Wie findet man Wasser (Freie Themen)

rauhnacht, Freitag, 07.02.2014, 10:20 vor 4372 Tagen (3088 Aufrufe)

Hallo,
Ich beschäftige mich schon eine ganze Weile mit dem Thema: " Wie versorge ich mich mit Wasser auf einer womöglich nötigen Flucht "
Insbesondere würde mich sehr interessieren, ob hier jemand Wissen oder gar Erfahrung damit hat, versickerte Quellen oder so auf zu spüren.

Mein Sohn sagte bereits mehrfach, da kommt mal eine Zeit, da gibt es gar nichts mehr zu trinken. Das wird ganz schrecklich. Mama, was machen wir dann?

Gruß

Wassersuche leicht gemacht

Bär, Freitag, 07.02.2014, 22:51 vor 4372 Tagen @ rauhnacht (3073 Aufrufe)

Moin Rauhnacht,


such dir doch einfach einen Mann der das kann. Und der wird dann dein Patriarch.

Herzlichen Bärengruss

Aufbereitung

Fenrizwolf, Freitag, 07.02.2014, 23:07 vor 4372 Tagen @ rauhnacht (2800 Aufrufe)

Hallo rauhnacht,

da ich in einem Rekordniederschlagsgebiet wohne und fließende Gewässer in unmittelbarer Nähe sind,
habe ich mir, im Rahmen meiner noch bescheidenen Vorsorgemaßnahmen, einen Wasserfilter der schweizerischen
Firma Katadyn zugelegt.
Ich werde es auch nicht bei einem belassen.
Leider habe ich damit noch nicht experimentieren können, da ich das Gerät im
unbenutzten Zustand eingelagert habe.
Aber nach meiner Kenntnis, sind diese Pumpfilter expeditionserprobt und robust.
Außerdem lassen sich wohl ohne Instandsetzung, je nach Modellvariante, größere
Mengen Wasser gut filtern.
Da sie transportabel sind, wären die auch die ideale Lösung für ein Fluchtgepäck.

Vorfiltrieren, zum anschließenden Abkochen, läßt sich meines Wissens nach auch mit
natürlichen Mitteln einigermaßen bewerkstelligen. (Kiesel, Kohle, Moose)
Ein paar Entkeimungstabletten in Reserve zu haben, ist bestimmt auch kein Fehler.

Sollte aber der Fall eintreten, daß Mitteleuropa von extremen Dürren heimgesucht wird,
sehe ich schwarz. In ehemaligen Flußbetten graben, Bäume anzapfen, Tierblut wären
da meine letzten verzweifelten Ideen.
Um in einer solchen Umgebung Wasser zu finden, bräuchte man die Intuition eines Brunnenbauers
aus Freilassing.

Vor zwei Wochen erst habe ich etwas Interessantes in meiner Nachbarstadt gesehen:
ein Herr, der sich dem mittelalterlichen Kunsthandwerk widmet, hat ein Jahrhunderte
altes Haus erworben und darin später zufällig einen sog. Hausbrunnen vorgefunden.
Er hat versucht, diesen Brunnen zu reaktivieren, konnte aber in drei Metern Tiefe
kein Wasser finden,
obwohl der nächste Fluß nur ca. 50 Meter entfernt ist, und die herbstlichen Hochwässer
regelmäßig bis kurz vor seine Haustüre reichen, und alle paar Jahrzehnte auch dieses
Haus im Erdgeschoß geflutet haben.

Mit vielen Grüßen

Fenrizwolf

Leicht? Von wegen.

rauhnacht, Samstag, 08.02.2014, 11:45 vor 4371 Tagen @ Bär (2956 Aufrufe)

Hallo Bär,
Äh, das ist jetzt aber gemein. Eigentlich hatte ich drauf gehofft, dass just Du mir zur Wassersuche etwas erklären könnte.
Und nun das:confused:
Ich hab doch schon Einen (Mann, mein ich). Und der kann zwar kein Wasser suchen, aber sonst so Einiges und würde wohl handgreiflich klar machen, dass er von Vielmännerei gar nichts hält.
Hast Du nicht noch einen anderen Vorschlag?

Herzliche Grüße an den Bär, ist ein zeitiges Frühjahr heuer, merkt man doch wirklich überall bei uns.

Re an den Wolf

rauhnacht, Samstag, 08.02.2014, 12:15 vor 4371 Tagen @ Fenrizwolf (2737 Aufrufe)

Hallo Fenrizwolf,


da ich in einem Rekordniederschlagsgebiet wohne und fließende Gewässer in unmittelbarer Nähe sind,
habe ich mir, im Rahmen meiner noch bescheidenen Vorsorgemaßnahmen, einen Wasserfilter der schweizerischen
Firma Katadyn zugelegt.

Ja, hab ich auch. Mein Mann auch. Um den Filter zu schonen, hab ich ein paar Kaffeefilter mit eingepackt, wiegen ja nichts. Wenn die alle sind, denke ich, ist ein Stofftaschentuch o.ä. besser wie nichts.


Vorfiltrieren, zum anschließenden Abkochen, läßt sich meines Wissens nach auch mit
natürlichen Mitteln einigermaßen bewerkstelligen. (Kiesel, Kohle, Moose)
Ein paar Entkeimungstabletten in Reserve zu haben, ist bestimmt auch kein Fehler.

Ja, denk ich auch.

