persönliche Sicherheit in Zeiten verfallender Staatsmacht (Freie Themen)

Baldur, Mittwoch, 19.08.2015, 12:14 vor 3814 Tagen (2248 Aufrufe)

Hallo, zusammen,

auf www.hartgeld.com steht folgender Leserkommentar:

[12:20] Leserkommentar-CH: Asylantenströme in Mazedonien

Was in der hiesigen Presse verschwiegen wird ist, dass die sich auf dem Weg ins Schlaraffenland Deutschland befindlichen „Facharbeiter" wie Heuschrecken benehmen. Sie überfallen kleine Bauerndörfer, stehlen was nicht niet- und nagelfest ist und vergewaltigen wehrlose Frauen, während deren Männer auf dem Felde am Arbeiten sind. Dies nur als kleiner Vorgeschmack darauf, was demnächst auch bei uns ansteht.
Ausserdem wurden vor knapp drei Wochen 28 IS-Kämpfer, in einer grossangelegten Polizeiaktion, in Skopje verhaftet. Beinahe allesamt Syrienrückkehrer, inklusive des Imams. Als Vergeltung wurden Attentate auf Nichtgläubige angekündigt.
Es brennt lichterloh!!!

Bisher bin ich (naiverweise) davon ausgegangen, dass die Bedrohung durch marodierende Banden erst entstünde, wenn die Staats(ordnungs)macht vollends zusammengebrochen wäre.

Dies ist fatalerweise aber nicht der Fall. Der Bürger wird von beiden in die Zange genommen.

Es entsteht das Dilemma, dass ich mich in Anbetracht der aktuellen Zeitgeist-Justiz gegen Übergriffe faktisch nicht einmal wehren darf, weil sich der Gewalttäter dann beschwert, dass er dadurch einen Schaden erlitten hätte. Das Opfer wird zum Täter gemacht und bestraft.

Konkret: nehmen wir an, ein Gewalttäter versucht, ins Haus einzudringen. Wir wehren das noch rechtzeitig ab, bevor er seinen Plan umsetzen kann. Es wird gegen uns ermittelt, eine Strafe ist so gut wie sicher, unabhängig von der Faktenlage.

In einem Umfeld völligen Staatszusammenbruchs wäre es immerhin möglich, sein Menschenrecht auf Notwehr wahrzunehmen, ohne dafür auch noch belangt zu werden.

So aber würde man aller Voraussicht nach zumindest in U-Haft gesperrt werden, worauf die Familie zu Hause alleine schutzlos dem Unmut des Angreiferumfeldes ausgesetzt wäre.

So ein irres, perverses, entartetes (sic!), menschenverachtendes System ist vermutlich einmalig in der gesamten Weltgeschichte. Neusprech sei Dank.

Es zwingt zu ausschliesslich passiven Abwehrmechanismen (Hürden für Einbruch fortlaufend erhöhen, Wachhunde (Mehrzahl!) anschaffen, hohen Metallgitterzaun errichten, gepanzertes Fahrzeug beschaffen, usw.).
Ob dies im Einzelfall möglich und finanzierbar ist, interessiert den Staat oder einen Politiker sicher nicht.

Vor allem aber kann das höchstens das Zuhause betreffen, unterwegs (Frauen am Feld, öff. Verkehrsmittel am Arbeitsweg) ist man völlig schutzlos. Es sei denn, man würde eine legal bewaffnete Sicherheitswacht beauftragen. Natürlich ist auch das kaum möglich und vor allem unbezahlbar. Interessiert aber auch niemanden.

Da man im Regelfall körperlich und mental einem abgebrühten Gewalttäter unterlegen ist, ergibt sich da ein echtes Problem, für das ich keine Lösung wüsste. Denn Pfefferspray haben die Verbrecher ja selber auch, das ist keine Lösung.

Während man früher in der Einsamkeit übersehen wurde, ist seit Gugl-Örs die kleinste Hätte ausspähbar (Zufahrt, Lage, Umfeld).
Da die Banden sehr gut organisiert sind, hat man es nicht mit einem Eierdieb zu tun, sondern höchstwahrsacheinlich mit Leuten, die schon über Leichen gegangen sind.

