Behausung/Unterkunft/Sicheres Gebiet (Freie Themen)

Tony, Freitag, 07.12.2012, 20:53 vor 4799 Tagen (6043 Aufrufe)
bearbeitet von Tony, Freitag, 07.12.2012, 21:10

Guten Abend zusammen,

bin zwar noch fleißig am Einlesen, da mir nur die Grundschauungen bekannt sind, habe aber bereits den Drang mich standortmäßig vorzubereiten. Als Heidelberger Stadtmensch und Noch-Student sehen die Aussichten für mich und meine Mitmenschen hier am Rhein ziemlich putzig aus...

Meine Generation ist leider völlig dem Untergang geweiht, nichts neues, ich weiß. Aufgrund fehlender Gleichgesinnte werde ich mich wohl oder übel allein durchschlagen müssen. Meine Familie ist ebenfalls verloren, streng gläubig, nicht nur religiöser Natur, sondern auch was die Götter in Weiß anbelangt (Ärzte) als auch die Polit-Marionetten.

Man steht vor der Wahl sich eine 3TF-Bleibe zu organisieren oder es komplett sein zu lassen.

Mein Anliegen ist die Informationbeschaffung. Wie bzw. wo kann ich mich über abgelegene Grundstücke/Waldstücke/Waldhütten/Gärten außerhalb von Ballungszentren informieren?

Habe bei immonet und anderweitiger Netzseiten bereits Recherche betrieben - ohne Erfolg. Zielorte sind der Schwarzwald/Alpenvorland/südlicher Bereich Deutschlands eben.

Ein hart erarbeitetes Budget von knapp 10.000€ kann ich mein Eigen nennen.

Empfiehlt es sich nicht eher ein Wohnmobil zu erwerben? Zu einem wäre das Fahrzeug mobil, zu anderem auch erdbebensicher, aufgrund des dämpfenden Fahrwerks.

Inwiefern könnte man eine Waldhütte erdebensicher machen?

Was haltet Ihr von den Großraumzelten, wie man sie von Festen her kennt? Diese könnte man mit entsprechend tiefer Verankerung auch gut festigen und nachrtäglich abdichten.

Was mir auch vorschwebt sind die Fracht-Container, also eine größere Stahlbehausung von allen Seiten verschweißt und somit ebenfalls "erdbebeneinbruchsicher" - Entsprechende Luftfiltersysteme mal vorausgesetzt.

Dass 1/3 der Bevölkerung überlebt ist wohl auf die gesamte Menschheit anzusetzen, hier in Deutschland - selbst wenn man sich beispielsweise nüchtern die Überlebenskarten anschaut, scheinen mir 8 Millionen (also gute 10% aktueller Bevölkerunng) ziemlich üppig zu sein.

Daher hoffe ich mal, dass sich das Erdbeben für uns als "überlebensfreundlich" erweist, anders kann ich mir die Überlebenszahl nicht erklären.

Alles hängt vom persönlichen Rückzugsort ab.

LG Tony :-)

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Problem

BBouvier, Montag, 10.12.2012, 00:33 vor 4797 Tagen @ Tony (5114 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Montag, 10.12.2012, 00:41

Hallo, Tony!

Herzlich willkommen!

Vor genau diesem Problem steht seit einiger Zeit
mein etwas jüngerer Bruder...Oberbayern...mittelgrosse Stadt.
In immer wiederkehrenden und langen Gesprächen
haben wir versucht, eine akzeptable und auch
erfolgversprechende Lösung zu finden.

Leider ohen Erfolg:
- eine Etagenwohnung ist nichts dauerhaftes.
Sind die Vorräte verbraucht, ist es aus.
Darüberhinaus riechen die verhungernden
Nachbarn einen heissen Brühwürfel durch Betonwände:
Füttert man die mit durch, dann hat man blitzschell
2-4-8-16-32-64-128-264 alle möglichen Verwandte
und Verwandte der Verwandten von Denen im Wohnzimmer sitzen.
- eine einsame Blockhütte bzw. ein solches Haus wird überfallen
und ausgeraubt ... wahrscheinlich schlägt einen
die streunende Bande tot.
Dasselbe gilt für "Zelt" und "Wohnwagen".
Wer sollte einem im übrigen gestatten,
einen Container irgendwo halb einzubuddeln??
- als Fremder in einem Dorfe sich einmieten
oder dort ein Haus kaufen: Siehe Brühwürfel.
Heutzutage (ver)hungern in der Krise Dörfler
schlicht nur etwas später, als die Städter.
- allein ist es eh sehr schwierig bis aussichtslos
So um die 6-10 eng befreundete Personen sollte man schon sein:
- bewaffnete (!) Doppelwache rund um die Uhr
- Arbeitsteilung
- unterschiedliche Fertigkeiten
Aber - selbst falls man auch nur 3 Freunde vom Kommenden
überzeugt hätte:
Real etwas zu machen - dazu kann sich Niemand tatsächlich durchringen.
Reine Theorie.

Aussichtsreich wäre vielleicht (!) eine befreundete Familie
mit einem abgelegenen Bauernhofe zu haben,
wohin sich im Ernstfalle weitere Freunde gesellen,
die dort zeitig Vorräte etc. für sich eingelagert hatten.
Aber: Wer hat schon eine befreundete Familie
mit einem abgelegenem Bauernhofe,
die auch noch vom Kommenden fest überzeugt ist?? :-D

Variante II:
Ein hochseetaugliches Segelboot, mit dem man
im Frühjahr des Jahres "X" mit Freunden in den Südatlantik ausläuft.

Auch eine kleine Plattform/Ponton mit Hütte wäre denkbar.
Verankert mitten im Ammersee z.B....dort müsste man
etwa ein Jahr harren, bis sich die Gesamtlage
wieder stabilisiert hat.

Eine Schutzbelüftung/Filter ist übrigens nicht
erforderlich: Nur ziemlich staubdicht sollte
der Raum für ca. eine Woche sein.

Alles nicht so richtig rosig - ich weiss.

Beste Grüsse!
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Vorbereitung, Rückzugsorte

Loki, Montag, 10.12.2012, 11:32 vor 4796 Tagen @ Tony (4963 Aufrufe)

Ein Hallo an Tony und in die Runde,

nachdem ich nun schon eine Weile mitlese, nutze ich diesen Thread mal als Einstieg. Ich mache mir selber schon seit Jahren Gedanken, wie ich mich möglichst Krisen-sicher vorbereite. Rein innenpolitisch gesehen lebe ich relativ sicher in einem Dorf nahe Regensburg, am "kleinen Zeh des bayrischen Waldes"; bis zum Wald sind es keine 50 Meter und bis zum nächsten umzäunten Wildsau-Park ist es ca. ein Kilometer. Im Haus sind schon genug Überlebensmittel für eine lange Zeit, z. B. Getreide, Dosenbrot, Trinkwasser, Wasserfilter, gutes Werkzeug und viele Waffen, darunter Bögen und eine Excalibur (das ist ne echt feine Armbrust, eigentlich die Armbrust, unkaputtbar, mit Zielfernrohr und mit ein wenig Übung kann man Ziele in 90-100 Metern umnie... erlegen. Und auch ohne Übung ist ein Ziel bis zu 30-35 Meter überhaupt kein Problem... (Excalibur + 50 hochwertige Pfeile + Ersatzsehne, Jagdspitzen u. ä. kosteten ca. 750 €)

Für die ersten Tage nach den 3fT habe ich ausserdem einige Gasmasken, Schutzanzüge, Strahlungsmesser u. ä. - wegen des dem Mühlhiasl untergeschobenen Spruches: "Leg alles an, an Gwand, was´d hast, lass nedamal as Nasenspitzl rausschaun, - wenn dir die Haar´ ausgehen, hat´s dich erwischt." Die Ausstattung für mich hat ca. 100,-€ gekostet...

(-: Selbstverständlich gibt es einige Menschen in meiner Umgebung, die mich wegen meiner Anschauungen für ... übertrieben bis durchgeknallt halten, aber damit muss man wohl heutzutage leben, wenn man weiter/selber denken will ;-)

Aber nun zu Tony´s Frage bzgl. eines geeigneten Rückzugsortes. Ich persönlich denke ja, daß ein guter Keller, den man einigermassen sturm- und 100 % staubsicher machen kann, für die 3fT ausreichend sind. Da ist aber natürlich auch der Wohnort sehr wichtig, in München möchte ich dann z. B. nicht sein, weil man ja irgendwann wieder aus dem Keller raus muss, und auch in der Nähe von Flüssen kann ein Keller dumm ausgehen. Andere Vorschläge gibt es auf http://bunkerbau.ws24.cc/ , z. B. unter dem Punkt "Bunker für 0.- €". In Verbindung mit einem Wiesen- oder Waldgrundstückkauf ist die Idee nicht mal schlecht, und wäre mein Garten nicht direkt neben dem Bach, hätte ich so einen Bunker schon lange im Garten :-) (Diese "Bunkerbau-Seite" kenne ich schon seit Jahren, aber sie war in den letzten 1-2 Jahren nicht mehr aufrufbar; ich dachte schon, sie wäre komplett weg, aber nu ist sie scheinbar wieder da. Der Hinweis: "Abspeichern, weil evtl. bald gelöscht" ist also ernstzunehmen...)

