Moin Taurec
Dem ist nicht mehr viel Hinzuzufügen. Habe mir erlaubt, es zu Stichpunkten Zusammenzufassen und Fallweise mit Anmerkungen zu versehen.
Phase unbekannter Länge.
Keine hohe Technologie.
Keinen Staat.
Kein Wirtschaftssystem jenseits des Tauschhandels nützlicher Alltagsgüter.
Zu denen Gold erst mal nicht zählt.
(Silber ist eine andere Sache. Zum Einen weil es einen Umrechnungsfaktor beim Tauschen geben muss und zum Anderen wegen seiner antibakteriellen Wirkung.)
Die Währungsreform gehört zum Vorlauf.
Nachher kein zentrales Element des heutigen Systems.
Wir gehen vollständig durch den "Nullpunkt".
Bruch in der Kontinuität der Geschichte.
Alles was man hat in die Vorbereitung stecken.
(Wobei die Schwerpunkte auf Wissen und Können liegen sollten. Materieller besitz jeglicher Art kann verloren gehen.)
Falls man darüber hinaus noch etwas übrig hat, kauft man sich für den Rest Gold, das man zum Anfassen irgendwo sicher verwahrt.
(Möglichst so, das man es bei Bedarf schnell greifen und mitnehmen kann. Vorzugsweise direkt in der "Fluchtkleidung" -nicht "Fluchtrucksack"- eingenäht / versteckt. Z.B. doppelwandiger Gürtel.)
Es ist völlig nebensächlich, wieviel das Gold nachher wert sein wird ... Man steckt das nicht für die Vorbereitung und die Lebensführung vor dem Krach benötigte Kapital entweder in Gold / Silber oder es wird völlig verschwinden.
Es spielt keine Rolle, ob man in Miete lebt, wenn der Vermieter tot ist und > kein Staat ein Gesetz über den Verbleib des Eigentums durchsetzen kann.
Wenn man am Nullpunkt noch in seinem Mietshaus lebt, hat man Glück gehabt. > Zu diesem Zeitpunkt ist es kein Mietshaus mehr, sondern ein Haus, das dem
gehört, des es verteidigen kann. Abhängig davon, wie das System nachher
aussieht, kann der Vorbesitzer oder seine Nachfolger Besitzansprüche
geltend machen oder auch nicht (das steht jedoch in den Sternen).
Sehe ich ähnlich. Rein jetzt auf Liegenschaften, also Gebäude und Land bezogen, gehört es nach dem Nullpunkt ausschließlich demjenigen, der zu diesem Zeitpunkt Besitzansprüche anmeldet und behaupten kann. Gemeint in dem Sinne, wer drauf / drin wohnt und es verteidigen kann, wenn nötig. Zumindest, wenn es auch nur annähern so schlimm kommt, wie befürchtet. Selbst wenn sich irgendwelche Vorbesitzer einfinden würden, hätten sie außer Gewalt keine Möglichkeit ihre vermeintlichen Ansprüche durchzusetzen.
Wer würde nach dem Nullpunkt schon freiwillig einen von ihm "eroberten" Platz räumen? Insbesondere, wenn der Platz ihn Schweiß und Blut gekostet hat, er dort wohl möglich Angehörige begraben hat ...
Dokumente die Besitzansprüche belegen könnten, trägt keiner mit sich herum. Die liegen normalerweise bei Notaren, Behörden etc. und die dann nach dem Nullpunkt zu finden, halte ich für fast unmöglich.
Selbst wenn es nach dem Nullpunkt irgendwelche Reste vom Staat / Behörden geben sollte, so haben die mit Sicherheit dann andere Sorgen, als "gerichtlich" festzulegen, wem was gehört. Egal ob nun mit oder ohne die nötigen Dokumente.
Sparkonten, Festverzinsliches, Aktien und ähnliches ist nach dem Nullpunkt sehr Wahrscheinlich (über 90%) wertlos.
Immobilien sind keine gute Lösung, weil es nachher mehr Land geben wird,
als die Menschen benötigen, und in manchen Gebieten mehr intakten Wohnraum
als die Überlebenden benötigen werden. Wer sich ein Haus kauft, das er
nicht selbst bewohnt, verpulvert sein Geld.
Jau!
MfG
Wizard
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Anführer = Erster unter Gleichen, jemand der den Anderen als Vorbild DIENT, den Anderen also voran geht und nicht jemand der die Anderen voran peitscht.