Offtopic. Tachyon. (Schauungen & Prophezeiungen)

Guerrero, Donnerstag, 03.06.2010, 07:46 vor 5825 Tagen (3346 Aufrufe)

Buen día festivo.

Mein Ziel ist es Autark zu sein.
Das hat auch etwas mit den kommenden "Lebensbedingungen" zu tun,
die wir kennen, aus gewissen "Schauungen".

Vor wenigen Tagen hatte ich Besuch eines guten Freundes und Verwandten.
Wir stimmen in vielen Ansichten überein.
Der war auf einer Ausstellung "Alternative Energieversorgung".
Energiegewinnung der Zukunft oder so ähnlich ...

Da gab es Stromgewinnung über kleine Windanlagen, Photovoltaik als Inselbetrieb, Heizkraftwerke usw.

An einem Stand, ohne physisches "Muster" wurde eine Anlage angeboten,
die 1 KW Strom erzeugt und bald ( in ca. 1 Jahr) zu kaufen ist.
Preis zwischen 2 und 3000 Euro.

Diese "Maschine" zapft "Lebensenergie" ab die überall ist.
Das Schlagwort ist Tachyon;

Es gibt das Buch
"Unbegrenzte Lebenskraft durch Tachyonen".

Die Leute am Stand haben behauptet, es gab schon einen "Motor" der mit diesem Prinzip gearbeitet hat vor vielen Jahren, wurde aber "abgelehnt"
bzw. nicht genehmigt, da nicht erkennbar woher die Energie kommt.

Man hält diese Sache noch moglichst klein (Geheim) nur für "Insider".
Nach dem "Zusammenbruch" den sie erwarten und den Beginn des
"Goldenen Zeitalters" wäre dies die saubere und kostenlose Energiegewinnung.

Ich bin skeptisch und glaube das erst wenn ich so ein Gerät
in "Arbeit" sehe.

Gibt es hier einen "Insider" oder mehr Erkenntnisse
zu Tachyonen-Energie?

Saludo
Guerrero

Tachyon-Energie

Franz Liszt, Freitag, 04.06.2010, 03:29 vor 5824 Tagen @ Guerrero (2906 Aufrufe)

Grüß Dich Guerrero,

bis jetzt kenne ich den Begriff nur, um etwas dahinter zu verstecken, das man nicht weiter erklären kann oder möchte. Ich selbst habe noch irgendwo eine Alu-Platte, die angeblich mit Tachyonen bestrahlt worden ist. Da fragt man sich natürlich, wo die Hersteller die Möglichkeit haben, dies zu tun. (Machen eine Zeitreise zu Raumschiff Enterprise? Alles ganz einfach...) Ich schweife ab.

Ich sehe es wie Du. Da wird so viel geredet. Aber wenn es wirklich funktionieren würde, gäbe es Prototypen, die man auch sehen kann.

Das einzige, was echt Geld kostet, ist der Prototyp von Burkhard Heims Ringbeschleuniger, mit dem man die Dimensionsmauer durchbrechen kann.

Ich persönlich denke, wenn es was bringen soll, würde man es nicht Tachyonenenergie nennen.

Gruß franz_liszt

Wunder.

Guerrero, Freitag, 04.06.2010, 07:03 vor 5824 Tagen @ Franz Liszt (2832 Aufrufe)

Grüß Dich Guerrero,

bis jetzt kenne ich den Begriff nur, um etwas dahinter zu verstecken, das
man nicht weiter erklären kann oder möchte. Ich selbst habe noch irgendwo
eine Alu-Platte, die angeblich mit Tachyonen bestrahlt worden ist. Da
fragt man sich natürlich, wo die Hersteller die Möglichkeit haben, dies zu
tun. (Machen eine Zeitreise zu Raumschiff Enterprise? Alles ganz
einfach...) Ich schweife ab.

Ich sehe es wie Du. Da wird so viel geredet. Aber wenn es wirklich
funktionieren würde, gäbe es Prototypen, die man auch sehen kann.

Das einzige, was echt Geld kostet, ist der Prototyp von Burkhard Heims
Ringbeschleuniger, mit dem man die Dimensionsmauer durchbrechen kann.

Ich persönlich denke, wenn es was bringen soll, würde man es nicht
Tachyonenenergie nennen.

Gruß franz_liszt

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Buen día Franz.

Diese Aussteller haben auch ein Gerät angeboten,
dass Photovoltaikanlagen um 30 % effektiver macht.

Ein Bekannter meines Verwandten hat eines gekauft
und probiert es aus.

Mal sehen mit welchem Ergebnis.

Ich habe Photovoltaik und 30% zusätzliche Energie (Strom)
für ein Gerät das 2000 Euro kostet wäre wundervoll.

Aber an so ein Wunder glaube ich nicht ...

Wie geht es dir?

Saludo
Guerrero

Viel Betrug.

Guerrero, Freitag, 04.06.2010, 19:54 vor 5824 Tagen @ X (2709 Aufrufe)

Hallo,
Fand dazu drei Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Tachyon

Denen hier glaube ich unglaublich wenig... :-)
http://unglaublichkeiten.org/unglaublichkeiten/u3/u3_2849TY.html
http://unglaublichkeiten.org/unglaublichkeiten/htmlphp/erfindungenfreieenergiehecht.html
...dürfen auch gerne herausgelöscht werden.

LG.

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Gracias X,

denen glaube ich auch wenig bis nichts.

Mein Verwandter ist ja in Kontakt mit den Anbietern eines Tachyonen - Generators der innerhalb eines Jahres in einer gewissen Stückzahl produziert
werden soll nach ihren Aussagen.
Die bieten noch anderes an wie einen Verstärker für Photovoltaik. Der wurde gekauft von einem Freund meines Verwandten.
Nun wird sich herausstellen ob der wirklich verstärkt.
Ich bezweifle das.

Saludo
Guerrero

Umformer

X, Freitag, 04.06.2010, 22:58 vor 5824 Tagen @ Guerrero (2706 Aufrufe)

Hallo,
dann sind wir uns ja einig. :-)

Für Solar gibt es einen Umformer, der die bei bewölktem Himmel zu niedrige Spannung so erhöht, das sie wieder genutzt werden kann.

Diese Technik ist seriös. Würde ich auch verwenden wollen.
LG.

"Medium"

Franz Liszt, Freitag, 04.06.2010, 23:10 vor 5824 Tagen @ X (2754 Aufrufe)

Hallo X,

statt eines elektrischen Umformers könnte man auch optisch nachhelfen.

In der TV-Serie Medium hat die Tochter eine Idee gehabt, die dort viel Wirbel verursacht hat:

Wenn man mit Spiegeln die Einstrahlung erhöht, steigt die Ausbeute.

Wieviel vertragen heutige Solarzellen?

Bei Bewölkung sollte das doch gut helfen. :-)

Gruß franz_liszt

Da geht es erst mal um eine theoretische Einteilung von Teilchen

Georg, Freitag, 04.06.2010, 10:46 vor 5824 Tagen @ Guerrero (2810 Aufrufe)

Hallo beisammen,
Hallo Guerrero,


Ich würde dazu sagen.
Da geht es erst mal nur um eine theoretisch, hypothetische Einteilung von Teilchen.

Der Sammelbegriff für unterlichtschnelle Teilchen wäre Tardyonen
(von Altgriechisch langsam)

Teilchen die sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen z. B.: Photonen

Sammelbegriff für Teilchen, die überlichtschnell sind Tachyonen
(von Altgriechisch schnell z. B.: Tachometer)

Alles schön und gut,
aber:

Die Sache verträgt sich so schlecht mit der herrschenden Physik (Relativitätstheorie)

Die meint nämlich, dass kein Teilchen mit dem wir in Wechselwirkung treten können schneller als wie das Licht sein kann.
Würden wir nämlich in unserer unterlichtschnellen Welt mit einem überlichtschnellen Teilchen in Wechselwirkung treten können,
so könnte ein Teilchen jede beliebige Geschwindigkeit von 0 bis unendlich
annehmen, was den Grundannahmen der Relativitätstheorie widerspricht.
Insbesondere könnte dadurch ein sogenanntes absolutes Bezugssystem festgelegt
werden, was es nach Meinung der Relativisten überhaupt nicht geben darf.

Aus Sicht der herrschenden Relativitätstheorie bleibt, die Frage, ob es
überlichtschnelle Teilchen gibt unentscheidbar.
Denn würde es solche überlichtschnellen Teilchen geben, so dürften sie um die
Grundannahmen der Theorie nicht zu verletzen mit der unterlichtschnellen Welt
nicht in Wechselwirkung treten. Gäbe es keine Wechselwirkung, so könnte man
diese Teilchen von unserer unterlichtschnellen Welt heraus auch nicht messen.


Daher behandeln, die die an die herrschende Physik glauben, die Frage nach
den Tachyonen eher skeptisch.


Es gibt aber natürlich auch andere Stimmen.


Irgendwo bei Jakob Lorber heißt es sinngemäß,
dass das Licht am Übergang/Schnittpukt zwischen dem Diesseits und dem Jenseits "stehen" würde.


Auch die ganzen Schauberger Technologien beruhen wohl letztlich auf der
Nutzbarmachung von Kräften, die nicht mehr zum Diesseits gehören
in unserer Welt.


Theorie der Tachyonen und verwandte Phänomene nach Anregung durch Lorber's Schriften

http://www.th.j-lorber.com/Tachyo/Tachyo.html


So letztere Recht haben, müsste es also doch eine Wechselwirkung
zwischen dieser und der anderen Welt geben,
was dann aber der Relativitstheorie widerspräche.

Ja, es würde nicht ein Grashalm wachsen und überhaupt keine lebende
Zelle funktionieren, so es diese Kräfte nicht gäbe.