Letztendlich wird es jedoch m. E. so ausgehen, daß die beste "materielle Vorbereitung" nichts bringen wird, wenn die innere Vorbereitung bis dahin nicht abgeschlossen ist.

Gleiches allen Erdgebor'nen droht,
Doch die Guten sterben sel'gen Tod,
Viel Getreue bleiben wunderbar
Frei von Atemkrampf und Pestgefahr.

Doch das ist ein Thema, das ich gerne demnächst in einem separaten Thread diskutieren möchte,
bis dann,

Andreas

"bunkerbau . de" Wohin füchten, sichere Orte hier"

Loki, Montag, 10.12.2012, 11:36 vor 4796 Tagen @ Loki (4791 Aufrufe)

Auf dieser Seite: http://bunkerbau.ws24.cc/ Menüpunkt " Wohin füchten, sichere Orte hier" hat sich der Verfasser viele Gedanken zu dem Thema gemacht.

Als Anhaltspunkt finde ich die Überlegungen recht gut, wobei ich sie nicht zuu ernst nehmen würde.

Was haltet Ihr von diesen Überlegungen/Katastrophenszenarien?

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... das geht einher mit einem künstlichen Messias ...

BBouvier, Montag, 10.12.2012, 14:42 vor 4796 Tagen @ Loki (4689 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Montag, 10.12.2012, 15:03

Hallo, Loki!

Der Verfertiger der verscharnierten Seite
hat sich ja ordentlich ins Zeug gelegt.

Aber so richtigen Durchblick hat er nicht.
Als empfehlenswerte Gegend nennt er:
=>
"Das Gebiet südwestlich von Prag.
Weitester Abstand von allen Bedrohungen." :-D

Und er meint:
"Warum schreibe ich hier überhaupt etwas von bösen Soldaten?
Ganz einfach, die Bilderberger/NWO möchte nachdem
Nibiru die meisten Menschen getötet hat.
Die Menschheit versklaven.
Sie rücken dann aus mit Militär und fangen
die Überlebenden ein wie Vieh.
Sie kommen dann in eine art Konzentrationslager.
Nur werden die Menschen dort nicht getötet, sondern bekommen
einen Chip unter die Haut, den man nicht mehr entfernen kann.
Mit diesem Chip werden alle Menschen überwacht
und zu Zwangarbeit verskalvt.
Flüchtlinge sind über Satellit sehr schnell auffindbar
und sogar ausschaltbar, da der Chip
ein hochpotentes Gift beinhalten wird,
welches über Satellit "ge-triggert" (ausgelöst) werden kann.
All dies soll angeblich einhergehen mit einem künstlich erschaffenem Messias!
Ob er vor Nibiru oder danach kommt kann ich nicht sagen,
man sollte aber auf jedenfall darum wissen.
VERMUTLICH wird es das "Projekt Blue Beam" sein,
was den Messias allen Menschen der Welt näher bringen soll.
Wer aber einen Bunker hat der nicht erkennbar ist,
selbst wenn man über ihn drüber läuft,
der wird nicht wie Vieh eingefangen."

Sowie:
"Es ist nicht möglich fremde Personen per ICQ
über Nibiru aufzuklären.
Es sitzten Spitzel hinter ICQ die jede Spam-Nachricht
die mit Nibiru zu tun hat lesen
und bei massiven Aufklärungsversuchen
sofort eingreifen und die Nachrichten blockieren.
Insektensterben! Überall auf der Erde!
Was geschieht hier??? Warum ist das so???
Auch Jeremiah schreibt im Alten Testament
von einem Verwüster der alle Städte der Erde heimsucht.
Und auch in der Kolbrin Bibel ( :-D ) steht:
"Wenn Blut auf die Erde tropft wird der Verwüster erscheinen."
Diese Webseitennamen sind alle aufgekauft,
damit blos keiner mit einem leichten Namen Werbung machen kann.
Hier eine Liste.
Klicken sie mal auf die Adressen und sehen sie selbst,
dass es dort nichts zu sehen gibt
. :-D
Planet-X hier sind zwar scheinbar welche zu verkaufen,
die Wichtigsten sind es aber nicht.
In den USA gibt es über 600 Konzentrationslager.
Sie sind alle ohne Toiletten.
Das es diese Camps gibt finde ich so erschreckend,
dass ich dies als Nibiru Hinweis nehme!"

Na ja...

Beste Grüsse!
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

das hatte ich noch gar nicht gelesen

Loki, Montag, 10.12.2012, 17:41 vor 4796 Tagen @ BBouvier (4375 Aufrufe)

Hey BBouvier,

diese Auszüge müssen neueren Datum´s sein, aber seinen Faible für Planeten/Kometen (...den ich nicht teile...) hat er schon lange.

Auch seine Unterpunkte zu den vielenvielen Ausserirdischen finde ich eher lustig, bin aber darüberhinaus der Meinung, daß er vielleicht soo falsch gar nicht liegt. Immerhin deckt sich seine Aufzählung mit manchen "seriöseren Quellen", falls es denn sowas bei diesen Themen überhaupt gibt :-D Aber sowas sind für mich mehr "Zusatzinformationen", bei denen es nicht schaden kann, sie zu haben...

Wie schon gesagt, finde ich seine Überlegungen auch etwas seehr streng angelegt, und eher als Gedankenanstoss für die Vielfalt an Unwägbarkeiten denn als bare Münze zu nehmen...

a propos:
Ich weiss nicht, wo ich es unterbringen soll, aber Folgendes finde ich beachtlich:
Die Regierungen von Usa, Kanada und Brittanien haben Warnung vor Zombie-Übergriffen herausgegeben, siehe:
Kanada , Usa und ganz nett: British Columbia
Die jeweiligen Ämter erklären diese Warnungen u. a. damit, daß: wer auf Zombies vorbereitet ist, der ist auf alles andere auch vorbereitet :-|
Auszug:

Gut beraten sei, so Ali Khan, wer Wasservorräte habe
und eine gewisse Menge an nicht verderblichen Lebensmitteln.
Zudem seien Medikamente wichtig, Taschenlampen und ein Erste-Hilfe-Köfferchen.
"Wenn Sie das dann nicht wegen eines Zombieangriffes brauchen,
hilft es Ihnen auch bei einem Hurrikan".

Ich finde das sehr seltsam, vor allem im Hinblick auf manche Prophezeiungen :lookaround:

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Massenhafter Realitätsverlust

Taurec ⌂, München, Montag, 10.12.2012, 18:23 vor 4796 Tagen @ Loki (4600 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Montag, 10.12.2012, 18:31

Hallo! (Dazu rate ich Dir, im Gegensatz zu "hey". ;-) )

Ich weiss nicht, wo ich es unterbringen soll, aber Folgendes finde ich beachtlich:
Die Regierungen von Usa, Kanada und Brittanien haben Warnung vor Zombie-Übergriffen herausgegeben, siehe:
Kanada , Usa und ganz nett: British Columbia
Die jeweiligen Ämter erklären diese Warnungen u. a. damit, daß: wer auf Zombies vorbereitet ist, der ist auf alles andere auch vorbereitet :-|
Auszug:

Gut beraten sei, so Ali Khan, wer Wasservorräte habe
und eine gewisse Menge an nicht verderblichen Lebensmitteln.
Zudem seien Medikamente wichtig, Taschenlampen und ein Erste-Hilfe-Köfferchen.
"Wenn Sie das dann nicht wegen eines Zombieangriffes brauchen,
hilft es Ihnen auch bei einem Hurrikan".


Ich finde das sehr seltsam, vor allem im Hinblick auf manche Prophezeiungen :lookaround:

Ich vermute, damit reagieren die Regierungen auf die Tatsache, daß die Masse der Konsumbürger in der Sicherheitszivilisation den grundlegenden Bezug zur eigentlichen Lebenswirklichkeit auf diesem Planeten verloren hat.
Leicht erkennbar an den Aussagen, die jedesmal kommen, wenn etwas passiert: "Das war echt wie im Film!"
Wenn man schon instinktiv die Realität mit Filmen vergleicht, statt andersherum, ist Hopfen und Malz verloren.

Die Zombieapokalypse ist derzeit ziemlich in Mode. Da gibt es massenhaft Filme, Serien und Computerspiele.

Die neueste Kreation:
http://www.youtube.com/watch?v=wh0_j7w6OFQ

Mit dem, was man ständig im Fernsehen sieht, können die Verbraucher etwas anfangen.

Das ist bisweilen auch interessant/unterhaltsam hinsichtlich des Verhaltens von Gruppen in Krisensituationen und Führerschaft - spätestens dann, wenn sich die Frage stellt, ob man einen verdächtigen Fremden mal vorsichtshalber erschießen sollte, bevor er zur Gefahr wird.

