42 (Schauungen & Prophezeiungen)

Harald Kiri, Donnerstag, 13.07.2017, 08:07 (vor 3229 Tagen) @ Baldur (1809 Aufrufe)

Hallo Baldur,

ich stimme Dir weitgehend zu, aber so einfach, wie Du in Deiner Frage implizierst, kann es nicht sein.

Wieso muss er sich umständlich eines Mediums bedienen? Welchen Sinn ergäbe das?

Welcher Mensch traut schon seiner Intuition oder seinen Träumen?
Und selbst wenn. Hier in diesem Forum wird doch sehr schön deutlich, dass selbst ein direktes Wort von einer göttlichen Kompetenz immer noch der scharfen Trennung zwischen Gesehenem/Gehörtem und Interpretation bedürfe. Das fällt hier, bei extrem verstandesscharfen Analytikern schon extrem schwer, wie dann bei HonKs oder noch schlimmer bei konfessionell Ideologisierten.
Wenn Jesus, oder wer auch immer, jedem Menschen persönlich "die Frage nach dem Lebens, dem Universum und dem Rest" beantwortete, würde es wahrscheinlich zu noch mehr Streit kommen. Und diejenigen, die jetzt noch aktiv forschen, hätten ihr Ziel verloren. Oder es wäre, wie im Buch, aus dem dieses Zitat stammt:
"Die Antwort ist 42".
Das hilft Niemandem.

Wenn es so wäre, wie Narada, in seiner völlig unschlüssigen Vorgehensweise, schließt, dass auf der inkarnierten Seite des Lebens

der Sinn des Lebens darin besteht, dass eben dieser unsterbliche "Wesenskern" im Laufe der Inkarnationen reifen soll

, dann wäre es kontraproduktiv für den Reifungsprozess, da Reife sich aus gelebtem Erleben entwickelt.

Das wäre so, wie wenn Dir jemand das Ende jedes Buches verriete. Hättest Du da noch Lust zu lesen.

Viele Grüße
Harald

PS: Bei Naradas Beitrag fehlt mir der Blick auf die nichtinkarnierte Seite des Lebens. Heißt es doch: "Always look on the bright side of life...".


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