AKW in Krieg und Impaktsituation (Schauungen & Prophezeiungen)

jan, Montag, 04.05.2009, 18:24 (vor 6113 Tagen) @ Eyspfeil (3524 Aufrufe)

Ich meine, es handelt sich eher um einen Chemieunfall,
da in Süddeutschland sich auch noch die meisten
AKWs befinden.
Was wäre dann in Bayern und BaWü los?
Außerdem lassen die
Angreifer die AKWs u.U. in Ruhe; von intakten
Kraftwerken haben sie letztendlich auch eine
funktionierende Stromversorgung.

Chemie und Ruhrgebiet wäre mir persönlich aus egoistischen Motiven lieber ;-)
das die Angreifer die AKW intakt übernehmen wollen mag sein...
davon abgesehen könnte es aber auch sein, daß sie im Kriegsfalle sowieso sofort zur Sicherheit abgeschaltet werden... denn wenn z.B. plötzlich durch Kriegshandlungen alle Oberleitungen gekappt werden würden, kann es zum GAU führen...
(das gab es vor einigen Jahren in Gundremmingen... da sind in einer Winternacht durch Vereisung mehrere Hochspannungsleitungen fast gleichzeitig gerissen... in dieser Nacht ist Deutschland ganz knapp am GAU vorbeigerauscht da hing alles nur noch am Anspringen des letzten Notdiesels... das wissen die Betreiber und die Ministerien natürlich noch bestens und haben (hoffentlich)entsprechende Notfallregeln erlassen...)

AKW`s laufen ausserdem immer quasi Vollast... im Sommer sind deshalb viele in Revision und sowieso abgeschaltet, auch weil es teilweise nicht genug Kühlwasser in den Flüssen gibt...


Allerdings muß auch im Kriegsfall der Betrieb
in den Meilern sichergestellt werden bzw.
der Reaktor überwacht werden, sonst kann allein
durchs Vernachlässigen was durchbrennen.
Diese Frage wurde hier noch nicht erörtert:
Arbeiten die deutschen Mitarbeiter dann weiter,
unter russischer Aufsicht, oder treten gar
russische Kollegen hinzu?
Oder wird dann gar gemeinsam das Teil stillgelegt?

siehe oben...

Im Kriegsfall ist es übrigens vorgesehen, die Atommeiler
zu vernebeln.
Aber ob das in der Praxis dann so greift?
Die Planer gehen ja von einem Szenario wie in
Opas Zeiten aus, daß man wie vor 70 Jahren
genügend Zeit hat für den Zivilschutz.

Tja in der Tat ;-) - und in Zeiten des Satellitengestützen GPS, etc. dürfte Nebel kein Problem sein... hoffen wir mal das sie die Dinger rechtzeitig runterfahren...

aber ich habe auch eher mehr Bedenken bzgl. eines Impaktes und bei Erdbeben... nunja - wenn der Reaktor heruntergefahren ist, bleibt die Verseuchung wenigstens noch relativ regional begrenzt... vielleicht so 50Km... je nach dem, wieviel beschädigt wäre...

Gruß Jan


Gesamter Strang: