mayas zum ersten (Schauungen & Prophezeiungen)

detlef, Donnerstag, 05.11.2009, 22:11 vor 6034 Tagen (4821 Aufrufe)

so, erstmal was zum grinsen. der maya hype...

das bildchen da hab ich aus meyers grossem taschenlexikon von 1981 aufgenommen.


haelt sich ganz gut, der hype...

[image]

na, dann wolln wer mal.

fangen wir mal mit einfacher kost an. dafuer braucht ihr nicht mal vom pc weg, zum nachpruefen.

die immer wieder aufgestellte behauptung, man koenne ja garnicht wissen, was die mayas geschrieben haetten.

kann man doch. da es erstens moenche gab, die maya"schrift" gelernt haben, und zweitens es einige relevante schriften von mayas mit lateinischen buchstaben gibt, (zum teil auf spanisch, zum teil auf maya) die erhalten blieben.
maya (in verschiedenen dialekten) wird uebrigens heute noch von millionen verstanden.

hier:
Besides the Manuscrito de Chichicastenango, the following are the only original Quiché documents which are preserved:

1. The original manuscript of the Historia Quiché by Don Juan de Torres, dated October 24, 1580, which differs from the manuscript which Fuentes y Guzmán cites and which contains the account of the kings and lords, chiefs of the Great Houses, and of the chinamitales or calpules of the Quiché;

2. The Spanish translation of the Títulos de los antiguos nuestros antepasados, los que ganaron las tierras de Otzoyá, written apparently in 1524 and bearing the signature of Don Pedro de Alvarado;

3. The Spanish translation of the Título de los Señores de Totonicapán, dated 1554; and

4. The Papel del Origen de los Señores included in the Descripcíon de Zapotitlán y Suchitepec, año de 1579.

Despite their brevity, these documents contain interesting accounts of the origin, political organization, and history of the Quiché people, which supplement the information given in the Popol Vuh.

This document, written shortly after the Spanish Conquest by a Quiché Indian who had learned to read and write Spanish, is generally known as the Popol Vuh, Popol Buj, Book of the Council, Book of the Community, the Sacred Book, or National Book of the Quiché, and it contains the cosmogonical concepts and ancient traditions of this aboriginal American people, the history of their origin, and the chronology of their kings down to the year 1550.

The name of its author and the fate of his original manuscript, which remained hidden for more than 150 years, are unknown. Father Ximénez, who found it in his parish at Santo Tomás Chichicastenango, transcribed the original Quiché text and translated it into Spanish under the title Historias del origen de los Indios de esta Provincia de Guatemala. This transcription, in the handwriting of this priest-historian, is still preserved; but no information has survived concerning the original document written in the Quiché tongue, and it is possible that after Father Ximénez had finished copying it, it was returned to its Indian owners and to the obscurity in which it had remained up to then.

This, in effect, is the only old copy, known to have survived, of the Quiché manuscript composed by an unknown author about the middle of the sixteenth century. This translation is the first one which Ximénez made, and it was also the first one to be published, when it was printed in Vienna, in 1857, under the auspices of the imperial Academy of Sciences.

The Bishop of Chiapas, Fray Bartolomé de las Casas, ... And, he adds: "These chroniclers kept account of the days, months, and years [and] although they did not have writing such as ours, they had, nevertheless, their figures and characters,"

fuer die, die ernsthaft am thema interessiert sind: (und nicht nur an seiner abschmetterung)

http://www.bibliotecapleyades.net/popol_vuh/book.htm#contents1


- wird fortgesetzt -

gruss,detlef

--
"Wer eine Meinung hat, ist zu dumm zum Wissen und zu schwach zum Glauben.“

mayas zum zweiten

detlef, Freitag, 06.11.2009, 05:17 vor 6034 Tagen @ detlef (4565 Aufrufe)

ich bemuehe mich, etwas unspektakulaere quellen aufzuzeigen, als peaci es tat.
sie sind natuerlich nicht so ultimativ signifikant, aber das spielt ja keine rolle.
bei den meisten werden sie ja wohl doch ungeprueft ins toennchen wandern.

hier einiges ueber die natur des maya kalenders.

http://www.mayacalendar.com/menu.html


und fuer die neugierigeren, die verspielten noch ein netter datums - converter.

http://www.michielb.nl/maya/calendar.html


hier gehts dann etwas mehr zur sache. da wird zwar kein weltende angekuendigt, aber da wird etwas mehr darauf eingegangen, warum es wohl vorschnell sein koennte, ohne kenntnisse der materie zu behaupten, dass an dem kalender nichts dran sein kann.

http://www.bibliotecapleyades.net/esp_2012_27.htm
http://www.bibliotecapleyades.net/tzolkinmaya/esp_tzolkinmaya13.htm

zum abschluss noch ein paar schnipsel aus der encyclopaedia britannica von 1911.
zu den themen "es ist alles nur ein hype" und "das zeug kann doch sowieso keiner lesen".
im zweiten schnipsel ist uebrigens bereits der mann erwaehnt, der als erster anhand von astronomischen uebereinstimmungen die relation des kalenders zu unserem feststellte.

und zu dem alternativmodell, welches auf den 23.12. statt auf den 21.12. verweist, meine ganz unbedarfte meinung: einem volk, dass bereits vor tausend jahren einen kalender hatte, welcher genauer ist, als unserer vor den atomuhren war, traue ich persoenlich durchaus zu, ihre zeitalterwende auf einen astronomisch signifikannten zeitpunkt zu legen, und nicht auf zwei tage spaeter.

nebenbei bemerkt, duerfte ich wohl der einzige hier im forum sein, der schon ueber eineinhalb jahrzehnte seinen "erwartungshorizont" NICHT verschoben hat. von wegen maya-hype und so...

[image]


[image]

gruss,detlef

ps: apropos verschieben:
Sitchin erwartet seinen Nibiru inzwischen fuer das jahr 2087
(also "verschiebt" man ruhig. ihr seid in prominenter gesellschaft)

pps: ich muss immer wieder grinsen, wenn ich daran denke, dass die selben leute, die mir heute erklaeren, dass der von mir angenommene zeitpunkt zu nah ist, mir vor jahren klargemacht haben, dass er nicht nah genug waere...

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Grosskatastrophen zu festen Terminen?

BBouvier, Freitag, 06.11.2009, 11:37 vor 6034 Tagen @ detlef (4358 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Freitag, 06.11.2009, 11:48

Hallo, Detlef!

Dieses Thema betreffend, tendiere ich
in folgende Richtung:

1)
Ganz augenscheinlich hätten "die Mayas"
- gäbe es denn noch Welche -
(ich hebe hier wie Taurec
auf die Kultur ab und nicht auf Gene)
in 3 Jahre ein "rundes Datum".
Und damit das Ende eines mathematisch
hochkomplexen Kalender-Zahlenzyklus.

2)
Reichen die uns nur ganz bruchstückhaft
erhaltenen Reste ihrer Mythen wohl deutlich
viel weiter zurück, als selbst die der Griechen
und die des Vorderen Orients.
Als da wären:
- Phaethon-Bericht
- Sintflut-Bericht
Und sie kennen wohl noch andere, viel weiter
zurückliegende Grosskatastrophen,
die für die damaligen Völker jeweils
das Ende einer Kultur bedeuteten.

3)
Diese ganz unterschiedlichen "Enden"
darf (sollte?) man nicht verwechseln.

4)
Beide "Enden" sind und waren terminlich
jedoch nicht/nie deckungsgleich.

5)
Nicht rundweg verwerfen möchte ich die
- jedoch rein zufällige -
Möglichkeit, dass in rund drei Jahren,
also gegen 2012-2013
das Finanzsystem und die Wirtschaft
kollabiert sind und in Europa der
"Russische Feldzug" sich abspielt,
der von Impakten etc. beendet wird.

6)
Das zeitliche Zusammentreffen wäre jedoch
ein rein Zufälliges:
Von regelmässig auftretenden Impakten
und damit präzise-zyklischen
"Weltuntergängen" zu fixen Terminen
rund alle 5000 Jahre
ist mir wenigstens nichts bekannt:
Dann hätte es im Jahre 3114 v.Chr.
- als der letzte Rechen-Zahlen-Kalender-Zyklus endete -
beispielsweise gleichzeitig einen "Weltuntergang" geben müssen,
einen massiven Einschnitt und das Ende der damaligen Kulturen.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Termin

Fritz Frontlader, Freitag, 06.11.2009, 12:47 vor 6034 Tagen @ BBouvier (4311 Aufrufe)

Fraglich ist doch ob unsere Geschichtsschreibung
mit den tatsächlich vergangenen Jahren übereinstimmt.
http://efodon.de/html/archiv/wissenschaft/geise/zeitrechnung.html
Auch wissenschaftliche Lehrmeinungen entsprachen und
entsprechen nicht den Tatsachen. Wenn nur ein Bruchteil
des Berichts von Geise den Tatsachen entspricht, erweist
sich das ganze 2012 Manöver als Lachnummer.

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300 Jahre frei erfunden?

BBouvier, Freitag, 06.11.2009, 13:17 vor 6034 Tagen @ Fritz Frontlader (4323 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Freitag, 06.11.2009, 13:23

Hallo, Fritz!

Das wäre ein eigenes, hochkompexes Thema.
Ich kenne Illig selbst und seine Bücher...
-----------------------------------------

Nach Jahrzehnten intensiven Lesens
- Schwerpunkt Geschichte -
ist dann mir mal bewusst geworden,
dass ich vom 6. bis zum 9. Jahrhundert
eine massive Wissenslücke hatte.

Der Grund dafür scheint mir jedoch eher darin zu liegen,
dass nach "535" - (damals in Fernost die Detonation
eines Monstervulkans und eine einschneidende
Zäsur auch in Europa aufgrund der klimatischen Folgen) -
es einige Zeit gedauert hat, bis diese Katastrophe
überwunden worden ist.
Und damals hat auch in etwa
das weströmische Imperium geendet.
(Einfall der Langobarden in Italien 568)
=>
Da "war" eine Zeitlang tatsächlich "nicht viel"!

Anhand vergleichender Dendrochronologie
und frühmittelaterlicher Notizen der Mondfinsternisse
scheint Illigs Idee definitiv widerlegt worden zu sein:
Da "fehlt" rein gar nichts.

Ich stand seiner Hypothese durchaus offen gegenüber,
"glaube" jedoch nicht deswegen etwas,
nur weil es gedruckt ist und verzichte auch nicht
auf eigene Reflexion:
So liegt z.B. doch die Geschichte Ostroms
kontinuierlich und ohne jeden Bruch
oder Lücke bis zu dessen Ende im Jahre 1453 vor!

Hier geht der Autor des Scharniers sicherlich
zu weit:
"Ich warte noch darauf, dass endlich jemand
mit dem “Römischen Reich” aufräumt
und es dorthin befördert,
wohin es gehört:
in den Papierkorb der Weltgeschichte."

Gruss,
BB

--
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- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

tendenzioes

detlef, Freitag, 06.11.2009, 15:05 vor 6034 Tagen @ BBouvier (4147 Aufrufe)

Hallo, Detlef!

Dieses Thema betreffend, tendiere ich
in folgende Richtung:

1)
Ganz augenscheinlich hätten "die Mayas"
- gäbe es denn noch Welche -
(ich hebe hier wie Taurec
auf die Kultur ab und nicht auf Gene)

es gibt da aus dem dunstkreis der mexicanischen universitaeten manch lesenswertes zum kulturellen widerstand/untergrund der ureinwohner gegen die spanischerseits verordnete religion.

ich denke, ueber die geschwindigkeit der verwaesserung der precolumbianischen kulturen weiss man dort mehr, als in europa.

in 3 Jahre ein "rundes Datum".
Und damit das Ende eines mathematisch
hochkomplexen Kalender-Zahlenzyklus.

ja.


2)
Reichen die uns nur ganz bruchstückhaft
erhaltenen Reste ihrer Mythen wohl deutlich
viel weiter zurück, als selbst die der Griechen
und die des Vorderen Orients.

abgesehen von der frage, was denn "nur ganz bruchstückhaft" bedeutet, wenn man dort mehr material hat, als uns vom vorderen orient oder europa zur verfuegung steht - ja

Und sie kennen wohl noch andere, viel weiter
zurückliegende Grosskatastrophen,
die für die damaligen Völker jeweils
das Ende einer Kultur bedeuteten.

ich denke, hier irrst du.
im gegensatz zu europa, wo sich sprachen und zivilisationen gehalten haben, um mit neuen kulturen belebt zu werden, sieht es so aus, als ob dort eine dauerhafte kultur nacheinander und nebeneinander verschiedene zivilisationen und sprachen hervorgebracht hat.

3)
Diese ganz unterschiedlichen "Enden"
darf (sollte?) man nicht verwechseln.

4)
Beide "Enden" sind und waren terminlich
jedoch nicht/nie deckungsgleich.


ich bin nicht sicher, auf was fuer "enden" du dich hier beziehst.
kalendarische zyklus-enden gegen enden von zivilisationen?
das kaeme mir dann so vor, als ob du das ende Burgunds mit dem ende unserer zeitrechnung vergleichen wuerdest.


5)
Nicht rundweg verwerfen möchte ich die
- jedoch rein zufällige -
Möglichkeit, dass in rund drei Jahren,
also gegen 2012-2013
das Finanzsystem und die Wirtschaft
kollabiert sind und in Europa der
"Russische Feldzug" sich abspielt,
der von Impakten etc. beendet wird.

das ist nett von dir. im gegenzug verspreche ich, weder einen impakt, noch einen kaiser als moeglichkeit vollkommen zu verwerfen.
den lueckenfueller "5)" haettest du dir sparen koennen und sollen)


6)
Das zeitliche Zusammentreffen wäre jedoch
ein rein Zufälliges:
Von regelmässig auftretenden Impakten
und damit präzise-zyklischen
"Weltuntergängen" zu fixen Terminen
rund alle 5000 Jahre
ist mir wenigstens nichts bekannt:

wer redet von impakten? die mayas, oder du?
ich nehme an, dass dir die genaue zubereitung von Pekinesen wohl auch nicht bekannt sein duerfte. trotzdem sind sie eine delikatesse.
um deine bildungsluecke zu schliessen (nein, nicht die kochkunstbezogene) empfehle ich dir den popol vuh.
ich werde ihn mir auch noch ein weiteres mal zu gemuete fuehren, da ich gedenke, daraus einige argumente fuer periodische katastrophen und fuer katastrophen begleitete zyklenwechsel anzufuehren.

