Nirgendwo absolute Sicherheit (Freie Themen)

Lieselotte, Mittwoch, 19.08.2015, 20:15 (vor 3814 Tagen) @ Baldur (2063 Aufrufe)

Hallo Baldur, hallo Forum,

für mich bin ich seit einiger Zeit zu der Erkenntnis gekommen, dass es keine Sicherheit mehr geben wird, wenn diese Zustände eintreffen.
So weit sind wir nicht davon entfernt, wie es mancher meint. So las ich heute, dass in Köln täglich (!) 300 (!) "meist männliche" (man gibt es endlich offen zu) "Flüchtlinge" ankommen. Die Stadt ist voll, Wohnraum gibt es schon lange nicht mehr, jeder freie Platz wird dann zugepflastert mit Containern und Zelten. Und im Winter? Was ist, wenn denen langweilig wird?
Man mag sich den Rest selber ausdenken.

Ich bin alleine stehend und überlege dementsprechend anders, als jemand mit Haus und Familie. Haus lässt sich nicht halten, da bin ich sicher. Sei es noch so gut befestigt, irgendwann kommen die rein.

Ich weiß nicht, was man (alle? wer? keine Ahnung) machen soll. Im Moment ist sich meiner Meinung nach kaum jemand darüber bewusst, was kommen wird. Die logische Folge dieser fehlenden Bewusstheit ist, kaum jemand trifft diesbezüglich die richtigen Vorbereitungen. Ja, klar, die Leute legen sich Vorräte an, haben auch hier und da ein paar Waffen, ja, und? Könnt ihr das denn dauerhaft verteidigen?

Ist das eine Lösung, wenn die drei von 10.000 Leuten, die Bescheid wissen, bezüglich dessen, was passieren wird, jeder vor sich hin alleine rum wurschteln? Der Ausdruck "wurschteln" mag falsch oder blasphemisch klingen, aber angesichts dessen, was uns erwartet, kann ein Einzelner, auch mit Familie und weiterem männlichen wehrfähigen Anhang, nicht mehr tun als wurschteln.

Ich persönlich verlasse mich nicht auf andere sondern suche mir meinen Unterschlupf. Und der ist mit Sicherheit nicht in einem verbarrikadierten Haus (Todesfalle). Allerdings gibt es hier auch wirklich nur Schläfer, also hier träumen alle den Traum des friedlichen Michels und werden wohl dann hops gehen, wenn es so weit ist. Hier kann man keinen "aufwecken" und ich habe auch nicht mehr die geringste Lust dazu. Um zu begreifen, was da auf uns zu kommt, muss man schon über etwas "mehr" Wissen verfügen.

Letzten Endes geht es wohl nur ums Überleben. Absolute Sicherheit wird es nirgendwo geben. Es wird wohl Orte geben, die sicherer sind, aber es reicht nicht alleine aus, sich dort hin zu begeben.


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