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das "Ordnungsheer" ist soeben geplatzt (Schauungen & Prophezeiungen)

BBouvier, Donnerstag, 10.09.2009, 23:13 vor 5984 Tagen (3631 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 10.09.2009, 23:24

"Ein Pfarrer aus Baden" berichtet dem Sammler Ellerhost
gegen 1923 von prophetischen Schauungen. (8 Sätze)
Und Ellerhorst druckt ihn.
Möglicherweise in der Annahme, die Aussagen seien öriginär.

Und dort steht zu lesen (Satz Nr.4):
"Aus dem Süden Deutschlands (Grenze zu Österreich)
wird ein aus Süddeutschen und Östererreichern
gebildetesOrdnungsheer
anrücken, das anfangs klein, immer mehr Zuwachs
bekommen wird."

Und die Information ist dem "Lied von der Linde" (1920)
entnommen, wo es heisst:
"Ja, von Osten (Österreich) kommt der starke Held
Ordnung bringend der verwirrten Welt.
Weisse Blumen (Lilien=Bourbonen) um das Herz des Herrn,
Seinem Rufe folgt der Wackre gern."


Und weiter (Satz 7):
"Hierauf wird zu Köln am Rhein die Krönung des neuen Kaisers,
der das Heer geführt hat (s.o.:kommt der starke Held),
stattfinden, durch den Papst."

Und hier finden wir (und nicht bei Kugelbeer, ich bitte vielmals
um Enschuldigung!) erstmalig: Köln=Krönung.

Das hat sich der Gute offenbar so gedacht.
Offenbar ebenfalls auf der Grundlage ("Lied"):
"Grosse Kaiserweihe schaut ein Dom"
Und was sonst wohl, als wohl der Kölner-Dom>...
so meint der gute Mann, sollte wohl mit "Dom"
im Lied gemeint sein?>

Aber es kommt noch besser:
Lied:
"Den Verbannten (Papst) führest Du nach Rom."

Der gute Herr (Satz 8):
"Dann wird der Kaiser den Papst nach Rom zurückführen..."

Folgerung:
Der "Pfarrer aus Baden" hat nie je eine Schau gehabt.
Sondern nur berichtet, was er sich aus dem "Lied"
erschlossen hatte.
Und sich so gedacht.

Darunter das "Ordnungsheer".
Und auch die Kaiserkrönung in Köln!!

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Prophezeihungen um 1850: Kritische Betrachtung

Monsignore, Freitag, 11.09.2009, 07:45 vor 5984 Tagen @ BBouvier (3095 Aufrufe)

Hallo BB,


Und weiter (Satz 7):
"Hierauf wird zu Köln am Rhein die Krönung des neuen Kaisers,
der das Heer geführt hat (s.o.:kommt der starke
Held
),
stattfinden, durch den Papst."

Aber es kommt noch besser:
Lied:
"Den Verbannten (Papst) führest Du
nach Rom
."

Der gute Herr (Satz 8):
"Dann wird der Kaiser den Papst nach Rom
zurückführen
..."

Das ist ja genau der Punkt, wo man sehr kritisch sein muss. Alles was so um 1850 herum entstanden ist, basiert auf mehreren Säulen:

- die Sehnsucht der Deutschen, auch einen eigenen Großstaat zu haben wie z. B. die Franzosen. Am besten noch mit den Italienern zusammen, wie Friedrich II. selig
- Das Trauma aus den Wirren der europäischen Revolutionen 1847ff. mit der Flucht bzw. Absetzung von Monarchen sowie nicht zuletzt
- für religiös besaitete: die Flucht des Papstes Pius IX. übers Wasser!
- und nicht zuletzt: die französische Revolution, mit Kirchen zu Pferdeställen, war auch noch nicht zu lange her.

Daraus lässt sich für einigemaßen begabte Literaten schon ein Teig rühren. Gäbe es nicht auch andere, verlässlichere Quellen, müssten wir sogar das Thema Papstflucht sowie Rückkehr der Monarchien in Frage stellen.

