angenommen.... (Schauungen & Prophezeiungen)

Alexander, Samstag, 03.10.2009, 00:54 vor 6068 Tagen (3465 Aufrufe)

Irgend etwas spinnt an meinem PC...

Also nochmal:

Angenommen, zu Irlmaiers Zeiten hätte irgendjemand behauptet, Deutschland würde einst von einer Frau regiert werden, die sich ihre Macht nur mit Hilfe eines Homosexuellen sichern konnte, was wäre wohl die Reaktion der politisch interessierten Menschen gewesen >

a) Leute, die solch eine Meinung vertreten, gehören in die Psychatrie (sprich Klapse)

b) Hierbei könne es sich definitiv nur um linke Umtriebe handeln, ein Siegeszug des Sozialismus hat stattgefunden...


Gruß

Alex

und...?

Moderator, Samstag, 03.10.2009, 01:16 vor 6068 Tagen @ Alexander (3007 Aufrufe)

Irgend etwas spinnt an meinem PC...

Also nochmal:

Angenommen, zu Irlmaiers Zeiten hätte irgendjemand behauptet, Deutschland
würde einst von einer Frau regiert werden, die sich ihre Macht nur mit
Hilfe eines Homosexuellen sichern konnte, was wäre wohl die Reaktion der
politisch interessierten Menschen gewesen >

a) Leute, die solch eine Meinung vertreten, gehören in die Psychatrie
(sprich Klapse)

b) Hierbei könne es sich definitiv nur um linke Umtriebe handeln, ein
Siegeszug des Sozialismus hat stattgefunden...


Gruß

Alex


moin,

also, irgendwie will mir dein beitrag etwas sinnfrei scheinen.

zum einen, glaubst du wirklich, frueher hat es keine schwulen politiker gegeben?
(die haben bloss nicht so'n tamtam um ihre veranlagung gemacht)

selbst unter dem deutschen kanzler, der am laengsten regiert hat, gab es eine reihe schwule in hoechsten aemtern. (nein, ich meine nicht kohl, sondern den, der geschlagene tausend jahre lang regiert hat)

zum anderen war es fuer "politisch interesssierte" bereits in den siebzigern abzusehen, dass deutschland auf dem weg zum sozialistischen orwell-staat war.

bleibt nur noch zu klaeren, welche erkenntnis uns dein beitrag vermitteln soll.

gruss,detlef.

sinnfrei

Alexander, Samstag, 03.10.2009, 11:19 vor 6068 Tagen @ Moderator (2871 Aufrufe)

Hallo Detlef,

hier meine Antwort zum Verständnis:
Natürlich gab es auch in früheren Zeiten eine ganze Reihe Homosexueller Politker, nur mit dem ganz großen Unterschied, daß diese sich nicht noch auf dem Christopher Street Day in Szene gesetzt haben.
Man sprach einfach nicht darüber.
"Der oft zitierte Siegeszug" des Sozialismus beschränkt sich nun mal nicht auf das Wahlergebinis in Brandenburg (oder sonst wo) sondern und genau DAS wollte ich damit sagen ist vor allem ein Zeitgeistphänomen.
Das ist genauso ein Zeitzeichen wie "Tanzmusik in der Kirche und der Pfarrer singt mit"
Thema Siebziger: Wie man heute Altkanzler Schmidt in der heutigen SPD plazieren sollte wäre mir rätselhaft, der hätte allenfalls mit seinen Ansichten bei der heutigen CSU Oberammergau eine Chance.
Ob dann Gysi auch noch Außenminister wird oder nicht ist im Prinzip vollkommen egal.
Das bei einer Wahl dann die ein oder andere "linke" Partei in die Führungsposition kommt ist Folge und nicht Ursache eines Zeitgeistes der sicherlich nach 68 begann aber immer größere Ausmaße annimmt.
Ich weise hierbei auch auf den allgemeinen Werteverfall hin.

Aus der Perspektive der frühen 50iger wären heutzutage so ziemlich alle "mainstream" Parteien Sozialistisch oder "Links".