Sollte aber der Fall eintreten, daß Mitteleuropa von extremen Dürren heimgesucht wird,
sehe ich schwarz. In ehemaligen Flußbetten graben, Bäume anzapfen, Tierblut wären
da meine letzten verzweifelten Ideen.

Ja, genau da seh ich das Problem. Bei den Bäumen weiß ich nur die Birke. Geht das auch bei anderen? Geht das überhaupt noch, wenn es sehr trocken ist? Gibt es vielleicht noch andere Pflanzen bei uns, die Wasser speichern, die man dann ausdrücken könnte oder so?

Um in einer solchen Umgebung Wasser zu finden, bräuchte man die Intuition eines Brunnenbauers
aus Freilassing.

Über so eine Anwendung der Intuition würd ich auch gern mehr wissen.
Aber, sicher gibt es auch Naturhinweise. Ich überlege z-B., ob es wohl Sinn machen würde bei Wasserliebenden Pflanzen zu graben. So etwas sollte man aber schon wissen. Denn einfach nur so auf Verdacht seine Kräfte zu verschwenden, wäre ausgesprochen dumm.

Vor zwei Wochen erst habe ich etwas Interessantes in meiner Nachbarstadt gesehen:
ein Herr, der sich dem mittelalterlichen Kunsthandwerk widmet, hat ein Jahrhunderte
altes Haus erworben und darin später zufällig einen sog. Hausbrunnen vorgefunden.
Er hat versucht, diesen Brunnen zu reaktivieren, konnte aber in drei Metern Tiefe
kein Wasser finden,
obwohl der nächste Fluß nur ca. 50 Meter entfernt ist, und die herbstlichen Hochwässer
regelmäßig bis kurz vor seine Haustüre reichen, und alle paar Jahrzehnte auch dieses
Haus im Erdgeschoß geflutet haben.

Ja genau. So etwas ähnliches beobachte ich hier auch.Z.B. kenn ich eine Gegend hier, in der früher immer schnell bei Regen viele Springquellen entstanden. Der Grundwasserspiegel war so hoch, dass man schon beim Weidepfosten setzen, aufpassen musste, wenn man nicht wollte, dass einem der sofort wieder wegfault. Und nun: Nichts mehr, selbst, wenn es mal lang und ausdauernd regnet.

Mit freundlichen Grüßen, Rauhnacht

Unsinnige Kriege

Bär, Samstag, 08.02.2014, 16:31 vor 4371 Tagen @ rauhnacht (2972 Aufrufe)

Moin rauhnacht,

zugegeben, auch die Bärin hat gewisse berechtigte Aversionen gegenüber zusätzlichen zu schützenden Frauen unter den Fittichen des Bären:-)

Mein, natürlich nur subjektiver, Eindruck, dass ein Alice Schwarzer Fanclub politisch korrekt die Weltenwende kapert hat ein wenig Unwohlsein hervorgerufen. Mein Respekt vor Taurec gebietet mir aber ebenso wie die Unsinnigkeit dieses neureligiöse Thema zu diskutieren nicht in die Diskussion ein zu steigen.

Aber mein Bedürfnis Wissen mit zu teilen leidet momentan etwas darunter. Ich fühle mich einfach unwohl wenn politisch ach so korrekte Meinungen wie ein Beissreflex an jeder noch so sinnfreien Stelle zelebriert werden. Und dies nicht nur im Frühling.

Einen herzlichen Gruss vom


Bären

auch an den dressierten Mann

Ach je, schon wieder einer.

rauhnacht, Samstag, 08.02.2014, 18:38 vor 4371 Tagen @ Bär (2913 Aufrufe)

Hallo Bär,
vielleicht hättest Du aufmerksamer lesen sollen, wie auch der andere Herr letzthin. Dann hättest Du mitbekommen können, dass ich von Feminismus nichts halte. Mein Beissreflex bei kruden Verallgemeinerungen ist allerdings sehr ausgeprägt, weshalb ich schon vor 25 Jahren gegen die damals weit verbreiteten Kampfemanzen zu Felde zog. Manchmal muss man die Waffen wählen, die vorgegeben sind. Die Alice Schwarzer mochte ich noch nie und dass die jetzt wieder aus der Versenkung auftaucht, liegt doch nur daran, weil der öffentlichen Meinungsmache das so gut in den Kram passt.Aufhetzerei an allen Orten.
Mann, Mann; lasst Euch doch nicht derart leicht manipulieren.So kämpft ihr gegen die Falschen und das ist auch durchaus die Absicht.
Mein undressierter Mann ist da schlauer.

Gruß

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Teufelskreis der Rechtfertigung

Taurec ⌂, München, Samstag, 08.02.2014, 19:39 vor 4371 Tagen @ Bär (2776 Aufrufe)

Hallo!

Mein, natürlich nur subjektiver, Eindruck, dass ein Alice Schwarzer Fanclub politisch korrekt die Weltenwende kapert hat ein wenig Unwohlsein hervorgerufen.

