natura non saltat (Schauungen & Prophezeiungen)

Gerhard, Dienstag, 23.02.2010, 09:31 vor 5925 Tagen (4169 Aufrufe)

Guten Morgen!

Die Natur springt nicht, heißt dieser alte lateinische Spruch auf Deutsch.
Umgekehrt ausgedrückt: alles entwickelt sich kontinuierlich, selbst das, was uns "plötzlich" erscheint.
Es ist eine Frage der zeitlichen Auflösung.

Beim Nachdenken und Recherchieren über die enormen Kräfte, die manche der Prophezeiungen voraussetzen würden (MegaMegaTsumanis etc.), hat sich mir ergeben, dass sie nicht aus dem physikalischen System der Erde selbst stammen können. Vielmehr müsste es sich um Kräfte handeln, die im Weltraum entstehen und die Erdbahn sowie Erdrotation beeinflussen. **)

Aber auch solche Kräfte gehorchen den Naturgesetzen. Es ist extrem unwahrscheinlich, dass sich innerhalb einer Sekunde ein neuer Planet zwischen Erde und Mars "materialisiert", quasi aus dem Nichts, und dann aber gleich anfängt, ganz normale Gravitationswirkungen auszuüben. ***)

Wenn wir also tatsächlich sehr massive Störungen erwarten, dann müssen die sich innerhalb einer gewissen Zeit aufbauen. Sie nehmen kontinuierlich zu, addieren sich eventuell und erreichen eine kritische Grenze, die zu einer Instabilität führt. Dann suchen alle beteiligten Partner nach einem neuen Gleichgewicht, wofür meist mehrere Oszillationen nötig sind. Es sei denn die Störung verzieht sich wieder ....

Das heißt: bevor die Erde in ihrer Bahn und/oder in ihrer Rotation einen Sprung macht, fängt sie vorher an zu zittern. Das kann anfangs so subtil sein, dass wir es mit unseren normalen Sinnen nicht wahrnehmen.

Es kann aber nicht so subtil sein, dass es den Instrumenten der Naturwissenschaftler entgeht.
Ich habe an anderer Stelle mit LINKS darauf hingewiesen, dass die seismische Aktivität der Erde heute weltumspannend und fortlaufend protokolliert wird, und daß genauso sorgfältig der Magnetismus der Erde und der Sonne beobachtet wird. Der Grund für diesen Beitrag liegt darin, dass ich heute morgen eine Webseite gefunden habe, auf der die Schwankungen der Erdrotation diskutiert und fortlaufende Beobachtungsdaten dazu veröffentlicht werden.

http://www.erdrotation.de

allgemeine Einführung in die Thematik unter

http://www.erdrotation.de/ERIS/DE/Eris/Informationsservice/GrundlagenErdrotation/grundlagenErdrotation__node.html#_Toc56934533

(Datensammlungen auf weiteren Unterseiten).

Eine permanente und simultane Überwachung dieser vier genannten Parameter würde rechtzeitig erkennen lassen, ob irgendein Gewitter sich in der Ferne zusammenbraut. Das einzige Problem ist: man muss sich in diese Zusammenhänge einarbeiten, damit man alles versteht. Und außerdem gibt es auch in der Naturwissenschaft einen Spielraum der Interpretation. Das heißt: wenn eine Änderung sich zeigt, dann weiß man zunächst nicht, ob das ein "statistischer Ausreißer" oder eine noch unbekannte Gesetzmäßigkeit oder eben ein irreguläres Phänomen ist. Aber wenn sich die Änderung kontinuierlich verstärken würde, dann wäre das schon mal ein echtes Warnzeichen.

Soweit ich alles verstanden habe (aber ich kann falsch liegen und jeder prüfe selbst!), sind im Augenblick weder seismisch, noch magnetisch, noch rotationsmässig Änderungen sichtbar, die außerhalb der gewohnten Bandbreite und Fluktuation liegen.

