kleine Strichzeichnungen zwischen den Rembrandts.... (Schauungen & Prophezeiungen)

Elfe, Dienstag, 04.08.2009, 23:11 vor 6021 Tagen (3720 Aufrufe)

Hallo!

Vor einigen Tagen wurden hier Träume eingestellt und ich dachte, ich lege meine winzigen Puzzleteile mal zu der Sammlung, in der Hoffnung, dass sie das Gesamtbild vervollständigen.

Die Träume und Bilder sind schon etwas älter, aber leider kannte ich zu der damaligen Zeit die verschiedenen Prophezeiungsforen nicht. Ich habe Mitte der Neunziger immer fleissig mit einem Kollegen über die Prophezeiungen diskutiert und gerätselt, aber aus heutiger Sicht kann ich nur sagen, dass wir sehr, sehr weit von dem entfernt waren, was hier analysiert wurde und wird! Ich bin sehr beeindruckt!

Aus Zeitgründen werde ich wohl ein sehr stilles Forenmitglied sein, lese aber immer gerne interessiert mit.

1998 hatte ich einen Traum. Ich war in einer Strasse im Süden der Stadt Rosenheim (südlich der Bahngleise, Nähe McDonalds). Von dort führt die Strasse direkt nach Süden zum Inntal und weiter nach Kufstein. Kurz hinter Rosenheim hörte die Strasse einfach auf und ein riesiges Loch tat sich auf, es war schon fast wie ein Abgrund. Das Loch war nicht nur einfach gross, sondern schien bis zu den Bergen zu gehen, also praktisch das ganze Inntal-Dreieck zu umfassen. Es war bräunlich/rot.
Der Traum wirkte in den folgenden Tagen sehr stark auf mich, ich konnte mir die Bilder aber nicht erklären. Die Prophezeiungen kannte ich zu diesem Zeitpunkt schon, aber zur damaligen Zeit passte das für mich nicht zusammen und so habe ich mir da nichts weiter bei gedacht.

2002, ein Bild während einer Autofahrt. Ich fuhr vom Süden kommend durch den Ort Vogtareuth (ca. 15 km nördlich von Rosenheim) und fragte mich, wie es hier wohl sein würde "dann". Mein Blick geradeaus wurde überlagert von einen weiteren Bild. Es war nebelig und trist, der Rasen grün und an einigen Stangen hingen Menschen (erhängt !), vielleicht 10 Personen. Ausser diesen Erhängten habe ich keine Menschen gesehen. Vogtareuth ist nicht sehr gross, eher ein Dorf. Der Platz, den ich sah, war nicht mit einem zugepflasterten Zentrum vergleichbar, sondern es war eine offene, grüne Fläche (Rasen) zwischen einigen Gebäuden, die mich an Kindergarten und Schule erinnerten. Als ich später darüber nachdachte hatte ich auch den Gedanken, ob dies wohl früher mal passiert war. Ich versuchte, mich an die Kleidung zu erinnern. Ich kann mich täuschen, aber sie machten für mich einen eher gräulich/braunen, mitteralterlichen Eindruck. Eher wie Gewänder. Aber in meinem Bild waren die modernen Gebäude der heutigen Zeit.

2002 hatte mein Mann einen Traum. Er erzählte, er war mit mir und mehreren anderen in einem Raum (Umkleide bei einer Schulsporthalle?) und er versuchte mit den anderen Männern, die Türe zuzuhalten. Von draussen wollten irgendwelche Menschen in den Raum kommen. Seine damalige Schilderung machte auf mich den Eindruck einer sehr dramatischen Lage, obwohl völlig unklar war, warum wir in diesem Raum waren oder warum andere hinein wollten.
Mein Mann erinnert sich fast nie an Träume. Er kannte damals die Prophezeiungen nicht, vor einigen Wochen habe ich ihm eine Management Summary gegeben.

Ich habe mal in den Archiven geschaut, ob ich etwas ähnliches aus der Rosenheimer Gegend finde, habe aber nichts gefunden.

Viele Grüsse, Elfe

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draussen sind "sie"!

BBouvier, Dienstag, 04.08.2009, 23:32 vor 6021 Tagen @ Elfe (3081 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Dienstag, 04.08.2009, 23:51

Sei ganz herzlich willkommen, Elfe!

Und vielen Dank auch für Deine "Träume".
(Da wir neulich privat korrespondiert haben,
weiss ich, dass Du massiv hellsichtig bist.)

Aus dem "Loch bei Rosenheim"
kann ich mir (leider) keinen rechten Reim machen...

Jedoch finden wir in den Berichten zu den
Vorkriegswirren einige Aussagen, die "Grosskopfeten"
würden verfolgt und versuchten, unterzutauchen.
Ein pauschales "Hängen" der Würdenträger wird
aus einer Stadt aus Westfalen berichtet (so um 1800) -
vielleicht findet diese Schau Taurec ja binnen Sekunden in seinem Archiv
und stellt die uns noch einmal ein.

und er versuchte mit den anderen Männern, die Türe zuzuhalten. Von draussen
wollten irgendwelche Menschen in den Raum kommen. Seine damalige
Schilderung machte auf mich den Eindruck einer sehr dramatischen Lage,
obwohl völlig unklar war, warum wir in diesem Raum waren oder warum andere
hinein wollten.

Dazu fallen mir folgende Parallelen ein:
- Schau einer 8-jährigen vom Bodensee.
Die Türen und Fenster des Hauses sind mit Brettern vernagelt
und draussen sind "böse Leute", die schiessen.
- Schau eines Bauern-Buben Schwäbische Alb.
Beginn der 3TF, und er ist noch draussen und muss
unbedingt wo "rein", aber die Leute drinnen lassen ihn nicht.
- Bauer-Rapp (1997)
"Ich sah vereinzelt Häuser, vor denen viele, viel Menschen
herumliefen und versuchten hineinzukommen,
um Schutz und Nahrung zu suchen.

Tasusende rannten verzweifelt umher,
konnten aber nirgends hereinkommen,
weil die Häuser alle verschlossen waren.
Immer wieder wurden bei verschiedenen Häusern
Türen eingedrückt.
In manchen Häusern wurde erbittert gekämpft,
es ging drunter und drüber,
überall herrschte Panik."

Dann sieht sie, wie ihr die Tür eingetreten wird
und eine Menge Fremder alles Essbare pündert:
"Offenbar hatten die Eindringlinge einen furchtbaren Hunger."

Liebe Grüsse,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

1800?

detlef, Dienstag, 04.08.2009, 23:51 vor 6021 Tagen @ BBouvier (3031 Aufrufe)

moin,

Jedoch finden wir in den Berichten zu den
Vorkriegswirren einige Aussagen, die "Grosskopfeten"
würden verfolgt und versuchten, unterzutauchen.
Ein pauschales "Hängen" der Würdenträger wird
aus einer Stadt aus Westfalen berichtet (so um 1800) -


keine ahnung.
aber so zwischen 1530 und 1540 haben in Münster die wiedertaeufer gehaust.
die haben alle katholischen wuerdentraeger zu langhaelsen gemacht. als die katholen sich die stadt zurueckerobert hatten, lupften die dann ne menge wiedertaeufer. wegen proporz und so.

gruss,detlef

--
"Wer eine Meinung hat, ist zu dumm zum Wissen und zu schwach zum Glauben.“

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Missverständnis

BBouvier, Dienstag, 04.08.2009, 23:57 vor 6021 Tagen @ detlef (3457 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Mittwoch, 05.08.2009, 00:10

moin,

Jedoch finden wir in den Berichten zu den
Vorkriegswirren einige Aussagen, die "Grosskopfeten"
würden verfolgt und versuchten, unterzutauchen.
Ein pauschales "Hängen" der Würdenträger wird
aus einer Stadt aus Westfalen berichtet (so um 1800) -

keine ahnung.
aber so zwischen 1530 und 1540 haben in Münster die wiedertaeufer
gehaust.
die haben alle katholischen wuerdentraeger zu langhaelsen gemacht. als die
katholen sich die stadt zurueckerobert hatten, lupften die dann ne menge
wiedertaeufer. wegen proporz und so.

gruss,detlef

Hallo, Detlef!

Ein Missverständnis!
=>
Eine Schau von so 1800 über das Hängen
der Würdenträger dort - damals einst in weiter Zukunft!

Wobei die Personen eingekleidet sind, in seinerzeit Lebende.
So hängt z.B. auch der örtliche Lotterieeinnehmer
schön in einer Reihe mit den Honoratioren.

Und die Masse an den Ästen der Alleebäume
stadtauswärts, - immer schön die Strasse längs. *gg*

P.S.:
Zum Beispiel "Elsischer Junge" 18. Jahrh.
- jedoch kurz "nachher"
=>
"Der siegreiche Fürst wird (in Paderborn) seinen Einzug halten,
begleitet von vielem Volk...Während dem wird in dem Rathaues
und vor demselben eine grosse Versammlung gehalten werden;
man wird einen Mann vom Rathause herabgeschleppt bringen
und ihn vor demselben an einem Laternenpfahle aufhängen."

(wohl den Leitenden Ortsbolschewiken, der
von den Besatzern zum Bürgermeister befördert worden war )


Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Das erinnert an einen recht umstrittenen Text

Georg, Donnerstag, 06.08.2009, 00:29 vor 6020 Tagen @ Elfe (3007 Aufrufe)

Hallo besiammen,


Nicht weil ich schon wieder in ein Wespennest stechen möchte,
es ist mir daran nicht gelegen.


Nur der Vollständigkeit halber:

Der 1. Traum hat mich sofort an eine Aussage erinnert,
die Erna Stiglitz zugeschrieben wird.

Hinter der Grenze, am unteren Inn, fürchterliche Zerstörungen.


mfG Georg

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knurr

BBouvier, Donnerstag, 06.08.2009, 01:12 vor 6020 Tagen @ Georg (3082 Aufrufe)

Hallo besiammen,


Nicht weil ich schon wieder in ein Wespennest stechen möchte,
es ist mir daran nicht gelegen.


Nur der Vollständigkeit halber:

Der 1. Traum hat mich sofort an eine Aussage erinnert,
die Erna Stiglitz zugeschrieben wird.

Hinter der Grenze, am unteren Inn, fürchterliche Zerstörungen.


mfG Georg

Wunderbar! - Ganz köstlich!

Wie wärs?
Vielleicht ergänzt Du das noch mit ein
wenig "Nostradamus à laDimde", Johannes von Jerusalem
und obendrauf Hepidanus von St. Gallen, -
frisch flambiert mit dem "Glutjahr"?

*knurr*
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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