Hallo,
Selbst n diesem gegen Meyl gerichteten Artikel http://www.xy44.de/arte/pendel.html wird folgendes zugestanden - Zitat:
Inzwischen ist eine neue Generation von Präzisionspendeln im Einsatz. Sie heißen Parakonische Pendel und können, da sie auf einer Kugel gelagert sind, in alle Richtungen schwingen. Lasersensoren messen den Schwingungswinkel. Jüngste Messungen des Instituts für Gravitationsforschung fanden eine abrupte Änderung dieses Schwingungswinkels während der letzten Sonnenfinsternis im September 2006. Die Ursache ist unter Wissenschaftlern umstritten."
Auch wenn der Artikel das herrschende Weltbild verteidigt,
so mag er andererseits doch die Thesen von Meyl auch
nicht zu widerlegen.
Auch Meyl ist wie die herrschende Physik der Meinung, dass Neutrinos
ein irrsinnig hohes Durchdringungsvermögen haben und fast immer durch
Materie gehen, als wäre diese nicht vorhanden und daher im Normalfall
nur ganz, ganz selten mit Materie in Wechselwirkung treten.
Er behauptet im Unterschied zu den Lehrbüchern nur,
dass diese Teilchen mit ganz bestimmten Vorrichtungen trotzdem
eingefangen werden können.
Das Leben soll zur Energiegewinnung, seiner Meinung nach,
von diesem Mechanismus Gebrauch machen (z. B.: bei der Photosynthese).
Letztendlich scheint die Weltbildfrage wieder eine Glaubensfrage zu
sein, da der Messgenauigkeit Grenzen gesetzt sind und über Interpretation
gestritten werden kann.
Tycho de Brahe zum Beispiel kannte die Überlegenheit des Koperinkanischen
Weltbildes zur Beschreibung der Bahnen von Himmelskörpern, hat dieses aber trotzdem abgelehnt, weil er sich nicht vorstellen konnte oder wollte,
dass andere Sterne so weit von unserem Sonnensystem entfernt sein würden.
(Bewegte sich die Erde um die Sonne, so müsste ein Fixstern von der Erde aus gesehen am 21. September unter einem anderen Azimuthwinkel zu messen sein, als wie am 21. März. Diesen Unterschied konnte er aber nicht messen, obwohl
er die besten Messdaten seiner Zeit hatte)
mfG Georg