Dann hätte es im Jahre 3114 v.Chr.
- als der letzte Rechen-Zahlen-Kalender-Zyklus endete -
beispielsweise gleichzeitig einen "Weltuntergang" geben müssen,
einen massiven Einschnitt und das Ende der damaligen Kulturen.

hatte es geben muessen....
darf ich dich in diesem zusammenhang an einen gewissen Velikovsky erinnern?


gruss,detlef

--
"Wer eine Meinung hat, ist zu dumm zum Wissen und zu schwach zum Glauben.“

21. 12. 1712?

detlef, Freitag, 06.11.2009, 15:27 vor 6034 Tagen @ Fritz Frontlader (4194 Aufrufe)

Wenn nur ein Bruchteil
des Berichts von Geise den Tatsachen entspricht, erweist
sich das ganze 2012 Manöver als Lachnummer.

nein.
eine verwerfung unserer zeitrechnung VOR dem kontakt der beiden zeitrechnungen wuerde die aus der umrechnung gewonnenen daten nicht um eine minute veraendern muessen.

ob in drei jahren nun anno domini 2012, oder anno domini 1712 geschrieben wird - es ist in drei jahren.

gruss,detlef

--
"Wer eine Meinung hat, ist zu dumm zum Wissen und zu schwach zum Glauben.“

Re: Periodisch auftretende Katastrophen

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Freitag, 06.11.2009, 17:51 vor 6034 Tagen @ BBouvier (4062 Aufrufe)

Hallo BBouvier!

6)
Das zeitliche Zusammentreffen wäre jedoch
ein rein Zufälliges:
Von regelmässig auftretenden Impakten
und damit präzise-zyklischen
"Weltuntergängen" zu fixen Terminen
rund alle 5000 Jahre
ist mir wenigstens nichts bekannt:
Dann hätte es im Jahre 3114 v.Chr.
- als der letzte Rechen-Zahlen-Kalender-Zyklus endete -
beispielsweise gleichzeitig einen "Weltuntergang" geben müssen,
einen massiven Einschnitt und das Ende der damaligen Kulturen.

War aber möglicherweise schon der Fall: Das Alte Ägyptische Reich
wurde ca. 3100 v.Chr. gegründet, nach Meinung
einiger Forscher unmittelbar nach der Sintflut.
Und der vierte Großzyklus der Maya hieß "Wasser-Sonne".

Ob die biblische Sintflut tatsächlich stattgefunden hat, und
auch noch ausgerechnet 3114 v.Chr., das läßt sich natürlich
nicht verifizieren.
Ist halt eine Glaubenssache.
An den Hängen des Berges Ararat wurde aber eine Verfärbung
entdeckt, in Form eines riesigen Schiffes.
Wenn man bedenkt, daß bei Bauarbeiten bronzezeitlicher
Siedlungsreste auch oft nur in Form von Verfärbungen
sichtbar werden, könnten dort schon die Überreste der
Arche Noah gefunden worden sein.
Der Zufall ist schon merkwürdig, daß der vorherige
Maya-Zyklus ausgerechnet "Wasser-Sonne" hieß.

Wie Detlef natürlich richtig bemerkte, endet der Kalender nie,
sondern am Ende eines Großzyklus treten gewaltige
Naturkatastrophen auf.

Was gegen periodisch auftretende Katastrophen spricht ist
die Astrologie: Da sollten bei ähnlichem Stand etwa von Mars,
Jupiter und Saturn bzw. dessen Konjunktionen periodisch
Kriege, Hungersnöte, Überschwemmungen und Rezessionen
auftreten, was nicht der Fall ist.

Grüße,
Eyspfeil

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3114 "vor" ?

BBouvier, Freitag, 06.11.2009, 19:20 vor 6034 Tagen @ detlef (4153 Aufrufe)

Danke, Detlef!

Anzunehmen, ich sei (unbelehrbar) fixiert,
wäre irrig:
Hingegen stellt Neuerkenntnis, die im allgemeinen
mit dem Verwefen gegebener Annahmen einhergeht,
für mich eine Befriedigung ganz besonderer
Art dar:
=>
Das bringt mich weiter.

da ich gedenke, daraus einige argumente
fuer »periodische »katastrophen und fuer katastrophen
begleitete zyklenwechsel anzufuehren.

Aber gerne!
Besonders "3114 vor" sollte dann "etwas" zu belegen sein. (?)
Und selbst falls: => Das bedeutete doch wohl nur,
dass die Mayas (tausende Jahre?) später
dieses Ereignis als Nullpunkt ihres Kalenders
gewählt hätten.
Auch im Römischen Reich rechnete man erst
mit "Null" einige Jahrhunderte nach Christi Geburt.

Dann hätte es im Jahre 3114 v.Chr.------.....

.......................

darf ich dich in diesem zusammenhang an einen gewissen Velikovsky
erinnern?

V. habe ich vor langen Jahren gelesen.
Leider besitze ich sein Buch nicht...
Insofern wird um Auffrischung gebeten.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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eine "Idee" wohl nur?

BBouvier, Freitag, 06.11.2009, 19:31 vor 6034 Tagen @ Eyspfeil (4036 Aufrufe)

<"sondern am Ende eines Großzyklus treten gewaltige
Naturkatastrophen auf.
"?

Hallo, Eyspfeil!

Das ist wohl erstmal nur eine Annahme.
Oder gar bloß eine fixe Idee der Neuzeit?
Für die m.E. doch überhaupt kein Beleg vorliegt...

Gruss,
BB

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Ararat

BBouvier, Freitag, 06.11.2009, 19:37 vor 6034 Tagen @ Eyspfeil (4078 Aufrufe)

<"An den Hängen des Berges Ararat wurde aber eine Verfärbung
entdeckt, in Form eines riesigen Schiffes."?

Hallo, Eyspfeil!

Eine viele, viele Jahrzehnte zurückliegende
Entdeckung mit dem Flugzeug:
Hierbei - inzwischen war man vor Ort -
handelt es sich um zwei sehr lange und ovale
Steinformationen.

Ich nehme an, wir meinen Beide dasselbe?

Gruss,
BB

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Diluvium

BBouvier, Freitag, 06.11.2009, 20:48 vor 6033 Tagen @ Eyspfeil (4168 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Freitag, 06.11.2009, 21:03

Hallo, Eyspfeil!

War aber möglicherweise schon der Fall: Das Alte Ägyptische Reich
wurde ca. 3100 v.Chr. gegründet, nach Meinung
einiger Forscher unmittelbar nach der Sintflut.
Und der vierte Großzyklus der Maya hieß "Wasser-Sonne".
Ob die biblische Sintflut tatsächlich stattgefunden hat, und
auch noch ausgerechnet 3114 v.Chr., das läßt sich natürlich
nicht verifizieren.

Die Sumerer entwickelten doch bereits rund ein halbes Jahrtausend
vor (!) diesem Datum ihre Schrift:
Gegen 3.500 "vor".
Und bis zur "Schrift" braucht eine Kultur einen
sehr sehr langen Weg...

Der Geologe Tollmann - auf dem Gebiet "Sintflutforschung"
wohl bis dato der führende Kopf weltweit - datiert
die Sintflutimpakte auf 7.500 "vor".
Nicht von ungefähr nennt sich diese Zeit:
"Diluvium". (Überschwemmung)
=>
"daß alles als Diluvialbildung zu betrachten ist,
was nach Lagerung und Bestandteilen nicht
mehr auf die Wirkung der heutigen Gewässer,
diese selbst in ihrem leistungsfähigsten Zustand gedacht, zurückführbar ist..."

Und schlagartig (!) endet da aufgrund von Plattenverschiebungen
in Europa auch die Eiszeit.

Viele Überlebende gibt es bei soetwas nicht:
Alle Europäer stammen nur von 7 Frauen ab.

Und da dauert es schon einige Jahrtausende, bis sich (wieder)
Hochkulturen herausbilden.

Gruss,
BB

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An und aus sich...

detlef, Freitag, 06.11.2009, 21:10 vor 6033 Tagen @ BBouvier (4114 Aufrufe)

Danke, Detlef!

Anzunehmen, ich sei (unbelehrbar) fixiert,
wäre irrig:
Hingegen stellt Neuerkenntnis, die im allgemeinen
mit dem Verwefen gegebener Annahmen einhergeht,
für mich eine Befriedigung ganz besonderer
Art dar:
=>
Das bringt mich weiter.

da ich gedenke, daraus einige argumente
fuer »periodische »katastrophen und fuer katastrophen
begleitete zyklenwechsel anzufuehren.


Aber gerne!
Besonders "3114 vor" sollte dann "etwas" zu belegen sein. (?)

zu belegen... nun, popol vuh ist etwas laenglich, ich habe zwar angefangen, aber...
doch eines ist von vorneherein klar: etwaige belege koennen nur die selbe miese qualitaet haben, wie belege fuer "anno-domini-X" - naemlich aus sich selbst heraus.

Und selbst falls: => Das bedeutete doch wohl nur,
dass die Mayas (tausende Jahre?) später
dieses Ereignis als Nullpunkt ihres Kalenders
gewählt hätten.

(eher ca 500) wenn ich erbarmen mit dir habe, und nicht darauf hinweise, dass sie wohl eher einen zeitpunkt rund 21.000 jahre vor heute waehlten. - fuer den anfang des ersten zyklus.
wenn sie denn waehlten, statt nur zu uebernehmen/zu erben.
(dass unsere religionsstifter und kulturgruender nach eigenen aussagen vor 2 jahrtausenden noch ignorante raeuberbanden waren, bedeutet ja nicht, dass alle anderen auf der welt genau so primitiv waren.)

Auch im Römischen Reich rechnete man erst
mit "Null" einige Jahrhunderte nach Christi Geburt.

exakt! einer geburt, die du und ich ja damals in johannes' forum so exakt als puenktlich erfolgt nachweisen konnten. (öhem)

Dann hätte es im Jahre 3114 v.Chr.------.....

.......................

darf ich dich in diesem zusammenhang an einen gewissen Velikovsky
erinnern?


V. habe ich vor langen Jahren gelesen.
Leider besitze ich sein Buch nicht...
Insofern wird um Auffrischung gebeten.

ohne nachzulesen, also fettnaepfchen belastet - velikovsky hat auf verschiedene diskrepanzen in der offiziellen zeitrechnung hingewiesen, und mit einer ganzen reihe beweisen/hinweisen dargelegt, dass so um und bei 3.000 vor junior einige unangenehme sachen passiert sein muessen, die die allgemein angenommenen daten als zu weit in die vorzeit projeziert annehmen lassen.

nur dank deiner frage zu der letzten mayakatastrophe 3.000vor fiel mir die moegliche querverbindung ein/auf.
womit auch die werke des guten velikovsky auf meiner "mal wieder" liste landeten.

(du siehst, auch ich kann mich gut beschaeftigen, auch ohne pedell-aufgaben)

ach, der von fred gegebene link (zwar kein online-buch, sondern eine buch-vorschau) ist wirklich interessant.

http://books.google.de/books?id=p-UFrfLtrN4C&dq=Andreas+Fuls&printsec=frontcover&source=bl&ots=TLeAYG85NE&sig=XEP1ooQGlRhW_owXs1c_xrA9kFc&hl=de&ei=xgqUSsrWHpnKmgPrq-ymAQ...


gruss,detlef

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erste Funde überhaupt

BBouvier, Freitag, 06.11.2009, 21:40 vor 6033 Tagen @ detlef (4073 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Freitag, 06.11.2009, 21:53

(eher ca 500) wenn ich erbarmen mit dir habe..

Wikipedia:
=>
"Erste den Maya zugerechnete archäologische Funde
aus Cuello (Belize) werden auf etwa 2000 v. Chr. datiert.
...In Copán (Honduras) siedelten Jäger um ca. 1100 v. Chr.
...Etwa im 7. Jh. v. Chr. finden sich die ersten Siedlungsspuren
im Gebiet von Tikal in Guatemala.
Am Golf von Mexiko lassen sich etwa 500 v. Chr. erstmals
Siedlungsbauten und steinerne Tempel nachweisen."

Nach wie vor tendiere ich zu der Auffassung,
in der Blütezeit derMaya (ca. 600–900 n. Chr.)
hätten die Maya-Astronomen sehr energisch
"rumgerechnet".
Und von 700 "nach" bis 3114 "vor"
sind es 3.800 Jahre.
Und nicht 500.
Und selbst von 2.000 "vor" bis 3114 "vor"
=>
("Erste den Maya zugerechnete archäologische Funde )
...noch immer über eintausend Jahre.

Und ich möchte bezweifeln, dass die Maya
ganz am Beginn ihrer Kultur bereits den voll
entwickelten Kalender der Hochblüte besassen.

=>
"...siedelten Jäger um ca. 1100 v. Chr."

Und für die Schöpfung eines Kalenders auf derartig
hohem Niveau braucht man hochspezialisierte
Fachastronomen nebst Observatorien und Berufsmathematiker.

Gruss,
BB

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Astronomie

Korf, Freitag, 06.11.2009, 22:42 vor 6033 Tagen @ Fritz Frontlader (4054 Aufrufe)

So weit ich mich erinnere, hat der Physiker Harald Lesch mal in
einer seiner Sendungen zum Thema "eingefügte Jahre" gesagt,
daß man die astronomischen Ereignisse (z.B. Sonnen- und Mondfinsternisse),
die aus jenen angeblich "gefälschten" Jahren überliefert und dokumentiert sind,
durch Simulationen nachzustellen versucht hat.
Ergebnis: Man ist auf genau diejenigen Jahreszahlen für die entsprechenden
Ereignisse gekommen, nach denen die Ereignisse auch in der offiziellen Geschichtsschreibung stattgefunden haben.

Korf

3114 v. Chr. nicht, aber für den 29. Juni 3123 v. Chr. hätte ich etwas zu bieten....

Elfe, Freitag, 06.11.2009, 22:53 vor 6033 Tagen @ BBouvier (4459 Aufrufe)


6)
Das zeitliche Zusammentreffen wäre jedoch
ein rein Zufälliges:
Von regelmässig auftretenden Impakten
und damit präzise-zyklischen
"Weltuntergängen" zu fixen Terminen
rund alle 5000 Jahre
ist mir wenigstens nichts bekannt:
Dann hätte es im Jahre 3114 v.Chr.
- als der letzte Rechen-Zahlen-Kalender-Zyklus endete -
beispielsweise gleichzeitig einen "Weltuntergang" geben müssen,
einen massiven Einschnitt und das Ende der damaligen Kulturen.

Gruss,
BB

Hallo!

Es scheint ebenso schwierig zu sein, die Geschehnisse der Vergangenheit zu erforschen, wie die der Zukunft :-)

Zwei Engländer haben sich an der Zerstörung von Sodom und Gomorrah versucht. Ihre Theorie: ein Asteriod bzw. dessen "Aufprallwolke" zerstörte die beiden Städte.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,546305,00.html

Viele Grüsse, Elfe

"Was hat es mit diesem Gefühl vom Ende der Welt auf sich? Jetzt, wo wir langsam immense Datenmengen zusammengetragen haben, beginnt die Wissenschaft im 18. Jahrhundert gemachte Versprechungen einzulösen, Versprechungen einer vollständigen und tiefen Beschreibung des physikalischen und astronomischen Universums. Was wir da sehen, bietet einen höchst chaotischen Anblick. Es gibt nicht einen festen Körper im Sonnensystem, der nicht tief von Asteroideneinschlägen zernarbt ist. Von den inneren Planeten bis zu den Monden der Gasgiganten gibt es eine Unzahl von sichtbaren Beweisen für katastrophische Geschehnisse während der ganzen Geschichte des Sonnensystems.
Wenn Gott oder ein überweltliches Ereignis in die normale und evolutionäre Geschichte eines Planeten einträte, könnte dem eine antizipierende Schockwelle vorausgehen, ein Gefühl der Unterbrechung der gewöhnlichen Abläufe, bevor das große Ereignis wirklich unmittelbar vor der Tür steht. Die kurze Zeitspanne der letzten zwanzigtausend Jahre scheint mir in einer solchen Aura der Antizipation zu liegen. Wenn wir die Botschaft der apokalyptischen Religionen dieser Zeit von aller Beschränktheit befreien könnten, würden wir feststellen, daß sie ein tiefes intuitives Wissen von der wesensmäßigen Instabilität des Kosmos haben. Ich denke, sie versuchen etwas aus der menschlichen Zukunft herauszuziehen, bei dem es tatsächlich um das Überleben des Planeten gehen könnte. Schamanen und Mystiker und psychedelische Reisende empfangen vielleicht ein stark rauschendes schwaches Signal eines zukünftigen Ereignisses, das in der Struktur von Raum und Zeit verankert ist."
Terence McKenna über die Apokalypse in Rupert Sheldrake, Terence McKenna, Ralph Abraham "Denken am Rande des Undenkbaren", S. 230-231

LC: Drei übereinstimmende Korrelationen...

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Freitag, 06.11.2009, 22:58 vor 6033 Tagen @ detlef (4195 Aufrufe)

Hallo Detlef!

Nach nur einmal tiefem Durchgurgeln fand ich drei querverweisende
Bezugsquellen für die GMT-Korrelation:

"...when Thompson came up with his 584285 corr #. It was based primarily on three cross-referenced documents from post conquest Yucatan. These were: the Chronicle of Oxcutzcab, the Book of Chilam Balam, and the writings of Bishop Diego de Landa. The Chronicle of Oxcutzcab states that a tun ended on 13 Ahau 8 Xul in the year 1539 (Teeple 1930:101). The book of Chilam Balam places an indigenous calendar next to the Julian one used by the Spaniards, indicating that February 15th, 1544 = 11 Chuen 18 or 19 Zac. Landa's records place July 16th, 1553 across from 12 Kan 2 Pop. (This was later realized to have been off by one day, as Landa neglected to count the leap year day of Feb 29th 1552.)"

1.) Die Chronik von Oxcutzcab: Ein "Tun" endete am 3.November
1539 = 13 Ahau, 8 Xul.

2.) Das Buch von Chilam Balam: Der 15.Februar 1544 = 11 Chuen,
18 oder 19 Zac.

3.) Die Aufzeichnungen von Bischof Diego de Landa: Der 16.Juli 1553
= 12 Kan, 2 Pop.
Er vergaß lediglich den Schalttag 29.2.1552 mitzurechnen.

Die erste Angabe bezieht sich stets auf das Tzolkin-Datum
(also z.B. "Ahau"), die zweite das Haab-Datum (z.B. "Xul").

Man kann also schon annehmen, daß zur Zeit der Conquistadores
eine Korrelation mit dem Julianischen Kalender vorgenommen wurde,
die mit den Forschungsergebnissen Thompsons stimmig ist.
Und der behauptete, daß ein neues Baktun am 21.12.2012
beginnt, ein bis zwei Tage minus hin oder her.

Die meisten Kulturschätze der mittelamerikanischen Kulturen sind
damals zwar vernichtet worden, aber es gab schon damals ein paar
hochintelligente Forscher, die ernsthaft versuchten, die
Schrift und auch die Kalender dieser Völker zu entziffern.
Nicht nur dumpfes Mittelalter und plündernde goldgierige
spanische Räuber.

Was kann man schon 100%ig beweisen? Wer sagt uns, ohne daß
ich blasphemisch wirken will, daß die in der Bibel
dargestellten Chroniken und Geschichten alle wahr sind?
Und auch in der "modernen Wissenschaft" werden mir viele
Zusammenhänge heute anders erklärt, als in den 70er-Jahren,
als ich noch auf der harten Schulbank saß.

Halt, hier noch das Scharnier zu den Maya, nicht zur
Schulbank.:schief:

Grüße,
Eyspfeil

Zerstörung; Sido und Camorra

Mario, Samstag, 07.11.2009, 00:37 vor 6033 Tagen @ Elfe (4033 Aufrufe)

Moin Elfe,

bestimmte Theorien gehen auch von der 1. Atombombe aus, die Gott auf die Menschen geschmissen hatte - wer Gott damals auch immer war oder denkt heute sein zu müssen.

Ich hatte vor vielen Rammadanen mal ein Machwerk darüber gelesen....

--> Nun will sich aber Gott nicht mehr einmischen (bis an das Ende aller Tage), daß sagte er dem Archebauer Noha gleich nach dem Hochwasser....
Deshalb wird er sich auch nicht im 3. Weltgeschehen einmischen; es sei, er hätte damals gelogen oder sein Versprechen nicht halten - oder es einfach aus Alteimers Gründen vergessen gehabt haben könnte.

Oder - eben nicht Gott sein oder sich dann selbst negieren zu müssen....


Viele Grüße!:-)

Mario

--
„Wer alles verteidigt, verteidigt nichts mehr.“ - Gerhard Johann David von Scharnhorst 1755 - 1813

Wdhlg.

detlef, Samstag, 07.11.2009, 08:46 vor 6033 Tagen @ BBouvier (4058 Aufrufe)

(eher ca 500) wenn ich erbarmen mit dir habe..


Wikipedia:
=>
"Erste den Maya zugerechnete archäologische Funde
aus Cuello (Belize) werden auf etwa 2000 v. Chr. datiert.
...In Copán (Honduras) siedelten Jäger um ca. 1100 v.
Chr
.
...Etwa im 7. Jh. v. Chr. finden sich die ersten Siedlungsspuren
im Gebiet von Tikal in Guatemala.
Am Golf von Mexiko lassen sich etwa 500 v. Chr. erstmals
Siedlungsbauten und steinerne Tempel nachweisen."

Nach wie vor tendiere ich zu der Auffassung,
in der Blütezeit derMaya (ca. 600–900 n. Chr.)
hätten die Maya-Astronomen sehr energisch
"rumgerechnet".
Und von 700 "nach" bis 3114 "vor"
sind es 3.800 Jahre.
Und nicht 500.
Und selbst von 2.000 "vor" bis 3114 "vor"
=>
("Erste den Maya zugerechnete archäologische Funde )
...noch immer über eintausend Jahre.

Und ich möchte bezweifeln, dass die Maya
ganz am Beginn ihrer Kultur bereits den voll
entwickelten Kalender der Hochblüte besassen.

=>
"...siedelten Jäger um ca. 1100 v. Chr."

Und für die Schöpfung eines Kalenders auf derartig
hohem Niveau braucht man hochspezialisierte
Fachastronomen nebst Observatorien und Berufsmathematiker.

Gruss,
BB


ich machs mal wie das fernsehen, ich strahl ne wiederholung aus:

im gegensatz zu europa, wo sich sprachen und zivilisationen gehalten haben, um mit neuen kulturen belebt zu werden, sieht es so aus, als ob dort eine dauerhafte kultur nacheinander und nebeneinander verschiedene zivilisationen und sprachen hervorgebracht hat.

lass dir das mal genuesslich auf der geistigen zunge zergehen.

anders als in europa und dem nahen osten, wo jede hirtenbande sich ihren eigenen gott und ihre eigene kultur geschnitzt hat, deutet jede zusaetzliche erkenntniss ueber die precolumbianer immer mehr daraufhin, dass alle zivilisationen die zwischen feuerland und dem rio bravo del norte wuchsen und untergingen, auf identischen religioesen und kulturellen grundlagen standen.

vergleichbar der verbreitung unserer kultur nach australien und nordamerika.
die haben ihren leichten start doch auch nur gehabt, weil sie auf vorhandenem aufbauen konnten.

gruss,detlef

--
"Wer eine Meinung hat, ist zu dumm zum Wissen und zu schwach zum Glauben.“

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einverstanden...und was sagt uns das nun?

BBouvier, Samstag, 07.11.2009, 12:35 vor 6033 Tagen @ detlef (4020 Aufrufe)

die haben ihren leichten start doch auch nur gehabt, weil sie auf
vorhandenem aufbauen konnten.

gruss,detlef

Einverstanden.
Und zwar durchaus!

Was sagt uns das nun?
=>
1)
Wir brauchen bei "3114vor" nicht zwingend nach einer
Katastrophe zu suchen.
2)
Ein Zyklus = 5126 Jahre:
Gab es also denn 8240vor eine Katastrophe?
Antwort: durchaus möglich:
Muck datiert (etwa 1970) den Beginn
der Zeitrechnung der Mayas auf etwa 8500vor.
Und dort (deswegen) auch die Sintflutimpakte.
Tollmann hingegen datiert die Sintflut auf 7500vor.
Aufgrund geologischer Befunde.
3)
Weitere Frage:
Haben wir alle 5126 Jahre Impakte?
Ungwiss - "Phaeton" dort (3114) vielleicht?
Recht unsicher...Phaethon war ohne Regen,
ist also nicht = Sintflut.
Haben wir alle 5126 Jahre Polsprung?
Denkbar:
Phaethon beschreibt einen solchen.
(dabei ist jedoch denkbar, bei Paethon hätte sich zu den
dort geschilderten Impakten das Wissen um den Polsprung
der Sintflut additiv hinzugesellt.)
4)
Weiter:
8240vor + 5126 = 13.366vor.
Was wissen wir von dort?
Leider rein gar nichts.....
5)
Schlussfrage:
Haben wir alle 5126 Jahre Impakte
oder Polsprünge oder beides zeitgleich?
Schön regelmässig?
Wissen wir eben nicht.

Meiner Meinung nach nicht.
Der Ausgangspunkt "Null" mag einst ein Polsprung
gewesen sein.
Vor uralter Zeit.

Die Länge des Kalender-Zyklus jedoch halte ich
für eine rein abstrakt-mathematische Konstruktion
auf Basis des Sternenhimmels und nicht beruhend
auf Beobachtung regelmässig eintretender Grosskatastrophen.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Velikovsky streichen

detlef, Samstag, 07.11.2009, 16:39 vor 6033 Tagen @ BBouvier (4072 Aufrufe)

velikovsky streiuchen wir mal vorlaeufig.

eine kurze ueberpruefung ergab, dass ich mir was falsch gemerkt habe.

Velikovsky setzt seinen planetenstreifer vor 3500 jahren an.

nicht 3500 vor christus.

gruss,detlef

--
"Wer eine Meinung hat, ist zu dumm zum Wissen und zu schwach zum Glauben.“

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Thera und Mount Aniakchak vor 3.600 Jahren

BBouvier, Samstag, 07.11.2009, 17:06 vor 6033 Tagen @ detlef (4252 Aufrufe)

velikovsky streiuchen wir mal vorlaeufig.

eine kurze ueberpruefung ergab, dass ich mir was falsch gemerkt habe.

Velikovsky setzt seinen planetenstreifer vor 3500 jahren an.

nicht 3500 vor christus.

gruss,detlef

In Ordnung.
(sehr fair, wie gewohnt)
Ich bin - wie Du obig siehst -
für Ideen jedoch weiterhin offen
und durchaus nicht verknüstert.

Vor ziemlich genau 3.600 Jahren flog Thera/Santorin in die Luft.
Wie man soeben herausgefunden hat.
Und nicht um 1.500"vor".

Zeitgleich brach der Mount Aniakchak (Aleuten) aus(!) :
=>
"...Diese...Ablagerungen werden allerdings
auch mit dem Ausbruch des Mount Aniakchak in Verbindung gebracht."

Sowie:
=>
"...Vulkanausbruches (Mount Aniakchak) der Stärke 6 auf dem Vulkanexplosivitätsindex um 1645 v. Chr.
Dieser Ausbruch ist zeitnah zur Minoischen Eruption des ägäischen Inselvulkans Santorin
und spielt in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung
um deren Datierung eine gewisse Rolle."

Wäre es denkbar, dass Velikovky diesbezüglich:
- falsch interpretiert hat?
- das er von (Thera) noch gar nicht wusste?>
- zwecks einer ihm stimmigen Theorie ein wenig "gebogen" hat?
- vermutete, dass die zeitgleichen Ausbrüche
auf einen Impakt (sonstwo - "Paethon" wäre ein Kandidat!)
zurückzuführen wären?

-----------------------------------------

In dem Zusammenhang deucht mich auch folgendes
interessant:
=>
"Des Weiteren haben Holzproben an Eichen
aus den irischen Hochmooren ergeben,
dass für die Zeit zwischen 1627 und 1618 v. Chr.
fast jegliches Wachstum fehlt.
Dies lässt ebenfalls auf sinkende Temperaturen
und/oder erhöhte Feuchtigkeit für diesen Zeitraum schließen.

