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Leuchtfeuer (Freie Themen)

Luzifer, Österreich, Montag, 30.03.2020, 22:03 (vor 2129 Tagen) @ Fenrizwolf (1794 Aufrufe)

Hallo Wolf,

unglaublich Deine Worte, danke, allerbesten Dank.

Und diese Zeit hat eine besondere Qualität, je dunkler die Nacht umso heller sieht man die Sterne leuchten. Sterne sieht man nur in der Nacht oder in der Dämmerung.

Nur da gibt es nochwas. Auch der hellste Stern, eigentlich ist er keiner, sondern ein Planet, Venus der Morgen- und der Abendstern, Phosphorus, wie ihn die Griechen nannten, der Stern der Zwielichts verblasst vollkommen im Glanz der Sonne. Alles verblasst in ihrem Glanze und so ist es mit allem, im Vergleich zum Glanze des Göttlichen.

Die Bilder sind dem Menschen offenbar; und das Licht, das in ihnen ist,ist verborgen durch das Bild des Lichtes des Vaters. Es wird sich offenbaren, und sein Bild ist verborgen durch sein Licht.

Und auf jede Nacht folgt ein neuer Tag, Wechsel und Rhythmus, Geburt, Werden und Vergehen, alles hat seinen Platz, alles seine Zeit und die Dämmerung endet und ein neuer Tag beginnt. Es ist ein steter kontinuierlicher Wandel, es wird langsam heller. Dann der Aufgang und plötzlich wird die Sonne wieder am Himmel stehen für jeden erkennbar, der es für sich zulässt.

Und kein Feuer brennt mehr als das Feuerchen, dass sich in sich selber entzünden lässt und nichts gibt einem mehr das Gefühl verbrennen zu müssen. Den See voll brennenden Schwefel, man muss ihn trinken und er wird einen Teil des Selbst verbrennen, der Verlust ist schmerzlich zunächst, bis man erkennt, ein Nichts verloren zu haben, blinde Neigungen und unnützes Gehabe. Und eine Art Leuchtfeuer zu werden und interessanterweise verändern sich dann manche in der Umgebung auch und selbst Engel der Finsternis in Menschengestalt genießen es plötzlich sich dem "Licht" hinzugeben, "Gott" zu suchen. Was braucht es dazu, nicht mehr als einmal aufrichtig "ja" zu sagen.

Und nichts gibt einem wirklich Sinn, als diesem Licht zu folgen.

Beste Grüße
Luzifer


Ass der Stäbe


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