Beim Waldviertler sehe ich da kaum Gefahr (Schauungen & Prophezeiungen)

Fred Feuerstein, Donnerstag, 10.12.2009, 20:26 (vor 6000 Tagen) @ BBouvier (4983 Aufrufe)

Ewald jedenfalls, hat mir seine Merkur-Idee bereits einige Jahre
vorher erzählt. Und Der war ja recht umtriebig.
Von Ihm hat Frau Nagel so einiges "übernommen", beispielsweise.
Und nun kennen sich die an unserem Thema lebhaft Interessierten
doch eigentlich alle mehr oder weniger gut und tauschen sich auch aus.
So dass der Gedanke nicht ganz fern liegt, "Ideen" wanderten
ganz allgemein...

Gruss,
BB

Hallo BB,
Diese Gefahr sehe ich beim Waldviertler nicht. Ich habe mir seine ganzen Briefe noch mal sehr genau angeschaut. Dabei kommt ganz klar zum Ausdruck, daß er NICHTS blind übernimmt was er nicht AUCH gesehen hat. Wenn andere Seher etwas ganz anderes "gesehen" haben, sagt er ganz klar, daß davon s.E. nach nichts stimmt.
Er kommt für mich überaus glaubwürdig daher.
Wer weiß, vllt. ist an dieser Merkurgeschichte doch was dran, eine abgefahrene (merk(ur)würdige) Geschichte wäre es allerdings schon...

mit freundlichen Grüßen
Fred

Hier die Zusammenstellung wie er sieht:
Brief vom 16. März 1976 an Professor DDr. Andreas Resch:
„Vor kurzem las ich das Buch ‚Prophezeiungen bis zur Schwelle des 3. Jahrtausends’. Es handelt sich da um eine bemerkenswerte Sammlung prophetischer Weissagungen. Die Deutungen sind aber nur zum geringsten Teil richtig. Außerdem fehlen viele Aussagen, die eine solche Deutung zuließen. Ich kenne diese Ereignisse vorwiegend aus der Sicht, wie ich sie selbst erleben werde bis in die Zeit nach der Vernichtungsschlacht. Das teilte ich bereits 1967 Herrn Prof. Hoffmann, Wien, mit. Diese Wahrnehmungen hatte ich hauptsächlich im Alter von 21 Jahren, ab 1959. Bis sich so manches nebenbei Gesehene ereignete und mich überzeugte, kam mir das aber unglaubwürdig vor, obwohl ich gleich erkannte, daß das keine Träume waren.
Bei übersinnlichen Wahrnehmungen wußte ich noch niemals, was ich bzw. die anderen in jener Zeit denken werden, was vorher war, und aus welchen Motiven gehandelt wird. Ich sehe und höre, und weiß, was ich will oder was andere machen wollen. Dabei dachte ich immer so, wie ich zur Zeit der Wahrnehmung dachte. Warum mache ich dies oder das - es ist doch ein Unsinn.
Einmal nahm ich wahr, daß wir den Erdbunker bauten. Manche Gespräche, die wir dabei geführt haben, merkte ich mir lange Zeit genau. Ich sagte mir dazu wörtlich: So ein Unsinn, es ist doch Frieden, wie kann man da so einen Bunker bauen?
Bei der Zerstörung New Yorks sah ich hingegen Einzelheiten, die man mit dem Auge niemals wahrnehmen könnte. Es war auch die Lauffolge um ein Vielfaches langsamer. Ich sah diese Stadt in allen Einzelheiten.

Brief vom 6. September 1976 an P. Norbert Backmund:
„Obwohl mich meine Gesichte oft völlig durcheinander brachten, sprach ich bis vor kurzem außer mit meinem Hausarzt mit niemandem darüber. Bisher fand ich diese Gesichte nicht so brennend, weil ich eine Reihe Erlebnisse kenne, die vorher eintreten. Ich bin nicht, wie es sicherlich auch oft von anderen Sehern fälschlich behauptet wird, religiös ‚belastet’, eher ein Realist. Nur kenne ich eben etwas, das den meisten Menschen unerklärlich erscheint.

Bis Sommer oder Herbst 1975 wußte ich nichts von einer derartigen Literatur. Da las ich ganz zufällig in der Buchecke einer österreichischen Tageszeitung einige Abschnitte aus Friedls Buch ‚Prophezeiungen aus dem bayerisch-böhmischen Raum’. Da erkannte ich sofort, daß es sich um das Gleiche handelt, wie ich es sah. Aus meiner realistischen Einstellung, und zum Teil weil ich von Schwindeleien hörte, schenkte ich bis dahin allem ‚Prophetischen’ keinen Glauben. Vor noch nicht zwei Jahren sagte ich, wie einmal zufällig von diesem Thema die Rede war, im scherzhaften Ton, aber völlig ernst gemeint: Ich brauche keine Propheten, ich weiß selbst, was mir noch zusteht.

Jetzt las ich auch das Buch ‚Bayerische Hellseher’. Was ich bei all diesen Büchern vermisse, ist eine genaue Beschreibung, wie sich solche Gesichte zeigen. Ohne das verlieren solche Bücher sehr an Wert.

Die einzelnen Gesichte zeigen sich bei mir in keiner Reihenfolge und überschneiden sich zeitmäßig hundertfach. Sie betreffen meistens nur ein Thema, selten das ganze Leben einer Person. Ich sehe das ähnlich wie wenn ich in schneller Reihenfolge mehrere Filme sehen würde, dabei das, was ich nicht selbst erlebe, mehr oder weniger undeutlich, inzwischen meistens Radiomeldungen, Fernsehmeldungen, Leute, die das Ereignis erzählen oder wie ich selbst mit jemandem darüber rede. Eine Zeit mit wenig Ereignissen erscheint kürzer, eine mit vielen dagegen länger. Vom Zeitpunkt kann ich mir nur über die dabei anwesenden Personen, wie sie zu der Zeit aussehen, und zum Teil über Häuser, die oft erst gebaut werden müssen, verwendete Fahrzeuge, oder wenn jemand sagt: das kam erst zehn Jahre nach dem oder dem, das hat so lange gedauert, eine Vorstellung machen. So könnten leicht falsche Angaben über den Kriegsausbruch entstanden sein. Die Bezugspunkte sind selten richtig erfaßbar. Gesichte mit weniger Inhalt kann ich besser und richtiger behalten als wenn sich mehr auf einmal zeigt.
Vor allem sind kleinere Verwechslungen in der Reihenfolge möglich. Auf das, was ich sehe, konnte ich noch niemals Einfluß nehmen. Manchmal kann ich mir aus dem Geschauten kaum einen Reim machen, aus manchem erst zu einer späteren Zeit.
Nur sollte niemand so vermessen sein, Gesichte, die nicht klar erkannt werden konnten, so oder so zu deuten. Das könnte vielleicht bei Jeane Dixons Vorhersagen über den Konflikt auf unserer Erdhälfte zutreffen. Außer dem Krieg im und um das Mittelmeer und die Eroberung Südrußlands durch China stimmt nichts. Von Amerika sah ich bisher nur die Zerstörung New Yorks.


Prognosen sind schwierig, besonders, wenn sie die Zukunft betreffen. (Karl Valentin)


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