum darüber kommen wir in den bürgerlichen Wohlstandsbereich, der einerseits durch den Druck auf den Mittelstand bedroht ist, andererseits aber von der bevorstehenden Vererbungswelle profitieren wird.

4) Und ganz oben gibt es die Leute, denen man höchstens den inländisch belegenen Vermögensanteil wegnehmen kann, und das ist dann eben nur ein Bruchteil deren Gesamtvermögens.

1 und 2 werden sich über enteignende Massnahmen eher freuen, weil es die da oben trifft.
4 wird sich nicht der Gefahr einer Verhaftung oder Tötung aussetzen, nur weil von 4 Immobilien 3 weggenommen werden, eine bleibt ja noch.

Lediglich der Mittelstandsbauch käme also im Falle des gewaltsamen Widerstands gegen Enteignungen als Handlungsmasse in Frage. Das ist weit überwiegend die Klientel der GrünInnen, von Mutti und den ihren, und der FDP, der Walldorfschulen und GutmenschenInnen, der VeganerInnen und AllesversteherInnen.

Vielen Bauern gehört ihr Hof doch gar nicht mehr, sondern der Bank.
Ausserdem braucht man sie grundsätzlich, und darf und wird sie nicht allzu sehr rupfen.

Aus dieser Perspektive schliesse ich den Volksaufstand komplett aus.

Was dagegen möglich wäre, wäre ein gezielter Einsatz vorhandener Unruhestifter (Antifa-Schlägertrupps und V-Leute des Staates), die sich allerdings gegen die Hand wenden würden, die sie füttert - kaum zu erwarten, aber auch nicht unmöglich.


Denkbar wäre, daß eine kleine Gruppe einen Umsturz versucht. Dies wäre in Militärkreisen ein Putsch.

Bliebe also noch die Eichelburgsche Variante des grossflächigen IS-Angriffs im Inland als theoretische Möglichkeit.
Dazu würden dann auch die Greueltaten passen, zumal die Bestrebungen, dem Normalbürger in Schland jede Notwehr zu verunmöglichen, unvermindert weitergehen, und ein solcher Angriff nicht nach ein paar Stunden vorbei wäre.

Ob dies überhaupt wahrscheinlich ist, kann nur die Zukunft zeigen.


Gleichzeitig ist Berlin in BBs Traum eine Brandblase. Dort dürften sich ähnliche chaotische Gewaltszenen abspielen wie in Brasilien, wo diese Woche die Polizei streikte. Es geht wild zu in den Städten, weil die Institutionen ausfallen (nämlich schon vorher!), nicht weil völlig abgehobene, alltagsfremde, abstrahierte Verbrechen in den Medien bekanntgegeben worden wären.

Absolut.


"Das Volk steht auf mit den Soldaten."

Der Satz ist wohl so zu deuten: Der Mob tobt auf den Straßen, wenn das Militär sich erhebt. "Mit" heißt nicht "zusammen mit", sondern "gleichzeitig".

Daran sieht man, wie schwer es ist, aus dem vorliegenden Text ein genaues Szenario herauszuschälen, obwohl es doch so einfach zu sein scheint.


Sollte die Feldpostbriefstelle tatsächlich so gemeint sein, daß das Volk Staatsvertreter aufknüpft, weil deren Verbrechen bekannt geworden wären, halte ich eher diese Passage in den Feldpostbriefen für einen Tonnenkandidaten, weil Rill denselben Trugschlüssen des gemeinen Herdenmenschen unterlegen ist.

Zumindest sind die Feldpostbriefe nicht besser als Irlmaier: es sind Bestandteile vorhanden, die als Treffer anzuerkennen sind, es gibt Unklares und Diffuses (okkulte Zahlen), und es gibt Mutmassungen, eigene Einschätzungen und die Übernahme volkstümlicher und/oder religiöser Bestandteile (Antichrist), die die zukünftige Wirklichkeit eben nicht abbilden.

Alles in allem zu wenig, um darauf eigene Entscheidungen zur Lebensplanung aufzubauen.

Beste Grüsse vom Baldur

Wenn der Deckel weg ist.....

rauhnacht, Sonntag, 12.02.2017, 18:57 vor 3272 Tagen @ Taurec (5098 Aufrufe)

Hallo Taurec,
ich beschreib mal, welche Vorstellung ich dazu habe.
Dies darum, weil ich keineswegs von einer gezielten Aktion mit flächendeckender Wirkung oder gar Revolution sprach und auch bei Rill dazu nichts steht. Womöglich bist Du da nur zu weit vorgeprescht, weil Du ja eben dazu schon oft etwas sagtest, völlig zurecht.

