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Fenster verhängen (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂, München, Sonntag, 13.06.2010, 22:36 vor 5815 Tagen (5424 Aufrufe)

Hallo!

Irlmaier spricht von der Finsternis und gibt dazu Empfehlungen, wie man sich davor schützen solle:
"Dann bricht ein Hagelschlag aus mit Blitz und Donner und ein Erdbeben schüttelt die Erde. Dann geh nicht hinaus aus dem Haus. Die Lichter brennen nicht, außer Kerzenlicht, der Strom (elektrisch) hört auf. Wer den staub einschnauft, kriegt einen Krampf und stirbt. Mach die Fenster nicht auf, häng sie mit schwarzem Papier zu. Alle offenen Wasser werden giftig und alle offenen Speisen, die nicht in verschlossenen Dosen sind. Auch keine Speisen in Gläsern, die halten es nicht ab."

"Kauft ein paar verlötete Blechdosen mit Reis und Hülsenfrüchten. Brot und Mehl hält sich, Feuchtes verdirbt wie Fleisch, außer in blechernen Konservendosen. Wasser aus der Leitung ist genießbar, nicht aber Milch. Recht viel Hunger werden die Leute so nicht haben, während der Katastrophe und Finsternis. Das Feuer wird brennen, aber macht während der 72 Stunden kein Fenster auf."

"Die Hungersnot wird schrecklich, aber nicht lang. Schauet, daß eure
Fenster und Türen gut schließen, denn man kann seinen besten Freund nicht
einlassen sonst geht der giftige Rauch und Atem herein."

Dabei muß darauf achten, daß er hier keineswegs von eigenen Schauungen spricht - etwa, "ich sehe die Fenster mit schwarzem Papier verhangen" - sondern nur seine eigenen Gedanken dazu zum Besten gibt.

Bekanntlich war Irlmaier mit Adlmaier gut bekannt, der 1949 das Lindelied (zum zweiten Mal) veröffentlichte. Daher ist es wahrscheinlich, daß Irlmaier diesen Vers kannte:

"Winter kommt, drei Tage Finsternis,
Blitz und Donner und der Erde Riß.
Bet daheim, verlasse nicht das Haus,
Auch am Fenster schaue nicht den Graus!"

So hatte Irlmaier die Idee, schwarzes Papier vor die Fenster zu hängen, damit man das Grauen nicht sehen muß.

Tatsächlich geht der Lindeliedvers auf Aussagen wie die von Anna Maria Taigi zurück, wo es heißt:
„Wer während dieser Finsternis aus Neugierde das Fenster öffnet und hinausschaut oder aus dem Hause geht, wird auf der Stelle tot hinfallen.“

Nämlich geht hier die Gefahr nicht vom Hinausschauen, sondern vom Öffnen der Fenster aus. Das hat auch Sinn, denn draußen geht der "Staubtod" um und Säureregen, der Gewebe verkohlt. Sobald man sich am Fenster aufhält und es öffnet, kommt das Zeug rein und es ist aus.

Darüber hinaus gibt es Aussagen, z. B. von Pater Pio und Marie-Julie Jahenny, man solle die Fenster bedecken, um das Ereignis nicht durch neugierige Blicke zu entweihen, bzw. um nicht den Zorn Gottes zu sehen. Das sind religiöse Deutungen. Physikalisch gesehen besteht keine Gefahr darin, durch ein geschlossenes Fenster zu sehen. Man muß nur darauf achten, daß der Wind nicht ins Haus weht und Staub und Säuretröpfchen hineinträgt, also daß die Fenster heil bleiben (zum Schutze etwas davorstellen kann indes nicht schaden).
Wie wir von Wudy wissen, kann man auch draußen windgeschützt und dick eingepackt (Atem- und Hautschutz) überleben.

So ist es auch nicht nötig, sich luftdicht einzuigeln und Kohlendioxid zu binden. Die Luft selbst ist weder giftig, noch sinkt der Sauerstoffanteil. Man muß sich vor Asche und Säure schützen (sowie vermutlich regional auftretenden radioaktiven Fallout, durch undichte Atomreaktoren, wenngleich es dazu keine Seheraussagen gibt).

Zu rätseln, was Irlmaier mit schwarzem Papier gemeint haben könnte, ist also wenig zielführend.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Danke, Taurec!

BBouvier, Sonntag, 13.06.2010, 23:15 vor 5815 Tagen @ Taurec (4305 Aufrufe)

Danke, Taurec!!