Bei der Recherche fand ich außerdem eine Webseite, die die angebliche Vertauschung von Sonnenauf- und untergängen, die es mal gegeben habe (laut Bibel und Ägyptologie) mit einem etwas anderen Blickwinkel bterachtet, allerdings immer noch mit katastrophalen Nebeneffekten.

Einen echt schönen Tag wünscht Gerhard.

**) dabei würde auch ein Effekt auf andere Planeten und Monde sowie auf die riesigen Mengen und Schwaden von "Schotter" ausgeübt, die im Planetensystem kreisen. Letztere würden dann "vermehrt" auch auf die Erde fallen ...

***) Selbstverständlich darf, wer will, annehmen, dass Gottes strafender Finger oder eine unbekannte außerirdische Rasse sich nicht an die Naturgesetze halten müssen.

Einfache Erklärung

Monsignore, Dienstag, 23.02.2010, 11:35 vor 5925 Tagen @ Gerhard (3117 Aufrufe)

Guten Morgen gleichfalls,

Es kann aber nicht so subtil sein, dass es den Instrumenten der
Naturwissenschaftler entgeht.

Ich habe an anderer Stelle mit LINKS darauf hingewiesen, dass die
seismische Aktivität der Erde heute weltumspannend und fortlaufend
protokolliert wird, und daß genauso sorgfältig der Magnetismus der Erde
und der Sonne beobachtet wird. Der Grund für diesen Beitrag liegt darin,
dass ich heute morgen eine Webseite gefunden habe, auf der die
Schwankungen der Erdrotation diskutiert und fortlaufende Beobachtungsdaten
dazu veröffentlicht werden.

Es gibt 2 Möglichkeiten, dass DU nichts davon erfährst:

- Es wird was festgestellt, aber wie viele andere Wahrheiten auch in der heutigen Zeit schlicht unterschlagen und die Daten für die Öffentlichkeit gefälscht. Dies ist der heutige Standard.

- Es wird nichts festgestellt, weil das vorher bereits einsetzende profane Chaos auf Erden in Form von Aufständen, Bürgerkriegen, richtigen Kriegen und Hungersnöten die Wissenschaftler von ihren Beobachtungsposten vertrieben hat. Dann misst keiner mehr was. Und wenn noch einer was misst, ist die Datenleitung gekappt und er bleibt auf den Ergebnissen sitzen. So einfach ist das.

Es ist auch über die Zeitachse eine Kombination aus den beiden Varianten möglich: zuerst wird gelogen, und dann bricht das Chaos aus, und es wird nichts mehr beobachtet.

Monsignore

Einwendungen oder Abwendungen?

Gerhard, Dienstag, 23.02.2010, 12:44 vor 5925 Tagen @ Monsignore (3049 Aufrufe)

Guten Morgen gleichfalls,

Es kann aber nicht so subtil sein, dass es den Instrumenten der
Naturwissenschaftler entgeht.

Ich habe an anderer Stelle mit LINKS darauf hingewiesen, dass die
seismische Aktivität der Erde heute weltumspannend und fortlaufend
protokolliert wird, und daß genauso sorgfältig der Magnetismus der Erde
und der Sonne beobachtet wird. Der Grund für diesen Beitrag liegt

darin,

dass ich heute morgen eine Webseite gefunden habe, auf der die
Schwankungen der Erdrotation diskutiert und fortlaufende

Beobachtungsdaten

dazu veröffentlicht werden.


Es gibt 2 Möglichkeiten, dass DU nichts davon erfährst:

- Es wird was festgestellt, aber wie viele andere Wahrheiten auch in der
heutigen Zeit schlicht unterschlagen und die Daten für die Öffentlichkeit
gefälscht. Dies ist der heutige Standard.

es gibt verschiedene andere Möglichkeiten, das zu umgehen ...

