@ BB - Der Abfall "Mitteldeutschlands" (Schauungen & Prophezeiungen)

Malbork, Donnerstag, 12.10.2017, 12:48 vor 3137 Tagen (3841 Aufrufe)

Hallo BB,

gestatte mir nochmal eine Frage zu deiner "Putsch in Leipzig" Schau.
Kannst Du dich noch an Details erinnern? Hast Du das nur aus der Vogel-Landkarte-Perspektive "gesehen" oder waren auch "reale" Bilder dabei? Wenn ja, kannst Du etwas zur Jahreszeit sagen? Oder ueber das Aussehen der Panzer, ihrer Farbe?
Ich frage ja nur, weil aktuell angeblich Menschen Panzertransporte in Richtung Leipzig/Dresden beobachtet haben wollen.

Hast Du solche Panzer wie im link gesehen?
Gruss
Malbork

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Gelbe Maden

Taurec ⌂, München, Donnerstag, 12.10.2017, 13:50 vor 3137 Tagen @ Malbork (3257 Aufrufe)

Hallo!

Soweit ich weiß, sah BB keine Panzer, da die Schau überblicksartig symbolisch war. Dafür waren "gelbe Maden" zu sehen, die unter dem Mitteldeutschland bedeckenden Tarnnetz hervorlugten. Das bedeutet wohl (so das Gefühl in der Schau), daß die Russen verdeckt, durch Agenten den Aufstand unterstützen. Die Panzer dürften erst später, nach offizieller Abspaltung einrücken, um nicht den Eindruck einer Besetzung zu erwecken. Die Russen kommen als Helfer.

Daher ist, was immer gerade geschieht oder nicht, wohl nicht einschlägig. In der Regel ist solchen Gerüchten ohnehin nicht zu trauen. Derartige Beobachtungen wurden im Laufe der Jahre immer wieder behauptet, ohne daß je etwas geschah.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Hallo, Malbork!

BBouvier, Donnerstag, 12.10.2017, 17:32 vor 3137 Tagen @ Malbork (3242 Aufrufe)

<"Kannst Du Dich noch an Details erinnern?">

Hallo, Malbork!

Ja, natürlich - es war ja subjetiv "reales Erleben".
Selbstverständlich mit ebendiesen Einschränkungen.

<"Hast Du das nur aus der Vogel-Landkarte-Perspektive "gesehen"?>

So ist es.
"Ich" schwebte etwa im Raum Kassel über einer "Modellandschaft",
die ein wenig einer der glich, die sich Modelleisenbahner fertigen.
Mein Blick von dort war zuerst nach Norden gerichtet,
und dann kam aus dem rechten Augenwinkel der Bereich bei Leipzig
ins Blickfeld. "Leipzig" war übergroß (flach) pauschal
in "brauner Farbe" ausgelegt. Das "Tarnnetz" begann erst
ein gutes Stück nördlich davon. Und von dort aus breitete
sich dann ein gelber Fleck aus, der dieselbe Farbe (postgelb)
hatte, wie die "Maden"
=>
https://t4.ftcdn.net/jpg/00/16/75/79/240_F_16757927_yUmk2iWK5aa2AjslEiIjpa864cLtgibU.jpg
die im Bereich der ehemaligen
innerdeutschen Grenze unter dem Tarnnetz
=>
https://i1.wp.com/garden-blog.de/wp-content/uploads/2016/04/M%C3%BCcke.jpg?resize=960%2C640
hervorlugten und von denen ein paar sich hälftig (grenznah)
auf dem Gebiet Westdeutschlands herumwanden.

<"Waren auch "reale" Bilder dabei?">
Nein ... alles war symbolisch verfremdet.

<"Wenn ja, kannst Du etwas zur Jahreszeit sagen?">
Nein.
Wie wohl auch?

<"... weil aktuell angeblich Menschen ... Panzertransporte
in Richtung Leipzig/Dresden beobachtet haben wollen
.">

Vor einer ganze Weile schrieb mal Jemand in einem der Vorgängerforen,
jetzt ginge es ja wohl los, weil über sein Haus nachts
zwei Hubschrauber geflogen wären.

