potentiell gefaehrlicher

detlef, Mittwoch, 19.05.2010, 13:56 vor 5840 Tagen @ Kiaril (3977 Aufrufe)

Zur Zeit heftige Aktivität.

Sage und schreibe über 200 Tonnen Vulkanasche werden pro SEKUNDE in die
Luft geschleudert.

http://en.vedur.is/earthquakes-and-volcanism/articles/nr/1884

Das macht eine Masse von ca. 17 Mio. Tonnen pro TAG!!

Heftig!

moin,

fuer potentiell gefaehrlicher halte ich das oel leck.
wenn das oel genug wasseroberflaeche "versiegelt", wird die wolkenbildung verringert.
wodurch a) auf allen kontinenten mehr duerre herrschen koennte, und b) die abstrahlung langwelliger waerme nicht mehr so stark verhindert werden koennte.

resultat= (hunger-)unruhen und kaeltesommer?


gruss,detlef

--
"Wer eine Meinung hat, ist zu dumm zum Wissen und zu schwach zum Glauben.“

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Ölteppich

Taurec ⌂, München, Mittwoch, 19.05.2010, 16:56 vor 5840 Tagen @ detlef (3856 Aufrufe)

Hallo!

Der Ölteppich bedeckt (allerdings ausgehend von den 10.000 km² vom 30. April) nur etwa 0,003 % der Ozeanoberfläche. Die Auswirkungen auf das Klima dürften also begrenzt sein.
Und wenn ich mir die Windrichtung im Golf anschaue, die in der Regel nach dem Nordamerikanischen Festlande weist, sollten die Folgen aus geringerer Verdungstung auch auf diesen Erdteil begrenzt sein.
Vielleicht fällt die Hurrikan- und Tornadosaison dieses Jahr glimpflicher aus?

Interessant fände ich es allerdings, wenn man dem russischen Vorschlag, das Loch am Meeresgrund mit einer Atombombe zu verschließen, Folge leisten würde. Womöglich könnten wir dann bessere Aussagen über die Möglichkeit von Irlmaiers Bombenflut treffen, bzw. über das Explodieren von Atombomben in großer Tiefe.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Mit Atombombe Bohrloch verschließen?

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Donnerstag, 20.05.2010, 18:16 vor 5839 Tagen @ Taurec (4116 Aufrufe)

Hallo Taurec!

Interessant fände ich es allerdings, wenn man dem russischen Vorschlag, das Loch am Meeresgrund mit einer Atombombe zu verschließen, Folge leisten würde. Womöglich könnten wir dann bessere Aussagen über die Möglichkeit von Irlmaiers Bombenflut treffen, bzw. über das Explodieren von Atombomben in großer Tiefe.

Ist das ein Witz, oder habe ich mich verlesen?
Die Russen schlagen allen Ernstes vor, das Bohrloch mit einer
Bombe abzudichten?

Ich bin weder Techniker noch Geologe, wie soll das vonstatten gehen,
ein Loch in 1500m Meerestiefe mit einer Bombe zu verschließen?
Sollen vielleicht die durch die Atombombe verdrängten Wassermassen
dann helfen, an das Loch heranzukommen, und währenddessen
der Schutzmantel übergestülpt werden oder so ähnlich?

Mfg,
Eyspfeil

Wird kaum durchzusetzen sein wegen Protesten

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Donnerstag, 20.05.2010, 18:41 vor 5839 Tagen @ Taurec (3537 Aufrufe)

Hallo!

Siehe hier:

http://www.welt.de/wissenschaft/article7566481/Russen-empfehlen-Atombombe-gegen-die-Oelflut.html

Hat angeblich schon fünfmal funktioniert.

Gruß
Taurec

Jau, danke Taurec!
Wird aber im Westen Proteste auslösen wegen der
freigesetzten Strahlung.

Klar, nicht nur die Sowjets führten während des
Kalten Krieges Experimente durch mit Atombomben.
Auch Amerikaner, Briten und Franzosen.

Aber 2010 noch sowas durchführen?
Vieleicht lädt Obama russische Experten ein, wenn
sonst alle Versuche fehlschlagen werden.
Und dann muß noch der Kongress zustimmen.

Grüße,
Eyspfeil

Atombombe ins Loch - und BOOOM

Franz Liszt, Donnerstag, 20.05.2010, 21:23 vor 5839 Tagen @ Taurec (3584 Aufrufe)

Hat schon 5 mal funktioniert?

Auch in einem der größten Lager der Welt? Das unter enormem Druck steht?

Auch in so großer Tiefe?