Diese Entwicklung ist ja auch noch nicht am Ende, sondern mitten in der Blüte.

Blödes Thema....

Beste Grüsse vom Baldur

Nirgendwo absolute Sicherheit

Lieselotte, Mittwoch, 19.08.2015, 20:15 vor 3814 Tagen @ Baldur (2064 Aufrufe)

Hallo Baldur, hallo Forum,

für mich bin ich seit einiger Zeit zu der Erkenntnis gekommen, dass es keine Sicherheit mehr geben wird, wenn diese Zustände eintreffen.
So weit sind wir nicht davon entfernt, wie es mancher meint. So las ich heute, dass in Köln täglich (!) 300 (!) "meist männliche" (man gibt es endlich offen zu) "Flüchtlinge" ankommen. Die Stadt ist voll, Wohnraum gibt es schon lange nicht mehr, jeder freie Platz wird dann zugepflastert mit Containern und Zelten. Und im Winter? Was ist, wenn denen langweilig wird?
Man mag sich den Rest selber ausdenken.

Ich bin alleine stehend und überlege dementsprechend anders, als jemand mit Haus und Familie. Haus lässt sich nicht halten, da bin ich sicher. Sei es noch so gut befestigt, irgendwann kommen die rein.

Ich weiß nicht, was man (alle? wer? keine Ahnung) machen soll. Im Moment ist sich meiner Meinung nach kaum jemand darüber bewusst, was kommen wird. Die logische Folge dieser fehlenden Bewusstheit ist, kaum jemand trifft diesbezüglich die richtigen Vorbereitungen. Ja, klar, die Leute legen sich Vorräte an, haben auch hier und da ein paar Waffen, ja, und? Könnt ihr das denn dauerhaft verteidigen?

Ist das eine Lösung, wenn die drei von 10.000 Leuten, die Bescheid wissen, bezüglich dessen, was passieren wird, jeder vor sich hin alleine rum wurschteln? Der Ausdruck "wurschteln" mag falsch oder blasphemisch klingen, aber angesichts dessen, was uns erwartet, kann ein Einzelner, auch mit Familie und weiterem männlichen wehrfähigen Anhang, nicht mehr tun als wurschteln.

Ich persönlich verlasse mich nicht auf andere sondern suche mir meinen Unterschlupf. Und der ist mit Sicherheit nicht in einem verbarrikadierten Haus (Todesfalle). Allerdings gibt es hier auch wirklich nur Schläfer, also hier träumen alle den Traum des friedlichen Michels und werden wohl dann hops gehen, wenn es so weit ist. Hier kann man keinen "aufwecken" und ich habe auch nicht mehr die geringste Lust dazu. Um zu begreifen, was da auf uns zu kommt, muss man schon über etwas "mehr" Wissen verfügen.

Letzten Endes geht es wohl nur ums Überleben. Absolute Sicherheit wird es nirgendwo geben. Es wird wohl Orte geben, die sicherer sind, aber es reicht nicht alleine aus, sich dort hin zu begeben.

Mimikry-Strategie

Baldur, Donnerstag, 20.08.2015, 09:44 vor 3814 Tagen @ Lieselotte (2170 Aufrufe)

Hallo, Lieselotte,

vielen Dank für Deine Gedanken zum Thema.

Lange war ich der Ansicht, dass man nur deswegen alleine durchkommen kann, weil eben nicht jedes Mitglied einer Familie oder einer selbst gewählten Zweckgemeinschaft im Ernstfall den notwendigen Mut aufbringen wird, sich zu wehren.
Nicht aus Feigheit, sondern aus gutmenschlicher Verweichlichung, die den seit Jahrtausenden vorhandenen, ganz natürlichen Wehrwillen gegen Unrecht seit Jahrzehnten dekadent zerfrisst. Skrupel zu Momenten, in denen sie absolut fehl am Platze sind.
Wenn ich erst darüber nachdenke, ob ich mich wirklich echt, also ganz real, live, so richtig real wehren darf, wenn ein Angreifer auf mich zustürmt, ist das zu spät.