Grüße,
BB

--
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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Erlebniss mit Russen

Hesse, Dienstag, 07.11.2017, 14:26 vor 3111 Tagen @ BBouvier (2161 Aufrufe)

Hallo,

dieser Strang und die zu Grunde liegende Schau haben mich an ein Erlebnis von vor ca. 2 Monaten erinnert. In meiner Kleinstadt gibt es so gut wie keine Deutsch-Russen. Also es gibt kein russisches Viertel oder dergleichen, nicht mal im Ansatz.
Auf meinen Weg zum Supermarkt sah ich aber wie aus dem Nichts gleich fünf aufeinmal. Eine Männergruppe von vier im Alter von 25-30 Jahren, sowie ein älterer etwas kleinerer Mann so um die fünfzig Jahre alt. Sie liefen vor mir und unterhielten sich auf russisch. Die jüngeren waren gut trainiert, einer sogar ein richtiger Bär. Meine erste Intuition sagte mir: "Die sind nicht von hier. Das sind richtige Russen. Also Russland- Russen ;-)Was machen die hier?"
Am Ende eines schmalen Weges musste ich an denen vorbei weil sie kurz stehen blieben und sich unterhielten. Da war meine Intuition "Die sind bedrohlich". Nicht im Sinne von "das sind asoziale Schläger oder sonstwas", denn so sahen sie nicht aus. Sie waren ganz normal zivil gekleidet, der ältere mit Sakko und machten auch einen disziplinierten Eindruck. Es ist schwer diese subjektive Empfindung hier in Worte zu fassen. Und natürlich, was ich schreibe ist in diesem Zusammenhang hochspekulativ. Es könnte sein, dass ich jetzt wo ich das hier gelesen habe im Nachhinein einen Zusammenhang konstruiere für den es eine banale Erklärung gibt. Da ich dieses im Grunde nichtssagende Erlebnis aber immer noch im Gedächnis habe, dachte ich es sei vielleicht nicht verkehrt das hier zu teilen.
Mein intuitiver Eindruck damals war eben "Fremdkörper" im Sinne von Russen die erst seit ganz kurzen da sind (Tourismus kann in meiner langweiligen Stadt getrost ausgeschlossen werden) "bedrohlich" im Sinne von "sie sind mir überlegen"...
Wenn ich heute so drüber nachdenke könnte es evtl. tatsächlich eine militärische Einheit in zivil gewesen sein. Vielleicht habe ich irgendwie gespürt, dass das Soldaten sind und ich erinner mich deshalb noch so gut daran.
So oder so, ich finde die Theorie, dass Russen uns (wohl zu unserem Gunsten?) unterwandern, bzw. auspähen jedenfalls sehr faszinierend.

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Erkundung

BBouvier, Dienstag, 07.11.2017, 16:46 vor 3111 Tagen @ Hesse (2121 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Dienstag, 07.11.2017, 17:16

Hallo, Hesse!

Da liegst Du wohl völlig richtig.
Vor einer kleinen Weile berichtet mir ein ebenfalls
pensionierter Berufsoffizier, der jetzt in Portugal lebt,
ihm sei eine Kleingruppe Russen - drei jüngere, ein älterer,
in einem Café am Nachbartisch aufgefallen.
Nach Habitus, Bewegung, Hackordnung etc., ganz klar erkennbar "Militär"!

Trifft diese Gruppe einen Tag darauf rein zufällig an einer Brücke
wieder, wo sie diese (wohl auf Tragkraft für Panzer) untersuchen.
Mit aufgeschlagenen (Militär)karten.
Machen sich Notizen.
Der Jüngste saß währenddessen im Auto, hinter dem Steuer.
=>
Seiner Meinung nach ein älterer Offizier (Major/Oberstleutnant),
zwei junge Feldwebel, ein Fahrer.

Nichts besonderes insofern (!) ...

Bis 1990 fuhren immer wieder LKw aus der Sowjetunion,
mit z.B. Bauholz beladen, auf kleinen Nebenstraßen
(insofern sinnfrei) kreuz und quer durch die BRD.
Am Steuer und als Beifahrer stets Männer mit schwarzen Lederjacken:
Nach Beurteilung des MAD ganz eindeutig "Militär"
auf Erkundungs- Probefahrt ihrer geplanten Vormarschstraßen.

Beste Grüße!
BBouvier

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Danke für die Rückmeldung

Hesse, Freitag, 10.11.2017, 16:07 vor 3108 Tagen @ BBouvier (2102 Aufrufe)

Hallo,

interessant, dass dieser Offizier etwas Ähnliches beobachtet hat. Ich denke jemand der lange gedient hat, hat einen ganz anderen Riecher für sowas als "Normalos". Was ich in meinen Beitrag mit "die sind bedrohlich" und "sie sind mir überlegen" als intuitive Reaktion auf die Gruppe beschrieben habe, könnte man wohl treffender beschreiben mit: "Sie sind Militär und ich bin Zivilist". Denn es ist ja nicht so, dass obige Beschreibungen auf alle möglichen Personen und Situationen zutreffen könnte. Es war einfach anders.
Zur Ergänzung was sie womöglich gerade in meiner kleinen Stadt zu suchen haben/ hatten: Ganz in der Nähe gibt es ein großes Munitionsdepot der Bundeswehr. In ca 350 Bunkern lagert größtenteils Munition für großkalibrige Waffen. Außerdem hält sich hartnäckig das Gerücht (fake news ;-) ), dass es in einem abgezäunten Gebiet im Wald eine Art Abhörzentrale, entweder von den Amis oder vom BND gibt. Kein Internetgerücht, sondern Mundpropaganda von den "schon länger hier lebenden". Ich habe zudem bei ausgedehnteren Waldspaziergängen verlassene alte Bunker gesichtet, wenn ich querfeldein gelaufen bin. Meine Gegend ist zumindest bunkermäßig gut gerüstet, wenn irgendwas passiert.
Die Frage die für mich offenbleibt ist: Was machen unsere Behörden? Haben die das auf eine "gewisse Art" unter Kontrolle? Seitdem in Deutschland ganzjährig Tag der offenen Tür ist muss der Aufwand für die Überwachung von "Gefährdern" jedweder Coleur und Agenda doch immens sein. Will man alles gezielt aus dem Ruder laufen lassen? Naja, die Dinge geschehen nunmal und vielmehr als sich vorzubereiten bleibt nicht übrig.