Denn mit dem Modell einer Wärmekraftmaschine, wie etwa einem Dieselmotor
kann das Lebendige ja nicht erklären.

mfG Georg

herrschende Physik

DvB, Sonntag, 06.06.2010, 04:34 vor 5822 Tagen @ Georg (2653 Aufrufe)
bearbeitet von DvB, Sonntag, 06.06.2010, 04:44

Moin Georg!

Die Sache verträgt sich so schlecht mit der herrschenden Physik
(Relativitätstheorie)

Das wäre ja geradezu noch ein Ausweis! :-P


Weißt Du, was sich glänzend mit dem Relativitätstheorie-Schwachsinn vertrüge?

1. Man nehme einen elektrisch geladenen Körper und setze den mal in Bewegung.

2. Man beachte: Nach der Relativitätstheorie sei angeblich keine Informationsübertragung mit Überlichtgeschwindigkeit möglich. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberlichtgeschwindigkeit "einem der Axiome der Relativitätstheorie, nach dem keine Informationsausbreitung mit Überlichtgeschwindigkeit stattfindet")

3. Bei Bewegung des elektrisch geladenen Körpers, dessen Feld sich diesen Axioms zufolge nicht mit unendlicher Geschwindigkeit ausbreiten könnte, würde dieser Körper sich durch sein eigenes nachhinkendes Feld selbst abstoßen und erführe so eine dauerhafte Selbstbeschleunigung. (Ebenso würde umgekehrt bei anziehenden Feldern - Gravitation - jede sich bewegende Masse durch das eigene nachhinkende Feld dauernd abgebremst - was natürlich u.a. entsprechend auch für die längst in die Sonne gefallene Erde äußerst fatale Folgen gehabt hätte.)

4. Die (solchermaßen - mit einer sehr einfach nach diesem Prinzip zu konstruierenden Vorrichtung - aus dem offensichtlichen Nichts gewinnbare) Energie ließe sich natürlich wunderbar nutzen...

5. Mit der Beschleunigung der Bewegung würde sich die Selbstabstoßung auch noch dauernd verstärken, womit wir es also obendrein mit einer beschleunigten Beschleunigung zu tun hätten. Die Energieausbeute hinge also lediglich von der Stabilität der Konstruktion ab.

Schade, daß das alles bloß ein relativöses Hirngespinst ist...

...oder auch besser so, wenn man bedenkt, wie überaus aggressiv sich z.B. sämtliche so in der Gegend rumschwirrenden Elektronen verhalten würden. :-D


(Natürlich ist der sogenannte "Energieerhaltungssatz" zwar bloß eine Annahme. Aber er wurde bisher halt noch nicht glaubwürdig widerlegt.)

Grüßle, DvB

Steorn

offtopic, Freitag, 04.06.2010, 18:25 vor 5824 Tagen @ Guerrero (2793 Aufrufe)

Buenas Gerrero,

wie es mit Tachyonen aussieht, kann ich dir nicht beantworten, grundsätzlich weiss ich, dass das (sich selbst) aufladen mittels Pranayama usw durchaus funktioniert, nur müsste eben diese Lebenskraft verdichtet werden. Mir leuchtet nicht ein, wie eine Tachyonenplatte dies bewerkstelligen will.

Maschinen auf magnetischer Basis halte ich da für realistischer. Wenn du willst, kannst du dich mal auf der Website von Steorn unter Orbo umschauen, die machen dementsprechend recht gute Fortschritte. Jedoch befürchte ich, falls die Jungs wirklich was Brauchbares auf die Beine stellen, dass das Ganze recht schnell unter Beschuss gerät bzw. in der Versenkung verschwindet.

Weiterhin sollte man bedenken: Wer wartet diese Geräte nach dem "Knall"? Je komplizierter, desto wahrscheinlicher ein baldiger Ausfall... Ich halte einen Generator, der durch eine kleine Turbine im Bach (sofern Wasser vorhanden) oder ein Windrad für geeigneter. Sprich möglichst wenig Elektronik, mehr Mechanik...

Ich will kein "Alternative-Energien-Bashing" starten, doch ich bin kein N. Tesla, somit sind die Möglichkeiten beschränkt - und was zur Zeit im Internet diesbezüglich rumgeistert halte ich für a) Abzocke und/oder b) schlicht Verarsche, auch wenn ich mich freudig eines Anderen belehren lassen würde.

Kraft ist Geist

Guerrero, Freitag, 04.06.2010, 19:47 vor 5824 Tagen @ offtopic (2787 Aufrufe)

Buenas tardes Offtopic,

ich habe Photovoltaik auch für Inselbetrieb
und Stromerzeuger für Diesel (Heizöl).
Dafür hab ich immer einige 1000 Liter Heizöl.

Im Notfall kann ich aber auch ohne Strom menschenwürdig leben.

Im Autarkforum kannst du mehr erfahren wenn es dich interessiert.

Ich bin auch der Ansicht dass all die Wunderverfahren der "Neuen Energiegewinnung" die angeboten oder in Aussicht gestellt werden
nicht zu realisieren sind, wenigstens in der nächsten Zeit nicht.

Tachyonen oder Lebenskraft ist im Grunde Geist und stammt direkt aus Gott.
Besser ist Teil Gottes, denn Gott ist Geist. Reiner Geist.
So sehe ich das.

Den kann man meiner Ansicht nach nicht einfach so "anzapfen".

Aber vielleichzt irre ich mich und dieser Geist als Energie (Kraft)ist "unpersönlich" und stellt sich wie das Licht (Wärme) der Sonne einfach so
zur Verfügung wie die Sonne, und bestrahlt "Gut und Böse".

Saludo
Guerrero
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Buenas Gerrero,


wie es mit Tachyonen aussieht, kann ich dir nicht beantworten,
grundsätzlich weiss ich, dass das (sich selbst) aufladen mittels Pranayama
usw durchaus funktioniert, nur müsste eben diese Lebenskraft verdichtet
werden. Mir leuchtet nicht ein, wie eine Tachyonenplatte dies
bewerkstelligen will.

Maschinen auf magnetischer Basis halte ich da für realistischer. Wenn du
willst, kannst du dich mal auf der Website von
Steorn
unter Orbo umschauen, die machen dementsprechend recht gute Fortschritte.
Jedoch befürchte ich, falls die Jungs wirklich was Brauchbares auf die
Beine stellen, dass das Ganze recht schnell unter Beschuss gerät bzw. in
der Versenkung verschwindet.

Weiterhin sollte man bedenken: Wer wartet diese Geräte nach dem "Knall"?
Je komplizierter, desto wahrscheinlicher ein baldiger Ausfall... Ich halte
einen Generator, der durch eine kleine Turbine im Bach (sofern Wasser
vorhanden) oder ein Windrad für geeigneter. Sprich möglichst wenig
Elektronik, mehr Mechanik...

Ich will kein "Alternative-Energien-Bashing" starten, doch ich bin kein N.
Tesla, somit sind die Möglichkeiten beschränkt - und was zur Zeit im
Internet diesbezüglich rumgeistert halte ich für a) Abzocke und/oder b)
schlicht Verarsche, auch wenn ich mich freudig eines Anderen belehren
lassen würde.

Propaganda

DvB, Sonntag, 06.06.2010, 02:31 vor 5823 Tagen @ Guerrero (2629 Aufrufe)

Moin Guerrero!

"Tachyonen sind hypothetische Elementarteilchen, die sich schneller als das Licht bewegen." Genau da beginnt das Problem. Gäbe es irgendwelche realen Hinweise auf ihre Existenz, wären sie nicht hypothetisch. Und ausdenken kann man sich natürlich viel...

Ich sag mal so: Wer solche Vokabeln benutzt, ist ein Propagandist. Daraus mag man seine Schlüsse ziehen...

Skepsis scheint mir da jedenfalls überaus angebracht. :-)

Gruß, DvB

Tachyonen wurden nachgewiesen

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Sonntag, 06.06.2010, 03:37 vor 5822 Tagen @ DvB (2812 Aufrufe)
bearbeitet von Eyspfeil, Sonntag, 06.06.2010, 03:49

Hallo DvB!

Moin Guerrero!
"Tachyonen sind hypothetische Elementarteilchen, die sich schneller als das Licht bewegen." Genau da beginnt das Problem. Gäbe es irgendwelche realen Hinweise auf ihre Existenz, wären sie nicht hypothetisch. Und ausdenken kann man sich natürlich viel...
Ich sag mal so: Wer solche Vokabeln benutzt, ist ein Propagandist. Daraus mag man seine Schlüsse ziehen...
Skepsis scheint mir da jedenfalls überaus angebracht. :-)
Gruß, DvB

Also nachgewiesen wurden die Teilchen schon, hauptsächlich die
Antiteilchen Positronen und Anti-Protonen.
Also die Teilchen, die andersherum geladen sind als
Elektronen und Protonen (Der Ausdruck "positiv"
oder "negativ" geladen ist nur relative Definition
bzw. gibt die Rotationsrichtung des Teilchens an)
Auch Anti-Neutronen gibt es.
Die tauchen z.B. in Teilchenbeschleunigern wie CERN
oder DESY (oder wie die Dinger heißen :schief: ) für
eine Millionstel-Sekunde aus dem Nichts auf und
sind wieder weg.
Oder mitunter tauchen sie bei Gamma-Strahlung
aus dem Weltraum auf, wenn sie hier in die
Atmosphäre eintreten.

Nur kann man bisher natürlich damit nichts anfangen, also
davon Energie gewinnen etc.

Bewegen tun die sich im absolut anderen Raum, der jenseits der
Schere "Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft" liegt.
Und das niemals langsamer als 300000 km/s.
Deshalb sind sie eigentlich wertvoll für uns: denn sie
können Bilder sowohl aus der Vergangenheit als auch
aus der Zukunft zu uns vorbeibringen.
=> ganz nah an unser drittes Auge heran am besten.;-)

Mfg,
Eyspfeil

Au waier... :D

DvB, Sonntag, 06.06.2010, 05:46 vor 5822 Tagen @ Eyspfeil (2693 Aufrufe)
bearbeitet von DvB, Sonntag, 06.06.2010, 05:52

Moin Eyspfeil!

Versteh ich net. - Was hätte denn "andersrumne" Ladung oder Rotationsrichtung mit der Geschwindigkeit des Teilchens zu schaffen?

Bewegen tun die sich im absolut anderen Raum, der jenseits der
Schere "Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft" liegt.

Im "anderen Raum" also... :rotfl:

Laß Dir doch nicht so nen haarsträubenden Mist weismachen.

Für Empiristen: Ein "anderer Raum" läßt sich nicht messen. - Thema abgehandelt.

Ansonsten: "Raum" läßt sich eigentlich überhauptnicht messen, weil das überhaupt keine materielle sondern lediglich eine abstrakte a priori-Kategorie ist. Das ist einfach unser gedachtes Koordinatensystem. Traditionell halt die euklidische Geometrie, weil man bis Gauß von der Möglichkeit nichteuklidischer Geometrien garnichts wußte. (Und daß dieses Koordinatensystem seit Einstein und dessen Apologeten krumm, "verbogen", "aufrollbar" und was nicht noch alles für Zeug - und vor allem: empirisch meßbar - sein soll, hat lediglich mit der Anwendung bescheuerter Geometrien und gezielter Begriffsfälschung zu tun.)

Das sind Theorien, die sich seit Ewigkeiten bloß noch mit sich selbst befassen. Und wären sie nicht schon seit der RT vollkommen abgedreht, auf der sie aufbauen, wären sie es bei dieser Herangehensweise inzwischen auf jeden Fall.

"Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr." - Einstein

Da liegt der Hase im Pfeffer.

Die Typen rechnen aufgrund irgendwelcher Daten und irgendwelcher Annahmen irgend nen Scheiß zusammen und schließen daraus, daß es da irgendein Teilchen geben muß. Das ist absurd. Man kann aus der Mathematik (die ein reines Definitionssystem ist) nicht auf die materielle Wirklichkeit schließen. Man kann bloß die Mathematik benutzen, um die materielle Wirklichkeit zu beschreiben. Dann muß man aber auch zeigen, daß die Beschreibung mit der materiellen Wirklichkeit überhaupt etwas zu tun hat. Das geschieht aber nicht. Stattdessen geschieht es, daß, wenn die mathematischen Berechnungen sich sich mal wieder nicht mit der Wirklichkeit vertragen, halt noch weitere Teilchen und sonstiger Scheiß erfunden werden, damit es wieder paßt. Deswegen gibt es da nun auch einen ganzen Teilchenzoo und eine Unzahl sonstiger völlig abstruser Thesen!

"Die Mathematik handelt aussschließlich von den Beziehungen der Begriffe zueinander ohne Rücksicht auf deren Bezug zur Erfahrung." - Einstein

Laß Dir das auf der Zuge zergehen.

"Insofern sich die Sätze der Mathematik auf die Wirklichkeit beziehen, sind sie nicht sicher, und insofern sie sicher sind, beziehen sie sich nicht auf die Wirklichkeit." - Einstein

Und das auch.

Und das niemals langsamer als 300000 km/s.
Deshalb sind sie eigentlich wertvoll für uns: denn sie
können Bilder sowohl aus der Vergangenheit als auch
aus der Zukunft zu uns vorbeibringen.
=> ganz nah an unser drittes Auge heran am besten.;-)

Ich sag: Du hast Dich da in einen "allgemein anerkannten" Humbug verknallt, weil er Dir so schön in den Kram paßt. Überdenk das mal. :-)

Gruß, DvB

Ich behaupte, alles ist Geist, Materie gibt es nicht

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Sonntag, 06.06.2010, 19:53 vor 5822 Tagen @ DvB (2701 Aufrufe)
bearbeitet von Eyspfeil, Sonntag, 06.06.2010, 20:06

Hallo DvB!

> Bewegen tun die sich im absolut anderen Raum, der jenseits der
[quote]Schere "Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft" liegt.[/quote]

Im "anderen Raum" also... :rotfl:

Laß Dir doch nicht so nen haarsträubenden Mist weismachen.

Für Empiristen: Ein "anderer Raum" läßt sich nicht messen. - Thema abgehandelt.

Ansonsten: "Raum" läßt sich eigentlich überhauptnicht messen, weil das überhaupt keine materielle sondern lediglich eine abstrakte a priori-Kategorie ist. Das ist einfach unser gedachtes Koordinatensystem. Traditionell halt die euklidische Geometrie, weil man bis Gauß von der Möglichkeit nichteuklidischer Geometrien garnichts wußte. (Und daß dieses Koordinatensystem seit Einstein und dessen Apologeten krumm, "verbogen", "aufrollbar" und was nicht noch alles für Zeug - und vor allem: empirisch meßbar - sein soll, hat lediglich mit der Anwendung bescheuerter Geometrien und gezielter Begriffsfälschung zu tun.)

Ist ja denkbar, daß alles nur Geist ist, Materie
also auch nur verdichteter Geist.
Wenn ich einen Kaffee trinke, dann beleben mich nicht
die unterschiedlichen Moleküle und Substanzen der
Kaffeebohne, sondern der Geist, quasi
die Anima der Kaffeestaude.

Die ganzen "Teilchen" sind ja nur Modelle für
Eigenschaften der 'Materie'.
(Auch Physiker hegen inzwischen mitunter
dieser spirituellen Ansicht.)
Damit hast Du vollkommen recht: die 'Wissenschaftler'
erfinden für irgendwas, das sie nicht verstehen,
einfach ein neues Quark oder String,
nur damit die mathematische Gleichung
wieder stimmig wird.

=> Geist ist halt nicht berechenbar und meßbar.
Die einfachen Gleichungen, als Beispiel v=s/t
sind nur im nicht-extremen Amateur-Bereich stimmig:
wenn t winzig klein ist oder s riesengroß, dann
stimmt die ganze Formel nicht mehr, dann müssen
die Formeln der RT herhalten.
=> Die aber irgendwann ebenfalls an ihre
'Grenzen' stoßen, in der Empirik der RT wurden
nicht erklärbare Fehlbeträge gemessen.

Aber Räume sind auch bei den Alten Griechen schon
gemessen worden, halt in Stadien damals und nicht
in Metern.
Du hast doch sicherlich auch schon Dein Wohnzimmer
ausgemessen, und hast verglichen, oder hast
ausgerechnet, wie weit es von der russischen Grenze
bis zum Rhein ist (um beim Forumsthema zu bleiben :-D )
Diese ganzen relativistischen (ich benutze das
Wort jetzt nur für das nicht-Erklärbare) Dimensionen
treten ja nur in für uns nicht vorstellbaren
Dimensionen auf.
Daß Masse bei riesiger Geschwindigkeit grundsätzlich
träger, damit also auch schwerer wird, wurde im CERN
gemessen.

Ohnehin gibt es ja noch die Heisenbergsche
Unschärfe-Relation: man kann nur den Ort oder
die Geschwindigkeit genau bestimmen,
je mehr man sich an den mikroskopischen,
atomaren 'Raum' herantastet.
=> Warum wohl? Weil es die Materie an
sich nicht gibt.
Ist alles gefrorener, nicht meßbarer Geist.

Wir bewegen uns also nur in einem gewaltigen Irrtum,
was Ansichten, Ideologien und Weltanschauungen betrifft.
Deshalb zählt in unserer Welt nur Geld und materielles
Anhäufen, und wegen diesem Zinseszins-System müssen wir
uns von Jahr zu Jahr mehr abrackern, um zu überleben.
Und genau deshalb schlittern wir von Jahr zu Jahr tiefer
in die Krise.

Wegen dieses Materialismus wird auch der physikalische
Teilchenzoo immer mehr erweitert, was
nur noch absurd anmutet.
Schaut man in ein Buch des Themas String-Theorie hinein,
dann weiß man nach ein paar Seiten nicht mehr,
wo oben und unten ist.
Solche "Erkenntnisse" bringen nun wirklich niemanden weiter.

Herzliche Grüße,
Eyspfeil

"Welle" für Wissenschaftler nur andere Seite der Gleichung

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Montag, 07.06.2010, 01:02 vor 5822 Tagen @ Polyplacophorum (2657 Aufrufe)

Hallo Polyplacophorum!

> Es gibt beides, siehe Welle-Teilchen-Dualismus.

Klar, aber für die Wissenschaftler ist "Welle" eine bloße
andere Erscheinungsart bzw. Interpretation der Materie.

Nur die andere Seite der Gleichung E=mc2 sozusagen.
Das ändert ja nix am Materialismus grundsätzlich.

Ich sehe das eher so wie noch manche Naturvölker und
Schamanen: Materie ist Geist (wie auch sonst alles
andere) und durch die spezifische Ausformung und
Fertigung von Material entsteht ein spezifischer
Geist, manchmal auch Dämon.
Mit einem speziellen Denkmuster.
Auch Tiere denken, Pflanzen ebenfalls auf ihre
spezifische Art und Weise.

Wellen sind Photonen, und die sichtbaren Photonen,
also Licht enthalten auch Geist.
Nur ist das natürlich nicht messbar.:-D

Das ist der sogenannte elektromagnetische Chauvinismus:
Die "Wissenschaftler" halten nur diejenigen Dinge für
existent, die sie auf ihrem Tischüber zu sehen bekommen.

