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Alois Irlmaier / Fragment vom IGPP (von Stephan Berndt) (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂, München, Mittwoch, 06.05.2009, 18:29 vor 6111 Tagen (5420 Aufrufe)

Hallo!

Stephan Berndt hat ein paar kleine Irlmaierfetzen ausfindig gemacht. Die Kommentare stammen von ihm.
Am interessantesten ist die Stelle "Stadt des Goldes bis zum Meer ober Berlin". => Geht der gelbe Strich über Berlin, bzw. nahe daran vorbei?

Quelle: http://z-forum.info/index.php?topic=4705.0

(Die Kommentare ab hier stammten von Berndt. Die Seheraussagen sind blau.)

das IGPP (Institut für parapsychologische Forschung in Freiburg / von
Prof. Dr. Hans Bender 1950 gegründet) hat in ihren (dürftigen) Akten zu
Alois Irlmaier ein Fragment eines Irlmaier-Zeugen: Text von Richard H. vom
24.6.1976, in: Archiv des Institut für Grenzgebiete der Psychologie und
Psychohygiene e.V.: E/23/Prophezeiungen (1976-1982).
... grad habe ich das OK für die Weitergabe bekommen - im Buch ist es
nicht mehr. Hier der Text mit meinen Anmerkungen:

... Einige davon liegen jedoch als Notizen in Stichworten vor mir und sind die leider nur angedeutete Protokollniederschrift meiner Gespräche mit ihm [Irlmaier, Anm. B.]. Um der urkundlichen Treue willen zähle ich sie so stichwortartig auf, wie sie auf meinem Notizzettel stehen:
Kreuz im Norden, rot. Dieses oder nächstes Jahr?

[Das korrespondiert mit Irlmaiers „Kreuz am Himmel“, das die „ganze
Menschheit“ sieht.]

Marseille, London, New York (weißer Fleck!), Hamburg. Meer verändert seinen Lauf (bis Berlin?)

[Das ist sehr interessant, da es andere Aussagen bzw. Andeutungen von
Irlmaier untermauert. Marseille taucht soweit nur einmal im Zusammenhang
mit Irlmaier auf, war soweit aber nicht klar von der Interpretation eines
Autors zu trennen. New York ist ähnlich gelagert, ebenso wie die/eine
Überflutung bis Berlin. ... kann man so sehen, dass Irlmaier hier am
deutlichsten auf dauerhaft in Norddeutschland absinkende Landmassen
hindeutet. Nicht wirklich neu - aber einen Tick klarer.]

Stadt des Goldes bis zum Meer ober [soll wohl „über“ heißen, Anm. B.] Berlin: Streifen der Vernichtung. Zunächst kannst gar net hin. Alles tot.

[Stadt des Goldes = Goldene Stadt = Prag
„Streifen der Vernichtung“ „ober Berlin“ bestätigt eine weitere recht
unbekannte Irlmaier-Quelle (Heinrich Bauer) in der es heißt, in Berlin
seinen Häuser und Fabriken intakt, aber alle Menschen weg. Natürlich
können bei Irlmaiers „Überraschungsangriff“ 3.4 Mio. Berliner nicht
einfach flüchten. Das lässt sich also so interpretieren, dass der Tod der
Berliner symbolisch dargestellt ist.]

Menschen verstecken sich in Strohgarben, Strohmandeln von der Getreideernte.
Vor dem 3. Krieg Steuern, die niemand bezahlen kann.

[Kenn man so auch von Mühlhials (1825). Randomizer: Have Fun!]

Schwarze Wolken steigen auf und verdunkeln alles. Nebel.
Stadt des Goldes, Stadt der Trümmer.
Russen am Rhein.
Hat schon Hellseherinnen als russische Agenten entlarvt. Hatten aber Schweizer Staatsangehörigkeit.

[Ev. weiß einer von Euch, dass die Nazis beim Angriff auf Frankreich mit
manipulierten Nostradamus-Versen Flüchtlingsströme der Franzosen so
lenkten, dass sie die französische Armee behinderten. Dazu gibt es Akten
im Bundesarchiv in Berlin. Die Nazis waren richtig happy, wie gut das
geklappt hat.]

Soweit die Notizen.
Der Todesstreifen von Prag bis Stettin (? – er darf die Stadt nicht
nennen!) – beschäftigt ihm besonders, wenn ich die Wiederholung desselben
aus der knappen Zeit unseres Beisammenseins ins Auge fasse.

