Zwei Achter und ein Neuner (Schauungen & Prophezeiungen)

ITOma, Montag, 07.06.2010, 20:12 vor 5821 Tagen (6342 Aufrufe)

Hallo Foris,

eben fiel mir auf, daß sich Irlmaiers Aussage

Ich sehe ganz deutlich drei Zahlen, zwei Achter und einen Neuner. Was das bedeutet, weiß ich nicht, eine Zeit kann ich nicht sagen.

auf zwei Verse der Offenbarung beziehen könnte:

Offenbarung 8:8-9:

8 Und der zweite Engel stieß in die Posaune: da war es, als würde ein großer, feuerflammender Berg ins Meer geschleudert; und ein Drittel des Meeres wurde zu Blut, 9 und ein Drittel der Geschöpfe im Meer, die Leben hatten, starb, und ein Drittel der Schiffe ging zugrunde.

Ich finde, das paßt ganz gut auf die Ölkatastrophe im Golf von Mexico. Die Deepwater Horizon ragte etwa 20 m aus dem Meer, und war 121 m lang und 78 m breit (Quelle: Wikipedia). Für den Seher Johannes könnte das schon wie ein brennender Berg ausgesehen haben.

so wie hier z.B.

Und wenn das so weitergeht mit den 3-5 (!) nicht zu stoppenden Ölvulkanen, haben wir sehr bald die prophezeiten Drittel an Opfern bei Ozean, Meereswesen und bald auch Schiffen.

Womöglich schwimmt dieses Öl jetzt nämlich mit dem Golfstrom in den Nordatlantik:

Karte

Und es sieht wirklich aus wie Blut:

[image]

"Zwei Achter und ein Neuner" könnte also ein Zeithinweis sein, der auf jetzt und die nähere Zukunft paßt.

=> Leute, kauft Ölsardinen! (ja, der Witz ist schlecht aber mir ist auch schlecht...:-( )

Grüße
ITOma

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Offenbarung 8-8-9

BBouvier, Dienstag, 08.06.2010, 12:13 vor 5820 Tagen @ ITOma (5541 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Dienstag, 08.06.2010, 12:33

Hallo, ITOma!

Schön, dass Du uns wieder einmal eines Deiner
brillanten Hochlichter dedizierst! :love:

Irlmaier wusste ja selber nicht, worauf sich die Ziffern
"8-8-9" wohl bezögen, sie stehen jedoch in seiner Schilderung
in engem zeitlichen Kontext mit dem Mord am Hochgestelten, der Papstflucht,
dem Russischen Feldzuge und damit den Impakten...kurz mit
einem dramatisch zuspitzenden Gesamt-Geschehen,
das in einem weltweit-apokalyptischen Endzeit-Inferno
und den "Drei Finsteren Tagen" mündet.
(s.unten => Vers 12)

Und genau diese Thematik beschreibt das 8. Kapitel der Offenbarung.
Luthers Überschrift:
"Die Öffnung des Siebenten Siegels
Die sieben Engel mit ihren sieben Posaunen."

(nicht von ungefähr habe für ich mein Buch als Titel
"Die letzen Siegel" gewählt)

- in Vers 5 füllt ein Engel ein "Räuchfaß",
füllt es mit Feuer, schüttet es auf die Erde,
worauf Donner-Blitze-Erdbeben geschehen
- in Vers 7 fällt dann Hagel und Feuer auf die Erde,
ein Drittel der Bäume verbrennt, und alles grüne Gras geht in Flammen auf
- in Vers 8 stürzt anschliessend ein grosser Berg mit Feuer brennend ins Meer,
worauf ein Drittel aller Schiffe untergeht (Vers 9)
- in Vers 10 fällt ein "grosser Stern" vom Himmel, der wie eine
Fackel brennt
- in Vers 12 folgt dann ein Schaden an Sonne&Mond...es wird finster...
Abschluss Kapitel 8, Vers 13:
"Weh denen, die auf der Erde wohnen...!"

So dass ich meine, hier wird durchgängig endzeitliches
Impaktgeschehen geschildert.
Und dass die Sach-Informationen, die Irlmaier für das Jahr "X" erhielt,
bestens mit "Offenbarung "8-8-9" korrelieren.

Und ich meine, Du dürftest das Rätsel gelöst haben! :ok:

Ganz herzliche Grüsse!
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Die endgültige Lösung...

