Lieber Detlef, verehrter Moderator meritissmus!
Lassen sich Forenregeln auch ändern oder phasenweise etwas großzügiger auslegen?
Ich habe nämlich folgendes Problem: dass in einer wenig beachteten, aber sehr gut verifizierten Prophezeiung - nämlich der von "Johannes XXIII" - auf fast jeder Seite von einer Verschwörung die Rede ist. Wie könnte man diese Prophezeiung im Forum diskutieren, ohne in VT-Gedankengut zu geraten? Ich bitte hierzu um einen Vorschlag, da ich in der nächsten Woche gerne einen neues Thema eröffnen würde, in dem es wie beim FR um weitere "Vorzeichen" und Datierungen des "Jahres X" gehen soll, die ich aber leider aus "Johannes XXIII" zitieren müßte.
Meines Erachtens gibt es noch ein zweites Problem bezüglich VT hier im Forum: manche der geschauten Ereignisse lassen sich nur erklären, wenn man zu weniger bekannten Fakten (das waren meine "Scharniere" oben) sowie zu vorsichtigen Vermutungen und Spekulationen Zuflucht nimmt. Im Forum wird ja immer wieder versucht, geschaute Ereignisse astro- und geophysikalisch zu verstehen: Überflutungen, Erdbeben und Dunkelheiten werden etwa durch Impakte, Polsprünge und Plattenverschiebungen erklärt. Genauso gibt es nun eine Reihe von politischen und militärischen Ereignissen in den Schauungen, die ähnlich "erklärungsbedürftig" sind. So wird beispielsweise gesagt, man rufe am Abend noch "Friede! Friede!" und in der späten Nacht rollten schon die Panzer durch die Strassen. Ein derartiges Ereignis ist mir nur verständlich, wenn zuvor politisch und militärisch sehr sorgfältige Vorbereitungen stattgefunden haben, die aber weitgehend geheim gehalten oder "vernebelt" worden waren. Und wenn mehrere Parteien an solchen Vorgängen beteiligt sind (bei Dimensionen wie dem Angriff der "Russen" nicht zu vermeiden), nennt man das halt eine Verschwörung. Und oftmals verschwören sich sogar Feinde miteinander (Geheimdienste im Kalten Krieg oder Hitler-Stalin-Pakt). Wie Geophysik und Astrophysik sind Politik und Militär heute streckenweise sehr subtil. Und deshalb ohne eine Prise VT fast nicht mehr zu verstehen.
Herzlich, Gerhard