Das Szenario ist aber völlig irreal und kann nur von jemandem erfunden werden, für den das Leben mit dem Tode aufhört.
In Prophezeiungen haben wir von Zombies rein gar nichts. Was tot ist, bleibt tot.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Realitätsverlust, Quellen und Zombies

Loki, Dienstag, 11.12.2012, 16:28 vor 4795 Tagen @ Taurec (4165 Aufrufe)

Na dann eben "Hallo und Hawéd´ere" ;-)

Wenn man schon instinktiv die Realität mit Filmen vergleicht, statt andersherum, ist Hopfen und Malz verloren.

Da bin ich vollkommen Deiner Meinung; "die Leute" bekommen heute schon gar nix mehr real mit, und wenn es dann zum GAU kommt, sind wohl alle voll im Schock und handeln dementsprechend filmreif/durchgeknallt.

Zum Kreator der Seite "bunkerbau": er hat ja nach eigener Aussage Vieles medial durchbekommen... aber im Grossen und Ganzen bin ich Deiner Meinung: der Macher von bunkerbau hat augenscheinlich nicht alle Murmeln beieinander. Nichtsdestotrotz hat er sich eine Menge Gedanken über "die Zeit danach" gemacht. Es ist nun zwar fraglich, ob die Eingebungen dieses Medium´s nun auf tatsächlichen Gesichten beruhen, die er dann evtl. noch durch eigene Überlegungen überlagert hat, oder ob es doch lediglich die psychotischen Wahnvorstellungen eines übersteígerten Ego´s sind, aber wie ich oben schon schrieb:
Als gedankliche Anregung zu Eventualitäten finde ich diesen Unterpunkt "sichere Orte" auf der bunkerbau geeignet. "Zitierfähig" im Sinne einer Quelle ist von dieser Seite natürlich nichts, aber... ich sag mal so: Manchmal haben gerade die Menschen, welche die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn schon vor langem überquert haben, ganz brauchbare Eingebungen ;-)
Notabene: ich kam deswegen auf die Idee, diese Seite zu verlinken, weil ja momentan die Aussage von Buchela besprochen wird, in Silber und unbebaute Grundstücke zu investieren, und wenn man schon ne brachliegende Wiese hat, ist so ein Bunker wie bei bunkerbau beschrieben eine Aktion von einem Tag mit den Kosten von der Minibagger-Leihgebühr und ein bißchen Holz... prinzipiell schlecht finde ich die Idee mit so einem Feldbunker also nicht, auch z. B. im viel kleineren Massstab, z.B. in einem Wald, mit eisernen Reserven... ich hab aber nicht vor, ständig ähnlich "veritable Quellen" zu posten, bitte keine Sorge... ;-)

Die Zombieapokalypse ist derzeit ziemlich in Mode. Da gibt es massenhaft Filme, Serien und Computerspiele....
Das Szenario ist aber völlig irreal und kann nur von jemandem erfunden werden, für den das Leben mit dem Tode aufhört.
In Prophezeiungen haben wir von Zombies rein gar nichts. Was tot ist, bleibt tot.

Diese Thematik möchte ich in einem eigenen Thread diskutieren, weil das ein Thema ist, das m.E. auch die "innere Vorbereitung" betrifft.

grüsse,
Andreas

Bunkerbau im Wald

Joe, Freitag, 14.12.2012, 08:55 vor 4793 Tagen @ Loki (4378 Aufrufe)

Der Bunker soll doch versteckt, möglichst abseits von Wegen, liegen. Ob du da mit einem Mini-Bagger hinkommst?
Das ist schon in einer Ebene schwierig, aber im Gebirge, weit weg von Wegen fast nicht möglich weil dort wo ich mir den Bunker bauen würde kommt allnfalls ein Esel bepackt hoch.

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Würde

BBouvier, Freitag, 14.12.2012, 09:12 vor 4793 Tagen @ Joe (4211 Aufrufe)

<"...wo ich mir den Bunker bauen würde ...">

Jau:
Das hat wenigstens genau so viel Würde,
wie ein Ponton im Schilf. :-)

Gruss,
BB

--
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Hallo Joe, im Wald...

Loki, Freitag, 14.12.2012, 18:26 vor 4792 Tagen @ Joe (4131 Aufrufe)

hilft Dir ein Minibagger sowieso nicht viel, weil´s da jede Menge Wurzeln gibt.
Den Minibagger würde ich vorgeschlagen für einen grösseren Bunker im Zusammenhang mit dem Kauf eines brachliegenden Grundstückes, also z. B. einer grösseren Wiese (-> Buchela)

Für den Wald sprach ich von einem Bunker mit deutlich kleineren Ausmassen, eben nur für eiserne Reserven, also zum "bunkern" ;-)

Und das werd ich auch noch machen, weil... wenn wirklich Miliz in meiner Gemeinde steht um zu plündern, - dann helfen mir Bogen, Armbrust und Schwert auch nicht mehr, dann muss ich wohl mein Haus durchsuchen lassen oder flüchten. Wenn ich dann aber in 2-3 Wald-Bunkern (Löcher,ca. 75cm tief, 35 cm breit und 50 cm lang, mit Planen, Stämmen, Ästen und Erde versiegelt...) jeweils einen Karton Dosenbrot (= 6 Kg Brot), Wasser und ein paar Dosen Fisch/Gemüse drin habe, bin ich wahrscheinlich froh. (natürlich in Munitions-/Eisenkisten, damit die Wildschweine nichts riechen und wenn, dann nicht rankommen...)

Und auf die Idee mit den Kleinbunkerplätzen bin ich auch erst durch dieses Forum gekommen, weil ich bis dato eigentlich nicht mit einer längeren Invasion gerechnet habe, sondern nur mit plündernden Horden und gegen solche kann man sich wehren.

Aber falls tatsächlich Flucht angesagt ist... ist es doch besser, unbeschwert von Gepäck flüchten zu können, anstatt alles Überlebensnotwendige dann mitnehmen zu müssen...
Ich hoffe, die Zeit reicht noch, damit ich im Frühjahr die Bunker anlegen kann; bestückt werden sie dann erst, wenn alles kollabiert.
Und mir ist schon klar... es ist ein grosser Unterschied, ob man wie ich 50 Meter zum Wald/Berg hat oder ob ein Stadtmensch 5 Kilometer und mehr gehen muss...

grüsse

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Ich finde das sehr seltsam

BBouvier, Montag, 10.12.2012, 18:33 vor 4796 Tagen @ Loki (4443 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Montag, 10.12.2012, 18:40

<"Ich finde das sehr seltsam.">

Hallo, Loki!

Ich allerdings nicht:
Es gibt eben nicht nur diesen einen schwer minderbemittelten Irrenhausflüchtling,
der empfiehlt, sich in ein abgedecktes Erdloch in einem Maisfelde zu vergraben,
um dort den Annunakis, Nibiru sowie den Bilderbergern,
die ihre Befehle von den Reptiloiden erhalten, zu entkommen.
Weil die dann nämlich Soldaten losschicken, um den Menschen giftige, ferngesteuerte Kleinelektronik
in Lagern ohne Toilette einzupflanzen, während der künstliche Messias per Satellit regiert.

Gruss,
BB

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Genie und Wahnsinn

Loki, Dienstag, 11.12.2012, 16:50 vor 4795 Tagen @ BBouvier (4093 Aufrufe)

Hallo BBouvier,

inwieweit der Verfasser der bunkerbau.de m. E. im Sinne einer Quelle zitierfähig ist, hab ich ja schon in meiner Antwort an Taurec geschrieben und nun zitier ich mich mal selber:

Manchmal haben gerade die Menschen, welche die Grenze
zwischen Genie und Wahnsinn schon vor langem überquert haben,
ganz brauchbare Eingebungen

Damit meine ich: Auch wenn sich die Äusserungen eines Menschen total verrückt anhören, können trotzdem in den ganzen Verrückheiten beachtenswerte Hinweise stecken. Man darf es halt nicht zu ernst nehmen, sondern nur als Gedankenanstoss, wie ich ja nun hinreichend zu verdeutlichen versuchte

Grüsse,
Andreas

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Kofferweitwurf

BBouvier, Montag, 10.12.2012, 20:51 vor 4796 Tagen @ Loki (4171 Aufrufe)

<"Gut beraten sei, so Ali Khan, wer ... ein Erste-Hilfe-Köfferchen (habe).">

Genau!
Das wirft man dann gezielt in Richtung der Zombies:
Weswegen ich da massiv zu der Metallausführung (!) rate!

Gruss,
BB

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Sicherer Ort

Tony, Montag, 10.12.2012, 18:33 vor 4796 Tagen @ BBouvier (4413 Aufrufe)
bearbeitet von Tony, Montag, 10.12.2012, 18:44

Guten Abend BB und Loki und Taurec :-) ,

@BB

Allein die kommenden Tage zu bestehen ist wohl was für die richtig Hartgesottenen, ich rede mir zwar immer ein, auf Niemanden angewiesen zu sein, jedoch bereitet mir der Gedanke bereits jetzt seelische Probleme meine Familie im Stich zu lassen. So naiv und nervtötend sie auch sein mögen, damit würde ich nicht klarkommen.