Dieser (chemisch verursachte) Todesstreifen hat Irlmaier tatsächlich sehr
beschäftigt. Er erwähnt ihn in jedem längeren Interview Ende 1949/1950!
Das interessante dabei: Zu Beginn des Kalten Krieges waren die USA den
Russen atomar haushoch überlegen. Die Gefahr eines atomaren Gegenschlages
– insbesondere auf amerikanisches Territorium – bestand damals überhaupt
nicht. D. h. Irlmaier beschreibt einen Chemiewaffeneinsatz des Westens der
meiner Auffassung nach erst dann Sinn ergibt, wenn auch Russland über ein
bedrohliches atomares Potential verfügt. Anfang der 50er planten die USA
die Russen einfach in Westdeutschland atomar zu vernichten!

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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New York (weißer Fleck!)

BBouvier, Sonntag, 10.05.2009, 11:16 vor 6107 Tagen @ Taurec (4317 Aufrufe)

Danke, Taurec!

Interessant für mich ist besonders:
=>
"New York (weißer Fleck!)"

Neu-York scheint einfach "weg" zu sein.
Eben nur noch "ein weisser Fleck".

Denkbar wäre, - und darüber haben wir bereits spekuliert -
bei der Schau des WV hätten sich
2 Bilder in eines überlagert:
- Zerstörung des WTC
sowie
- die völlige Zerstörung der Stadt

Möglicherweise stützt obiges Fragment
diese Idee.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Frage zur Stadt des Goldes

Kiaril, Sonntag, 10.05.2009, 12:11 vor 6107 Tagen @ Taurec (4188 Aufrufe)

Ist eingentlich zwingend Prag damit gemeint?

Wie mir aus verschiedenen Forenbeiträgen in Erinnerung ist, spielt Frankfurt (weiterer Umkreis) auch eine wichtige Rolle.

Bei "Stadt des Goldes" könnte man an eine Stadt denken, die im Goldschmiedewesen eine zentrale Rolle spielt. In diesem Fall denke ich speziell an Hanau, früher das deutsche Mekka der Goldschmiede.

Nur so als Einwurf am Rande und ...

Gruß an alle.

Das könnte man jetzt auch wieder auf New York hinbiegen

Georg, Sonntag, 10.05.2009, 12:43 vor 6107 Tagen @ Kiaril (4138 Aufrufe)

Einen schönen Sonntag allerseits,


Nur schnell ein spontaner Gedanke weitergesponnen:

Das Gold der ehemals deutschen Reichsbank soll
sich doch größtenteils in unterirdischen
Tresoren in New York befinden?

NY wäre zumindest ein Ort, wo sich viel Gold befindet,
so gesehen auch eine goldene Stadt.

(Antikapitalsitsche Gegner oder schlicht andere Räuber könnten das
Ziel haben, den (westlichen) Kapitalismus quasi an seiner
Wurzel zu vernichten / sprich die Goldtresore anzugreifen -
- verträgt sich das aber mit der Behauptung von einer
künftigen Goldwährung?
- ein großer Zankkapfel werden die bekannten
Aufenthaltsorte des Goldes allemals sein.
- sind die Tresore im Granit der Säuferinsel
[Mannhattan] atombombensicher?)

Wäre durchaus naheliegend hier auch Frankfurt zu denken,
oder wo befindet sich das verbliebene deutsche Gold?
Frankfurt - Berlin?


mfG Georg

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Re: Goldene Stadt

Taurec ⌂, München, Sonntag, 10.05.2009, 12:47 vor 6107 Tagen @ Kiaril (4259 Aufrufe)

Hallo!

Prag ist am wahrscheinlichsten., weil die Bezeichnung "goldene Stadt" dafür geläufig ist:
http://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Stadt

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

oder Instanbul

Mirans, Baden-Württemberg, Sonntag, 10.05.2009, 13:27 vor 6107 Tagen @ Taurec (4288 Aufrufe)

Hallo!

seltsam, dass Wikipedia hier einfach Istanbul unterschlägt...

http://www.travelantis.de/rundreisen/istanbul_-_die_goldene_stadt+toc.html

Gruß

Mirans

Hallo!

Prag ist am wahrscheinlichsten., weil die Bezeichnung "goldene Stadt"
dafür geläufig ist:
http://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Stadt

Gruß
Taurec

--
"Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind, und ihre Stimmen zählen genau wie unsere." - Albert Einstein
http://psiram.com/index.php?lang=de

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Prag ist seit altersher "die Goldene Stadt"

BBouvier, Sonntag, 10.05.2009, 14:27 vor 6107 Tagen @ Kiaril (4195 Aufrufe)

Ist eingentlich zwingend Prag damit gemeint?

Wie mir aus verschiedenen Forenbeiträgen in Erinnerung ist, spielt
Frankfurt (weiterer Umkreis) auch eine wichtige Rolle.

Bei "Stadt des Goldes" könnte man an eine Stadt denken, die im
Goldschmiedewesen eine zentrale Rolle spielt. In diesem Fall denke ich
speziell an Hanau, früher das deutsche Mekka der Goldschmiede.

