Moin Detlef,
fuer potentiell gefaehrlicher halte ich das oel leck.
wenn das oel genug wasseroberflaeche "versiegelt", wird die wolkenbildung
verringert.
wodurch a) auf allen kontinenten mehr duerre herrschen koennte, und b) die
abstrahlung langwelliger waerme nicht mehr so stark verhindert werden
koennte.
resultat= (hunger-)unruhen und kaeltesommer?
Ist mir heute auch schon in den Sinn gekommen: wenn ein feiner Ölfilm über dem Atlantik schwebe, würde weniger verdunsten, wie wenn man in kochendes Wasser ein paar Tropfen Olivenöl gibt.
Die Folge ist wie Du schon sagst kein Kältesommer, sondern ein extrem trockener Sommer in den westlich davon liegenden Gegenden. Mit sehr heißen Tagen und aufgrund geringer Luftfeuchte sehr kalten Nächten.
Was aber nicht ausschließt, dass durch den Vulkan, wenn er noch eine Weile vor sich hintobt, nicht auch der Kältesommer noch kommen könnte.
Oder: die feine Vulkanasche als Kondensationskeim verstärkt das Abregnen der Flüssigkeit noch über dem Meer, bevor es ins Landesinnere getrieben wird.
Man bedenke bitte eines: vor 8 Wochen gab es weder Vulkanasche, noch Ölkatastrophe! Bisher ist weder bei dem einen noch bei dem anderen ein Ende abzusehen. Diese Dinge einfach abzutun trägt dem Gesamtbild nicht Rechnung. Wahrscheinlich sind es immer mehrere DInge, die gleichezitig eintreffen, um dann "zufällig" zu einem großen Ganzen zu werden.