Gruß

Irgend etwas spinnt an meinem PC...

Also nochmal:

Angenommen, zu Irlmaiers Zeiten hätte irgendjemand behauptet,

Deutschland

würde einst von einer Frau regiert werden, die sich ihre Macht nur mit
Hilfe eines Homosexuellen sichern konnte, was wäre wohl die Reaktion

der

politisch interessierten Menschen gewesen >

a) Leute, die solch eine Meinung vertreten, gehören in die Psychatrie
(sprich Klapse)

b) Hierbei könne es sich definitiv nur um linke Umtriebe handeln, ein
Siegeszug des Sozialismus hat stattgefunden...


Gruß

Alex

moin,

also, irgendwie will mir dein beitrag etwas sinnfrei scheinen.

zum einen, glaubst du wirklich, frueher hat es keine schwulen politiker
gegeben?
(die haben bloss nicht so'n tamtam um ihre veranlagung gemacht)

selbst unter dem deutschen kanzler, der am laengsten regiert hat, gab es
eine reihe schwule in hoechsten aemtern. (nein, ich meine nicht kohl,
sondern den, der geschlagene tausend jahre lang regiert hat)

zum anderen war es fuer "politisch interesssierte" bereits in den
siebzigern abzusehen, dass deutschland auf dem weg zum sozialistischen
orwell-staat war.

bleibt nur noch zu klaeren, welche erkenntnis uns dein beitrag vermitteln
soll.

gruss,detlef.

relevant

detlef, Samstag, 03.10.2009, 12:37 vor 6068 Tagen @ Alexander (2853 Aufrufe)

Hallo Detlef,

hier meine Antwort zum Verständnis:
Natürlich gab es auch in früheren Zeiten eine ganze Reihe Homosexueller
Politker, nur mit dem ganz großen Unterschied, daß diese sich nicht noch
auf dem Christopher Street Day in Szene gesetzt haben.
Man sprach einfach nicht darüber.
"Der oft zitierte Siegeszug" des Sozialismus beschränkt sich nun mal nicht
auf das Wahlergebinis in Brandenburg (oder sonst wo) sondern und genau DAS
wollte ich damit sagen ist vor allem ein Zeitgeistphänomen.
Das ist genauso ein Zeitzeichen wie "Tanzmusik in der Kirche und der
Pfarrer singt mit"
Thema Siebziger: Wie man heute Altkanzler Schmidt in der heutigen SPD
plazieren sollte wäre mir rätselhaft, der hätte allenfalls mit seinen
Ansichten bei der heutigen CSU Oberammergau eine Chance.
Ob dann Gysi auch noch Außenminister wird oder nicht ist im Prinzip
vollkommen egal.
Das bei einer Wahl dann die ein oder andere "linke" Partei in die
Führungsposition kommt ist Folge und nicht Ursache eines Zeitgeistes der
sicherlich nach 68 begann aber immer größere Ausmaße annimmt.
Ich weise hierbei auch auf den allgemeinen Werteverfall hin.

Aus der Perspektive der frühen 50iger wären heutzutage so ziemlich alle
"mainstream" Parteien Sozialistisch oder "Links".

Gruß

»


moin,

wenn ich fragte, welche erkenntnis uns dein beitrag vermitteln soll, war das in bezug auf das forum und das forumsthema.
viele hier koennten hier aus vollem herzen einstimmen, dass auch sie ueberzeugt sind, dass deutschland eine linke scheindemokratie ist.
aber was bringt das?
dies ist kein sozialer chat.
meine undankbare aufgabe ist es, den ernsthaft forschenden charakter des forums gegen verwaesserung zu beschuetzen.
und von diesem standpunkt aus sehe ich es nicht als wuenschenswert, zu viele themen zu haben, die nicht zur wertung/sichtung von schauungen beitragen.

ich moechte einfach verhindern, dass hier ein heuhaufen um unsere paar nadeln herum aufgeschuettet wird.
das geht nur, wenn wir auf themen "unrelevante" dinge verzichten.
wie schon an anderer stelle geschrieben, ein tag ohne beitraege schadet diesem forum weniger, als ein tag mit "falschen" themen/beitraegen.

gruss,detlef

Irgend etwas spinnt an meinem PC...