Als Folge eines abgekühlten Weltklimas
dürften die Ernten der Minoer über Jahre hinweg
miserabel ausgefallen sein.
So meinen der Belgier Jan Driessen und der Brite Colin MacDonald
Hinweise zu haben, dass es in der Phase SM IB
(der Zeitabschnitt nach dem Vulkanausbruch und dem Zusammenbruch der minoischen Herrschaft auf Kreta)
tiefgreifende Umbrüche in der minoischen Kunst und Architektur gab,
die auf soziale Spannungen
oder sogar einen Bürgerkrieg
in Folge des Santorin-Ausbruchs
schließen lassen."

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

passt an der falschen stelle

detlef, Samstag, 07.11.2009, 18:16 vor 6033 Tagen @ BBouvier (4099 Aufrufe)

was du da alles zusammenpasst, das kann zwar zu velikovsky passen, aber das hilft mir nu bei meinen mayas rein garnix.

Vor ziemlich genau 3.600 Jahren flog Thera/Santorin in die
Luft.
Wie man soeben herausgefunden hat.
Und nicht um 1.500"vor".

Zeitgleich brach der Mount Aniakchak (Aleuten) aus(!) :
=>
"...Diese...Ablagerungen werden allerdings
auch mit dem Ausbruch des Mount Aniakchak in Verbindung gebracht."

Sowie:
=>
"...Vulkanausbruches (Mount Aniakchak) der Stärke 6 auf dem
Vulkanexplosivitätsindex um 1645 v. Chr.
Dieser Ausbruch ist zeitnah zur Minoischen Eruption des ägäischen
Inselvulkans Santorin
und spielt in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung
um deren Datierung eine gewisse Rolle."

Wäre es denkbar, dass Velikovky diesbezüglich:
- falsch interpretiert hat?
- das er von (Thera) noch gar nicht wusste?>
- zwecks einer ihm stimmigen Theorie ein wenig "gebogen" hat?
- vermutete, dass die zeitgleichen Ausbrüche
auf einen Impakt (sonstwo - "Paethon" wäre ein Kandidat!)
zurückzuführen wären?


impakt oder near miss?
er behauptet ja, die venus sei erst dann ins sonnensystem eingetreten, und habe near miss symptome auf der erde verursacht.
wozu ausbrechende vulkane zweifelsfrei gehoeren koennen.

alle behaupten ja, dass er spinnt. allerdings haben sich die meisten seiner (spaeter) nachmessbaren behauptungen ueber die venus bestaetigt.


-----------------------------------------

In dem Zusammenhang deucht mich auch folgendes
interessant:
=>
"Des Weiteren haben Holzproben an Eichen
aus den irischen Hochmooren ergeben,
dass für die Zeit zwischen 1627 und 1618 v. Chr.
fast jegliches Wachstum fehlt.
Dies lässt ebenfalls auf sinkende Temperaturen
und/oder erhöhte Feuchtigkeit für diesen Zeitraum schließen.

Als Folge eines abgekühlten Weltklimas
dürften die Ernten der Minoer über Jahre hinweg
miserabel ausgefallen sein.
So meinen der Belgier Jan Driessen und der Brite Colin MacDonald
Hinweise zu haben, dass es in der Phase SM IB
(der Zeitabschnitt nach dem Vulkanausbruch und dem Zusammenbruch der
minoischen Herrschaft auf Kreta)
tiefgreifende Umbrüche in der minoischen Kunst und Architektur gab,

die auf soziale Spannungen
oder sogar einen Bürgerkrieg
in Folge des Santorin-Ausbruchs
schließen lassen."

kein widerspruch. aber ich dachte, ich haette da was fuer 3.088 vor Brian gefunden...

gruss,detlef

--
"Wer eine Meinung hat, ist zu dumm zum Wissen und zu schwach zum Glauben.“

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hilft mir nu bei meinen mayas rein garnix

BBouvier, Samstag, 07.11.2009, 18:32 vor 6033 Tagen @ detlef (4132 Aufrufe)

er behauptet ja, die venus sei erst dann ins sonnensystem eingetreten,
und habe near miss symptome auf der erde verursacht.
wozu ausbrechende vulkane zweifelsfrei gehoeren koennen.

Einverstanden.
Wieso auch nicht?

was du da alles zusammenpasst,
das kann zwar zu velikovsky passen, aber das
hilft mir nu bei meinen mayas rein garnix.


Auch einverstanden.
Hatte ich auch nicht angemommen.
Jedoch vermutet, es sei von Interesse...;-)

Weisst:
Zu den "Maya" passt aber recht gut:
=>
"...und dann kann ich mir auch noch so denken, dass..." :-D

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

sei dankbar

detlef, Samstag, 07.11.2009, 19:25 vor 6033 Tagen @ BBouvier (4059 Aufrufe)


Weisst:
Zu den "Maya" passt aber recht gut:
=>
"...und dann kann ich mir auch noch so denken, dass..." :-D

werter herr, im moment sollten sie dankbar sein, fuer jeden kilometer, der uns trennt.

--
"Wer eine Meinung hat, ist zu dumm zum Wissen und zu schwach zum Glauben.“

Avatar

*grins*

BBouvier, Samstag, 07.11.2009, 22:25 vor 6032 Tagen @ detlef (4041 Aufrufe)

werter herr, im moment sollten sie dankbar sein, fuer jeden kilometer, der
uns trennt.

:waving:

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

25627 Jahre, und dann jeweils durch 5 und 7 teilen...

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Sonntag, 08.11.2009, 01:37 vor 6032 Tagen @ BBouvier (4026 Aufrufe)

Hallo BBouvier, hallo Detlef!

Vor ziemlich genau 3.600 Jahren flog Thera/Santorin in die Luft.
Wie man soeben herausgefunden hat.
Und nicht um 1.500"vor".
Zeitgleich brach der Mount Aniakchak (Aleuten) aus(!) :
=>
"...Diese...Ablagerungen werden allerdings
auch mit dem Ausbruch des Mount Aniakchak in Verbindung gebracht."
Sowie:
=>
"...Vulkanausbruches (Mount Aniakchak) der Stärke 6 auf dem Vulkanexplosivitätsindex um 1645 v. Chr.
Dieser Ausbruch ist zeitnah zur Minoischen Eruption des ägäischen Inselvulkans Santorin
und spielt in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung
um deren Datierung eine gewisse Rolle."

Da wüßte ich u.U. eine Lösung, daß Ihr Euch wieder zusammenraufen
könnt.

Das 17.vorchristliche Jahrhundert ist in Ägypten bekannt als die
Zeit der Hyksos-Herrschaft, übersetzt als "Häuptlinge der
Fremdländer".
Man weiß nicht genau, wer damals regiert hat, und Forscher vom
Schlag Velikovskys sprechen von Chaos und Impakten während
dieser Ära; oder daß da gar der Pöbel regiert habe bzw.
diese Hyksos-Pharaonen gar nicht existiert haben.

Dann war bei den Babyloniern die Zahl 3661 eine heilige Zahl.
Und bezeichnet angeblich die Wiederkunft Marduks, auch Nibiru
genannt.
Also dieser schält die Erde alle 3661 Jahre der Legende nach.
Das Faszinierende: Multipliziert man diese 3661 (manche behaupten sogar,
die berühmte 666 käme ursprünglich von dieser 3661) mit 7, dann
erhält man ebenso 25627, wie wenn man die Maya'sche 5125,36 mit
5 multipliziert. Oder 25626,8 auf die paar Wochen kommts dann
auch nicht an.
Also die große kosmische Runde durch die Milchstraße.

Wenn Du (BB) den Aniakchak erwähnst, also 1645 v.Chr., hmm...
dann ergänzt sich zu 3661...die Zahl 2016!

Allerdings sind die C-14-Methode oder sonstige Datierungs-Methoden
über solch lange Zeiträume nicht zuverlässig aufs Jahr,
das können die Wissenschaftler beteuern wie sie wollen.

"Ost" trifft also "West": im 17.Jahrh. v.Chr. gab es höchstwahrscheinlich
einen Impakt, und 3661 Jahre später haben wir 2012, wieder ein
Treffen mit Marduk.
Ein paar Abweichungen sind natürlich drin über solch lange
Zeiträume.

Grüße,
Eyspfeil

ich hoffe

detlef, Sonntag, 08.11.2009, 02:29 vor 6032 Tagen @ Eyspfeil (3957 Aufrufe)

Hallo BBouvier, hallo Detlef!

Vor ziemlich genau 3.600 Jahren flog Thera/Santorin in die Luft.
Wie man soeben herausgefunden hat.
Und nicht um 1.500"vor".
Zeitgleich brach der Mount Aniakchak (Aleuten) aus(!) :
=>
"...Diese...Ablagerungen werden allerdings
auch mit dem Ausbruch des Mount Aniakchak in Verbindung gebracht."
Sowie:
=>
"...Vulkanausbruches (Mount Aniakchak) der Stärke 6 auf dem
Vulkanexplosivitätsindex um 1645 v. Chr.
Dieser Ausbruch ist zeitnah zur Minoischen Eruption des ägäischen
Inselvulkans Santorin
und spielt in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung
um deren Datierung eine gewisse Rolle."

Da wüßte ich u.U. eine Lösung, daß Ihr Euch wieder zusammenraufen
könnt.

Das 17.vorchristliche Jahrhundert ist in Ägypten bekannt als die
Zeit der Hyksos-Herrschaft, übersetzt als "Häuptlinge der
Fremdländer".
Man weiß nicht genau, wer damals regiert hat, und Forscher vom
Schlag Velikovskys sprechen von Chaos und Impakten während
dieser Ära; oder daß da gar der Pöbel regiert habe bzw.
diese Hyksos-Pharaonen gar nicht existiert haben.

Dann war bei den Babyloniern die Zahl 3661 eine heilige Zahl.
Und bezeichnet angeblich die Wiederkunft Marduks, auch Nibiru
genannt.
Also dieser schält die Erde alle 3661 Jahre der Legende nach.
Das Faszinierende: Multipliziert man diese 3661 (manche behaupten sogar,
die berühmte 666 käme ursprünglich von dieser 3661) mit 7, dann
erhält man ebenso 25627, wie wenn man die Maya'sche 5125,36 mit
5 multipliziert. Oder 25626,8 auf die paar Wochen kommts dann
auch nicht an.
Also die große kosmische Runde durch die Milchstraße.

Wenn Du (BB) den Aniakchak erwähnst, also 1645 v.Chr., hmm...
dann ergänzt sich zu 3661...die Zahl 2016!

Allerdings sind die C-14-Methode oder sonstige Datierungs-Methoden
über solch lange Zeiträume nicht zuverlässig aufs Jahr,
das können die Wissenschaftler beteuern wie sie wollen.

"Ost" trifft also "West": im 17.Jahrh. v.Chr. gab es höchstwahrscheinlich
einen Impakt, und 3661 Jahre später haben wir 2012, wieder ein
Treffen mit Marduk.
Ein paar Abweichungen sind natürlich drin über solch lange
Zeiträume.

Grüße,
Eyspfeil

ich hoffe, der niels liest hier nicht mit. sonst kriegen wir jetzt noch ein paar kanalisierte sachen aufgetischt.

ich muss jetzt einfach erstmal den popol vuh durchackern. meiner ansicht war da einiges relevante drin.

gruss,detlef

--
"Wer eine Meinung hat, ist zu dumm zum Wissen und zu schwach zum Glauben.“

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heilige Rechnerei ?

BBouvier, Sonntag, 08.11.2009, 10:41 vor 6032 Tagen @ Eyspfeil (3995 Aufrufe)

<"Wenn Du (BB) den Aniakchak erwähnst, also 1645 v.Chr., hmm...
dann ergänzt sich zu 3661...die Zahl 2016!"?

Jau...das klingt schon ein wenig
nachvollziehbarer...
Jedoch:

2016 - 3661 = 1645
1645 - 3661 = 5306 (da war aber gar nichts)
5306 - 3661 = 8967 da war aber auch gar nichts:
=>
Tollmann (dem ich sehr vertraue) datiert
die Sintflutimpakte auf 7.500.......

Die Grundidee regelmässiger Impakte
scheint mir nicht nachweisbar und eher eine Vorstellung
bzw. der (verständliche) Wunsch des Menschen zu sein,
das Unvorhersehbare zwecks Erkenntnis/Beruhigung
in den Griff zu bekommen.
Zu erkennen, an: 3661 x (die heilige Zahl) 7
=> 25.600 ( = eine Runde Präzession)
Das sieht mir eher wie ein Rechenkunststück aus.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

mayas zum dritten

detlef, Sonntag, 08.11.2009, 14:24 vor 6032 Tagen @ detlef (4181 Aufrufe)

je mehr ich mich wieder in die materie einlese, um so deutlicher wird, dass der gute Fulser nicht das rad erfunden hat.
vielmehr scheint er sich schon lange widerlegte argumente aus der vielfalt der correlationsvorschlaege herausgegriffen zu haben.

letzten endes bleibt die seit einem jahrhundert erkannte, und seitdem oft ueberpruefte correlation, die auf dem 21.12.2012 endet wohl der "best bet".

was aus meiner sicht also verbleibt, ist noch der nachweis, dass die mayas (und anderen precolumbianer zu den zyklenwechseln katastrophische zustaende erlebten/erwarten.

"... bidde wahten Sie...-... bidde wahten Sie...-... bidde wahten Sie..."


In the academic realm, there has been a continuing debate over two proposed correlations. The first we may call the 584283 correlation - named after the julian day number of its beginning date - and the second we may call the 584285 correlation. The first implies that the first day of the 13-baktun cycle of the Long Count (written 0.0.0.0.0) was August 11th, 3114 B.C.; the second, of course, is two days later.