- Es wird nichts festgestellt, weil das vorher bereits einsetzende profane
Chaos auf Erden in Form von Aufständen, Bürgerkriegen, richtigen Kriegen
und Hungersnöten die Wissenschaftler von ihren Beobachtungsposten
vertrieben hat. Dann misst keiner mehr was. Und wenn noch einer was misst,
ist die Datenleitung gekappt und er bleibt auf den Ergebnissen sitzen. So
einfach ist das.

es gibt weitere Möglichkeiten, auch das zu umgehen ...

wenn man diese beiden von Dir genannten Möglichkeiten, die einem der gesunde Menschenverstand, die Lebenserfahrung und die Lektüre des Weltwendeforums durchaus nahelegen,

ebenfalls vorher in Betracht zieht.

Und allgemein etwas positiver denkt ....

meint Gerhard

Erde von außen betrachtet

mica, Dienstag, 23.02.2010, 18:28 vor 5925 Tagen @ Gerhard (3187 Aufrufe)

Es kann aber nicht so subtil sein, dass es den Instrumenten der
Naturwissenschaftler entgeht.


Hallo Gerhard,

danke für die Links!


Du hast recht, es werden immer nur Bruchstücke gezeigt, verbinden müsste man die Quellen selbst.
Z.T. macht dies schon Frank Condon
[http://www.geo-seismic-labs.org/GSL/gsl_live.htm]
er bezieht auch die Sonne und andere elektromagnetische Quellen mit ein, aber konzentriert sich mehr auf Seismiszität.

Weil es grad dazu passt - danke an Franz Liszt, der mich wieder an Lou Famoso erinnert hat! - die NDE in Folge seines Autounfalls 1963 (!), bevor es Terrorattacken gab, oder Internetberichte über weltweite mögliche oder stattfindende Katastrophen erzählt von seiner Sicht "von oben", was er da auf die Erde zukommen sieht, auch das Wanken der Polachsen, die reverse Drehbewegung:

"The sun was expanding and spewing off huge ecto-plasma balls, more then it has ever done in its past, and in the very direction the planets would orbit through. I could not take my eyes from the Earth and as I watched what effect these eruptions would have on the Earth.

A large mass passed me, larger then any of the planets known to me, and as it passes, I see the Earth wobble wildly as would a top toward the end of its spin. The rotation stopped and slowly started again but it was tilted now and I was drawn in closer like the zoom of a lens.

The ash clouds that had engulfed the Earth thinned, and like a tack welded piece of metal being dismantled, I could see the ocean bodies starting to rise - first the Pacific along the "Ring of Fire", then the others, synchronistical.

As the waters shifted upon the landmasses, the landmasses started to sink under the waters added pressure upon it. When the pressures equaled out, to the spin of the changing axis, the Earth no longer looked as it did moments before. It was newer, cleaner, more beautiful with darker greens and lighter blues. Some of the new landmasses looked similar to a few of the other planets I had recently visited with Michael."


Volle Länge hier:
[http://www.near-death.com/forum/nde/000/05.html]
oder aktueller hier:
[http://s2.webstarts.com/lifeafterdeath/index.html]


Passt auch zum Stand auf der Sonne - der größte jemals(zumindest von SOHO) beobachtete Materieaustoss mit über 1 Mio. km Länge findet derzeit statt! Tendenz wachsend.... und in in etwa auf die Erde gerichtet.
Das Filament orientiert sich zwar wieder zur Sonne hin, es könnte aber auch sein, dass sich später etwas davon Richtung Erde bewegt.
[www.spaceweather.com]

LG
mica

intergalaktische Reisen

Gerhard, Mittwoch, 24.02.2010, 10:07 vor 5924 Tagen @ mica (3115 Aufrufe)

Danke, Mica, für diesen Hinweis!

Eigentlich gefallen mir solche "Nahtoderlebnisse" sehr.

Denn sie sind, nun ins Große gewendet, was für Bruchteile von Sekunden oder Minuten bei der gewöhnlichen *) Vision/Schauung ebenfalls geschieht.