Und dieses hier:
=>
"Alle offenen Wasser werden giftig und alle offenen Speisen"...
dürfte er von Wudy wissen, der sagt, man habe das (offene) Essen
vor sich, jedoch bedeute das den Tod, -
und das offene Wasser im Grandel vor dem Hause ebenso.

Und Irmaier geht irrig davon aus, radioaktive Strahlen
machten wohl Lebensmittel radioakiv, weswegen er
von in Gläsern Eingewecktem abrät:
"Speisen in Gläsern, die halten es nicht ab." :-D

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Nicht Wudy

Taurec ⌂, München, Sonntag, 13.06.2010, 23:23 vor 5815 Tagen @ BBouvier (4171 Aufrufe)

Hallo!

Wudy wurde erst 15 Jahre nach Irlmaiers Tod veröffentlicht. Den kannte er wahrscheinlicht nicht.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Danke für die Information, Taurec

BBouvier, Sonntag, 13.06.2010, 23:42 vor 5815 Tagen @ Taurec (4115 Aufrufe)

Hallo!

Wudy wurde erst 15 Jahre nach Irlmaiers Tod veröffentlicht. Den kannte er
wahrscheinlicht nicht.

Gruß
Taurec

Ah! .... Danke!

Falls wir Dich nicht hätten! :ok: :waving:

Gruss,
BB

--
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Einweckgläser

offtopic, Montag, 14.06.2010, 00:14 vor 5815 Tagen @ BBouvier (4190 Aufrufe)

Hallo BB,

ich denke, Irlmaier bezieht sich hier auf die damals üblichen Einmachgläser, welche schon mal gern ans Fenster zum Abkühlen gestellt wurden. Die Säure dürfte die Gummidichtung wahrscheinlich zerfressen, so dass hier etwas eindringen kann, und Irlmaier ging davon aus, das sei irgendwie durch das Glas gekommen.

Das mit dem Fenster abdecken kam mir auch das letzte Mal, als ich das Lied der Linde hier lass. Irlmaier sah wohl die psychologische Belastung (Lied der Linde: "zur Hälfte verrückt"), die es mit sich bringt, wenn man Freunden und/oder Familienangehörigen nicht die Tür aufmachen kann und ihnen beim Sterben (hier muss man schon fast verrecken sagen) zusehen muss. Seine Dämonen scheinen die von Säure zerfressenen herumlaufenden und schreienden Halbtoten sein.

Seine Blitze sind die durch den Staub verursachte statische Elektrizität, wie man beim Eyjafjallajökull schön sah. Hier sehe ich allerdings Probleme, denn die Ladungen könnten durchaus enorm sein...

Gruss!

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Gummidichtung im Wohnzimmer zerfressen?

BBouvier, Montag, 14.06.2010, 00:34 vor 5815 Tagen @ offtopic (4320 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Montag, 14.06.2010, 00:41

<"ich denke, Irlmaier bezieht sich hier
auf die damals üblichen Einmachgläser,
welche schon mal gern ans Fenster zum Abkühlen gestellt wurden.
Die Säure dürfte die Gummidichtung wahrscheinlich zerfressen,
so dass hier etwas eindringen kann,
und Irlmaier ging davon aus,
das sei irgendwie durch das Glas gekommen."?


Hallo, offtopic!

Diese Variante ist rein theoretisch vielleicht denkbar,
dünkt mich jedoch sehr unwahrscheinlich.

1)
- Wieso sollen Gläser "zum Abkühlen"
gerade während der Finsternis an das Fenster
gestellt worden sein?
- Worin sollte der Unterschied bestehen, ob ein Glas
auf dem Fensterbrett steht, oder aber im Regal?

2)
Wären sie selbst dann noch immer in der Wohnung.

3)
Und falls die Säure ihnen dann die Gummidichtungen
zerfrässe, dann wäre es doch eh egal.

4)
Frisst Säure sich so schnell nicht flach durch
die fast 2 Zentimeter Gummi von Weckgläsern.
Falls denn überhaupt!
=>
Denn beim Hantierern mit Säuren trägt man ja
zum Schutze dünne Gummihandschuhe.

Sowie:
Wo - bitte - sollte Irlmaier denn heutzutage
wohl noch selbst Eingewecktes gesehen haben?
(Ja, ich weiss schon:
Ich kenne auch Jemanden, der Einen kennt,
dessen Nachbarin wie 1953 fast jedes Jahr ein paar
Gläser Pflaumen noch selbst einweckt...)