Das ist womöglich nur ein Trugschluß.
xSurvivor mit seiner deplazierten und in Grunde dämlichen Attacke hat einen Moralisierungsprozess eingeleitet, der das rationale Denken ausschaltet.
Ähnlich wird jemand, der sich auf einen Rassismusvorwurf einläßt, das Schlachtfeld keinesfalls nicht mit dem Brandzeichen "Rassist" verlassen können. Das ist gerade der Grund solcher "Diskussionen", ob es den Beteiligten bewußt ist oder nicht. Folglich steht xSurvivor jetzt als Frauenhasser da, die beteiligten Frauen als Feministinnen und ich als einer ihrer Unterstützer und zwar bar jeder vernünftigen Grundlage. (Was nichts neues ist. Ich war schon mal Putinbewunderer, Scherge des Antichristen, NWO-Befürworter, etc. Die Liste ließe sich wohl noch verlängern.)

Alle Beteiligten tragen die Verantwortung, ob sie sich in solche Spiralen hineinziehen lassen. Es ist gut möglich, daß ihr es gerade wieder tut. Doch diesmal schreite ich nicht ein. Ich habe hiermit darauf hingewiesen.

Eine Kenntnis der gängigen Diskussionsdynamik ist vonnöten, um sie abzuschwächen und rechtzeitig die Energie herauszunehmen. Zudem sollte man im Hinterkopf behalten, daß die Diskussion ein Ziel haben sollte, nämlich die Lösung eines rationalen Problems. Wenn das nicht mehr gegeben ist und es ums Rechthaben geht, um die Wahrung eines Selbstbildes oder darum, mutig in den Kampf gegen eine Geisteshaltung zu ziehen, ist sofort Schluß zu machen.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Wasser aus Gehölzen

Fenrizwolf, Sonntag, 09.02.2014, 02:45 vor 4371 Tagen @ Taurec (2819 Aufrufe)

Hallo Rauhnacht,

mir kam das mit den Bäumen nur spontan in den Sinn - war nur ein theoretischer Gedanke.
Leider kann ich Dir nichts Weiterführendes dazu sagen.
Ich weiß nur, daß zur Gewinnung von Ahornsirup die Bäume tatsächlich angezapft werden,
aber nicht wie man das handwerklich bewerkstelligt.
Der Zucker dient den Bäumen quasi als Frostschutzmittel.

An die Birken hatte ich gar nicht gedacht. Doch das scheint mir bei diesem Vorhaben
die heißeste Spur zu sein.
Birken gelten allgemein als Pionierpflanzen, wachsen also auch dort, wo andere Bäume
Probleme haben.
Birkensaft habe ich mal in einem russischen Supermarkt hierzulande gekauft.
Ist ein sehr leckeres Gesöff. Da sollte man in der Tat mal schauen, ob und wie man
den selber gewinnen kann.
Birkenrinde ist auch ein gutes Utensil zu Feuer machen.

Auf einer kleinen Terrasse hat sich bei uns in einem vergessenem 30-Liter-Pflanzkübel eine Birke 2010 selbst gesät.
Ohne jegliche Pflege hat die Sommerhitze und Winterkälte von -15° C gut überstanden,
während eine danebenstehende Kulturpflaume, noch im Kübel befindlich, starb.
(Ja, ich sollte mal wieder aufräumen.)

Damit endet auch schon meine Verwandtschaft zu Rüdiger Nehberg.
Ich sterbe schon Tode, wenn ich verwahrloste Menschen im Dschungel nur sehe. :-D

Mit lieben Grüßen

Fenrizwolf

Kulturpflaumen

Fenrizwolf, Sonntag, 09.02.2014, 03:09 vor 4371 Tagen @ Fenrizwolf (2707 Aufrufe)

Ich halte den Feminismus für ein Stoffwechselprodukt der modernen Zivilisation,
dem man am besten standhält, in dem man(n) selbst einfach nicht mitmacht.

Extremismus stellt doch keine Naturprinzipien auf den Kopf.
Die Stimmen der Frauen, die endlich wieder "echte Kerle" haben wollen,
werden ja nicht leiser.
So stehe jeder seinen Mann. ;-)

Ich drehe mich ja auch nicht nach Hosenanzügen um.
Außerdem halte mich an meinen eigenen Ratschlag, und schweige forthin zu diesem Thema.

Mit besten wünschen den geschundenen Seelen.

Fenrizwolf

Wasser

attempto, Sonntag, 09.02.2014, 13:10 vor 4370 Tagen @ rauhnacht (2874 Aufrufe)

Servus Rauhnacht

zunächst einmal halte ich es für unwahrscheinlich, daß es in Mitteleuropa einmal kein Wasser geben wird. Die Fließgeschwindigkeit des Grundwassers ist sehr gering. So braucht ein Regentropfen, der in Europa vom immel fällt, bis zu 3000 Jahre, um als Grundwasser zum Meer zurückzufließen. Wasser wird also immer da sein. Fragt sich nur, wo es zu finden, und ob es genießbar ist.

Grundsätzlich gilt:
- Wasser niemals ungereinigt trinken! Auch nicht abgekocht!
Einzige Ausnahme: Quellen über ca. 1500 m NN

Sollten Flüsse und Seen (Oberflächenwasser) wirklich mal austrocknen, würde ich zuerst in der Mitte des Flußbettes graben.

Um durch Umwege an Grundwasser zu kommen, kann man Bäume anschneiden, und deren Saft auffangen. Dafür geeignet sind grundsätzlich alle Laubbäume, wobei Birke und Ahorn am geeignetsten sind, da der Geschmack des Saftes angenehm nussig ist. Von Eiche würde ich abraten (Gerbstoffe). Persönliche Erfahrung habe ich jedoch lediglich mit Birke und Wein. Letzterer blutet extrem lange und ergiebig.