Es gilt aber dennoch: das was "gesehen" wird, ist immer eine Mischung aus Lebenserfahrungen, Emotionen und Gedankenbildern des Sehers PLUS ein Eindringen in völlig neue Räume der "jenseitigen" Wirklichkeit. Wobei diese Räume Zukunft sein können, oder Vergangenheit, oder Entferntes oder auch völlig Abstraktes oder was immer ...

Bei dem von Dir zitierten Loius Famoso möchte ich annehmen, dass er bereits vor dem Unfall/Nahtoderlebnis sich schon mit Astronomie und Polsprung und anderen esoterischen Dingen beschäftigt hatte. Ansonsten wären mir seine intergalaktischen Raum- und Zeitreisen nicht erklärbar.

Nimm einfach an, einer unserer Vorfahren wäre im Kampf gegen einen Höhlenbären schwer verletzt worden, ins Koma gefallen und hätte auch ein Nahtoderlebnis gehabt. Er hätte nach seiner Errettung durch die Kumpels und nach der Wiederbelebung dann bestimmt nichts von Planeten und Sonnen und Poldrehungen etc. erzählt ...

Ich hoffe, Du verstehst, was ich meine. Wir müssen, wenn wir mit solchen Texten umgehen, immer kritisch und auf der Hut sein.

Wegen dem in dieser Vision beschriebenen Anhalten der Erdrotation und dem Neu-Beschleunigen lese bitte auch meine Antwort an Mario in dieser Beitragssequenz.

Herzliche Grüße, Gerhard

*) die für uns hier im Forum gewöhnliche Vision/Schauung wird in der Psychologie bzw. Parapsychologie als ASW bezeichnet: als außergewöhnliche, genauer außersinnliche Wahrnehmung

Lou Famoso`s Reisen

mica, Mittwoch, 24.02.2010, 11:47 vor 5924 Tagen @ Gerhard (2937 Aufrufe)

Bei dem von Dir zitierten Loius Famoso möchte ich annehmen, dass er
bereits vor dem Unfall/Nahtoderlebnis sich schon mit Astronomie und
Polsprung und anderen esoterischen Dingen beschäftigt hatte. Ansonsten
wären mir seine intergalaktischen Raum- und Zeitreisen nicht erklärbar.

Hallo Gerhard,

ich kenne Lou Famoso nicht persönlich, Basey tut es. Wenn er wieder mehr Zeit hat werde ich ihn fragen ob er Lou interviewen kann. Oder es bei Gelegenheit selber tun :-)


Nur aus dem Text heraus: Lou war ein junger Bursch der eher harten Sorte, der nach seiner (damals, 1963, noch jungen) Vergangenheit zu urteilen mehr mit Bars und Schlägereien beschäftigt war, als mit esoterischem Trara.
Es(die OBE-Reisen) ist unglaublich, denn beweisen läßt sich so etwas nicht. Aber diese Beschreibungen kommen immer wieder, eben auch von Menschen, die absolut nichts mit höheren Sphären zu tun haben.


Natürlich könnt ihr Lou auch selber fragen wie er damals so drauf war, er ist auf prophecies.us zu finden, soweit ich weiß.

LG
mica

Und es hat bumm gemacht

Kiaril, Donnerstag, 25.02.2010, 13:02 vor 5923 Tagen @ mica (2873 Aufrufe)

Laut Spaceweather.com hat es das Filament heute Nacht in Stücke gerissen. Ein fetter Materie-auswurf hat die Sonne verlassen. Ob er die Erde trifft ist ungewiss, wenn ja, dann ca. am 28. Februar.

Es sollten dann schöne Polarlichter zu sehen sein. Also Augen auf.

Kreisel; Bohr - Kreisel;

Mario, Dienstag, 23.02.2010, 21:00 vor 5925 Tagen @ Gerhard (3022 Aufrufe)

Moin Gerhard,

das mit dem kippen der Erdachse geht mir seit einiger Zeit durch den Kopf....
Warum gibt es denn keine "Vorwarnung"?>

Ich bin zu einer These gekommen, die eine einfache Erklärung geben könnte....