Gruss,
BB

--
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lose davorhängen

BBouvier, Montag, 14.06.2010, 00:52 vor 5815 Tagen @ Taurec (4137 Aufrufe)

Irlmaier:
=>
Mach die Fenster nicht auf, häng sie mit schwarzem Papier zu.

Also:

1)
Nicht die Fenster öffnen!

2)
Lose (!) etwas undurchsichtiges davorhängen!
Als Blickschutz.

Und das war es auch schon...

Gruss,
BB

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Jau hast recht,

offtopic, Montag, 14.06.2010, 02:49 vor 5815 Tagen @ BBouvier (4060 Aufrufe)

hier war ich wohl leider zu voreilig :-D

Mich wurmt einfach schon seit langem, nicht zu wissen, was Irmlaier mit dieser Aussage bezweckt - denn Sinn haben sie durchaus. Auch wenn das mit dem Zuhängen des Fensters vielleicht nicht überlebensnotwendig ist, besser und (geistig) gesünder ist es wohl, somit haben seine Aussagen (wenn sie von ihm und nicht allein von z. B. Adlmeier sind) auch vorbereitenden Charakter bezüglich der "Nebenwirkungen", die er an den Menschen sieht. Später ausprobieren, ob er recht hat oder nicht, mag ich nicht unbedingt, auch wenn dann ein Glässchen mit Gurken wohl ein kleiner Schatz ist... Allein wegen der späteren Nachbeben sind Konserven auf alle Fälle ein erstklassiger Tip - beim Beben gingen aber halt nur die Gläser kaputt, doch der Inhalt wäre deswegen nicht giftig. Hier hätte Irlmaier als vorbeugenden Tip doch sicher nur erwähnt, Glas bruchsicher aufzubewahren, da man sonst vor Scherbenravioli sitzt :confused:

Hätte er doch einfach nur gesagt, was es denn nicht abhält :angry:

PS: Bin recht selten im Internet, daher dauert manchmal recht lange, bis ich antworten kann...

Staub und Flucht in den Wald/auf die Berge

Alex, Montag, 14.06.2010, 09:18 vor 5814 Tagen @ Taurec (4237 Aufrufe)

So scheint es ja denn wenig sinnvoll wähend des Krieges irgendwo in die Wälder und/oder auf die Berge zu fliehen, wie es ja von manchen Sehern vorgeschlagen wird.
Denn wenn man flieht ist man dann der 3TF schutzlos ausgeliefert.

Das ist ein Thema das ich schon seit einiger Zeit mal anschneiden wollte.
Wie ist das denn nun mit dem Laib Brot und auf die Berge fliehen?
Sollte man nicht besser zu Hause bleiben wenn der Krieg beginnt, da es jeden Moment donnern kann und die 3TF einsetzen könnte?

Gruss,
Alex

--
Neue Männer braucht das Land!!

Schritt Nr. 14: "Die Erschaffung einer versklavenden (unsinnigen / bewusst irreführenden) Philosophie innerhalb einer Feindesnation." ----Psychopolitik (Kapitel 1)

Plastikfolie

Alex, Montag, 14.06.2010, 09:21 vor 5814 Tagen @ BBouvier (4041 Aufrufe)

Es gibt ja auch so dünne aber ganz feste Folie, welche man auf die eine (oder beide) Seite(n) einer Scheibe klebt um das Glas davor zu bewahren zu brechen wenn ein Stein geflogen käme. Also die Scheibe bräche schon, aber würde weiter absolut zusammengehalten - ihr wisst schon was ich meine.

Vielleicht hat er das gemeint?
:)

Gruss,
Alex

--
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Laib Brot allegorisch

Taurec ⌂, München, Montag, 14.06.2010, 10:07 vor 5814 Tagen @ Alex (4133 Aufrufe)

Hallo!

Die Brotlaibgeschichten sind keine Fluchtanweisung, sondern Ausdruck, daß der Krieg sehr schnell vorbeigeht.

So schnell nämlich, daß man getrost von zwei Brotlaibern einen verlieren und mal eben kurz in den Wald rennen kann, wenn die Armee vorbeirollt.

Genausogut könnte man sagen: Der Krieg ist so kurz, daß man mit nur einer Schachtel Zigaretten auskommt. Das hieße aber nicht, daß man unbedingt Zigaretten braucht. ;-)

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Nein

Taurec ⌂, München, Montag, 14.06.2010, 10:11 vor 5814 Tagen @ Alex (4010 Aufrufe)

Hallo!