Grüße,
Eyspfeil

Welle-Teilchen-Dadaismus

DvB, Montag, 07.06.2010, 07:41 vor 5821 Tagen @ Polyplacophorum (2642 Aufrufe)

Es gibt beides, siehe Welle-Teilchen-Dualismus.

Der Wellenzusammenhang ist eine Modellvorstellung, der Teilchenzusammenhang ist eine andere Modellvorstellung. Beide kann man mehr oder weniger brauchbar auf die Phänomene anwenden. Sie haben aber nicht das Geringste miteinander zu tun!

Das Geschwalle vom "Welle-Teilchen-Dualismus" ist vollkommen gegenstandslos und soll bloß suggerieren, man hätte da irgendwas verstanden, während man da aber wie gehabt bloß Bahnhof verstanden hat.

Das ist ähnlich lichtreich, wie vom "Vater-Sohn-Hl.Geist-brennendes Gestrüpp-Quadralismus" zu sprechen, um vorzutäuschen, man habe nunmehr irgend ein besonderes Verständnis vom Wesen Gottes, das über vorangegangene Vermutungen hinausgehe!

Gruß, DvB

Ruhender Geist.

Guerrero, Dienstag, 08.06.2010, 20:20 vor 5820 Tagen @ Polyplacophorum (2527 Aufrufe)

Buenas tardes.

Geist gibt es auch
als Zustandsform Materie.

Ähnlich dem Wasser in festen Zustand (Eis).

Geist in der Zustandsform der Materie ist "gebundener" "ruhender" Geist.
Kein "freier" Geist.

Der gebundene (als Materie) Geist
kann "frei" (ungebunden) werden wie das z.B. bei der atomaren Reaktion (Atombombe) geschieht oder auch einfach indem Holz verbrennt.

Dann erkennt man dass Geist "Energie", "Kraft" ist.

Saludo
Guerrero

Unschärfe-Dadation

DvB, Montag, 07.06.2010, 10:31 vor 5821 Tagen @ Eyspfeil (2772 Aufrufe)

Moin Eyspfeil!

Ist ja denkbar, daß alles nur Geist ist, Materie
also auch nur verdichteter Geist.
Wenn ich einen Kaffee trinke, dann beleben mich nicht
die unterschiedlichen Moleküle und Substanzen der
Kaffeebohne, sondern der Geist, quasi
die Anima der Kaffeestaude.

Denkbar ist natürlich vieles...
Zweck der Wissenschaft ist es aber, Erfahrungen zu sammeln - nicht, sich drum zu scheren, was alles denkbar wäre. Natürlich ist es in Ordnung, wenn dazu ein Wissenschaftler sich was ausdenkt und dann experimentell herausfindet, ob das stimmt. Es ist aber nicht in Ordnung, wenn er sich was ausdenkt und anschließend Experimente fälscht, sich in einen Wust von Lügen, Halbwahrheiten und Irrationalitäten verstrickt, Propaganda treibt, auf Biegen und Brechen auf seine frei erfundene Scheiße besteht und ein mafiöses Netzwerk im Stile einer Kirche nebst Inquisition zu Versorgungszwecken und zur Verewigung der totalen Idiotie errichtet.

=> Geist ist halt nicht berechenbar und meßbar.

Wenn Materie verdichteter Geist wäre, wäre das offensichtlich falsch.

Die einfachen Gleichungen, als Beispiel v=s/t
sind nur im nicht-extremen Amateur-Bereich stimmig:
wenn t winzig klein ist oder s riesengroß, dann
stimmt die ganze Formel nicht mehr, dann müssen
die Formeln der RT herhalten.

Soweit mir bekannt, wurde das bisher aber bloß bei elektrisch geladenen Teilchen festgestellt. Ob das auch für ungeladene gilt, ist vollkommen spekulativ. Da liegt doch eher die Vermutung nahe, daß es sich um einen Effekt handelt, der irgendwie mit der Ladung zusammenhängt.

Außerdem stimmt die relativistische Formel auch nicht. Bei der kommen nämlich zwei widersprüchliche Ergebnisse raus, weil Einstein entweder zu doof war, ein Betrag-Zeichen zu benutzen oder einfach nur sinnlos provozieren wollte.

=> Die aber irgendwann ebenfalls an ihre
'Grenzen' stoßen, in der Empirik der RT wurden
nicht erklärbare Fehlbeträge gemessen.

Das denkst aber auch bloß Du...
Neuerdings hat man ja die Fabel von der "dunklen" Materie (sowie der "dunklen" Energie) erfunden, was damit zusammenhängt, daß die "gemessenen" Sternumlaufzeiten in galaktischen Randbereichen nicht mal ansatzweise mit den rechnerischen Ergebnissen (völlig egal, ob newtonsch oder relativistisch gerechnet) übereinstimmen. "Falsch" ist aber anscheinend nur Newton, wie dem Geschmiere der diversen Journallien zu entnehmen ist. :-P

Diese gönnerhafte These, wonach die arme newtonsche Mechanik jetzt zwar "an ihrer Grenze" sei und dieses Schicksal der relativistischen Mechanik (wenn auch in mythischer Zukunft) aber schließlich auch irgendwann widerführe, kannst Du getrost vergessen. Keiner behauptet, daß die newtonsche Mechanik der Weisheit letzter Schluß wäre. Aber neuere Schnapsideen sind nicht zwangsläufig besser, nur weil sie neuer sind. (Eher im Gegenteil.)

Aber Räume sind auch bei den Alten Griechen schon
gemessen worden, halt in Stadien damals und nicht
in Metern.
Du hast doch sicherlich auch schon Dein Wohnzimmer
ausgemessen, und hast verglichen, oder hast
ausgerechnet, wie weit es von der russischen Grenze
bis zum Rhein ist (um beim Forumsthema zu bleiben :-D )
Diese ganzen relativistischen (ich benutze das
Wort jetzt nur für das nicht-Erklärbare) Dimensionen
treten ja nur in für uns nicht vorstellbaren
Dimensionen auf.

Und vor allem in nicht meßbaren. Nun rate mal, warum... ;-)

Daß Masse bei riesiger Geschwindigkeit grundsätzlich
träger, damit also auch schwerer wird, wurde im CERN
gemessen.

Bei ungeladenen Teilchen?>> Ansonsten: schön für das CERN, wenn es immerhin geschafft hat, die Ergebnisse von vor 100 Jahren zu bestätigen.

Ohnehin gibt es ja noch die Heisenbergsche
Unschärfe-Relation: man kann nur den Ort oder
die Geschwindigkeit genau bestimmen,
je mehr man sich an den mikroskopischen,
atomaren 'Raum' herantastet.
=> Warum wohl? Weil es die Materie an
sich nicht gibt.
Ist alles gefrorener, nicht meßbarer Geist.

Unsinn. :-D

Die "Unschärfe-Relation" ist vollkommen gegenstandslos und suggeriert lediglich, man hätte da irgend irgendeinen tieferen Zusammenhang entdeckt, was aber nicht der Fall ist. Tatsächlich liegt die Sache hier sehr einfach: Messen kann man nur unter der Verwendung von Materie (Teilchen, Strahlung, Wirkung). Und wenn diese ähnlich groß sind, wie die zu messenden Teilchen, gibt es da natürlich derart beträchtliche Rückwirkungen, daß das Meßergebnis verfälscht wird. Man könnte nun sagen, daß man aus diesen Sachgründen nicht gescheit messen kann. (Diese Sachgründe ließen sich ja eventuell auch mal beseitigen, wodurch es dann doch ginge.) Aber nein - es wird ein "Unschärfe"-Mythos daraus konstruiert und echter Zufall allein aus der jeweils aktuellen Meßunfähigkeit herbeifabuliert. Die Fresse gehört denen poliert für soviel dreist zur Schau getragene Idiotie!

Wieso es deswegen Materie nicht gibt, erschließt sich daraus sowieso nicht.

Und wieso sie ausgerechnet aus Geist aufgebaut sein sollte, auch nicht. ;-)

Wir bewegen uns also nur in einem gewaltigen Irrtum,
was Ansichten, Ideologien und Weltanschauungen betrifft.

Sicher. Der Wissenschaftsbetrieb ist festgefahren. Die Theoretische Physik besteht auf ihrem Müll, ist zu einem davon befreiten Denken nicht mehr fähig und blockiert alle damit nicht kompatiblen Ideen.

Der Auslöser war Hegel, der mit seinen bescheuerten Ansichten die Philosophie in den Augen der Naturwissenschaftler derart diskreditiert hat, daß man sich gezwungen sah, das Denken einzustellen und nur noch zu messen, wodurch in der Folge die Empiristen aus der Wissenschaft einen Affenstall machten, der schließlich in Einstein gipfelte und seither sinnfrei vor sich hin stagniert.

Das heißt aber nicht, daß die Wissenschaft an sich am Ende wäre. Es müßte halt der Sumpf trockengelegt werden. Eine Säkularisierung von dieser mafiösen Religion tut not. Die Gläubigen müssen ihre Priesterschaft und deren teure Spielzeuge selbst bezahlen. Dann hat sich das sehr schnell erledigt.

Deshalb zählt in unserer Welt nur Geld und materielles
Anhäufen, und wegen diesem Zinseszins-System müssen wir
uns von Jahr zu Jahr mehr abrackern, um zu überleben.
Und genau deshalb schlittern wir von Jahr zu Jahr tiefer
in die Krise.

Der Bezug ist jetzt aber ein wenig sehr weit hergeholt. :-D

Wegen dieses Materialismus wird auch der physikalische
Teilchenzoo immer mehr erweitert, was
nur noch absurd anmutet.
Schaut man in ein Buch des Themas String-Theorie hinein,
dann weiß man nach ein paar Seiten nicht mehr,
wo oben und unten ist.
Solche "Erkenntnisse" bringen nun wirklich niemanden weiter.