Wird eine/r als Geisel genommen, haben die anderen ausgespielt.

Verhindern kann man das nur, indem man sich nicht auf andere abstützen muss.

Aber, wie Du sagst, und auch BB schon betont hat, irgendwann muss man mal schlafen. Oder man wird ausgeräuchert.

Es war mir früher nie verständlich, dass man es mit mehr als nur 2,3, maximal 4 Leuten zugleich zu tun bekommen könnte. Jetzt sehen wir, das war falsch, man kann auch a la Ruanda mit einem Ansturm von Dutzenden oder Hunderten konfrontiert sein. Das wäre alleine völlig unlösbar.

Das einzige, was mir dazu einfällt, ist eine Mimikry-Strategie - mach Dich und Dein Umfeld so unsichtbar wie möglich, so unansehnlich, wie möglich, und sorge beim Betrachter Deiner Wohnstätte für ein Gefühl des Unbehagens, des Angewidertseins, des Weitergehen-Wollens.

Am Arbeitsweg komme ich an toll gepflegten Einfamilienhäusern vorbei, 1a Gärten, blitzblanke Fassaden, liebevoll in Schuss gehalten.
In vielen davon wurde bereits eingebrochen, zum Teil mehrfach.

Ein Haus sticht von weitem heraus...es wurde zwar technisch fertiggestellt (Dach drauf, Fenster drin), aber es fehlt der Aussenputz, man sieht die Mauersteine.
Die Rolläden hängen schräg, weil defekt, in den Fensternischen, und rund um Haus ist alles mit Gerümpel vermüllt. Alte Fahrräder mit platten Reifen, alte Autowracks, jede Menge Holzpaletten, die der stets unsichtbare Besitzer wohl zu verheizen gedenkt, dazu ein altes Trimmdich-Fahrrad an der Hauswand lehnend, ein kaputtes Bügelbrett, irgendwelche Kleidungsstücke hängen unterm Balkon an einer Wäscheleine.

Es ist nicht verlassen, wie es scheint, nur ist der Bewohner ein Messie.

Und ich kann mir nicht vorstellen, dass dort jemand einbrechen möchte und im Müll herumwühlen.

Man muss also völlig umdenken, was vor 20-30 Jahren galt, ist seit 1-2 Jahren völlig umgekrempelt und nicht mehr existent.

Bloss nicht auffallen, unterm Schirm bleiben, nichts aufweisen, was "deren" Interesse wecken könnte - aber sich auch nicht als wehrloses Opfer darstellen. Man muss wohl in der Mitte bleiben.

Zugleich natürlich Abschreckung erzeugen durch eine sichtbare Alarmanlage, und wenn man alleine in einem freistehenden Haus wohnt, hilft es auch, ein zweites Auto anzuschaffen, so dass immer eines herumsteht und auf einen anwesenden Bewohner hindeutet.

Wenn auch das noch nicht hilft, ist man auf kreative Ideen angewiesen, wie man es Eindringlingen in der Wohnung schwer machen kann (Stolperfallen etc.). Das Problem ist, dass sie notfalls keine Feuerwehrmänner gefährden dürfen, die im Falle zur Hilfe kämen, wenns brennt.

Gegen Einbruch fälltr Stacheldraht extrem auf, es macht neugierig. Sieht man hier höchstens vor stark bewachten Konsulaten. Den gleichen Effekt hat aber auch ein dichtes Brombeergestrüpp, welches verhindert, dass jemand von der Seite oder hinten ans Haus durchkommt.

Natürlich sieht das völlig versifft aus, aber mir wäre das egal, solange es den von mir gewünschten Nutzen hat.

Wenn die NAhcbarhäuser einladend sauber und adrett aussehen, wieso sollten sich die sich bereichernden Kulturbereicherer gerade um eine Siffburg kümmern?

In Eigentumswohnungen kannst Du halt wenig lagern (Wasservorrat), und ein einziger unpassender Bewohner reicht, um Dir das Problem ins Haus zu holen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass in einem 9er oder 12er Wohnblock eine Wohnung von Dödeln bewohnt ist, ist leider sehr gross.
Und wohnt man in einem zwei- oder Dreifamilienhaus, sind es wieder zu wenige Leute, um die Mindestmannstärke zusammen zu bekommen.

