Wetterkatastrophe nach WK III (Schauungen & Prophezeiungen)

schwarzesSchaf, Donnerstag, 03.09.2009, 22:49 vor 5991 Tagen (2847 Aufrufe)

Hallo zusammen,

da ich zwischenzeitlich meine Träume aus der Vergangenheit als Echos einer sehr wahrscheinlichen und nahen Zukunft akzeptiert habe, kommen mir immer mehr geträumte Situationen in Erinnerung und diese beginnen sich zu einem Bild, zu einem zeitlichen Ablauf, zusammenzufügen. Einer dieser Träume ist an das Kriegsgeschehen und die Dunkelheit, die dem sogenannten WK III ein Ende machte, angeknüpft. Die Witterung ist unauffällig und das Naturbild schätze ich auf Ende des Sommers. In meinem Heimatdorf leben nur noch zwei Frauen die sich zweier Kinder angenommen haben und ich, zusammen mit meiner Nachbarin. Offenbar sind wir im Tal die einzigen, die die Dunkelheit und das bittere Wasser überlebt haben. (Hierzu will ich noch einen eigenen Beitrag verfassen). Zusammen mit meiner Nachbarin habe ich ein Haus unweit einer Quelle bezogen, die vermutlich wieder brauchbares Wasser liefert. Das Haus kenne ich heute nur vom Sehen und weiss nicht, wer darin lebt und wie es im Inneren aussieht. Wir halten uns unterm Dach in einem grossen Schlafzimmer auf, anscheinend muss ich mich mit dem Gedanken vertraut machen, dass ich bald meine Nachbarin als Lebensgefährtin habe, zumindest wird das auch in anderen Visionen angedeutet, denn es ist später Abend und wir sind fürs Bett angezogen. Nun, vom Alter her würde es passen und in Anbetracht der geträumten Gesamtsituation, dürfte so ein Arrangement auch mehr Vorteile als Nachteile bieten. Wir ergänzen uns beim Plündern der verlassenen Häuser, der Wasserbeschaffung, dem Herrichten des besagten Hauses und halten losen Kontakt zur anderen Gruppe. Soviel zur Ausgangsituation des Traumes, der plötzlich eine dramatische Wendung erfährt. Von Südwesten her, das Tal hinauf, kommt ein fürchterlicher Orkan der mit Urgewalt gegen die Dachfläche schlägt, unter der wir uns gerade aufhalten und sofort die Ziegel abräumt und die Fenster durch mitgewirbelte Trümmer einschlägt. Nur in Unterwäsche hechten meine Zukünftige und ich die offene Holztreppe ins Erdgeschoss hinunter und weiter in den Keller, in einen Raum mit Metalltür, in dem wir wohl unsere Vorräte lagern. Voller Panik mache ich nocheinmal kehrt, um ein Haustier im Erdgeschoss einzusammeln und in den Keller zu tragen. Als ich das träumte, war noch nicht abzusehen, dass ich einen Hund haben werde, für den ich ohne zu zögern so reagieren würde. Das Erdgeschoss war in dem Moment schon voller Glasscherben und reingewehter Vegitation. Wir klemmen uns alle drei in den kleinen Vorratsraum und bekommen immer noch genug vom Geschehen durch das Kellerfenster und den Lichtschacht mit. Von dort wird nämlich Schnee zu uns hineingweht und auch durch die zerstörten Fenster der Einliegerwohnung dringt er tief bis in den Keller vor. Was jetzt beginnt, ist eine Zeit der Kälte, die wir mit Wurst aus Gläsern, Fischkonserven und Wärme aus der Öllaterne überleben. Der Raum ist so klein oder so voll mit Vorräten, dass wir halb im Stehen schlafen müssen und nach einigen Tagen total verkatert sind. Draussen hat sich eine Schneedecke aus leichtem Pulverschnee über das Tal gelegt, wie ich sie noch nie in meinem Leben gesehen habe. Man kann nur noch ahnen, wo die Häuser stehen und jede Kontur in der Landschaft ist verwischt. Die Sonne, die recht hoch, aber im Norden steht, blendet durch den Schnee so dermaßen, dass es sofort in den Augen schmerzt. An rausgehen ist sowieso nicht zu denken, da der Schnee unpassierbar ist und sogar im Haus hüfthoch liegt. Wir machen uns Sorgen um die Kinder, die in Obhut der beiden Frauen, weiter unten im Tal leben, dort wo die Häuser nur noch schwer auszumachen sind. Mir graut es ausserdem vor den Schmelzwassern, die tiefe Furchen in das Tal graben werden und hoffe, das die Strassen noch halbwegs passierbar sein werden und das Wasser nicht die Lebensmittel und andere brauchbare Dinge in den Häusern zerstört. Später nehmen wir die Kinder zu uns (die beiden Frauen sind erfroren) und leben in meinem jetzigen Haus zusammen. Zu jener Zeit ist auch das Wasser bis auf 300 bis 350 Meter üNN angestiegen und unsere Lebensgrundlage wandelt sich von Kartoffeln mehr zu Fisch hin. Aber ich will versuchen meine Beiträge thematisch zu konzentrieren, damit sie für die Forumsdiskussion brauchbar bleiben und sich mit den Schauungen anderer, zu einem noch größeren Bild zusammenfügen lassen. Vorausgesetzt es sind nicht bloß Träume, die ich da habe bzw. hatte.