Warum sollte Irlmaier Plastikfolie gemeint haben, wenn er von Papier spricht?
Davon abgesehen gab es zu Irlmaiers Zeiten kaum Kunststoff im Alltagsgebrauch.

Außerdem ging es Irlmaier beim Papier darum, daß man nicht hinaussieht, nicht daß etwas von draußen nicht hereinkommt.

Gruß
Taurec

--
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„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Und trotzdem!

Prüfender, Montag, 14.06.2010, 12:15 vor 5814 Tagen @ Taurec (3987 Aufrufe)

Hallo!

Die Brotlaibgeschichten sind keine Fluchtanweisung, sondern Ausdruck, daß
der Krieg sehr schnell vorbeigeht.

So schnell nämlich, daß man getrost von zwei Brotlaibern einen verlieren
und mal eben kurz in den Wald rennen kann, wenn die Armee vorbeirollt.

Genausogut könnte man sagen: Der Krieg ist so kurz, daß man mit nur einer
Schachtel Zigaretten auskommt. Das hieße aber nicht, daß man unbedingt
Zigaretten braucht. ;-)

Gruß
Taurec

Hallo liebe Forenfreunde!

Nun melde ich mich auch wieder mal nach langer Zeit. Nämlich um das zu erfahren:

Auch wenn nun obiges Zitat meint, es sei schnell vorbei, so ist es doch umso denkwürdiger, Flucht vor den rollenden und laufenden Invasoren UND 3TF zusammenzubringen:

Wenn es sich also dereinst herausstellt, schnellstens in das benachbarte Wäldchen des Ortes zu verschwinden, weil sich das letzte bzw. wichtigste Vorzeichen erfüllt hat, so weiß man noch nicht, wie lange man da bleiben soll. Wie ist das? Werden Sirenensignale tönen? Wohl kaum. Oder muss man dann einfach auf's Kettenquietschen der Panzer achten, und wenn die leiser werden, geht's wieder ab nach Hause? Oder auf Schüsse achten? Oder wie?
Denn zurück in den Ort sollte man dann wohl besser wieder, wenn man die 3TF überleben möchte.

Aber was, wenn die Häuser des Ortes (hier also ein Dorf) besetzt sind, oder kaputtgeschossen oder was weiß ich für Gefahren bleiben? Bleibt dann die Variante mit den Schutzanzügen? Woher sowas herbekommen?

Fragen über Fragen, die vielleicht als in den "Nicht zum Thema gehörend"-Bereich zu betrachten wären. Aber es bietet sich gerade an, an dieser Stelle nachzuhaken!

Grüße vom bis dato verschollen geglaubten
Prüfenden!

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Scherben

BBouvier, Montag, 14.06.2010, 12:29 vor 5814 Tagen @ offtopic (4008 Aufrufe)
bearbeitet von Moderator, Montag, 14.06.2010, 12:59

<"Hier hätte Irlmaier als vorbeugenden Tip doch sicher nur erwähnt,
Glas bruchsicher aufzubewahren,
da man sonst vor Scherbenravioli sitzt "?

Hallo, offtopic!

Abgesehen von relativer Nähe zu Impakten - wobei wohl zuförderst
an den bayerisch-böhmischen Grenzbereich zu denken wäre - scheint es überhaupt keine
wirklich relevanten Bebenschäden zu geben:
=>
- in der Augsburger Gegend steht ein gesehenes Neubaugebiet
schlicht leer. Und das war es auch schon.
- Freiburger Ecke: junges Paar mit 2 Kindern steht zwar leicht abgerissen
vor seinem Haus, das hat jedoch leichteste Schäden nur. Im Rheingraben!
- Gingen durch Beben massiv Fensterscheiben zu Bruch,
dann sollten wir darüber wohl doch wenigstens eine Schau haben.
Haben wir jedoch nicht. Sondern (It./Taigi)
man solle die Fenster nicht öffnen.
Die sind also offenkundig intakt.


Von "Scherbenravioli" liegt nur aus den USA eine Schau vor.