Vergebens sucht man im Freundeskreis nach Gleichgesinnten, selbst bei den banalsten Themen wie unserer inszenierten Krise, bei der man versucht, seinem Gegenüber ein paar alternative Sichtweisen und Fakten vorzulegen wird man nur ungläubig angeschaut...

Wie soll man da erst mit Schauungen bzw. Prophezeiungen Interesse wecken...

In meinem Umfeld gibt es demnächst püntklich zum 21. Dezember die Weltuntergangsparty, wer überlebt kann sich beim - all you can - erfreuen.

Nach der Aktion ist's gelaufen mit "Aufklärung". Narrenfreiheit. Will mir auch gar nicht vorstellen, welch deftigen Anteil die Massenmedien zur Diffamierung leisten werden.

Wir haben sogar einen eigenen Bauernhof :-D mit reichlich Land, sehr abgelegenes Dorf, mit sehr guten Draht zu den Dorfbewohnern, die ehemalige Heimat meiner Eltern und mein Geburtsort -> in der Nähe von Opole (südwestlich Polen - Schlesien).

Der "gelbe Strich" wird da sehr wahrscheinlich nicht mehr hinkommen, sofern man ausschließt, dass der Wind keinen großen Einfluss hat. Was mir jedoch Sorgen bereitet ist einmal der Impakt (Prag) und die daraus resultierende Wüstenregion. Ich gehe deshalb davon aus, dass Polen genauso tödliches Gebiet sein wird, wie es am Rhein vorhergesagt wurde. Des Weiteren gab es in der Vergangenheit eine große Überschwemmung. Wleche Auswirkungen der Krieg allgemein haben wird konnte ich hier - außer dass Polen mit dem Westen kämpft - noch nicht erfahren. Wird wohl nur sehr wenige Schauungen geben.

[qoute]Auch eine kleine Plattform/Ponton mit Hütte wäre denkbar.
Verankert mitten im Ammersee z.B....dort müsste man
etwa ein Jahr harren, bis sich die Gesamtlage
wieder stabilisiert hat.[/quote]

Hört sich sehr interessant an. Werde ich mich mal schlau machen. Ein Boot wird preismäßig nicht drin sein, ich könnte mir jedoch vorstellen, sich ein entsprechend hochseetaugliches zu leihen. :-P Sofern es derat Mietservice geben sollte. Die Abreise müsste nur zeitlich perfekt geplant sein, indem man die Konferenz-Sache in Planung nimmt.

Was ich mir auch vorgestellt hatte, sich klamheimlich in ein verlassenes Lagergebäude bzw. nicht mehr benutzte Industrieräumlichkeiten einzunisten. Bis zum Jahre X sollte es an insolventen Firmen ja nicht mangeln.

@Loki

Danke für die Infos. Werde mich diesbezüglich auch schlau machen, irgendwo hatte ich aufgeschnappt, dass son Maya-Scharlatan für den Weltuntergang 2012 Bunker im großen Stil vermietet hat. War gar nicht mal übel, abgesehen von den fremden Mitbewohnern. :-(

Deine Ausführungen zur inneren Vorbereitung würde ich gerne lesen, sofern nicht religös angehaucht.

LG Tony

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dies und das ...

BBouvier, Montag, 10.12.2012, 18:57 vor 4796 Tagen @ Tony (4304 Aufrufe)

<" ....klamheimlich in ein verlassenes Lagergebäude
bzw. nicht mehr benutzte Industrieräumlichkeiten einzunisten.
">

Hallo, Tony!

1)
Sofern im Obergeschoss, halte ich das für eine
excellente Idee!
Die Treppe abbrechen oder unpassierbar machen,
und die Leiter - Einstieg über einen kleinen, unauffälligen Aussendurchbruch -
etwas entfernt gut getarnt verstecken.
Plus Strickleiter.

2)
"Ponton", weil:
- mit ein paar grossen Tonnen plus "Deck" sehr billig
und ausreichend geräumig herzustellen => darauf eine
ganz niedrige (!) Hütte mit Flachdach und "Veranda"
- kein Liegeplatz erforderlich
- nachts kann man gelegentlich an Land gehen
und das Teil sogar dauerhaft im unzugänglichen Schilf
(ich beziehe mich auf den Ammmersee)
festmachen => unsichtbar/evtl. Wellengang

3)
Bei "Prag" gehe ich mittlerweile definitiv
nicht mehr von einem Impakt aus.
Es sei denn, als Impuls für "der Erde Riss" im Böhmischen:
Der WV hat dort stundenlange Eruptionen (!) gesehen.
Meines Erachtens bläst die dortige Caldera!

Grüsse,
BB

--
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Berghütte?

Taurec ⌂, München, Montag, 10.12.2012, 19:12 vor 4796 Tagen @ BBouvier (4240 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Montag, 10.12.2012, 19:19

Hallo!

Berghütten/Almhütten wären vielleicht eine Überlegung wert:

- Vom Thale aus je nach Lage nicht sichtbar.
- Hungernde schaffen es nicht rauf, sind leicht abzuwehren.
- Quellwasser gegebenenfalls in der Nähe.

Nachteil:
- Landwirtschaft nicht möglich, daher größere Vorräte nötig.
- Bei Erdbeben muß mit Bergstürzen gerechnet werden.
- Man bleibt im Dorf ein Fremder.

Sollte man sich auf einem Floß im Ammersee befinden, ist man hingegen schon aus großer Entfernung sichtbar.
Unter Umständen fangen die Leute an, kreuz und quer über den See zu segeln, um Handel zu betreiben. Dann gibt es sicher auch bald "Piraten". Zudem wird bei Hungersnot der See von Fischern wimmeln. Die Wahrscheinlichkeit, daß man Besuch bekommt, wächst tendenziell. Im Winter kommen die sogar zu Fuß, spätestens, wenn man den Ofen/Licht anmacht.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Wann, Wohin, ----oh weh

rauhnacht, Montag, 10.12.2012, 22:51 vor 4796 Tagen @ BBouvier (4246 Aufrufe)

Hallo,
darf ich mal was einwerfen.
Falls nicht Industriegebäude, welche ich in Heidelberg wegen der prekären Lage nicht gerade als erste Option wählen würde, hätte ich eine Frage zur Einschätzung:
Wann bitte wäre es wohl sinnvoll sich z.B zum Ammersee aufzumachen????
Wenn überhaupt!!
Soll gar nicht ironisch sein, ich vermag da kaum noch einen letztmöglichen Zeitpunkt auszumachen und hab zur Zeit immerzu den Eindruck, entweder ist es zu früh oder -dann- zu spät. Und so bescheide ich mich zwecks mangelnder Möglichkeit mit dem kläglichen: Nun gut: Wenn-----Dann wäre dieses und jenes denkbar, umsetzbar, versuchbar und hoffe dann mit meinem immerzu zu früh oder zu spät nicht ständig daneben zu hauen.
Bedauerlicherweise habe ich kein bisschen den Eindruck in meiner Region ( auch nahe Heidelberg) mit meinen Möglichkeiten einen Ort, Unterkunft ect., wenn auch nur überlegungstechnisch finden zu können, der ohne Standortwechsel den diversen "Unannehmlichkeiten"auch nur annähernd Stand halten könnte und verbleibe mit reichhaltigem Wissen und blöden Ahnungen derzeit da, wo ich eben bin. Entweder reicht dann das, was ich weiß, habe oder VOR ALLEM, dem bisschen, was ich KANN mit Standortwechsel oder eben nicht.
Und nun doch ironisch und gegen Forumsregeln: "Shit happens.!"
Dennoch immer dankbar für Gedankenanstöße.
Freundliche Grüße, Rauhnacht

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Schilfgürtel

BBouvier, Montag, 10.12.2012, 23:01 vor 4796 Tagen @ rauhnacht (4224 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Montag, 10.12.2012, 23:08

<"Wann bitte wäre es wohl sinnvoll sich z.B zum Ammersee aufzumachen????">

Hallo, Rauhnacht!

1)
In den ersten Augusttagen des Jahres "X".
Das dort liegende Teil ins Wasser schubsen - und weg ist man.

2)
Wohne ich eh hier, *gg*

3)
War "Ammersee" doch eh nur ein Beipiel, weil das
doch im unzugänglichen Schilfgürtel eines jeden
grösseren Sees klappt.

4)
Als Variante wäre vorstellbar, sich im Schilf
eine kleine Plattform plus Flachhütte auf Pfählen zu errichten,
die man mit einem Bötchen erreicht.

Grüsse,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Im Ernst?

RichardS, Dienstag, 11.12.2012, 11:37 vor 4795 Tagen @ BBouvier (4080 Aufrufe)

<"Wann bitte wäre es wohl sinnvoll sich z.B zum Ammersee aufzumachen????">

Hallo, Rauhnacht!

