Hallo Kiaril!
Passt zum Fymbul-Winter von drei Jahren. Dass soll eine Zeit sein, bei der drei superharte Winter von drei sehr kühlen, regenreichen Sommern abgelöst werden sollen...
Der Fymbul-Winter ist vermutlich nichts anderes als 'unser' Kältesommer.
Also meines Wissens ist in der Edda nicht die Rede von drei Jahren,
sondern von drei sehr kurz aufeinanderfogenden Wintern.
Die "drei Jahre" sind später dazugedichtet worden, da es ohne das Wissen
des Kältesommers bzw. der Minieiszeit sich gar nicht anders abspielen
kann.
=> Winter, Kältesommer, Winter.
"Wenn der Fimbul kommt, der dreimalige Winter, dann erfriert die Welt, dann stirbt das, was im Frühling noch lebte, und es endet die Geburt von Leben. Begraben die Welt unter Frost. Und die Riesen kommen, und die Fimbulbestien kriechen aus ihren Löchern und Nestern. Dann rauben sie unsere Kinder, töten unsere Frauen und setzen unseren Kriegern alles entgegen, was sie aufbringen können!"
- Ragin, Erzählungen aus Midgard
"Der Fimbulvetr ist der letzte Winter. Und zieht er vorüber, und glauben wir, dass es vorbei ist, dann kommt das Weltenende, das Ragnarök."
- Ivar, zu seinem Sohn Tjoenn
"Vom Wind und vom Sturm lässt er sich tragen, der Fimbul. Er ist kein Mensch, er ist kein Alf oder Riese oder einer der Trolle. Der Fimbul IST."
Unbekannte Quelle
Schau mal, was Ragin aus Midgard erzählt: im Frühling erwacht das Leben,
und plötzlich friert alles ab.
Ivar zu Tjoenn: nach dem Winter das Ende. Die Warnung,
das Wunder, der Funkenregen, der Russeneinmarsch, die 3tf.
Von einer großen Finsternis ist im Ragnarök ebenfalls die Rede.
Nach dem Ragnarök soll es mit einem jungen, überlebenden Gott
weitergehen (ähnlich dem Noah in der Bibel).
Ebenso dreht sich die Welt noch eine Zeitlang weiter nach der
Finsternis, den Schauungen nach.
Mfg,
Eyspfeil