Eine andere Methode ist, Flüssigkeit aus Pflanzenteilen zu pressen. Das ist in unseren Breiten jedoch nur bei Früchten möglich, da die Pflanzen selber hier nie gezwungen waren, Wasser zu bevorraten. Kakteen usw. wachsen hier eben nicht. Neben den üblichen Verdächtigen (Äpfel, Birnen usw.) kann prinzipiell jede ungiftige Beere verwendet werden.

Aus allen Pflanzenteilen läßt sich Wasser mittels Destillation gewinnen. Hier sind, aufgrund des hohen Wasseranteils vor allem Pilze geeignet. Auch feuchtes Erdreich & Moos kann man dafür nehmen.


Genauso wichtig wie die Gewinnung von Wasser ist der sparsame Umgang damit. Urin kann aufbereitet wiederverwendet werden.

Damit sind wir bei der Wasseraufbereitung:

Chemisch (z.B. Micropur)
+ vernichten Bakterien
+ sehr preisgünstig
+ hohe Mobilität
- fast alle Schdstoffe verbleiben im Wasser
- Belasten zusätzlich das Wasser chemisch

Aktivkohlefilter:
+ recht billig
+ verbessern den Geschmack
+ filtern durch Oxydation einige Schadstoffe aus
+ hohe Mobilität
- viele Schadstoffe bleiben zurück
- wirken nicht gegen Mikroorganismen

Keramikfilter:
+ filtern viele Schadstoffe aus
+ wirken z.Teil auch gegen Bakterien
+ Filterkerze mechanisch zu reinigen (nicht bei allen Modellen)
- recht teuer
- Wirken nicht gegen Viren
- viele Schadstoffe bleiben zurück

Osmosefilter:
+ ergeben fast chemisch reines Wasser
+ praktisch keine Schhdstoffbelastung des Trinkwassers
+ halten alle Mikroorganismen zurück
- hohe Spülwasserverluste
- schlecht mobil einzusetzen
- Filterelement nur ersetzbar/Reinigung nicht möglich


Bei allen Filterarten sollte das Wasser vorgereinigt werden, um den Filter vor Schwebstoffen zu schützen. Sonst ist er schnell zu. Deine Idee mit dem Kaffeefilter ist also gar nicht schlecht.

Ich selbst habe mir vor 3 Jahren einen Osmosefilter für 149€ zugelegt, den ich z. Zt. mit Leitungswasser betreibe. Seitdem mußte ich kein einziges Gerät entkalken, und noch nie die Filterkartusche ersetzen. Sollte einmal Wasserknappheit einsetzen, habe ich 3000l Zisternenwasser, welches ich, osmotisch aufbereitet, auch trinken würde.

Keramikfilter halte ich für eine Notlösung, denn sie filtern viele gefährliche Schadstoffe (z.B. Nitrate) nicht aus, und halten auch keine Viren zurück. Da Viren zum Teil selbst Temperaturen über 120° überstehen, hilft da auch kein Abkochen. Katadyn & Co sind somit nur kurzzeitig für Erwachsene mit intaktem Immunsystem eine Alternative. Auf Human Survival Project gibt es etliche Tips. Nicht nur zum Thema Wasser.

Über das Genannte hinaus, sollte in jedem WW-Haushalt ein angemessener Vorrat an Wasser vorhanden sein, der den Zeitraum zwischen Eintreten der Wasserknappheit, bis zum Betrieb der Wasseraufbereitung überbrückt.

in der Hoffnung, ein wenig gehülft, und nix vergessen zu haben

attempto

PS:
Recht belustigend erinnerte mich der Geschlechterfaden an eine Begebenheit mit meinen kleinen Kindern. Meine Tochter fragte mich vor wenigen Wochen: "Wer ist besser? Mädchen, oder Jungs?" Meine Antwort lautete damals: "Weißt du, da ist niemand 'besser', nur ein wenig anders." Danach erklärte ich ihr, welche Rolle die Natur für jedes der Geschlechter vorsah, und wie Frauen und Männer für dafür (vor allem mental) 'ausgestattet' sind. Aus Altersgründen sparte ich dabei allerdings den reproduktiven Aspekt weitgehend aus.

Weil es hier durch den Bären ebenfalls thematisiert wurde, zwei Fragen an die Geschlechter, die diese in ihrem Oberstübchen beantworten sollten, und nicht hier in der Öffentlichkeit:

Für die Herren:
Wie kann ein Mann die Weltenwende meistern, ohne zuverlässige Frau, die ihm einen Berg von Arbeit abnimmt, und ihm den Rücken für andere wichtige Tätigkeiten freihält?

Für die Damen:
wie kann eine Frau die Weltenwende meistern, ohne einen Mann, der sich für sie schwitzend die Beine ausreißt, und der ihr mentale Sicherheit bietet?

Mann und Frau sind jeweils eine Seite derselben Münze. Wer sie (wie und warum auch immer) trennt, zerstört Wertvolles und hinterläßt lediglich Schrott.

Damit will ich es zu diesem Thema belassen

Re attempto

rauhnacht, Montag, 10.02.2014, 17:51 vor 4369 Tagen @ attempto (2665 Aufrufe)

Hallo attempto,
Vielen Dank für Deine Antwort, natürlich ist dies hilfreich.
Wie so oft, hab ich dazu noch ein paar Fragen.