Nur so als Einwurf am Rande und ...

Gruß an alle.

Hallo, Kiaril!

Irmaier sagt woanders, der "Strich" begänne in Salzburg.

Von Karl IV. wurde Prag als die „Goldene Stadt“ bezeichnet.

Irlmaier:
"Aber dann sehe ich die Erde wie eine Kugel,
auf der weisse Tauben fliegen, vor mir -
eine sehr grosse Zahl vom Sand herauf.
Und dann regnet es einen gelben Staub in einer Linie.
Die Goldene Stadt wird vernichtet,
da fangt es an.
Wie ein gelber Strich geht es hinauf
bis zu der Stadt in der Bucht.
Eine klare Nacht wird es sein,
wenn sie zu werfen anfangen...."

Insofern, so meine ich, ist das eindeutig.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Klingt zwar nach Haarspalterei aber...

Kiaril, Sonntag, 10.05.2009, 17:38 vor 6107 Tagen @ Kiaril (4179 Aufrufe)

ist der Orignal-Ausdruck "Stadt des Goldes" oder "Goldene Stadt"?>

Klar die "Goldene Stadt" wäre rel. Eindeutig als Prag zu identifizieren, da quasi feststehender Ausdruck.

Aber "Stadt des Goldes" wie im Anfangsposting ausgedrückt, wäre m.E. nicht eindeutig. Istambul, Hanau etc. hätten dann durchaus Berechtigung in Betracht gezogen zu werden.

zumal Istanbul eine DER Zentren der Goldschmiedekunst der Welt ist.

Kiaril, Sonntag, 10.05.2009, 17:47 vor 6107 Tagen @ Kiaril (4140 Aufrufe)

– kein Text –

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selbst, falls...

BBouvier, Sonntag, 10.05.2009, 19:24 vor 6107 Tagen @ Kiaril (4208 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Sonntag, 10.05.2009, 19:36

...wir diese Wortklauberei bis zum Ende führen:
=>
Nach Irlmaier beginnt der "Strich"
bei Salzburg, dann nennt er die Goldene Stadt,
und von dort aus geht der "Strich" weiter,
bis hoch, => zur Stadt an der Bucht.

Und da lassen sich weder Hanau einbauen, noch
Istambul.

Im übrigen sagt Google zu "Goldene Stadt":
=>
http://www.google.de/search?hl=de&q=goldene+stadt&meta=&aq=f&oq=

- Prag
- Prag
- Prag
- Prag
- Prag
- Prag
- Prag
- Prag
- Prag...und so weiter....=>


Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

wo steht der Beginn?

Franz Liszt, Montag, 11.05.2009, 12:43 vor 6106 Tagen @ BBouvier (4089 Aufrufe)

Und dann regnet es einen gelben Staub in einer Linie.
Die Goldene Stadt wird vernichtet,
da fangt es an.
Wie ein gelber Strich geht es hinauf
bis zu der Stadt in der Bucht.

Meine Übersetzung:

Dann regnet es ... in einer Linie.

Wenn die Goldene Stadt vernichtet wird, fängt es an.

Etwas wie ein gelber Strich geht hinauf ...

Tut mir leid, hier sehe ich zwei Ereignisse. Die Räumliche Verbindung Prager Vernichtung - gelber Strich muss mir erstmal jemand nachweisen.

"Da fängt's an" ist für mich eine gängige Floskel für einen Beginn.

Ich fahre gut damit, nur zu lesen, was da steht.

Gruß franz_liszt

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doppeldeutig

BBouvier, Montag, 11.05.2009, 13:14 vor 6106 Tagen @ Franz Liszt (4146 Aufrufe)
bearbeitet von Moderator, Montag, 11.05.2009, 13:39

Und dann regnet es einen gelben Staub in einer Linie.
Die Goldene Stadt wird vernichtet,
da fangt es an.
Wie ein gelber Strich geht es hinauf
bis zu der Stadt in der Bucht.

Meine Übersetzung:

Dann regnet es ... in einer Linie.

Wenn die Goldene Stadt vernichtet wird, fängt es an.

Etwas wie ein gelber Strich geht hinauf ...

Tut mir leid, hier sehe ich zwei Ereignisse. Die Räumliche Verbindung
Prager Vernichtung - gelber Strich muss mir erstmal jemand nachweisen.

"Da fängt's an" ist für mich eine gängige Floskel für einen
Beginn.

Ich fahre gut damit, nur zu lesen, was da steht.

Gruß franz_liszt

Hallo, Franz!