Also nochmal:

Angenommen, zu Irlmaiers Zeiten hätte irgendjemand behauptet,

Deutschland

würde einst von einer Frau regiert werden, die sich ihre Macht nur

mit

Hilfe eines Homosexuellen sichern konnte, was wäre wohl die Reaktion

der

politisch interessierten Menschen gewesen >

a) Leute, die solch eine Meinung vertreten, gehören in die Psychatrie
(sprich Klapse)

b) Hierbei könne es sich definitiv nur um linke Umtriebe handeln, ein
Siegeszug des Sozialismus hat stattgefunden...


Gruß

Alex

moin,

also, irgendwie will mir dein beitrag etwas sinnfrei scheinen.

zum einen, glaubst du wirklich, frueher hat es keine schwulen politiker
gegeben?
(die haben bloss nicht so'n tamtam um ihre veranlagung gemacht)

selbst unter dem deutschen kanzler, der am laengsten regiert hat, gab

es

eine reihe schwule in hoechsten aemtern. (nein, ich meine nicht kohl,
sondern den, der geschlagene tausend jahre lang regiert hat)

zum anderen war es fuer "politisch interesssierte" bereits in den
siebzigern abzusehen, dass deutschland auf dem weg zum sozialistischen
orwell-staat war.

bleibt nur noch zu klaeren, welche erkenntnis uns dein beitrag

vermitteln

soll.

gruss,detlef.

--
"Wer eine Meinung hat, ist zu dumm zum Wissen und zu schwach zum Glauben.“

Nachher

Monsignore, Dienstag, 06.10.2009, 21:33 vor 6064 Tagen @ detlef (2565 Aufrufe)

Hallo Detlef,

genauso ist es, die zweifelsfrei richtige Rezitation der verderblichen Sachverhalte ist in so fern nicht Foren relevant, weil es keine einzige Schau gibt, die darauf hindeuten würde, dass nachher noch ähnliches existieren könnte.

Das Eintreffen der Seherschauungen wird diesem wie auch anderem ein Ende bereiten. Die Form und auch die Zeitpunkt der Ereignisse ist das einzig relevante Diskussionsthema. Dass der Rest anschließend nicht mal mehr in der Erinnerung existieren wird, brauche ich glaube nicht zu erwähnen.

Monsignore

sach niemals "Nie"...

detlef, Dienstag, 06.10.2009, 23:28 vor 6064 Tagen @ Monsignore (2605 Aufrufe)

moin,


genauso ist es, die zweifelsfrei richtige Rezitation der verderblichen
Sachverhalte ist in so fern nicht Foren relevant, weil es keine einzige
Schau gibt, die darauf hindeuten würde, dass nachher noch ähnliches
existieren könnte.

als ich grad erleichtert dachte: "wenigstens einer, der mich versteht", hat mein alzheimer eine luecke bekommen.
doch, auch wenn die grosse mehrzahl der schauungen recht primitive und eher regionale, statt globale lebensweise zeigt, da ist zumindest eine, die heraussticht.
offthspc hatte da ne schau, die recht fortschrittlich wirkendes zeigte.
(an dieser stelle hoffe ich auf taurec oder sonst einen ordentlich veranlagten menschen, der einen verweis auf den text organisiert)


Das Eintreffen der Seherschauungen wird diesem wie auch anderem ein Ende
bereiten. Die Form und auch die Zeitpunkt der Ereignisse ist das einzig
relevante Diskussionsthema. Dass der Rest anschließend nicht mal mehr
in der Erinnerung
existieren wird, brauche ich glaube nicht zu
erwähnen.