Auch zwischen so viel Methan-Hydrat?

Auf welcher Fläche würde denn das Hydrat "entkorkt"? Reicht das für den prophezeiten Mega-Tsunami in Florida? Vielleicht für das "global coastal Event", das die Web-Bots prophezeien?

Nach meiner Einschätzung führt das Zertrümmern des Bodens dort zu lang anhaltenden Öl-Austritten dieses gigantischen Öl-Lagers. Es soll ja bis Venezuela reichen, wo Chavez grad seine Bohrinsel verloren hat.

Gruß franz_liszt

Ölteppich - Golfstrom

mica, Mittwoch, 19.05.2010, 19:19 vor 5840 Tagen @ detlef (3852 Aufrufe)

fuer potentiell gefaehrlicher halte ich das oel leck.
wenn das oel genug wasseroberflaeche "versiegelt", wird die wolkenbildung
verringert.
wodurch a) auf allen kontinenten mehr duerre herrschen koennte, und b) die
abstrahlung langwelliger waerme nicht mehr so stark verhindert werden
koennte.

resultat= (hunger-)unruhen und kaeltesommer?


gruss,detlef

Hallo Forum,

vor allem unterbindet der Ölfilm die Erwärmung des Wassers!
Zur Zeit befindet sich ein Teil des Öls (auch die unterseeischen Blasen) schon auf dem Weg Richtung Nordosten, gestern wurden Teerbrocken bei Key West raus gefischt, bald macht sich das Öl mit dem Golfstrom nach Norden auf.

Sollte der Ölfluß nicht unterbunden werden, könnte es zur Störung des Golfstrom-Bandes kommen, weil die Temperaturgefälle nicht mehr richtig zusammenspielen. Was das heißt wißt ihr ja.

Gruß
mica

Ps. ...noch ein paar kleinere Vulkanausbrüche die langandauernd Asche ausstossen, plus gestörter Golfstrom...
Es braucht keine großen Katastrophen, es reicht wenn ein paar kleine zusammenspielen.
Wobei ich der Meinung bin, dass das Ölleck ein enormes Ereignis darstellt.

Behinderung der Verdunstung heisst weniger Wärmekapazität der Luft

Kiaril, Mittwoch, 19.05.2010, 19:36 vor 5840 Tagen @ detlef (3817 Aufrufe)

Man kennt es ja z.B. von der Sahara,

tagsüber kochendheiss, nachts Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt da einfach zuwenig Luftfeuchtigkeit in der Luft ist.

Wasserdampf bzw Luftfeuchtigkeit sind enorme Wärmespeicher.

Sollte sich ein dünner Ölfilm großflächig ausdehnen, ist nicht nur die Windrichtung ausschlaggebend, sonder auch die Stärke der Meeresströmung. Beim Golfstrom ist die z.T. enorm.

Viele klimatische Einflüsse werden über die Verdunstung dieser warmen Meeresströmung geregelt. Wird diese gestört sollte dies erhebliche Folgen nach sich ziehen.

Insofern sehe ich wie detlef durchaus Potential, zumal die undichte Ölquelle nicht von heute auf morgen geschlossen werden kann. Wie lange die braucht bis diese versiegt sagte bisher noch keiner.

Ähnlich verhält es sich mit den Ascheteilchen, repektive Säuretropfen aus Vulkanen. Auch diese können sich über Jahre in der Luft halten. Insofern dürfte ein beständiger kräftiger Ascheaustoss ähnlich verheerend sein wie ein großer singulärer Knall.

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Golfstrom

Taurec ⌂, München, Mittwoch, 19.05.2010, 19:54 vor 5840 Tagen @ Kiaril (4318 Aufrufe)

Hallo!

Sollte sich ein dünner Ölfilm großflächig ausdehnen, ist nicht nur die
Windrichtung ausschlaggebend, sonder auch die Stärke der Meeresströmung.
Beim Golfstrom ist die z.T. enorm.

Eigentlich ist der Bereich, in dem der Ölteppich ist, nur zu einem geringen Teil am fertigen Golfstrom beteiligt, der eher südlich davon verläuft:

http://www.klimafit.at/bilder/golfstrom_gross.jpg

Wieviel das ausmacht, bleibt abzuwarten.

Ähnlich verhält es sich mit den Ascheteilchen, repektive Säuretropfen aus
Vulkanen. Auch diese können sich über Jahre in der Luft halten. Insofern
dürfte ein beständiger kräftiger Ascheaustoss ähnlich verheerend sein wie
ein großer singulärer Knall.