MfG

Dem Abfall folgt der Unfall, und dann der Umfall

Sagitta, Freitag, 13.10.2017, 16:46 vor 3136 Tagen @ Malbork (3034 Aufrufe)

Hallo Malbork,

vielleicht bist Du noch jung, und die (subjektive) Zeit verläuft bei Dir eben entsprechend schneller. Gottes Mühlen aber mahlen langsam. Langsam und sehr fein.

Auf den sog. 'Abfall Mitteldeutschlands', in einer fernen Zukunft also und falls der überhaupt einmal geschehen wird, folgt gemäß dem amtlich geprüften Kanon der Prophezeiungen ein Naturereignis, dann ein Zusammenbruch der russischen Initiative und ein Säubern der Lande von Truppen, solchen und solchen, bis hinein nach Russland. Zu letzterem siehe eine Aussage des Waldviertlers, die m.W. (man kann mich gerne korrigieren!) keine Vorlage in der bekannten Prophezeiungsliteratur hat: dass 'er' an einer Verfolgung russischer Verbände weit in den Osten hinein teilnimmt und dort schließlich verwundet wird - wenn ich mich richtig erinnere.

Schauungen, die zu dieser Thematik passen, findet man hin und wieder - wenn man danach sucht. Etwa diese hier:

https://www.dreamscloud.com/en/dreams/details/preparing-for-war?dquery=future

Kurz gefasst: Im Juli dieses Jahres 2017 hat ein (junger?) Amerikaner einen ihn verstörenden Traum, dass in einigen Jahren Krieg sein und er in Polen eingesetzt wird. Er muss dort dann allerdings in den Untergrund gehen bzw. er ist an einer verdeckten Operation beteiligt [man könnte das in Richtung Phase I ausdeuten, d.h. dass die Russen gerade erst Polen in Richtung Westen überrollen]. Zum heutigen Zeitpunkt ist der junge Mann (noch?) gar nicht in der Armee [vielleicht künftig einmal die Wiedereinführung der Wehrpflicht in den USA?], und er hat mit seiner gegenwärtigen Freundin auch noch keine Familie (die sich im zweiten Teil seiner Schau andeutet).

Ich habe den Traum hier angeführt weil er Polen betrifft, von dem der Waldviertler (zur Zeit des 'Kalten Krieges') sagt, dass es dereinst 'zum Westen' stehen würde.

Generell würde ich meinen, dass zum Überleben der sog. 'Weltenwende' gewisse Regionen Polens sehr gut geeignet sind.

Beste Grüsse, Sagitta

vielleicht, oder auch nicht

Baldur, Freitag, 13.10.2017, 19:20 vor 3136 Tagen @ Sagitta (2651 Aufrufe)

Hallo, Sagitta,

siehe eine Aussage des Waldviertlers, die m.W. (man kann mich gerne >korrigieren!) keine Vorlage in der bekannten Prophezeiungsliteratur >hat: dass 'er' an einer Verfolgung russischer Verbände weit in den >Osten hinein teilnimmt und dort schließlich verwundet wird - wenn ich >mich richtig erinnere.

der Waldviertler dürfte derzeit rund achtzig Jahre alt sein.

Anlässlich einer Gedenkveranstaltung zu Ehren der Gefallenen des 2. Weltkriegs konnte ich vor ein paar Jahren einige Veteranen bestaunen, wie sie mit ihren mutmasslichen 85+ dortstanden und noch immer eine drahtig-sportliche Figur bewiesen.
Es ist gut möglich, dass es sich dabei um seinerzeitige Angehörige der damaligen Eliteeinheiten handelte.

Denen würde ich sogar noch einen Einsatz nach Vorbild des Waldviertler-Szenarios zutrauen, aber auch nur denen.
Und das Ganze ist jetzt auch schon einige Jahre her.

Einem durchschnittlichen 80+ Mann traue ich das eindeutig nicht mehr zu. Punkt.