Wie gesagt, ein verdammt schwieriges Thema.

Vermutlich hilft ein Blick nach Südamerika und Südafrika oder die Unmöglichen Staaten, wie die mit der Bedrohung umgehen.

Hier noch ein zeitnaher Link zum Thema (von heute):

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=365566

Beste Grüsse vom Baldur

Schweden ist leicht voraus

Baldur, Donnerstag, 20.08.2015, 17:47 vor 3813 Tagen @ Baldur (2039 Aufrufe)

HAllo,

dazu noch ein passender Beitrag von www.hartgeld.com:

SWE: bin aus beruflichen Gründen regelmässig in SE, meistens so für 2 Wochen. Hab mir für diesen Zweck vor 5 Jahren ein kleines Häuschen am See (Bolmen)
gemietet. Eigentlich im Nirvana, der nächste Nachbar 2km weg. Eine Gegend wo man bis dato keine Türen zusperren musste und die Leute
das auch nicht getan. Seit drei Monaten sind Einbrüche, Plünderungen und einhergehende Verwüstungen an der Tagesordnung.
Wohlgemerkt mitten in der Pampa!!
Mir haben´s die Hütte vorige Woche aufgebrochen, hatte glücklicherweise nicht viel drinnen, Schaden lt. Vermieter locker € 35.000.—.
Polizei?....Fehlanzeige. (Wäre auch in diesem weitläufigen Gebiet auch gar nicht möglich).

Zitat Ende.

35.000 Schaden in einer mutmasslichen Holzhütte also, das ist im Prinzip ein Totalschaden.

Damit kann man sich auch alle unbeaufsichtigten Fluchthütten in der Prärie abschminken.
Allenfalls eingemietet in einem Einöd-Bauernhof könnte man noch etwas ähnliches einrichten (vielleicht).
Ist generell nur noch eine Wohnmobil-Lösung gangbar?
Dann muss man aber rechtzeitig vor Ort sein, die Videos im Netz von schwarzafrikanischen Eindringlingen im Ausschreitungs-Modus in Italien und wohl auch Spanien zeigen, dass auch fahrende Autos angegriffen werden.

Beste Grüsse vom Baldur

Pampa ist nicht Pampa

Lieselotte, Donnerstag, 20.08.2015, 18:55 vor 3813 Tagen @ Baldur (1958 Aufrufe)

Hallo,

es muss unzugänglich sein. Weit ab von allem. Da kommt dann auch so schnell keiner hin. Hat natürlich den Nachteil, dass man selber die Mühe hat beim Vorräte ranschaffen.

Ich kann mir aber schon vorstellen, jemand von hartgeld.com, der sein Leben lang alles mit dem Auto macht, dem ist das dann zu mühselig. Nein, eine Hütte in der Pampa, womöglich an einer Straße liegend, ist nicht sicher.

Gruß Lieselotte

Denkfehler

Lieselotte, Donnerstag, 20.08.2015, 18:48 vor 3813 Tagen @ Baldur (1991 Aufrufe)

Hallo, Baldur,

du machst Denkfehler. Entschuldige bitte, aber das, was auf uns zu kommt, da stören sich die Leute, die zur Zeit Zigtausendfach bei uns herein gelassen werden, nicht daran, ob ein Haus gepflegt oder ungepflegt aussieht. Sie werden sich einfach nehmen und plündern und morden. Oder meinst du im Ernst, die stört, ob ein Haus nett aussieht? Da haben die überhaupt keinen Sinn für!

Deshalb schrieb ich: Ein Haus ist eine Falle. Es kann gar nicht so gut verbarrikadiert und verteidigt werden, als dass es nicht erobert werden könnte. Und falls nicht, zündet man es eben an. Die "Krawalle" in Suhl kürzlich zeigen ja, wie das geht. Feuerchen machen ist immer nett unter "Asylanten", kommt immer gut an. Und bitte nicht damit rechnen, dass diese Leute Mitleid mit ihren Opfern haben werden. Das wäre eine gutmenschliche tödliche Schwäche.

