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sieben Stadien (Schauungen & Prophezeiungen)

BBouvier, Freitag, 17.07.2009, 17:18 vor 6039 Tagen (3020 Aufrufe)

Jayef (Danke!) hat mich gebeten, mir doch mal
Vers I/69 anzusehen, besonders,
was ich wohl von Zeile eins hielte?

"La grand montange ronde de sept stades"

Durchgängig bislang folgende Übersetzung/dort steht wörtlich:
"Das grosse Gebirge rund von sieben Stadien"
...woraus man schloss, es handele sich (siehe weiter unten
die Folgen) um einen runden, berggleichen Himmelskörper von sieben
Stadien Durchmesser ( => etwa 1.26 Kilometer )
oder mit einem Umfang von sieben Stadien
( => 400 Meter Durchmesser).

Jedoch,jedoch, ...*gg* - Adjektive werden im frz. nachgestellt,
so dass wohl tatsächlich dort steht:
"Das grosse runde Gebirge - von 1.26 Kilometern..."

Und es handelt sich dabei um den runden Rand/Auswurf eines Einschlagskraters!

Zeile zwei beschreibt pauschal die Abfolge zeitgleicher
Ereignisse:
"Nach Frieden (kommt) Krieg, Hunger, Überflutung"

Zeile drei:
"Wird umwälzen weithin vernichten grosse Bereiche"
vier:
"Sogar antike und grosse Gründung"
.............................................

Einen Krater mit einem runden Randgebirge von 1.2 Kilometern
Durchmesser schlägt ein Asteroid von 50 Metern.
Der "Arizonakrater" war genau so einer!

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Barringer-Krater

Taurec ⌂, München, Samstag, 18.07.2009, 13:49 vor 6038 Tagen @ BBouvier (2798 Aufrufe)

Hallo!

Angenommen, Nostradamus schildere da einen Krater, kann man sich an dem Krater in Arizona ein Beispielnehmen, womit (wohl irgendwo in Europa) unter anderem zu rechnen ist:

http://de.wikipedia.org/wiki/Barringer-Krater

"Der einschlagende Meteorit hatte einen Durchmesser von 50 Metern, wog 300.000 Tonnen und bestand im Wesentlichen aus Eisen. Er schlug mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 15–30 km/sec[1] (~ 55.000–110.000 km/h) ein. Der Einschlag verursachte eine Explosion, die dreimal so stark wie das Tunguska-Ereignis war. Der direkte Aufprall überstieg die Druckfestigkeit des Gesteins und löste eine Druckwelle aus, die radial vom Einschlagpunkt fortlief. Seitlich wurde eine Aufwärtsbewegung ausgelöst. Dabei wurden ungefähr 175 Millionen Tonnen Gestein weggeschleudert dabei wurden auch 30 Meter große Kalksteinblöcke herausgeschleudert. Am Einschlagpunkt wurde das Material aufgeschmolzen und verdampft, so dass neue Mineralien gebildet wurden, unter anderem Diamanten und Lonsdaleiten. Der Einschlag löste ein Erdbeben aus, dessen Stärke auf 5,5 nach der Momenten-Magnituden-Skala geschätzt wird.

In einem Umkreis von vier Kilometern wurde alles Leben ausgelöscht, der entstandene Feuerball breitete sich auf 10 Kilometer aus, die Schockwelle verwüstete mit einer Geschwindigkeit von 2.000 km/h alles im Umkreis von 14 bis 22 km, außerhalb erreichte sie noch Hurrikanstärke bis zu einer Entfernung von 40 Kilometern. Trotz dieser gewaltigen Zerstörungen hatte der Einschlag jedoch keine globalen Auswirkungen und die Region wurde von der lokalen Flora und Fauna bereits innerhalb eines Jahrhunderts neu besiedelt."

Des letzten Satzes eingedenk, ist das sicher nicht alles, was herunterkommt, denn globale Auswirkungen haben wir sehr wohl.

Gruß
Taurec

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„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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