Rico, Dienstag, 08.06.2010, 13:54 vor 5820 Tagen @ BBouvier (5238 Aufrufe)

werden wir erst wissen, nachdem das eingetroffen ist, was mit den zwei Achtern und dem Neuner zusammenhängt. ;-)
Gut möglich, dass die Deutung von ITOma zutreffend ist, es kann aber auch genau so gut sein, dass im Jahr 201X an einem Monats-8. etwas einschneidendes, prophezeiungsrelevantes passiert, dann wieder am 8. des nächsten Monats und schließlich am 9. des übernächsten Monats.
Es bleibt also viel Raum für Spekulationen.

Gruß
Rico

Offenbarung 8:8-9 ff.

ITOma, Mittwoch, 09.06.2010, 22:23 vor 5819 Tagen @ BBouvier (5046 Aufrufe)

Hallo BB!

Danke für die Blumen! :flower:
Es freut mich, daß Du das im Großen und Ganzen auch so siehst!

In Vers 10 wird ja ganz offenbar ein Impakt geschildert ("Da fiel ein großer Stern vom Himmel"), der dann das Süßwasser (Flüsse und Quellen) versaut.

In Vers 8-9 handelt es sich dagegen eindeutig um eine Vergiftung der Meere. Es wird irgendwas, "das einem großen brennenden Berg glich, ins Meer geworfen". Das ist m.E. kein Impakt, denn es stürzt nicht wie in Vers 10 ein Stern vom Himmel, sondern es wird etwas in Meer geworfen (von wem eigentlich?), das nicht ein brennender Berg ist, sondern nur so aussieht.
Eine Bombe? Das wurde von Experten schon mehrmals als Lösung für das Golf-Öldesaster vorgeschlagen mit und ohne Atom. Es wurde auch die Versenkung eines Schlachtschiffs über dem Ölvulkan vorgeschlagen, das könnte evtl. dann auch so aussehen.

Deswegen könnte sich m. E. nach die Ölkatastrophe im Golf von Mexico in Richtung Vers 8-9 entwickeln.

Liebe Grüße :waving:
ITOma

Na ja, 'Stern vom Himmel' etwas übertrieben im Golf

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Mittwoch, 09.06.2010, 22:41 vor 5819 Tagen @ ITOma (4918 Aufrufe)

Hallo ITOma!

In Vers 10 wird ja ganz offenbar ein Impakt geschildert ("Da fiel ein großer Stern vom Himmel"), der dann das Süßwasser (Flüsse und Quellen) versaut.

ja, aber in der Offenbarung 889 fällt zuerst der Gegenstand ins Meer
und versaut dann das Wasser.

Während die Kontamination ja von einer Bohrung am Meeresgrund ausgeht.
Also rein Ursache-Wirkung bezogen.

Höchstens vorstellbar, daß versucht wird, mit einer Bombe das
Loch zu verstopfen, und dann alles noch schlimmer wird.
Aber eher unwahrscheinlich: Die Saugglocke saugt ca. 80% des
Öls nun ab, und im August nimmt dann eine parallele Bohrung
den Druck vom Leck.

Für die Fischerei und den Tourismus im Süden der USA hat das
Leck schon jetzt verheerende Konsequenzen.

Herzliche Grüße,
Eyspfeil

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Berg ins Meer geschleudert

BBouvier, Mittwoch, 09.06.2010, 23:57 vor 5819 Tagen @ ITOma (4986 Aufrufe)

Hallo BB!

Danke für die Blumen! :flower:
Es freut mich, daß Du das im Großen und Ganzen auch so siehst!

In Vers 10 wird ja ganz offenbar ein Impakt geschildert ("Da fiel ein
großer Stern vom Himmel"), der dann das Süßwasser (Flüsse und Quellen)
versaut.

In Vers 8-9 handelt es sich dagegen eindeutig um eine Vergiftung der
Meere. Es wird irgendwas, "das einem großen brennenden Berg glich,
ins Meer geworfen". Das ist m.E. kein Impakt, denn es stürzt nicht
wie in Vers 10 ein Stern vom Himmel, sondern es wird etwas in Meer
geworfen (von wem eigentlich?), das nicht ein brennender
Berg ist, sondern nur so aussieht.
Eine Bombe? Das wurde von Experten schon mehrmals als Lösung für das
Golf-Öldesaster vorgeschlagen mit und ohne Atom. Es wurde auch die
Versenkung eines Schlachtschiffs über dem Ölvulkan vorgeschlagen, das
könnte evtl. dann auch so aussehen.