-------------


Most of the stelae inscriptions in the archeological record contain Long Count dates alongside tzolkin/haab dates. ... What they were looking for became known as "the Ahau equation" or the "correlation constant." This would be the Julian Day number which corresponds to the base date of the Long Count, thereby providing a link with the Gregorian calendar. For the sake of brevity, I will usually refer to this as the "corr #". ... Contributions from other fields of research soon required any proposed correlation constant to accord with several different considerations; ethnohistorical, archeological, and astronomical. The crucial ethnohistorical documents include the survivingMayan books such as the Grolier, Madrid and Dresden Codices, as well as post-conquest writings from the Yucatan. Over the years, corr #'s have ranged from J.D. 394,483 (Bowditch:1910) to 774,083 (Vaillant:1935). This implies a beginning point of the Great Cycle as long ago as 3634 B.C and as recently as 2594 B.C. By 1930, almost a dozen proposals had already been forwarded, when Thompson came up with his 584285 corr #. It was based primarily on three cross-referenced documents from post conquest Yucatan. These were: the Chronicle of Oxcutzcab, the Book of Chilam Balam, and the writings of Bishop Diego de Landa. The Chronicle of Oxcutzcab states that a tun ended on 13 Ahau 8 Xul in the year 1539 (Teeple 1930:101). The book of Chilam Balam places an indigenous calendar next to the Julian one used by the Spaniards, indicating that February 15th, 1544 = 11 Chuen 18 or 19 Zac. Landa's records place July 16th, 1553 across from 12 Kan 2 Pop. (This was later realized to have been off by one day, as Landa neglected to count the leap year day of Feb 29th 1552.)
...
Overwhelming support for the precise placement of the Thompson corr # (the GMT) came in the 40' and 50's, when newly discovered calendar counts still being followed among the Quiche, Kekchi and Ixil of Guatemala all supported the 584283. Any suspected break in the Calendar count between the time of the conquest and recent findings is highly unlikely; they all accurately project backward to dates from the Aztec and Yucatec conquest. As far as the surviving counts of Guatemala go to support proposed correlations, they do indeed all support the GMT:584283. But they would also support any correlation that was different from the GMT by a multiple of the 260-day cycle. It turns out the Bowditch (1910), the Vaillant (1935) and the Spinden (1930) are. But the archeological evidence related by Thompson seems to supercede this fact. When the interdisciplinary approach is fully considered, the GMT seems to be the best bet right now. A review of my source material used in this book demonstrates the support for the 584283.


alles von hier:
http://edj.net/mc2012/fap3.html


gruss,detlef

--
"Wer eine Meinung hat, ist zu dumm zum Wissen und zu schwach zum Glauben.“

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die zwei "Enden"

BBouvier, Sonntag, 08.11.2009, 16:06 vor 6032 Tagen @ detlef (4037 Aufrufe)

<"was aus meiner sicht also verbleibt,
ist noch der nachweis,
dass die mayas (und anderen precolumbianer zu den zyklenwechseln katastrophische zustaende erlebten/erwarten."?

Das ist fein beobachtet.

m.E. liegen 2 Gegebenheiten vor:

1)
Das (jeweilige/mehrfache?) Ende von Hochkulturen
durch geologische Grosskatastrophen.

2)
Das (kalendarisch/astronomische) Ende von Kalendern
und dessen Beginn von neuem.

Gemeinsam ist bei Beiden:
=>
das Wort "Ende"

Jedoch fehlt offenbar der Nachweis, beide "Enden"
hätten tatsächlich etwas miteinander zu tun.
Oder fielen gar terminlich regelmässig aufeinander.

Vorstellen kann ich mir jedoch, dass auf diese Idee (!)
bereits Jemand vor 1000 Jahren oder früher verfallen sein mag.

Und auch, in früher Vorzeit hätte man einst den Beginn
eines Kalenderzyklus auf eine miterlebte
geologische Grosskatastrophe gelegt.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Re: heilige Rechnerei

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Sonntag, 08.11.2009, 20:08 vor 6031 Tagen @ BBouvier (3969 Aufrufe)
bearbeitet von Eyspfeil, Sonntag, 08.11.2009, 20:15

Hallo BBouvier!

Jedoch:

2016 - 3661 = 1645
1645 - 3661 = 5306 (da war aber gar nichts)
5306 - 3661 = 8967 da war aber auch gar nichts:
=>
Tollmann (dem ich sehr vertraue) datiert
die Sintflutimpakte auf 7.500.......

Die Grundidee regelmässiger Impakte
scheint mir nicht nachweisbar und eher eine Vorstellung
bzw. der (verständliche) Wunsch des Menschen zu sein,
das Unvorhersehbare zwecks Erkenntnis/Beruhigung
in den Griff zu bekommen.
Zu erkennen, an: 3661 x (die heilige Zahl) 7
=> 25.600 ( = eine Runde Präzession)
Das sieht mir eher wie ein Rechenkunststück aus.

Da muß man aber auch noch die Maya-Enden mit einrechnen.
Die "3661" und die "5125" treffen ja nur diesmal
aufeinander, also 2012 bis 2016.
2012-2016 ist gleichzeitig die Rückkehr Marduks
angesagt, als auch ein neuer Maya-Zyklus.
Am Ende der Präzessions-Runde. Sonst ja getrennt.
Also insgesamt 12 hypothetische Zeitpunkte für
Kataklysmen von ca. 23615 v.Chr. bis ca. 2012!

Also: 2016-5125= -3109
-3109-5125= -8234
-8234-5125= -13359

War da nicht mal was mit Atlantis, so um 10000 v.Chr.?

Merkwürdig aber die Tatsache, daß die Zahl der Präzession
stimmt, die Zahl 3661 bei den Babyloniern als die Rückkehr
Marduks bekannt war, und 5125 Jahre bei den Maya 13
Baktuns voll machten, was genau mit der modernen
Präzessions-Zahl übereinstimmt.
Und die 25627 läßt sich zufälligerweise fünf mal
durch 5125 teilen, und sieben mal durch 3661.

Die These von den periodischen Kataklysmen kann man weder
beweisen noch völlig von der Hand weisen.
Ereignisse, die weiter zurückliegen als 1500 v.Chr.,
datieren Historiker immer unschärfer.
Wer will dann behaupten, was 8000 v.Chr.
genau geschah?

Wenn man ein wenig älter wird, bemerkt man, daß sich
die Modeströmung wieder derjenigen annähert, die man noch
als kleines Kind miterlebt hat.
Und äußere Dinge spiegeln innere Dinge in der Natur
wider, z.B. Verhaltensmuster, und auch wirtschaftliche
Gegebenheiten ändern sich.
Und gerade diese verschlechtern sich zunehmens, je
länger ein vorheriger Krieg zurückliegt.
Also in unserem Falle der 2.Wk.
Ergo gibt es doch gewisse kreisförmige Bewegungen in
der Zeitqualität.
1995-2002 stand z.B der Uranus, der als technischer
Erneuerer gilt, im Wassermann und damit im 1.Haus.
Und gerade weiland fand der Zwischennetz- und
Handy-Boom statt.
Wieso sollten sich nicht auch Kataklysmen
periodisch wiederholen?
Einen direkten Beweis dafür zu erbringen, das
wird schwierig.
Erst wenn die Sache abgeht, dann wissen wir's. :-D

Grüße,
Eyspfeil

Maya Kalender in Bzug auf andere Quellen

Walle, Sonntag, 08.11.2009, 22:32 vor 6031 Tagen @ BBouvier (4203 Aufrufe)

Nabend,
mir stellt sich die Frage welche anderen Quellen können uns Antwort geben.

1. alt Mesopotamische Schriften
Laut Wiki gehen Sprachforscher davon aus, dass das Summerische aus dem Mongolischen, Finnisch und Ungarischen hervorgegangen ist. Das aber nur mal am Rande.
Nach der Sumerischen Königsliste ist eine Sintflut Aktenkundig.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sumerische_K%C3%B6nigsliste

Weitere Informationen finden wir im Gilgamesch Epos im Sumerischen
http://de.wikipedia.org/wiki/Gilgamesch-Epos

Die Sintflut-Erzählung, in der sumerischen Fassung der Sintflut-Geschichte gehört sie nicht zu den Geschichten um Gilgamesch. Der Überlebende heißt Ziusudra. Die Übersetzung erfolgte rückwirkend in die sumerische Sprache. Die sumerische Sintfluterzählung selbst entstammt wahrscheinlich mehreren älteren Fassungen und stellt einen eigenständigen mythischen Bericht dar.<<

und im Etana Epos
http://de.wikipedia.org/wiki/Etana

2. alt Isländische Saga
http://de.wikipedia.org/wiki/Germanische_Sch%C3%B6pfungsgeschichte#Weltentstehung_aus_dem_Urmeer.3F

Im Gegensatz zu den Liedern Vafþrúðnismál und Grímnismál, scheint die V&#491;luspá davon auszugehen, dass die Welt nicht aus dem Körper Ymirs geschaffen wurde, sondern aus einem Meer der Vorzeit. So heißt es, dass nach der Endzeit, den Ragnar&#491;k, die Erde ein zweites Mal aus dem Meer aufsteigen werde.<<

Dazu passend auch die Isländische Endzeit nach Ragnarök
http://de.wikipedia.org/wiki/Ragnar%C3%B6k

<Ragnarök heißt Endkampf der Götter und Riesen, in dessen Folge die ganze Welt untergeht.[3] Drei Jahre heftiger Kämpfe und dann ein ebenso langer Fimbulwinter kündigen ihn an.<<

3. alt Chinesische Schriften
http://de.wikipedia.org/wiki/Chinesische_Mythologie#Die_Weisen

Ein anderer zentraler Mythos ist der des Kaisers Yu der Große, des mythischen Begründers der Xia-Dynastie, der die große Flut besiegte. Dieser Heldenmythos ähnelt den Mythen von der Sintflut und wird auch in anderen Versionen erzählt. Weitere Helden der chinesischen Mythologie sind der Feldbaugott Hou Ji und Shun.<<

4. Amerikanische Mythologien
http://de.wikipedia.org/wiki/Inka#Inkaischer_Mythos_von_der_Sintflut

Dem Mythos zufolge kündigte ein Lama einem Schäfer eine Sintflut im Sternbild des Lama an, das unserem Sternbild des Orion entspricht, vor der er sich mit seiner Herde auf dem Berg Vilcacoto, in Sicherheit bringen solle. Der Vilcacoto entspricht seiner Funktion nach exakt der Arche Noahs im Bild der biblischen Sintflut, repräsentiert jedoch nach andiner Vorstellung die Wintersonnenwende, die genau vier Wochen später erfolgen soll.<<

http://de.wikipedia.org/wiki/Azteken#Gr.C3.BCndungsmythos_und_Herkunft

Die aztekischen Mythen beschreiben vier große Zeitalter, die der bestehenden Welt vorangingen und in Katastrophen endeten. Das fünfte Zeitalter wurde eingeläutet durch das Opfer eines Helden, der sich in die Sonne verwandelte.<<

Dazu noch der Verweis auf den Aztekischen kalender
http://de.wikipedia.org/wiki/Azteken-Kalender
der wie der Maya Kalender, auf die olmekische Kultur zurück geht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Olmeken#Geschichte

Maya
http://de.wikipedia.org/wiki/Olmeken#Geschichte

Ähnlich anderen mesoamerikanischen Völkern glaubten die Maya an einen zyklischen Charakter der Zeit. Die Rituale und Zeremonien waren eng mit den astronomischen und irdischen Zyklen der Natur verbunden. Immer wiederkehrende Vorgänge wurden systematisch beobachtet und in verschiedenen Kalendern der Maya verzeichnet. Die Aufgabe der Maya-Priester lag darin, die Zyklen zu interpretieren, was insbesondere dadurch geschah, dass verschiedene Zyklen (Kalendermessungen) aufeinander numerisch bezogen wurden.<<


5. Indische Mythologien
Dort gibt es die Riveda
http://de.wikipedia.org/wiki/Rigveda
Tiefe Erkenntnisse gibt es leider dort nicht, außer, das sie um 1200 vChr. datiert sind

6. Traumzeit
http://de.wikipedia.org/wiki/Traumzeit

...in der Mythologie der Aborigines die Zeit der Schöpfung. Die Traumzeit-Legenden bilden ihre Schöpfungsgeschichte<<

Dort gibt es Ähnlich wie im Buddhismus, Regeln zum besseren Leben.


Ergbniss: vor ca. 2000-1500 vChr. gab es eine kulturelle Explosion überall auf der Welt. Es begann Quasi ein "Goldenes Zeitalter".
Schlagen wir noch unsere Rund 2000 Jahre oben drauf, kommen wir auf eine Ära von 3500 - 4000 Jahre.

Gruß Walle

--
Hexenverbrennung, Inquisition, Kreuzzüge

Wir wissen wie man feiert
Ihre Kath.-Kirche

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Rechnerei

BBouvier, Sonntag, 08.11.2009, 22:35 vor 6031 Tagen @ Eyspfeil (3909 Aufrufe)

Und die 25627 läßt sich zufälligerweise fünf mal
durch 5125 teilen, und sieben mal durch 3661.

Hallo, Eyspfeil!

Ja.
Womöglich stammt es auch von daher. (?)
=>
reine "Rechnerei"...

Gruss!
BB

--
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Schlickkrabbelei

BBouvier, Sonntag, 08.11.2009, 22:40 vor 6031 Tagen @ Walle (3995 Aufrufe)

Ergbniss: vor ca. 2000-1500 vChr.
gab es eine kulturelle Explosion überall auf der Welt.

Ja...das deucht mich auch nachvollziehbar:
Nach den Sinflutimpakten 7.555"vor"
hat es ein paar Jahrtausende gedauert,
bis die paar Überlebenden, die aus dem
Schlick gekrabbelt waren, sich ein wenig
vermehrt hatten und erneut die Erde
bevölkerten...

Gruss,
BB

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angesagt?

BBouvier, Sonntag, 08.11.2009, 23:33 vor 6031 Tagen @ Eyspfeil (3883 Aufrufe)

2012-2016 ist gleichzeitig die Rückkehr Marduks angesagt

Hallo, Eyspfeil!

Hier komme ich nicht mehr mit
(echt - eine reine Sachfrage) :
=>
Wer hat das wann "angesagt"?

Gruss,
BB

--
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Rechnerei nochmal erklärt...

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Montag, 09.11.2009, 00:10 vor 6031 Tagen @ BBouvier (3917 Aufrufe)
bearbeitet von Eyspfeil, Montag, 09.11.2009, 00:22

Hallo BBouvier!

2012-2016 ist gleichzeitig die Rückkehr Marduks angesagt
Hallo, Eyspfeil!
Hier komme ich nicht mehr mit
(echt - eine reine Sachfrage) :
=>
Wer hat das wann "angesagt"?
Gruss,
BB

Stimmt, wurde von mir nicht ausreichend erklärt;
also nur hypothetisch natürlich:

Durch den Teiler 25627 durch 5 (nach dem Maya LC)
ergeben sich 6 Treffer, der letzte 2012.

Durch den Teiler 25627 durch 7 (nach den Sumerern)
ergeben sich 8 Treffer, der letzte ebenfalls 2012.