1)
In den ersten Augusttagen des Jahres "X".
Das dort liegende Teil ins Wasser schubsen - und weg ist man.

2)
Wohne ich eh hier, *gg*

3)
War "Ammersee" doch eh nur ein Beipiel, weil das
doch im unzugänglichen Schilfgürtel eines jeden
grösseren Sees klappt.

4)
Als Variante wäre vorstellbar, sich im Schilf
eine kleine Plattform plus Flachhütte auf Pfählen zu errichten,
die man mit einem Bötchen erreicht.

Grüsse,
BB

Hallo BB!

Zu 1), 3) und 4):

Wo (und wie lange vorher) liegt das „Teil“, das Du „in den ersten Augusttagen des Jahres "X"… ins Wasser schubsen“ willst? Auf einem fremden Grundstück?? Und wem gehört das Schilf-Gelände, in dem Du Dir „eine kleine Plattform plus Flachhütte auf Pfählen zu errichten“ Dir vorstellen kannst? Und Du glaubst, wenn Du dort baust, zimmerst, Material hintransportierst und lagerst, allein oder mit guten Bekannten und ab und zu nach dem rechten siehst, am hellichten Tag oder bei Nacht und Nebel, dann fällt das alles keinem auf? Weder dem Privateigentümer des Geländes, wenn es Privateigentum ist, noch irgendeiner Behörde, wenn das Gelände staatliches Eigentum ist oder unter Naturschutz steht, noch wachsamen und auf Ordnung bedachten Bürgern, die es auch in solchen Gegenden gibt, spazierengehend oder herumstreifend, mit oder ohne Hunden, nicht anders als Du, auf den Wegen und Trampelpfaden entlang der Ufer, mitten durchs Moos oder entlang des Schilfs? So fremd sind mir die bayerischen und auch anderen Seen nicht, dass ich nicht zumindest wüsste, was an Freizeit- und anderen Menschen außer mir auch durch solche Gegenden läuft. Und dann gibt es auch Leute auf dem See, die manchmal ganz neugierig sind, aus verschiedenen Gründen.
Nicht dass ich mir nicht vorstellen könnte, dass es irgendwo und irgendwem mit entsprechender Raffinesse und vielleicht auch dem gehörigen Quäntchen Glück des Tüchtigen gelingen kann, hier in Deutschland „und umzu“ ein solches Vorhaben für einige Zeit lang unentdeckt durchzuführen – aber ich bezweifle die Art der Leichtigkeit und Praktikabilität für eine gewisse Allgemeinheit (selbst in diesem Forum), die Du mit der lässigen Bemerkung andeutest: „war … eh nur ein Beispiel, weil das doch im unzugänglichen Schilfgürtel eines jeden größeren Sees klappt“.

Davon ganz zu schweigen, dass Du in diesem Gedankenspiel sicher nicht bedacht hast, dass dieses Vorhaben – sofern eben auf fremden Gelände – verboten ist, mit strafrechtlichen Folgen bei Entdeckung.

Nebenbei: Noch ein Stückchen klarer wird mir hier, dass in den letzten Tagen hier im Forum die verbreitete Meinung auftrat, dass das Eigentumsrecht an Grundstücken in den von uns diskutierten Szenarien eigentlich völlig bedeutungslos und irrelevant ist. Der, der ein solches Recht auf ein Gelände hat, das Du für Deine Vorhaben requirierst, mag das anders sein, sobald er Dich erwischt.

Gruß, Richard

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Ponton

BBouvier, Dienstag, 11.12.2012, 13:29 vor 4795 Tagen @ RichardS (4044 Aufrufe)

Hallo, Richard!

Am Ammersee ist das beispielsweise/glücklicherweise kinderleicht.
Am Südostufer gibt es einen leicht heruntergekommenen Liegeplatz
mit Kiesstrand und massig bemoosten und kaputten Booten.
Der Eigentümer freut sich über jeden €-Zehner.
Dort liegt der "Ponton" und wird nur einmal jährlich
ein wenig auf dem See spazieren gefahren.
Sieh Dir mal das Südende des Sees an.
Nur einige hundert Meter weiter:
Von Land aus kommt man dort nicht einmal in die Nähe (!) des Sees.
(habe ich aus reiner Neugier im Spätsommer mal versucht
und bin dort im Sumpf und meterhohen Schilf elendlich gescheitert)
Die Südostseite der sich nach Norden öffnenden "Bucht"
ist von Land aus gar nicht einzusehen.
Dazu noch eine Schilf- oder Rohrmatte aufgestellt ...
und selbst von Booten aus wäre aus gut 100 Metern Abstand
nichts zu sehen.
Was eine Plattform betrifft, so sind Deine Zweifel
allerdings absolut verständlich: Knicken!

Grüsse!
BB

--
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Verstanden

RichardS, Dienstag, 11.12.2012, 16:55 vor 4795 Tagen @ BBouvier (3886 Aufrufe)

Am Ammersee ist das beispielsweise/glücklicherweise kinderleicht.
Am Südostufer gibt es einen leicht heruntergekommenen Liegeplatz
mit Kiesstrand und massig bemoosten und kaputten Booten.
Der Eigentümer freut sich über jeden €-Zehner.

usw. usw.

Was eine Plattform betrifft, so sind Deine Zweifel
allerdings absolut verständlich: Knicken!

Hallo BB!

So wird die Sache nachvollziehbar. Danke!

Gruß, Richard

Schwefelbrühe oder nicht?

rauhnacht, Dienstag, 11.12.2012, 12:54 vor 4795 Tagen @ BBouvier (4046 Aufrufe)

Hallo B.Bouvier,
im Großraum hier fällt die Option mit dem See schon darum flach, weil es hier kaum große Seen mit Schilfgürtel gibt. Und wenn dann hier jemand dennoch auf die Idee käme, sich im August des Jahres X auf die Socken zu machen, um seinen vorher vorbereiteten Standort in weiß ich wie vielen Tagesmärschen durch höchst unsichere Lande zu erreichen, ist das ein absolut zweifelhaftes Unterfangen.
Trotzdem noch eine Frage, weil ich da heut morgen gegrübelt habe:
Mal davon ausgehend, dass während der Verfinsterung das giftige „Zeug“ in der Luft Schwefeldioxide sind:
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann „verschwinden“ die nach einer recht kurzen Zeit deswegen aus der Luft, weil sie sich mit Wasser binden. Dadurch wird das kontaminierte Wasser sauer und je nach Konzentration bis hin zur Säure. Nun glaub ich zwar nicht, dass die Konzentration in großen Seen einem gleich die Haut wegfrisst, aber auf und umgeben von solch giftiger Brühe, allein schon wegen der Dämpfe, halte ich für ein vermeidbares Risiko.
Offensichtlich schätzt Du das anders ein !?
Freundliche Grüße, Rauhnacht

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sauer

BBouvier, Dienstag, 11.12.2012, 13:35 vor 4795 Tagen @ rauhnacht (4034 Aufrufe)

Hallo, Rauhnacht!

Verstehe.
Aber "saurer" als das Wasser eines sehr grossen Eimers,
in den man ein winziges (!) Tröpfchen Essig hatte fallen lassen,
wird ein grösseres Gewässer nicht werden.

Grüsse,
BB

--
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Einschätzung individueller Chancen (mit u. ohne Vorbereitung)

Wayne Schlegel, Dienstag, 11.12.2012, 19:55 vor 4795 Tagen @ rauhnacht (4300 Aufrufe)

Servus,

habe so 40 km von HD weg ein paar Hektar Ackerland mit Anschluss zur örtl. Bauernschaft. Mir ist aber klar, dass das nur bei einer vergleichsweisen kleinen Krise ohne Mega-Katastrophe und ohne Dominoeffekt helfen kann, denn

a) die heutigen Agrarindustriellen bekommen ohne ihre Monstermaschinen, Ersatzteile, Technikereinsatz, Dünger, Treibstoff, Saatgut usw. genausowenig einen Ochsen oder die eigene Frau vor nicht mehr vorhandene Kleinpflüge gespannt wie ich
b) Philipsburg und Neckarwestheim lauern nur ein paar Dutzend Kilometer entfernt
c) wenn es in den diskutierten Szenarien ans Massensterben gehen sollte, dürften Seuchen infolge Bestattungs-, Hygiene-, Mangelernährungs- und Medizinversorgungsproblemen bei der derzeit vorhandenen Überbevölkerung (Durchschnitt 230 Menschen pro Quadratkilometer) sehr rasch die Lage dramatisch beschleunigen und noch so wohldurchdachte Vorsorge-, Versteck- und Fluchtpläne ad absurdum führen.

