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das Ende der Bundesrepublik Deutschland (Schauungen & Prophezeiungen)

BBouvier, Montag, 07.09.2009, 04:22 vor 5988 Tagen (3400 Aufrufe)

Republiken sind für eine zeitlang die Staatform
nach dem Ende der Monarchie.
Republiken sind nur die leere Leichenhülle der Monarchien
und zelebrieren deren obsolet gewordene Riten.
In der Monarchie (Kultur) gibt es Stände, Gilden und Klassen.
Gibt es Adel, Bürgertum, kleine Handwerker, Knechte und Arbeiter:
Eine Pyramide, mit der Klammer in der Person des Monarchen.

Europäische Republiken der Neuzeit sind Nationen,
deren Klammer die Volkszugehörigkeit ist.
Regiert werden sie eine zeitlang von „Parteien“,
deren Repräsentanten behaupten, die Interessen jeweils ihrer Klientel
zu bedienen, nämlich vorzüglich die des Bürgertums (Konservative)
und die der Arbeiter (Sozialisten).

Nach nur wenigen Generationen hat sich dann in der Zivilisation
(= Technik&Geld) die ehemalige Pyramide eingeebnet,
die Klassengegensätze sind verschwunden
und damit auch die Polarität links-rechts.

Via Parteien hat das Geld den Staat usurpiert
und die Parteien sind obsolet geworden, -
an der Spitze der Parteien und der Regierung
sitzen hochgekommene Erfüllungsgehilfen des Kapitals
und füllen sich die Taschen.
Wahlen sind verkommen, zu Scheingefechten von Volksbeglückern –
scheinbar zugunsten der platten Masse,
in Wahrheit nur noch zum eigenen, ganz persönlichen Vorteil
und dem der hinter ihnen stehenden, unsichtbaren Auftraggeber.

Am Ende haben sich die einst zündenden Wahlkampfparolen
von selbst erledigt.
Die Parteien unterscheiden sich voneinander durch nichts mehr.
Immer weniger interessieren sich die Menschen für Politik.
Immer weniger mögen sie denn überhaupt noch wählen:
Die zu Wählenden drucken ihre eigenen Namen auf die Wahlzettel
und behaupten dann, man habe sie gewollt und ja gewählt.
Bestenfalls werden die Politiker den Menschen
dann völlig gleichgültig.
Im Regelfall verachtet man sie und misstraut ihnen.

Mit dem Finanzkollaps tritt dann eine Zäsur ein,
die dem Ende der Monarchie gleicht.
Die in Wahrheit Regierenden – die Finanzoligarchen –
sind auf einen Schlag ihrer Macht beraubt
und treten in die Geschichte zurück.
Die Parteien enden damit.

Allein deswegen bereits, weil es längst keine Klassen mehr gibt,
die sie zu vertreten, noch behaupten könnten.
Die amorphen Massen, die in den vergangenen Generationen
sich in den Städten zusammengezogen hatten - das platte Land leerend –
sind führer- und richtungslos.
Ihr einziges Interesse galt nur noch der Jagd nach dem „Geld“.
Familie-Ehre-Religion-Nationalbewusstsein-Tugend-Anstand-Sittichkeit...
das alles hat die Zivilisation in Trümmer gelegt und verleumdet.
Und das „Geld“, - das ist nun auch ist zerstoben.
Nun kommt die Stunde willensstarker Machmenschen.
Der imperialen Cäsaren.
Der Augusti.

Die Staaten lösen sich auf,
in durch Sprache definierte Gebiete unter dem Imperator.

Die Jüngeren unter uns werden es erleben.

Das (!) ist das wahre Ende der Bundesrepublik.
Und das aller anderen europäischen Republiken.

BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Dank

ricaro, Montag, 07.09.2009, 11:46 vor 5987 Tagen @ BBouvier (2926 Aufrufe)

Herzlichen Dank an BB für die konzentrierte Darstellung.

Ca. Mitte 1985 besuchte ich einen Vortrag von Rudolf Passian
in Wien. Seine Vorführung von Super 8-Filmen von Reisen in
Brasilien war denkwürdig: was da an magischem "Schnick-Schnack"
zu sehen war - unglaublich! Das würde jede Akte X schlagen, da
es zudem echt und nicht gefälscht war. Nach dem Vortrag sprach ich
mit Herrn Passian bezüglich Zukunftsschauungen. Dabei erwänte er
u.a. einen BW-Offizier, der zudem "Eingeweihter" sei. Der
Russenangriff kam dabei vor (für mich jetzt noch unvorstellbar).
Der innere Zusammenbruch wurde auch gestreift (!).
Was mir bei diversen Foren abgeht: wurde noch nie bei Tonband-
stimmenklubs nachgeforscht bezüglich Zukunftsschauungen?
Es gibt sie meines Wissens. Bei genauerem Nachfragen von mir
wurde aber abgeblockt. Schon die jüngere Vergangenheit sei derart
explosiv, da wolle sich niemand exponieren (?§130?).
Schon St.Berndt sagt ja, daß es keine bekannten Schauungen bezüglich
des H... gibt...
Mit Gruß ricaro

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Danke, Ricaro

BBouvier, Montag, 07.09.2009, 12:34 vor 5987 Tagen @ ricaro (2813 Aufrufe)

Dabei erwänte er
u.a. einen BW-Offizier,
der zudem "Eingeweihter" sei.