Wobei auch noch ein Satz zu den Feldpostbriefen: könnte es sein, dass der "prophetische" Franzose, dem der Gefreite Rill an einem Ohr zugehört hatte, bereits zur damaliger Zeit ein Prophezeihungskenner war und dem Hauptmann nur das erzählt hat, was er oder seine Logenbrüder bei ihren Sitzungen so zusammengetragen hatten?

Monsignore

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Re: prophetischer Franzose

Taurec ⌂, München, Freitag, 11.09.2009, 09:23 vor 5983 Tagen @ Monsignore (3140 Aufrufe)

Hallo!

Wobei auch noch ein Satz zu den Feldpostbriefen: könnte es sein, dass der
"prophetische" Franzose, dem der Gefreite Rill an einem Ohr zugehört
hatte, bereits zur damaliger Zeit ein Prophezeihungskenner war und dem
Hauptmann nur das erzählt hat, was er oder seine Logenbrüder bei ihren
Sitzungen so zusammengetragen hatten?

Er hat den Soldaten auch den baldigen Tod eines anwesenden Offiziers vorausgesagt. Seherisch begabt war er wohl tatsächlich, was aber das "Logenwissen" nicht ausschließt.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Alternative Sichtweise

Monsignore, Freitag, 11.09.2009, 10:20 vor 5983 Tagen @ Taurec (2994 Aufrufe)

Guten Morgen Taurec,

Er hat den Soldaten auch den baldigen Tod eines anwesenden Offiziers
vorausgesagt. Seherisch begabt war er wohl tatsächlich, was aber das
"Logenwissen" nicht ausschließt.

Das ist ja genau der Punkt wo man unterscheiden muss: gewisse paragnostische Fähigkeiten einerseits, z. B. zu sagen der Mann ist in Russland gefallen dann und dort (was ja ein in der Zeit bereits vollzogenes Faktum ist, das wird ja sozusagen nur abgegriffen).

Oder eben dann eine Zukunftsschau:
- im perönlichen Rahmen (wie das mit dem Offizier, wobei das auch ein Glückstreffer hätte sein können, dort wurde sehr frequent gestorben zu der Zeit), wozu es viele Beispiele gibt
- im überpersönlichen Rahmen ==> das Gesamtszenario, oder Ausschnitte davon

Bekh hat ja selber in seinem Buch erwähnt, er habe eine Zuschrift (anonym) erhalten, wo der Schreiber den Hinweis gab, dass das überhaupt keine Prophezeihungen sein könnten, sondern was "anderes". An der Stelle musste Bekh jedoch passen, den Schritt von der Freimaurerloge Colmar zu einem "Plan", von dem Fragmente durchgesickert waren, aus denen wiederum der Schreiner Rill dann Bruchstücke hörte, war er nicht in der Lage zu vollziehen.

Monsignore

Stop !

Fred Feuerstein, Freitag, 11.09.2009, 10:55 vor 5983 Tagen @ Monsignore (3043 Aufrufe)

»> Oder eben dann eine Zukunftsschau:

- im perönlichen Rahmen (wie das mit dem Offizier, wobei das auch ein
Glückstreffer hätte sein können, dort wurde sehr frequent gestorben zu der
Zeit), wozu es viele Beispiele gibt
- im überpersönlichen Rahmen ==> das Gesamtszenario, oder Ausschnitte
davon

Hallo monsigniore,
Bevor eure Spekulationsmaschinerie wieder heiß läuft: Die Texte sollte man schon genau lesen, sonst kommt nur Murks raus!