Es gibt da den sogenannten: Bohr-Kreisel;

http://www.wissenschaft-shop.de/hoerbuch-software-spiele/kreisel-physikspielzeug/stehauf-kreisel-aus-aluminium-die-geschenkidee.html

Die Sache erklärt sich eigentlich von selbst. Man könnte sich ja darüber einmal Gedanken machen.
Auch das schwappen der Meere - z.B. über die höchsten Gebirge dieser Erde - ist nicht zwingend.

Gedankenexperiment:

Man nehme eine Weihnachtsschneekugel aus Glas und dreht diese zügig um die eigene Achse.
Dann dreht sich der Kunstschnee im inneren - irgendwann - gleichmäßig mit.
Wenn man dann die Kugel nun auf den Kopf stellt, verändern sich die Flocken im Innenraum der Kugel nicht....

Nur mal so darüber nachgedacht....

Viele Grüße!:-)

Mario

--
„Wer alles verteidigt, verteidigt nichts mehr.“ - Gerhard Johann David von Scharnhorst 1755 - 1813

Beim Aufstehen

Gerhard, Mittwoch, 24.02.2010, 09:38 vor 5924 Tagen @ Mario (3000 Aufrufe)

Hallo, guten Morgen Mario -

Du hast schon Recht. Auch wenn die mechanische Achse *) der Erde total kippen würde, liefe die Rotation in der gleichen Drehrichtung weiter. **) Das wären aber unvorstellbare Kräfte, die für so einen totalen Kipp involviert sein müßten. Wobei nicht die Geschwindigkeit eines anderen (vorbeiziehenden?) Körpers massgebend wäre sondern primär seine Masse. Und natürlich seine Richtung/Position ***). Die Erde kann so eine Kippbewegung nicht aus sich heraus machen, weil ja bereits alles im Gleichgewicht ist (uns sie außerdem nicht so asymmetrisch ist bzw. plötzlich werden kann wie dieser berühmte Kreisel, über den sich die Nobelpreisträger damals am Bodensee gestritten haben).

Eines ist nun wichtig: der Aufstellvorgang oder Kippvorgang ist hier das Entscheidende. Während sich die Trägheitskräfte in Bezug auf die Rotation praktisch nicht ändern, werden bei dem einmaligen Kippvorgang enorme Massenbewegungen angestoßen, etwa in den Ozeanen ****) oder natürlich von Kruste gegen Mantel usw. Obwohl das alles pure und verrückte Spekulation ist, würde ich schätzen, dass alleine die Meereswellen stellenweise mehrere hundert Meter hoch sein müßten (Detlef "sieht" und schätzt 50 Meter Wellenhöhe 1200 km im Inland). Es kommt praktisch darauf an, wie schnell der Kippvorgang vollzogen wird.

Ich darf noch kurz anfügen, dass ein überschwerer Körper, der ins Planetensystem eindringen oder aber auch von der Ferne aus das Planetensystem stören würde, die Erde nur um ein paar tausend Kilometer aus ihrer gewohnten Bahn ablenken bräuchte, und schon müßte sich kompensatorisch die Erdrotation ein klein wenig ändern - aber das reichte aus, um die Tsunamis und das Zittern der kontinentalen Platten bzw. der Erdkruste zu erklären. Es kommt aber auch hier darauf an, wie schnell eine solche Störung auftritt. Sie müßte eher impulsartig sein. Und das ist eine Voraussetzung, die ich in diesem meinen Modell noch nicht unterbringen kann. Für den Rest des Tages möchte ich mich deshalb lieber "vernünftigeren" und erfreulicheren Dingen zuwenden ...

Aber Dein Hinweis auf diesen Kreisel war sehr wichtig. Dieses kleine Ding zeigt, wie wenig die Physik von der Welt erst versteht.

