Wer sanft eindringt... stößt tief (Schauungen & Prophezeiungen)

Fenrizwolf, Sonntag, 29.03.2026, 13:25 (vor 19 Tagen) @ Baldur (472 Aufrufe)
bearbeitet von Fenrizwolf, Sonntag, 29.03.2026, 13:32

Lieber Baldur,

längst bin ich froh darüber, niemals derjenige gewesen zu sein, der im Sinne der Pflicht einer Religion über gut studierte Quellenkunde zu verfügen hatte.

Es war einfach nie mein Stil, das Einmaleins solange einzuüben, bis es Wettbewerbsfähig war, sondern eine Suche war immer irgendwie ein nervöses Suchen nach Auswegen auf der Metaebene.

Überhaupt war ich ein schlechter Schüler, ich konnte es unterbewußt wohl nie sein lassen, den Interpreten irgendwie mit dem dargebotenen Werk in Verbindung zu bringen.

Es mußte schon kongruent sein, daß ich anbeißen wollte.

Als ich um 2007 auf „Sabon.org“ Johannes von Jerusalem las, (M)other Sphipton’s Zeilen gar spielerisch aufgriff, und durch Erlebtes Leid und leichtgewichtigen, jugendlichen Narzißmus erhoffte, durch Selektion schicksalserbauliche Wahl treffen zu können, war ich halt auch reichlich frisch und naiv.

Ich war jung, und brauchte der Held!

(C. G. > Freud) Kurwa! Da war ein Traum, der für mich so eine Initiation war, aber die Perspektive war, das der kirmesmäßige „Bare-Knuckle-Fight“ gegen den Zeitgeist alternativlos dazu führt, daß ich von Konsequenzen wenig berührt werde.

Ich war jung, und ich war der Held. Was ist ein Held ohne Sieg, Du Opfer? Hä?

Anstatt entspannt unter der Maxime des Pareto-Prinzips bei guter Stunde mir mit tiefhängenden Früchten den Bauch vollzuschlagen, und begabte Fräulein innerlich zu massieren, bin ich betrübt, wie ich blieb, mir selbst treu geblieben – und bereuhe es.

Dazu muß man aber auch sagen, daß es diesen Zugang zu jedweder verarbeitbaren Information noch nicht so lange gibt, und Unkenntnis oft der Schlüssel des Mißerfolges war.

Loyalität, Standhaftigkeit sind psychologisch und politisch rechts einzuordnen – Dogmatismus ebenso.

Ohne es zu wissen, wurde ich von einer Psychologin in einer Familienrechtssache, die das linke Terrorsystem aus Schule und Jugendamt schließlich vor Gericht brachte, explizit darauf untersucht (hilflos, das) ob ich nicht krankhaft loyal bin.

Mein Extremismus, mein Dadaismus und meine Verachtung passen halt nicht in deren Skalen. Niemand sieht es vor links- und rechtsextrem in persona von der Mitte der Titte zu sein.

Keine Sorge, meine Werte haben sich nie gewandelt. Sie sterben auch nicht mit denen, deren Schutz mich wachsen ließ.
Aber oft im Leben ist man, in laufe des erwachsenen Erwachsenwerdens, an einem Punkt, an dem die Schultüte leergefrühstückt ist, die eigenen Geliebte vertrocknet ist, und man nicht weiß, ob man nun nur Scheiße abgeliefert hat, oder ob es eine Funktion ist, deren Gesetzen man unterliegt.

Ja, man sollte sich ganz unhysterisch Unterlegenheit vergenwärtigen, um erst einmal einen Punkt im Raum zu finden, von dem aus es sich erst rebellieren läßt.

Wer nicht denkt, leidet weniger und kommt durch Imitation leichter, billiger und verschleißfreier ans Ziel.
Wer konservativ denkt, beschränkt sich selbst. Wer all zu progressiv agiert, leugnet die Welt des Faktischen. Ich glaube, man sollte viel mehr leidenschaftlich und wenig ängstlich leben. Aber?

Tod, Fäulnis in jeder Zelle! Immerzu und nebenbei. Wir sind wohl schlecht darauf vorbereitet gewesen, die Zeit zu begreifen.
Alles, alles erfolgreiches tun auf Erden ist nur Geburt der Wiederholung, Widerholung wird bestraft. Wer mitschwimmt, spart- gewinnt:
Leidenschaft ist machtlos in dieser Welt.

Leidenschaft ist die Mitgift in die Gräber der Helden, die nicht einmal welche sein dürfen, selbst wenn sie sterben.
Leidenschaft ist Bereitschaft zu leiden – aus eigenem Antrieb.

Im heutigen Deutschland ist selbst in Katastrophenfällen Hilfe verboten, solange sie nicht von krank pervertierter, narzißtischer Stelle in einer sinnlosen Machthierarchie erlaubt wurde.

Kurwa! Ich bin nicht das Böse der Welt, Bruder. Die psychologische Vergewaltigung der Massen und etwas zionistische Mauschelei zur rechten Zeit, hilft ungemein gegen jede mühsam gewachsene Ordnung.

So viele Vögel und ein gelber Strich?

Ich stimme Dir zu, es ergab damals keinen Sinn, zu Zeiten in denen man Piloten vermutete. Heute hat man an Absurdität und Schlechtigkeit wieder einmal Neues zu Tage gebracht.

Verheiratete und studierte Männer verkriechen sich, wie anno 1916 in Mutter Erde, aber anstatt der neuen Ritter der Lüfte kommen Gay-mer in ihren fremdfinanzierten Gaming-Stühlen, und spielen als Idioten das Spiel des Todes.

Das ist dieselbe Idiotie, dasselbe Gift des Anstands und einfach das größte Ekel, daß es auf dieser Welt zu entdecken gibt.
80 % sind fein damit – einfach, weil sie scheiße sind, scheiße leben, scheiße denken, scheiße handeln, und sich von jedem Heilsbringer in jedes Loch trocken ficken lassen – nur für etwas „self-respect“, „self-care“ und Perspektive.

Ordo ab Chao!

Wenn eben Studierte als Privilegierte nicht rebellieren, sondern lieber narzißtisch bevormunden, korrumpieren und sich für einen Fünfer die Rosette versilbern lassen, hat die Stimme der Vernunft eine schlechte Akustik.

Spruch von einer Kaffeetasse: „Ich bin zwar nicht schwul, aber 20 Euro sind 20 Euro.“

Jeder von uns sollte im Sinne der „Selfcare“ mal schauen, was mit seinem Po-Loch so los ist.
Oben rein = unten raus ungleich oben rein = unten rein.
Bei allem Respekt für sexuell motivierten Analfetischismus…
Spritzer auf der Brille weisen auf falsche Handhabung hin.

Wir werden nicht umhinkommen, die schlimmsten Verräter auf das Schlimmste zu bestrafen.
Wäre Pfählen zu empfählen?

Bruder, der Welt ist am Arsch!

Ohne Scheiß!

رِحلةٌ جميلةٌ!
yaumun saʿīdun!

Frohe Grüße zum Zuckerfest!

Pinkywulf

P. S.: Kurwa!


Gesamter Strang: