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wie die Sonne - riesig und rot- ein zweiter Mond...etc... (Schauungen & Prophezeiungen)

BBouvier, Donnerstag, 20.08.2009, 14:39 vor 6005 Tagen (3617 Aufrufe)

So wie im Titel, liegen uns Bilder des "Himmelskörpers" vor.

Der Asteroid "Apophis" - knapp 300 Meter Durchmesser nur -
zieht im Frühjahr 2029 in nicht ganz 1/10 der Entfernung zum Mond
an der Erde vorbei.

Und hier steht/wird behauptet:
=>
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Astronomie;art1117,2512033

"...Dann fliegt...(Apophis)...(in)...32 500 Kilometer Entfernung
an der Erde vorbei...
Durch die hohe Geschwindigkeit von 50 000 Kilometer pro Stunde
wird Apophis, aufgeheizt durch Atmosphäreteilchen der Erde,
hell aufglühen und zehn bis zwölf Mal größer erscheinen
als der Mond."

Mathe ist zwar nicht meine Stärke,
aber das will ich doch mal mit ganz überschlägigen Zahlen
nachrechnen:

Der Mond hat rund 400.000Km Entfernung.
Und 4.000Km Durchmesser.

Also 400.000 zu 4.000

Und ein Himmelskörper in 40.000Km Entfernung
und 400Km Durchmesser erschiene gleich gross:

40.000 zu 400 (siehe oben, - eine Null hinten weg)

Nun fliegt also mit rund 400 Metern(!) Apophis
in rund 40.000Km Entfernung vorbei
- 400 METER nur (!) statt ein fiktiver Mond von 400.000 (!) Metern,
- welcher nur gleich gross wie der "richtige" Mond wirkte -
...und oben wird behauptet, mit nur 300 Metern:
"...zehn bis zwölf Mal größer erscheinen
als der Mond."

Also.
Irgendwer spinnt hier doch total.
Oder?

(ich bin mir eigentlich recht sicher,
dass ich es diesmal nicht bin)

Ganz abgesehen davon kommen mir diese
"Atmosphäreteilchen der Erde" in 1/10 der Entfernung
zum Mond, die Aphophis angeblich "zum Glühen" bringen
sollen, mehr als spanisch vor...

meint auch Euer
:hamper:
(Hugo)

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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ganz überschlägig betrachtet

BBouvier, Donnerstag, 20.08.2009, 20:51 vor 6005 Tagen @ BBouvier (3015 Aufrufe)

...Wenn ein fiktiver Himmelskörper
von 400.000 Metern Durchmesser in einer Entfernung
von 40.000 Kilometern so gross wirkt, wie der Mond,
dann erscheint ein anderer von
von 400 Metern in 40 Km Höhe genau so gross.

Lassen wir "unseren Himmelskörper" nun mal im Bereich
der der aller-äussersten Restatmosphäre vorbeiziehen
(ab 100 Km beginnt die Thermosphäre),
dann wirkte er dort bei 2000 Metern Durchmesser
doppelt so gross, wie der Mond.
Und entspräche damit in etwa den Bildern.

Und bei 1000 Kilometern Entfernung,
- was mich schon realistischer deucht -
hätte "er" dann 20 Kilometer Durchmesser.

So etwa...

Gruss,
BB

--
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Re: Größe und Entfernung des Himmelskörpers

Taurec ⌂, München, Freitag, 21.08.2009, 23:44 vor 6004 Tagen @ BBouvier (2952 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Freitag, 21.08.2009, 23:50

Hallo, BB!

Und entspräche damit in etwa den Bildern.

Nein, täte er nicht.
Ich frage mich, warum Du ihn immer so nahe an der Erde haben willst.

Damit eines der unwahrscheinlichsten und einzigartigen Ereignisse der Weltgeschichte durch einen kleineren Himmelskörper etwas wahrscheinlicher wirkt und die etwas unwirklich und auf keinen gemeinsamen Nenner zu bringenden Schauungen über den Himmelskörper etwas mehr realistischen Gehalt bekommen?

Zumindest aber widerspricht eine so geringe Entfernung einigen Aussagen, demnach er mehrere Tage oder Wochen sichtbar ist, während er bei so geringer Entfernung binnen weniger Stunden vorbeigezogen wäre. So langsam, daß er Tage braucht, kann er gar nicht sein, weil er sonst auf die Erde krachte.