Nee, der Materialismus kann da nix dazu. Empirische Wissenschaften sind nunmal dazu da, die materiellen Zusammenhänge zu erforschen.

Grüßle, DvB

Ist ein Düsenjet ein geladenes Teilchen?

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Montag, 07.06.2010, 13:32 vor 5821 Tagen @ DvB (2601 Aufrufe)
bearbeitet von Eyspfeil, Montag, 07.06.2010, 13:41

Hallo DvB!

> Die einfachen Gleichungen, als Beispiel v=s/t
[quote]sind nur im nicht-extremen Amateur-Bereich stimmig:
wenn t winzig klein ist oder s riesengroß, dann
stimmt die ganze Formel nicht mehr, dann müssen
die Formeln der RT herhalten.[/quote]

Soweit mir bekannt, wurde das bisher aber bloß bei elektrisch geladenen Teilchen festgestellt. Ob das auch für ungeladene gilt, ist vollkommen spekulativ. Da liegt doch eher die Vermutung nahe, daß es sich um einen Effekt handelt, der irgendwie mit der Ladung zusammenhängt.

Aber hallo! Man ließ mal vor vielen Jahren schon ein Düsenjet etwa
zehn Mal um den Erdball rasen und verglich die Stoppuhr an Bord
mit einer Uhr identischer Bauart auf der Erde.

Und dieser Versuch bestätigte grundsätzlich die Trägheit der
Masse: an Bord des Jets verging die Zeit, analog zur
entsprechenden Formel Einsteins, langsamer als auf der Erde.

Hat also nix damit zu tun, ob Teilchen ionisch sind, oder
ungeladen.

Digitaluhren, die Milliardenstel-Sekunden messen,
gabs halt Anfang des 20.Jahrhunderts noch nicht.
Und auch keine Überschall-Flugzeuge und dergleichen.

Eine Formel, die absolut richtig ist, gibt es übrigens auch gar
nicht: Gleichungen sind bloß Indikatoren für Analogien.
Einsteins RT-Formeln zeigen Analogien, die z.B. bei großen
Geschwindigkeiten wirken, was aber nicht heißt, daß nicht
irgendwann eine noch umfasssendere Formel gefunden wird.
Physiker halten sich nicht für perfekt, sondern sind schon
lang auf der Suche nach der "Weltformel",
welche sämtliche Analogien enthält.
Die meisten Physiker stehen wie auch sonst die meisten
Arbeitnehmer unter Druck des Systems und müssen mit den
gängigen Formeln am Tischüber arbeiten.:schief:

=> Daher auch die Fehlbeträge in der RT-Empirik: auch beim
Düsenjet-Versuch stimmen die Ergebnisse nicht zu 100%
überein, nur ca. zu 80%.
Weil nur die "Tendenz" der Formel stimmt, sie aber
nicht alle Faktoren und Analogien berücksichtigt.

Außerdem wurde bisher nur ein kleiner Teil der RT
überhaupt empirisch bestätigt:
Mithilfe des CERN mit beschleunigten Ionen, im
Bremer "Fallturm" die Gravitation, und der
beschriebene Düsenjet-Versuch war bisher schon
fast alles...

Schon bei Tiefbohrungen in der Erde z.B. wurden
Schwerkraft-Anomalien gemessen, die nicht mit der
RT im Einklang stehen.
(Das kam sogar schon in den gängigen Nachrichten,
frage mich aber bitte nicht nach Details)

Grüße,
Eyspfeil

Na klar!

DvB, Dienstag, 08.06.2010, 00:14 vor 5821 Tagen @ Eyspfeil (2643 Aufrufe)
bearbeitet von DvB, Dienstag, 08.06.2010, 00:19

Moin Eyspfeil!

Soweit mir bekannt, wurde das bisher aber bloß bei elektrisch geladenen
Teilchen festgestellt. Ob das auch für ungeladene gilt, ist vollkommen
spekulativ. Da liegt doch eher die Vermutung nahe, daß es sich um einen
Effekt handelt, der irgendwie mit der Ladung zusammenhängt.

Aber hallo! Man ließ mal vor vielen Jahren schon ein Düsenjet etwa
zehn Mal um den Erdball rasen und verglich die Stoppuhr an Bord
mit einer Uhr identischer Bauart auf der Erde.

Und dieser Versuch bestätigte grundsätzlich die Trägheit der
Masse: an Bord des Jets verging die Zeit, analog zur
entsprechenden Formel Einsteins, langsamer als auf der Erde.

Vergiß es. Diese Experimente sind gefälscht.

Sie sind auch nicht plausibel. Denn: der Düsenjet in der Luft und der Beobachter auf der Erdoberfläche stellen ja verschiedene Bezugssysteme dar, die sich zueinander bewegen. Die SRT behauptet ja gerade, daß es kein bevorzugtes Bezugssystem gibt. Folglich geht aus Sicht des Piloten die Uhr auf der Erdoberfläche vor und aus Sicht des Beobachters auf der Erde geht die Uhr im Düsenjet vor. Und welche Uhr soll nun plötzlich "wirklich" vorgegangen sein? :-P Aus Sicht der SRT kann darüber überhauptkeine Aussage getroffen werden, die nicht widersprüchlich wäre. Falls nach der Aktion eine der Uhren gegenüber der anderen irgendwelche Abweichungen gezeigt haben sollte, kann das daher mit den Aussagen der SRT in garkeinen nachvollziehbaren Zusammenhang gebracht werden.

Außerdem:
1. Die vergleichsweise lachhaften Geschwindigkeiten, mit denen so ein Düsenjet fliegt, könnten auch nach 10 Erdumrundungen nur derart minimale Abweichungen verursachen, daß diese unrettbar in unzähligen Fehlereinflüssen versinken.
2. Durch die Luftreibung findet eine elektrostatische Aufladung des Düsenjets statt, so daß dieser sehr wohl ein elektrisch geladenes "Teilchen" darstellt.

Daß im Kontext mit der Relativitätstheorie pausenlos solche primitiven Betrugsversuche unternommen werden, sagt alles.

Eine Formel, die absolut richtig ist, gibt es übrigens auch gar
nicht: Gleichungen sind bloß Indikatoren für Analogien.

Doch, gibt es: z.B. 1+1=2

Einsteins RT-Formeln zeigen Analogien, die z.B. bei großen
Geschwindigkeiten wirken, was aber nicht heißt, daß nicht
irgendwann eine noch umfasssendere Formel gefunden wird.

Nein. Sie sind nichteinmal geeignet, sich auf eine in sich stimmige Aussage festzulegen.

Physiker halten sich nicht für perfekt, sondern sind schon
lang auf der Suche nach der "Weltformel",
welche sämtliche Analogien enthält.
Die meisten Physiker stehen wie auch sonst die meisten
Arbeitnehmer unter Druck des Systems und müssen mit den
gängigen Formeln am Tischüber arbeiten.:schief:

Nun, der Krüppel Stephen Hawking hält sich zumindest offensichtlich für ein Genie (und nicht etwa bloß für irgend so ein hergelaufenes Wald- und Wiesen-Genie...). In "Eine kurze Geschichte der Zeit" hat er tatsächlich die Ansicht vertreten, daß es wohl nur noch die Frage von ein paar wenigen Jahren sei, bis "wir tatsächlich alles wissen". Was sagt man zu soviel abgehobener Selbstüberschätzung?

=> Daher auch die Fehlbeträge in der RT-Empirik: auch beim
Düsenjet-Versuch stimmen die Ergebnisse nicht zu 100%
überein, nur ca. zu 80%.
Weil nur die "Tendenz" der Formel stimmt, sie aber
nicht alle Faktoren und Analogien berücksichtigt.

Ein Meßergebnis kann mit unspezifischen Erwartungen/Berechnungen garnicht übereinstimmen.

Außerdem wurde bisher nur ein kleiner Teil der RT
überhaupt empirisch bestätigt:
Mithilfe des CERN mit beschleunigten Ionen, im
Bremer "Fallturm" die Gravitation, und der
beschriebene Düsenjet-Versuch war bisher schon
fast alles...

Dann hast Du wohl die ganzen lustigen, öffentlich zelebrierten Fälschungen, besonders zum "Einsteinjahr 2005" übersehen. Wie das Ding am Kölner Dom, wo man oben und unten je eine Atomuhr positioniert hat...? :-D

Und es steht diese Behauptung auch der gängigen Behauptung entgegen, daß die Relativitätstheorie "die heute am besten experimentell bestätigte Theorie überhaupt" sei. Tatsächlich sieht es dagegen halt so aus, daß Experimente mit geladenen Teilchen garkeinen Zusammenhang mit der Behauptung der ladungsunabhängigen Massenzunahme ermöglichen. Daß die Abberation des Lichts von einem Stern, der sich hinter der Sonne befindet aber neben ihr sichtbar ist, könnte man als einen Beleg ansehen, wenn sich dabei zeigen ließe, daß es sich nicht um einen naheliegenderen optischen Effekt handelt. Tatsächlich taugliche Belege gibt es nicht. Bloß dummes Gequatsche davon.

Gruß, DvB

Atomuhr auch ionisiert?

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Mittwoch, 09.06.2010, 11:15 vor 5819 Tagen @ DvB (2564 Aufrufe)

Hallo DvB!

Folglich geht aus Sicht des Piloten die Uhr auf der Erdoberfläche vor und aus Sicht des Beobachters auf der Erde geht die Uhr im Düsenjet vor. Und welche Uhr soll nun plötzlich "wirklich" vorgegangen sein? :-P Aus Sicht der SRT kann darüber überhauptkeine Aussage getroffen werden, die nicht widersprüchlich wäre.

