Hallo Mario,
zuufällig war gestern eine Sendung über Gilgamesch auf arte.
Mir scheint, er ist wesentlich realer als Arthus.
Das Epos, das wir kennen, ist eine Version von grob 1200 v. Chr., praktisch eine Nachdichtung. Die ursprünglichen Geschichten sind grob 1000 Jahre älter.
Gilgamesch hat vermutlich Uruk zur blühenden Handelsstadt gemacht mit der größten je existierenden Stadtmauer und schiffbaren Kanälen innerhalb der Mauern - beides heute noch sichtbar.
Auf grund des Textes "Tod des Gilgamesch" fand jemand eine Struktur nahe oder in einem Wasserlauf, die anscheinend von Menschen aus gebrannten Ziegeln gebaut wurde. Hier vermutet man das Grab Gilgameschs. Die archäoloischen Bestätigungen sind so zahlreich, dass die Existenz Gilgameschs wahrscheinlicher geworden ist.
Seine Texte spiegeln allerdings einen kulturellen Fortschritt wider, der auch ohne seine Person hätte stattfinden können, z.B. wertvolles Zedernholz aus dem Libanon für den Bau von Palästen im Zweistromland.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gilgamesch-Epos
Gruß franz_liszt