wenn dein nick wirklich ein hinweis auf deinen "job" ist, wirst du vielleicht meine vorliebe fuer gleichnisse aller art teilen.
fuer mich ist es zweitrangig, ob jemand mit einer axt oder mit einer saege an einem baum rumwerkelt. primaer wichtig ist fuer mich, ob der baum faellt, oder nicht.
und die ganzen "news" und anderen politischen oder verschwoererischen beitraege beschraenken sich darauf, zu ergruenden, warum denn nun eine axt, eine saege oder ein knabbernder biber zum zuge kommen koennte.
also vermutungen ueber moegliche motive moeglicher mitspieler an den begebenheiten, die sowieso in die geschauten ereignisse muenden.

da waere es ja noch sinnvoller, (wenn wir ein klein bisschen mehr material haetten) zu versuchen, die zukuenftige gesellschaftsform genauer festzustellen.


gruss,detlef

--
"Wer eine Meinung hat, ist zu dumm zum Wissen und zu schwach zum Glauben.“

Das ist einfach

Monsignore, Mittwoch, 07.10.2009, 00:14 vor 6064 Tagen @ detlef (2455 Aufrufe)

Hallo Detlef,

da waere es ja noch sinnvoller, (wenn wir ein klein bisschen mehr material
haetten) zu versuchen, die zukuenftige gesellschaftsform genauer
festzustellen.

Aber das ist doch wohl eine der leichtesten Übungen überhaupt. Es gibt ja unzählige hinweise und auch fachkundige Auslegungen (z. B. BBouvier) wie das dann aussieht:

- Ganz oben: ein Kaiser, der Imperator
- Darunter: ein europaweites Netz von "Adligen", was auch immer das dann ist, wohl leute, die sich in der Zeit nach dem ganzen hervorgetan haben.
- Dann nochmal drunter: regionale Strukturen, wie zu Mittelalters oder Germaniens Zeiten, regionale Selbstverwaltung.
- Kirche als Einflussgröße in politischen Dingen nicht mehr existent. Religion ist reformiert, eventuell sogar Vereinigung der wesentlichen Religionen und Verwerfen der Dogmen.
- Dieser Haufen an regionaler Selbstverwaltung wird durch eine Klammer, das Reich, zusammengehalten, welches wiederum vom Imperator regiert wird, und nur 2 Aufgaben hat, nämlich einerseits Landessicherung, und zweitens Sicherstellung der "freien Wissenschaft" ohne Konzerne o. ä.

Das ist alles. Mehr gibt es über die Gesellschaft danach nicht zu sagen. Laien würden sagen, dies habe sehr starke Ähnlichkeit mit dem Absolutismus oder Feudalismus, stimmt, aber mit dem Unterschied, dass es nach dem Ganzen nichts mehr zum Abpressen und Verprassen gibt, wodurch sich der Feudalismus und Absolutismus als solcher inkorporieren könnte. Somit ist es eher wie 1200 unter den Staufern, oder was weiß ich.

Monsignore

wirklich so einfach?

detlef, Mittwoch, 07.10.2009, 14:49 vor 6064 Tagen @ Monsignore (2476 Aufrufe)

moin,

da waere es ja noch sinnvoller, (wenn wir ein klein bisschen mehr

material

haetten) zu versuchen, die zukuenftige gesellschaftsform genauer
festzustellen.


Aber das ist doch wohl eine der leichtesten Übungen überhaupt. Es gibt ja
unzählige hinweise und auch fachkundige Auslegungen (z. B. BBouvier) wie
das dann aussieht:

- Ganz oben: ein Kaiser, der Imperator
- Darunter: ein europaweites Netz von "Adligen", was auch immer das dann
ist, wohl leute, die sich in der Zeit nach dem ganzen hervorgetan haben.

und in welcher form? "kraft-"adel? (der mit dem groessten schwert)
erbadel?
oder die uralte form des wahladels? (also eine art der meritokratie)

- Dann nochmal drunter: regionale Strukturen, wie zu Mittelalters oder
Germaniens Zeiten, regionale Selbstverwaltung.

aber wie?
aufgebaut auf (neugeformten) baeuerlichen sippen? wenn ja, matriarchalisch oder patriarchalisch?
aufgebaut auf "ur-"demokratie? (altes schweizer modell)
oder auf kollektiven? (kolchos, raiffaisen)

- Kirche als Einflussgröße in politischen Dingen nicht mehr existent.
Religion ist reformiert, eventuell sogar Vereinigung der wesentlichen
Religionen und Verwerfen der Dogmen.

keine kirchen als institutionen - mag sein.
aber globale oekumene ueber alle (denk-)grenzen hinweg?>
waeren da nicht lokale "freikirchen" mit individueller entwicklung wahrscheinlicher? (dann sind zukuenftige glaubenskriege vorprogrammiert)

- Dieser Haufen an regionaler Selbstverwaltung wird durch eine Klammer,
das Reich, zusammengehalten, welches wiederum vom Imperator regiert wird,
und nur 2 Aufgaben hat, nämlich einerseits Landessicherung, und zweitens
Sicherstellung der "freien Wissenschaft" ohne Konzerne o. ä.

in einer zeit ohne hochtechnologische kommunikation - wird da ein kaiser nicht wieder zum herum-zigeunernden raubritter, der lediglich punktuell und temporaer einfluss nehmen kann?


Das ist alles. Mehr gibt es über die Gesellschaft danach nicht zu
sagen. Laien würden sagen, dies habe sehr starke Ähnlichkeit mit dem
Absolutismus oder Feudalismus, stimmt, aber mit dem Unterschied, dass es
nach dem Ganzen nichts mehr zum Abpressen und Verprassen gibt, wodurch
sich der Feudalismus und Absolutismus als solcher inkorporieren könnte.

ach? wenn alle wenig haben, ist der feudalherr, der den zehnten an nahrung "verprassen" kann, doch wohl eine recht feudale komponente. (alleine, weil er in der lage waere, einen klerus nach seinem gusto durchzufuettern)

Somit ist es eher wie 1200 unter den Staufern, oder was weiß ich.

also stehen unseren enkeln dann neue bauernkriege bevor?
und die gefahr der leibeigenschaft?

in meinen augen ist das gar nicht einfach.

gruss,detlef

--
"Wer eine Meinung hat, ist zu dumm zum Wissen und zu schwach zum Glauben.“

Später

Wizard, Berne, Mittwoch, 07.10.2009, 23:11 vor 6063 Tagen @ detlef (2490 Aufrufe)

Moin Leute

Also, ich weis nicht. Irgendwie fühle ich beim Lesen an das erinnert, was ich dauernd über das Thema schreibe. Ich meine, wie sich hinterher in etwa die Gesellschaftsform darstellt.

MfG

Wizard

--
Anführer = Erster unter Gleichen, jemand der den Anderen als Vorbild DIENT, den Anderen also voran geht und nicht jemand der die Anderen voran peitscht.

Ja, auch bürgerliche Parteien haben mittlerweile die linke

Georg, Sonntag, 04.10.2009, 10:36 vor 6067 Tagen @ Alexander (2681 Aufrufe)

Hallo beisammen,


Ja, auch bürgerliche Parteien haben mittlerweile die linke Gesellschaftspolitik übernommen.
Sie scheint - zumindest für die, die "Marschrichtung" vorgeben -
zu einem nicht mehr hinterfragbaren Eckstein und zu einer Selbstverständlichkeit geworden zu sein,
bzw. im Begriffe zu sein dies zu werden.

Was die Wirtschaftspolitik angeht,
da ist der Sachverhalt etwas komplizierter.
Da liegt ein außerordentlich komplizierter Politikmix
vor, der so von den "Leithammeln" auch nicht beabsichtigt worden ist.
Mal abwarten, wie man fürderhin bei Verschärfung
der Krise zu reagieren gedenkt.


Allerdings haben uns gerade auch die Seher die Negativseiten
der linken Gesellschaftspolitik recht anschaulich beschrieben,
weshalb auch hier ein Scheitern absehbar sein dürfte.

mfG Georg

OT Wer bitte hat denn was zerstört?