Schließlich darf damit gerechnet werden, dass ab einer gewissen Situation jeder auf die Idee kommen wird, sein Rettung irgendwo ganz abgelegen zu suchen. Also da, wo man selbst mit den seinen ist oder sein will. Zimperlich wird da niemand sein. Okay, mit mehreren Dutzend gut ausgebildeten Leuten an automat. Wafffen und einigen hunderttausend Schuss läßt es sich eine Zeitlang gut verteidigen. Bleibt nur dann wieder das Entsorgungsproblem der Kadaver nach dem Schlachten und das Versorgungsproblem dieses Werwolfs. Von havarierten AKWs, gegen die es null Schutz und null Verstecken und in so einem Szenario null Sarkophag und null medizin. Versorgung und null Rettungs-/Evakuierungspläne gibt, will ich gar nicht reden.

Wie man es dreht und wendet, die individuellen Chancen bei den diskutierten Ereignissen tendieren zu Null und sind so gut wie nicht von einem selbst bzw. eigenen Vorbereitungen abhängig, sondern vielmehr von dem, was drumherum geschieht.
Alles Glückssache offenbar.

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tendiert gegen Null

BBouvier, Dienstag, 11.12.2012, 20:28 vor 4795 Tagen @ Wayne Schlegel (4318 Aufrufe)

<"Wie man es dreht und wendet, die individuellen Chancen
bei den diskutierten Ereignissen tendieren zu Null..
.">

Völlig einverstanden, Schlegel!

Ich zitiere mich von weiter oben:
=>
"Vor genau diesem Problem steht seit einiger Zeit
mein etwas jüngerer Bruder...Oberbayern...mittelgrosse Stadt.
In immer wiederkehrenden und langen Gesprächen
haben wir versucht, eine akzeptable und auch
erfolgversprechende Lösung zu finden.

Leider ohne Erfolg:
=>
- eine Etagenwohnung ist nichts dauerhaftes.
Sind die Vorräte verbraucht, ist es aus.
Darüberhinaus riechen die verhungernden
Nachbarn einen heissen Brühwürfel durch Betonwände:
Füttert man die mit durch, dann hat man blitzschell
2-4-8-16-32-64-128-264 alle möglichen Verwandte
und Verwandte der Verwandten von Denen im Wohnzimmer sitzen.
- eine einsame Blockhütte bzw. ein solches Haus wird überfallen
und ausgeraubt ... wahrscheinlich schlägt einen
die streunende Bande tot.
Dasselbe gilt für "Zelt" und "Wohnwagen".
Wer sollte einem im übrigen gestatten,
einen Container irgendwo halb einzubuddeln??
- als Fremder in einem Dorfe sich einmieten
oder dort ein Haus kaufen: Siehe Brühwürfel.
Heutzutage (ver)hungern in der Krise Dörfler
schlicht nur etwas später, als die Städter.
- allein ist es eh sehr schwierig bis aussichtslos
So um die 6-10 eng befreundete Personen sollte man schon sein:
- bewaffnete (!) Doppelwache rund um die Uhr
- Arbeitsteilung
- unterschiedliche Fertigkeiten
Aber - selbst falls man auch nur 3 Freunde vom Kommenden
überzeugt hätte:
Real etwas zu machen - dazu kann sich Niemand tatsächlich durchringen.
Reine Theorie."

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Im Walde mag man sich völlig abgelegen
ein gedecktes Erdloch buddeln und dort die 8 Wochen
Russischer Feldzug (!) mit 3 Flaschen Rum, ein paar Kerzen
und einem dicken Buch halbwegs überstehen...im Hochsommer!:
Und dann??
- wird es in den 4 Kubikmetern böse staubig => 3TF
- schimmeln die Vorräte - rosten die Dosen
- stolpert der nächste Dörfler beim Holzsammeln
über einen, während man mit heruntergelassenen Hosen
irgendwo hockt
- lockt der Rauch des Feuers wohl bereits vorher
neugierige Dorfbewohner in hellen Scharen
- ist man feucht/klebrig/kalt (Winter!)
und von der Erde dauerhaft dreckig-eingesaut,
wie ein veritables Erdschwein:
=> Husten, Lungenentzündung, Kreislaufprobleme, Hunger,
frieren, abgemagert => Ende der Fahnenstange.

Als junger Soldat habe ich mal ein paar Stunden (!)
in so einem selbstgebauten Unterstande verbracht:
Das kannste echt knicken!

Grüsse,
BB

--
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Das kann der zivilisierte, entnaturalisierte Mensch tatsächlich nicht mehr

Wayne Schlegel, Dienstag, 11.12.2012, 22:15 vor 4795 Tagen @ BBouvier (4097 Aufrufe)

Servus Bernhard,

genau daran muss ich auch immer denken, wenn Lagerfeuer- und Erdhöhlensurvivalisten gedanklich in den Wald flüchten (vor dem Mob oder warum auch immer) und dort nicht nur in milden Sommernächten (über)leben wollen. Mal davon ab, dass es in den Wäldern ein hübsches Gedränge und blutigen Streit um jeden Bovist gäbe, wenn auch nur 10% der hiesigen Bevölkerung (230 people pro Quadratkilometer) auf diesen Gedanken kämen.

Das kann ein top-trainierter und ausgerüsteter 28jähriger ohne Familienanhang und damit Verantwortung anderen gegenüber schaffen, wenn er keinen Fehler macht (wer sich durch Regen oder Erdfeuchte durchnässen lässt, wird auch als junger Mensch krank und das kann ohne medizin. Hilfe das Ende in so einer Situation bedeuten. Sobald aber der kranke, fiebergeschwächte Rentner in den Bergbach fällt und verwesend liegen bleibt, sind auch die Tage unseres Waldläuferhelden gezählt, wenn er aus ebendiesem Bergbach zu trinken gewohnt ist. Nur mal als Gedankenspielszenario über die Kraft der Fremdeinwirkung in Katastrophenszenarion, ohne dass man eigentlich einen offensichtlichen Fehler macht.

Warum konnten sich die Indianer nicht 'versteckt' halten

Joe, Freitag, 14.12.2012, 08:49 vor 4793 Tagen @ Wayne Schlegel (4206 Aufrufe)

Ohne Zuführung bzw grosser Reserven von Nahrungsmitteln kann sich weder ein Indianerstamm noch eine Pratisanengruppe verstecdkt in den Bergen/Wäldern halten, krank darf man dabei auch nicht werden.

Das gibt die Landschaft, neben einer feindseligen Umgebung, einfach nicht her. Selbst in den Dschungeln Asiens haben sich nur Vereinzelte japanische Soldaten jahrelang verstecken können (meist haben sie von den Dörfler hin und wieder Essen gestphlen).

Vorsorge

Ludo, Baden bei Wien, Österreich, Freitag, 01.03.2013, 21:55 vor 4715 Tagen @ Loki (4081 Aufrufe)

Ich bin da völlig auf Deiner Meinung und möchte noch was hinzufügen.

Generell bin ich der Überzeugung das man überleben könnte bzw. seine Chancen drastisch erhöhen kann, außer es trifft mich grad der Meteor aufn Kopf (überspitzt gesagt) oder Anderes. Ein Überleben allein a´la Rambo wirds nicht spielen. Wenn wer überlebt, dann immer eine Gruppe die sich selbst organisiert. Allein die physischen Umstellungen können so drastisch sein, Nahrung, Klima, Stress, etc... , das ein Überleben problematisch sein kann, Ein Grossteil der Verwöhnten Hightech-Generation würde bei Stromausfall total Orientierungslos sein, da sie hauptsächlich gelernt haben das Wissen wenn es benötigt wird aus dem I-net abzurufen. Merken braucht man sich doch eh nix.... ;-)


Mein gedanklicher Ansatz aufgrund der Voraussichte aus dem Forum ist: Zurück ins Mittelalter (technologisch)

Sich Zuhause Vorräte und div Ausrüstungen zuzulegen macht Sinn, aber Überleben funktioniert nur wenn:


* stabiles soziales Umfeld: Familie auf die man sich verlassen kann bzw. Partnern mit denen man zusammenleben kann (unter
einem Dach/Zimmer), wohlgesonnene Nachbarn (zahlt sich aus in Friedenszeiten noch Frieden zu schliessen), nur das
bewahrt einem vor dem Wahnisnnig werden, also ermöglicht das Durchhalten.

* wissen wie man Nahrungmittel herstellt (Kochen, Brot backen), speziell die Fertigkeiten was Techniken und Tricks betrifft.
Dementsprechend bevorraten, man bekommt dann ein Gefühl wieviel man verbraucht in welcher Zeit (is meine Erfahrung).
Dieses Wissen ist teilweise heute noch einfach nachzulesen und leider zum anderen teil mit unseren Vorfahren mitgestorben.
(Omis alte Rezepte hab ich noch, hehe), Versuchen sich Chemiefrei zu Ernähren - jetzt schon, weniger Fleisch (ja, um auch
vielleicht den Plani bissl zu schonen), später wirds sicher weiniger/keins geben, bzw. irgendwas tierisches eigenhändig
abzumurxen...is sicher das letzte was ich lern. (ja, um auch vielleicht den Planeten bissl zu schonen).