Warum kein abgekochtes Wasser? Natürlich mein ich jetzt auch nicht, dass das bei Pfützenwasser oder überhaupt stark verunreinigten Wassern, wie stehend oder dem Fluss oder Bach, wo weiter oben womöglich Aas drinliegt, empfehlenswert sei. Aber eine Quelle oder Brunnen; dann Abkochen und Mineralisieren?

Zum Urin aufbereiten: Da vermute ich kondensieren. Reicht da ein einmaliger Durchgang, um die Salze ect. so weit raus zu kriegen, dass auch bei womöglich längerfristigem Gebrauch dies dann nicht eher schadet wie nützt? ( Ich weiß da wirklich nicht viel, überlege nur)

Die Sache mit der Umkehrosmose und der Zisterne, finde ich sehr interessant. ( Solange ich dann hier bleiben kann ) Ein Umkehrosmosefiltersystem haben wir auch. Leider keine Zisterne und auch nicht die Möglichkeit hierzu, aber immerhin eine große Anzahl Regenwassertonnen. Allerdings funktioniert dies Ding doch nur mit dem entsprechenden Wasserdruck. Ohne Strom schon wieder blöd. Wie hast Du Dir das gedacht?

Freundliche Grüße, Rauhnacht

Wasser II

attempto, Montag, 10.02.2014, 19:45 vor 4369 Tagen @ rauhnacht (2731 Aufrufe)

Servus Rauhnacht

Warum kein abgekochtes Wasser?

zur allgmeinen Verständlichkeit - ich schrieb:

Wasser niemals ungereinigt trinken! Auch nicht abgekocht!

Grund:
Im Oberflächenwasser und oberflächennahem Grundwasser sind Rückstände aus der Landwirtschaft:
- Düngemittel (Posphate, Nitrate,...)
- Pflanzenschutzmittel (v.A. Insektizide, aber auch Herbizide)
- Begleitende Metalle (Cadmium, Uran,...)
- Klärschlammrückstände (Pharmazeutika, Schwermetalle...)
- eventuell kriegsbedingte Giftstoffe (Nürnberger Kind)
- Mikroorganismen aus tierischen Düngemitteln oder Fäulnis


Während letztere durch Abkochen weitgehend zu beseitigen sind, sind die anderen Belastungen ausschließlich durch Osmoseanlagen auszufiltern. Die Ausnahme bei Quellen über 1500m NN ist der Vermutung geschuldet, daß über dieser Höhenmarke eine intensive landwirtschaftliche Nutzung in Deutschland nicht betrieben wird. Demzufolge auch keine Klärschlamm- und Kunstdüngerbelastung. Eine Kontamination durch Tiere, sowie Kriegseinwirkungen sind aber nicht ausgeschlossen.


Zum Urin aufbereiten: Da vermute ich kondensieren.

Nein. Auch hier sollte man filtern (Kaffeefilter - Keramikfiler - Osmose)
Eine Kondensation ist entweder sehr langwierig, oder erfordert spezielles Gerät, will man nicht zu viel Wasser verlieren. Außerdem wird viel Energie benötigt. Also filtern, wo es denn geht.
Eigenurin läßt sich übrigens auch (kurzzeitig) ungefiltert trinken.


Ein Umkehrosmosefiltersystem haben wir auch.(...) Allerdings funktioniert dies Ding doch nur mit dem entsprechenden Wasserdruck.

Ich kenne nicht dein System. Ich habe eine 125 GPD, die mit 30 mbar Druck arbeitet, aber ihre volle Leistung bei 50 mbar entfaltet. Das sind gerade mal 30 cm Wassersäule. Also Leitungshahn zu, Schlauch abklemmen, Eimer auf den Tisch, Wasserfilter daran anschließen, und den Eimer mit vorgefiltertem Zisternenwasser füllen. Und wenn der Tisch zu niedrig ist, oder belegt, dann muß eben der Schrank dran glauben. 2m = 200mbar - da bleibt genug übrig, um den Druckverlust durch den Schlauch zu kompensieren.

Also nicht ängstlich die Hürden beschielen, nach dem Motto: "Das ist zu hoch, da komme ich nie drüber." Vielleicht gibts ja einen Weg, der drum herum führt.

Grüße dir

attempto

PS: Weitere Fragen auch gerne über Mail.

wenig hilfreiche Lösung

Baldur, Donnerstag, 13.02.2014, 18:29 vor 4366 Tagen @ rauhnacht (2742 Aufrufe)

Hallo, Rauhnacht,

wenn man denn Strom hätte, notfalls über eine Photovoltaikanlage, könnte man einen Luftentfeuchter betreiben. Das scheint mir am aussichtsreichsten zu sein, wenn man keinen Brunnen bohren kann.
Selbst Wüstenluft soll (zumindest nachts) genügend Feuchtigkeit enthalten, um etwas Wasser zu gewinnen - wohl durch Auffangen von Tau an Plastikplanen, ich bin da kein Experte. Keine Ahnung, ob man ggf. die Tagesenergie zwischenspeichern und dann nachts wie beschrieben verwerten kann. Ich stelle mir die Wirkungsgradverluste sehr hoch vor.


Andererseits: besser als gar nix.....wenn alle Birken abgezapft worden sind.....