Entsprechend kann man einordnen, wie glaubwürdig oder eben auch unglaubwürdig die Schilderungen aus aktueller Sicht zu bewerten sind.

Beste Grüsse vom Baldur

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Selbst dabei?

BBouvier, Freitag, 13.10.2017, 23:59 vor 3136 Tagen @ Sagitta (2751 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Samstag, 14.10.2017, 00:05

<" ... siehe eine Aussage des Waldviertlers, die m.W.
... keine Vorlage in der bekannten Prophezeiungsliteratur hat:
dass 'er' an einer Verfolgung russischer Verbände
weit in den Osten hinein teilnimmt
und dort schließlich verwundet wird -
wenn ich mich richtig erinnere
.">

Hallo, Sagitta!

In einer "letzten Schau" sieht der WV "sich"
in einer Ortschaft - seiner Meinung nach vielleicht
auf der Krim??
- mit "Begleitern".
=>
Bekh, Das Dritte Weltgeschehen, Knaur 1980, Seite 264.

Dazu ist zu sagen, daß Einjeder, der etwas "sieht",
sicherlich stets vermeint, er selbst sei wohl auch Teil der Scene.

Weswegen der WV auch meint, er selbst werde mal deutscher Kaiser,
er selbst sei einst Kommandeur einer Panzereinheit,
er selbst erlebe in seinem heimatlichen Dorf den "Funkenregen".

Falls es sich beispielsweise meinen "Bildern"
um valide Schauungen handelt, werde "ich" sicherlich nicht
hoch über Kassel schweben und den Abfall Mitteldeuschtlands
beobachten, "ich" werde sicherlich nicht in Jütland an der Nordseeküste
den Tsunami erleben, "ich" werde sicherlich nicht - etwa Mitte dreißig -
mit drei (mir jetzt völlig Fremden) auf einem Feldweg wandern
und hoch oben zwei zerplatzende Impaktoren sehen.
In diesen beiden Bildern überlebe ich das auch nicht.

Diesen Aspekt der Schauungen hatten wir hier bereits
mehrfach zu allgemeiner Zufriedenheit geklärt.

Grüße!
BB

--
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@Baldur und @BB

Sagitta, Samstag, 14.10.2017, 00:57 vor 3136 Tagen @ BBouvier (2524 Aufrufe)

Geehrte Herren,

ich habe hier primär über Polen und die Zukunft dort in ein paar Jahren geschrieben. Jeder darf sich aber aus dem, was ich geschrieben habe, selbstverständlich das raussuchen und endlos breit treten, was ihm beliebt.

Was den Waldviertler und seine Aussagen zur Zukunft betrifft, so habe ich, weil ich wußte, dass Einwürfe wie die Eurigen reflexartig kommen würden, ein ER, das sich auf ihn beziehen sollte, in Anführungszeichen - 'er' - gesetzt, Deutungsoptionen damit bewußt offen haltend. Hat aber nu' halt nicht genützt. Ich erlaube mir, den Text zu wiederholen:

eine Aussage des Waldviertlers, die m.W. (man kann mich gerne korrigieren!) keine Vorlage in der bekannten Prophezeiungsliteratur hat: dass 'er' an einer Verfolgung russischer Verbände weit in den Osten hinein teilnimmt.

Das, was ich viel wichtiger erachte als das 'er' (und deshalb auch unterstrichen habe), erlaube ich mir, ebenfalls nocheinmal herauszustellen und den originalen Text hier einzufügen. Der deutet, wie viele andere Texte, nach meiner Auffassung darauf hin, dass der Waldviertler selbst Schauungen hatte. Und das ist der Ausgangspunkt sowie der wertvolle Unterschied zu rein 'literarischen Prophezeiungstexten' (wie etwa 95% des Irlmaierbestandes).

ZITAT (Quellensammlung Taurec): Dann hatte er ein letztes Gesicht: Er sah sich am Rand einer Ortschaft, auf deren Ortsschild stand: Boltawa oder Bultava oder Bultawia. Ganz genau konnte er es nicht lesen. Sie kamen durch ein großes Sumpfgebiet, und erreichten dann den Rand dieser Ortschaft. Seine Begleiter wollten ihn überreden, in diese Ortschaft (oder Stadt) hineinzugehen. Er aber weigerte sich und sagte immer wieder: ‚Nein, da gehe ich nicht hinein!‘ ZITAT ENDE

Warum wollte er da nicht hineingehen?

Sagitta

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Verfolgung russischer Verbände weit im Osten?

BBouvier, Samstag, 14.10.2017, 01:32 vor 3136 Tagen @ Sagitta (2758 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Samstag, 14.10.2017, 01:50

Hallo, Sagitta!

Du schreibst:
<"... dass 'er' an einer Verfolgung russischer Verbände
weit in den Osten hinein teilnimmt.
">

Tatsächlich will "er" da nur nicht in "eine Ortschaft"
gehen, die sonstwo auf dem Globus sein kann.