Noch einmal:
(s.Taurec, weiter oben)
Irlmaier hat weder gefallene und zermatschte Einweckgläser
gesehen noch zerplatze Fenster!
Sondern er rät dem Leser aufgrund "Lied von der Linde" (!),
man solle nicht aus dem Fenster sehen.
Weil er die Aussage Taigis nur hälftig kennt und nicht weiss,
dass deren Empfehlung lautet, man solle die Fenster nicht öffnen.
(um hinauszusehen)
Und - falls es radioaktive Strahlung gäbe - so meint er (irrig),
dann verderbe diese wohl dem Inhalt von Einweckgläsern?>

Gruss,
BB

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abtauchen - festes Dach

BBouvier, Montag, 14.06.2010, 12:44 vor 5814 Tagen @ Alex (4129 Aufrufe)
bearbeitet von Moderator, Montag, 14.06.2010, 13:01

So scheint es ja denn wenig sinnvoll wähend des Krieges irgendwo in die
Wälder und/oder auf die Berge zu fliehen, wie es ja von manchen Sehern
vorgeschlagen wird.
Denn wenn man flieht ist man dann der 3TF schutzlos ausgeliefert.

Das ist ein Thema das ich schon seit einiger Zeit mal anschneiden wollte.
Wie ist das denn nun mit dem Laib Brot und auf die Berge fliehen?
Sollte man nicht besser zu Hause bleiben wenn der Krieg beginnt, da es
jeden Moment donnern kann und die 3TF einsetzen könnte?

Gruss,
Alex

Hallo, Alex!

Der Russische Feldzug sollte nach unseren Erkenntnissen
etwa kurz vor Ende der 2. Augustwoche beginnen.
Und da mag es durchaus sinnvoll sein, entlang der
Hauptmarschstrassen den Truppenbewegungen nicht quer im Wege zu sein.
Und in einem abgelegenen Forst in Wohnortnähe abzutauchen.

Mit den Impakten Mitte Oktober etwa endet dann der Krieg.
Lt. "Feldpostbriefe" nach 53 Tagen.
Und dazu/dann sollte man wieder (s)ein festes Dach über dem Kopf haben.

Gruss,
BB

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hat er nicht!

BBouvier, Montag, 14.06.2010, 12:47 vor 5814 Tagen @ Alex (3931 Aufrufe)

Es gibt ja auch so dünne aber ganz feste Folie, welche man auf die eine
(oder beide) Seite(n) einer Scheibe klebt um das Glas davor zu bewahren zu
brechen wenn ein Stein geflogen käme. Also die Scheibe bräche schon, aber
würde weiter absolut zusammengehalten - ihr wisst schon was ich meine.

Vielleicht hat er das gemeint?
:)

Gruss,
Alex

Nein.
Hat er NICHT!

*stööööhn*
:no:

Gruss,
BB

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Variante

BBouvier, Montag, 14.06.2010, 12:55 vor 5814 Tagen @ Prüfender (4028 Aufrufe)

<"Bleibt dann die Variante mit den Schutzanzügen?"?


Willkommen zurück, Prüfender!

Sicherlich.
Aber ich klingelte eher irgendwo freundlich
und setzte mich zu den Leuten in deren Wohnimmer. :-)

Diese Variante ist kaum weniger schräg, als in einem
Plastiksack am Waldrand zu hocken. :-D

Gruss,
BB

--
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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Danke, BB, aber....

Prüfender, Montag, 14.06.2010, 19:16 vor 5814 Tagen @ BBouvier (4048 Aufrufe)

Wie ist das denn nun mit dem Laib Brot und auf die Berge fliehen?
Sollte man nicht besser zu Hause bleiben wenn der Krieg beginnt, da es
jeden Moment donnern kann und die 3TF einsetzen könnte?

Gruss,
Alex


Hallo, Alex!

Der Russische Feldzug sollte nach unseren Erkenntnissen
etwa kurz vor Ende der 2. Augustwoche beginnen.
Und da mag es durchaus sinnvoll sein, entlang der
Hauptmarschstrassen den Truppenbewegungen nicht quer im Wege zu sein.
Und in einem abgelegenen Forst in Wohnortnähe abzutauchen.

Mit den Impakten Mitte Oktober etwa endet dann der Krieg.
Lt. "Feldpostbriefe" nach 53 Tagen.
Und dazu/dann sollte man wieder (s)ein festes Dach über dem Kopf haben.

Gruss,
BB

Damit ist das Problem ja nicht gelöst. Dreiundfünfzig Tage und ein Laib Brot?>> ----> das geht nicht in mein Kopf.

Und genau das meine ich doch: Woher kann man denn wissen, ob die Russen durchmarschiert sind bzw. der Zug noch nicht durch ist, damit man wieder aus seinem Unterschlupf raushüpfen kann und wieder was Festes über seinem Kopf suchen kann?