Beste Grüsse vom Baldur

Plastik

Bär, Dienstag, 18.02.2014, 08:32 vor 4361 Tagen @ Fenrizwolf (2775 Aufrufe)
bearbeitet von Bär, Dienstag, 18.02.2014, 08:41

Moin Fenrizwolf

Um Büschel aus Ästen bevorzugt bei Weiden herum wird eine Plastiktüte befestigt. Bedingt durch die Verdunstung des Blattwerkes setzt sich das Wasser über Nacht als Kondensat in der Plastiktüte ab und kann so aufgefangen werden. Diese Suppe ist zudem auch weitgehender schadstofffrei als aufgefangenes Regenswasser oder aufgenommenes Bachwasser.

Wie aber nebenan geschildert ist das alles nur ein Notbehelf.

Rechtzeitiger Umzug in eine wasserreiche Region mit Bächen und Quellen, ausreichendes Einzugsgebiet beachten, und im Siedlungsbereich eher die Lagerung in IBC Containern, 1.000 Liter genügen pro Person für ein Jahr und kosten etwa 50 Euronen für den Container. Bei der Wohnungssuche einfach auf einen ausreichend großen Keller achten. Bei zwei Meter Raumhöhe benötigst du für eine Familie pro Jahr 2 m² Fläche. Sollte die Tür wie oft nicht breit genug sein, einfach auf die 650 l Container ausweichen. Die passen fast überall rein. Konservierung des Wassers mit Chemie (Mikropur) oder kolloidalem Silber wobei ich mit der Konzentration des Silbers keine Erfahrungswerte auftischen kann. In Milch legten unsere Altvorderen eine Unze Silber rein um die haltbarkeit zu verlängern. Wir sind da mit dem wirksamen KoSi besser dran.

Ergibiger als das Gepopel an Bäumen mittels eingeschlagenem Wasserhahn ist die Nutzung natürlicher Wasserspeicher in der Natur, also besonders Früchte, Obst. Obst pressen, konservieren und lagern ist ein Vitaminspeicher und natürlich ein zudem schmackhafter und nahrhafter Ersatz für Teile des Trinkwassers. Auf jeden Fall ungleich besser als sich hunderte von Flaschen mit Chemie versetztem Zuckerwasser vom Lidl in den Keller zu legen.

Zusammen mit einem Getreidevorrat und einigen Flaschen Öl, langfristiger haltbar sind feste Fette, hast du Getränk, Mineralstoffe, Vitamine, Kohlehydrate und die zur Verarbeitung erforderlichen Fette. Das langt nicht wirklich um 16 Stunden auf dem Acker zu schuften, aber hält dich bei bester Gesundheit am Leben.

Ein Kursus in Überlebenstechniken ist für den durchschnittlichen Nordeuropäer Unsinn. Ich schätze meine Überlebenschancen im Außertürbereich über Wochen bei ungünstigen Wetterverhältnissen und bester Vorbereitung so ziemlich genau bei 0 % ein. Gedanken an alternative Wassergewinnung sind für Menschen, die heute im Gesichtsbuch und Foren leben, eine ausgeprägte Erweiterung des Gesäßes durch exzessives Sitzen vorm Bildschirm aufweisen und ihren Nahrungsmittelbedarf bei Lidl und Co decken schlicht Zeitverschwendung. Die Zeit ist besser investiert in der Suche nach Wohnung und neuem Arbeitsplatz.

Ergo, heute da hin ziehen wo es morgen Wasser gibt. So einfach kann Vorbereitung sein.

Hat der Standort genug Wasser, fällt vielleicht auch dieser oder jener Liter ab um hin und wieder den Dreck runter zu spülen. Geübte schaffen es dem Vernehmen nach mit einem Liter zu duschen. Nach einem Jahr ohne Hygiene brauchst du dir ansonsten keine Gedanken um Trinkwasser mehr machen. Das Jucken der Pusteln wird dann schlimmer als der Durst und du verzichtest auf das Wassersuchen damit es endlich vorbei ist mit der Qual.

Nun ja, alternativ kann man es auch so versuchen:

http://www.merkur-online.de/aktuelles/welt/amou-haji-dreckigster-mann-60-jahre-nicht-gewaschen-3319066.html

Lieber umziehen...

Bärengruß

Wasser

traumtaenzerin, Dienstag, 18.02.2014, 17:27 vor 4361 Tagen @ rauhnacht (2748 Aufrufe)

Hallo rauhnacht,

die Frage ist doch immer: warum gibt es irgendwann kein Wasser? Solange man dazu keine plausible Erklärung hat, gibt es auch keine allgemeingültige Empfehlung!

Ist es im Vorlauf der Ereignisse, aufgrund vom Zusammenbrechen der staatlichen Wasserversorgung? So what? Quellen, Bäche, Brunnen suchen, Wasser filtern und aufbereiten und gut ist! Ist es durch einen Impakt oder ähnliches verursacht, sieht die Sache schon anders aus! Da wirst du aber wohl nicht auf der Flucht sein, da ja alle Seher davor warnen, das Haus zu verlassen. Da hilft nur, genügend Wasservorräte im Haus zu haben und diese haltbar und keimfrei zu machen. Also für die Flucht doch vielleicht einen Filter (die vom "schweizer Hersteller" sollen durchaus in der Lage sein auch Verunreinigungen durch Viren und Bakterien zu beseitigen) in den Rucksack stecken und sich vorher erkundigen, wo es Quellen und Brunnen hat. Und zu Hause genug Wasser für die Familie bunkern und im Notfall sparsam damit umgehen!