Deswegen könnte sich m. E. nach die Ölkatastrophe im Golf von Mexico in
Richtung Vers 8-9 entwickeln.

Liebe Grüße :waving:
ITOma

Hallo, ITOma! :waving:

Bei einem "Berg, der ins Meer geschleudert wird"
=>
<"da war es, als würde ein großer,
feuerflammender Berg ins Meer geschleudert..."?

...dächte ich nach wie vor vorzüglich
an einen Impaktor.
Als Variante wäre an den Ausbruch eines Vulkanes zu denken.
Siehe Krakatau 1883:
=>
[image]

<"und ein Drittel der Schiffe ging zugrunde."?
...passt (wenigstens regional) auch dazu, jedoch kein Ölfilm.

Das soll Deiner genialen Lösung jedoch keinen Abbruch tun.
Ich bin nach wie vor hell begeistert
ob Deiner brillanten querdenkerischen Leistung.
Diese Hypothese dünkt mich schlicht genial.
Und nach all den Jahren des vergeblichen Rätselratens
leuchtet dieses, Dein Ergebnis mir erstmalig ganz ausserordentlich ein.

Weswegen ich mir erlaube, Dir hiermit den:
=>
"Gordischen Knoten am Bande
mit Gänseblümchen und vergoldeten Zahnstochern
auf Selbstfahrlafette"

...zu dezidieren

Liebe Grüsse von:
BB :love:

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Ach, BB ...

ITOma, Donnerstag, 10.06.2010, 00:10 vor 5819 Tagen @ BBouvier (4855 Aufrufe)

da bin ich aber gerührt!! :love:

Daß ich das noch erleben darf...!

ITOma (mit Träne im Knopfloch...)

Das soll Deiner genialen Lösung jedoch keinen Abbruch tun.
Ich bin nach wie vor hell begeistert
ob Deiner brillanten querdenkerischen Leistung.
Diese Hypothese dünkt mich schlicht genial.
Und nach all den Jahren des vergeblichen Rätselratens
leuchtet dieses, Dein Ergebnis mir erstmalig ganz ausserordentlich ein.

Weswegen ich mir erlaube, Dir hiermit den:
=>
"Gordischen Knoten am Bande
mit Gänseblümchen und vergoldeten Zahnstochern
auf Selbstfahrlafette"

...zu dezidieren

Liebe Grüsse von:
BB :love::hamper:

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Gran Canaria

BBouvier, Donnerstag, 10.06.2010, 01:15 vor 5819 Tagen @ BBouvier (4951 Aufrufe)

Und beim Abrutschen der Bergflanke des Vulkans "Gran-Canaria"
kommt so etwas zustande:
(Detlef macht mich soeben darauf aufmerksam)
=>
[image]

Und dann (!) und so (!) erwischt es dann auch die Schiffe.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Schiffe versenken

ITOma, Donnerstag, 10.06.2010, 01:32 vor 5819 Tagen @ BBouvier (4850 Aufrufe)

Und beim Abrutschen der Bergflanke des Vulkans "Gran-Canaria"
kommt so etwas zustande:
(Detlef macht mich soeben darauf aufmerksam)
=>
[image]

Und dann (!) und so (!) erwischt es dann auch die Schiffe.

Gruss,
BB

Ja! Das macht Sinn!

Grüße, auch an Detlef :waving:

ITOma

Zu Ende lesen und übersetzen

Monsignore, Donnerstag, 10.06.2010, 00:04 vor 5819 Tagen @ ITOma (5071 Aufrufe)

Hallo Oma,

bedaure keinen besseren Bescheid geben zu können, aber Deine Deutung dünkt mich nicht zutreffend:

In Vers 10 wird ja ganz offenbar ein Impakt geschildert ("Da fiel ein
großer Stern vom Himmel"), der dann das Süßwasser (Flüsse und Quellen)
versaut.

In Vers 8-9 handelt es sich dagegen eindeutig um eine Vergiftung der
Meere. Es wird irgendwas, "das einem großen brennenden Berg glich,
ins Meer geworfen". Das ist m.E. kein Impakt, denn es stürzt nicht
wie in Vers 10 ein Stern vom Himmel, sondern es wird etwas in Meer
geworfen (von wem eigentlich?), das nicht ein brennender
Berg ist, sondern nur so aussieht.
Eine Bombe? Das wurde von Experten schon mehrmals als Lösung für das
Golf-Öldesaster vorgeschlagen mit und ohne Atom. Es wurde auch die
Versenkung eines Schlachtschiffs über dem Ölvulkan vorgeschlagen, das
könnte evtl. dann auch so aussehen.