Dort steht kein armes Wort von
- Verfolgung russischer Verbände
oder gar von
- weit in den Osten hinein

<"Warum wollte er da nicht hineingehen?">

Ich meine, da kann man lange raten:
Es wird dort doch nicht etwa eine zänkische Ehefrau auf "ihn" warten? ;-)

An anderer Stelle (Bekh, Seite 254) führt der WV aus,
"er" kämpfe an der Seite der Deutschen gegen
"räuberische Truppenreste" (der Russen&Co. in Deutschland).
Die hartnäckigsten wären die Ostdeutschen.
(Er meint damit natürlich Mitteldeutsche.)
Und fügt hinzu:
"Eine schwerwiegende Verletzung bekomme ich erst nachher."

So, daß man da eine Verbindung sich herbeiraten könnte,
"er" sehe in seiner "letzten Schau" Jemanden (!),
der irgendwo mal nicht unerheblich verwundet werden wird:
Sonstwo.
Und er meint auch da natürlich wieder mal,
"der" - das könne dort ja wohl auch nur "er" selber sein!

"Er" wird ja auch deutscher Kaiser:
Meint er.

Grüße!
BB

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"Da ist der Wurm drin, - da ist der Wurm drin ..." ?

BBouvier, Samstag, 14.10.2017, 13:31 vor 3135 Tagen @ BBouvier (2657 Aufrufe)

< So, daß man da eine Verbindung sich herbeiraten könnte,
"er" sehe in seiner "letzten Schau" Jemanden (!),
der irgendwo mal nicht unerheblich verwundet werden wird:
Sonstwo.
Und er meint auch da natürlich wieder mal,
"der" - das könne dort ja wohl auch nur "er" selber sein!
>

... und, weil "er" (nämlich der WV) von der Verwundung ja bereits wisse,
deswegen (!) wollte er (selbst) in der Schau in diese Ortschaft
gar nicht erst hineingehen?

Das macht mir einen Gehirnkonten:
Wieso sollte besagter "Jemand" einstmals aufgrund des Vorherwissens
des WV in der Schau von 1958, Jener werde dann dort mal verwundet werden,
sich weigern, diese Ortschaft zu betreten?

=> Phantasiert der WV sich da etwa etwas zusammen?

Grüße,
BB

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die Problematik des Selbsterlebens in der Schau

Baldur, Samstag, 14.10.2017, 18:24 vor 3135 Tagen @ BBouvier (2477 Aufrufe)

Hallo, BB,

ich bin mir nicht sicher, dass das wirklich abschliessend gerklärt ist.

Einerseits stammen die Aussagen von Leuten, die zuvor bereits Treffer hatten (z.B. Detlef) oder gehabt haben sollen (Waldviertler). Man muss das also grundsätzlich ernst nehmen.

Andererseits können sich bestimmte Szenarien nicht mehr so entwickeln, wie sie gesehen wurden (Alter der Kinder, Beteiligung an Kämpfen im Greisenalter, zwischenzeitlich eingetretener Tod des seinerzeitig Schauenden).

Also kommt es zur zwangsläufigen Schlussfolgerung, dass zum wahren Kern auch falsche Einsprengsel ins Geschehen hineinphantasiert werden und/oder der Schauuende gar nicht der Erlebende sein wird (Schauen durch fremde Augen). Dies, um "die Schauung" als solche irgendwie zu retten.

Mir drängt sich immer mehr die Erklärung auf, dass echte Schauungen mit Wahrheitsgehalt noch viel seltener sind, als Kritiker eh schon unken, dass Schauungen mit solchen unzutreffenden Elementen überhaupt keine Schauungen sind, sondern Träume, Phantasien, oder Spiegelbilder religiöser Überzeugung.

Nehmen wir Johansson. Er hatte wohl Treffer, aber sicher im gleichen Umfang auch Fehlschläge.
Wenn man sich zur damaligen Zeit das Weltgeschehen betrachtete und willkürlich Aussagen machte, musste es zwangsläufig zu einer gewissen Trefferquote kommen, so wie ja auch das Lindenlied frappierende Parallelen zur Gegenwart aufzuweisen scheint (zerrissenes Land, bunter Fremdling), obwohl eine solche Interpretation damals nicht verbunden war. Die GeCHichte wiederholt sich scheinbar, zumindest reimt sie sich.
Und es kommt zu Scheintreffern, die keine echten sind.

Insofern ist die Bewertung, eine solche Schau mit fragwürdigen oder unmöglichen Bestandteilen sei gar keine Schau, zumindest für mich naheliegender.

Damit bleibt vom einstmals fetten Braten Schauungen nicht mal mehr ein abgezaustes Gerippe übrig, das Thema hat uns schlicht in eine falsche Richtung blicken lassen. Meine ich.