Nicht auffallen, ist schon richtig, aber das geht nicht in der Stadt und es geht auch nicht, wenn die Gruppe zu groß ist. Es geht nur in der Natur, besser noch, in der Wildnis.

Gruß Lieselotte

Nicht ganz falsch

Wizard, Berne, Donnerstag, 20.08.2015, 22:38 vor 3813 Tagen @ Lieselotte (2159 Aufrufe)

Moin Lieselotte

So ganz falsch liegt er damit nicht.

Die Meisten, insbesondere die von dir erwähnten Zuwanderer gehen davon aus, dass nur dort etwas zu holen ist, wo es auch danach aussieht. Nicht umsonst kennt der Volksmund Sprüche wie "Mehr Schein als Sein", "Es ist nicht alles Gold was glänzt" und ähnliche.

Was er da angesprochen hat, ist das genaue Gegenteil.

Wenn beispielsweise zwei Häuser zur Auswahl stehen, eins gepflegt, zwei Autos vor der Tür usw. und eins das aussieht, als sei es Abbruchreif, von Pennern bewohnt, ungepflegt mit Müll im Garten. Werden sich Plünderer zu 100% für das Haus entscheiden, das in ihren Augen mehr her macht. Um so mehr, wenn das "Abbruchhaus" das Einzige dieser Art unter 20 oder gar 50 Gepflegten ist und die Plünderer es eilig haben.

Ich habe schon vor Jahren in diversen Foren vorgeschlagen, derartiges in solchen Fällen als Tarnung zu benutzen. Das Haus muss ja nicht schon im Vorfeld dauerhaft so aussehen. Es genügt, für solche Fälle das nötige zu bevorraten und dann erst zum Einsatz zu bringen. Ist dann mit Plünderern zu rechnen, wirft man den Kram in den Garten, bringt alles wertvolle in einen gesicherten Keller, bringt die oberen Räumlichkeiten in Unordnung, lässt eventuell die Haustür offen stehen und versteckt sich selber im Keller. Das Signal für die Plünderer ist eindeutig, hier wurde schon geplündert. Je nach Gesamtsituation 70 bis 90% Chance das da keiner mehr genauer nachschaut. Wozu auch, wurde doch schon geplündert.

In ähnlicher weise kann man auch bei einem SO vorgehen, wenn man beispielsweise in abgelegener Gegend über Zwangsversteigerung ein Haus erwerben kann, das seit Jahre unbenutzt ist.

Wie viele würden sowas einer gründlichen Durchsuchung unterziehen, um beispielsweise nach gut gesicherten und versteckten Kellerräumen zu suchen?
http://www.youtube.com/watch?v=QWrkGvZdAGo

Oder sowas:
http://www.youtube.com/watch?v=fUQbvFvVZd4

Oder gar sowas:
http://www.youtube.com/watch?v=rRGZIVD5AS4

Solche Objekte kann man oft für ein paar Hunderter erwerben. Äußerlich lässt man sie weitgehend wie sie sind, und innen auch. Bestenfalls bringt man ein paar unbehandelte Moniereisen (Gitter) an einigen Türen und Fenstern nach außen hin an, um von dort mögliche Zugänge zu verschießen. In den Kellern setzt man Stahltüren ein, die man optisch auf "Gammel" und "zugerostet" trimmt. Türgriffe werden abmontiert. Gibt es keine offensichtlichen, verräterischen Spuren, wird sich da keiner die Mühe machen genauer nachzuschauen ob da noch was zu holen ist. Schlimmstenfalls kommt einer auf die Idee, sich in den oberen Räumen zeitweise einzuquartieren, wenn dort Räume sind, die sich dafür eignen. Lange wird er kaum bleiben, und wenn man selber im Keller versteckt ist, kann man sich bei Gelegenheit hoch schleichen und ihm zu einem dauerhaften Wohnsitz im Garten verhelfen. Man selber kennt ja die Örtlichkeit besser wie er. Sollte man zumindest besser kennen. Im Idealfall so gut, dass man sich fast blind darin ohne Geräusche bewegen kann.