Deswegen könnte sich m. E. nach die Ölkatastrophe im Golf von Mexico in
Richtung Vers 8-9 entwickeln.

Läse man den Vers genau zu ende, erhielte man:

Zitat:
Und der dritte Engel posaunte: und es fiel ein großer Stern vom Himmel, der brannte wie eine Fackel und fiel auf den dritten Teil der Wasserströme und über die Wasserbrunnen.

Und der Name des Sterns heißt Wermut. Und der dritte Teil der Wasser ward Wermut; und viele Menschen starben von den Wassern, weil sie waren so bitter geworden.

Wermut heißt angeblich auf ukrainisch übersetzt (denke aber, das hatten wir schon): Tschernobyl...

Dass diese meine Interpretation eine Aussenseitermeinung darstellt, belegt folgende Studie:

http://www.sozioland.de/rp/tschernobyl/13.html

Da zuerst jedoch ein Berg mit Feuer brennend ins Meer fährt, dann erst ein Stern runter fällt, können wir das wohl zu den Akten legen.

Der hier sieht es etwas differenzierter:

http://www.martin-wagner.org/biblische_prophezeiungen.htm

Am 26. April 1986 erschütterte die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl die Welt. „Tschernobylnik“ heißt jedoch auf russisch bzw. Ukrainisch nichts anderes als „Beifuߓ oder „Wermut“ – Wermut ist mit dem Beifuß eng verwandt und in der Gegend von Tschernobyl wächst sehr viel davon. Ist also das Unglück von Tschernobyl damit gemeint?

Zitat:
Nun kann man diese Stelle symbolisch interpretieren und Tschernobyl als einen vom Himmel gefallenen Stern ansehen. Kann es aber nicht viel eher sein, dass ein Asteroid vom Himmel stürzt und durch die Schockwelle eine nukleare Katastrophe auslöst, so dass die Wasser radioaktiv („bitter“) werden?
Eine weitere Theorie ist, dass der „Stern“ eine Interkontinentalrakete ist, die beim Eintreten in die Atmosphäre wie eine Fackel verglüht. Dies beschreibt auch Philberth schon lange vor Tschernobyl in seinem Buch - er hält einen kosmischen Einschlag für unwahrscheinlich. Darauf deutet hin, dass der Name des Sterns „Wermut“ lautet. Ein Komet ist von Natur aus nicht radioaktiv, eine Atomrakete schon.

Hoffe damit, zur Erhellung beigetragen zu haben.

Monsignore

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schweflige Säuren

BBouvier, Donnerstag, 10.06.2010, 00:37 vor 5819 Tagen @ Monsignore (4879 Aufrufe)

<"und viele Menschen starben von den Wassern,
weil sie waren so bitter geworden."
>

Ich wüsste nun nicht, dass Radioaktivität
bitter schmeckte.
Jedoch sagt Wudy gegen 1914 bereits, das Trinken des offenen Wassers
im Steintrog vor dem Hause bedeute den Tod .
Nach Impakten regnet es nämlich Säure der Konsistenz
von KfZ-Batterien!

Und Velten führt aus:
"Vom Himmel fallen heisse Tropfen...wo die blosse Haut
getroffen wird, entstehen giftige Blasen und dann schwarze Brandflecken."
=>
Typisch für schweflige Säureverätzung.

Und anschliessend, gegen den Winter hin:
"...die Menschen gehen umher mit verbundenen Gesichtern
(=> Mund- und Atemschutz), um den Todeshauch nicht einzuatmen."

Und das sind die tödlichen Stäube nach den "Drei Finsteren Tagen".

Da braucht man überhaupt nicht "Atomraketen" zu bemühen.
Und auch keinen Kernreaktorunfall vor Jahrzehnten.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

'n doppelten Wermut

ITOma, Donnerstag, 10.06.2010, 01:38 vor 5819 Tagen @ BBouvier (4870 Aufrufe)

<"und viele Menschen starben von den Wassern,
weil sie waren so bitter geworden."
>

Ich wüsste nun nicht, dass Radioaktivität
bitter schmeckte.
Jedoch sagt Wudy gegen 1914 bereits, das Trinken des offenen Wassers
im Steintrog vor dem Hause bedeute den Tod .
Nach Impakten regnet es nämlich Säure der Konsistenz
von KfZ-Batterien!