Bei allen Schauungen heißt es doch, dass viele überleben werden und das sollte uns Mut machen. Ein kompletter Rückgang allen Trinkwassers würde wohl für alle (!) Lebewesen den sicheren Tod bedeuten.
Gruß Katja

Erklärungen

rauhnacht, Dienstag, 18.02.2014, 19:19 vor 4361 Tagen @ traumtaenzerin (2729 Aufrufe)

Hallo Katja,
ja, da hast Du mit allem durchaus recht. Würde ich ganz genauso beurteilen, wenn ich nicht eine präkognitive Erfahrung vor 7 oder 8 Jahren gehabt hätte:
- Ablauf: Ich befand mich in der Küche meines damaligen Wohnortes, als ich die Eingebung( über die rechte Wortwahl hier könnte man trefflich streiten!) bekam. Im Schlafzimmer wirst Du ein Kreuz an der Wand sehen. ( Oje,Oje!) Nun gut, ich ging ins besagte Zimmer und tatsächlich lag auf der Wand der Tür gegenüber ein sehr großes Kreuz. Zimmer war dunkel,draußen schien der Vollmond. Nach kurzer Überaschung erkannte ich sehr wohl, dass das Kreuz sich durch das Mondlicht und das Mückengitter vorm Fenster "erzeugt" hatte. Doch als ich zum Fenster trat um die Sache näher zu ergründen, sah ich plötzlich schwarzen Regen auf der Scheibe. Dieser lief auch schmierig am Fenster hinab.Im nächsten Augenblick war dieses Bild wieder weg und ich "vernahm" den Satz: "Wenn der schwarze Regen fällt, flieh nach Westen!"Ende

Die Ideen zur Ursache dessen reichen von Atomwaffen, Impakt!!!, so ganz vielleicht Erdpech, bei mir. Was es letztendlich sein könnte, hab ich keine Ahnung, anzunehmen ist aber in allen Fällen, dass Oberflächenwasser womöglich nicht mehr trinkbar ist und ich mich just da auf die Flucht begeben sollte.

Nun könnt ich dies noch beiseite wischen, weil ich nämlich durchaus immer noch nicht glaube, dass ich tatsächlich Schauungen zum Weltgeschehen habe. Da kann ich recht locker sagen : „ Wenn meine Schauung tatsächlich eintreffen sollte, also schwarzer Regen fällt, kann ich mich ja auf die Flucht begeben. DANN glaub ich sie ja auf jeden Fall.

Nun gibt es auch Schauungen von anderen, die von verdörrter Landschaft, trocken fallenden Flüßen und Bächen oder kontaminiertem ( womit auch immer??) Oberflächenwasser erzählen.
Als ich zu der Überlegung kam, dass es sein könnte, dass beides womöglich miteinander zu tun haben könnte, wurde es dann schon enger mit dem beiseite wischen. Wenn meine Schauung da stimmen sollte, wäre das dann schon sehr viel blöder. Eine Flucht ,auch in meiner Vorstellung ein ohnehin schon äußerst fragwürdiges Unterfangen, würde dann noch zusätzlich erschwert bis unmöglich. Das Beiseite wischen hab ich aber immer noch hingekriegt, weil ich „meine Schauung“ nicht unbedingt glauben muss.

Und dann begann mein jüngster Sohn, der mittlerweile 5 Jahre alt ist und eindeutig präkognitiv begabt, vor c. einem halben Jahr oben Genanntes zu erwähnen und zu fragen. Ich WEIß, dass er weder vom meinem schwarzen Regen noch von den anderen Schauungen etwas weiß. Ich WEIß, dass ich mich vorher keineswegs derart umfassend, innerlich stark bewegt oder so, mit eben just diesem „Wassermangel“befasst habe, dass da vielleicht was übergeschwappt sein könnte.
Fazit: Ich, für mich, akzeptiere nun, dass ich mich auf den Fall X Wassermangel auf einer eben dann doch womöglich nötigen Flucht vorbereiten sollte. Ich bin da keineswegs hysterisch oder so, aber ich könnte es mir nie verzeihen, wenn es denn doch eintreten sollte, dass ich nicht mein möglichstes getan habe, als ich hierfür noch Zeit hatte.

Liebe Grüße, Rauhnacht

Antwort

traumtaenzerin, Mittwoch, 19.02.2014, 14:32 vor 4360 Tagen @ rauhnacht (2695 Aufrufe)

Hallo Rauhnacht,

auf auf die Gefahr hin, dass ich wieder von einigen Foris angegriffen werde *ggg* würde ich ganz spontan sagen, dass Präkognition in eurer Familie ausgeprägt ist und du ihr durchaus Beachtung schenken solltest!!! Bei mir hat sich leider oft erst hinterher herausgestellt, dass ich eben nicht auf meinen Verstand, sondern auf mein inneres Wissen hätte hören sollen.
Aber diese Gabe heißt für micht auch: Du wirst geführt und beschützt, von wem auch immer. Sei es durch dein höheres Selbst, sei es durch einen Schutzengel oder geistigen Führer, sei es durch Gott persönlich, das ist nicht entscheidend. Entscheidend ist, dass du von dieser Führung weißt und dich ihr anvertraust!
Wenn du ganz praktische Tipps brauchst, gibt es das Buch "Lexikon des Überlebens". Da findest du alles über Wasser finden, reinigen, dekontaminieren usw. und natürlich zu allen anderen wichtigen Faktoren des Überlebens auch.

