Friedrich von Bodenstedt: Traumgesicht (Schauungen & Prophezeiungen)

HJH, Mittwoch, 03.06.2009, 14:38 vor 6083 Tagen (3446 Aufrufe)

Tag zusammen

Habe verlinktes Gedicht des Friedrich von Bodenstedt (1819-1892), welches wohl um 1856 entstanden sein mag, mit dem vielsagenden Titel Traumgesicht entdeckt. In seinem eigentlichen Traum den er nach Einschlafen während einer (real erlebten?) Bergtour (Hochlande) in Versen schildert sind unverkennbar Umwälzungen durch Mutter Natur (...Berge stürzten sich in´s Meer/Die Fluten sich zu Bergen fest begründet...) wie ebenso Trennung des "guten" und des "bösen" Menschen erkennbar. Darüber hinaus erwähnt er unzweifelsfrei darin auch eine Finsternis (...und alles andere war von Nacht umwoben...). Es gibt noch mehr zu entdecken ("...Die Thiere sah ich, schrecklich von Geberden..." etc. Falls Gedicht bekannt (die SuFu brachte kein Ergebnis zu v. Bodenstedt) bitte ich um Nachsicht.

Hier geht es (hoffentlich) zum "Traumgesicht":

http://www.gedichte.eu/kl/bodenstedt/heimat-und-fremde/traumgesicht.php

Das Gedicht ist entnommen dem ersten Band (1856) "Aus der Heimat und der Fremde" - "Lieder aus dem Hochlande". "Hochlande" finden sich überall auf Erden. Wenn jemand weiß wo von Bodenstedt wirkte und in welche Hochlande es ihn während seines Traumgesichtes verschlug, wäre eine räumliche Eingrenzung des von ihm gesehenen vllt. möglich.

Gruß
HJH

Wo von Bodenstedt wirkte...

RichardS, Donnerstag, 04.06.2009, 00:09 vor 6083 Tagen @ HJH (3065 Aufrufe)

Tag zusammen

Habe verlinktes Gedicht des Friedrich von Bodenstedt (1819-1892), welches
wohl um 1856 entstanden sein mag, mit dem vielsagenden Titel
Traumgesicht entdeckt. In seinem eigentlichen Traum den er nach
Einschlafen während einer (real erlebten?) Bergtour (Hochlande) in Versen
schildert sind unverkennbar Umwälzungen durch Mutter Natur (...Berge
stürzten sich in´s Meer/Die Fluten sich zu Bergen fest begründet...) wie
ebenso Trennung des "guten" und des "bösen" Menschen erkennbar. Darüber
hinaus erwähnt er unzweifelsfrei darin auch eine Finsternis (...und alles
andere war von Nacht umwoben...). Es gibt noch mehr zu entdecken ("...Die
Thiere sah ich, schrecklich von Geberden..." etc. Falls Gedicht bekannt
(die SuFu brachte kein Ergebnis zu v. Bodenstedt) bitte ich um Nachsicht.


Hier geht es (hoffentlich) zum "Traumgesicht":

http://www.gedichte.eu/kl/bodenstedt/heimat-und-fremde/traumgesicht.php

Das Gedicht ist entnommen dem ersten Band (1856) "Aus der Heimat und der
Fremde" - "Lieder aus dem Hochlande". "Hochlande" finden sich überall auf
Erden. Wenn jemand weiß wo von Bodenstedt wirkte und in welche Hochlande
es ihn während seines Traumgesichtes verschlug, wäre eine räumliche
Eingrenzung des von ihm gesehenen vllt. möglich.

Gruß
HJH

Moin HJH,

etwas Googeln ergab folgendes:

Kurzinformationen aus Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_von_Bodenstedt

Zitat:

"Nach einer Kaufmannslehre studierte Bodenstedt Philosophie und Philologie an der Universität Göttingen. Er ging 1840 als Lehrer nach Moskau und 1843 nach Tiflis, wo er durch Mirzə Şəfi Vazeh in die Sprachen der Kaukasus-Region eingeführt wurde. 1846 kehrte er nach Deutschland zurück. Ab 1854 war er in München Professor für Slawistik und Altenglisch. 1867 wurde er Intendant des Hoftheaters in Meiningen, ab 1878 lebte er in Wiesbaden.

Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Nordfriedhof in Wiesbaden."

Weit Ausführlicheres aus einem älteren Werk dagegen hier:

http://mdz10.bib-bvb.de/~db/bsb00008405/images/index.html?id=00008405&fip=77.20.31.127&no=17&seite=46

Seite für Seite einfach weiter klicken. Diese Informationen könnten zumindest ein Ausgangspunkt sein, falls Du weiter recherchieren willst.

Gruß
Richard

Man dankt!

HJH, Donnerstag, 04.06.2009, 15:02 vor 6082 Tagen @ RichardS (2957 Aufrufe)

Danke für den Aufwand Richard

So dürfte v. Bodenstedts "Traumgesicht" um die Münchner Alpenwelt herum von ihm erlebt worden sein, lehrte er nach 1854 in dieser Gegend, denn es wurde ja um 1856 verfasst.

Und da es nicht in Taurecs Sammlung Einzug fand verlinkte ich es in Erwartung ob dieses Gedicht bisher überhaupt bekannt war. Denn die vielen offensichtlichen Hinweise zu Umwälzungen auf bestimmte Gebiete bezogen, und in seiner Traumvision festgehalten, sind ja nicht von der Hand zu weisen.

Sollen die Experten und Kenner der Materie etwas daraus machen, ich wollte es nur erwähnt haben. ;-)

Gruß
HJH

Drucken RSS Thema