Grüße, Gerhard


*) nicht zu verwechseln mit der (gedachten) Achse durch die beiden Magnetpole

**) ein Anhalten der Rotation und ein Neustarten, womöglich in eine andere Richtung, ist m.E. etwas völlig Absurdes, während das, über das wir gerade diskutieren, nur etwas leicht Absurdes ist ...

***) der hätte übrigens schon vorher auf seinem Weg auch das übrige Planetensystem gehörig durcheinandergewirbeln müssen, was uns nicht entgehen könnte ...

****) nicht zu vergessen die Eismassen an den Polen, die dabei durchgerüttelt und teilweise sich in Bewegung setzten würden!

die rotierende Kartoffel....

Mario, Mittwoch, 24.02.2010, 23:27 vor 5924 Tagen @ Gerhard (2925 Aufrufe)

Hallo, guten Morgen Mario -

Moin Gerhard,

Du hast schon Recht. Auch wenn die mechanische Achse *) der Erde total
kippen würde, liefe die Rotation in der gleichen Drehrichtung weiter. **)
Das wären aber unvorstellbare Kräfte, die für so einen totalen Kipp
involviert sein müßten. Wobei nicht die Geschwindigkeit eines anderen
(vorbeiziehenden?) Körpers massgebend wäre sondern primär seine Masse. Und
natürlich seine Richtung/Position ***). Die Erde kann so eine Kippbewegung
nicht aus sich heraus machen, weil ja bereits alles im Gleichgewicht ist
(uns sie außerdem nicht so asymmetrisch ist bzw. plötzlich werden kann wie
dieser berühmte Kreisel, über den sich die Nobelpreisträger damals am
Bodensee gestritten haben).

Die Sache mit dem Kreisel ist ja etwas erklärt, aber noch nicht ganz....Man geht da von einigen Sachen aus, die rechnerisch einigermaßen gut angepaßt sind. Es lassen sich auch gute Berechnungen aus dem Netzt ziehen (wen es interessiert).
Für den Normalbürger reicht ein Newton aus, um die Physik zu erklären....
Wenn es etwas komplizierter wird, muß man schon etwas tiefgründiger schürfen. Das soll aber hier nicht das Thema sein.

Eines ist nun wichtig: der Aufstellvorgang oder Kippvorgang ist hier das
Entscheidende. Während sich die Trägheitskräfte in Bezug auf die Rotation
praktisch nicht ändern, werden bei dem einmaligen Kippvorgang
enorme Massenbewegungen angestoßen, etwa in den Ozeanen ****) oder
natürlich von Kruste gegen Mantel usw. Obwohl das alles pure und verrückte
Spekulation ist, würde ich schätzen, dass alleine die Meereswellen
stellenweise mehrere hundert Meter hoch sein müßten (Detlef "sieht" und
schätzt 50 Meter Wellenhöhe 1200 km im Inland). Es kommt praktisch darauf
an, wie schnell der Kippvorgang vollzogen wird.

Richtig. Ich führe da auch mal fix die Kreiselkräfte an.... Wenn sich ein Rad (z.B. in einer Fahrradachse) dreht, ist es von außen schwer - dieses in seiner Kreiselbewegung zu beeinflussen. Auch wenn Störungen von außen durch einen plötzlichen potenziellen Kraftaufwand eingebracht werden. Das Rad dreht sich in seiner Grundbewegung weiter.

--> es müßten demzufolge schon größere Kräfte wirken, die das Rad aus dieser Bewegung stoßen könnten.

Im Bezug auf die Erde wären das unverhältnismäßig große Kräfte....
Das schafft mal nicht so fix ein Asteroid oder Sternschnupp....;-)
Zur Zeit sind keine größeren Himmelskörper bekannt, die diese Kräfte an der Erde bewirken könnten (Nibirudingsda mal ausgenommen).
Die Kraftbeeinflussung innerhalb eines gefestigten Systemes - und da schließe ich unser Somnnensystem mit ein - ist ausgeglichen und auch mathematisch bewiesen.