In dem Buch "Am Vorabend der Finsternis" berichtet der Verfasser Wolfgang Johannes Bekh von einem Brief einer Leserin aus Babenhausen:
"Über den Seher aus dem Elsaß weiß ich von einem Bauern (namens Ritter) aus dem Nachbarort, der selbst einmal den Schreiner (Rill) aufsuchte. Der Schreiner erzählte ihm noch vieles andere über diesen Seher.
(Da der Gefangene in sieben Sprachen reden konnte, glaubte das deutsche Militär einen Spion gefunden zu haben. Er mußte dort schlafen, wo auch die ihn bewachenden Soldaten schliefen.)
Er erzählte ihnen vom Ende des Ersten Weltkrieges und auch vom Zweiten. Auf diesen folge noch der Dritte Weltkrieg.
"Da erfinden sie Waffen, daß die Welt nicht mehr lebensfähig ist, und da muß Gott eingreifen."
Einer der Soldaten sagte zu dem Seher, - wenn er jetzt nicht aufhöre, verprügele er ihn noch.
Der Seher schaute ihn lange an, dann sagte er zu diesem Soldaten. "Weil Sie so gemein sind, will ich Ihnen etwas sagen. Ich hätte es Ihnen nicht gesagt. In vierzehn Tagen werden Sie eine Leiche sein, und die Raben werden Ihre Augen auskratzen!"
Immer noch glaubten die Soldaten nicht, was dieser Mann ihnen voraussagte, bis sie nach vierzehn Tagen den Kameraden tot in einer Kiesgrube fanden, als Raben gerade dabei waren ihm die Augen auszukratzen. Da erst ging den Soldaten ein Licht auf..."

Zufallstreffer > -> Bullshit !

Die Feldpostbriefe sind über jeden Verdacht erhaben. Ich habe ja schon die Expertise vom paragnostischen Institut ins Forum gestellt.
Die einzige Unsicherheit betrifft Rill selber:
- Hat er alle Fakten richtig wiedergegeben?
- Hat er alle Jahreszahlen richtig wiedergegeben?

Bis jetzt sind bei den Fakten keine Fehler zu erkennen!
Alleine das ist schon bemerkenswert. Er muß ein sehr gutes Kurzzeitgedächtnis gehabt haben, aber ich vermute, da der Franzose mehrere Stunden "verhört" wurde, UND auch mit den ihn bewachenden Soldaten redete kamen auch viele Wiederholungen vor.

mit freundlichen Grüßen
Fred

--
Prognosen sind schwierig, besonders, wenn sie die Zukunft betreffen. (Karl Valentin)

Das ist ja auch nicht der Punkt

Monsignore, Freitag, 11.09.2009, 11:41 vor 5983 Tagen @ Fred Feuerstein (2971 Aufrufe)

Hallo Fred,

das meinte ich nicht.

Es geht nicht um den Brief der Leserin, deren Inhalt mir sehr wohl bekannt ist, auch die Tatsache mit dem Soldaten (nach anderen Berichten war es ein Unteroffizier, der Todesort war nach anderen Quellen Verdun, wo er mehrere Monate zwischen den Fronten lag und nur mehr an Hand der Erkennungsmarke identifiziert werden konnte), aber das soll hier keine Rolle spielen.

Es ging mir um einen Korrespondenzversuch Bekh's, der jedoch ins Leere lief. Bekh erhielt eine Zuschrift eines ihm Unbekannten, der eben genau die Frage aufwarf, ob es denn vielleicht keine Prophezeihungen seien, sondern was ganz anderes. Bekh versuchte dann an dieser Ecke weiter zu bohren, jedoch ohne Ergebnis. Da ich das Buch derzeit nicht zur Hand habe, kann ich die genaue Seitenzahl nicht nennen, werde mich jedoch bemühen.

Die Integrität der Feldpostbriefe an sich stelle ich nicht in Frage, allein die Orthographiefehler sprechen dafür. In Summe ist es schon eine herausragende Leistung Rills (im Jahre 1914, ohne Fernsehen, Internet, etc., die einem die Themen näher gebracht hätten), von den ihm völlig fremden Themen die Reihenfolge zumindest derart eingehalten zu haben.

Jahreszahlen: kann man sowieso in den meisten Fällen vergessen, das entwertet die Aussagen jedoch nicht. Gilt auch für andere.