Und Velten führt aus:
"Vom Himmel fallen heisse Tropfen...wo die blosse Haut
getroffen wird, entstehen giftige Blasen und dann schwarze Brandflecken."
=>
Typisch für schweflige Säureverätzung.


Ja, das würde passen. Ich halte "Wermut" für eine "Doppelbelichtung" siehe mein voriges Posting).

Grüße
ITOma

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Heiligen-Damm

BBouvier, Donnerstag, 10.06.2010, 11:30 vor 5818 Tagen @ ITOma (4788 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 10.06.2010, 11:38

Ja, das würde passen. Ich halte "Wermut" für eine "Doppelbelichtung" siehe
mein voriges Posting).

Grüße
ITOma


Hallo, ITOma!

Hier folge ich nicht.
(und bitte um freundliche Nachsicht)
Letzlich war "Tschernobyl" ein Unfall mit einigen tausend Toten.
Vor Jahrzehnten.
Hinten irgendwo in Russland.
Und nur wegen der Ursache bemerkenswert.

Falls ich Geschehen ab einigen tausend Toten auch nur seit
1950 hier auflistete, dann benötigte ich wohl
mehrere Seiten Strichaufzählung.
Weswegen sollte Johannes vor 2.000 Jahren wohl gerade diesen
Unfall gesehen haben, - noch dazu, wo es dabei kaum etwas zu "sehen" gab?

Die Anzahl der sprachlichen Begriffe ist begrenzt.
Und so werden sich immer Doppel finden.
Und ausser der Übersetzung dieses einzigen Wortes
haben wir keine weitere Übereinstimmung:
- kein flammender Berg
- kein Berg, der ins Meer fällt
- keine versenkten Schiffe
- kein rotes Wasser
- keine toten Fische
- kein bitteres Wasser

Anderes Beispiel:
Angenommen, Nostradamus hätte die "voie sacrée"
erwähnt - die "Heilige Strasse", auf der 1916 unter
entsetzlich hohen Opfern der frz. Nachschub
nach Verdun transportiert wurde.
Daher der Name.
Und dann sagt Jemand 1888, dabei handele es sich doch sicherlich
um das Seebad Heiligen-Damm.

Die Menge an Bezeichnungen ist eben endlich.
Und eine weitere Übereinstimmung als das schlichte Wort "bitter"
(oder oben: "Heilige Strasse") liegt überhaupt nicht vor.
Und dort steht doch auch nur, das Wasser sei dann "bitter"!
(ein Adjektiv)
Von einer Stadt dieses Namens kein armes Wort.

Gruss,
BB

--
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Übermut wird durch SchWermut zu Demut

Theodor, Dienstag, 15.06.2010, 18:25 vor 5813 Tagen @ BBouvier (4588 Aufrufe)

<"und viele Menschen starben von den Wassern,
weil sie waren so bitter geworden."
>

Hallo BBouvier,

folgende etymologischen Betrachtungen ergänzen und unterstützen Deine Ausführungen:

Wermut, lat. Absinthium (Plinius 27, 7), griech. Apsinthion, bzw. Apsinthos ist u.a. zurückführbar auf apinthion, was schlicht untrinkbar bedeutet. Im biblischen Kontext meist mit Gift assoziiert. (siehe Am 6, 12; Jer. 9, 14, Jer. 23, 15; 5Mos. 29, 17)

Hesychius leitet Apsinthos von Psinthos (Lust, Zerstreuung) ab, mit dem a priv. könnte man es mit Unlust übersetzen, gegen die Lust, Dekadenz und Gottesferne. Wenn der Rummel- zum Tummelplatz für die Kinder des Mars wird, ist dies sehr bitter. (siehe auch Spr. 5, 4.)

Mit freundlichen Grüssen:

Theodor

Wermut

ITOma, Donnerstag, 10.06.2010, 01:29 vor 5819 Tagen @ Monsignore (5376 Aufrufe)

Hallo Monsignore

Die Idee, daß es sich bei dem Stern "Wermut" um Tschernobyl handelt, ist mir seit Tschernobyl bekannt, und ich sehe das ebenso.

Da zuerst jedoch ein Berg mit Feuer brennend ins Meer fährt, dann erst ein
Stern runter fällt, können wir das wohl zu den Akten legen.

