David Wilkerson(1974): Kirchen kommen vermehrt in starke Finanzprobleme (Schauungen & Prophezeiungen)

Fred Feuerstein, Donnerstag, 17.12.2009, 19:41 vor 5993 Tagen (2638 Aufrufe)

So langsam scheint sich auch das zu bewahrheiten. Heute in den Nachrichten: http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/wie-die-anglikanische-kirche-geld-verzockte-416606/:
„Doch bei der Geldanlage hört die Bibel offenbar auf. Wie sich kürzlich herausstellte, hat sich die Rentenkasse der anglikanischen Kirche bei Aktien- und Immobiliengeschäften so sehr verspekuliert, dass der Wert ihrer Anlagen um 20 Prozent schrumpfte. Nun ist die Altersversorgung der Geistlichen bedroht, die Kirche denkt über eine Kürzung der Bezüge nach. Auf rund 850 Millionen Euro summieren sich die Rentenansprüche der anglikanischen Priester dem Vernehmen nach. Doch der Wert des Aktienportfolios der Pensionskasse beläuft sich nur noch auf rund 460 Millionen Euro.
Nicht nur die Rentenkasse, auch das gesamte Vermögen der Gemeinschaft der Gläubigen hat gelitten. Die „Financial Times“ hat recherchiert, dass erhebliche Summen des kirchlichen Vermögens, das 2007 noch 7,7 Milliarden Euro betrug, auf noch 4,8 Milliarden Euro zusammengeschmolzen war. Verantwortlich dafür war die Freigabe von Geldern für Leerverkäufe, also die schiere Spekulation mit geliehenen Aktien auf fallende Kurse. Hinzu kam die Anlage ausgerechnet in Öl- und Bergwerksaktien, deren Kurse in der Krise fast am schlimmsten abstürzten.
In Großbritannien gibt es anders als in Deutschland keine Kirchensteuer, sodass die Kirche ihre Ausgaben aus Spenden, Kollekten und den Erträgen ihres nicht unbeträchtlichen Vermögens bestreiten muss. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die kirchlichen Vermögensverwalter großen Wert auf hohe Renditen legen und dabei auch gerne auf Risiko gehen. Selbst Investitionen in Hedgefonds waren für die kirchlichen Fondsmanager keineswegs tabu.“

Pfui Teufel, kann ich dazu nur sagen!
Was würde Jesus heute wohl dazu sagen was aus seiner "Bewegung/Sekte" geworden ist....?

Wilkerson 1974: Ein Paar gute Jahre zur Vorbereitung:
“Ich sehe sehr deutlich noch einige Jahre höchsten Wohlstands und weiteren wirtschaftlichen Wachstums. Die Einnahmen der Kirchen und Gemeinden werden steigen, Löhne und Gehälter weiterhin wachsen und auch die Opfer für missionarische Tätigkeit noch zu nehmen.
Die schleichende Inflation wird die Kosten um Löhne immer höher treiben. Es wird hier und da auch einige Versuche geben, die Preise in Griff zu bekommen, aber die Weltwirtschaft wird sich zur Weißglut erhitzen…..
…Tausende von kleinen Geschäftsleuten werden ebenfalls Bankrott machen. Drei, vielleicht auch vier, der größeren Freikirchen oder Kirchen werden gezwungen sein, ihre Organisation auf das geringst mögliche Maß abzubauen, weil ihnen nur noch knappe Geldmittel zur Verfügung stehen werden. Eine ganze Anzahl anderer Freikirchen und Gemeinschaftsverbände werden finanziell zusammenbrechen, und andere, sowie viele Missionsgesellschaften, werden sich sehr einschränken müssen. Die meisten christlichen Radio- und Fernsehprogramme wird man einstellen müssen…
…. Ohne Zweifel werden viele religiöse Organisationen in den vor uns liegenden mageren Jahren nicht mehr in der Lage sein, die großen Geldsummen, die sie geliehen haben, zurückzuzahlen, und werden mit größter Mühe nur gerade die Zinsen aufbringen. Das Ergebnis davon wird sein, daß viele dieser Organisationen sich fortwährend sehr bemühen müssen, so viel Geld zu sammeln, um damit gerade noch die laufenden Ausgaben decken zu können; und dadurch werden dann wieder die missionarischen Aufgaben darunter zu leider haben.“

Mit freundlichen Grüßen
Fred

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Prognosen sind schwierig, besonders, wenn sie die Zukunft betreffen. (Karl Valentin)

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