Leider bin ich überhaupt nicht "eingeweiht".
*seufzz*...
Wieso sagt mir eigentlich nie Jemand was?> :-D

*grins*
BB

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Hier irrt Goethe

BBouvier, Montag, 07.09.2009, 12:49 vor 5987 Tagen @ ricaro (2883 Aufrufe)

Schon St.Berndt sagt ja, daß es keine bekannten Schauungen bezüglich
des H... gibt...
Mit Gruß ricaro

"Hier irrt Goethe"...ehhh:
Berndt.
=>
Hitler kommt mehrfach bei Nostradamus vor.
Und auch in den Feldpostbriefen.

Gruss,
BB

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Kein Irrtum:

ricaro, Montag, 07.09.2009, 12:53 vor 5987 Tagen @ BBouvier (2854 Aufrufe)

»Falsch ausgedrückt, bzw. abgekürzt. Nicht Adi gemeint,
sondern Holo-Dogma.
Gruß ricaro

Re: Das Ende der BRD

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Montag, 07.09.2009, 23:41 vor 5987 Tagen @ BBouvier (2869 Aufrufe)
bearbeitet von Eyspfeil, Montag, 07.09.2009, 23:46

Hallo BBouvier!

Europäische Republiken der Neuzeit sind Nationen,
deren Klammer die Volkszugehörigkeit ist.
Regiert werden sie eine zeitlang von „Parteien“,
deren Repräsentanten behaupten, die Interessen jeweils ihrer Klientel
zu bedienen, nämlich vorzüglich die des Bürgertums (Konservative)
und die der Arbeiter (Sozialisten).

Nach nur wenigen Generationen hat sich dann in der Zivilisation
(= Technik&Geld) die ehemalige Pyramide eingeebnet,
die Klassengegensätze sind verschwunden
und damit auch die Polarität links-rechts.

Da unterscheiden sich nur die Krawatten untereinander:
Die einen tragen eine rote, die anderen eine gelbe.
'Wahlkampf' findet als Tratsch-Stunde bei Anne Will
statt.
Wenn es nun keine klare 'Entscheidung des Volkes' gibt,
also Konservative oder Sozis, na dann regieren sie
eben beide nett und einträchtig zusammen.
"Gesundheitsfonds, Erhöhung der MWSt.,
das Schaffen vernetzter Sicherheitsstrukturen",
die Parteiendiktatur haben wir schon lange, denn die
aufgezählten Gesetzte würde kaum einer im Volk befürworten.

Fragt sich, ob es während des Unterganges berühmter Reiche
wie des Römischen oder Babylonischen bestimmte Impakte
gegeben hatte.
Vielleicht waren ja Pompeji bei Rom, Santorin in Griechenland
(also die Minoische Kultur),
oder der Einsturz des Turmbaus von Babel nur Spitzen von
Eisbergen, die wir nicht kennen.

Ob also der Untergang von Kulturen im Allgemeinen mit
Wetter-Anomalien zu tun hat im weitesten Sinne.

Der Börsensturz von 1929 brachte zwar in weiten Teilen der
Welt Diktaturen mit sich und einen Weltkrieg,
nach knapp 20 Jahre fing aber wieder alles von vorne an,
also Kapitalismus mit Zinseszins, und sog. Demokratien.
Weil nur die Mittelmächte verheizt wurden, die USA stiegen
aber weiter auf (die Amerikaner klauten den Deutschen
in den 40ern ca. 700000 Patente!).

Auch die derzeit noch anhaltende Finanzkrise ist nur
systemisch, aber noch nicht lethal.
Die Wirtschaft schrumpft sich gesund, natürlich wieder
auf Kosten der Steuerzahler; und wenn es dann um die
Begrenzung der Bonuszahlungen geht für Manager, wird auf
endlosen Sitzungen keinerlei Einigungen erzielt, typisch.

Tödlich wird sie erst, wenn Lebensmittel knapp werden,
oder der moderne Brotpreis hoch geht, also das Öl.
Dann steigen die Transportpreise und damit auch
wiederum die Lebensmittelpreise.

Unsere moderne Zivilisation ist halt im Vergleich zum
Altertum wesentlich stabiler aufgebaut.
Bis eine Supermacht wie die USA aus den Latschen kippt,
muß schon was sehr drastisches eintreten.
Z.B. Hunger wegen Mißernten wie um 1800, als halb
Irland verhungerte, gibt es heute aufgrund des
modernen Wirtschaftskreislaufs nicht mehr.
Dann wird eben einfach der Weizen von Kanada
importiert.

Nee, nee, im 21.Jahrhundert ist ein Untergang nur
noch aufgrund eines Impaktes vorstellbar.

Herzliche Grüße,
Eyspfeil

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das Ende der Republiken

BBouvier, Dienstag, 08.09.2009, 01:36 vor 5987 Tagen @ Eyspfeil (2857 Aufrufe)

Nee, nee, im 21.Jahrhundert ist ein Untergang nur
noch aufgrund eines Impaktes vorstellbar.

Hallo, Eyspfeil!

Villeicht liegt obenbezüglich ein Missverständnis vor.

Ich hatte nur "rein" und ohne jeglichen Bezug
auf Kriege, Wirtschaft, Katastrophen etc.
den logisch-zwingenden Verlauf der Geschichte von der Monarchie
über die Republik zu "Napoleon" skizzieren
wollen und bin dabei völlig
auf der politisch-gesellschaftlichen Ebene verblieben.

Was ich aufzeigen wollte, ist, dass der Wechsel
von der Parteienherrschaft zur Imperatur eh ein
zwangsläufiger ist.
Via Wirtschaftskollaps und Revolutionen meist.

Und wir dürfen das alles miterleben.
Ist doch auch schon was, oder? :-D

Herzlich!
BB

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