Lieber Gruß Katja

Selbst beibringen

Steffomio, Freitag, 21.02.2014, 23:26 vor 4358 Tagen @ rauhnacht (2736 Aufrufe)

Hallo rauhnacht,
ich glaube, das muss man sich echt selbst bei bringen.
Früher bin ich sehr viel gewandert im Wiehen- und Wesergebirge. Also kleine Hügel eigentlich. Dort gibt oder gab es auch hier und da kleine Quellen, mit bis zu 1 Liter/min. Wasser.
Ganz ganz schwer bis gar nicht zu finden.
Die münden dann in kleinen Teichen oder gehen direkt in anfangs kaum auszumachende Bäche über.

Also man sollte sich die Ziel-Gegend unbedingt vorher sehr genau anschauen und lokale Prospekte vom Fremdenverkehrsamt oder so suchen.
Und oder viele Jahre mit sehr offenen Augen sehr viel wandern, Erfahrungen sammeln und mit der Zeit ein Gefühl dafür bekommen, wo eine Quelle sein könnte. So oder so, beider Methoden haben ihr eigenes Risiko.

Aber Bücher lesen und dann "wissend" los laufen geht garantiert in die Hose. Was dazu benötigt wird, kann kein Buch und kein Lehrer vermitteln. Da muss man echt selbst los und ganz viel Erfahrungen sammeln. Leher und Bücher helfen natürlich als Inspirationen, aber zum direkten finden ohne Übung taugen die nicht.

Wenn man aber was gefunden hat, würde ich darauf achten, das oberhalb der Entnahmestelle keine Häuser oder irgendwelche Anlagen stehen.

Gruß
Stefan

Graben ?

Odin, Dienstag, 25.03.2014, 16:36 vor 4326 Tagen @ rauhnacht (2623 Aufrufe)

Hallo

An tief gelegenen Stellen sollte man eigentlich nach Grundwasser
graben können. Lohnt sich aber nur, wenn man für länger wo bleibt.
Ansonsten ist es eine Schinderei, die nur Zeit verschwendet.

Vorrichtungen zum Sammeln von Regenwasser sollte man vielleicht
auch auf eine Flucht mitnehmen. Eine leichte tragbare Lösung
wären Plastikplanen, die man bei Regen zwischen ein paar
hoffentlich vorhandenen Bäumen so aufspannt, dass sie sich mit
Regenwasser füllen.

Danach braucht man aber auch noch Behälter, um das aufgefangene
Wasser zu lagern, also irgendwelche Flaschen oder wasserdichte
Beutel.

Auch Regenwasser sollte man abkochen.

Odin

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Wasser Lagern

Masatho, Sonntag, 25.05.2014, 13:12 vor 4265 Tagen @ Bär (2558 Aufrufe)

Hallo Bär,

Wenn ich den 1000l Container voll habe, kann ich das Wasser dann irgendwie haltbar machen? Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben, dass Silbermünzen helfen sollen? Meine Eltern haben im Keller einen eigenen Brunnen, der ist jedoch...mir fällt kein besseres Wort ein, verschlammt: Das Wasser sieht optisch nicht gut aus und wird nur zur Bewässerung der Pflanzen genutzt. Hast du ein paar Tips wie man den wieder in Schuss bekommt?

Gruß, Masatho

Wasser haltbar

Bär, Sonntag, 25.05.2014, 23:10 vor 4265 Tagen @ Masatho (2583 Aufrufe)

Moin Masatho,


desinfizieren durch Abkochen enfällt bei der Menge. Also müssen wir da chemisch ran damit das Wasser nicht alle drei Monate ausgewechselt werden muss.

Das verbreitetste Wasseraufbereitungsmittel ist Micropur. Mich erstaunte als ich las dass Micropur nichts anderes ist als kolloidales Silber. Als Substitut für Antibiotika ist KoSi in einem G.O. Szenario ohnehin unerlässlich. Wir haben nachweislich selbst bei unseren Schafen Wurmbefall, insbesondere auch Bandwurm, geheilt. Die antibiotische Wirkung des Silbers ist ohnehin erwiesen.

Welche Mengen KoSi verwendet werden müssen kann ich nicht sagen, da wäre Peacy der richtige Ansprechpartner. Ich habe hier 4 jungfräuliche Bäche und eine eigene Ortsquelle, die Jahrhunderte gut 20 Bauernhöfe mit Großvieh versorgt hat, die auch noch einen großen Speicher hat, brauche also nicht zu bevorraten.

Den verschlammten Brunnen würde ich ausgiebig ausspülen mit einer geeigneten Pumpe. Auch eventuellen Kies unten mit raus holen und ersetzen. Danach kannst du entweder ein Analyseinstitut beauftragen die Qualität zu bestimmen oder dir gleich ein handelsübliches Filtergerät z.B. Katadyn (arbeitet auch mit Silber in den Poren) besorgen.

Wenn der Brunnen sicher schüttet und die Qualität des Wassers stimmt kannst du den IBC Container sein lassen meine ich. Auch behandeltes Wasser musst du alle zwei Jahre tauschen. Je nachdem wo der Container steht und welches Gerät du hast, kann das ein Mordsgeschäft werden.


Bärengruß

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