Jau, dieses Parodoxon ist mir auch schon aufgefallen.
=> Auf der Erdoberfläche geht die Uhr vor, weil mehr Zeit
vergangen ist.
Im Düsenjet geht sie auch vor, weil wenig Zeit vergangen
war, der Flieger sozusagen durch Zeitvorsprung die Zeit
gespart hatte.
Man kann den ganzen Sachverhalt auch umdrehen mit
einer nachgehenden Uhr.

Gut, angenommen der Düsenjet sei ionisiert.
Aber eigentlich kommt es doch auf die Atomuhr an,
die an Bord des Jets steckt, dachte ich?
Meinst Du etwa, die Atomuhr an Bord wäre
ionisiert, die gleiche Atomuhr auf der Erde
dagegen nicht?
Falls in der Elektronik-Platine und in den
Leitungen der Atomuhr an Bord sämtliche
Moleküle ionisiert wären, dann würde die Uhr
komplett spinnen würde ich mal behaupten,
und nicht bloß eine Millionstel-Sekunde
nachgehen.

Oder willst Du gar die These aufstellen, alle
Körper bzw. Atome ionisierten sich zunehmend
mit höherer Geschwindigkeit?
Weil Du ja die relativistischen Effekte auf
Ionen beschränkst.
Völlig ausgeschlossen ist ja gar nichts...

Mfg,
Eyspfeil

ist egal

DvB, Mittwoch, 09.06.2010, 20:11 vor 5819 Tagen @ Eyspfeil (2707 Aufrufe)
bearbeitet von DvB, Mittwoch, 09.06.2010, 20:22

Moin Eyspfeil!

Jau, dieses Parodoxon ist mir auch schon aufgefallen.

Von diesem "Paradoxon" bei den wechselseitig falschlaufenden Uhren sprechen die Relativisten ja selber. Und so, als sei es irgendwie auflösbar. Aber es ist eben kein Scheinwiderspruch, es ist ein Widerspruch.

Gut, angenommen der Düsenjet sei ionisiert.
Aber eigentlich kommt es doch auf die Atomuhr an,
die an Bord des Jets steckt, dachte ich?

Schwer zu sagen, worauf es da "ankommt". In einer Theorie kommt es u.a. drauf an, daß sie nicht in sich widersprüchlich ist. Oder daß sie nicht von irgendwelchen Sachverhalten auf irgendwelche andere Sachverhalte schließt, ohne hierbei irgendeinen nachvollziehbaren Zusammenhang zu erklären.

Im Experiment werden die Uhren bloß zu Meßzwecken mitgeführt. (Ob die selber auch ionisiert würden, wäre m.E. egal, solange ihre Funktionen dadurch nicht beeinträchtigt würden.) Sie sind zwar Teil des jeweiligen Bezugssystems, müssen aber deswegen nicht selber durch Ladung kontaminiert worden sein - man kann sie ja auch isolieren, und so ein Düsenjet ist im Inneren womöglich sowieso isoliert genug, daß vielleicht nur die Hülle ionisiert ist. Aber es genügt ja, wenn ein Teil des Bezugssystems durch Ladung kontaminiert ist, die den zu belegenden Effekt bewirkt - so daß daraus nicht der Effekt auch für ein nicht durch Ladung kontaminiertes Bezugssystem belegt werden kann.

Meinst Du etwa, die Atomuhr an Bord wäre
ionisiert, die gleiche Atomuhr auf der Erde
dagegen nicht?

Nein.

Falls in der Elektronik-Platine und in den
Leitungen der Atomuhr an Bord sämtliche
Moleküle ionisiert wären, dann würde die Uhr
komplett spinnen würde ich mal behaupten,
und nicht bloß eine Millionstel-Sekunde
nachgehen.

Schon möglich. Käme wohl auch auf die Stärke der Aufladung an. Von ein bißchen Aufladung geht Elektronik ja nicht gleich kaputt oder wird unbedingt nennenswert beeinträchtigt.

Aber es kommt darauf nicht an. Ich gehe vom günstigsten Fall aus, daß die Uhr einfach ordnungsgemäß funktioniert. Um stattdessen zu zeigen, daß die Meßergebnisse trotzdem nicht relevant sein können.

Oder willst Du gar die These aufstellen, alle
Körper bzw. Atome ionisierten sich zunehmend
mit höherer Geschwindigkeit?

Nein. Aber das passiert dem Düsenjet durch die Reibung seiner Außenhülle an der Luft. Das ist ähnlich wie beim Auto, das sich aufläd vor allem durch die Reibung seiner Reifen an der Straße. Autos haben darum eine Erdung - aber Du kennst vielleicht den Effekt, wenn Du nach einer Fahrt aussteigst und die Tür zuknallst, daß Du in dem Moment, wo Du die metallische Tür (also nicht die gut isolierte Innenseite derselben) berührst, nen Schlag kriegst. (Das passiert meist bei alten Rostlauben, wo die Erdung aus irgendeinem Grund nicht mehr funktioniert.)

Weil Du ja die relativistischen Effekte auf
Ionen beschränkst.
Völlig ausgeschlossen ist ja gar nichts...

Diese "relativistischen Effekte" (es ist nur einer, nämlich der, daß eine Trägheitszunahme der bewegten Ladung feststellbar ist) sind eben bloß im Zusammenhang mit Ladungen belegt.

Von der Trägheitszunahme auf Massenzunahme zu schließen, ist übrigens auch schon sehr gewagt.

Ich glaube auch nicht, daß es sich überhaupt um einen "relativistischen Effekt" handelt. Ich meine: laß doch bloß mal eine magnetische Kugel auf einer geneigten Aluminiumplatte zu Boden rollen. Und vergleiche das mit einer gleichgroßen und gleichschweren aber unmagnetisierten Kugel. Du wirst feststellen, daß die magnetische Kugel erheblich langsamer zu Boden rollt. Das ist doch kein "relativistischer Effekt" - das ist einfach ein selbstinduktiver Rückkopplungseffekt durch elektrische Wirbelströme. Und die Ursache sind bewegte Elektronen im Inneren der magnetischen Kugel. Die dabei erzeugte "Trägheit" hat mit der Massenträgheit doch nicht das Geringste zu tun! Natürlich steigt die Wirkung solcherart Wirbelstrombremse bei zunehmender Geschwindigkeit exponential an.

Du hast in der Schule gelernt: um jede bewegte Ladung bildet sich ein Magnetfeld. Und die Änderung dieses Magnetfeldes bewirkt die Bewegung einer in der Nähe befindlichen Ladung. Deren Bewegung bewirkt ihrerseits wieder ein um sie herum sich bildendes Magnetfeld, welches nun auch auf die erste Ladung zurückwirkt. Diese Rückwirkung "will" eine gegenläufige Bewegung der Ladung verursachen. Da sie aber schwächer ist, verursacht sie bloß eine Bremsung. Wie stark diese ist, hängt vom Abstand ab und von den Geschwindigkeiten der bewegten Ladungen, sowie den Ladungsstärken.

Das gilt für jeden Ladungsträger. Wenn ein Düsenjet geladen ist, baut er eben ein Magnetfeld um sich herum auf. (Und zwar wird das von einem daneben fliegenden Düsenjet aus garnicht festgestellt werden können, weil die beiden sich ja nicht zueinander bewegen - in dem Moment bilden sie ein gemeinsames Bezugssystem.) Das nennt man Relativitätsprinzip: so wie Bewegungen zueinander stattfinden können, ergeben sich bewegungsabhängige Konsequenzen anderer Erscheinungen und sind - je nach Bewegungsstatus des Beobachters/des Meßgerätes für den Beobachter/das Meßgerät - durchaus real oder eben nicht, also bewegungsabhängig relativ.

Soweit ist das ganz normale Physik. Die Widersprüche beginnen mit der Relativitätsheorie und ihrer Absolutheitsbehauptung der Lichtgeschwindigkeit.

Es wird selbstverständlich auch ein geladener Düsenjet oder Raumschiff ohne Sonderwiderstand auf jede beliebige Geschwindigkeit beschleunigen können, solange er/es nur weit genug von anderen Ladungen entfernt ist. Die Bremswirkung nimmt ja mit der Feldwirkung, also mit dem Quadrat des Abstandes ab. Ähnliches gilt für die - nicht stattfindende - Zeitdilatation. Hirngespinste, die sich nur theoretisch aus der relativösen Absolutheitsbehauptung der Lichtgeschwindigkeit ergeben und in der Realität nicht meßbar sind.

Gruß, DvB

Unfug

Mirans, Baden-Württemberg, Mittwoch, 09.06.2010, 20:33 vor 5819 Tagen @ DvB (2591 Aufrufe)

Hallo,

was du hier seit geraumer Zeit herumschwadronierst, ist allergrößter Unfug.
So etwas kommt heraus, wenn Klein-Fritzchen sich "Gedanken" über die Physik im Allgemeinen und die Relativitätstheorie im Besonderen macht.
Man sollte deine Beiträge nicht mehr lesen.
Oder willst du auch in diesem Forum den Troll spielen?

Gruß
Mirans

--
"Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind, und ihre Stimmen zählen genau wie unsere." - Albert Einstein
http://psiram.com/index.php?lang=de

beleg es

DvB, Mittwoch, 09.06.2010, 21:21 vor 5819 Tagen @ Mirans (2542 Aufrufe)

Moin!

was du hier seit geraumer Zeit herumschwadronierst, ist allergrößter
Unfug.
So etwas kommt heraus, wenn Klein-Fritzchen sich "Gedanken" über die
Physik im Allgemeinen und die Relativitätstheorie im Besonderen macht.
Man sollte deine Beiträge nicht mehr lesen.
Oder willst du auch in diesem Forum den Troll spielen?