Wie sehr die Thematik "Schauungen" als Instrument zur Massenbeeinflussung genutzt wird und zur Beschwichtigung und Manipulation dient, zeigt exemplarisch die angebliche Bestrafung des Erberzschurkens England und die Wiederkehr der Monarchie im Eichelburgwahn.
Auf den manipulativen, religiösen Kontext vieler angeblicher Schauungen habe ich bereits oft genug verwiesen, das kommt nur noch oben drauf.

Beste Grüsse vom Baldur

drei Schauungen / @BB und @Baldur

Sagitta, Sonntag, 15.10.2017, 17:53 vor 3134 Tagen @ Baldur (2764 Aufrufe)

Guten Abend!

Das mit dem ICH ist so eine Sache für sich, das ICH in Schauungen wiederum ganz besonders. Auf der neulich von mir zitierten "dreamscloud.com" findet sich beispielsweise folgender Traum:

https://www.dreamscloud.com/en/dreams/details/invasion?dquery=russia

(1) Invasion

Der Träumer wandert die kalifornische Küste entlang. Er sieht plötzlich eine militärische Kopfbedeckung auf dem Boden liegen, hebt sie auf und erkennt, dass es kein 'amerikanischer Helm' ist. Der Träumer geht weiter und sieht nun anlandende Truppen, darunter auch (aber nicht nur!) 'Russen'. Er geht näher und ruft ihnen eine Begrüssung zu, aber die Soldaten antworten nicht. Langsam erkennt er, dass sie ihn offenbar gar nicht sehen: "I was there in spirit".

Dieser letztere 'Erkenntnisvorgang' ist wichtig für den Interpreten, denn es ist ein Hinweis darauf (nur ein Hinweis!), dass es sich um Präkognition handeln könnte. Und dieses Beispiel zeigt wieder einmal, wie groß die Bandbreite dessen ist, was man als Perspektive und als Sehzentrum einer Schau bezeichnen könnte. Einmal heißt es "Gott hat mir gezeigt", das andere Mal dann wieder "Maria hat mir gezählt"; wieder andere Seher fühlen sich selbst mitten drin und haben dabei sogar einen Geruch in der 'eigenen' Nase - und wieder Andere sehen etwas, glauben sie selbst seien da, aber sind es, wie oben, nicht wirklich. Was aber ist in so einem Fall 'wirklich'?

Und was ist hilflos? Wenn Schauungsinterpreten von "Sehen durch die Augen eines Anderen" reden. Ja, durchaus, Schauungen können manchmal echt hilfslos machen.

Ich habe, wie bereits gesagt, mit meinem Ausgangsbeitrag in diesem Thread auf eine künftige Situation in Polen hinweisen wollen und nur nebenbei dann den Waldviertler wieder ins Spiel gebracht. Während wir von Irlmaier, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, keine primären Quellen haben (d.h. keine direkten Mitteilungen seiner etwaigen Gesichte zum allgemeinen geschichtlichen Geschehen), zeichnet sich der Waldviertler dadurch aus, dass er Visionen berichtet, sie differenzieren und über seine Beteiligung am möglicherweise künftigen Geschehen reflektieren kann. Wenn ich aus seinen Schauungen nun das Gesicht betreffend 'Poltava' herausgreife, dann will ich daran zeigen, dass das Wesentliche dieser Schau doch gar nicht Russland, die Verfolgung von Feinden, die fremde Stadt ist. Vielmehr hat hier eine persönliche Betroffenheit und Angst das absolute Übergewicht innerhalb der Vision. Und das macht (für mich wenigstens) diese Schau und damit auch den Seher authentisch, d.h. ich gebe ihm einen Vertrauensvorschuß und beginne dann erst mit der kritischen Analyse. Da er noch lebt, kann, wer Fragen zu seinen Schauungen hat, diese Fragen ihm stellen. Wer das nicht tut, hat keine echte und existentielle Frage. Sondern will nur was wissen ...

In der eingangs zitierten Schau von einer Invasion in Kalifornien hat übrigens der Träumer am Ende eine merkwürdige Empfindung, die 'ihm' das Herz sinken lässt: "it has happened", im Sinne von "nun ist es doch passiert!". fremde Truppen landen in den USA! Hat diese Empfindung der heutige Träumer oder der Seher im Geiste in der Zukunft? Wer auch immmer - der Träumer fängt an, darüber nachzudenken, dass kein US-Militär zur Stelle ist. Eine der Optionen für ihn ist: "they were standing down", d.h. sie halten sich zurück. Diese Option wird wahrscheinlich, wenn ein Land sich im Bürgerkrieg befindet ...