II/41:
La grand’ eƒtoile par ƒept iours bruƒlera,
Nuée ƒera deux ƒoleils apparoir:
Le gros maƒtin toute nuit hurlera
Quand grand pontife changera de terroir.

Der große Stern wird sieben Tage lang brennen.
Eine Wetterwolke wird zwei Sonnen erscheinen lassen.
Der große Bluthund wird die ganze Nacht heulen,
wenn der große Papst das Land wechselt.

Oder das hier:

Herr "R." aus Hamburg:
„Zuerst war er klein am Himmel, dann vergrößerte er sich von Tag zu Tag, wobei ich die Zahl 14 sah. Vielleicht sollte das eine Frist von 14 Tagen bedeuten. Schließlich kam er ganz nahe und wurde so riesengroß, daß der ganze Horizont in ihm aufging. Er hatte eine schmutzige, rotbraune Oberfläche, es war mir, als ob ich erdrückt würde. Um mich herum bei den Menschen herrschte Chaos, aber trotz allem war ich ruhig. Ich habe auch keinen Zusammenstoß erlebt. Der fremde Himmelskörper war einfach da, und es war unheimlich.“

Also höre doch bitte auf, hier Sachen einzustellen, die wir am Telefon schon zweimal ausgesondert haben! Da hat man ja den Eindruck, gegen eine Wand zu reden. :lookaround:

Der Himmelskörper ist weitaus größer und weiter entfernt. Ich neige dahin: Er zieht irgendwo zwischen Erde und Mond vorbei und hat womöglich gar Zwergplanetengröße, ist also so groß, daß ihn seine eigene Masse zu mindestens annähernd kugelförmiger Gestalt zusammenzieht.
Das habe ich alles schon mal geschrieben: https://schauungen.de/forum/index.php?id=3721

Die Arztfrau aus dem Waldviertel (Schwester Barionas) sah dazu:
"Sie ist mit ihrem Sohn, der aussieht wie
16, damals 13 war und nun 23 ist, bei der Gartenarbeit. Sie ‚weiߒ: Es ist
dringend notwendig, Gemüse etc. für den Eigenbedarf anzubauen! Das Kraut
steht wie im Mai. Das Getreide ist jedoch erst etwa 15 Zentimeter hoch. Im
Osten steht der Mond als Sichel am Himmel. Dann wendet sie sich um: Und im
Südwesten, dicht über dem Horizont steht ein zweiter Mond! Dieser ist
ansehnlich groß und rund, beigefarben. Man kann einzelne Krater erkennen."

Merkwürdigerweise sieht Bariona ihn nicht vollständig rund (aber dennoch rund):
„Ich sehe einen riesigen Himmelskörper bei hellem Sonnenschein am
wolkenlosen blauen Himmel. Er steht von meinem Standort im Garten über
mir, in leicht südlicher Richtung. Der ist einfach ganz scheußlich
anzuschauen! Er macht mir Angst! Wohl auch deshalb, weil er sicher drei
oder viermal so groß ist wie die Sonne zur Mittagszeit!
Von der Gestalt her ist er nicht so gleichmäßig rund wie Sonne oder Mond,
mehr wie ein Felsbrocken. Die Oberfläche besteht aus Noppen und Löchern,
die mit so Art Stalagmiten überzogen sind. In der Farbe ist er beige/grau.
Aus dem Stand der Vegetation zu schließen könnte es spätes Frühjahr oder
Frühsommer sein.“

Also im Typus dem Saturnmond Janus, der etwa 200 Km durchmißt, nicht ganz unähnlich:

[image]

(200 Km sind für den kommenden Himmelskörper vielleicht noch zu klein.)

In der Antwort auf Dich habe ich damals geschrieben:

Um Kleinobjekte von ein paar Kilometern Durchmesser geht es doch gar
nicht
, sondern um Kleinplaneten von mehreren Hundert Kilometern -
also um mindestens den Faktor 10 größere!

Und jetzt schreibst Du's schon wieder!
Beratungsresistent oder den Überblick verloren? :-(

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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verheddert

BBouvier, Samstag, 22.08.2009, 00:33 vor 6004 Tagen @ Taurec (2925 Aufrufe)

Ich frage mich, warum Du ihn immer so nahe an der Erde haben willst.


Hallo, Taurec!