Schön, daß Du das mal so sagst...
Hast Du - abgesehen von der klugscheißenden Behauptung - noch irgendwas dagegen vorzutragen?

Gruß, DvB

Die "Naturgesetze" gibt es womöglich gar nicht

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Mittwoch, 09.06.2010, 22:18 vor 5819 Tagen @ DvB (2573 Aufrufe)
bearbeitet von Eyspfeil, Mittwoch, 09.06.2010, 22:31

Hallo DvB!

Ich glaube auch nicht, daß es sich überhaupt um einen "relativistischen Effekt" handelt. Ich meine: laß doch bloß mal eine magnetische Kugel auf einer geneigten Aluminiumplatte zu Boden rollen. Und vergleiche das mit einer gleichgroßen und gleichschweren aber unmagnetisierten Kugel. Du wirst feststellen, daß die magnetische Kugel erheblich langsamer zu Boden rollt. Das ist doch kein "relativistischer Effekt" - das ist einfach ein selbstinduktiver Rückkopplungseffekt durch elektrische Wirbelströme. Und die Ursache sind bewegte Elektronen im Inneren der magnetischen Kugel. Die dabei erzeugte "Trägheit" hat mit der Massenträgheit doch nicht das Geringste zu tun! Natürlich steigt die Wirkung solcherart Wirbelstrombremse bei zunehmender Geschwindigkeit exponential an.

Mann, mann, eigentlich könntest Du ja gleich ein Buch schreiben,
"Einstein widerlegt" oder so, bei Deinem Potential.

Und die Lichtgeschwindigkeit c hältst Du für nicht für absolut,
also keine Konstante?

Weißte, es ist halt schwierig, allein aus der Anschauung heraus
irgendwelche alten Theorien zu verwerfen oder neue aufzustellen.
Sämtliche Rechner dieser Welt sind mit den Formeln Einsteins
und Plancks gefüttert, und gegen diesen Strom anzuschwimmen,
na da viel Spaß dabei!

Es gibt auch eine Theorie in der Philosophie, daß es "die"
Naturgesetze gar nicht gibt, sondern daß wir sie allmählich
erschaffen haben. Das hieße ganz konkret, daß im Jahr 1000
die Welt überhaupt nicht so funktionierte wie heute.
=> Und nach der 3tf womöglich wieder anders.
Genies mit völlig neuen Anschauungen erschaffen die Welt
hin und wieder neu, und wischen (frei nach Nietzsche)
die alten Werte von der Schultafel weg.:-D

Ich weiß ja nicht, ob Du Physiker bist, aber 99,9% aller Leute
verfügen über kein Forschungs-Labor, um etwas Neues zu entwickeln
wie Theodore Maiman 1960 sich z.B. den Laser zusammenbastelte.
In den 50ern hielten das viele Kollegen von ihm ebenfalls für
unmöglich. Einstein beschrieb allerdings schon 1916 die
stimulierte Emission als "Umkehrung der Absorption".

Ich halte c auch nicht für die absolute Grenze, aber c
ist ja nur für Teilchen gemessen worden, deren Masse gegen
0 tendiert, also Photonen im Gamma- und Lichtbereich der
Frequenzen.
In besonderen Vorrichtungen wie Röhren sind angeblich
schon weit höhere Geschwindigkeiten als c gemessen worden.
Vielleicht kommt es nicht nur auf das Teilchen und seiner
möglichst geringen Masse an, sondern auf Umstände und
Bedingungen wie Tunnels und Röhren.
Also quasimodo das "Terrain" um das Teilchen.
Der "Tunnel-Effekt" ist übrigens auch nur eine bloße
Konstruktion dieser "Wissenschaftler" für etwas,
was nicht sein kann und gar
nicht existieren dürfte. Und trotzdem passiert...
Also z.B. ein Elektron, welches eine Potential-Barriere
überwindet, was es eigentlich von seinem Energie-Gehalt
gar nicht könnte. Reine Konstruktion...da werden dann
einfach die "Gleichungen" entsprechend hingebogen.:schief:

Elektronen sind schon bedeutend schwerer und können die
Geschwindigkeit nie erreichen, in den Kupferleitungen
schon gar nicht (also nach der RT).
Falls c nicht die Grenzgeschwindigkeit für fast masselose
Teilchen sei, wie etwa den Photonen, wo liegt die Grenze
dann, und für welche Teilchen gilt sie?

Grüße,
Eyspfeil

womöglich gibt es uns auch nicht :D

DvB, Donnerstag, 10.06.2010, 19:05 vor 5818 Tagen @ Eyspfeil (2720 Aufrufe)

Moin Eyspfeil!

Mann, mann, eigentlich könntest Du ja gleich ein Buch schreiben,
"Einstein widerlegt" oder so, bei Deinem Potential.

Na, für die heutzutage übliche Qualität bei Büchern sollte es wohl locker reichen. :D Aber ich bin bloß ein interessierter Laie - da gibts andere, die da wirklich was draufhaben.

Und die Lichtgeschwindigkeit c hältst Du für nicht für absolut,
also keine Konstante?

Genau.

Weißte, es ist halt schwierig, allein aus der Anschauung heraus
irgendwelche alten Theorien zu verwerfen oder neue aufzustellen.
Sämtliche Rechner dieser Welt sind mit den Formeln Einsteins
und Plancks gefüttert, und gegen diesen Strom anzuschwimmen,
na da viel Spaß dabei!

Ja, im einmal angerührten Saft siedet sichs immer prächtig. Besonders, wer gewohnt ist, immer den Weg des geringsten Widerstands zu gehen. In der Schule kriegt jedes Kind den Scheiß eingetrichtert und glaubt natürlich ganz selbstverständlich daran, genauso wie an jeden anderen Scheiß. Was will ein Kind denn machen? Selbst wenn ihm Unstimmigkeiten auffallen, lernt es doch sehr schnell, daß es besser ist, darüber zu schweigen, um nicht ausgegrenzt zu werden. - Erziehung zur Bigotterie. Damit verbunden die Erziehung zur Expertengläubigkeit und Abererziehung des eigenen Denkens. Das hat auch mit der Schwemme weiblicher Lehrkörper zu tun, die eigentlich keine Ahnung haben, was sie da labern und nur auswendiggelernten Kram runterrasseln. Ich hab so einer Physiklehrerin, die wir in der 8. Klasse oder so hatten, mal nachgewiesen, daß sie Unfug erzählt. Dabei ging es bloß darum, daß 0,7 Volt * 0,7 Ampere eben nicht 0,7 Watt sondern 0,49 Watt waren. Glaubst Du, ich hätte recht gekriegt? Keinen Meter! Und das, obwohl es bloß um einen Fehler von dem Huhn ging, der garantiert net im Lehrplan stand. Auch von der Klasse hat das keiner eingesehen. Da nutzt alle Offensichtlichkeit nichts, Autorität zählt einfach mehr (und das trotz der der Jugend dazumal eigentlich noch eigenen Neigung zur Delinquenz). Mit einem Physik-Lehrer passiert Dir sowas zwar nicht, der wird einen einfachen Rechenfehler ganz selbstverständlich sofort zugeben - aber bei dem, was er gelernt hat, ist es trotzdem ähnlich. Er kann da schlecht aus seiner Haut und sich eingestehen, daß er z.B. 20 Jahre irgendwelchen offensichtlichen Unsinn geglaubt hat. Aber bei einfachen Lehrern ist das noch harmlos - Lehrer haben oft noch eine Art Idealismus. In den höheren Lehranstalten und sowieso im Wissenschaftsbetrieb gehts dann aber bloß noch um Reputation. Und die ist beim leisesten Einstein-Zweifel eben am Arsch. Und wer in Forschung und Lehre (in der Industrie ist es nicht gar so schlimm) des Kaisers neue Kleider nicht sehen kann, ist halt auch im Nu brotlos.

Daneben gibt es aber durchaus ein paar dissidente, teils auch studierte Physiker, meist aber eher Ingenieure. Ekkehard Friebe ist z.B. ein pensioniertere Patentprüfer, der weit über 3000 RT-kritische Ausarbeitungen, Fehlerkataloglisten usw. auf seiner Seite anbietet. http://www.ekkehard-friebe.de/ Da kann sich jeder Interessierte ein Auge holen und gelangt auch in Foren, in denen es eine Gegenöffentlichkeit gibt. Es ist natürlich klar, daß sich auch Einsteingegner untereinander bei weitem nicht einig sind. Allein am Äther scheiden sich schon viele Geister. ;-) Was eigentlich Quatsch ist, wenn man bedenkt, daß Einstein ihn zwar abgeschafft, aber als "Negativenergie des Vakuums" durch die Hintertür wieder eingeführt hat. :-D Aber was heißt überhaupt "Einstein"? Der hat mit den Relativitätstheorien offenbar nicht ansatzweise soviel zu schaffen, wie jedermann zu wissen glaubt. Anscheinend hat man ihn vors Loch geschoben, damit man jede Kritik an dem Mist als "Antisemitismus" abqualifizieren und sich unangenehme sachliche Erörterung ersparen kann. Die Mirans-Typen sind der Standard.

So eine Gegenöffentlichkeit mit vielen Blickwinkeln und Ideen ist natürlich essentiell, um die einseitige RT-Gehirnwäsche loszuwerden. Alleine schafft man das nur sehr bedingt. Da kommt man, wie ich, bloß auf ein paar Einzelaspekte und ist sich unsicher, vllt. irgendwas übersehen zu haben. Man muß darüber diskutieren können und sehen, ob Gedanken Kritiken standhalten, braucht Informationen zu Experimenten usw. - eben das machen, was Aufgabe der Wissenschaft wäre. Aber bis es wieder eine echte Wissenschaft gibt, ist es sicherlich noch ein verdammt weiter Weg.