Monsignore

Dauer 3. Weltkrieg

Sphere, Freitag, 11.09.2009, 21:54 vor 5983 Tagen @ Fred Feuerstein (3216 Aufrufe)

Die Feldpostbriefe sind über jeden Verdacht erhaben. Ich habe ja schon die
Expertise vom paragnostischen Institut ins Forum gestellt.
Die einzige Unsicherheit betrifft Rill selber:
- Hat er alle Fakten richtig wiedergegeben?
- Hat er alle Jahreszahlen richtig wiedergegeben?

Bis jetzt sind bei den Fakten keine Fehler zu erkennen!
Alleine das ist schon bemerkenswert. Er muß ein sehr gutes
Kurzzeitgedächtnis gehabt haben, aber ich vermute, da der Franzose mehrere
Stunden "verhört" wurde, UND auch mit den ihn bewachenden Soldaten redete
kamen auch viele Wiederholungen vor.

mit freundlichen Grüßen
Fred

Grüezi Fred

"Die einzige Unsicherheit betrifft Rill selber."
Dieser Satz hat bei mir ein Echo erzeugt. Ich will dir einen kleinen
Gedankenanstoss über die Länge des 3. Weltkrieges geben:

Irlmeier:
i siech drei Strich - drei Tage, drei Wochen, drei Monate
--> drei Monate (3 x 30 = 90 Tage) --> 14. August bis 14. November

Mühlhiasl:
Es dauert nur 3x den Mond
--> 3 x 29.5 = 89 Tage --> 14. August bis 11. November

Rill:
Der dritte Krieg würde 28 oder 58 Tage dauern.
--> Verständnisproblem (vingt-huit heisst quatre-vingt-huit = 88 Tage
--> 14. August bis 10. November

Irlmeier:
Der dritte Neuner bringt den Frieden
--> Beginn 14.8. -> 9.9. -> 9.10. -> 9.11. Frieden
--> 14. August bis 9. November

Ich bin gespannt auf deine Entgegnung.

Gruess vom Zürisee
Sphere

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rund 2 Monate

BBouvier, Freitag, 11.09.2009, 22:25 vor 5983 Tagen @ Sphere (2959 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Freitag, 11.09.2009, 22:38

"Die einzige Unsicherheit betrifft Rill selber."
Dieser Satz hat bei mir ein Echo erzeugt. Ich will dir einen kleinen
Gedankenanstoss über die Länge des 3. Weltkrieges geben:

Irlmeier:
i siech drei Strich - drei Tage, drei Wochen, drei Monate
--> drei Monate (3 x 30 = 90 Tage) --> 14. August bis 14. November

Mühlhiasl:
Es dauert nur 3x den Mond
--> 3 x 29.5 = 89 Tage --> 14. August bis 11. November

Rill:
Der dritte Krieg würde 28 oder 58 Tage dauern.
--> Verständnisproblem (vingt-huit heisst quatre-vingt-huit = 88 Tage
--> 14. August bis 10. November

Irlmeier:
Der dritte Neuner bringt den Frieden
--> Beginn 14.8. -> 9.9. -> 9.10. -> 9.11. Frieden
--> 14. August bis 9. November

Ich bin gespannt auf deine Entgegnung.

Gruess vom Zürisee
Sphere

Netter Beitrag, Sphere!

Hier mag man über 2 Wochen vor-
oder zurück gar trefflich disputieren. ;-)

- bei Mariae Krautweih (15. August) steht in Westfalen
der Feind (bereits) vor der Tür
- das Korn kann man noch einscheuern, den Haber aber nicht mehr
=> Anfang Agust etwa - je nach Witterung
- himmelhochragende, mit rasender Geschwindigkeit von Westen
her herantosende Wolkenwand bei Weiden: Mitte Oktober
=> wohl 3FT
- Erde im Oktober in ewige Finsternis geschleudert (Nostradamus)
- "der dritte Neuner bringt den Frieden":
9.8. * 9.9. * 9.10.

Fazit: rund 2 Monate, - von etwa Ende erste Augustwoche
bis Mitte Oktober.
Was den 58 Tagen der FPo-Briefe entspräche.

Danach noch letzte Kampfhandlungen?>
...denkbar vielleicht...