Da bin ich allerdings nicht Deiner Meinung. Zugegeben, Tschernobyl war kein "Stern". Aber die Aussage "Wermut" ist wesentlich spezifischer als die Aussage "Stern fällt vom Himmel". Von letzterer gibt es ja mehrere in der Offenbarung, aber "Wermut" gibt es nur einmal, und der Name ist auch so ungewöhnlich, daß er sich nicht durch irgendein x-beliebiges Ereignis erfüllen kann.

Ich gehe deshalb davon aus, daß mit "Wermut" = Tschernobyl der Vers 11 erfüllt ist.

Was ist aber mit dem "Stern" in Vers 10? Der gehört m.E. nicht (mehr) zu Vers 11. Wie er dahin kam, dafür sehe ich mehrere Möglichkeiten:

1. Johannes hat es wirklich so gesehen.
Dann handelt es sich um einen Fall von "Bouvier'scher Unschärfe", d.h. entweder stimmt die Zeit nicht, dann erfüllt sich das Gesehene weitgehend so wie es gesehen wurde, oder aber die Zeit stimmt, dann erfüllt sich das Gesehene in erheblich veränderter Form. Eine dieser beiden Möglichkeiten tritt eigentlich bei jeder Prophezeiung ein.

2. Als Spezialfall von Bouvier'scher Unschärfe würde ich die "Doppelbelichtung" ansehen. Dabei sieht der Seher zwei Ereignisse, die sich überlagern. Sie liegen zwar auf derselben Zeitachse, aber in unterschiedlichem Abstand: das eine fern, das andere nah. Dabei ist eins der Ereignisse (das zeitlich weiter entfernte) wesentlich eindrucksvoller und folgenreicher als das andere, und erscheint aufgrund dieser "Leuchtkraft" als Teil derselben zeitlichen Umgebung wie das nähere, nicht so eindrucksvolle; der Seher sieht also eine Mischung von beiden.

Hier könnte durchaus so eine Doppelbelichtung vorliegen. Dann würde uns der Stern, der das Süßwasser vergiftet, noch bevorstehen, während "Wermut" schon erfüllt ist.

3. Johannes hat es nicht so gesehen. Sondern die Überlieferung hat (wie so oft) geschlampt: Ungenaue mündliche Weitergabe, Abschreibfehler, Übersetzungsfehler, falsch restauriertes Manuskript usw. usw.
Dadurch wurde dann der Stern mit dem Wermut verheiratet, obwohl beide anderweitig gebunden waren ;-)

Meiner Meinung nach liegt im Vers 10-11 einer der drei genannten Fälle vor, daher sehe ich keinen Grund, das Ganze zu den Akten zu legen.

Hoffe, meinerseits zur Erhellung beigetragen zu haben

ITOma

Wermut=Tschernobyl?

Joss, Donnerstag, 10.06.2010, 11:23 vor 5818 Tagen @ Monsignore (5067 Aufrufe)

Moin,

Wermut heißt angeblich auf ukrainisch übersetzt (denke aber, das hatten
wir schon): Tschernobyl...

Nicht ganz, Tschernobyl ist ein sehr alter aus dem Altrussischen, was mit dem Altukrainischen fast deckungsgleich ist, stammender Name.

Tscherno=schwarz (nicht buchstabengetreu dem heutigen russisch, ukrainisch vielleicht, weiß ich nicht genau); vgl.: Tschernosem=Schwarzerde.
byl=Sage.

Meines Wissens also nicht 'Wermut'.

VG
Joss

Symbolik aus den Henoch-Büchern in der Apokalypse?

Theodor, Dienstag, 15.06.2010, 19:00 vor 5813 Tagen @ BBouvier (4713 Aufrufe)

So dass ich meine, hier wird durchgängig endzeitliches
Impaktgeschehen geschildert.
Und dass die Sach-Informationen, die Irlmaier für das Jahr "X" erhielt,
bestens mit "Offenbarung "8-8-9" korrelieren.

Hallo BBouvier,

schon im Buch Henoch werden die Berge mit den Sternen, bzw. stellarem Geschehen in Verbindung gebracht. (fast schon synonym)

Henoch 18, 14: Und da sah ich sieben Sterne, gleich großen glänzenden Bergen und gleich Geistern mich bittend.
Henoch 21, 3: Da auch sah ich sieben Sterne des Himmels darin zusammengebunden, gleich großen Bergen und gleich einem glänzenden Feuer.
Henoch 108, 4: Ich sah dort [etwas] wie eine unermeßliche Wolke denn wegen ihrer Tiefe vermochte ich nicht, sie zu überschauen, und ich sah eine helldienende Feuerflamme, und es kreiste dort [etwas] wie hellodernde Berge, die sich hin und her bewegten.