Es geht um eine kurze Zeitspanne.
Ich male mal ein bisschen an der Zeit vorher. Die Verhältnisse bis dahin werden immer nur noch schlechter. Gesetze bis gebietsweise Notstand !!! und Staatsmacht greifen immer stärker in das Leben von Otto Normalbürger ein, ohne dass es dabei auch nur ansatzweise gerecht zu ginge oder diese tatsächlich irgend etwas lindern. Alles zugedeckelt mit alternativlos und Demokratiejubelgeschrei zu Freiheit und huh - Sicherheit.
Den Menschen geht es zwar schlechter und schlechter, aber das Wahrheitsministerium verkündet unermüdlich neue Herausforderungen und deren Bewältigung, weil wir alle ganz prächtig sind. Immer massiver wird betont, dass wir das alle nur schaffen, solange wir nicht anderer Meinung sind. Weswegen gegen andere Meinungen auch strikter als gegen Straftäter vorgegangen wird mit dem Argument, diese bedrohen die Demokratie.
Die Masse streckt sich immer mehr zur Decke, zwar immer unzufriedener aber auch sehr viel stärker sanktioniert. Da traut sich kaum jemand und die wenigen anderen werden beizeiten weggeräumt. Gleichzeitig ist das Leben in Brennpunkten längst bestimmt durch Getthogesetze. Wer da nicht mithalten kann, hat halt Pech.

Und dann kleckert sich Skandal um Skandal zusammen. Und zwar so, dass da auch der Staatsapparat schwer ins Trudeln gerät. UND das nicht, weil da plötzlich ehrliche Journalisten Unglaubliches aufdecken, sondern weil da durch allerlei „ambitionierte Kreise“ der Dreck am Stecken ( z.B. Mißbrauch) und der Hintergrund tatsächlich lang angelegter unmenschlicher Regelungen zu den Alten ( zu diesen Zeiten im Bereich der Euthansie oder in Schönsprech Sterbehilfe) in diesem Land breit getreten wird.
Und dann putscht das Militär in Mitteldeutschland. Dieser und NUR dieser kleine Zirkel geht gezielt und ähm- mit Unterstützung vor. Der Rest ergibt sich von selbst.
Da braucht es außerhalb nix abgestimmtes Irgendwas, denn das ist keine Revolution, sondern ein
PLÖTZLICHES AUFKOMMEN VON ZORN; VERZWEIFLUNG UND RACHE:
Da geht es wüst zu in den Städten. Da bricht sich lang angestautes und sogar recht bewusst hochgeputschtes gedeckeltes Bahn. Gruppen gegen Gruppen, Jeder gegen Jeden und Soldaten und Polizisten sind wegen des vor wenigen Tagen geschehenen Putsches in Mitteldeutschland und der dann völlig desolaten Regierung im selben Boot. Die zahlreichen Neuzugereisten tun ihr übriges.

Sprich: Das ist ein völliges Chaos mit Gewaltexzessen.
Dies aus der Folge, dass der Staatsapparat desolat durch „Lumpereien“ den letzten Kick bekam und die „Soldaten“ EBEN nicht mehr auf Befehl durchgreifen und sich Teile des Landes abspalten.
Und dann steht das Volk mit den Soldaten auf. Keineswegs zielgerichtet, organisiert oder sich zum „Staatsstreich berufen fühlend“. Da bricht sich Zorn die Bahn, gegen ALLE, gegen die man in den vorhergehenden Zeiten nicht mucken durfte und im Überlebenskampf.


Und dann kommt der Russe, um zu helfen, zu befrieden und zu organisieren. Was die Menschen recht erleichtert, da ja schließlich in Mitteldeutschland die Dinge längst nicht so dramatisch abliefen. ( Da gab es ja einen Putsch und dadurch halbwegs geordnetes Weiteres).......

Freundliche Grüße von Rauhnacht

....wenn der Deckel weg ist....

Oberberger, Sonntag, 12.02.2017, 23:48 vor 3272 Tagen @ rauhnacht (5009 Aufrufe)

Hallo rauhnacht!

Zu Deinem Beitrage habe ich hier noch etwas gefunden, was vielleicht ein kleines Puzzltheilchen sein könnte, das mit zum Aufruhr (so man das so nennen kann) führen mag:

http://www.geolitico.de/2017/02/12/wenn-das-recht-an-wert-verliert/

Wenn diese Praxis weiter einreißt - und das wird meines Erachtens leider so sein - wird dies zu einer Verfestigung der Meinung in großen Theilen der Bevölkerung führen, daß diese Republik völlig verkommen sei und keinen Rechtstaat mehr darstelle, vielmehr eine Willkürherrschaft von aufgeblasenen Polit-Wichtigthuern und Linksfaschisten, die, einer DDR 2.0 gleich, alles, was ihnen, den sogenannten Staatslenkern, nicht genehm ist, mit allen legalen, ja selbst halb-legalen oder sogar illegalen Mittel verfolgen und unterdrücken, somit eine Situation erschaffend, die einer Dictatur factisch gleichkäme.