* Naturkenntnisse, speziell wie Ökosysteme funktionieren, gärnterisches Basiswissen für den einfachen Gemüseanbau - Saatgut
bevorraten!! kost nix-wäre dann sau viel Wert, einerseits zum tauschen aber vor allem für sich selber. Wichtig dabei ist nicht
zu vergessen auf alte Gemüsearten zurückzugreifen die auch wieder keimfähige Samen ausbilden können - also keine
Hybriden (Wegwerfzüchtungen) kaufen. Bücher über den Gemüsegarten, (Heil)Kräuter nicht vergessen - und ich mein
(Un)Kraut ->Teegewinnung+Würze, ein Grossteil unserer täglichen Nahrungmittel sind eigentlich
Heilmittel, wie Honig oder Salz. Soll nicht heissen das man kein Aspirin oder Stärkeres zu Hause hat - man denke nur an
Zahnschmerzen und ich behaupte mal das die Tödlich sein können. :-D

* körperliche Fertigkeiten wie etwas aus Holz bauen, Feuer machen. Gutes Werkzeug ist auch zu empfehlen sich anzulegen.
besser den bissl teureren Spaten als später mit der Hand umgraben. Dinge reparieren zu können, mechanisch reparieren
meinte ich.

Bei der Unterkunft wäre ich für eigenen Grund (150-200m2 Garten sollten schon überbleiben, also bewirtschafbare Fläche) mit Haus, massiv gebaut mit Ziegeldach (sturmsicher und feuersicher). Im Haus sollte eine Ersatzheizung (Kachelofen/Kamin) sein. Für die Lagerung von Gemüse kann ich nur einen seperaten Erdkeller empfehlen der dann natürlich auch als Unterschlupf genutzt werden könnte -> Erdkeller sind auch im Winter frostfrei. Kochstelle die mit Holz betrieben werden kann.

Ein "gepackter" Rucksack...? Für den Fall das man nicht bleiben kann, sollte man sich überlegen was ich (wir) brauche(n) um so mal über die Runden zu kommen. Schlafsack, Espit Kocher, Kleidung, Messer, Feste Lederschuhe (jetzt schon mal eintragen - sonst Fuß kaputt :-D )... etc. (Ja, der Wehrdienst hat sicher abgefärbt, aber man lernt schon einiges praktisches)

Zum Kaufen gibts ja genug was Katastrophenequipment betrifft, Gasmaske + Schutzanzug is ne Investition Wert, kost ja auch nicht die Welt. Wichtig ist wissen wie man sich helfen kann und wenn man anderen noch dazu helfen kann ist man schon der "Einäugige unter den Blinden" .... die es vielleicht nicht geschafft haben.

Ansonsten sehe ich das sehr gelassen da mir die sog. Vorratshaltung noch von meinen Grosseltern geblieben und für mich normal ist. Ausserdem befürchte ich das es vielleicht gar nicht mich trifft sondern erst die Generation meines Sohnes, auch wenn hier im Forum die Zeitangaben der Geschehnisse für die nähere Zukunft sind.

Nebenbei - ich bin Gärtner und handwerklich geschickt, falls jemand seine Fähigkeiten mit mir teilen möcht.. :-)


Grüsse Ludo

Danke

X, Samstag, 02.03.2013, 00:16 vor 4715 Tagen @ Ludo (3869 Aufrufe)

Hallo,
lässt sich fortsetzen..

Schon jetzt mit dem Ackern anfangen. Übung ist alles.
Bodenanalyse machen lassen, um rechtzeitig zu wissen, was fehlt.

So hatten wir sauren Boden und in der Notzeit nichts anderes als Bauschutt zum untergrubbern. Also gGF. an ungelöschten Kalk denken.

Falls Du Löten oder Feuerschmieden möchtest, wäre zB. Borax wichtig.

Herzliche Dank für Deinen Beitrag!
LG.

Vorsorge systematisch betreiben

attempto, Montag, 18.03.2013, 11:39 vor 4698 Tagen @ Ludo (4048 Aufrufe)

Servus Ludo

Erst schauen, dann denken, dann handeln [Zitat Papa]

Was ich in den ganzen Aufzählungen - nicht nur in Ihrer - vermisse, ist nicht nur die Reihenfolge (Was mache ich zuerst) sondern vor Allem die grundlegenden Überlegungen : - WILL ich überhaupt die Weltenwende überleben? (Ein plattes Ja reicht nicht!)
- Warum will (muß?) ich überleben? (Das 'Ich will nicht sterben' ist ungenügend!)
- Was bin ich bereit, für mein Überleben zu tun? (Und das meines Umfeldes)
- Bin ich bereit, die Unannehmlichkeiten (stark untertrieben) nach der Weltenwende auf mich zu nehmen?

Erst wenn diese Fragen hinreichend und ehrlich beantwortet wurden, halte ich es für sinnvoll, sich mit dem 'wie' der Vorbereitungen zu beschäftigen. Dann aber zügig und kompromißlos!
Sollte bereits die erste Frage nicht fundiert mit 'Ja' beantwortet werden, empfiehlt sich eher, sein Geld z.B. in Ballermann-Reisen anzulegen.


Nebenbei - ich bin Gärtner und handwerklich geschickt, falls jemand seine Fähigkeiten mit mir teilen möcht..

Dem möchte ich mich (Schlosser) anschließen.
Also, wenn jemand Stahl, oder fertige Schweißteile braucht : PN

Es wäre sowieso eine gute Idee, sich zu vernetzen. Nur wie das praktisch gehen soll, weiß ich leider auch (noch) nicht. Einerseits ginge vieles leichter, hätte man eine dritte Hand, andererseits will man sich doch schützend bedeckt halten.

Freundliche Grüße

attempto

Lokale Netzwerke

X, Dienstag, 02.04.2013, 01:29 vor 4684 Tagen @ attempto (3884 Aufrufe)

Hallo.

Es wäre sowieso eine gute Idee, sich zu vernetzen. Nur wie das praktisch gehen soll, weiß ich leider auch (noch) nicht. Einerseits ginge vieles leichter, hätte man eine dritte Hand, andererseits will man sich doch schützend bedeckt halten.

Lokale Netzwerke gründen und auch da nicht mehr preis geben, als unbedingt nötig.

Forentreffen wären da für den Anfang gut.

ZB. kenne ich im RL ein gutes Duzend gleich gesinnte Leute und die kennen wieder Andere.

LG.

Es gibt keinen sicheren Ort, weil ...

Wayne Schlegel, Dienstag, 11.12.2012, 15:27 vor 4795 Tagen @ Tony (4632 Aufrufe)
bearbeitet von Wayne Schlegel, Dienstag, 11.12.2012, 15:40

... bei einem kontinentalen 3-Tage-der-Finsternis-Event oder einem Groß-Impakt oder einem Mega-Flare mit kontinentalem Stromausfall o.ä. man um die hier gezeigten Standorte http://www.contratom.de/atomstandorte/ (bitte runterscrollen auf die Weltkarte) einen Radius von 500 km (in den ersten Wochen des Events) bis 5.000 km (nach einigen Wochen)schlagen kann und damit die Regionen gekennzeichnet hat, von denen anzunehmen ist, dass dort kein dauerhaftes menschliches Leben mehr möglich ist.

Es gibt hiernach realistisch betrachtet auf der Nordhalbkugel kaum einen Ort, der die Bezeichnung "sicherer Ort" in dem Sinne einer dauerhaften Bewohnbarkeit verdienen würde, wenn es zu einem Mega-Event mit Dominoeffekt/Katastrophenkaskaden kommt.

So einfach ist nun mal die Kiste. Auch wenn das u.U. einige Illusionen zerstört.

Wer in den hier betrachteten Szenarien in abgelegenen Bergdörfern, verlassenen Weltkriegsbunkern oder einsamen Leuchttürmen seine langfristige Rettung sucht, der - mit Verlaub und Respekt - macht sich wohl doch angesichts der menschengemachten Realität ein stückweit etwas vor.

Denn die Frage ist ganz einfach: Wie sollen in einem derartigen gewaltigen Katastrophenszenario die Atomanlagen, die Kühlbecken, die Zwischenlager usw. dergestalt auf Dauer (=Ewigkeit) beherrscht werden, dass die abertausenden Tonnen ewigverseuchendem Atommüll nicht in die Biospähre gelangen und dort ihren Weg über Wind-Wasser-Nahrungskette in die Organismen findet?

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"Kürzt" sich raus, bzw. kaum abschätzbar

Taurec ⌂, München, Dienstag, 11.12.2012, 21:17 vor 4795 Tagen @ Wayne Schlegel (4499 Aufrufe)

Hallo!

... bei einem kontinentalen 3-Tage-der-Finsternis-Event oder einem Groß-Impakt oder einem Mega-Flare mit kontinentalem Stromausfall o.ä. man um die hier gezeigten Standorte http://www.contratom.de/atomstandorte/ (bitte runterscrollen auf die Weltkarte) einen Radius von 500 km (in den ersten Wochen des Events) bis 5.000 km (nach einigen Wochen)schlagen kann und damit die Regionen gekennzeichnet hat, von denen anzunehmen ist, dass dort kein dauerhaftes menschliches Leben mehr möglich ist.