Sollte man das so verstehen, dass die Russen wenige Tage zum Durchmarsch brauchen (daher das wenige Brot) und die gesamten Kriegshandlungen innerhalb Deutschlands dreiundfünfzig Tage? Selbst dann herrscht zu dem o. g. Punkt noch keine wirkliche Klarheit!

Grüße (in der Hoffnung, nicht als Trottel empfunden zu werden ;) )
Prüfender

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auf die Rücklichter achten!

BBouvier, Montag, 14.06.2010, 19:51 vor 5814 Tagen @ Prüfender (4108 Aufrufe)

Damit ist das Problem ja nicht gelöst. Dreiundfünfzig Tage und ein Laib
Brot?>> ----> das geht nicht in mein Kopf.

Hallo, Prüfender!

Nach 3 Tagen sind die Marschgruppen an der tschechischen Grenze
vorbeigerollt und man kann dort wieder vom nächsten Berg
heruntersteigen.

Und genau das meine ich doch: Woher kann man denn wissen, ob die Russen
durchmarschiert sind...?

Dann dort, wenn dort das letzte Rücklicht
im Westen verschwunden ist. :-D

Gruss,
BB

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Vereinfachter Vorschlag

Monsignore, Dienstag, 15.06.2010, 22:51 vor 5813 Tagen @ BBouvier (3836 Aufrufe)

Irlmaier:
=>
Mach die Fenster nicht auf, häng sie mit schwarzem Papier zu.

Also:

1)
Nicht die Fenster öffnen!

2)
Lose (!) etwas undurchsichtiges davorhängen!
Als Blickschutz.

Und das war es auch schon...


ja, in der Tat, für den der sich die Mühe machen will...

Mein Ratschlag wäre: einfach Rollo runter lassen, hält finster, und hält auch zumindest halbhagelkorngroße Brocken davon ab, die Scheibe zu zerdeppern... ;-)

Mehr als ein Blickschutz: dünkt mich sinnvoller ein Blitzschutz!

Monsignore.

Erdbeben ad acta

offtopic, Freitag, 18.06.2010, 00:10 vor 5811 Tagen @ BBouvier (3751 Aufrufe)

Hallo BB,

danke für die nochmalige und umfangreiche Erläuterung, damit kann dann wohl die Glassache zu den Akten gelegt werden. Da es anscheinend kaum Erdbeben geben wird, sind die Atomkraftwerke soweit wohl sicher. Bleibt daher eigentlich nur noch der Staub sowie die spätere Nahrungs- und Trinkwasserversorgung das Problem.

Gruss!

Bitte nix zu den Akten legen...

Hinterbänkler, hinterm Wald im Emmental, Freitag, 18.06.2010, 01:01 vor 5811 Tagen @ offtopic (4212 Aufrufe)

danke für die nochmalige und umfangreiche Erläuterung, damit kann dann
wohl die Glassache zu den Akten gelegt werden. Da es anscheinend kaum
Erdbeben geben wird, sind die Atomkraftwerke soweit wohl sicher. Bleibt
daher eigentlich nur noch der Staub sowie die spätere Nahrungs- und
Trinkwasserversorgung das Problem.

Hallo,

Du wirst sehen: noch einige Jahre Schauungsanalyse und gar nix mehr bleibt übrig.

Der Krieg ist keiner, man sieht nur die Rücklichter.
Erdbeben gibts nicht, den Leuten war nur schwindelig angesichts ihrer eigenen Visionen.
Hunger waren Fehlinterpretationen des Sehers bezüglich seines eigenen knurrenden Magens.
Kältesommer ist eine Notwendigkeit der Analysten, um noch an irgendwas zu erschaudern.
Bei Überflutungen wurde irrig der falsche Massstab angelegt. Statt Metern geht es um Millimeter.
Impakt ist ein schönes Wort und liess sich prima abschreiben.

Und das Beste: Nostradamus hat sich die Vorlage von Dimde schreiben lassen.

Gruss
Hinterbänkler,
heute mal wieder angesichts der rosigen Zukunft fröhlich motiviert!

PS.
Bitte nix zu den Akten legen.
Besser gleich in die Tonne treten!

--
Die emotionale Signatur der Dankbarkeit bedeutet, dass es bereits geschehen ist und dass du dies angenommen hast, und je länger du in Dankbarkeit verweilen kannst, desto stärker bist du als Magnet für ein neues Schicksal.
Denn Dankbarkeit ist der ultimative Zustand des Empfangens.

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