Wenn dann sowieso keinerlei Rechtsstaatlichkeit mehr anzutreffen wäre, könnten große Theile der Bevölkerung meinen, es sei an der Zeit, diesen "Unrechtsstaat" zu beseitigen und mitsammt seinem machtgeilen Büttel mit Stumpf und Stiel auszurotten.
Immerhin darf man nicht vergessen, daß die Bevölkerung hierzulande über einen langen Zeitraum den Geschmack an einer rechtsstaatlichen Gesellschaft hat genießen dürfen und durchaus in der Lage ist, deren Abbau deutlich wahrzunehmen!

Sollten dann paralell zusätzlich beispielsweise Attentate, diesmal aber von sehr großem Ausmaße und an etlichen Orthen gleichzeitig stattfinden (das Berliner Weihnachstmarkt-Attentat müßte dann eine "Lachnummer" dagegen gewesen sein!) und darauf die Reaction des Politklüngels erneut völlig unangemessen ausfallen (Beschwichtigungen, keinerlei Trauer, keine Antheilnahme mit Opfern und deren Angehörigen, völlige Planlosigkeit, politisches Abtauchen, geheucheltes Entsetzen, Beschwören von angeblichem Ausnutzen der Situation durch vermeintliche Rechte, "Wir lassen uns nicht einschüchtern!"", "Ruhe ist die erste Bürgerpflicht!", "Jetzt blos keine Fremdenfeindlichkeit!", "Das hat absolut nichts mit dem Islam zuthun!", etc...), vielmehr die Veursacherseite (z. B. Islamisten) sogar noch Häme öffentlich der deutschen Gesellschaft entgegenschleudern (Videobotschaften, Demonstrationen, etc.), dann könnte ein solcher Funke zum Flächenbrand werden, insbesondere dann, wenn zusätzlich noch Polit-Clowns gegenüber erbosten Bürgern erneut Töne wie "Pack" oder Schlimmeres absondern.....
Ich bin allerdings der Meinung, daß die zugrunde liegende, allgemeine politische und wirthschaftliche Situation zusätzlich noch weiter escalieren und sich aufheizen müßte, damit dieser Funke zünden könnte.
Denkbar wäre m. E. der Euro-Zusammenbruch mit einhergehendem Ixit, Grexit, Nexit und Frexit sowie daraus folgend der Staatsbankrott Deutschlands infolge der Überschuldung durch die übernommenen Verbindlichkeiten anderer EU-Staaten in Form eines sogenannten Bail-Outs für die BRD und deren Bürgern (= Bürgen!).
Sollte dann in dieser Zeit noch eine weitere Fluthung unseres Landes mit hunderttausenden oder sogar Millionen von Migranten, vielleicht auch aus angrenzenden EU-Staaten, von wo sie in dieser Zeit des wirthschaftlichen Chaos verjagt werden, stattfinden, wird es womöglich selbst den sesselfurzenden deutschen Michel auf die Straße treiben (Beispiel: Stuttgarter "Wuth-Bürger", die theilweise sogar über 60 waren!), von den von Perspectivlosigkeit gebeutelten Jungen der Republik ganz zu schweigen...
Brennt die Lunte erst einmal, lodert es bald allerorthens.
Wenn es dann also "richtig knallt" und in dieser Situation die Politikerriege versuchen sollte, die eigene Armee gegen die Bevölkerung einzusetzen (EU-Special-Armeen sind nach einem EU-Zusammenbruch factisch nicht mehr greifbar!!), weil ausreichende Polizeikräfte nicht mehr zur Verfügung stehen, die Criminalisierung großer Theile der Bevölkerung, die nicht mehr mit diesem Chaos einverstanden, hoch gelobt wird und als Opressionsmittel der Wahl die Denunciation zur Tageordnung wird (überall Nazis und Terroristen!), ist eine "Verbrüderung" von Soldaten, die eigentlich gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt werden sollen, mit eben diesen Bürgern vorstellbar! Auch große Theile der Polizei werden sich dann spontan diesem Troß zuschlagen!
Dann haben wir factisch einen Putsch mit Bürgerkrieg und Chaos landauf landab!
Den Rest mag sich dann jeder selbst ausmalen.....

Gruß, der Oberberger

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