Wichtig ist, daß der Vulkan in eine Höhe ausstößt, die über die Troposhäre reicht, wo sich das Wetter abspielt und die Asche schnell wieder ausgewaschen wird. So ab 8 bis 10 Kilometern wird es bei entsprechender Menge eklig.
Der Eierfallajöhkühl bläst meines Wissens nicht hoch genug. Ein großer Knall ist eher geeignet, das Zeug auch in die Stratosphäre zu schleudern.
Wir sollten wohl eher auf den größeren Nachbarvulkan schauen, der bisher immer zeitnah ausbrach.

Gruß
Taurec

--
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Golf

mica, Mittwoch, 19.05.2010, 22:10 vor 5840 Tagen @ Taurec (3947 Aufrufe)

Eigentlich ist der Bereich, in dem der Ölteppich ist, nur zu einem
geringen Teil am fertigen Golfstrom beteiligt, der eher südlich davon
verläuft:

http://www.klimafit.at/bilder/golfstrom_gross.jpg

Wieviel das ausmacht, bleibt abzuwarten.


Noch befindet sich das Öl innerhalb des Golfs; es ist wenige Tage vom Golfstrom entfernt, denn Floridastrom und Golfstrom sind eng verwoben.

eine tägliche aktualsierte Seite hierzu:
NOAA watch


Gruß
mica

Ölfilm

Monsignore, Donnerstag, 20.05.2010, 00:22 vor 5840 Tagen @ detlef (3627 Aufrufe)

Moin Detlef,

fuer potentiell gefaehrlicher halte ich das oel leck.
wenn das oel genug wasseroberflaeche "versiegelt", wird die wolkenbildung
verringert.
wodurch a) auf allen kontinenten mehr duerre herrschen koennte, und b) die
abstrahlung langwelliger waerme nicht mehr so stark verhindert werden
koennte.

resultat= (hunger-)unruhen und kaeltesommer?

Ist mir heute auch schon in den Sinn gekommen: wenn ein feiner Ölfilm über dem Atlantik schwebe, würde weniger verdunsten, wie wenn man in kochendes Wasser ein paar Tropfen Olivenöl gibt.

Die Folge ist wie Du schon sagst kein Kältesommer, sondern ein extrem trockener Sommer in den westlich davon liegenden Gegenden. Mit sehr heißen Tagen und aufgrund geringer Luftfeuchte sehr kalten Nächten.

Was aber nicht ausschließt, dass durch den Vulkan, wenn er noch eine Weile vor sich hintobt, nicht auch der Kältesommer noch kommen könnte.

Oder: die feine Vulkanasche als Kondensationskeim verstärkt das Abregnen der Flüssigkeit noch über dem Meer, bevor es ins Landesinnere getrieben wird.

Man bedenke bitte eines: vor 8 Wochen gab es weder Vulkanasche, noch Ölkatastrophe! Bisher ist weder bei dem einen noch bei dem anderen ein Ende abzusehen. Diese Dinge einfach abzutun trägt dem Gesamtbild nicht Rechnung. Wahrscheinlich sind es immer mehrere DInge, die gleichezitig eintreffen, um dann "zufällig" zu einem großen Ganzen zu werden.

Black Rain - Brahan the Seer

mica, Donnerstag, 20.05.2010, 07:00 vor 5839 Tagen @ Monsignore (3780 Aufrufe)

Moin Detlef,

Oder: die feine Vulkanasche als Kondensationskeim verstärkt das Abregnen
der Flüssigkeit noch über dem Meer, bevor es ins Landesinnere getrieben
wird.


Guten Morgen,

der legendäre Seher Brahan oder Kenneth McKenzie aus dem 17. Jhdt(?)von der Isle of Lewis, Schottland:

'... after which deer and other wild animals shall be exterminated by horrid black rain." Schottland soll unbewohnbar werden, die Bevölkerung später aber wieder zurückkehren.

Asche aus Island hatte im 18. Jhdt. verheerende Folgen für die Bevölkerung Nordwesteuropas, es wurde aber dadurch nicht unbewohnbar, trotzdem verließen viele das Land(Irland, Schottland - hier im Verband mit der politischen Tragödie).

Könnte es ein, dass noch ein stärkerer Ausbruch auf Island bevor steht!>

Brahan kann zeitlich nicht genau festgelegt werden; der Überlieferung nach aus dem 16. oder. 17. Jhdt. je nach dem - es gab womöglich zwei unterschiedliche Brahans. Auf jeden Fall aber vor den 19. Jhdt, da es einige erfüllte und belegte Schauungen aus dieser Zeit und später gibt. Lustig: die Kuh-Story...