Ich darf noch kurz anfügen, dass ein überschwerer Körper, der ins
Planetensystem eindringen oder aber auch von der Ferne aus das
Planetensystem stören würde, die Erde nur um ein paar tausend Kilometer
aus ihrer gewohnten Bahn ablenken bräuchte, und schon müßte sich
kompensatorisch die Erdrotation ein klein wenig ändern - aber das reichte
aus, um die Tsunamis und das Zittern der kontinentalen Platten bzw. der
Erdkruste zu erklären. Es kommt aber auch hier darauf an, wie schnell eine
solche Störung auftritt. Sie müßte eher impulsartig sein. Und das ist eine
Voraussetzung, die ich in diesem meinen Modell noch nicht unterbringen
kann. Für den Rest des Tages möchte ich mich deshalb lieber
"vernünftigeren" und erfreulicheren Dingen zuwenden ...

Wenn es diesen schweren Körper denn gäbe, würde er eventuell verheimlicht werden (was ich aber bei der großen Anzahl an Hobbyastronomen ausschließen würde) - oder aber es gibt ihn einfach nicht.
Ein z.B. so großer Körper wie der berühmte Nibi benötigt aber auch eine gewisse Ausgangsgeschwindigkeit, die aufgrund von Annäherungen (vorbeiflug) an diversen Himmelskörpern zunehmen kann.
Es geht aber nicht, daß der mal fix hinter der Sonne so rumhängt, um vom langen Flug aus dem Universum eine Zigarettenpause einzulegen gedenkt - und dann mal schnelle mit pfeifenden Trompetenklängen auf die Erde wuselt....
Von diversen Handtelefonvideos aus dem Netz halte ich da auch nicht viel....

Aber Dein Hinweis auf diesen Kreisel war sehr wichtig. Dieses kleine Ding
zeigt, wie wenig die Physik von der Welt erst versteht.

Die Erde ist aber keine Kugel (Bohr-Kreisel)sondern hat eher die Form einer Kartoffel. Deshalb wäre ein kippen über die komplette Achse m.A. auch nicht möglich. Es würde/könnte zu der geschauten Verschiebung kommen - mit all den Unannehmlichkeiten pp. - aber eben nicht zu einer kompletten "aufdenkopfstell" wie bei diesem Kreisel.
Auch diverse Magmaausbrüche - die so eine Verschiebung auslösen könnten - halte ich für ungeeignet.

Man denke nur mal wieder an das o.g.Rad.

Wenn dort aus dem drehenden Fahrradrad eine Beule wegen der porösen Decke herausquillt, ändert sich an der Drehbewegung des Rades nichts. Es holpert ein wenig, mehr aber auch nicht. Es holpert aber nur deshalb, weil das Rad auf der Erde rumdonnert und eben nicht im Vakuum bewegt wird....
Die Kräfte die notwendig wären, können auch im Inneren der Erde verborgen sein.
Das kann z.B. auch die Menschheit selber veranlassen.
Ich verweise da z.B. auf die Projekte Haarp/Blue-Beam Projekt/Wetterbeeinflussung/Erdbebenmachend/Cern pp.....

Grüße, Gerhard

Viele Grüße auch zurück!:-)

Mario


*) nicht zu verwechseln mit der (gedachten) Achse durch die beiden
Magnetpole

**) ein Anhalten der Rotation und ein Neustarten, womöglich in eine andere
Richtung, ist m.E. etwas völlig Absurdes, während das, über das wir
gerade diskutieren, nur etwas leicht Absurdes ist ...

***) der hätte übrigens schon vorher auf seinem Weg auch das übrige
Planetensystem gehörig durcheinandergewirbeln müssen, was uns nicht
entgehen könnte ...

****) nicht zu vergessen die Eismassen an den Polen, die dabei
durchgerüttelt und teilweise sich in Bewegung setzten würden!

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„Wer alles verteidigt, verteidigt nichts mehr.“ - Gerhard Johann David von Scharnhorst 1755 - 1813

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