Hier liegt ein Mißverständnis vor.
Geschrieben hatte ich doch:
"wie die Sonne - riesig und rot- ein zweiter Mond...etc..."

Und das hast Du irrig mit diesem Kleinstbrocken vermatscht,
auf den ich frontal im Beitrag dann eingegangen bin.

nüch?> :-)

Gruss,
BB

--
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Taurec ⌂, München, Samstag, 22.08.2009, 00:46 vor 6004 Tagen @ BBouvier (2992 Aufrufe)

Hallo!

Du hast geschrieben:

"Lassen wir "unseren Himmelskörper" nun mal im Bereich
der der aller-äussersten Restatmosphäre vorbeiziehen
(ab 100 Km beginnt die Thermosphäre),
dann wirkte er dort bei 2000 Metern Durchmesser
doppelt so gross, wie der Mond.
Und entspräche damit in etwa den Bildern.

Und bei 1000 Kilometern Entfernung,
- was mich schon realistischer deucht -
hätte "er" dann 20 Kilometer Durchmesser."

=> "Und entspräche damit in etwa den Bildern."

Und das tut er halt nicht, wenn er das tut, was Du ihn tuen lässt. Dann wäre er nämlich viel schneller, kleiner, nicht rund, gleich wieder weg und nicht der Rede wert.

Mit Apophis hat mein Beitrag nichts zu tun.

Gruß
Taurec

--
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Taurec hat Recht

BBouvier, Samstag, 22.08.2009, 09:03 vor 6003 Tagen @ Taurec (2890 Aufrufe)

Hallo!

Du hast geschrieben:

"Lassen wir "unseren Himmelskörper" nun mal im Bereich
der der aller-äussersten Restatmosphäre vorbeiziehen
(ab 100 Km beginnt die Thermosphäre),
dann wirkte er dort bei 2000 Metern Durchmesser
doppelt so gross, wie der Mond.
Und entspräche damit in etwa den Bildern.

Und bei 1000 Kilometern Entfernung,
- was mich schon realistischer deucht -
hätte "er" dann 20 Kilometer Durchmesser."

=> "Und entspräche damit in etwa den Bildern."

Und das tut er halt nicht, wenn er das tut, was Du ihn tuen lässt. Dann
wäre er nämlich viel schneller, kleiner, nicht rund, gleich wieder weg und
nicht der Rede wert.

Mit Apophis hat mein Beitrag nichts zu tun.

Gruß
Taurec

Hallo, Taurec!

Du hattest zweifach Recht:

1.
Du bezogst Du Dich ja auf einen anderen Beitrag

und 2.
Habe ich mich in diesem im Laufe meiner Gedanken zu einer
rein theoretischen Rechnerei hinreissen lassen,
die insofern nicht zielführend ist,
weil deren Ergebnis letztlich nicht deckungsgleich
mit den Bildern.

Da völlig unverzeihlich, suche ich auch gar nicht erst
um Entschuldigung nach.
Sondern bedanke mich nur für Deine Richtigstellung.

Gruss,
BB

--
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Re: Heller als der Mond

Taurec ⌂, München, Freitag, 21.08.2009, 23:35 vor 6004 Tagen @ BBouvier (2938 Aufrufe)

Hallo!

Kann es sein, daß die sich in dem Artikel verschrieben haben und eigentlich meinen, er strahle 10 bis 12 mal heller als der Mond (bei gleichbleibender scheinbarer Größe)>

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

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astronomische Größe

Franz Liszt, Montag, 24.08.2009, 00:05 vor 6002 Tagen @ Taurec (2880 Aufrufe)

Hallo!

Kann es sein, daß die sich in dem Artikel verschrieben haben und
eigentlich meinen, er strahle 10 bis 12 mal heller als der Mond
(bei gleichbleibender scheinbarer Größe)>

Da wette ich drauf, Taurec. Da der Artikel aber hinten und vorn nicht stimmt, kommt es auf so eine kleine Richtigstellung auch nicht mehr an.

Natürlich hab ich bei meinen Kommentaren miteinkalkuliert, dass von "astronomischer Größe" die Rede ist.

Ergebnis: Schwachsinn.

Die Helligkeit soll ja durch Reibung in der "Atmosphäre" entstehen. Das wäre dann aber das erste Mal. Alles, was ich gelernt habe, spricht dagegen. Kann irgendjemand die Aufglüh-Theorie untermauern?

Gruß franz_liszt

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