Quellen:
Psychic
div. Sammlungen
Clan McKenzie
E. Shackle

Gruß
mica

Dazu eine Theorie über Ausbruchszyklen der isländischen Vulkane.

Kiaril, Mittwoch, 19.05.2010, 18:47 vor 5840 Tagen @ Kiaril (3853 Aufrufe)
bearbeitet von Kiaril, Mittwoch, 19.05.2010, 18:52

Passt zum Fymbul-Winter von drei Jahren. Dass soll eine Zeit sein, bei der drei superharte Winter von drei sehr kühlen, regenreichen Sommern abgelöst werden sollen...

Zitat aus dem Link:

Der Ausbruch des Laki stieß 1783 so viel Asche in die Atmosphäre, dass es auf der gesamten nördlichen Hemisphäre für fast drei Jahre kühler als normal wurde. Als Auswirkung der niederen Temperaturen kam es zu Missernten, durch die fast zwei Millionen Menschen starben.

http://orf.at/100517-51302/>href=http%3A%2F%2Forf.at%2F100517-51302%2F51303txt_story.html

Präzisierung

Kiaril, Mittwoch, 19.05.2010, 23:09 vor 5840 Tagen @ Kiaril (3741 Aufrufe)

Passt zum Fymbul-Winter von drei Jahren. Dass soll eine Zeit sein, bei der
drei superharte Winter von drei sehr kühlen, regenreichen Sommern abgelöst
werden sollen...

Zitat aus dem Link:

Der Ausbruch des Laki stieß 1783 so viel Asche in die Atmosphäre, dass
es auf der gesamten nördlichen Hemisphäre für fast drei Jahre kühler als
normal wurde. Als Auswirkung der niederen Temperaturen kam es zu
Missernten, durch die fast zwei Millionen Menschen starben.


Wollte nicht damit sagen, dass der Ausbruch des Laki den prophezeihten Fimbul-Winter verursachte, sondern auffallend ist der genannte Zeitraum von drei Jahren.

D.h. schwere Vulkanausbrüche in dieser Gegend können das Wetter Europas drei Jahre lang in prophezeihter Weise beeinflussen. Insofern bemerkenswert.

Fymbulwinter nichts anderes als der Kältesommer!

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Freitag, 21.05.2010, 00:08 vor 5839 Tagen @ Kiaril (3592 Aufrufe)
bearbeitet von Eyspfeil, Freitag, 21.05.2010, 00:13

Hallo Kiaril!

Passt zum Fymbul-Winter von drei Jahren. Dass soll eine Zeit sein, bei der drei superharte Winter von drei sehr kühlen, regenreichen Sommern abgelöst werden sollen...

Der Fymbul-Winter ist vermutlich nichts anderes als 'unser' Kältesommer.
Also meines Wissens ist in der Edda nicht die Rede von drei Jahren,
sondern von drei sehr kurz aufeinanderfogenden Wintern.
Die "drei Jahre" sind später dazugedichtet worden, da es ohne das Wissen
des Kältesommers bzw. der Minieiszeit sich gar nicht anders abspielen
kann.
=> Winter, Kältesommer, Winter.

"Wenn der Fimbul kommt, der dreimalige Winter, dann erfriert die Welt, dann stirbt das, was im Frühling noch lebte, und es endet die Geburt von Leben. Begraben die Welt unter Frost. Und die Riesen kommen, und die Fimbulbestien kriechen aus ihren Löchern und Nestern. Dann rauben sie unsere Kinder, töten unsere Frauen und setzen unseren Kriegern alles entgegen, was sie aufbringen können!"
- Ragin, Erzählungen aus Midgard

"Der Fimbulvetr ist der letzte Winter. Und zieht er vorüber, und glauben wir, dass es vorbei ist, dann kommt das Weltenende, das Ragnarök."
- Ivar, zu seinem Sohn Tjoenn

"Vom Wind und vom Sturm lässt er sich tragen, der Fimbul. Er ist kein Mensch, er ist kein Alf oder Riese oder einer der Trolle. Der Fimbul IST."
Unbekannte Quelle

Schau mal, was Ragin aus Midgard erzählt: im Frühling erwacht das Leben,
und plötzlich friert alles ab.