Auf 'dreamscloud.com' finden sich etliche Träume, die vermutlich Präkognitionen sind, meist private (Geburt eines Kindes, Tod eines Angehörigen etc.), darunter aber auch solche, die man allgemeingeschichtlich interpretieren kann. Ein vergleichbares deutsches Portal ist "joakirsoft.de", aus dem ich unten zwei Beispiele zum Thema FLUT zitiere. Die Erwähnung dieser beiden Portale (es gibt noch mehr ...) ist mir auch deshalb wichtig, weil man dort zu sämtlichen auf dem hiesigen Forum diskutierten Themen viele weitere Beispiele finden kann: Dutzende 'zweite Monde', stürzende Asteroiden, Meteoritenschauer; Tsunamis und Überschwemmungen in allen nur denkbaren Varianten; Erdbeben und Vulkanausbrüche; Krieg und Bürgerkrieg; Ausnahmezustände, Not und Wirtschaftskrisen; globale Verdunkelungen und sogar komplette Weltuntergänge.

(2) Monsterwelle

ein strand in england kurz vor der abenddämmerung.
etwas felsig, aber es gibt auch weißen sand.
ein paar menschen sind außer mir noch am strand.
als ich aufs meer schaue, das ansonsten fast spiegelglatt und ruhig ist, sehe ich eine riesige dunkle wand ganz weit am ende des horizonts.
erst wirkt sie wie wolken doch dann erkenne ich, dass sie aus wasser ist und als riesige dunkle wasserwand auf den strand zurollt.
sie ist so riesig, dass man das ende des horizonts nichtmehr sehen kann.
die welle ist aus trübem dunklen wasser.
ich renne weg und schaffe es knapp, ihr zu entkommen.

(eine Frau im Alter zwischen 35-42, Eintrag am 16.09.2016, http://www.joakirsoft.de/traumsuche.php?titel=28456)

(3) Wirbelsturm und Überschwemmung

mein lebenspartner und ich waren in limburg und bekamen streit, ich hörte noch wie er sagte, dann zieh doch aus, ich lief weg und kam in ein grosses gebäude, es regnete und ein wirbelsturm kam auf, ich sah ihn vom fenster aus, es waren menschen da, die im rollstuhl saßen, einem half ich, dann gab es eine überschwemmung und das gebäude wurde überflutet, das wasser stieg und stieg, ich dachte jetzt muss ich ertrinken, ich konnte bis zum dach hochklettern und in letzter minute ein dachfenster öffnen, ich kam ins freie und konnte mich retten, ich wollte zurück menschen retten, aber eine stimme in mir sagte, dann stirbst du auch, der sturm beruhigte sich, aber es war alles überschwemmt, egal wo ich hinblickte, war überall wasser.

( http://www.joakirsoft.de/traumsuche.php?titel=27476, eine Frau im Alter zwischen 49-56, Eintrag am 11.06.2016; Limburg an der Lahn hat die gleiche Höhe wie Bensheim, das zu Anfang des Jahres hier einmal im Gespräch war)

Sg.

Natürlich gibt es nichts, was es nicht gibt

Sagitta, Montag, 16.10.2017, 13:02 vor 3133 Tagen @ Sagitta (2285 Aufrufe)

"Ich war in Russland in einer kriegs- oder bürgerkriegsähnlichen Situation. Es waren Russen auf unserer Seite und auf der Gegenseite, etwa wie Weiss und Rot. Ich war in einer Strasse, deren Hauswände mit grossen Glasscheiben auf allen Seiten versehen waren, so dass man feindliche Russen, die kamen, sehen konnte und ihnen ausweichen, manchmal auch ins Innere der Häuser. Einmal war auch ganz in der Nähe ein Russe der Gegenseite. Ich selber war aber auch wie ein Russe angezogen. Wir sahen uns gleichsam in die Augen und beschlossen stillschweigend, uns nichts zu tun. Ich erwachte schliesslich mit Angst."

Weiss und Rot ist eine Anspielung auf den ersten Russischen Bürgerkrieg von 1917-1922. Der nächste, sehr kurze und kaum erkennbare, liegt in der Zukunft, hinter dem für Russland verlorenen militärischen Ausflug nach Europa. Ob es sich oben um eine Prägkonition handelt, weiß man nicht (ich vermute eher nicht). Quelle: die Sammlung von Detlev von Uslar in http://dreambank.net/search.html (22.06.2000). Dieses Beispiel ist deswegen so kurios, weil die Augen selbst Gegenstand des Geschehens sind. Von @Wizard gibt es eine Schauung (evtl. Hellsicht?), die die gleiche Struktur hat (mit Erkennen von fremden Kleidern am 'Körper'), aber ich finde sie im Moment nicht. In beiden Fällen weiß der Schauuende um die Verhältnisse. Der Waldviertler sagt nie: ich war im Körper eines Fremden bzw. ich sah mit seinen Augen. Also sollte man es ihm zunächst mal nicht von außen unterstellen und denken, dass er so dumm ist, das nicht zu erkennen.