Hinterbänkler, hinterm Wald im Emmental, Montag, 05.10.2009, 12:30 vor 6066 Tagen @ Georg (2658 Aufrufe)

UNO: Zerstoerung der Familie ist ein Triumph der Menschenrechte

http://finanzcrash.com/forum/read.php?1,59610,59610#msg-59610


mfG Georg

Nun ja, man muss natürlich auch mal ganz laut sagen, dass die heutige Art der Familie auch schon eine gewaltsame Zerstörung von den ursprünglichen matrilinearen und matrilokalen Gesellschaftformen ist.

Dazu schon mal einen alten Gedanken von mir: (Geschrieben von Hinterbänkler am 02. Dezember 2004 01:38:11)

Die von Gott gegebene Ehe

Danke Dunkelelbin,

Ein weites Thema. Für die Christen geht es um die Stabilisierung der heterosexuellen Einehe (als Sakrament oder als 'von Gott gegebene' Grundmodell des Zusammenlebens). Du setzt richtigerweise die Sippe als Basis an. Das ist definitiv die ursprüngliche und meiner Meinung nach eigentliche Grundform des menschlichen Zusammenlebens, die über zigtausende von Jahren unser Überleben gesichert hat.

Mann und Frau in eine separate und absolute Einheit zu bringen ist meiner Meinung nach einer der wesentlichen Fehler zur Desorganisation und Entfremdung der Menschen gewesen. Die Ehe und vor allem die Einehe bedingt auch das Patriarchat bzw. umgekehrt. Die Gesellschaft von der ich träume ist definitiv mehr Matriarchat als Patriarchat. Und sollte ich träumen dürfen: der Gott müsste ebenfalls mehr weiblich als männlich sein. Wenn schon.

Die Entartung der Menschheit hat nicht jetzt erst angefangen, da wir meinen uns ständig über die wachsende 'Unmoral' aufregen zu müssen. Ein wesentlicher Fixpunkt der Entartung in der Geschichte war der Zwang zur Ehe. Gibt es irgendeinen nachvollziehbaren Grund, weshalb sich zwei Menschen aneinander binden sollten bis zum Tod? Gibt es irgendeinen nachvollziehbaren Grund, warum Frauen z.B. jungfräulich sein sollten bis zur Ehe? Man komme mir jetzt nicht damit, daß die Frauen (und Kinder) so geschützt seien, da ursprünglich in der Sippe der Schutz generell und umfassend durch alle erfolgte. Erst mit dem Verlassen/Auflösung der Sippe brauchte die Frau Schutz (und die Kinder).

Und wie ich neulich mal im Chat sagte: Zur Kontrolle der Jungfräulichkeit (Macht über die Frauen) fanden die Kontrollettis ein ideales Gottesgeschenk: Das Hymen.

Bekannterweise sind die Frauen viel fähiger in bezug auf die sexuelle Lust. Multiple Orgasmen usw.; kein Energieverlust beim Sex, sondern eher sogar noch Energiegewinn. Warum musste das alles unterdrückt werden, bis dahin, daß bis vor kurzem die Frauen nicht mal erlebten, was Lust oder Orgasmus ist und daß die weibliche Lust ein Grund war den Arzt aufzusuchen? Von ganz krassen Fehlentwicklungen, wie Beschneidung, Vielweiberei, Eunuchen oder Frauenharem, mal ganz abgesehen.

Und wenn jemand heute noch die christliche Ehe vertritt, spreche ich ihm jegliches Wissen oder ausreichende Erfahrung über die Anatomie, 'Funktionalität' und Lust - also Sexualität - der Frau ab. Ebenso über die des Mannes.

Soviel mal auf die Schnelle.

Grüsse vom Hinterbänkler

--
Die emotionale Signatur der Dankbarkeit bedeutet, dass es bereits geschehen ist und dass du dies angenommen hast, und je länger du in Dankbarkeit verweilen kannst, desto stärker bist du als Magnet für ein neues Schicksal.
Denn Dankbarkeit ist der ultimative Zustand des Empfangens.