Du teilst den Zeitraum (linear als Strich gedacht)
25627 Jahre einmal in 5, dann in 7 Portionen auf.
Weil diese Zahl durch beide Zahlen teilbar ist,
treffen am Anfangspunkt (also ca. 23600 v.Chr.)
und am Endpunkt (ca.2012 n.Chr.)
sozusagen beide Impakt-Arten aufeinander.

Innerhalb dieses Zeitraums aber nicht: da gibt es
(alles nur rein hypothetisch natürlich, den Legenden
gemäß) 6 verschiedene Planet X/Marduk-Impakte im
Abstand von 3661 Jahren, und 4 verschiedene
Zyklenwechsel der Maya im Abstand von 5125
Jahren.

Beide Legenden gibt es schon: auch von der Legende,
daß den alten Babyloniern nach dieser Planet X
zurückkehrt jeweils nach 3661 Jahren, gibt es
im Netz einige Scharniere.
Glauben finden freilich wird die Legende erst,
wenn solch ein Himmelskörper plötzlich mal
auftaucht.:-D

Über das Thema Planet X ist ja in der Szene schon bis
zum Abwinken diskutiert worden, ohne greifbare
Resultate.
Mir fiel das eben nur so ein als Rechenspiel.
Merkwürdig ist es aber schon, daß die 3661
und die 5125 in der Präzession aufgehen.
Von einer Verbindung der Maya zu den Sumerern
ist uns doch nichts bekannt.

P.S.: So etwas wie eine "Maya-Prophezeiung" gab es
vermutlich nicht, wohl aber Prophetie: die Priester
dort erstellten Orakel.
Das beweist allein die Tatsache, daß die Maya die
Weißen, die mit Cortez & und den anderen Räubern
dort landeten, bereits erwartet hatten.
Sogar laut alten Quellen zu ebenjenem Zeitpunkt!

Der LC war Teil des Tzolkin, der nur von den
Priestern angewandt wurde.

Der rein weltliche Kalender war der Haab, der ein
Jahr von 360 Tagen hatte plus 5-6 Unglückstage,
genannt Wayeb.

Grüße,
Eyspfeil

Wo war denn da der Uranus?

Hinterbänkler, hinterm Wald im Emmental, Montag, 09.11.2009, 00:23 vor 6031 Tagen @ Eyspfeil (3936 Aufrufe)

1995-2002 stand z.B der Uranus, der als technischer
Erneuerer gilt, im Wassermann und damit im 1.Haus.
Und gerade weiland fand der Zwischennetz- und
Handy-Boom statt.

Hallo Eyspfeil,

also da ist der Uranus als Erneuerer tätig und man sucht in der realen Welt etwas technisch Erneuertes und findet das Internet und das Handy. Dass aber davor auch laufend mindestens gleichwertig Epochales erfunden wurde wird ignoriert:

Computer
Kernenergie
Fließbandfertigung
Automatische Waffen
Flugzeuge
Autos
Telefon
Eisenbahn
Elektrisches Licht
Mechanische Webstühle
Post
Papiergeld
uvam.

Wo war denn da der Uranus?
Oder hat da wer anders erneuert?

Gruss
Hinterbänkler

--
Die emotionale Signatur der Dankbarkeit bedeutet, dass es bereits geschehen ist und dass du dies angenommen hast, und je länger du in Dankbarkeit verweilen kannst, desto stärker bist du als Magnet für ein neues Schicksal.
Denn Dankbarkeit ist der ultimative Zustand des Empfangens.

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der "Beginn" eines Kreises

BBouvier, Montag, 09.11.2009, 00:34 vor 6031 Tagen @ Eyspfeil (3895 Aufrufe)

Merkwürdig ist es aber schon, daß die 3661
und die 5125 in der Präzession aufgehen.

Danke, Eyspfeil!

Zu oben:
Eigentlich nicht.
Da hat man nur die Präzession geteilt.
Mal durch "5" und mal durch "7".
Kalender beruhen doch auf Astronomie.

-----------------------------------------

Einen Gedankenfehler hat Deine Idee m.E.:
=>
Die Präzession ist ein endloser Kreis
ohne Anfang und Ende.

Bestenfalls könnte man sich im Frühjahrspunkt
= "Widder" einen "Beginn/Ende" basteln.
Aber von diesem Termin trennen
uns noch 11 Tierkreiszeichen,
(wir sind man grad von den Fischen weg und am Beginn
des Wassermanns)
d.h., das dauerte bis da noch rund 23.800 Jahre!

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Zudem...

Hinterbänkler, hinterm Wald im Emmental, Montag, 09.11.2009, 00:52 vor 6031 Tagen @ BBouvier (3948 Aufrufe)

Die Präzession ist ein endloser Kreis
ohne Anfang und Ende.

Bestenfalls könnte man sich im Frühjahrspunkt
= "Widder" einen "Beginn/Ende" basteln.
Aber von diesem Termin trennen
uns noch 11 Tierkreiszeichen,
(wir sind man grad von den Fischen weg und am Beginn
des Wassermanns)
d.h., das dauerte bis da noch rund 23.800 Jahre!

Hallo,

wie sicher können wir denn sein, dass sich die Präzession nicht mit jedem near miss, Impakt, Polsprung und dergleichen fundamental ändert? Von meinem Verständnis her tut sich da in solchen Fällen einiges und damit ist jede Rechnerei mit der Präzession über auch nur ein einziges derartiger Ereignisse hinaus unsinnig. Von meinem Verständnis her ist die sogenannte 'Präzessionskonstante' nur gerade jetzt eine kurze Zeit lang (astronomisch gesehen) eine Konstante.

Gruss
Hinterbänkler

--
Die emotionale Signatur der Dankbarkeit bedeutet, dass es bereits geschehen ist und dass du dies angenommen hast, und je länger du in Dankbarkeit verweilen kannst, desto stärker bist du als Magnet für ein neues Schicksal.
Denn Dankbarkeit ist der ultimative Zustand des Empfangens.

Re: der Uranus

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Montag, 09.11.2009, 01:40 vor 6031 Tagen @ Hinterbänkler (3912 Aufrufe)
bearbeitet von Eyspfeil, Montag, 09.11.2009, 01:47

Hallo Hinterbänkler!

Hallo Eyspfeil,
also da ist der Uranus als Erneuerer tätig und man sucht in der realen Welt etwas technisch Erneuertes und findet das Internet und das Handy. Dass aber davor auch laufend mindestens gleichwertig Epochales erfunden wurde wird ignoriert:

Computer
Kernenergie
Fließbandfertigung
Automatische Waffen
Flugzeuge
Autos
Telefon
Eisenbahn
Elektrisches Licht
Mechanische Webstühle
Post
Papiergeld
uvam.

Wo war denn da der Uranus?
Oder hat da wer anders erneuert?

Gruss
Hinterbänkler

Also beim Computer, präziser beim Personal-Computer, da war er auch
erhöht, der Uranus, Ende der 70er/Anfang der 80er-Jahre, als in
den USA der Heimcomputer entwickelt wurde.
Um 1830, als die Eisenbahn entwickelt wurde, da war er
auch im Wassermann.:-D
Rechne einfach zurück: 1912-84= 1828
Beim Uranus gibt es , wie bei den anderen Astro-Gestirnen,
Dominanzen, Erhöhungen, Fall und Exil.
In diesem Jahrzehnt hing er ziemlich tief, in den Fischen.
Und im nächsten Jahrzehnt, im Widder, wird es nicht besser.

Der Uranus zeigt auch nur Entwicklungen und
Erneuerungen bestimmter Art an,
nicht alle Entwicklungen.
Das Internet ab 1995 hat schon einen gewaltigen
Schub an Veränderungen ausgelöst, in Wirtschaft
und Gesellschaft.
Behauptet auch keiner hier, daß dies gut wäre...
"Erneuerungen" gehen Hand in Hand mit
Verschlechterungen anderer Art.

Hab mich mit der Astrologie schon mal näher beschäftigt,
allerdings ersetzt diese bei mir nicht irgendeinen Glauben,
daß ich mich davon völlig abhängig davon machen ließe
wie ein paar andere in den Foren hier.

Mfg,
Eyspfeil

Zu den Zahlenreihen noch eine Anmerkung

RichardS, Montag, 09.11.2009, 15:28 vor 6031 Tagen @ Eyspfeil (4225 Aufrufe)

Hallo BBouvier, hallo Detlef!

Vor ziemlich genau 3.600 Jahren flog Thera/Santorin in die Luft.
Wie man soeben herausgefunden hat.
Und nicht um 1.500"vor".
Zeitgleich brach der Mount Aniakchak (Aleuten) aus(!) :
=>
"...Diese...Ablagerungen werden allerdings
auch mit dem Ausbruch des Mount Aniakchak in Verbindung gebracht."
Sowie:
=>
"...Vulkanausbruches (Mount Aniakchak) der Stärke 6 auf dem
Vulkanexplosivitätsindex um 1645 v. Chr.
Dieser Ausbruch ist zeitnah zur Minoischen Eruption des ägäischen
Inselvulkans Santorin
und spielt in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung
um deren Datierung eine gewisse Rolle."

Da wüßte ich u.U. eine Lösung, daß Ihr Euch wieder zusammenraufen
könnt.

Das 17.vorchristliche Jahrhundert ist in Ägypten bekannt als die
Zeit der Hyksos-Herrschaft, übersetzt als "Häuptlinge der
Fremdländer".
Man weiß nicht genau, wer damals regiert hat, und Forscher vom
Schlag Velikovskys sprechen von Chaos und Impakten während
dieser Ära; oder daß da gar der Pöbel regiert habe bzw.
diese Hyksos-Pharaonen gar nicht existiert haben.

Dann war bei den Babyloniern die Zahl 3661 eine heilige Zahl.
Und bezeichnet angeblich die Wiederkunft Marduks, auch Nibiru
genannt.
Also dieser schält die Erde alle 3661 Jahre der Legende nach.
Das Faszinierende: Multipliziert man diese 3661 (manche behaupten sogar,
die berühmte 666 käme ursprünglich von dieser 3661) mit 7, dann
erhält man ebenso 25627, wie wenn man die Maya'sche 5125,36 mit
5 multipliziert. Oder 25626,8 auf die paar Wochen kommts dann
auch nicht an.
Also die große kosmische Runde durch die Milchstraße.

Wenn Du (BB) den Aniakchak erwähnst, also 1645 v.Chr., hmm...
dann ergänzt sich zu 3661...die Zahl 2016!

Allerdings sind die C-14-Methode oder sonstige Datierungs-Methoden
über solch lange Zeiträume nicht zuverlässig aufs Jahr,
das können die Wissenschaftler beteuern wie sie wollen.

"Ost" trifft also "West": im 17.Jahrh. v.Chr. gab es höchstwahrscheinlich
einen Impakt, und 3661 Jahre später haben wir 2012, wieder ein
Treffen mit Marduk.
Ein paar Abweichungen sind natürlich drin über solch lange
Zeiträume.

Grüße,
Eyspfeil

Moin Eyspfeil

Einen Einwand von BB

"2016 - 3661 = 1645
1645 - 3661 = 5306 (da war aber gar nichts)
5306 - 3661 = 8967 da war aber auch gar nichts:
=>
Tollmann (dem ich sehr vertraue) datiert
die Sintflutimpakte auf 7.500......."

griffst Du in der bereits gelaufenen Diskussion leider nicht auf, darum erinnere ich daran.
Die Tollmanns (Ehepaar) fassten in ihrem Buch "Und die Sintflut gab es doch" verschiedene vorliegende geologische Untersuchungen (mittels verschiedener erdwissenschaftlicher Methoden) aus der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts zusammen und kamen zu dem Ergebnis, dass sich die Sintflutimpakte etwa vor 9560 Jahren ereignet haben müssen bzw. etwa um 7550 v.u.Z.
Und zu diesem Zeitpunkt scheint nach den von Dir angeführten Rechnungen einfach nichts passiert zu sein.

Dein einziger Einwand gegen geologische Forschungsergebnisse generell

"Allerdings sind die C-14-Methode oder sonstige Datierungs-Methoden
über solch lange Zeiträume nicht zuverlässig aufs Jahr,
das können die Wissenschaftler beteuern wie sie wollen."

scheint mir da nicht so ganz überzeugend zu sein, denn sämtliche von den Tollmanns (von verschiedenen Forschern, zu verschiedenen Zeiten, an verschiedenen Orten und mit verschiedenen Methoden) angeführten und keineswegs auch nur annähernd so sehr auseinanderliegende Forschungsergebnisse wären einfach mal so um weit über 1000 Jahre zu früh oder zu spät datiert - nimmt man Deine Zahlenreihungen zum Maßstab.

Aber weiter:
In obigem Buch gibt es auf S. 355 eine Tabelle, in der die derzeit (!) - das Buch kam 1993 heraus - bekannten "vom Menschen erlebten Impakte" zusammengestellt werden (von vor 3,1 Mill. Jahren bis zu den zu den jüngsten in Sibirien im vorletzten und sogar letzten Jahrhundert). Klar, dass diese Impakte je nach Größe mal globale, mal nur lokale Auswirkungen hatten, also nicht alle für die Menschenheit einschneidend waren. Aber die besonders einschneidenden sollten sich darunter doch zumindest überwiegend finden lassen, da ihre Spuren (sofern nicht alle Trümmer oder das meiste nur ins Wasser fiel) noch auf oder knapp unter der Erdoberfläche vorfindbar.
Und in dieser Tabelle entdecke ich keine nachgewiesenen Impakte, die in den letzten ca. 25600 Jahren sich alle 3661 Jahre (Babylonier) oder alle 5125,36 Jahre (Maya) wiederholt hätten.