Bedauerlich ist, dass präzise Sprache nicht grad
Irlmaiers Hauptbegabung ist.
=>
"Aber dann sehe ich die Erde wie eine Kugel
auf der weiße Tauben fliegen vor mir,
eine sehr große Zahl vom Sand herauf.
Und dann regnet es einen gelben Staub in einer Linie.
Die Goldene Stadt wird vernichtet,
da fangt es an.

Wie ein gelber Strich geht es hinauf
bis zu der Stadt in der Bucht.
Eine klare Nacht wird es sein,
wenn sie zu werfen anfangen."

Und:
" Von der Goldenen Stadt geht's hinauf
bis ans grosse Wasser an eine Bucht.
In diesem Strich ist alles hin.
Dort wo es angeht, ist eine Stadt ein Steinhaufen."

So, dass "anfangen" im ersten Zitat offenbar
eher räumlich zu verstehen ist.
Wobei ein ein von ihm (unbewusstes?) Einsprengsel
=> "Kriegsbeginn" durchaus vielleicht ebenfalls
in Erwägung zu ziehen wäre.

Deine Variante:
=>
"Wenn die Goldene Stadt vernichtet wird, fängt es an."

...Ist bereits Interpretation.

Wobei ich mich dem nicht völlig verschliessen möchte,
weil er woanders ja ausführt, der Strich begänne
bei Salzburg.
Und beim unteren Zitat ist wohl Prag
zerstört und ein Steinhaufen.
Aber auch das ist nicht eindeutig,
weil er doch sagt:
"eine" Stadt.

Es ist eben überaus bedauernswert, dass man aus Irlmaiers
verwuschelter Eigengrammatik und seinen halben Andeutungen
nicht immer präzise entnehmen kann, was er eigentlich
hatte sagen wollen.
Und manchmal - so habe ich den Eindruck -,
hat er das auch überhaupt nicht beabsichtigt.


Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Na wenigstens ist hier...

Kiaril, Montag, 11.05.2009, 14:02 vor 6106 Tagen @ BBouvier (4010 Aufrufe)

von der "Goldenen Stadt" die Rede. Also ein feststehender Ausdruck der durchaus auf Prag abzielen kann.

War schlieslich die Eingangsfrage.

Ich hatte zeitweise den Eindruck, dass die "Goldene Stadt" schon eine Interpretation vom Ausdruck "Stadt des Goldes" war.

Re: Rätselhaftes Fragment

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Montag, 11.05.2009, 18:47 vor 6106 Tagen @ Taurec (4099 Aufrufe)

Hallo!

"Kreuz im Norden, rot. Dieses oder nächstes Jahr?"
Jetzt wissen wir, wie das "Himmelszeichen" tatsächlich
aussieht.
Kann sich aber um eine Art Nordlicht handeln, und damit
nicht identisch sein mit dem sich nähernden Zwergplaneten.
Vor einer Woche ging ich nachts mal kurz hinaus und sah
für mehrere Minuten einen feuerroten, großen Fleck am
östlichen Himmel, daß ich regelrecht erschrak.

"Hat schon Hellseherinnen als russische Agenten entlarvt. Hatten aber Schweizer Staatsangehörigkeit."
Äh, ich nix ganz verstehen. Hat einer von Euch einen Schimmer,
was damit gemeint ist?

Grüße,
Eyspfeil

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"Beratung"

BBouvier, Montag, 11.05.2009, 21:16 vor 6106 Tagen @ Eyspfeil (4115 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Montag, 11.05.2009, 21:30

Hallo!

"Hat schon Hellseherinnen als russische Agenten entlarvt. Hatten aber
Schweizer Staatsangehörigkeit."

Äh, ich nix ganz verstehen. Hat einer von Euch einen Schimmer,
was damit gemeint ist?

Grüße,
Eyspfeil

Hallo, Eyspfeil!

Variante eins:
Nach dem Krieg steckten die Russen Millionen deutsche Kriegsgefangene
in Konzentrationslager, in sogenannte "Schweigelager".
Abermillionen deutsche Frauen und Mütter hofften, ihr
verschollener Mann/Sohn lebe vielleicht noch?
Jede Menge Hellseher: "Ihr Mann/Sohn lebt! - Er befindet sich
in russischer Gefangenschaft!"
...hatten Hochkonjunktur.
Nach Gutdünken können KGB-Agenten da zugleich auch noch
passende "Ratschläge" geben.
Und darüberhinaus von den Fragenden auch wirklich alles erfahren,
was immer sie auch nur interessieren mag.

Variante zwei:
Andenauer und viele andere Politikker der BRD liessen sich
von Hellsehern beraten.
Hat man da eigene Agenten im Einsatz, steuert man so
die Politik eines ganzen Landes.
Und der KGB wird denen nicht grad einen russischen Personalausweis
geben oder Russen einsetzten.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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