Triumph der alleinerziehenden Mütter mit Halbtagsstelle?

emmet, Dienstag, 06.10.2009, 02:25 vor 6065 Tagen @ Georg (2663 Aufrufe)

UNO: Zerstoerung der Familie ist ein Triumph der Menschenrechte

http://finanzcrash.com/forum/read.php?1,59610,59610#msg-59610


mfG Georg

Auweia. Ich möchte mal die alleinerziehende und berufstätige Frau sehen die sich jetzt von den "Fesseln des Patriarchats" befreit sieht. Wäre eine flächendeckende kompetente und kostenlose Ganztagsbetreuung verfügbar wäre das wohl etwas anderes.

Dass die ganze Zeit über die "altmodische Struktur" der Familen in früheren Zeiten schlechtgeredet wird ist Schönfärberei.

War in einem Mehrgenerationenhaushalt früher sowohl Platz für die Kleinsten als auch für die Alten, schieben wir beide Gruppen nun in Kitas und Altenpflegeheime ab. Familien mit mehr als 2 Kindern hatten lange Zeit einen "asozialen" Touch und wurden bestenfalls milde belächelt.

Dieses Konzept passte nicht in das Bild der kariereorientierten dynamischen Generation "Golf", bei der man ab 30 keine Berufschancen mehr hat. Kinder und Greise stören da nur. Schließlich will man sich selbst Verwirklichen. Aber auch diese Gruppe hat schon wieder ausgedient.

Im Moment ist die Fraktion des "Bionade-Biedermeier" stark im Kommen. Ein gestyltes Niedrig-energiehaus mit Pelletheizung, der Prius in der Garage und ein mit Froschseife gewaschenes Liegefahrrad sind die Minimalausstattung. So sieht man die Vorzeige-Gutmenschen Sonntags im Feng-Shui-Vorgarten Fairtrade-Latte trinken und sich über CO2-Emissionen, Öko-Steuer und Atom-Ausstieg unterhalten.

Der deutsche Spiesser ist immer noch da, er hat sich nur Verkleidet. ;-)

Doppelaxtgeschwür

HJH, Samstag, 03.10.2009, 15:27 vor 6068 Tagen @ Alexander (2958 Aufrufe)

Tag Alexander

Mit dem "Zeitgeistphänomen" Homosexualität, der überhand-nehmenden "Outings" R. v. Praunheims in den 80igern, des öffentlich zur Schau Stellen gleichgeschlechtlicher Triebe usw. gab ich früher gerne meinen Senf zu (und nur meinen Senf ;-). Doch wurde dieses schmuddelig-schwülstige Thema nie näher behandelt. Weil kein "Seher" Bericht gab? Weil sich manche persönlich pikiert betroffen fühlen müssen? Als ändere dies etwas an der Tatsache, dass aufgrund der penetranten Regenbogen-Aufmärsche und Umzugsparaden, und der Tatsache geschuldet, dass der "deutsche" Mann jüngerer Generation ja nicht mehr weiß, was hinten und vorne ist, seiner Rolle als "Ernährer" ja beraubt wurde. Auch dank der Kampfamazonen mit Doppelaxtgeschwür und ganz sicher Frau Schwätzer (oder Schwarzer).

Wobei die Frage im Raum steht, wer oder was denn plötzlich den sprunghaften Anstieg an Homosexualität in den letzten Jahren bewirkt haben könnte. In Deutschland alleine geht man von 8-12 Millionen Schwulen und Lesben aus (Partei gründen-aber sofort!). Eine ganze Menge nicht nur von Geburt an schwuler Menschen, sondern zu Unzähligen dazu gemacht, verführt und ganz sicher Umwelteinflüssen (Nahrung, sekundär der Musik, Mode, allgemeiner Dekadenz...) geschuldet. Oder ist es gar ein Hinweis auf eben jene Transformation der Menschheit, und deshalb erst mal ein Verfemenistisieren beim Manne, und ein Vermaskulinisieren beim Weibe, gelenkt durch höhere Weihen?

Es steckt mehr dahinter (nein, nicht "da" hinter) als man für möglich hält.

