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Arcaden und Besatzer (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂, München, Donnerstag, 24.08.2017, 09:18 (vor 3187 Tagen) @ Spooky (2148 Aufrufe)

Hallo!

Diese sind allerdings nicht Kugelförmig. Stimmt nun die ganze Schau nicht, oder werden die Laternen doch noch umgebaut?!

Schauungen sind nie völlig deckungsgleich mit der Wirklichkeit.
Die Informationen werden im Gehirn für das Bewußtsein in Bilder übersetzt. "Weiße Flecken" werden dabei wohl mit beliebigen Inhalten aufgefüllt. Zudem ist ITOmas Schau wie alle ihre und generell alle Schauungen von einer mehr oder minder subtilen Symbolik geprägt. Der "schwarze Dunst" in den Pasing Arcaden ist sicher nicht real, sondern symbolisiert die Gefährlichkeit des Einkaufszentrums. Ihren persönlichen Aufenthalt mit Bekannten als Hungergerippe ist ebenfalls nicht ernstzunehmen, sondern sollte ihr die Situation verdeutlichen.

Die ganze Szenerie ist nur eine Annäherung an das, was möglicherweise künftig dort geschieht. Dem entsprechend kann man aus winzigen Details keine sicheren Vorzeichen ableiten.

Für die Echtheit der Schau spricht schon die Tatsache, daß sie damals in Frankfurt lebend München-Pasing sah, bevor die gesehenen Gebäude gebaut wurden und bevor sie überhaupt wußte, daß sie nach Pasing umziehen würde.

Ich finde die Schau interessant, das sie sehr detailreich ist. Gerade diese Mauer/Barrikaden kann ich mir gut vorstellen. Ich würde mich genau so schützen wollen, wenn ich das Einkaufszentrum als meine Unterkunft in Anspruch nehme.

Du verwechselst etwas: Das Einkaufszentrum ist verlassen, dort (zumindest im Einkaufsbereich) will niemand wohnen, obwohl die anderen Gebäude überbelegt sind. Die gegenüberliegende Wohnanlage ist noch bewohnt und durch die Mauer geschützt. Dort finden sich im Erdgeschoß die einzigen intakten Fenster (auf Nordseite). Daß sogar die Scheiben in den oberen Etagen des Wohnkomplexes kaputt sind, zeugt von einer vorangegangenen Druckwelle aus Richtung Norden.

Wer schon mal in den Pasing Arcaden war, den wundert das Aufgeben des Zentrums nicht. Im Erdgeschoß gibt es viele Glasfronten. Würde man Geschäfte und Cafés rausräumen, wäre das nur eine langezogene, von unübersichtlichen Seitenbereichen flankierte Stellfläche mit mehreren Trebbenauf- und abhängen sowie einer unübersehbaren Anzahl Seiteneingängen. Schlägt man noch die Glaswände ein, zieht es dort wie in einem Parkhaus. Man kann sich dort weder gut schützen, noch sich es klimatisch wohnlich machen. Das Gebäude wäre zudem wohl Einfallstor für Plünderer aus dem Stadtinneren, die vorwärtskommen wollen, ohne sich auf den Straßen und Schienen zu exponieren.

Denkbar wäre auch Symbolik hinter dem desolaten Zustand der Arcaden: Die Moderne ist gescheitert. Deswegen wird der ehemalige Konsumtempel aus moderner Architektur, der allein durch Attraktionen und technische Annehmlichkeiten eine temporäre Aufenthaltsqualität bot, darüber hinaus aber durchaus steril war, von den Überlebenden gemieden.

Gibt es von ITOma weitere Schauungen, die das bereits gesehene untermauern, oder Veränderungen aufzeigen?

Wenn sie etwas nennenswertes gesehen hätte, dann hätte sie es uns sicher mitgeteilt.

Gibt es auch Hinweise, warum die Besatzer/Befreier zu uns kommen? Welchen Grund hatten diese zu uns zu kommen?

Die Angaben zu den Besatzern sind durchaus interessant. So scheinen sie offenbar nur in den Großstädten, also den Brennpunkten des Bürgerkriegs zugegen zu sein.


Aufpasser-Schau

Nach eigenen Aussagen sind sie zum Schutz da, was sich mit anderen neueren Schauungen (Zahnarztangestellte, Aeneas, Attempto, Guerrero,...) deckt.

Die beigen Uniformen decken sich mit der "Wüstenuniform" bei der Zahnarztangestellten.

Die "roten Mützen" (vorausgesetzt, man kann dieses Detail ernst nehmen) könnten ein Hinweis auf russische Elitetruppen sein.
Aus einer etwas älteren Anti-Rußland-Propaganda (erster Google-Fund):
https://www.welt.de/geschichte/article130491360/So-laesst-Putin-seine-Elite-Kaempfer-drillen.html

"Nicht nur die Armee, sondern auch Russlands Geheimdienste und Innenministerium unterhalten Spezialtruppen. Deren höchste Auszeichnung ist ein rotes Barett [...]"

"Das bordeauxrote Barett ist eine Auszeichnung, um die sich Angehörige der diversen Sondereinheiten Russlands bewerben können. Nicht nur die regulären Streitkräfte, sondern auch die Geheimdienste und das Innenministerium unterhalten eigene Spezialeinheiten. Eine Tradition, die sich bereits im Zarenreich ausgebildet hat. Seit Peter dem Großen unterhielten die Herrscher eine große Anzahl von Gardetruppen, die besser ausgerüstet und versorgt wurden als die übrigen Soldaten."

"Die Kandidaten, die an dem Wettbewerb im Ausbildungszentrum einer Sondereinheit des Innenministeriums am Stadtrand von Moskau teilnehmen, sehen das Barett als „Symbol starker Willenskraft“, als Bindeglied zwischen einer ruhmreichen Tradition und nationalem Fortschritt. 68 Männer haben sich für die „Bewährungsprobe“ gemeldet, die unter der Anleitung von Ausbildern stattfindet, welche die begehrte Kopfbedeckung bereits erlangt haben. Wer nicht von Anfang an hart gegen sich ist, hat keine Chance, sagt einer von ihnen."

"Schließlich dürfen sich 13 der ursprünglich 68 Teilnehmer das erstrebte rote Barett überstülpen. Dann folgt das Bekenntnis: „Ich diene der russischen Föderation und meiner Spezialeinheit.“"

"So ersetzen die Konterfeis von Mafiosi oder islamistischen Kämpfern nicht umsonst die Zielscheiben bei den Schießübungen. In den unerklärten Kriegen in Dagestan oder Tschetschenien werden aus diesen Bildern Menschen."

⇒ Und möglicherweise auch im Deutschland der Zukunft.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


Gesamter Strang: