Aktuelles - Teil 1 (Freie Themen)

Aeneas, Freitag, 17.11.2017, 16:45 vor 2994 Tagen (2776 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Donnerstag, 16.08.2018, 11:40

Hallo geehrte Forenkollegen,

Aus gegebenem Anlass möchte ich gerne ein paar Zeilen schreiben, über die aktuelle Situation in der Welt, über unser Volk und über die Zukunft.

Zum aktuellen Thema der „Flüchtlingskrise“:
Ich glaube wir befinden sich auf dem Holzweg, wenn wir denken, dass die aktuelle Flüchtlingskrise im Vergleich zu den anderen (geschauten) Geschehnissen in der Zukunft besondere Gewichtung haben wird. Für Unruhen reicht sie allemal, für einen Bürgerkrieg ebenfalls gut möglich. Aber für eine dauerhafte Destabilisierung (in der Größenordnung von mehreren Jahrzehnten) oder gar der viel postulierten Errichtung eines Kalifats?
Nie im Leben.
Wie sollte das auch aussehen? Dass man in jedes deutsche Dorf einen einzigen Muslim schickt und „hier herrscht jetzt ein Kalifat“ rumbrüllt? – für mehr reicht es nämlich (wenn überhaupt) gar nicht. Auch sollte man nicht annehmen, dass Polizei und andere Sicherheitskräfte immer brav hinter der Regierung stehen, wenn sie anfangen zu zweifeln. Siehe Katalonien. Selbiges gilt für die USA. Diese Behauptungen negieren einfach völlig, dass
1. das Verhältnis Muslime-Einheimische trotz allem sehr zugunsten der Einheimischen ausfällt und die aktuellen Zuwanderungszahlen noch Jahrzehntelang so weitergehen müssten, damit sowas überhaupt möglich wäre, und
2. dass „die Muslime“ untereinander teilweise mehr hassen als aus ihrer Sicht andersgläubige (Beispiel: Marokkaner und Afghanen vertragen sich überhaupt nicht, während Deutsche bei Marokkanern allgemein hohes Ansehen genießen), und
3. dass keinerlei andere weltbewegende Ereignisse dazwischenkommen und die bisherigen demographischen Entwicklungen ohnehin über den Haufen werfen.

Und mir geht es nun in erster Linie um den 3. Punkt. Denn auch wenn ein möglicher Bürgerkrieg bzw. mehrere in verschiedenen Regionen/Ländern Europas wüten sollte, dürften diese kaum von größerer Bedeutung im Gesamtzusammenhang sein was Bevölkerungszahlen bzw. den Verlust von Menschenleben anbelangt.

Wenn die Nordsee über den Norden Europas/Deutschlands rollt, die Eifel ausbricht, Erdbeben den Oberrhein und das Vogtland verwüsten, die böhmische Kaldera ausbricht und Tschechien, Polen und alles nordöstlich von ihr (durch den Westwind) unbrauchbar für Ackerbau macht, wenn Erdbeben Quellen verschlammen lassen und unbrauchbar machen … sprich, wenn die komplette Infrastruktur (bzw. allein die Stromversorgung) zusammenbricht, sind sowieso sämtliche politische Kinderspielereien – Rechte, Linke, Konservative, Marxisten, Religionsorganisationen, usw. –für die Katz.
Dann spielt es auch keine Rolle, ob in einem Land 99 % Prozent Weiße leben oder 80 %, ob 99 % fromme katholische Kirchengänger sind oder nur 33 %. Gewiss, wenn in einem Land mehr Ausländer leben, könnten sich dort ausländische Grüppchen bilden, die randalieren und einem den Kopf einschlagen, neben den einheimischen Grüppchen, die randalieren und einem den Kopf einschlagen…
Aber – und ich weiß nicht wie ich das manchen beibringen soll – es kämpft sich recht schlecht, so ganz ohne Nahrung. Auch die Verkürzung der Lebensspanne auf 2 Tage ohne Wasser könnte etwas hinderlich sein. Und ohne Strom (keine Pumpen/Wasserversorgung, keine Kühlsysteme, verschimmelnde Nahrung, keine Zapfsäulen, kein Transport, keine Schifffahrt, usw.) geht sowieso nichts. Wenn die Grundversorgung lahmgelegt ist, wird der Mensch auf die ursprünglichen Triebe „zurückversetzt“ – Suche nach Wasser, Nahrung, Sicherheit, ... das nackte Überleben. Dann schert sich auch kein Muslim mehr um den Koran und kein Christ mehr um die Bibel.

Beste Grüße,

Aeneas

Aktuelles - Teil 2

Aeneas, Freitag, 17.11.2017, 16:47 vor 2994 Tagen @ Aeneas (2168 Aufrufe)

Zu unserem Volk (aktuell):
Schon immer (und überall) haben Jugendliche über die Alten gelästert, die Alten sich über die „Jugend von heute“ beschwert. Die Bildung eines Volkes mal zugenommen, mal nachgelassen.
Einwanderer und Invasoren kamen und gingen, oder ließen sich nieder und verschmolzen mit der Urbevölkerung. Es ist immer das Gleiche, die Verhältnisse ändern sich, das menschliche Wesen in seinen Grundzügen bleibt mehr oder minder gleich.

Aber wir haben all das überlebt. Unsere Kultur erblühte oder befand sich im auch mal Schlaf, doch fast durchgehend haben die Deutschen diese Welt geformt wie kein anderes Volk. Ob technisch, kulturell, politisch, oder spirituell (das meiste was wir heute an Technik in der Welt haben ist deutschem Geist entsprungen).
Wir waren ein Volk von Denkern und Dichtern. 10 % aller wissenschaftlichen Bücher sind in deutscher Sprache verfasst. Aber wenn jemand argumentiert, dass die heutige Bevölkerung verweichlicht ist, muss ich gegenhalten: „verweichlichte“ Anteile in der Bevölkerung gab es damals wie heute (mal mehr, mal weniger, das bestreite ich nicht – eine Tendez ist da). Es gibt sie in Russland ebenso wie in Deutschland, oder Italien oder Polen. Inwiefern solche Tendenzen gefördert oder unterdrückt werden, ob Ihnen eine Plattform gegeben wird oder nicht, ist eine andere Frage – aber sie sind da. Und eine Verwirrte Bevölkerung ist in der Tat leichter zu steuern. Aber ebenso gibt es Dichter und Denker in unserem Land heute wie damals.
Das einzige was sich wirklich geändert hat, ist die Ansicht bzw. Verbreitung durch die Medien. 90 % der Bevölkerung sind nach wie vor „normal“. Wieso man von denen nichts in den Nachrichten hört? Eben deshalb. Sie sind „normal“. Da gibt es nichts zu berichten. Aber von den vielen Menschen mit denen ich mich bisher unterhalten habe, haben die allermeisten einen gesunden Menschenverstand und sind in der Lage objektiv über die Welt zu diskutieren.
Und dann zu denken, dass es Invasoren leichter haben würden, weil ja alle Deutschen zu „Weicheiern“ geworden sind: Wenn derjenige da mal nicht auf die Schnauze fällt.

Hier wären Napoleons Worte angebracht: „Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk, als das Deutsche.“

Und Tacitus Worte: „Nicht die Samniten, nicht die Karthager, nicht die Gallier, nicht die Spanier, nicht einmal die Parther haben uns so oft herausgefordert wie die Germanen; ja, gefährlicher noch als die Macht der Arsakiden ist dieses Volk mit seinem Freiheitswillen.

Wir Deutsche sind leicht zu verwirren und leicht zu lenken – was auch ein positiver Charakterzug sein kann, wenn die Regierenden guter Natur sind, wodurch das Volk zu umso größeren Leistungen fähig ist. Aber eben auch ein negativer, wie es sich in heutigen Verhältnissen zeigt. Noch sind wir brav, noch funktionieren und gehorchen wir, und selbst unsere Randale sind gesittet im Vergleich zu anderen Völkern (die G20-Demonstranten waren überwiegend eingereiste Ausländer, um ihren Gefühlen Luft zu verschaffen).
Doch je ruhiger ein Vulkan, desto gewaltiger der Ausbruch – das lässt sich wunderbar auf die Psyche übertragen. Wir können schneller umschwenken als man uns zutraut. Und wer es nicht glaubt, soll in ein Geschichtsbuch schauen. Aus diesem Grund denke ich, wird der geschaute Fall eintreten, dass ab einem gewissen Punkt der Geduldsfaden reißt und die (gewaltbereiten) Einwanderer wieder zurückmüssen.

Die geschauten Naturkatastrophen werden uns nicht auslöschen. Nicht ganz. Auch nicht die Polen, auch nicht die Franzosen oder die Briten. Aber die jeweiligen Populationen werden stark zurückgehen.
Und das alles ist ebenso wie bei allen Tier- und Pflanzenpopulationen ein natürlicher Bestandteil. Sobald die biologische Kapazitätsgrenze erreicht ist, geht es wieder abwärts, dann wieder aufwärts usw. Wir sehen das nur als Rückschritt, weil wir nicht imstande sind das große, ganze Bild zu betrachten, bzw. weil wir fälschlicherweise annehmen, dass die Naturgesetze auf uns keine Geltung haben.

[Aber so wie die Pflanzen am nächsten am Schöpfergeist sind und am wenigsten Freiheit haben, die Tiere etwas weiter entfernt und dafür mehr Freiheit haben, sind wir Menschen als bewusste Wesen am weitesten entfernt vom Schöpfergeist, und besitzen dafür die größte Freiheit. Und ebenso wirken die kosmischen Naturgesetze umso drastischer und in größeren hoch-runter Bewegungen auf uns, als bei den Tieren oder den Pflanzen. Wir müssen am meisten lernen und haben größere Problem unseren Platz in der Natur zu finden, deshalb sind unsere Lektionen härter.]

So sehe ich das jedenfalls. Ein notwendiger Rückschritt, um uns wieder zu den wahrhaft wichtigen Dingen im Leben zurückzuführen. Nur so entsteht Schritt für Schritt eine wahrhaft menschliche Kultur. Doch da dies über Jahr-(zehn-)tausende geschieht, erkennt man das nicht gleich.

Aktuelles - Teil 3

Aeneas, Freitag, 17.11.2017, 16:52 vor 2994 Tagen @ Aeneas (2088 Aufrufe)
bearbeitet von Aeneas, Freitag, 17.11.2017, 17:03

Zu unserem Volk (Zukunft):

Wenn nun also die Weltbevölkerung stark zurückgehen wird, werden sich auch alle alten politisch-gesellschaftlichen sowie religiösen Formen wandeln (müssen), da sie dem Zeitgeist nicht mehr entsprechen werden.

Meiner Meinung nach ist eine neue (und erstmals wahrhafte) zurück-zur-Natur-Bewegung das 1. Logische Resultat. Genau genommen bleibt den übrigen menschlichen Gesellschaften nichts anderes übrig, als wieder mehr in Einklang mit ihrer Umgebung zu kommen. Daraus folgend wird sich auch die Religion, oder besser gesagt der Glaube, wandeln. Es zeichnet sich schon jetzt ab, dass die Religionen der Alten Welt, v.a. die 3 Abrahamitischen, sich im Sterben befinden. Sie haben ihre Aufgabe einfach erfüllt. Und alles was danach als (nicht mehr zeitgemäßes) Überbleibsel der vergangenen gefallenen Zivilisation angesehen wird, wird zwangsweise mit Argwohn betrachtet werden. Zu denken, dass nach einem „halben Weltuntergang“ die römisch-katholische Kirche fromm wieder in ihre Steinbauten zurückkehren und mehrdeutige Bibelstellen zitieren wird – ist meiner Meinung nach einfach utopisch auch zu ansatzweise anzunehmen – ebenso wenig, wie neu gewählte Politiker in den Bundestag zurückkehren werden.

Ich will hier im Übrigen nicht den christlichen Glauben an sich verneinen (ich habe hohen Respekt vor jedem Glauben, sofern er gesitteten Austausch ermöglicht). Nur die Institution dahinter, eine welche zur (dann) vergangenen Weltsicht gehören wird, kann keinen Bestand haben.

Aber vielleicht eine Art reformierter Glaube, eine neue Ethik, die das Beste aus den Lehren der Vergangenheit (und damit auch der Bibel) zieht und als eine Art „loser Glaube/Ethik“ das Glaubenssystem der Alten Welt ablöst. Höchstwahrscheinlich in Zusammenspiel mit einer Rückkehr zur Naturreligion (wie des japanischen Shintoismus oder der keltischen/skandinavischen Glaubensformen, zwei, welche sich übrigens sehr ähneln).

Das 2. Resultat wäre erst ein Zusammenschluss von Orten oder Regionen, die von Zusammenbruch und Naturkatastrophen geschont wurden, und später von mehreren Kleinstaaten. Höchstwahrscheinlich wird sich eine Art loser Mitteleuropäischer Staatenbund bilden, mit Deutsch als der Hauptsprache und diversen Nebensprachen. Ebenso ist es wahrscheinlich, dass Englisch als Universalsprache erhalten bleiben wird, evtl. mit Russisch an 2. Stelle v.a. im Osten.

Das sauge ich mir übrigens nicht aus den Fingern, man muss nur folgendes Bedenken:
Die Kultur bzw. die Nation eines Volkes werden in erster Linie durch eines bestimmt – die Sprache.
Deutsch wird in von ca. 95 Mio. Menschen in Mitteleuropa gesprochen und zusätzlich von ca. 10-15 Mio. in Osteuropa zumindest verstanden. Etwa 50 % aller weißen US-Amerikaner haben deutsche Wurzeln (danach irische und dann erst englische). Deutsch ist die zweitwichtigste Sprache im Wissenschaftlichen Gebrauch. Die Deutschen zählen zu den geachtetsten und beliebtesten Völkern überhaupt (der Deutsche Pass gilt als der beste der Welt).