Es gibt hiernach realistisch betrachtet auf der Nordhalbkugel kaum einen Ort, der die Bezeichnung "sicherer Ort" in dem Sinne einer dauerhaften Bewohnbarkeit verdienen würde, wenn es zu einem Mega-Event mit Dominoeffekt/Katastrophenkaskaden kommt.

Rein abstrakt gesprochen:
Da Strahlung dann eine Ubiquität ist, kürzt sie sich aus allen Vorbereitungsüberlegungen hinsichtlich der Ortswahl heraus, bzw. es kann nicht abgeschätzt werden, da unvorhersehbar ist, welches Kraftwerk wann wie stark in welche Windrichtung bläst. So muß man von jedem Gebiet ausgehen, daß es betroffen sein wird.

Die Frage ist dann lediglich: Wo bin ich denn am längsten vor allem anderen sicher bis zu meiner Strahlenkrankheit oder Krebs?

Andererseits: Auf dieser Seite werden offenbar Mutationen nach Fukushima gesammelt, bei denen sich einem bald der Magen umdreht:
http://fukushima-diary.com/category/dnews/mutation/

Betrifft auch massenhaft Insekten:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/fukushima-strahlung-fuehrt-schmetterlingen-zu-mutationen-a-849972.html

Löwenzahn:
[image]

Raps:
[image]

Gemüse:
[image]

Katze:
[image]

(Was sich die Verantwortlichen für obige Schweinereien an üblem Karma aufgeladen haben, sprengt wohl alle bisherigen Rekorde.)

Von solchen Mißbildungen fehlt uns in den Schauungen jede Spur! Im Gegenteil zielt (oder sollte zielen, wenn es Sinn hat) das ganze eher darauf, die Schöpfung wieder aufs richtige Gleis zu bringen, nicht sie weiter und endgültig zu zerstören.

Das läßt zwei alternative Schlüsse zu:
1. Die Schauungen sind in wesentlichen Punkten falsch oder unvollständig, was gut sein kann, da wir für danach generell nicht viele Aussagen haben.
2. Es geschieht ein Wunder: radioaktives Material wird vorher aus irgendeinem Grunde unschädlich gemacht / sicher verpackt oder die verbleibenden Kraftwerke halten wundersam dicht / Verseuchungsradien halten sich in Grenzen.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Gefahrengleichverteilung sollte nicht zu Ignoranz führen

Wayne Schlegel, Dienstag, 11.12.2012, 22:33 vor 4795 Tagen @ Taurec (4239 Aufrufe)
bearbeitet von Wayne Schlegel, Dienstag, 11.12.2012, 22:55

Servus Taurec,

danke für das Bildmaterial - sagt mehr als tausend Worte.

Zum theoretischen "Herauskürzen" der Verseuchung mit Alpha-Strahlern und damit einer unvermeidbaren massiven Todes- und Erkankungsratensteigerung insbesondere bei höherem Säugetierleben mit einer Penetranz von zigtausend Jahren antworte ich mit einer Metapher:

Ich darf die Gefahr durch ein Minenfeld nicht deshalb geringer schätzen und unbekümmert weitergehen, weil die Minen um mich herum statistisch gleich verteilt sind, also in einer Ubiquität vorliegen.

Selbstverständlich unterstelle ich gerade Dir nicht Ignoranz bzw. ein Plädoyer für unbekümmertes Weitergehen. Ganz und gar nicht. Wie käme ich dazu - da ich Deinen Beitrag ganz anders verstanden habe. Mir geht es nur darum, dass andere das Ausgeführte vielleicht verkürzend und damit sinnverkehrend dergestalt fehlinterpretieren könnten nach dem Motto, "ach, die Gefahr ist ja eh da und insofern für mich egal. Was egal ist brauche ich nicht mal zur Kenntnis zu nehmen, geschweige denn darauf zu reagieren."
Das hast Du ja nach meinem Verständnis mit Sicherheit gerade nicht sagen wollen. Dieses wäre geradezu grotesk falsch.

Nicht totaler Weltuntergang sondern banaler Bürgerkrieg

Wintermond, Dienstag, 11.12.2012, 21:20 vor 4795 Tagen @ Wayne Schlegel (4534 Aufrufe)

....wird das Erste sein womit wir beglückt werden. Da kann ein wenig Vorbereitung doch keineswegs schaden?

Natürlich kann man das Prozedere abkürzen und sich bereits zu Beginn vorbeugend aus dem Fenster schmeissen.

Aber möglicherweise versäumt man dann den einen oder anderen Ausweg welcher sich aus dem realen Ablauf ergeben wird.

Mit besten Grüßen
Wintermond

Das eine tun, ohne das andere zu lassen ist vielleicht ein Weg fürs Ego und fürs Kollektiv

Wayne Schlegel, Dienstag, 11.12.2012, 21:57 vor 4795 Tagen @ Wintermond (4364 Aufrufe)

Servus Wintermond,

Nicht totaler Weltuntergang sondern banaler Bürgerkrieg ....wird das Erste sein womit wir beglückt werden. Da kann ein wenig Vorbereitung doch keineswegs schaden?
Gute Frage. Sogar sehr gute Frage. Wie ausgeführt wird es bei einem großen Event (würde in Deinem Beispiel vom Kaliber des Bürgerkrieges abhängen - also mit oder ohne Zerstörung/Massivbeschädigung der Elektroversorgungs-Infrastruktur (davon hängt wirklich alles ab) herzlich wenig nützen, da ein Überleben absolute Glückssache ist und nicht maßgeblich von einem selbst, seinen vorhandenen oder unterlassenen Vorbereitungen, sondern von der Umgebung und insbesondere deren vorhandenen oder unterlassenen Vorbereitungen und den Ereignissen mit Dominoeffekt bestimmt wird, also völlig unkalkulierbar ist und ergo nach den Gesetzen der Logik unvorbereitbar ist. Schaden würde es nur, wenn man zuviel Lebensenergie dahin investiert, während man gegen die größte Gefahr aller Gefahren für sich und die Menschheit gar nichts tut - nicht einmal die Stimme erhebt. Insoweit würde es also tatsächlich insgesamt gesehen schaden und das Unheil fördern, wenn man nur seine individuelle Survival-Vorbereitung sieht - meiner Meinung nach.

Natürlich kann man das Prozedere abkürzen und sich bereits zu Beginn vorbeugend aus dem Fenster schmeissen.

Nanana. Man wird doch nicht gleich an Suizid denken wollen, selbst wenn einem der Ernst der nuklearen Lage vor Augen geführt wird. Aber in den beschriebenen Szenarien wird das bestimmt zuhauf vorkommen, wenn sich Menschen schon wegen Geringerem (Vermögens-/Spekulationsverlusten) aus den Fenstern gestürzt haben.

Aber möglicherweise versäumt man dann den einen oder anderen Ausweg welcher sich aus dem realen Ablauf ergeben wird.

Recte! Selbst eine 0,001%-Chance ist besser als eine 0,0%-Chance. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zum Schluss.

falsch gedacht?

dziamdzia, Montag, 11.03.2013, 00:46 vor 4706 Tagen @ Tony (4415 Aufrufe)

Hallo allerseits,

also einen Weltkrieg kann man ja noch in einem rein wissenschaftlich-nüchternen Weltbild unterbringen.

Aber kosmische Zeichen am Himmel, Kometenhagel, Naturkatastrophen die einen Großteil der Menschheit wegraffen, dreitägige Finsternis mit anschließender Monarchie - da ist doch klar dass mehr dahintersteckt (und die Schauungen sagen das ja auch klipp und klar). Das ist nicht einfach nur ein Unfall marke "dumm gelaufen", das ist ein göttlicher Eingriff um die Menschheit wieder auf eine gottgefällige Bahn zu bringen, weil sie dermaßen in der Scheiße steckt dass sie von selbst nie mehr da raus käme.

Unter der Voraussetzung macht selbst ein Atombunker wenig Sinn (den die Reichen und Mächtigen sicher aufsuchen werden wenns denn soweit ist), denn wer mit dem da oben auf Kriegsfuß steht wird auch im dicksten Bunker nicht sicher sein (gegen so einen netten Pflasterstein aus dem Weltall sind bunkerbrechende Bomben doch das reinste Kinderspielzeug :-D ).

Da machts doch eher Sinn zu versuchen, ein gottgefälliges Leben zu führen, um Aussicht darauf haben zu können dass "der da oben" in der Zeit danach Verwendung für uns hat. Wobei ich "gottgefällig" nicht im konfessionellen Sinne verstehe. Wenn der Allmächtige nämlich derart massiv eingreift wie die Schauungen das vorhersagen, dann tut er das sicher nicht nur im destruktiven Sinne sondern wird den ein oder anderen auch schützen.

Das jedenfalls ist meine Hoffnung. Aber auch meine einzige...

Grüße,
D.

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