Ivar zu Tjoenn: nach dem Winter das Ende. Die Warnung,
das Wunder, der Funkenregen, der Russeneinmarsch, die 3tf.
Von einer großen Finsternis ist im Ragnarök ebenfalls die Rede.
Nach dem Ragnarök soll es mit einem jungen, überlebenden Gott
weitergehen (ähnlich dem Noah in der Bibel).
Ebenso dreht sich die Welt noch eine Zeitlang weiter nach der
Finsternis, den Schauungen nach.

Mfg,
Eyspfeil

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ein Erfahrungsbericht?

BBouvier, Freitag, 21.05.2010, 01:45 vor 5839 Tagen @ Eyspfeil (3530 Aufrufe)

DAS (!) ist "originell":
(ich zitiere Dich, Eispfeil)
=>
"Der Fimbulwinter ist der letzte Winter.
Und zieht er vorüber, ( = ist er vorüber, und wir glauben, das war es...)
und glauben wir, dass es vorbei ist,
dann kommt das Weltenende, das Ragnarök."

Frage:
Ist das wohl ein Erfahrungsbericht? (der Sintflutimpakte)
Oder handelt es sich dabei um eine "Prophezeiung"?

In ersterem Falle löste nämlich das selbe Phänomen
erst den "Winter" aus - und dann danach
die "Finsternis".

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Was hat das zu tun?

Mirans, Baden-Württemberg, Donnerstag, 20.05.2010, 10:11 vor 5839 Tagen @ Kiaril (3692 Aufrufe)

Man schaue sich mal die letzten beiden Karten an, und DAS für Ende Mai!

Hallo,

und was hat das kühle Wetter mit dem Eyjafjalla zu tun?
Übrigens werden für die nächsten Tage Temperaturen über 20° prognostiziert!

Gruß
Mirans

--
"Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind, und ihre Stimmen zählen genau wie unsere." - Albert Einstein
http://psiram.com/index.php?lang=de

Nichts! Wollte deswegen aber nicht einen neuen Thread aufmachen.

Kiaril, Donnerstag, 20.05.2010, 12:36 vor 5839 Tagen @ Mirans (3511 Aufrufe)

Übrigens werden für die nächsten Tage Temperaturen über 20°
prognostiziert!

Wer auf die Daten schauen kann, bzw genauer das verlinkte Posting liest, ist klar im Vorteil.

Erst werden über Pfingsten warme Temperaturen angekündigt, dann ein starker Kälterückschlag mit Gefahr von Bodenfrösten. Und das Ende Mai.

Vergleichsgrößen

Alexander, Donnerstag, 20.05.2010, 14:21 vor 5839 Tagen @ Kiaril (3582 Aufrufe)

Hallo Kiaril,

habe gerade mal Wikipedia bemüht:

In der Vergangenheit waren die größten bekannten Vulkaneruptionen die vom Mount St Helens von 1980 und die des Pinatubos von 1991, die auch wetterbeieinflussend waren.
Ausbruchsmenge des Mount St. Helens: 3,00 Kubikkilometer Vulkanmaterial, davon ca 1/3 in die Atmosphäre,
Ausbruchsmenge des Pinatubos 10,00 Kubikkilometer Vulkanmaterial.

Nehmen wir einmal vereinfachend an, die mittlere Dichte betrage 1,0 (Gemisch aus Bims, Schwefelgase und Wasserdampf, variiert wahrscheinlich aber sehr stark)

Somit betrug die Masse des in die Atmosphäre abgegebenen Aschematrials beim Mount St Hellens 1,0t/m3 x 1000m x 1000m x 1000m = 1,00 Mrd t
beim Pinatubp 10,00 Mrd t

Um alleine die Aschemengen des St. Helens auszuwerfen benötigt der Island Vulkan bei jetziger Aktivität 1,00 Mrd t / 17 mio t/d ca. 59 Tage,
um die Massen des Pinatubos zu erreichen das 10 fache = 590 Tage.

Beide Erruptionen haben nachweislich das Wetter für 1 - 2 Jahre weltweit beeinflusst, aber es gab nirgendwo so etwas wie einen Kältesommer.

Das die jetzige Eruption das europäische Wetter beeinflusst halte ich für plausibel, aber das Niveau der Erruption müsste sich mindestens um größere Faktoren verstärken um massivere Wetterveränderungen hervorzurufen.

So mal als Überlegung...

Gruß auch!

Alex

Zur Zeit heftige Aktivität.

Sage und schreibe über 200 Tonnen Vulkanasche werden pro SEKUNDE in die
Luft geschleudert.

http://en.vedur.is/earthquakes-and-volcanism/articles/nr/1884

Das macht eine Masse von ca. 17 Mio. Tonnen pro TAG!!

Heftig!

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