Hallo!
Stephan Berndt hat ein paar kleine Irlmaierfetzen ausfindig gemacht. Die Kommentare stammen von ihm.
Am interessantesten ist die Stelle "Stadt des Goldes bis zum Meer ober Berlin". => Geht der gelbe Strich über Berlin, bzw. nahe daran vorbei?
Quelle: http://z-forum.info/index.php?topic=4705.0
(Die Kommentare ab hier stammten von Berndt. Die Seheraussagen sind blau.)
das IGPP (Institut für parapsychologische Forschung in Freiburg / von
Prof. Dr. Hans Bender 1950 gegründet) hat in ihren (dürftigen) Akten zu
Alois Irlmaier ein Fragment eines Irlmaier-Zeugen: Text von Richard H. vom
24.6.1976, in: Archiv des Institut für Grenzgebiete der Psychologie und
Psychohygiene e.V.: E/23/Prophezeiungen (1976-1982).
... grad habe ich das OK für die Weitergabe bekommen - im Buch ist es
nicht mehr. Hier der Text mit meinen Anmerkungen:
... Einige davon liegen jedoch als Notizen in Stichworten vor mir und sind die leider nur angedeutete Protokollniederschrift meiner Gespräche mit ihm [Irlmaier, Anm. B.]. Um der urkundlichen Treue willen zähle ich sie so stichwortartig auf, wie sie auf meinem Notizzettel stehen:
Kreuz im Norden, rot. Dieses oder nächstes Jahr?
[Das korrespondiert mit Irlmaiers Kreuz am Himmel, das die ganze
Menschheit sieht.]
Marseille, London, New York (weißer Fleck!), Hamburg. Meer verändert seinen Lauf (bis Berlin?)
[Das ist sehr interessant, da es andere Aussagen bzw. Andeutungen von
Irlmaier untermauert. Marseille taucht soweit nur einmal im Zusammenhang
mit Irlmaier auf, war soweit aber nicht klar von der Interpretation eines
Autors zu trennen. New York ist ähnlich gelagert, ebenso wie die/eine
Überflutung bis Berlin. ... kann man so sehen, dass Irlmaier hier am
deutlichsten auf dauerhaft in Norddeutschland absinkende Landmassen
hindeutet. Nicht wirklich neu - aber einen Tick klarer.]
Stadt des Goldes bis zum Meer ober [soll wohl über heißen, Anm. B.] Berlin: Streifen der Vernichtung. Zunächst kannst gar net hin. Alles tot.
[Stadt des Goldes = Goldene Stadt = Prag
Streifen der Vernichtung ober Berlin bestätigt eine weitere recht
unbekannte Irlmaier-Quelle (Heinrich Bauer) in der es heißt, in Berlin
seinen Häuser und Fabriken intakt, aber alle Menschen weg. Natürlich
können bei Irlmaiers Überraschungsangriff 3.4 Mio. Berliner nicht
einfach flüchten. Das lässt sich also so interpretieren, dass der Tod der
Berliner symbolisch dargestellt ist.]
Menschen verstecken sich in Strohgarben, Strohmandeln von der Getreideernte.
Vor dem 3. Krieg Steuern, die niemand bezahlen kann.
[Kenn man so auch von Mühlhials (1825). Randomizer: Have Fun!]
Schwarze Wolken steigen auf und verdunkeln alles. Nebel.
Stadt des Goldes, Stadt der Trümmer.
Russen am Rhein.
Hat schon Hellseherinnen als russische Agenten entlarvt. Hatten aber Schweizer Staatsangehörigkeit.
[Ev. weiß einer von Euch, dass die Nazis beim Angriff auf Frankreich mit
manipulierten Nostradamus-Versen Flüchtlingsströme der Franzosen so
lenkten, dass sie die französische Armee behinderten. Dazu gibt es Akten
im Bundesarchiv in Berlin. Die Nazis waren richtig happy, wie gut das
geklappt hat.]
Soweit die Notizen.
Der Todesstreifen von Prag bis Stettin (? er darf die Stadt nicht
nennen!) beschäftigt ihm besonders, wenn ich die Wiederholung desselben
aus der knappen Zeit unseres Beisammenseins ins Auge fasse.
Dieser (chemisch verursachte) Todesstreifen hat Irlmaier tatsächlich sehr
beschäftigt. Er erwähnt ihn in jedem längeren Interview Ende 1949/1950!
Das interessante dabei: Zu Beginn des Kalten Krieges waren die USA den
Russen atomar haushoch überlegen. Die Gefahr eines atomaren Gegenschlages
insbesondere auf amerikanisches Territorium bestand damals überhaupt
nicht. D. h. Irlmaier beschreibt einen Chemiewaffeneinsatz des Westens der
meiner Auffassung nach erst dann Sinn ergibt, wenn auch Russland über ein
bedrohliches atomares Potential verfügt. Anfang der 50er planten die USA
die Russen einfach in Westdeutschland atomar zu vernichten!
Gruß
Taurec
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„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
―
„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“