Es gibt auch eine Theorie in der Philosophie, daß es "die"
Naturgesetze gar nicht gibt, sondern daß wir sie allmählich
erschaffen haben. Das hieße ganz konkret, daß im Jahr 1000
die Welt überhaupt nicht so funktionierte wie heute.
=> Und nach der 3tf womöglich wieder anders.
Genies mit völlig neuen Anschauungen erschaffen die Welt
hin und wieder neu, und wischen (frei nach Nietzsche)
die alten Werte von der Schultafel weg.:-D

Naja, es gibt freilich - nicht bloß eine - Theorie, wonach die materielle Realität pure Simulation des Geistes sei. Wegen der grundlegenden Problematik der Empirie wird das natürlich niemals widerlegbar sein. In wieweit das weiterführend wäre, sei mal dahingestellt. Insofern ist das schon sehr frei nach Nietzsche - der steht doch eher für materialistische Anschauungen, obwohl er sich der Empirie-Problematik bestens bewußt war.

Ich weiß ja nicht, ob Du Physiker bist, aber 99,9% aller Leute
verfügen über kein Forschungs-Labor, um etwas Neues zu entwickeln
wie Theodore Maiman 1960 sich z.B. den Laser zusammenbastelte.
In den 50ern hielten das viele Kollegen von ihm ebenfalls für
unmöglich. Einstein beschrieb allerdings schon 1916 die
stimulierte Emission als "Umkehrung der Absorption".

Ja, es ist natürlich ein generelles Problem, keinen Zugriff auf professionelle Meßmittel und Experimentiermöglichkeiten zu haben. Allerdings stehen immerhin ne Menge Daten des offiziösen Wissenschaftsbetriebes zur Verfügung.

Ich halte c auch nicht für die absolute Grenze, aber c
ist ja nur für Teilchen gemessen worden, deren Masse gegen
0 tendiert, also Photonen im Gamma- und Lichtbereich der
Frequenzen.
In besonderen Vorrichtungen wie Röhren sind angeblich
schon weit höhere Geschwindigkeiten als c gemessen worden.
Vielleicht kommt es nicht nur auf das Teilchen und seiner
möglichst geringen Masse an, sondern auf Umstände und
Bedingungen wie Tunnels und Röhren.
Also quasimodo das "Terrain" um das Teilchen.
Der "Tunnel-Effekt" ist übrigens auch nur eine bloße
Konstruktion dieser "Wissenschaftler" für etwas,
was nicht sein kann und gar
nicht existieren dürfte. Und trotzdem passiert...
Also z.B. ein Elektron, welches eine Potential-Barriere
überwindet, was es eigentlich von seinem Energie-Gehalt
gar nicht könnte. Reine Konstruktion...da werden dann
einfach die "Gleichungen" entsprechend hingebogen.:schief:

Solche Geschwindigkeitsmessungen/Versuchsanordnungen im Labor erfolgen halt mit Uhren und unter gewissen (relativistischen) Annahmen. Da kanns dann schonmal vorkommen, daß Ergebnisse dahingehend interpretiert werden, daß die Wirkung vor der Ursache auftritt... :-P

Aber auf jeden Fall ist der Tunneleffekt nun schonmal nimmer wegzuleugnen, auch wenn die Relativisten wutschnauben, nun lauter lustige Lichtgeschwindigkeitssorten unterscheiden und behaupten, daß die RT die Überschreitung einiger von denen garnicht verböte... :-P

Das Interessanteste dabei ist m.E. garnicht der Tunneleffekt selber, sondern daß ihr letzter Strohhalm, an den sie sich gleichsam klammern, die maximale Informationsübertragungsgeschwindigkeit ist. Aber gerade die ist eben nicht c, sondern entweder wirklich gewaltig oder unendlich (Gravitationswirkung). Bloß schaffens die Relativisten nicht, im Eifer für das eine auch die Konsequenzen fürs andere zu bedenken. Aufgrund all ihrer wunderlich abenteuerlichen Geschichtchen, mit denen sie all die eingebrochenen Fronten notdürftig zu kitten versuchen, haben sie natürlich keinen Überblick, welche Versiönchen sie gerade anderswo vertreten. Sie haben ja auch jeweils ihre Frontabschnitte und fühlen sich für den Mist ihrer Kumpels net zuständig - das seien dann eben keine Fachleute, fertig. :-D

Ich denke schon, daß es schwierig sein dürfte, andere Lichtgeschwindigkeiten als eben die bekannte c direkt nachzuweisen. Sonst hätte das Problem ja wohl auch nie bestanden. Manche Dinge sind halt verdeckt und nur indirekt nachweisbar. (So ein indirekter Nachweis wäre z.B. die Dopplerverschiebung. Natürlich wird auch die von den Relativisten zurechtgedeutet...) Das ist ja ohnehin bei den meisten Sachen so. Weswegen es auch praktisch überall Interpretationspielraum bei Messungen gibt. Deswegen wird dort auch am liebsten gefälscht. Bei der Methode über Interferenzen (also indirekt) mit dem Michelson-Morley-Interferrometer entspied man sich aber lieber fürs direkte Lügen.

Der Logik nach ist es jedenfalls einfach nicht möglich, daß Licht, das aus einem Bezugssystem A stammt und mit c abgesendet wurde, im Bezugssystem B auch genau mit c ankommt, wenn sich die beiden Bezugssyteme mit v aufeinander zu bewegen. Da können die Relativisten noch so sehr darauf bestehen, daß die "Alltagslogik" eben nicht anwendbar sei - solche Anmerkungen sind vor allem eines: entlarvend. Als gemessene "Tatsache" werden im Wesentlichen die Ergebnisse des Michelson-Morley-Experiments sowie neuere Varianten davon angeführt. Dazu ist festzustellen, daß Michelson zwar von einem "Negativ-Ergebnis" sprach, aber sich dies nur auf die Ergebniserwartungen (die mit bestimmten Vorstellungen über den Äther zusammenhingen) bezog. Kurz gesagt lassen sich die Ergebnisse weder klar als c noch als c+v deuten. Das gilt auch für alle Nachfolgevarianten. Die Ergebnisse lagen zwischen 8,7 und 11,2 km/s bei erwarteten von ~30 km/s, sind also erstmal keineswegs mit der RT verträglich und weiters unklar - und alles hängt weiter an der Logik. Und die besagt vor z.B. eines: Falls ein überlichtschneller Quant von einem Atom überhaupt absorbiert werden kann, ist denkbar, daß er mit nur Lichtgeschwindigkeit wieder emittiert wird. Falls ein überlichtschneller Quant von einem Atom nicht absorbiert werden kann, ist unklar, wie wir seine Existenz überhaupt nachweisen könnten. Im Ergebnis hätten wir also entweder feststellbare lichtschnelle Quanten oder nicht feststellbare überlichtschnelle Quanten. Es ist folglich überhaupt nicht anders möglich, als daß wir Licht ausschließlich mit c messen können - was im Umkehrschluß bedeutet, daß diese notorische Lichtgeschwindigkeitsmessung mit c in keiner Weise deren Konstanz zu belegen vermag, denn Atome sind praktisch überall im Weg, selbst im dünnsten bekannten Vakuum - und bei den Experimenten auf der Erde sowieso und allerspätestens in der Materie des Meßgeräts. (Mag sein, daß das nicht so bleibt - ich meine, Plasma sollte auch in der Lage sein, überlichtschnelle Quanten zu absorbieren. Mit entsprechenden Ideen ließe sich daraus vllt. ein Meßgerät entwickeln.)

Elektronen sind schon bedeutend schwerer und können die
Geschwindigkeit nie erreichen, in den Kupferleitungen
schon gar nicht (also nach der RT).

Ein Problem der SRT ist ja auch, daß sie sich da garnicht festlegen kann. Bei der Umsetzung der Geschwindigkeiten von einem Bezugssystem ins andere haut das ja theoretisch noch scheinbar widerspruchslos hin. Bloß blöd, wenn ein drittes Bezugssystem ins Spiel kommt. Somit müßten Relativgeschwindigkeiten innerhalb von Bezugssystem A in der direkten Umrechnung zu Relativgeschwindigkeiten innerhalb von Bezugssystem C identische Werte ergeben wie die Umrechnung auf Relativgeschwindigkeiten innerhalb von Bezugssystem B und dann weitere Umrechnung auf Relativgeschwindigkeiten innerhalb von Bezugssystem C. Das ist aber nicht der Fall. :-D

Da ja nun beliebig viele Bezugssysteme definiert werden können, ist es damit auch möglich, jedes beliebige Wunschergebnis aus der Theorie abzuleiten. Eines stimmt bestimmt ganz "ausgezeichnet" mit der Realität überein... :-P

Falls c nicht die Grenzgeschwindigkeit für fast masselose
Teilchen sei, wie etwa den Photonen, wo liegt die Grenze
dann, und für welche Teilchen gilt sie?

Ich glaube nicht, daß es theoretisch irgendeine Grenzgeschwindigkeit gibt - jedenfalls nicht bei der Möglichkeit wirklich gleichberechtigter Bezugssysteme - denn das führt zwangsläufig zu logischen inneren Widersprüchen.

In der Realität ist es halt so, daß wir immer einen Haufen überlagerter realer Bezugssysteme haben. Also, selbst wenn ich jetzt als Photon oder mit nem Raumschiff irgendwo zwischen den Galaxien rumsause, sind dort immer irgendwelche Atome, die irgend ne Eigengeschwindigkeit besitzen. Und die haben Wirkung (bremsen z.B. das Raumschiff, absorbieren und reemittieren das Photon, spielen Wirbelstrombremse oder was auch immer). Real wird es entsprechend immer Grenzen geben.

Gruß, DvB

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