Ein solch erfolgreiches und geachtetes Volk, welches über alle Zeitalter hinweg die Welt geformt hat wird auch so schnell nicht verschwinden. Nur die BRD und im Übrigen auch alle anderen Staatengebilde werden sich auflösen und neu formen.

Und mit unserer Lage als Zentrum Europas, als Schmelztiegel und Handelspartner zwischen West und Ost, waren wir schon immer im Fokus sowohl von Problemen als auch Errungenschaften. Hier haben Römer, Germanen und Kelten Krieg geführt, ihre Spuren hinterlassen und auf unsere Kultur eingewirkt. Westeuropa und die USA, Nordeuropa, der Mittelmeerraum und Osteuropa treffen hier zusammen. Europa im Allgemeinen und Deutschland/Mitteleuropa im Speziellen sind bekannt dafür, die Impressionen anderer Völker aufzunehmen und in eine sehr individuelle Ausdrucksweise umzuformen (griechische, römische und indische Charakteristika in keltischer Kunst sind nachweisbar, ebenso Übergänge zwischen Skandinaviern und Kelten usw…).

Das alles wollte ich nur schreiben, um meinen Gefühlen etwas Luft zu verschaffen. Und diese ganze Angelegenheit, die Weltenwende, wird letztlich doch auch ein zutiefst emotionales Ereignis sein und die ganze Welt mit jedem Lebewesen umkrempeln. Wenn einige von uns das überleben (wenn wir es überhaupt noch miterleben), werden wir dann unsere Diskussionen und Erfahrungen aus diesem Forum nicht auch irgendwie mitnehmen und versuchen weiterzutragen, über all die Themen die wir hier behandelt haben? Schließlich kann man auch dieses Forum als deutsches Kulturgut betrachten, da wir hier doch sehr revolutionäre Ideen diskutieren, welche in die Zukunft nachhallen könnten. Wer weiß das schon.

In dem Sinne:
Lasst uns stolz sein auf unser Volk, den langen Weg den wir gegangen sind und auf all die Stolpersteine die uns lernen und wachsen lassen – ebenso wie alle anderen Länder respektieren, jedes von ihnen mit anderen Aspekten menschlicher Kultur – und mit Vertrauen in die Zukunft blicken.

Zum Schluss ein Zitat von Schiller:

Deutsche Größe

Das ist nicht des Deutschen Größe
Obzusiegen mit dem Schwert,
In das Geisterreich zu dringen
Männlich mit dem Wahn zu ringen
Das ist seines Eifers wert.

Schwere Ketten drückten alle
Völker auf dem Erdenballe
Als der Deutsche sie zerbrach,
Fehde bot dem Vatikane,
Krieg ankündigte dem Wahne,
Der die ganze Welt bestach.

Höhern Sieg hat der errungen,
Der der Wahrheit Blitz geschwungen,
Der die Geister selbst befreit.
Freiheit der Vernunft erfechten
Heißt für alle Völker rechten,
Gilt für alle ewge Zeit.

Freundliche Grüße an alle,

Aeneas

Und was soll der Auslöser sein?

Tribun, Oberfranken, Freitag, 17.11.2017, 18:12 vor 2994 Tagen @ Aeneas (2208 Aufrufe)

Hallo Aeneas,

Das alles wollte ich nur schreiben, um meinen Gefühlen etwas Luft zu verschaffen. Und diese ganze Angelegenheit, die Weltenwende, wird letztlich doch auch ein zutiefst emotionales Ereignis sein und die ganze Welt mit jedem Lebewesen umkrempeln.

Ja und was soll Deiner Meinung der Auslöser für solch eine "Weltenwende" sein ?

Gruß Tribun

--
Verarscht wird man Überall. Das geht schon im nächsten Supermarkt los. Die Wahrheit ist schwer zu finden.

Das ganze Packet

Aeneas, Freitag, 17.11.2017, 18:30 vor 2994 Tagen @ Tribun (2174 Aufrufe)

Hallo Tribun,

ich meinte damit das ganze Packet an Veränderungen, die über die Jahre/Jahrzehnte voranschreiten werden, und dem damit einhergehenden Loslassen von Gewohntem. Als Höhepunkt könnte man sicherlich den Himmelskörper ansehen.

Da ich noch zur jüngeren Generation gehöre (geb. 1990) werde ich das meiste höchstwahrscheinlich miterleben müssen.

Beste Grüße,

Aeneas

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