Interessanterweise gab es anscheinend tatsächlich vor etwa 25000 Jahren ein Impaktereignis, nachgewiesen in Arizona (Barringer-Krater = ein Meteoritenkrater mit 1,2 km Durchmesser) und aus (ca.?) derselben Zeit soll (von Tollmanns mit Fragezeichen versehen) auch ein Krater mit bescheidenen 21 m Durchmesser in Westaustralien stammen. Aber wie gesagt: Die Tabelle enthält keinerlei Nachweise von Impakten (von größerer, gar globaler Auswirkung gar nicht zu reden), die sich ab diesem Zeitpunkt alle 3661 Jahre (Babylonier) oder alle 5125,36 Jahre (Maya) ereignet hätten. Übrigens: Wenn diese Zahlenreihen als Begründung für irgendwas taugen sollten: Müsste dann nicht sowohl alle 3661 Jahre, als auch (!) alle 5125,36 Jahre "etwas" (für die Menschheit bzw. ganze Kulturen in irgendeiner Weise Einschneidendes) passiert sein - oder wie Du es ausdrückst: die Erde mal wieder "geschält" worden sein? So dass die Babylonier wie die Mayas nach dieser (Deiner) Theorie immer höchstens 50 % der sich bereits ereignet habenden Ereignisse in ihren Blickwinkel bekamen (das durch einen Kometen ausgelöste Sintflutimpaktereignis, folgt man der Tollmannschen Datierung, aber gar nicht...)>
Während auf Basis Deiner Zahlenspekulation einerseits sowohl die Babylonier als auch die Mayas kein einziges Impaktereignis sahen (bzw. für wesentlich erachteten?) - jedenfalls so wie die Impaktereignisse der letzten 25000 Jahre in der mir vorliegenden Tollmannschen Tabelle datiert sind -, haben andererseits die Geologen anscheinend bis heute keinerlei Spuren der Ereignisse nachgewiesen, die sich aus den periodischen Zahlenreihen 3661 Jahre sowie 5125,36 Jahre ab etwa vor 25600 Jahren ergeben müssten.

Und darum verlangt es in meinen Augen eben schon einen etwas sehr sehr "guten(?)" Willen, anzunehmen, dass seit den letzten 25600 Jahren in den von Dir genannten regelmäßigen Zeitabständen die Erde "geschält" worden sei (wohlgemerkt durch ein kosmisches Ereignis).
Hier noch die Angaben der Tollmannschen Tabelle (das Buch kam wie gesagt 1993 heraus), vor wievielen Jahren sich jeweils ein bis heute nachgewiesener Impakt auf der Erde ereignete:
vor
25000
<10000
9545
6400
5800
4700
4000
2000

(= unklar)

85 (Tunguska-Komet, Sibirien)
46 (Sichota Alin-Meteor, Sibirien)
Jahren.

Der von trace erwähnte Chiemgau-Impakt

https://schauungen.de/forum/index.php?id=6136

ist in dieser Tabelle aus 1993 nicht enthalten. Was unterstreicht, dass die Tabelle natürlich gar nicht vollständig sein kann, die Erde ist auch in dieser Hinsicht keineswegs zu Ende erforscht. Der begründeten Skepsis gegenüber Impaktereignissen größeren oder größten Ausmaßes nach Zahlenreihungen (unter spekulativer Berufung auf die Babylonier und Mayas) gibt sie meiner Meinung nach aber ausreichend Futter.

Impaktfreie Grüße
Richard

maengel

detlef, Montag, 09.11.2009, 18:39 vor 6031 Tagen @ RichardS (4046 Aufrufe)

Hallo BBouvier, hallo Detlef!

Vor ziemlich genau 3.600 Jahren flog Thera/Santorin in die Luft.
Wie man soeben herausgefunden hat.
Und nicht um 1.500"vor".
Zeitgleich brach der Mount Aniakchak (Aleuten) aus(!) :
=>
"...Diese...Ablagerungen werden allerdings
auch mit dem Ausbruch des Mount Aniakchak in Verbindung gebracht."
Sowie:
=>
"...Vulkanausbruches (Mount Aniakchak) der Stärke 6 auf dem
Vulkanexplosivitätsindex um 1645 v. Chr.
Dieser Ausbruch ist zeitnah zur Minoischen Eruption des ägäischen
Inselvulkans Santorin
und spielt in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung
um deren Datierung eine gewisse Rolle."

Da wüßte ich u.U. eine Lösung, daß Ihr Euch wieder zusammenraufen
könnt.

Das 17.vorchristliche Jahrhundert ist in Ägypten bekannt als die
Zeit der Hyksos-Herrschaft, übersetzt als "Häuptlinge der
Fremdländer".
Man weiß nicht genau, wer damals regiert hat, und Forscher vom
Schlag Velikovskys sprechen von Chaos und Impakten während
dieser Ära; oder daß da gar der Pöbel regiert habe bzw.
diese Hyksos-Pharaonen gar nicht existiert haben.

Dann war bei den Babyloniern die Zahl 3661 eine heilige Zahl.
Und bezeichnet angeblich die Wiederkunft Marduks, auch Nibiru
genannt.
Also dieser schält die Erde alle 3661 Jahre der Legende nach.
Das Faszinierende: Multipliziert man diese 3661 (manche behaupten

sogar,

die berühmte 666 käme ursprünglich von dieser 3661) mit 7, dann
erhält man ebenso 25627, wie wenn man die Maya'sche 5125,36 mit
5 multipliziert. Oder 25626,8 auf die paar Wochen kommts dann
auch nicht an.
Also die große kosmische Runde durch die Milchstraße.

Wenn Du (BB) den Aniakchak erwähnst, also 1645 v.Chr., hmm...
dann ergänzt sich zu 3661...die Zahl 2016!

Allerdings sind die C-14-Methode oder sonstige Datierungs-Methoden
über solch lange Zeiträume nicht zuverlässig aufs Jahr,
das können die Wissenschaftler beteuern wie sie wollen.

"Ost" trifft also "West": im 17.Jahrh. v.Chr. gab es

höchstwahrscheinlich

einen Impakt, und 3661 Jahre später haben wir 2012, wieder ein
Treffen mit Marduk.
Ein paar Abweichungen sind natürlich drin über solch lange
Zeiträume.

Grüße,
Eyspfeil


Moin Eyspfeil

Einen Einwand von BB

"2016 - 3661 = 1645
1645 - 3661 = 5306 (da war aber gar nichts)
5306 - 3661 = 8967 da war aber auch gar nichts:
=>
Tollmann (dem ich sehr vertraue) datiert
die Sintflutimpakte auf 7.500......."

griffst Du in der bereits gelaufenen Diskussion leider nicht auf, darum
erinnere ich daran.
Die Tollmanns (Ehepaar) fassten in ihrem Buch "Und die Sintflut gab es
doch" verschiedene vorliegende geologische Untersuchungen (mittels
verschiedener erdwissenschaftlicher Methoden) aus der zweiten Hälfte des
letzten Jahrhunderts zusammen und kamen zu dem Ergebnis, dass sich die
Sintflutimpakte etwa vor 9560 Jahren ereignet haben müssen bzw. etwa um
7550 v.u.Z.
Und zu diesem Zeitpunkt scheint nach den von Dir angeführten Rechnungen
einfach nichts passiert zu sein.

Dein einziger Einwand gegen geologische Forschungsergebnisse generell

"Allerdings sind die C-14-Methode oder sonstige Datierungs-Methoden
über solch lange Zeiträume nicht zuverlässig aufs Jahr,
das können die Wissenschaftler beteuern wie sie wollen."

scheint mir da nicht so ganz überzeugend zu sein, denn sämtliche von den
Tollmanns (von verschiedenen Forschern, zu verschiedenen Zeiten, an
verschiedenen Orten und mit verschiedenen Methoden) angeführten und
keineswegs auch nur annähernd so sehr auseinanderliegende
Forschungsergebnisse wären einfach mal so um weit über 1000 Jahre zu früh
oder zu spät datiert - nimmt man Deine Zahlenreihungen zum Maßstab.

Aber weiter:
In obigem Buch gibt es auf S. 355 eine Tabelle, in der die derzeit (!) -
das Buch kam 1993 heraus - bekannten "vom Menschen erlebten Impakte"
zusammengestellt werden (von vor 3,1 Mill. Jahren bis zu den zu den
jüngsten in Sibirien im vorletzten und sogar letzten Jahrhundert). Klar,
dass diese Impakte je nach Größe mal globale, mal nur lokale Auswirkungen
hatten, also nicht alle für die Menschenheit einschneidend waren. Aber die
besonders einschneidenden sollten sich darunter doch zumindest überwiegend
finden lassen, da ihre Spuren (sofern nicht alle Trümmer oder das meiste
nur ins Wasser fiel) noch auf oder knapp unter der Erdoberfläche
vorfindbar.
Und in dieser Tabelle entdecke ich keine nachgewiesenen Impakte, die in
den letzten ca. 25600 Jahren sich alle 3661 Jahre (Babylonier) oder alle
5125,36 Jahre (Maya) wiederholt hätten.

Interessanterweise gab es anscheinend tatsächlich vor etwa 25000 Jahren
ein Impaktereignis, nachgewiesen in Arizona (Barringer-Krater = ein
Meteoritenkrater mit 1,2 km Durchmesser) und aus (ca.?) derselben Zeit
soll (von Tollmanns mit Fragezeichen versehen) auch ein Krater mit
bescheidenen 21 m Durchmesser in Westaustralien stammen. Aber wie gesagt:
Die Tabelle enthält keinerlei Nachweise von Impakten (von größerer, gar
globaler Auswirkung gar nicht zu reden), die sich ab diesem Zeitpunkt alle
3661 Jahre (Babylonier) oder alle 5125,36 Jahre (Maya) ereignet hätten.
Übrigens: Wenn diese Zahlenreihen als Begründung für irgendwas taugen
sollten: Müsste dann nicht sowohl alle 3661 Jahre, als auch (!) alle
5125,36 Jahre "etwas" (für die Menschheit bzw. ganze Kulturen in
irgendeiner Weise Einschneidendes) passiert sein - oder wie Du es
ausdrückst: die Erde mal wieder "geschält" worden sein? So dass die
Babylonier wie die Mayas nach dieser (Deiner) Theorie immer höchstens 50 %
der sich bereits ereignet habenden Ereignisse in ihren Blickwinkel bekamen
(das durch einen Kometen ausgelöste Sintflutimpaktereignis, folgt man der
Tollmannschen Datierung, aber gar nicht...)>
Während auf Basis Deiner Zahlenspekulation einerseits sowohl die
Babylonier als auch die Mayas kein einziges Impaktereignis sahen (bzw. für
wesentlich erachteten?) - jedenfalls so wie die Impaktereignisse der
letzten 25000 Jahre in der mir vorliegenden Tollmannschen Tabelle datiert
sind -, haben andererseits die Geologen anscheinend bis heute keinerlei
Spuren der Ereignisse nachgewiesen, die sich aus den periodischen
Zahlenreihen 3661 Jahre sowie 5125,36 Jahre ab etwa vor 25600 Jahren
ergeben müssten.

Und darum verlangt es in meinen Augen eben schon einen etwas sehr sehr
"guten(?)" Willen, anzunehmen, dass seit den letzten 25600 Jahren in den
von Dir genannten regelmäßigen Zeitabständen die Erde "geschält" worden
sei (wohlgemerkt durch ein kosmisches Ereignis).
Hier noch die Angaben der Tollmannschen Tabelle (das Buch kam wie gesagt
1993 heraus), vor wievielen Jahren sich jeweils ein bis heute
nachgewiesener Impakt auf der Erde ereignete:
vor
25000
<10000
9545
6400
5800
4700
4000
2000

(= unklar)

85 (Tunguska-Komet, Sibirien)
46 (Sichota Alin-Meteor, Sibirien)
Jahren.

Der von trace erwähnte Chiemgau-Impakt

https://schauungen.de/forum/index.php?id=6136

ist in dieser Tabelle aus 1993 nicht enthalten. Was unterstreicht, dass
die Tabelle natürlich gar nicht vollständig sein kann, die Erde ist auch
in dieser Hinsicht keineswegs zu Ende erforscht. Der begründeten Skepsis
gegenüber Impaktereignissen größeren oder größten Ausmaßes nach
Zahlenreihungen (unter spekulativer Berufung auf die Babylonier und Mayas)
gibt sie meiner Meinung nach aber ausreichend Futter.

Impaktfreie Grüße
Richard

moin,

an deiner darstellung der dinge bemaengele ich, dass du
1) nur von impakten ausgehst.
2) verschweigst, dass so einige daten der tollmann liste doch zu den mayas passen, wenn man die ungenauigkeiten/toleranzen der messmethoden mit einbezieht.


vor 5100
vor 10200
vor 24400

gruss,detlef

--
"Wer eine Meinung hat, ist zu dumm zum Wissen und zu schwach zum Glauben.“

Avatar

Hach!....

BBouvier, Montag, 09.11.2009, 18:50 vor 6031 Tagen @ detlef (3939 Aufrufe)

...was wird diese "Vorweihnachszeit 2012"
doch eine überaus spannende noch werden! :ok:

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Mängel?

RichardS, Montag, 09.11.2009, 20:39 vor 6030 Tagen @ detlef (3917 Aufrufe)
bearbeitet von RichardS, Montag, 09.11.2009, 20:44

Hallo BBouvier, hallo Detlef!

Vor ziemlich genau 3.600 Jahren flog Thera/Santorin in die Luft.
Wie man soeben herausgefunden hat.
Und nicht um 1.500"vor".
Zeitgleich brach der Mount Aniakchak (Aleuten) aus(!) :
=>
"...Diese...Ablagerungen werden allerdings
auch mit dem Ausbruch des Mount Aniakchak in Verbindung gebracht."
Sowie:
=>
"...Vulkanausbruches (Mount Aniakchak) der Stärke 6 auf dem
Vulkanexplosivitätsindex um 1645 v. Chr.
Dieser Ausbruch ist zeitnah zur Minoischen Eruption des ägäischen
Inselvulkans Santorin
und spielt in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung
um deren Datierung eine gewisse Rolle."

Da wüßte ich u.U. eine Lösung, daß Ihr Euch wieder zusammenraufen
könnt.

Das 17.vorchristliche Jahrhundert ist in Ägypten bekannt als die
Zeit der Hyksos-Herrschaft, übersetzt als "Häuptlinge der
Fremdländer".
Man weiß nicht genau, wer damals regiert hat, und Forscher vom
Schlag Velikovskys sprechen von Chaos und Impakten während
dieser Ära; oder daß da gar der Pöbel regiert habe bzw.
diese Hyksos-Pharaonen gar nicht existiert haben.