Was den unglückseligen Westerwelle angeht: Als schwuler Außenminister teilweise eine Rolle in Last und Bürde. Bei Staatsbesuchen in Russland wie im islamischen Kulturkreis hätte er nichts zu lachen! Führte in Folge zu diplomatischen Problemen. Seinen Mann jedenfalls sollte er daheim am Herd lassen.

Nüchtern betrachtet schenkten altehrwürdige Seher (...) dem ganzen Schwulismus keinen Augenmerk. Weil es nichts zur Sache tut? Und, wie ich eben schon bemerkte, "die Götter es so wollen, weil auch dies dem Plan entspricht".

Zum Plan gehören natürlich auch Testverfahren, wie man sich auf Erden zu verhalten hat. Ist man standhaft (auch ein Schwuler muss ja seine Neigung nicht aktiv ausleben) oder wird man schwach und deshalb vorgemerkt.

Verführer lauern allerorten
der Menschen gibt es viele Sorten
dass man gar nicht allein mit Worten
die vielen schwul-lesbischen Torten - verdauen mag.

Zu b) Ein verfrühter Siegeszug der sozialen Kommunisten wäre folgender: Der Reichstag brennt weil es so zu sein hat. Merkel verdächtigt Westerwelle, weil er nicht brav Koalition macht. Beide werden von Trittin überführt. Der rote Oskar stürmt währenddessen mit roter wehender Fahne die rauchenden Trümmer des Reichstages. Die SPD guckt von weitem zu, und näht bereits ihre Fahnen um. Im Hintergrund sieht man Gysi mit Streichhölzern davonlaufen (gen Osten). Und aus den Höhen der Minarette ertönt der Ruf des Muselmanns. :-D

Genug gesponnen für heut-Vollmond naht

Gruß
HJH

Irgend etwas spinnt an meinem PC...

Also nochmal:

Angenommen, zu Irlmaiers Zeiten hätte irgendjemand behauptet, Deutschland
würde einst von einer Frau regiert werden, die sich ihre Macht nur mit
Hilfe eines Homosexuellen sichern konnte, was wäre wohl die Reaktion der
politisch interessierten Menschen gewesen >

a) Leute, die solch eine Meinung vertreten, gehören in die Psychatrie
(sprich Klapse)

b) Hierbei könne es sich definitiv nur um linke Umtriebe handeln, ein
Siegeszug des Sozialismus hat stattgefunden...


Gruß

Alex

auch du...

detlef, Samstag, 03.10.2009, 17:45 vor 6068 Tagen @ HJH (2903 Aufrufe)

Genug gesponnen für heut-Vollmond naht

Gruß
HJH

BRUTUS!

--
"Wer eine Meinung hat, ist zu dumm zum Wissen und zu schwach zum Glauben.“

Und aus den Wiesen steiget...

HJH, Sonntag, 04.10.2009, 00:26 vor 6067 Tagen @ detlef (2814 Aufrufe)

Wen sollt ich morden, da ich Opfer.
Wen sollt ich zeugen?
Wer soll aus meinem Lehm
den Golem formen,
Wer soll die Meere in sich untergehen sehn?

Hab ich nicht schüchtern Schattendimensionen,
den Sinn der Sache ungekrallt.
Den Kirchenmann verdorben,
der schicken Maid die Pforte gen Untergang geweiht!

Sie! die da schwitzen, Mützen tragen auf dem blanken Helm.
Sie! die da sitzen, schnitzen jenen schlanken Schelm.

Der doch nicht trägt, weil Mode ist
denn wer nichts frisst
am Leben ist.

Um zu erkennen Knochenmühlen.
Umwälzend in die Worte fallen.
Wo trocken Holz auf rostend Ding,
ein Köder flutscht durch Menschen Ring.

Verlor nicht Brutus seine Sinne,
weil er da lag in jener Rinne
weil er sich da Gedanken machte
den Idioten sprach er nach.

Was wärmt ist nicht geschmiedet Ränke,
Was trocknet nicht das Ungetränke.
Welch Hinterlassenschaftereien
wird einst gefunden?


HJH

BRUTUS!

Brutus-kenn ich nicht. Kenne nur Popeye und Homer Simpson!

:-(

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