Kaiser ist sicher, aber die Hürden bis dahin hoch... (Schauungen & Prophezeiungen)

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Mittwoch, 09.09.2009, 02:09 (vor 5986 Tagen) @ BBouvier (3489 Aufrufe)

Hallo BBouvier!

Simon Speer, Seher von Benediktbeuern, 1599, Benediktinermönch von den Schweden 1632 ermordet

Quelle: „Das dritte Weltgeschehen“, Wolfgang Johannes Bekh, Knaur-Taschenbuch Nr. 4139, 1985

„Kummer im Herzen sing’ ich, Buron! Dir heute deine Zukunft, Wie zu schauen der Herr mir gegönnt, der Alles erschaffen.
Heute strahlt dir noch weit glänzende Pracht, vergleichbar der Sonne, Feierst den Dienst des Herrn mit Andacht und frommen Gebeten; Doch eine Zeit kommt, die dich nicht mehr siehet wie jetzo, Kaum mehr dich sieht, ja sagt’ ich es recht, dich nimmer mehr sieht. Einst werdet ihr auch Zeugen des vergossenen Blut’s sein. Mit dem Geschlecht, das bis jetzt regierte, und immer dich liebte, Wirst du aber vergeh’n, und nicht mehr sein die liebliche Mutter. Zaudern zu nah’n wird länger nicht jene schreckliche Stunde, Wo er stirbt der Stamm der Ottonen, der Ruhm dieser Lande, Stirbt nach dem ewigen Wort, keinen Sohn der Vater mehr zeuget, So beginnt zuerst dein Fall, bis das Schrecklichste nahet. Gequält wird dann das fromme Volk von den herzlosesten Menschen, Denn du, Haus der Ottonen, wirst zur Höhle des Löwen; Nie mehr schaut dieses Land seine wahren Herrscher und Herrn, Wem den Stab zur Leitung sie reichen, verwirrt und zerstöret. Ein armer Fürst wird vielfach quälen die Bürger, Überall berauben schonungslos die Priester und Kirche; Wiederholt wird, was zu den Zeiten des Heilands geschehen, Und verkauft gegen Sitt’ und Gesetz die Körper von Vielen. Bis jene gestürzt sind, die im Besitz großer Ämter Keinen ruhig ließen und den Herrschern selbst die Zügel raubten. So folgt nach endlichem Tode ein keineswegs mutiger Herzog, Der zwar Schlauheit, doch auch die größte Eitelkeit besitzt, Der nach den Brücken strebt, doch kaum die Berge erreichet, Und die Kirche zerstört, indem er die geistlichen Güter raubet, flieh, mein Volk, flieh! Ach kein Schützer lebt dir und Schirmer, Bis die Stunde erst naht, wo Zerstörtes sich wieder erbauet. Denn ein Weib bringt dem Vaterlande die traurige Pest Von der Seuche der neuen Schlange berührt und vergiftet. Zwar steht der gute Mann nicht im Ruf eines Frommen, Doch gilt er wegen seiner Milde als der gutmütigste Herrscher, So ergibt sich, was als dunkles Geschick er gefürchtet, Und neue Gestalten gewinnen die Dinge, da Gott will. Viel des Unheils bringt ein Edikt, aber mehr ein Schlag noch. Was jedoch durch strenges Gebot schlimmer nur macht, Kann durch’s Geschick, glaubt es, leichtlich zum Bessern sich wenden. Da zu viel er vertraut, wird die Herde von Wölfen verzehret. Unter dem prunksüchtigen Fürsten verengen sich die Grenzen des Landes, Da nur die Stärke des Herrschers dem Volke Sicherheit gewährt; Denn auch das beste Herz bringt kein Heil, sobald es dem Schlaf sich hingibt. Betet, ihr Brüder, laßt ihr Mütter fließen die Tränen! Lügen wird sein Name von einer Regierung des Friedens. Nimmer Gutes gedeiht; zieht fort ihr alten Bewohner! Seinem Geist mangelt Stärke, seinem Volke der Glaube. Wo er Hilfe sucht, er heftige Feinde nur findet. Wasser bringt ihm den Tod, nachdem er große Verwirrung entzündet. Aber wer zähmt wieder des Krieges losgebundene Furie? Der ihm jetzt folgt, ahmt nach die Gerechtesten seiner Ahnen; Doch sein Nachfolger geht nicht auf den Wegen des Vaters. Hassen sehe ich nun den Sohn, was wahnwitzig der Vater getan. Und den Weg des sichern Glücks zeigt dieser den Söhnen, Fröhlich blüht das Land, so lang man dieses bewahret, Gleiches Glück wie er auch werden die Söhne genießen. Herrlich strahlt der Sohn, Unverhofftes wird er erhalten; Nicht weinen wird das Volk in jenen traurigen Zeiten, Denn es werden wunderbare Ereignisse kommen, Und gegen die Erwartung des Fürsten erwächst ihm eine neue Gewalt. Endlich besteigt den Thron der Beste des Stammes. Wieder erhält die Herde der Hirt und Bayern den König; Gänzlich vergisst du, o Benedikt-Beuern, deine früheren Leiden; Nährst deine Kinder am treuen Busen, nicht freut sich der Fremdling. Mit erneuertem Glanz erheben sich dann die Tempel des Herrn; Nach alter Weise gelangt auch die Geistlichkeit wieder zu Ehren, Und kein grimmiger Wolf die edle Herd mehr bedräuet."

Kein Revisionismus! Irlmaier hat den Kaiser regelrecht auf
'Kommando' geschaut: Er guckte in eine Zimmerecke und beschrieb
das Aussehen und die Krönung des Kaisers.

Nur mal kurz in meinen USB-Stick geschaut: 402 Dateien, was reine
Prophezeiungen angeht.
Dazu kommen 67 Dateien mit Buch-Faksimiles.
Ein gigantischer Ordner "Apokryphen & Apokalypsen,
dann ein Verschwörungs-Ordner...

Es ist besonders bei den mittelalterlichen Prophs schwierig,
Endzeit-Sagen von wirklichen Schauungen zu unterscheiden.
Der Waldvierltler hat als junges Beispiel ja auch was von
einem Monarchen gesehen.
Und eine Frau aus dem Rheinland auch, da hat er Bluejeans an.

Es sieht geradeeben gar nicht nach Monarchie aus in dieser HiTec-Zeit,
aber wir müssen schließlich bedenken, daß wir in eine
Ära des Sozialismus eintreten für einen Zeitraum von
bis zu ca. 5-6 Jahren. Also das glatte Gegenteil.
Da schauen wir vielleicht romantisierend zurück: "damals konnten
wir noch miteinander über die Zukunft diskutieren im Internet."
Bis dahin ist der Existenzkampf so hart, daß wir dies weder
können noch dürfen.
Das ist das blöde: Die Hürden werden immer höher, die Probleme
mehr, bis zu den Ereignissen.

Herzliche Grüße,
Eyspfeil


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