Falls nun 3 Monate gewünscht werden?
Bitteschön! - Lässt sich leicht machen:
=>
Vor dem Russischen Feldzug "hier" besetzen die Russen
nach den Schauungen offenbar ja den Balkan
und die Nordischen Länder.
Und dann hätten wir auch leicht "3 Monate"! :-)

P.S.:
Und - wie lange dauert der "Krieg" in Bayerisch-Eisenstein?
Richtig!
=>
48 Stunden.
Dann ist nämlich das letzte russische Rücklicht
im Westen verschwunden.
Und man kann mit dem noch ungegessenen Brot
der ursprünglichen drei wieder vom nächsten Berg runtersteigen.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Re@Fred: FPos

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Sonntag, 13.09.2009, 00:40 vor 5982 Tagen @ Fred Feuerstein (2847 Aufrufe)

Hallo Fred!

"Bis jetzt sind bei den Fakten keine Fehler zu erkennen!"

1.FPo: "Dann sagt er, daß der regierende Papst dabei sei beim Friedensschluß, muß aber zuvor in Italien fliehen, da er als Verräter hingestellt wird, und er kommt nach Köln, wo er nur einen Trümmerhaufen findet, alles kaputt. Und im Jahre 1943 kommt erst der Aufstieg. Dann kommen gute Zeiten..."

Da ist eine Ungereimtheit drin: Im Original steht erstens nur die
"49" (also in der Quellensammlung das Faksimile), zweitens sieht die
"49" für mich aus wie nachredigiert, von "40".
Ich kann absolut keine "43" erkennen.
Kann höchstens noch sein, daß es im Jahr 2040 wieder
aufwärtsgeht, nach einem Krieg Ende der 30er-Jahre.

2.FPo: Da ist leider das Original verschollen.
"Am Schluß dieser Teufelszeit werden dann die geglaubten Sieger an die Besiegten kommen um Rat und Hilfe, denn auch ihr Los ist schrecklich, denn es liegt alles am Boden wie ein Ungeheuer. Er sagte, das soll im Jahre 1949 sein. 47 und 48 sollen die Jahre dieser wilden Einkehr sein."

"...Es ist fast nicht glaubhaft. Im Jahre 1948 geht die Strafe Gottes zu Ende, und die Menschen werden sein wie die Lämmer und zufrieden wie noch nie. Und von Siegerträumen hört es auf,..."
Das stimmt ja nun gar nicht: Weder auf den 2.Wk bezogen, als
1948/1949 das Wirtschaftswunder bereits am beginnen war.
Noch auf den 3.Wk bezogen, es sei denn dieser begänne erst 2047,
so spät halte ich ihn für ausgeschlossen.
Es sei denn der übernächste, der mit Pfeilundbogen ausgetragen
wird.

Mfg,
Eyspfeil

Frage zur FePo Entstehung

Walle, Sonntag, 13.09.2009, 12:53 vor 5981 Tagen @ Eyspfeil (2868 Aufrufe)

Hallo Freunde,
Rill schrieb seine Briefe in deutsch.

Aber in welcher Sprache wurde damals das Verhör mit den Visionär geführt?
Kann es sein, dass es einen (mehrere) Übersetzungsfehler gab?

Liegt da vielleicht der Grund für unsere Diskussion?

Gruß
Walle

--
Hexenverbrennung, Inquisition, Kreuzzüge

Wir wissen wie man feiert
Ihre Kath.-Kirche

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auf deutsch

BBouvier, Sonntag, 13.09.2009, 16:02 vor 5981 Tagen @ Walle (2881 Aufrufe)

Hallo Freunde,
Rill schrieb seine Briefe in deutsch.

Aber in welcher Sprache wurde damals das Verhör mit den Visionär geführt?
Kann es sein, dass es einen (mehrere) Übersetzungsfehler gab?

Liegt da vielleicht der Grund für unsere Diskussion?

Gruß
Walle

Hallo, Walle!

Die Unterhaltung wurde auf deutsch geführt.
Allein daran zu erkennen, dass Rill
(mit spitzen Ohren) alles mitbekommen hat.