Bis denne

Wizard

--
Anführer = Erster unter Gleichen, jemand der den Anderen als Vorbild DIENT, den Anderen also voran geht und nicht jemand der die Anderen voran peitscht.

Feuchte schimmelige Keller

Lieselotte, Donnerstag, 20.08.2015, 23:26 vor 3813 Tagen @ Wizard (1997 Aufrufe)

Hallo Wizard, hallo Forum,

ganz ehrlich, in so einem alten Mott würd ich mich nicht im Keller verstecken. Die sehen ja total verkommen aus. Von so etwas war ich auch nicht aus gegangen, als Baldur das schilderte.


gruß Lieselotte

Klärende ...

Wizard, Berne, Freitag, 21.08.2015, 05:18 vor 3813 Tagen @ Lieselotte (1942 Aufrufe)

... Antwort kam per Mail. :-D

--
Anführer = Erster unter Gleichen, jemand der den Anderen als Vorbild DIENT, den Anderen also voran geht und nicht jemand der die Anderen voran peitscht.

Huch

schwelmi, Freitag, 21.08.2015, 05:40 vor 3813 Tagen @ Wizard (1931 Aufrufe)
bearbeitet von schwelmi, Freitag, 21.08.2015, 05:48

Hallo Wizard,

ganz ehrlich, ich hoffe zutiefst, dass wir so niemals hausen werden müssen. Allein schon beim zweiten Video musste ich abschalten, weil mir allein die Vorstellung, in solchen Löchern wohnen zu müssen schon arg zusetzte.

Ich möchte in solchen Räumlichkeiten auch nicht mal etwas einlagern, weil man da wohl davon ausgehen kann, dass es ebenfalls der Feuchtigkeit und dem Zerfall ausgesetzt wäre.

Schönen Gruß,
schwelmi

So schlimm ...

Wizard, Berne, Freitag, 21.08.2015, 06:53 vor 3813 Tagen @ schwelmi (2006 Aufrufe)

Moin Schwelmi

... ist das nicht, wie es auf den ersten Blick aussieht.

Vor allem das Objekt im zweiten Video.
Zumal ja von dauerhaft dort wohnen nicht die Rede war und man ein solches Objekt auch für sowas vorbereiten kann. Besonders wenn man es vorher Eigentum erworben hat.

Und glaub mir, wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, haben sich Leute schon an ganz anderen Orten verkrochen um zu überleben. Beispielsweise in Jauchengruben oder unter verwesenden Leichen.

Man kann ziemlich viel, mehr als man vorher glaubt. Besonders wenn die Alternative verrecken ist.

Bis denne

Wizard

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Anführer = Erster unter Gleichen, jemand der den Anderen als Vorbild DIENT, den Anderen also voran geht und nicht jemand der die Anderen voran peitscht.

Als Lager

Lieselotte, Freitag, 21.08.2015, 09:30 vor 3813 Tagen @ Wizard (1982 Aufrufe)

Hallo wizard, hallo Forum,

zum lagern, ja, für Vorräte, halte ich das für eine Möglichkeit. Aber der Aufwand, den man betreiben muss: Erst die "Immobilie" kaufen, dann herrichten inklusive Stahltür und Tarnung, ist doch schon heftig; dann kann man auch direkt was im Wald vergraben. Stelle merken und fertig ist ;-)

Aufhalten würd ich mich in solchen Örtlichkeiten ungern länger. Habe gestern wirklich überlegt, was mir dann lieber ist: Ein feuchter schimmeliger Keller mit verbarrikadiertem Ausgang, mit Tarnung, von der man nicht weiß, ob die Tarnung sicher ist, man erinnere sich (wers kennt) bei der Gelegenheit an die Szene aus "The Road", wo die beiden im Bunker hocken und oben gibt es seltsame Geräusche, oder ein Versteck, irgendwo im Wald, in der wirklichen Pampa, das heißt Wildnis, hoch, unzulänglich, weitab von allem.

Ich würde lieber im Wald hocken als in dem Keller. Da gibts wenigstens frische Luft.

gruß Lieselotte

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