Dann war bei den Babyloniern die Zahl 3661 eine heilige Zahl.
Und bezeichnet angeblich die Wiederkunft Marduks, auch Nibiru
genannt.
Also dieser schält die Erde alle 3661 Jahre der Legende nach.
Das Faszinierende: Multipliziert man diese 3661 (manche behaupten

sogar,

die berühmte 666 käme ursprünglich von dieser 3661) mit 7, dann
erhält man ebenso 25627, wie wenn man die Maya'sche 5125,36 mit
5 multipliziert. Oder 25626,8 auf die paar Wochen kommts dann
auch nicht an.
Also die große kosmische Runde durch die Milchstraße.

Wenn Du (BB) den Aniakchak erwähnst, also 1645 v.Chr., hmm...
dann ergänzt sich zu 3661...die Zahl 2016!

Allerdings sind die C-14-Methode oder sonstige Datierungs-Methoden
über solch lange Zeiträume nicht zuverlässig aufs Jahr,
das können die Wissenschaftler beteuern wie sie wollen.

"Ost" trifft also "West": im 17.Jahrh. v.Chr. gab es

höchstwahrscheinlich

einen Impakt, und 3661 Jahre später haben wir 2012, wieder ein
Treffen mit Marduk.
Ein paar Abweichungen sind natürlich drin über solch lange
Zeiträume.

Grüße,
Eyspfeil


Moin Eyspfeil

Einen Einwand von BB

"2016 - 3661 = 1645
1645 - 3661 = 5306 (da war aber gar nichts)
5306 - 3661 = 8967 da war aber auch gar nichts:
=>
Tollmann (dem ich sehr vertraue) datiert
die Sintflutimpakte auf 7.500......."

griffst Du in der bereits gelaufenen Diskussion leider nicht auf, darum
erinnere ich daran.
Die Tollmanns (Ehepaar) fassten in ihrem Buch "Und die Sintflut gab es
doch" verschiedene vorliegende geologische Untersuchungen (mittels
verschiedener erdwissenschaftlicher Methoden) aus der zweiten Hälfte

des

letzten Jahrhunderts zusammen und kamen zu dem Ergebnis, dass sich die
Sintflutimpakte etwa vor 9560 Jahren ereignet haben müssen bzw. etwa um
7550 v.u.Z.
Und zu diesem Zeitpunkt scheint nach den von Dir angeführten Rechnungen
einfach nichts passiert zu sein.

Dein einziger Einwand gegen geologische Forschungsergebnisse generell

"Allerdings sind die C-14-Methode oder sonstige Datierungs-Methoden
über solch lange Zeiträume nicht zuverlässig aufs Jahr,
das können die Wissenschaftler beteuern wie sie wollen."

scheint mir da nicht so ganz überzeugend zu sein, denn sämtliche von

den

Tollmanns (von verschiedenen Forschern, zu verschiedenen Zeiten, an
verschiedenen Orten und mit verschiedenen Methoden) angeführten und
keineswegs auch nur annähernd so sehr auseinanderliegende
Forschungsergebnisse wären einfach mal so um weit über 1000 Jahre zu

früh

oder zu spät datiert - nimmt man Deine Zahlenreihungen zum Maßstab.

Aber weiter:
In obigem Buch gibt es auf S. 355 eine Tabelle, in der die derzeit (!)

-

das Buch kam 1993 heraus - bekannten "vom Menschen erlebten Impakte"
zusammengestellt werden (von vor 3,1 Mill. Jahren bis zu den zu den
jüngsten in Sibirien im vorletzten und sogar letzten Jahrhundert).

Klar,

dass diese Impakte je nach Größe mal globale, mal nur lokale

Auswirkungen

hatten, also nicht alle für die Menschenheit einschneidend waren. Aber

die

besonders einschneidenden sollten sich darunter doch zumindest

überwiegend

finden lassen, da ihre Spuren (sofern nicht alle Trümmer oder das

meiste

nur ins Wasser fiel) noch auf oder knapp unter der Erdoberfläche
vorfindbar.
Und in dieser Tabelle entdecke ich keine nachgewiesenen Impakte, die in
den letzten ca. 25600 Jahren sich alle 3661 Jahre (Babylonier) oder

alle

5125,36 Jahre (Maya) wiederholt hätten.

Interessanterweise gab es anscheinend tatsächlich vor etwa 25000 Jahren
ein Impaktereignis, nachgewiesen in Arizona (Barringer-Krater = ein
Meteoritenkrater mit 1,2 km Durchmesser) und aus (ca.?) derselben Zeit
soll (von Tollmanns mit Fragezeichen versehen) auch ein Krater mit
bescheidenen 21 m Durchmesser in Westaustralien stammen. Aber wie

gesagt:

Die Tabelle enthält keinerlei Nachweise von Impakten (von größerer, gar
globaler Auswirkung gar nicht zu reden), die sich ab diesem Zeitpunkt

alle

3661 Jahre (Babylonier) oder alle 5125,36 Jahre (Maya) ereignet hätten.
Übrigens: Wenn diese Zahlenreihen als Begründung für irgendwas taugen
sollten: Müsste dann nicht sowohl alle 3661 Jahre, als auch (!) alle
5125,36 Jahre "etwas" (für die Menschheit bzw. ganze Kulturen in
irgendeiner Weise Einschneidendes) passiert sein - oder wie Du es
ausdrückst: die Erde mal wieder "geschält" worden sein? So dass die
Babylonier wie die Mayas nach dieser (Deiner) Theorie immer höchstens 50

%

der sich bereits ereignet habenden Ereignisse in ihren Blickwinkel

bekamen

(das durch einen Kometen ausgelöste Sintflutimpaktereignis, folgt man

der

Tollmannschen Datierung, aber gar nicht...)>
Während auf Basis Deiner Zahlenspekulation einerseits sowohl die
Babylonier als auch die Mayas kein einziges Impaktereignis sahen (bzw.

für

wesentlich erachteten?) - jedenfalls so wie die Impaktereignisse der
letzten 25000 Jahre in der mir vorliegenden Tollmannschen Tabelle

datiert

sind -, haben andererseits die Geologen anscheinend bis heute keinerlei
Spuren der Ereignisse nachgewiesen, die sich aus den periodischen
Zahlenreihen 3661 Jahre sowie 5125,36 Jahre ab etwa vor 25600 Jahren
ergeben müssten.

Und darum verlangt es in meinen Augen eben schon einen etwas sehr sehr
"guten(?)" Willen, anzunehmen, dass seit den letzten 25600 Jahren in

den

von Dir genannten regelmäßigen Zeitabständen die Erde "geschält" worden
sei (wohlgemerkt durch ein kosmisches Ereignis).
Hier noch die Angaben der Tollmannschen Tabelle (das Buch kam wie

gesagt

1993 heraus), vor wievielen Jahren sich jeweils ein bis heute
nachgewiesener Impakt auf der Erde ereignete:
vor
25000
<10000
9545
6400
5800
4700
4000
2000

(= unklar)

85 (Tunguska-Komet, Sibirien)
46 (Sichota Alin-Meteor, Sibirien)
Jahren.

Der von trace erwähnte Chiemgau-Impakt

https://schauungen.de/forum/index.php?id=6136

ist in dieser Tabelle aus 1993 nicht enthalten. Was unterstreicht, dass
die Tabelle natürlich gar nicht vollständig sein kann, die Erde ist

auch

in dieser Hinsicht keineswegs zu Ende erforscht. Der begründeten

Skepsis

gegenüber Impaktereignissen größeren oder größten Ausmaßes nach
Zahlenreihungen (unter spekulativer Berufung auf die Babylonier und

Mayas)

gibt sie meiner Meinung nach aber ausreichend Futter.

Impaktfreie Grüße
Richard


moin,

an deiner darstellung der dinge bemaengele ich, dass du
1) nur von impakten ausgehst.
2) verschweigst, dass so einige daten der tollmann liste doch zu den mayas
passen, wenn man die ungenauigkeiten/toleranzen der messmethoden mit
einbezieht.


vor 5100
vor 10200
vor 24400

gruss,detlef

Moin detlef,

Zu 1): Ich bezog mich auf Eyspfeils Argumentation und darum ging ich nur von Impakten aus.
Ich zitiere Eyspfeil:
"... und Forscher vom Schlag Velikovskys sprechen von Chaos und Impakten während dieser Ära..."
und
"Allerdings sind die C-14-Methode oder sonstige Datierungs-Methoden über solch lange Zeiträume nicht zuverlässig aufs Jahr, das können die Wissenschaftler beteuern wie sie wollen."
und
""Ost" trifft also "West": im 17.Jahrh. v.Chr. gab es höchstwahrscheinlich einen Impakt, und 3661 Jahre später haben wir 2012, wieder ein Treffen mit Marduk."
Ich habe und hatte nicht den Eindruck, dass Eyspfeil, als er "Also die große kosmische Runde durch die Milchstraße" in seinen Ausführungen besprach, an alle möglichen Menschheitskatastrophen, die es sonst noch gibt, dachte und Impakte für ihn (für ihn!) nur eine von vielen ganz unterschiedlich gearteten Katastrophen waren.

Keineswegs bin ich in meinen Ausführungen der Ansicht, dass Katastrophen nur aus dem Kosmos kommen. Es ging mir eben um Eyspfeils Bild, das er in meinen Augen zumindest suggerierte (Zitate siehe oben), wenn nicht direkt malte.

Zu 2): Ich "verschwieg" nichts. Und schon gar nicht will ich irgendwelche Zyklen der Mayas madig machen. Warum auch? Weiß ich doch von denen so gut wie nichts - nämlich maximal das hier Diskutierte. Und das ist ja nicht viel. Außer dass sie - anders als z.B. ich - offenbar ausgezeichnete astronomische und mathematische Kenntnisse hatten, wie ihr Kalender beweisen soll. Nein nein, vor solchen Kenntnissen und Leistungen habe ich höchsten Respekt!
Nun aber zu Deinen einzelnen Zahlen:
Zu "vor 24400":
Ich schrieb selbst:
"Interessanterweise gab es anscheinend tatsächlich vor etwa 25000 Jahren ein Impaktereignis, nachgewiesen in Arizona (Barringer-Krater = ein Meteoritenkrater mit 1,2 km Durchmesser) und aus (ca.?) derselben Zeit soll (von Tollmanns mit Fragezeichen versehen) auch ein Krater mit bescheidenen 21 m Durchmesser in Westaustralien stammen."
Damit haue ich doch weder die Mayas noch die Babylonier in die Pfanne, doch eher das Gegenteil, oder?
Zu "vor 10200":
Da legen sich die Tollmanns ziemlich fest, wie von mir beschrieben. Die Forschungsergebnisse, die sie wiederum einbeziehen, unterteilen sie in a) "Stratigraphische Methoden" und b) "Exakte geologische Methoden". Die Ergebnisse unter a) datieren das, was die Tollmanns mit dem Sintflutimpakt erklären wollen, überwiegend auf vor "rund 10000 Jahre". Das ist mit Deiner Zahl "vor 10200" also durchaus kompatibel! Die Ergebnisse unter b) bewegen sich in ihren Datierungen um die von den Tollmanns ausgegebene Zeitspanne, allerdings mit einer maximalen (!) Schwankungsbreite von 300 Jahren, die fünf unterschiedlichen Forschungsergebnisse, die unter b) angeführt werden, kommen selbst unter Einbezug von Ungenauigkeiten stets auf unter "vor" 10000 Jahren.
Ob das für oder gegen die Mayas spricht, will und kann ich nicht entscheiden - mangels Kenntnisse über die Mayas.
Ich kann mich höchstens entscheiden, wem ich eventuell (mehr) Glauben schenke - einer Behauptung von Geologen (hier Tollmann und die, auf die sie sich berufen) oder einer Behauptung von (angeblichen oder wirklichen) Maya-Kennern, denn ich bin selber weder ein Geologe noch das andere.
(Ich kann die beiden Kenner-Typen nur für mich vergleichend gegeneinander halten und versuchen, das nachzuvollziehen, was sie mir an sog. Fakten und Erklärungen bieten.)
Zu "vor 5100":
Eigentlich müsste es ja immer genauer werden, je mehr wir uns unserer Zeit nähern.
Mit Deinen "vor 5100" beziehst Du Dich vermutlich auf die von mir aus der Tollmann-Tabelle zitierten "vor 5800" und "vor 4700", um eine gewisse Übereinstimmung unter Einbezug von immer einzukalkulierenden Ungenauigkeiten nahezulegen.
Bei "vor 5800" heißt es in der Tollmann-Tabelle: "Campo del Sielo, Kraterfeld in Nordargentinien", anscheinend eine Serie von Kraterfeldern von 20 bis 100 m Durchmesser.
Bei "vor 4700" heißt es in der Tollmann-Tabelle: "Henbury-Kraterfeld, S Alice Spring, Australien", anscheinend 12 Krater mit Durchmessern von 12 bis 298 m Durchmesser.

Ich hoffe, die von Dir bemängelten Mängel meinerseits hiermit nachvollziehbar zurückgewiesen bzw., falls und soweit vorhanden, behoben zu haben.

Grüße
Richard

na, wenn so, dann.....

detlef, Montag, 09.11.2009, 21:39 vor 6030 Tagen @ RichardS (3901 Aufrufe)

...meinen verbindlichsten dank.

gruss,detlef

--
"Wer eine Meinung hat, ist zu dumm zum Wissen und zu schwach zum Glauben.“

1 Alautun - 63 Mio. Jahre

Franz Liszt, Sonntag, 20.12.2009, 11:03 vor 5990 Tagen @ detlef (3819 Aufrufe)

Guten Morgen zur Klimakatastrophe ;-)

Bin über ein paar Zahlen gestolpert.

Although they are not part of the Long Count, the Mayas had names for larger time spans. The following names are sometimes quoted, although they are not ancient Maya terms:
1 pictun = 20 baktun = 2,880,000 days = approx. 7885 years
1 calabtun = 20 pictun = 57,600,000 days = approx. 158,000 years
1 kinchiltun = 20 calabtun = 1,152,000,000 days = approx. 3 million years
1 alautun = 20 kinchiltun = 23,040,000,000 days = approx. 63 million years

The alautun is probably the longest named period in any calendar.

(Kalender schon, wenn man von den Milliarden Jahren in der Indischen Überlieferung absieht.)

63 Millionen Jahre - war da was?

"Science figures usually have a plus and a minus variation and that we travel, according to Science fact, through a Galactic Plane twice in a period of 64 million years +/- something."

Von dieser katastrophalen Seite :-)

http://www.doomdaily.com/2009/oh-dear-2012-is-it-the-next-extinction-level-event-the-final-factual-proof/

Gruß franz_liszt

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