Ferner bei den Parsen im Bundehesh 30 18.23 mit dem „Stern“ Gokihar.

Kannte der Apokalyptiker die Symbolik der Henoch-Bücher?

Mit freundlichen Grüssen:

Theodor

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sieben Bruchstücke

BBouvier, Dienstag, 15.06.2010, 19:40 vor 5813 Tagen @ Theodor (4580 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Dienstag, 15.06.2010, 19:47

Da auch sah ich sieben Sterne des Himmels darin zusammengebunden
...Sterne des Himmels darin zusammengebunden, gleich großen Bergen...eine helldienende Feuerflamme,
und es kreiste dort wie hellodernde Berge
...

Hallo, Theodor!

In seinem (ersten) Buch "Und die Sintflut gab es doch"
vertrat Tollmann noch die Auffassung, in der Offenbarung
sei vorzüglich tradiertes Restwissen der Sintflutimpakte
zu lesen.
Und dabei habe es sich um einen in sieben fatale Grossbrocken zerplatzten
Monstermeteoriten gehandelt, dessen Trümmer nacheinander
weltweit in die Ozeane eingeschlagen seien.
Und das habe sich: "die Böse Sieben" als Sprichwort erhalten.

Siehe oben.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Hi Oma,

Kiaril, Mittwoch, 09.06.2010, 08:00 vor 5819 Tagen @ ITOma (5107 Aufrufe)
bearbeitet von Kiaril, Mittwoch, 09.06.2010, 08:07

ich muss sagen, ich war einigermassen perplex als ich dein Posting las. Meine ehemalige Kunstlehrerin ist ebenfalls sehr bewandert in biblischen Aussagen und meinte vor kurzem, dass diese Ölkatastrophe in der Offenbarung erläutert würde.

Vor allem das blutige Wasser!

Leider sind die offiziellen Aussagen dazu mehr als dürftig!

Frage zu den veschiedenen, von dir erwähnten Ölsaustritten:
Du erwähnst 3 bis 5 Ölvulkane.... Offiziell liest man nur von einem.

Ein weiters Leck wird hier mal vermutet:
http://www.businessinsider.com/confirmed-there-is-a-second-leaking-rig-near-the-deepwater-2010-6

Wie kommst du auf diese Zahl?

Desweiteren ist mir nicht klar, wieso auch etliche Schiffe bald ebenfalls vernichtet werden sollen, wenn das Öl sich im Atlantik breitmacht.

Man liest von Gerüchten, dass, wenn es noch 30 Tage soweiter sprudelt, die Verdunstungsbehinderung auch klimatisch wirksam werden könnte.

Desweiteren sollen jetzt ca. 100.000 Barrel Öl pro Tag ins Meer gelangen, und nicht 5000 wie Bp behauptet.

http://www.mcclatchydc.com/2010/06/07/95467/bp-well-may-be-spewing.html

Beunruhigend finde ich das relative Schweigen der Medien zum Ausmass und der Folgen dieser Mega-Katastrophe.

Man hört zurzeit mehr von der kommenden Fussball-WM.

Lieben Gruß zurück.

@ Kiaril: mehrere Ölaustritte usw.

ITOma, Mittwoch, 09.06.2010, 23:54 vor 5819 Tagen @ Kiaril (4989 Aufrufe)

Hallo Kiaril,

Leider sind die offiziellen Aussagen dazu mehr als dürftig!

Das stimmt. Da wird soviel unter den Teppich gekehrt, daß er bald zu schwimmen anfangen müßte...

Frage zu den veschiedenen, von dir erwähnten Ölsaustritten:
Du erwähnst 3 bis 5 Ölvulkane.... Offiziell liest man nur von einem.

