Speziell an Detlef gerichtet:
Kann es sein, dass die von Dir geschaute Riesen-Flutwelle, welche Buenos Aires verschlingt, nicht aufgrund einer horizontalen Verschiebung der Platten oder einem Kippen der Erdachse, sondern auf einer tektonischen Senkung der südamerikanischen Platte in dem Bereich beruht?
Die Landschaft vom La Plata bis nach Paraguay hinein ist relativ eben und flach, Asuncion liegt bspw. nur gut 70 m über dem Meeresspiegel. Es gibt in Nordargentinien Salzpfannen, die darauf hindeuten, dass dort noch vor nicht allzulanger Zeit das Meer war.
Meine Annahme begründet sich darauf, dass es geologisch wesentlich einfacher ist, sich eine Senkung des Gebietes um ca. 100 m vorzustellen, als eine horizontale Verschiebung um x tausend Kilometer.
Das tut zwar der Sache an Sich keinen Abbruch, Flut ist Flut, aber für das Verständnis der Hintergründe ist es für meinen Begriff wichtig, das auseinander zu halten.
Nichts desto weniger kann natürlich auf eine geologische Senkung dann "on Top" noch ein Polsprung folgen.
Monsignore.