Fakt ist, dass es Zur Zeit Neros keinen nennenswerten Christen-Kult in Rom gab.
In den Schriften ist zuerst von Chrestiani die Rede, später wurden diese (propangandistisch) zu Christiani.
Chrestiani ein Wort aus dem Griechischen (chrêstai) übersetzt= "gute Leute", im weiteren Sinne aber auch (Grundstücks)spekulanten und Geldverleiher.
Nicht zu verwechseln mit den Christiani = Christen.
Mit anderen Worten, die Warmsanierung zwecks Grundstücksspekultion hat in den Mittelmeerländern eine seeehr lange Tradition.
Ich beziehe mich mit diesen Aussagen auf F. Carotta, der mit seinen philologischen Untersuchungen einigen Unmut aus dem traditionellen christlichen Lager auf sich gezogen hat.
Des weiteren sei man mit den Einschätzungen von Herrschern in der römischen Historie sehr vorsichtig. Die Römer kannten eine extrem rigide Zensur, die je nach politischer Lage den "Erfordernissen" angepasst wurde.