Ein weiters Leck wird hier mal vermutet:
http://www.businessinsider.com/confirmed-there-is-a-second-leaking-rig-near-the-deepwater-2010-6

Wie kommst du auf diese Zahl?

die Zahl ist nicht bestätigt, sondern von mir geschätzt. Und zwar aufgrund einer Aussage des demokratischen Senators Bill Nelson aus Florida in einem Interview mit MSNBC vom 2. Juni (siehe Washington's Blog vom 8.6.2010). Er sagt dort:
"wir gehen Informationen nach, daß es auf dem Meeresboden Stellen gibt, wo Öl heraussickert. Das würde darauf hindeuten, daß das Bohrrohr unterhalb des Meeresbodens Löcher hat. Das könnte uns vor enorme Probleme stellen."
("we’re looking into something new right now, that there’s reports of oil that’s seeping up from the seabed… which would indicate, if that’s true, that the well casing itself is actually pierced… underneath the seabed. So, you know, the problems could be just enormous with what we’re facing.")

Die Interviewerin kann es gar nicht glauben und fragt nochmal nach:
"Wenn das wahr ist, dann hilft die Entlastungsbohrung auf die Dauer ja auch nichts. Das heißt, wir haben dann ganz unterschiedliche Stellen auf dem Meeresboden wo Öl herausspritzt."
("If that is true that it is coming up form that seabed, even the relief well won’t be the final solution to cap this thing. That means that we’ve got oil gushing up at disparate places along the ocean floor.")

Und Senator Nelson antwortet:
"Könnte sein, wenn man den Stopfen nicht tief genug einsetzt, also unterhalb der Bruchstellen des Rohrs."
("That is possible, unless you get the plug down low enough, below where the pipe would be breached.")

Auch der ehemalige Berater Bushs in Ölangelegenheiten, Matt Simmons, vermutet daß das Bohrrohr bei der Explosion beschädigt wurde. In Washington's Blog vom 8.6.2010 sind mehrere Videoclips eingebettet, wo er das sagt.

Desweiteren ist mir nicht klar, wieso auch etliche Schiffe bald ebenfalls
vernichtet werden sollen, wenn das Öl sich im Atlantik breitmacht.

So ganz klar ist mir das auch nicht. Ich könnte mir aber vorstellen, daß sich das Zeug (Öl in verschiedenen physikalischen Zuständen, totes Getier, Pflanzen)in der Sargassosee sammelt, zusammen mit all dem Dreck (Plastik, Tang, Teerklumpen), der da jetzt schon im Kreis herumschwimmt und eine undurchdringliche klebrige Falle bildet.

Man liest von Gerüchten, dass, wenn es noch 30 Tage soweiter sprudelt, die
Verdunstungsbehinderung auch klimatisch wirksam werden könnte.

Desweiteren sollen jetzt ca. 100.000 Barrel Öl pro Tag ins Meer gelangen,
und nicht 5000 wie Bp behauptet.

http://www.mcclatchydc.com/2010/06/07/95467/bp-well-may-be-spewing.html

Ja, das meiste schwimmt offenbar in großen Wolken unter Wasser herum, teilweise in mikroskopisch kleinen Tröpfchen, weil BP große Mengen an Corexit direkt unter Wasser einsetzt. Das zerteilt das Öl, so daß es unten bleibt und nicht an die Oberfläche kommt. Sieht besser aus. Ist aber schlechter für das Leben im Meer. Das Corexit-Öl-Gemisch ist viel toxischer als das Öl alleine.

Beunruhigend finde ich das relative Schweigen der Medien zum Ausmass und
der Folgen dieser Mega-Katastrophe.

Man hört zurzeit mehr von der kommenden Fussball-WM.

Ja, ich finde das auch beunruhigend. Die müssen wirklich einen Maulkorb bekommen haben. Das hei0t, es ist viel schlimmer als wir wissen dürfen.

BP soll angeblich auch Google bestochen haben, daß die Suchergebnisse keine der wirklich üblen Bilder bringen. Ich halte das für möglich. Google mal unter Google Bilder nach "Gulf of Mexico Oil spill" oder ähnlich. Da kriegst Du kaum relevante Bilder.

Die Schei..kerle bei BP haben ja vor kurzem auch noch geleugnet, daß es die Unterwasserwolken von Öl ("plumes") überhaupt gibt. Sie sagten, außer dem Öl, was auf der Oberfläche schwimmt, gäbe es keins. Weil sie sonst mehr zahlen müssten.

Ich kann gar nicht soviel essen wie ich kotzen muss!

Liebe Grüße zurück
ITOma

Lasse dich nicht unterkriegen

HJH, Sonntag, 20.06.2010, 00:40 vor 5809 Tagen @ ITOma (4516 Aufrufe)

IT-Oma,

von denen, die nur das ABC kennen.

Gruß
HJH

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