Lieben Gruß

Romantisch

HJH, Freitag, 04.09.2009, 17:18 vor 5990 Tagen @ schwarzesSchaf (2594 Aufrufe)

Tag schwarzes Schaf und Interessierte

Spannend und romantisch geht es ja in deiner hier geschilderten Traum/Vision zu. Da kann ich ja nur neidisch werden. Ein Weib gar wird deine Hoffnung sein.

Also, nach allen Wirren (und es waren etliche) die mir festgebrannt unterm nicht vorhandenen Scheitel per Vision (...) bisher mitgegeben wurden, ist doch die Heimkehr zu Fuss, und wohl nach Jahren des Verschollenseins meiner Selbst, und somit die Ankunft in meinem Heimatort (läuft gerade im Köpfchen bei mir ab) gar nicht romantisch - spannend schon. Die Menschenleere deckt sich mit deiner Schilderung, denn auch hier (Hunsrückort) sah ich weder motorrisierte Fahrzeuge, noch einheimische Gesichter auf den leeren Straßen. Was mir geboten wurde waren bekanntlich einige Muselbärte, die symbolisch vor unserem (immer schmucker werdenden) Heimatmuseum saßen, und mich teils neugierig, teils mit Verachtung anstarrten.

Ein wichtiges Detail dieser Vision sollte erwähnt werden: Das verlinkte Bild des "Hugo Zang Haus" steht rechts vom Museum. Es wurde in den letzten Jahren aufwändig renoviert, ebenfalls das Drumherum hin Richtung Museum. In meiner Vision hatte dieses Haus nicht den Verfallsprozess wie noch vor Jahren - es wurde mir also "erneuert" präsentiert - jedenfalls stand es noch. So "wachsen" Visionen mit.

Hugo Zang sein Haus:

http://www.panoramio.com/photo/15135777

Ähnlich Mitwachsendes geschah ja bereits mit meiner Schilderung vom "Himmelskörper" (gleiche Vision). Zur Zeit dieser Sicht lebten noch mein Bruder und dessen Frau/Kind plus unsere Mutter im Haus (meine Vorahnung einer Krankheit innerhalb der Familie mit ihrer traurigen Erfüllung bezog sich auf dieses Kind/Nichte, und lässt mich an meinen weiteren großen Eintrichterungen und deren Wahrwerdung nicht zweifeln!). Die Vision als solche brachten nur meine Mutter und mich im Haus zum Vorschein - vom "Rest" war nichts zu sehen. Was auch auf einen Überraschungsmoment "Himmelskörper" schließen kann, denn der "Rest" lebt nur einen Steinwurf entfernt (oder besser gesagt, "einen Himmelskörperwurf" entfernt-auch ein Spässchen bei der ernsten Gemengelage darf erlaubt sein).

Dies ein paar Anmerkungen. Als Filmfreund empfehle ich allen noch abschließend den mittlerweile auf DVD erhältlichen kurzweiligen und spannenden mit Prophezeiungselementen spielenden Titel Knowing-Die Zukunft endet jetzt. Hier wurden etliche Elemente verarbeitet die "uns" bekannt vorkommen-nicht im Speziellen, aber im Besonderen...

Lieben Gruß

Vollmondgrüße
HJH

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