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"Selbst" so erlebt

BBouvier, Montag, 16.10.2017, 13:46 vor 3133 Tagen @ Sagitta (2551 Aufrufe)

<"Also sollte man es ihm (BB: Dem WV) zunächst mal nicht von außen unterstellen und denken,
dass er so dumm ist, das nicht zu erkennen
.">

Hallo, Sagitta!

Da er überzeugt davon ist/war,
er selbst werde mal Kaiser,
er selbst sei mal Kommandeur einer Panzereinheit,
er selbst kämpfe (als Österreicher) in Deutschland gegen
Russen und Mitteldeutsche,
er selbst werde auf der Krim (das rät er) schwer verwundet,
er selbst erlebe noch den Funkenregen in seinem heimatlichen Dorf:
=>
So spricht alles dafür, er sei der sicheren Auffassung,
er selbst werde alles das, was er 1958 im Alter von 19 Jahren
mal gesehen hatte, als agierende Person auch selbst so erleben.
Das hat mit irrig unterstellter "Dummheit" überhaupt nichts zu tun,
sondern dabei handelt es sich um den durchaus naheliegenden
Fehlschluß eines Neunzehnjährigen, über den er in späteren
Jahren nur nie wieder nachgedacht hat.

Was seinen Bildern (!) jedoch überhaupt keinen Abbruch tut.

Grüße,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Eine schlicht obsolet gewordene Interpretation

Taurec ⌂, München, Montag, 16.10.2017, 14:11 vor 3133 Tagen @ BBouvier (2663 Aufrufe)

Hallo!

Das hat mit irrig unterstellter "Dummheit" überhaupt nichts zu tun,
sondern dabei handelt es sich um den durchaus naheliegenden
Fehlschluß eines Neunzehnjährigen, über den er in späteren
Jahren nur nie wieder nachgedacht hat.

...oder zu dem man ihn in späteren Jahren schlichtweg nicht mehr gefragt hat. Wann sprach zuletzt jemand mit dem Waldviertler?

Falls er mit 79 Jahren seine Auffassung von vor 60 Jahren, er würde das alles noch selbst erleben und selbst Kaiser werden (alle von ihm genannten Merkmale des Kaisers spiegeln haargenau ihn selbst wieder), noch immer verträte, würde ich mich hinsichtlich seines Zustandes schon fragen.

Was seinen Bildern (!) jedoch überhaupt keinen Abbruch tut.

Ja.

Indes läßt sich aus der Tatsache, daß er sich selbst gegen die Russen kämpfen sah, nicht folgern, die Russen würden bis in den Osten verfolgt und bekämpft werden. Diese Behauptung beruht auf der Annahme, der Waldviertler würde tatsächlich selbst die Szenen in Zukunft erleben, woraus sich eine Bewegung aus Österreich oder Westdeutschland heraus ergäbe.

Indem der Waldviertler dies nicht mehr selbst erleben kann, ist auch der Ansatzpunkt der militärischen Bewegung nicht mehr gegeben. Er sah lediglich in isolierten Szenen Kampfhandlungen im Osten, in welchen die handelnden Personen und deren Herkunft nicht verifizierbar sind.

"Ich selber war aber auch wie ein Russe angezogen."
Dieser Satz läßt vielmehr vermuten, daß es sich um eine interne russische Angelegenheit oder eine Konfrontation zwischen Ukrainern und Russen oder anderen lokalen Ethnien handelt, bei der überhaupt niemand aus Deutschland zurückverfolgt wurde.

In diesem Sinne ist Sagittas eingängliche Aussage hinfällig:

Zu letzterem siehe eine Aussage des Waldviertlers, die m.W. (man kann mich gerne korrigieren!) keine Vorlage in der bekannten Prophezeiungsliteratur hat: dass 'er' an einer Verfolgung russischer Verbände weit in den Osten hinein teilnimmt und dort schließlich verwundet wird - wenn ich mich richtig erinnere.

Es gibt gar keinen Grund, ihm Dummheit zu unterstellen oder zu spekulieren. Es ist nebensächlich warum er es nicht erkannt oder nicht gesagt hat, denn es ist objektiv völlig unmöglich geworden, daß er als mindestens Achtzigjähriger die Szenen noch selbst erleben wird. Da gibt es gar keine Diskussion.

Einwände, daß er ja durchaus sehr fit sein und wie Ernst Jünger als über Neunzigjähriger noch durch den Urwald hüpfen könnte, wären die letzten Strohhalme, um traditionelle, aber obsolet gewordene Interpretationen der Schauungen zu retten. Da versucht man, ein Kartenhaus abwegiger Annahmen durch weitere unwahrscheinliche und unbelegbare Annahmen zu stützen. (Das nur vorsorglich, da sicher jemand diesen Gedanken hegt. ;-))

Gruß
Taurec

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„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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