Vor "1999" hatte ich die Möglichkeit erwogen
es läge ein nachvollziehbarer Hörfehler vor, zwischen
mil-neuf-cent-quarante-huit (1948) und
mil-neuf-cent-quatrevingtdix-huit (1998) das - schnell
gesprochen, akustisch für Ungeübte kaum zu unterscheiden ist.

Dann hätte der "Lothringer" selber bereits beim Hören der Zahl
sich vertan.
Oder Der, von dem er es wiederum hatte...

Ist jedoch alles offenbar nicht der Fall.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Re: Sprache

Taurec ⌂, München, Sonntag, 13.09.2009, 16:06 vor 5981 Tagen @ BBouvier (2937 Aufrufe)
bearbeitet von Forumsleitung, Sonntag, 13.09.2009, 16:52

Hallo!

Der Franzose sprach ja sieben Sprachen. Wenn er im Elsaß unterwegs war und dort vielleicht noch Mitglied einer Freimauerloge, war sicherlich auch Deutsch darunter.
Dann wurden die Gespräche sicherlich auch auf Deutsch geführt.

Und die Jahreszahlen wurden ihm wohl tatsächlich falsch mitgeteilt, bzw. von ihm falsch gesehen/gedeutet oder aber Rill hat sich falsch erinnert.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Danke

Walle, Sonntag, 13.09.2009, 22:58 vor 5981 Tagen @ BBouvier (2858 Aufrufe)

Hallo Freunde,
Rill schrieb seine Briefe in deutsch.

Aber in welcher Sprache wurde damals das Verhör mit den Visionär

geführt?

Kann es sein, dass es einen (mehrere) Übersetzungsfehler gab?

Liegt da vielleicht der Grund für unsere Diskussion?

Gruß
Walle


Hallo, Walle!

Die Unterhaltung wurde auf deutsch geführt.
Allein daran zu erkennen, dass Rill
(mit spitzen Ohren) alles mitbekommen hat.

Vor "1999" hatte ich die Möglichkeit erwogen
es läge ein nachvollziehbarer Hörfehler vor, zwischen
mil-neuf-cent-quarante-huit (1948) und
mil-neuf-cent-quatrevingtdix-huit (1998) das - schnell
gesprochen, akustisch für Ungeübte kaum zu unterscheiden ist.

Dann hätte der "Lothringer" selber bereits beim Hören der Zahl
sich vertan.
Oder Der, von dem er es wiederum hatte...

Ist jedoch alles offenbar nicht der Fall.

Gruss,
BB


Moin und dank an euch,

@BB
genau auf solch einen Fehler wie Du beschrieben hast, wollte ich hinaus.

@Taurec
Wenn er 7 Sprache sprach, besteht leider die Gefahr, dass man auch die Zahlen falsch ausspricht. Da kann aus ninty four, schon mal neun-und-vierzig werden.
Grundschüler haben schon im deutschen (ab und an) dieses Problem.

Bleibt es also dabei, nixgenaueswissenwir, es sei denn das fehlende Original taucht auf.:-(

Und ob nun der Papst in Köln ist, oder nicht, ist aber nicht wirklich über-lebenswichtig.

Schöne Nacht noch

Walle

--
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vermutung

detlef, Sonntag, 13.09.2009, 17:44 vor 5981 Tagen @ Walle (2846 Aufrufe)

Hallo Freunde,
Rill schrieb seine Briefe in deutsch.

Aber in welcher Sprache wurde damals das Verhör mit den Visionär geführt?
Kann es sein, dass es einen (mehrere) Übersetzungsfehler gab?

Liegt da vielleicht der Grund für unsere Diskussion?

Gruß
Walle

ich schaetze mal, dass die verhoere auf deutsch waren.
rill war ja nicht sonderlich gebildet.
also nehme ich an, dass er ein englisches oder franzoesisches verhoer nicht haette verstehen, und somit auch nicht haette aufschreiben koennen.

gruss,detlef

--
"Wer eine Meinung hat, ist zu dumm zum Wissen und zu schwach zum Glauben.“

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